Wiesbadener Tagblatt
Seite 2 Nr. 81
Donnerstag, <. Februar 1941
MI
VI.*)
wo
<
de
re
das
Stolleneinsturz in einem türkischen Bergwerk.
Im Kcblenberawerk von Eilik h den Einsturz eines Stollens
das
Wb
aktivem Sauerstoff
Werderstr. 3
MiTiGSR AM j
Angina schachmatt1
Der gute üeift der Atmungsorgane
TI 3M
Nl H br
bei elf
17 dr
In V° 19: be:
au’ bei 6:
W uni
Nicht Heimat suche», sondern Heimat werden sollen wir!
Seidel.
Arbeiter verschüttet. Acht von ibnen konnten nur als Lerchen geborgen werden, die anderen sind schwer verletzt.
Beim Tabaksd)muqqel vom Sdjneesturm überrascht
In Drogerien . u. Apotheken!
Zugunglück in der Türkei
12 Tote. 14 verletzte.
offentlichte im Anzeigenteil des ..Wiesbadener Tagblatt" eine stadtbekannte Persönlichkeit an seine freunde und Gönner zum „65. Jahrestag meiner Geburt", wie er in Klammern bemerkt, ein dreistrovbiges Dersge- bäude. In der ersten Strophe teilt er mit. daß ihm an seines „Alters Schwelle ein Vein gestellt" worden sei ..vom bösen Schicksal". Er fiel zwar, doch sein Geist blieb hell. Darum:
Sie ist kein Uebel, was man immer wieder in Kauf nehmen muh! .Gutoien' Sie regelmäßig I Gufol wird Sie angenehm überraschen!
Istanbul, 6. Febr. t Zonbaldak wurden durch den
Rach ein »Schlag" gefällig?
Photo: Tagblatt
Mensch, der der Führung.blind vertraut, der aber auch weih, warum er diesen oder jenen Befehl unbedingt ausführen muh. warum ihm dieser oder jener Auftrag gestellt wird. Er muh fühlen, daß er ein kleines Glied in jener großen Kette des deutschen Heeres ist, das mit unwidersfrhi'cher Gewalt alle Feinde niederzwaiw. die sich ihm entgegen stellten, bah aber, sind die ei weinen Glieder nicht intakt, auch die Kraft der Kette gebrochen ist. So wird dem jungen Rekruten im Ersatzheer immer wieder der schöne Sinn bei Ka-
*) Siebe „Wiesbadener Tagblatt" v. 25.Z26.. 28.. 30.. 1. 1./2. und 4. 2. 1941.
Hohlerger
rKtO'i
Führerrebe babei nicht erwähnt wirb, ist selbstverständlich. Wir aber wissen, weshalb dieses Thema plötzlich so aktuell geworden ist. Den Plutokraten bleiben die hochtrabenden , Phrasen in der Kehle stecken, wenn Adolf Hitler spricht. Der kalte Ang st schweiß tritt ihnen auf die Stirn. Wann springt der deutsche Tiger, wo schlägt seine eiserne Pranke zu? Schlimm, dieses Wann, schlimmer noch das Wo! Sagte doch der Führer, daß es für uns keine Fronten, sondern nur eine Front gibt, die ihren Schwerpunkt immer dort hat,
Schicksal". Er fiel zwar, doch sein 6 „Der Unfall sollt' ein Elücksfall sein." — „Nicht konnte mich das Schicksal m e i st e r n. zur Freiheit bat es mich geführt." In der zweiten Strophe meint er: „Mir trübte nicht der Blick auf morgen / den reinen Quell der Wissenschaft" und gelobt alsdann „am Tag, der mich geboren" dem Geist der Wahrheit, der den Toren ein Sv oft. „dem Weisen stets den Sieg verheiht" die Treue. Die dritte Strophe bringen wir im „ungetrübten" Wortlaut:
In der Nähe des bosnischen Eebirgsdorses N e v e s i n j e wurden die Leichen von zwei Männern und einer Frau gesunden, die seit dem Heiligen Abend vermißt wurden. Wie nunmehr bekannt wird, wollten diese drei Personen 20 Kilogramm Tabak aus der Herzegowina nach Sarajewo schmuggeln, wobei sie von einem Schneesturm überrascht wurden und erfroren. Die Ausfuhr von Tabak aus den jugoslawischen Tabakerzeugungsgebieten nach anderen Landesteilen ist strengstens untersagt. Der -gefaulte Tabak soll nur an die staatlichen Tabakmonopolbehörden verkauft werden. Im freien Handel ist er jedoch zu besseren Qualitäten und wesentlich billigeren Preisen als auf amtlichem Wege zu haben.
nem Grabe hervor und scheucht ihn. immer auf den Ferien, hinab an den Rhein, wo er stehen muh. bis die Klocke ein Uhr verkündet. Der Ritter war einst schön und reich. In näckst- licher Stunde zog er hinab von feiner Burg und aab stch ein Stelldichein mit „Trudchen von Schierstem. der Tochter e>nes armen Fischers. Doch die Liebe der Männer ist wie der Wind am Rhein, und launisch verliest der Junker bald fein Liebchen. Verstören von dem harten Vater, klagte die Verlassene auf dem eisernen Pfädchen in stiller Nacht den Treulosen. Bald fvülte der Rhein ihre Leiche ans Land. Den Junker aber verfolgte die Untat über den Tod hinaus. Ewig mutz er dem Irrlicht folgen. Nacht um Nacht."
W.-Erbenbeim: Zum Wachtmeister befördert "urbe der Unteroffizier in einem Artillerie-Rgmt. Karl Maurer, zum Feldwebel der Unteroffizier in einem Infanterie-Romt. Udo Hartmann und zum Unteroffizier der Gefreite der Luftwaffe Ernst Popp ins. Verbindungsstraße.
„Entbehren kann ich Amt und Würden. Es macht der Geist mich frei und reich: Ich trage leicht des Alters Bürde Und fühle mich dem Jüngling gleich.
So will ich muthia weiter streben Jin Dienst bei Wahrheit immerdar. Erkennt daraus, dah dankergeben Ich bleibe Euer Philivvar."
— Der MSnnergesangverein „Eintracht" Wiesbaden (1901) hielt feine Fahreshauvtversammluna ab. Vor Eintritt in die Tagesordnung fand eine kurze Gedenkfeier zu Ehren des am dem Felde der Ehre gebliebenen eangesfameraben Karl Philipps und der in 1940 verstorbenen Mitglieder Emil Bremser und Heinr. Theis fta". welche der „Chor unter Leitung feines Ebrenchormeisters W. A l l e n d o r f e r mit dem Lied . Schlaf wohl, nun Kamerad" von H. Bubr eröffnete. Der Vorsitzende August Allendörfer erstattete den Jahresbericht. aus welchem zu ersehen mar. datz der Verein, trotzdem eine gan-e Anzahl Sänger und Mitglieder an der Front steht, seiner Aufgabe, das deutsche Lied zu pflegen, gerecht wurde. Der Chor hielt regelmäßig seine GesangstuiLen ab und bewies bei verschiedenen Gelegenheiten, dost er auch beute noch über ein leistungsfäh'ges Stimmenmaterial verfügt. Am Helden- aedenktaa 1940 fang der Chor im Reservelazarett I auf verschiedenen Stationen unseren verwundeten und. erkrankten Soldaten eine Reibe von Liedern vor. die allgemein freudigen Beifall fanden Die M'tgliederzahl des Vereins blieb falt die gleiche wie im Vor ahre. Den Kassenbericht erstattete der Kassierer Ferd. Roth. Der Eesamtvorstand bleibt auch für 1941 in feinen Ämtern. Die harmonisch verlaufene, gutbesuchte Tagung wurde mit dem Vortrag von zwei Volksliedern von Fr. Silcher geschlossen.
— Die Gemeinschaft bei Rubestandsbeamten und Hinterbliebenen Krotz-W'esbadens tra'en stch am Mittwoch nachmittag in der ..Wartburg". Vorüber Fehling begrüßte die Erschienenen, beglückwünschte einige Geburtstagskinder, darunter einen 85 ähriaen. und gedachte unteres _glor;etd)en Heeres und des Führers. Er gab bekannt, da« die Wltmen auch weiterhin in den Verein ausgenommen werden können. Kassenwart Schröder ermahnte die. noch rüstm-n Mitglieder zur freimilligen Mithilfe beim städtischen Wirtfchaftsamt. worauf sich mehrere meldeten. — Die Versammlung stand diesmal im Zeichen von Frohstnn und Unterhaltung. Kammer-
mustker Reich und Kavellmeister Echalck erfreuten mit mehreren Mustfftücken von Händel. Beethoven und Gosfec. Fräulein Bücher brachte mit ihrer ltebh*en Stimme die Lieder. ..Er reibet feine Herde". ..Mana ÜBieaenlieb' und ..Wenn die kleinen Kinder beten" zu Gehör, schließlich gab noch Frau Fischer in munterer Weise mehrere Gedichte, darunter auch einige von R. Dietz, zum besten. Alle Vortragende ernteten reichen Beifall und den besonderen Dank des Vorsttzers.
W-Schierstem: Im Distrikt ..Eiienmännche<' soll eine große Werksiedlung erstellt werden. Eine alte ©h-etftetnei Sage erzählt vom .Eisenmönnchen folgendes: ..Wenn die Schiersteiner Kirchubr zwölf Uhl fckilägt. steigt aus dem Rhein ein Irrlicht doch, tastet sich das U’er hinauf und schwebt über bas ..eiferne P'ödchen" durch die Weinberge bis zur Gruii der Frauensteiner Ritter. Es lockt den letzten von ihnen aus fei-
2n den vorausgegangenen Berichten haben wir einen Einblick gegeben in die mannigfaltige Ausbildung, die stch der junge Rekrut im Ersatzherr bei Infanterie. Artillerie, Pionieren, Nachrichtentrupven. Kavallerie und. Fabrabtel- lungen zu unterziehen bat. Heule wollen wir über das berichten, was allen diesen Truppen gemeinsam ist. die:
Betreuung der Soldaten
In dem Augenblick, in dem der junge Rekrut den Zivilanzug mit dem grauen Rock vertauscht, wird er zu einem soldatisch ausgerichteten Menschen erzogen. Damit übernehmen die Ausbilder eine verantwortungsvolle Aufgabe, denn es ist ja nicht allein damit getan, daß der deutsche Mensch, der im Volksheer Adolf Hitlers Dienst tut. .lagen wir einmal: ein guter Schütze, ein tückstioer Re^-r. ein zu- oerläifioet Fahrer, ein brauchbarer Pionier ober ein gewandter Nachrichter wird. Er muß vielmehr auch charakterlich in jeder Beziehung ein soldatischer Mensch werden, ein
18. Jahrhunderts erbaute dreistöckige Schützenhof auf. — erste Badbaus der Stadt. Kurhaus und Theater in einem, und nahm der ohnehin engen Langgaste Luft und Licht weg. Hier hatte 1781 Kaiser Josef II. gewohnt. In dem durch drei Jahrhunderte verschütteten Quell, den 1838 die Gebt. Habel unter meterhohem Schutt wieder entdeckten haben schon die Römer gebadet. In den Jahren 1865/09 entstand der ebene, der Langgaste unmittelbar benachbarte Teil der Schützenhoffttatze, durch mehrere oorstotzende Seitentrevven gekennzeichnete, einschließlich der auch wahrscheinlich ursprünglich vorhandenen, jedoch erweiterten Treppe und des Gebäudes in seinem dem neuen Schützenhof gegenüberliegenden Winkel. 1869 siedelte die Post aus dem Gasthaus „Adler" hierhin über. Der Mittelteil der Straße entstand 1879. — Durch Heirat war das Badbaus Ende des 16. Jahrhunderts. also noch vor dem Dreißigjährigen Kriege, von der Mainzer Familie Dienemer. (Dienheimer) an den Stamm nastauischer Bauern, die Schütze von Holzbausen, gekommen, die ihr Wappen dem Portal einfügten_ unb so dem Haus den Namen gaben. Ein Garten mit Freitreppe und Pavillon. der wohl ursprünglich in seinem an die Stadtmauer grenzenden Teil ein Weinberg war. stieß an die Stadtmauer. In den 40er 3obren des vorigen Jahrhunderts ging der Schützenhof in nassauischen Staatsbesitz über.
Und nun nächstens zur SSutzenstratze.
Dunkle Ahnungen überschatten die Hirne der pluto- kratischen Kriegsverbrecher. Was ihre Feinde betrifft, für die es nur noch eine kompromißlose Abrechnung gibt, wisten sie wenigstens, woran sie sind. Das eigene Empire dagegen reckt sich undurchsichtig unb bebrohlich, einer Sphinx gleich, vor ihnen auf. In internen Kreisen glauben sie schon längst nicht mehr an das, was sie ihrem Volke noch täglich erzählen, daß sich alle Energien des Riesenreiches auf den englischen Sieg konzentrieren. Für Eingeweihte hätte es eines Beweises dafür, wie die Zusammenstöße in Johannesburg, nicht bedurft. Immerhin peinlich, weil die Revolte eine faustdicke Jllusionslüge, die das eigene Bolk beruhigen und die Welt täuschen sollen, entlarvte. Und gerade in dem Augenblick, wo London bombastisch verkündet, daß südafrikanische Truppen Äthiopien den Todesstoß geben werden. Wir Haden es nicht nötig, derartige Greta« niste zu überschätzen. Wir bauen unsere Zuversicht ausschließlich auf die eigene Kraft. Aber bas in Johannesburg Der« iw' hafür, datz das burifche Südafrika ganz
Istanbul, 6. Febr. Wie aus Semir berichtet wird, ist der zwischen Eermenzik und Erikli verkehrende Rachtzuq am Montag abend auf der durch Hochwasser, beschädigten Brücke bei Germenzik entgleist. Die Lokomotive unb zwei Waooons sind umgestürzt. Aus *en Trümmern wurden. 11 Tote. 7 Schwervermundete und 8 Verletzte geborgen. Einer der Schwerverwundeten starb nach feiner Einlieferung in das Spital von Aydin.
Schützenhof st raße. —
Flüchtigem Blick des Fremden mag die Schützenhof- stratze als Parkplatz, an der Langgasse vorkommen, oem .allzu geschäftigen Wiesbadener als em beauemer Aokurz- weg zur Coulinstratze, trevvenüberhöht über den brodelnden Kessel des Verkehrs. Dock sie führt, von Landhäusern umstanden, weiter zum (Schulberg. Nach, ziemlich, iriilern Anstieg. stehen hinter einem Sorgartengitter drei Rundbogen der Schulbergschule vor uns Blicken wir von hier aus die Straße entlang, so gebt unser Blick zum dunkelrotgeturmten Massiv der Marktkirche und legt gleichsam eine geheime quer durch die Stadt gezogene Linie bloß. Aber die Straße ist hier noch nicht zu Ende. 3m rechten Winkel rührt he feit 1910 zum Schulberg. — Bis 18&> ragte der Ende des
iagte doch der Füh , , w ,
ur e i n e Front gibt, die ihren Schwerpunkt immer dort hat, England am verwundbarsten ist. Auf der Insel, im Mittelmeer, oder irgendwo anders. Für England bedeutet das:VerzettelungdeiKräfte und die Sorge, falsch zu kombinieren und den Raum der Entscheidung tm kritischen Moment zu entblößen. Dabei lastet auf London der Nachteil der äußeren Linie, der eine Umgruppierung erschwert und gefährliche Seetransporte nötig macht. Viel langwieriger als für Deutschland. Ob unsere Stukas an der Kanalküste, oder auf Sizilien horsten; sie sind im Augenblick des Handelns da wo sie gebraucht werden. Darauf können sich die Briten, die ko tun, als ob sie uns durch die Wavell-Offensive einen Zweifrontenkrieg aufge« zwungen hätten, verlassen.
merabtoaft nähergebracki. bte sich, im Feldheer taufenb» fällig bewährt bar. Schulter an Schulter hur men. unsere Soldaten gegen den Feind, jeder weiß, da« er sich auf Seinen Nebenmann unbedingt verlassen kann Wer durch die Schule des Soldaten geht, wird für fein ganzes Leben daraus Gewinn ziehen.
Der Soldat soll sich in seiner Kameradschaft wohl fühlen. Beim Gang durch die verschiedenen Kasernen, die wir hesichtigen. konnten wir Einblick in_bie peinliche Ordnung nehmen, die überall geübt wird. Q/dn".'!'' i,r b . e Leben, heißt ein altes Sprichwort. Es wird auch beim Ersatzheer groß geschrieben. In den m’Hew
Räumen der neuen Kasernen, die meist auch in landschaftlich schöner Lage erbaut sind, aber auch in den alten Kafernen- bauten. in denen schon die Väter der jungen Rekruten ihre militärische Ausbildung genofien. ist immer wieder das gleiche Bild anzutreffen: saubere Stuben., ordnungsmäßig „gebaute“ Betten, lichte Sveikesäle. Und hier kommen wir auf einen Punkt, dem nicht nur die Soldaten selbst, sondern auch ihre Anc>ehöri""" befand--v? >«e
Verpflegung Wir werden dem Vervflegungsvroblem eilten besonderen Artikel widmen, tonnen aber.Beine iioon sagen, daß dieser Punkt für unsere Soldaten kein Problem mehr ist. Ein abwechslungsreicher Küchemettel, eine überlegte unb schmackhafte Zubereitung in früheren., modern eingerichteten Küchen, sind überall anzutreffen. Unfer Bild, das wir in der Kaserne eines Pionier-Etsatz-Bataillono „auf den Film bannten, bat auch für andere fiafernen Gültigkeit Jeden Tag ..Eintopf", wie mancher Unwillen de glaubt, gibt es bei der Wehrmacht nicht. Und wenn die Ellenausgabe b«» ginnt, dann stehen die jungen Rekruten in Reih und Glied vor dem Äusgabeschalter. Jeder bekommt feine gehörige Portion, die er sich mit bestem Avvetit einv^rletbi. G-schutz- exerzieren, Pontonübungen. Fahrunterricht. Reiten und auch Theorie machen Hunger, der gestillt wird, dafür ist in jedem Falle bestens gesorgt.
Zum Schluß noch einige Worte zur Bekleidung: sauber und korrekt angezogen sehen wir unsere Soldaten im Stratzenhild. Und es wird auch während der Ausbildung peinlich darauf aeotfrfe-* d->ß d«" j"nge «rl« w,-~rä« feniant der gesamten Wehrmacht in ordentlicher Uniform babertommt. Große Spiegel au? den Gängen unserer Kasernen mit der Aufforderung: ..Prüfe Deinen Anzug" gehen die Möglichkeit her Selbstkontrolle für jeden Soldaten. Der junge Rekrut erhält beim Eintritt ins Heer alles das. was zum Anziehen notwendig ist und was ihn erst in den Stand fetzt, die Leistungen zu vollbringen, die van ihm verlangt werden.
Im Dienst wie in her Freizeit übt her Soldat treue Kameradschaft. Mit einem frohen Lied auf d-n Lippen — eine Nachrichten-Erfatzkompanie. die wir besuchten ist besonders stolz auf ein eigenes Marschlied, das in den Reiben der Kompanie gedichtet und vertont wurde — aebt es vorn schweren Dienst zurück in die Kaserne. Bei einer Vanzeriägerkomvanie führte uns bet Kompaniechef mit Stolz seine Hauskavelle vor. mit der Kameraden der Kompanie die Freizeit verschönen helfen. Ist der Dienst auch schwer und anstrengend im Ersatzbeet, der gesunde Soldaten- humor schlägt ollen Griesgram in die Flucht. ..Soldaten sind Soldaten, in Worten und in Taten. . ."
Willi Pempel.
Ein Volk in Wallen
Bei Ersatztruppen in unserem Wehrkreis zu Besuch
Altpa.isr • Metal e • Alteisen
Heinrich Gauer
Telefon 24588
