Freitag, 21. Februar 1941
Wiesbadener Tagblakk
Nr. 44 Seite 5
Neues aus aller Welt
Sport und Spiel
Gruppensieger und damit als
als
icn.
Wirtschaftsteil
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4Op< die große Tube die kleine Tube: 2y<>
Schweden steht also bereits — —r r ----
Teilnehmer an der Vorschlußrunde fest.. Praktisch gilt das gleiche für die Schweiz, dagegen wird in der Gruppe A erst die Begegnung zwischen Deutschland und Ungarn die Entscheidung' bringen. '
Humor
Verdiente Zurechtweisung.
General Bieten, der tüchtige Reiterführer Friedrichs des Grasten, war schon hoch an Jahren, als er sich in eine bildschöne Schauspielerin verliebte. Beide trafen einst in einer Abendgesellschaft zusammen, und obgleich es nicht an Herren fehlte, die sich um die Gunst der schönen jungen Dame bewarben. so liest der alte Haudegen sich doch nicht abhalten, der Künstlerin in aller Form den Hof zu machen. Einer seiner Nebenbuhler, der besonders heftig von der Eifersucht geguält wurde, wollte sich des unbeauemen älteren Rivalen dadurch entledigen, daß er diesen in den Augen der Angebeteten lächerlich zu machen suchte. „Exzellenz sind doch auch nicht mehr der Jüngste", wandte er sich an den General, der ihm gelassen zur Antwort gab: „Man ist so alt, wie man sich fühlt, und ich fühle mich noch recht jung." „Darf man wissen, wie alt Sie sind?" fragte der Eifersüchtige weiter. „Das kann ich Ihnen nicht sagen", entgegnete Zielen lächelnd, „aber ich weiß genau, daß ein Esel mit 20 Jahren älter ist. als ein Mann mit 70."
Besser ist besser.
Am Hose Franz' I. von Frankreich lebte ein Hofnarr, der sich eines Tages beim König ängstlich beklagte, ein Kavalier habe gedroht, ihn umzubringen.
„Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen", sagte der König beruhigend, „wenn er das tun sollte, lasse ich ihn fünf Minuten später hängen — das verspreche ich dir!"
„Majestät", bat der Narr, „versprechen Sie mir lieber, daß Sie ihn fünf Minuten vorher hängen lassen!"
Es kommt aus den Versuch au.
„Merkwürdig, Eva und ich. wir können uns fast niemals am Telephon verstehen!" 1
„Habt ihr schon mal versucht, abwechselnd zu sprechen?"
Landesverräter hiugerichtet. . Die Justizpressestelle beim Volksgerichtshof teilt mit: Der vom Volksgerichtshof wegen Landesverrats zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilte 42 Jahre alte Max S ch a l l e r aus Asch ist Donnerstagmorgen hingerichtet worden. Der Verurteilte hat aus Gewinnsucht von 1933 bis 1938 im Auftrage fremder Nachrichtendienste eine umfangreiche Verratstätigkeit entfaltet.
Billa Spinola wird Ratioualdenkmal. Die Villa Spinola in Quarto, wo Garibaldi im Jahre 1860 am Vorabend des „Zuges der Taufend" fein Hauptquartier aufgeschlagen hatte, ist jetzt durch ein Dekret des Königs zum italienischen Nationaldenkmal erklärt worden.
Hilfe für Tantauder. Die Madrider Morgenpresse steht weiterhin im Zeichen des Unglücks von Santander und unterstreicht in ihren Kommentaren die einheitliche Front aller Spanier gegenüber dem Unglück sowie die Solidarität und Volksgemeinschaft, welche aus diesem Anlaß in ganz Spanien gezeigt wurden. An besonders auffallender Stelle bringen die Blätter die Meldung von der Lebens- mittelivende der Landesgruppe der NSDAP, und der Geldspende des deutschen Botschafters v. Svohrer.
Schweden feiert das 17. Kind in einer Familie. Schweden leidet unter dem beunruhigenden Problem der Geburtenabnahme. Von einer Million Familien haben über 200 000 keine Nachkommenschaft. Diese Frage beschäftigt, die Allgemeinheit mehr, als man zugeben will, aber es zeigt stch doch in der Tatsache, daß immer wieder Nachrichten von Fann- lien, die fünf oder sechs Kinder haben, gebracht werden und daß auf diese als Vorbilder hingewiesen wird. Unter diesen Umständen versteht man die stolze Freude der öffentlichen Meinung, als in den letzten Tagen durch den Rundfunk und die Zeitungen feierlich bekanntgemacht wurde, daß eine Familie. die iich schon durch ihren Namen „Vvenk" als hundert- vrozentig schwedisch zu erkennen gibt, nicht weniger als 16 Sprößlinge besitzt, alle gesund und kräftig, und.daß stch zu diesen jetzt das 17. Kind gesellt hat. Ein Vorfall, der in Schweden bisher noch nicht vorgekommen ist. Die Muster- fanrilie lebt in Arbarä im Norden, mitten in einer Seenlandschaft, die neun Monate int Jahr mit Nebel und Schnee bedeckt ist. Es sind bescheidene Bauern, der Baker ist 47 Jahre alt, die Frau 43, und sie versorgt allein den ganzen [Haushalt. In den zwanzig Jahren ihrer Ehe haben sie stm dreimal das Vergnügen gegönnt, in ein Kino zu gehen. Von den Söhnen helfen zehn bereits dem Vater kräftig bei der Feldarbeit. „
m Winkel (Rheingau), 21. Febr. Zum Hauptmann befördert wurde der Oberleutnant und BataillGnsadjutant Karl R e i b c r t.
X Riederlahnstein, 21. Febr. Einem Motorradfahrer aus Sieben morgen sprangen drei Rehe in sein Fahrzeug. Der ■ Fahrer erlitt so schwere Verletzungen, daß er einem Krankenhause zugeführt werden mußte.
= Neuwied, 21. Febr. In einem leeren Güterwagen wurden auf dem Bahnhof des Westerwaldortes Raubach zwei Kricgs- gefangene entdeckt, die von ihrer Arbeitsstätte entflohen waren und nun glaubten, als blinde Passagiere nach Frankreich gelangen t zu können. Die beiden Ausreißer wurden der Polizei übergeben, die für ihre sofortige Rückbringung in ein Lager sorgte.
- Frankfurt a. M., 21. Febr. Im 62. Lebensjahre verstarb der Direktor der Deutschen Gold- und Silberscheideanstalt Hans Schneider/ der dem Unternehmen 37 Jahre angchörte. 1914 wurde Direktor Schneider ordentliches Vorstandsmitglied des . Hauptvorstandes und war gleichzeitig in mehreren Firmen der Metallindustrie seit Jahren Aufsichtsratsmitglied.
2. März: Rotweiß Frankfurt — Kickers Ostenbach: FSV. Frankfurt — SV. Wiesbaden: Borussia Neunkirchen — FK. Kaiserslautern: TSG. 61 Ludwigshafen — FK. 03 Pirmasens: SG. Bürbach — SpVgg. Mundenhcim.
9. März: Rotweiß Frankfurt — FSV. Frankfurt: Germania Frankfurt — Eintracht Frankfurt: VfR. Frankenthal — FK. 03 Pirmasens: SpVgg. Mundenheim — FK. Kaiserslautern.
23. März: Eintracht Frankfurt — Union Niederrod: TSE. 61 Ludwigshafen — SG. Bürbach. i
Falls die beiden Eruppenfiegpr frühzeitig feststehen, wird bereits am Sonntag, 9. März, das erste Entscheidungsspiel um die | Bereichsmeisterschaft stattfinde
— Aus dem alten Wiesbaden. Im Auszug aus den Beschlüßen des Eemeinderakhes. Sitzung vom 31. Januar, finden wir im „Wiesbadener Tagblatt" vom 26. Februar unter Nr. 588: „Der auf Beichwerde mehrerer Bewohner der Säfnergaste von dem Bauaurfeher Martin untenn 14. d. M. anher erstattete Bericht, den Zustand des Rambachs in der Sviegelgaste. der Webergaste und. der.Safnergaste betr wonach durch fortwährendes Sckuttelnwenen der dortigen Bewohner der fragliche Bach trotz öfteren Ausschöpfens so verschlammt wird, daß er an mehreren Stellen am 10. Januar über seine liier trat, unter den Häusern durchdrang und an der Straßensläche zu Tage kam. so daß augenblicklich Abhülfe getroffen werden mußte, und in welchem beantragt wird: 1) daß der Abschlagcanal in der Sviegelgaste gereinigt und 2) bei dem Hause des ic. Waldhaus in der Häfnergaste ein weiterer Rechen in den Bach gelegt werde, wird den vereinigten Hochbau- und Wegbau-Commisstonen in Verbindung mit dem Bürgermeister zur Begutachtung und demnächstigen Berichterstattung hingewiesen." — So geschehen vor 86 Jahren!
— Hohes Alter. August Haeberle. Schiersteiner Straße 9, begebt am Samstag seinen 81. Geburtstag in körperlicher Frische. — Seinen 70. Geburtstag begeht am Samstag der frühere Bühnenmaschinist Fritz Kloos. Viktoriastraße 22.
— Deutsche Reichslotterie fünfte Klastc. In der Mittwoch- Vormittagsziehung wurden folgende Nummern gezogen: 3 Gewinne zu je 5000 RM: 398 174. 6 zu je 4000 RM: 114 352 252 925, 21 zu e 3000 RM: 24 300 53 285 76 918 129 344 283 943 285 935 313 794, 39 zu je 2000 RM: 285 37118 48 948 117 781 125 528 143 785 148 973 151 248 284 628 299 408 309 598 351 447 376 924, in der Nachmittagsziehung fielen folgende Nummern: 3 Gewinne zu je 300 000 RM: 398 805, 3 zu je 30 000 RM: 220 670, 3 zu je 20000 RM: 168 386, 9 zu je 5000 RM: 24 981 127 568 139 919, 9 zu je 4000 RM: 288 738 312 282 377 286, 21 zu je 3000 RM: 113 346 200 952 204 545 263 874 277 423 332 739 354 649, 54 zu je" 2000 RM: 29 178 78 489 89 073 91181 112 974 140 648 146 949 152 198 190 200 1 99 920 234 804 253 033 298 605 369 454 370 622 374 533 §75 970 382 309. (Ohne.Gewähr.)
Nus Gau und Provinz
Abtlg. Feierabend.
KdF.-Sammlergruppen.
Sonntag, 23. Febr. 1941, vormittags 10 Uhr, im Restaurant „Turnerbund", Schwalbacher Straße 8, Besprechung der KdF.- Sammlergruppen zu der alle Sammler von Briefmarken, WHW- Abzeichen, Plaketten, Münzen usw. hiermit eingeladcn sind.
Schweres Einsturzungfüch in Ttladrid
Madrid, 21. Febr. Am Mittwochabend stürzte in Madrid ein Gebäude ein, das sich bereits in baufälligem Zustande befunden und während des letzten Unwetters noch besonders schwer gelitten hatte. Bisher wurden zehn Tote, darunter fünf Frauen und zwei Kinder, geborgen, ferner zwei verletzte Kinder und zwei schwerverletzte Frauen.
Reue Südwest-Fnßballtermine
Die Vorverlegung des Reichsbundpokal-Vorschlußrunden- trestens zwischen Südwest und Bayern auf den 16. März hat eine Änderung der restlichen Meisterschaftstermine der Bereichsklasse notwendig gemacht. Di« noch ausstehenden Spiele beider Gruppen werden im März wie folgt durchgeführt:
5. Internationale Wintersportwoche
Schweden •— Italien 18:3
Das letzte Eishockeyspiel des Donnerstags führte am Abend vor 6000 Besuchern üie Nationalmannschaften von Schweden und Italien zusammen. Das sehr schnell und schöne Spiel endete mit einem überraschend hohen schwedischen Sieg von 10:3 (1:1, 4:1, 5:1) Toren. Die Italiener schossen schon in der ersten Minute durch Jnnocenti das erste Tor, aber in der Folge stand der Kampf ziemlich eindeutig im Zeichen der starken Nordländer, die famos zusammenspielten und auch gut jchosten. 3m ersten Drittel gelang ihnen allerdings nur der Ausgleich durch Kjellström. 3m zweiten Drittel gab es zunächst ein italienisches Eigentor, dann das 3:1 durch Kjellström. Noch einmal kamen die „azzurr," auf 3:2 heran, aber dann wurde es 9:2, ehe sie durch Jnnocemi den dritten Gegentreffer anbringen konnten. Mit einem zehnten Treffer beschlossen die Schweden den Torreigen. Kjellström und A. Andersson waren ihre erfolgreichsten Stürmer. — In den Pausen liefen das Ehepaar Baier. Meister Horst Faber und die Jugoslawin Sylvia Palme. — Die Eishockey-Tabellen:
tSemeinschaftshilfe der Wirtschaft
Die Eemeiiischastshilfe der Wirtschaft für Betriebe, die aus Gründen der Kriegswirtschaft stillgelegt werden muhten, aber für die Friedenserzeugung erhalten bleiben sollen, ist bisher wenig beansprucht worden. Innerhalb der Reichsgruppe Industrie haben im Lause des vergangenen Jahres etwa 1500 Be- triebe eisten Peihilfeantraa gestellt. Die meisten Anträge sind erst gegen. Ende des Jahres. eingereicht würden, als die UMer- nehmen aus ihren Äilanzarbeiten erkennen Mußten, daß sie aus eigenen Kräften die zur Aufrechterhaltung der Erzeugungsfähig- keit notwendigen Auswendungen und Arbeiten in der Zukunft nicht mehr würden leisten können. Die Anträge sind in der Regel sehr sorgfältig begründet und nur in wenigen Fällen überhöht. In der Prüfung werden solche überhöhten Anträge rücksichtslos herabgestrichen. Insgesamt wird mit einer Summe von 7 bis 8 Mill. RM als Beihilfe für 1940 innerhalb der Reichsgruppe Industrie gerechnet. Den größten Anteil daran hat die Industrie der Steine und Erden beansprucht und hier wiederum die Fachgruppe Ziegelindustrie. Allein aus dieser Gruppe sind Anträge aus Beihilfen in Höhe von 2,5 Mill. RM gestellt worden. Ein Teil davon war überhöht. Bisher sind schon-750 000 * RM ausgezahlt werdest. Der Zahl der Anträge nach folgt dann die Textilindustrie. Sie wird allerdings hinsichtlich der Höhe der angeförderten Beihilfen von einem kleinen Ausschnitt aus der chemischen Industrie übertroffen, in der einige stark spezialisierte Betriebe zur Stillegung gekommen sind. Weitaus die Mehrzahl ter ftillgelegten Industriebetriebe hat also im ersten Kriegsjahr auf eine allgemeine Beihilfe verzichten können und aus eigener Kraft die Leistungsfähigkeit des Betriebes aufrechterhalten. Welche Entwicklung die Anforderungen im laufenden Jahre nehmen werden, kann heute naturgemäß noch nicht abgesehen werden.
Berliner Börje »om 21. Februar. Bei kleinster Geschäftstätigkeit bröckelten bereits die Kurse weiter ab, da es fast völlig an Aufnahmeneigung fehlte. Abgesehen von wenigen Ausnahmen, Salzdetfurth und Dortmunder Union je 2, Aschaffenburger Zellstoff 2y„ Siemens Vorzüge 3 % niedriger, blieben die Kurseinbußen jedoch unbedeutend. Reichsaltbefitzanleihe 158%.
Frankfurter Börse vom 21. Februar. Anhaltende Geschäftsstille bewirkte weiter uneinheitliche Kursgestaltung. Scheideanstalt gaben nochmals 3%, Conti-Gummi 3 % her. Am Kassamarkt gaben Mainzer Aktienbierbrauerei 2 % her. Reicken lagen im Grunde freundlich. Späte Schuldbuchforderungen plus X %. Auch Steuer» gutfcheine I leicht erholt. Ludwigshafener Stadtanleihe wurden zu 102 zirka 45 % zugeteilt. TaKsgeld 1% %.
Notierungen vom 20. Februar. Berlin: 3(5. Farben 200% bis 200%, Vereinigte Stahlwerke 150%, Reichsaltbesitz 158%; Frankfurt: Scheideanstalt 300%, AEG. 169, Feinmech. Setter 186%—185%, Vereinigte Stahl 149Ve—150, 36. Farben 201%, VDDk. 239, Braubank 174; im Freiverkehr:: Rastatter Waggon 140, Dingler 147, Ufa 115, am Rentenmarkt: Reichsaltbesitz 158%, späte Schuldbuchfoiderungeir 103%, Steuergutscheine I 109%.
Die Tranerfeirr für Friedrich Ringshausen
3n Offenbach a. M. wurde am Donnerstagnachmittag der verstorbene Gauamtsleiter und Ministerialrat Friedrich Rings- Hausen zur letzten Ruhe getragen. Ein großes Trauergefolge der führenden Männer von Partei und Staat, an ihrer Spitze, in Vertretung des Gauleiters und Reichsstatthalters Sprenger, Stellvertretender Gauleiter Linder und Staatssekretär und Stellvertretender Gauleiter e. h. Reiner, begleiteten den verdienstvollen nationalsozialistischen Kämpfer des Gaues Hessen-Nassau auf seinem letzten Gang.
Für den Gauleiter hielt der Stellvertretende Gauleiter «Linder die Gedenkrede. Er schilderte den Einsatz und die Verdienste des Verstorbenen, die er sich als politischer Soldat des Führers^ als einer seiner frühesten Gefolgsmänner und opferbereitesten Kämpfer erworben habe. Dann nahm Staatssekretär Reiner das Wort, um nirmens der Hessischen Landesregierung von dem toten Kameraden Abschied zu nehmen. Er verwies in seiner Rede auf die hohen beruflichen und menschlichen Qualitäten des verstorbenen Ministerialrates.
Die Trauerparade bewegte sich dann durch ein Spalier bet HI. und des BDM.. der deutschen 3ugend, der der besondere Einsatz des Verstorbenen gegolten hatte, zur Begräbnisstätte. Dort nahm ein Schülerchor mit einem Liede Abschied von dem verstorbenen Betreuer, Lenker und Freund der Schuljugend. Noch einmal trat darauf der Stellvertretende Gauleiter an die Gruft und legte die Kranze des Führers und des Stellvertreters des Führers nieder. Mit dem Kranz des Gauleiters überbrachte et dessen letzten Gruß für den treuen Kampfkameraden. Staats» , sekretär Reiner legte einen Kranz für die Hessische Landesregierung nieder. Weitere Kränze ließen Reichsmarschall Göring als Präsident des Deutschen Reichstages, Reichsminister Ruft und der Reichswalter des RS.-Lehrerbunhes, Gauleiter Wächtler,. niebeitegen. •
Die älteste deutsche Kolonialpionierin gestorben
- Boppard, 21. Febr. Di« älteste deutsche Kolonialpionierin, Charlotte Blume, die aus Boppard stammt und lange Jahre ihres Lebens in ihrer Heimatstadt verbrachte, ist nach einem Unfall, den sie auf einer Dienstreise erlitten hatte, im Alter von 72 ^Jahren gestorben. Den kolonialen Gedanken hat die Verstorbene in den Zeiten des Niedergangs im Rheinland trotz aller Anfeindungen hochgehalten. Auf Grund ihrer großen, aus eigener Praxis erworbenen kolonialen Kenntnisse wurde Charlotte Blume durch den Leiter des Reichskolonialbundes, Reichsleiter Ritter v. Epp. als Mitarbeiterin in die Bundesführung Berufen. Noch als 72jährige hat sie Vortragsreisen unternommen, bis der Tod ihrem reichen Wirken nun ein Ziel setzte.
(5 t u p p e- A:
6:0
1. Ungarn
1
2:0
2. Deutschland
1
3:2
2:0
0:4
3. Slowakei
2
2:3
Gruppe B:
1. Schweiz
1
13:0
2:0
2. 3ugoslawien
3. Holland
2
1
4:15
2:4
2:2
0:2
Gruppe C:
4:0
1. Schweden
V
16:0
2. Rumänien
t
0:6
0:2
3. Italien
1
3:10
0:2
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