Wiesbadener Tagblck
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Wöchentlich
6 Ausgaben
mit einer täglichen
Unterhaltungsbeilage
Nr. 15
Samstag/Sonntag, 18./19. Januar 1941
89. Jahrgavg
Englands Sorgen um Malta
London sieht sich zur Revision seiner Mittelmeerstrategie gezwungen
Der Umweg um das Kap
SBerttäglid) nachmittags.
Se'chäftszeir: 8 Uhr morgen» bis 1 Uhr abends nutzer Sonn- u. Feiertags Berliner Büro Berlin-Wilmersdorf
„fraglos eins.... _ . können. Dieser Notschrei des den Liir ' ■ ■
S. Schellenberg'sch« BuchSrmierci, ^Lagblatt-H-us- Fernsprecher.Sammei.Nr 5963L Drahlanschrrfi I Tagbiart Wiesbaden. Poftlcherkkonw^ Frankfurt a. M Nr. .405.
wenden baden waren.
Im Norden und Süden mit gleicher Wucht
Der wichtige Bersorgungshafen Avonmouth mit gutem Erfolg angegriffen
Der britische Geleitschutz ist viel zu schwach
Schiffahrtsminister Ronald Groß fordert wieder einmal „mehr Zerstörer"
Scharre an und bildet mit den Operationen im Mittelmeer «iiamnwn eine einzige, nicht von einander zu trennende grobe Aktion, die den völligen Verschleih und die Zer- murbung der britischen Widerstandskraft dum oi« öat.
v™» v uuu maHB gepalten, ein aus Drei Bataillonen bestehendes schweres Artillerie-Regiment, zwei Flak-Regi- nttnter, Festungsinfantette und eine aus Maltesern gebildete „Elngeborenentruvve". Die britische Luftwaffe unterhielt hier ein Geschwader von Flugbooten und die Luftwaffe der Flotte mehrere Jagdgeschwader. Seit Kriegsbegtnn dürfte Malta ledoch noch starker belegt worden sein. Als Sin des Oberbefehlshabers der britischen Flotte im Mittelmee: wurde La Valuta zudem der Sitz von Stäben und wichtigen Militärverwaltungen.
Den Engländern ist. und das ist durchaus begreiflich, an-
Aiqrigrupreise: ®m Millimeier Höhe der 22 Millimeter breiten Spalt» tm Anzeigenteil Grund, preis 7 Rpf., der 8ö Millimeter breiten Spalte im Zeitteil 60 Rpf.. lonft laut Preisllite Nr. S. Nachlüge nach Preisliste Nr. S. - Schluß der Anzeigen-Annahme S>/- Uhr vormittags.
. »K ®s fab erst einige läge vergangen, seit der Lon- ö?ner Rundfunk Grund zu der Behauptung zu haben glaubte die Wirkung der deutschen Gegenblockade beginne schwächer zu werden. In krassestem Widerspruch dazu steht eine Äuße- rung des Schiffahrtsministers Ronald Groh — eines Mannes also, der wirklich gut informiert ist —, wonach Groß- öntannten untebingt mehr Zerstörer brauche, um die deutschen U-Boote erfolgreich abwehren und aleickzeitia di-
2 aBoc^JL94 dtvf.. für einen Monat RM. 2.—, einichlletzlich Traglohn. bSr3o?«; 3im' 2'zuzüglich 36 Rpf. Bestellgeld, Einzelnummern 10® iXpf. Minderung der Lieferung rechtferttgt fernen Anspruch auf SRüttjablung des Lezugspreiies.
! erfolgreich abwehren und gleichzeitig die st en Schiffsverluste" begrenzen zu .,. . zuständigen Ministers zerreibt
genschleier, mit dem Churchill und seine Handlanger eines bei schwierigsten Probleme bet britischen Krteg- tUbrnng immer wieder zuzudecken versuchen. Die neueste Entwicklung im Mittelmeer ist zweifellos wenig geeignet, die Sorgen, bte die britische Admiralität flch um den Geleitschutz "sacht, zu mildern. Die englische Mittelmeerflotte, die für dre Operationen in Griechenland und in Nordafrika das Ruckgrad darstellt, hat schwere Verluste erlitten, die erseht "•erben muffen, wenn die mit viel Geschrei angesetzte Offeii- five gegen Libyen in dem bisherigen Umfang fortgesetzt wer- °en.J?**.-. Dies wurde aber eine weitere Schwächung der See- streltkrafte bedeuten, die für die Offenhaltung der Handels- wege gesetzt stnd. Ein schwedischer Steuermann, der bisher für die Engländer fuhr und nun in seine Heimat zurückkehrte,
Widersprüche in Washington
• Von Wilhelm Ackermann
Der Präsident bei Bereinigten Staaten verfügt über eine Machtsulle, die weit über die eines konstitutionellen Monarchen binausgeht. Mehr noch als nach innen kommt diese Tatsache.m der Auhenpolitik zur Geltung. Deren Lime, also bte Gestaltung des Verhältnisses zwischen der Union und anbeten Ländern, wird vollkommen selb» ständig vom Präsidenten b e st i m m t: ein Staats» sekretar des Auswärtigen bet sich nicht durchaus als Vor» tretet der leroetitgen Ansichten des Präsidenten fühlte, ist praktisch unmöglich: selbst über die Anerkennung oder Nichtanerkennung anderer Staaten — wie im Fall Manbichnkuo oder bei bet Eingliederung Abessiniens in bas italteni che Imperium oder der baltischen Staaten in die Sowjetunion 7T enNcheidet.alleinder Präsident. Seiner fast autokratischen Selbständigkeit nach nutzen sind nut zwei Beschränkungen auferlegt: er kann nicht aus eigener Machtvollkommenheit Beitrage mit anderen Staaten abschlieben, sondern bedarf dazu einer Zweidrittelmehrheit des Senats, und er kann nu6t den Krleg etklaren; dazu gehört ein Beschluß m 9$as die Vertrage.betrifft, so haben
>uh bte Praschenten gelegentlich, wenn die Zweidrittel des Senats fraglich erichienen. damit geholfen, an Stelle des Meiseitigen Vertrags nur ein entsprechendes amerikanisches Gesetz zu machen, für das ja die einfache Kongreßmehrheit genügt. Was aber Krieg oder Frieden betrifft: zunächst hat in der bisherigen nordamerikanischen Geschichte die Volks- J!?*,tretung noch nie anders entschieden, als bet jeweilige rJaÄ6ent cs wollte; zum anberen aber: bei Piäsibent ist Oberbefehlshaber bet Wehrmacht und kann fle durchaus nach seinem Ermessen einsetzen. Das Bebeutet et wit Hilfe eines solchen Einsatzes, wenn hon diplomatische Mittel nicht genügen, eine Lage schaffen, tn der dem Kongreh gar keine wirkliche Wahl und freie Ent» !5>btdung zwischen Krieg und Frieden mehr bleibt. Da bet .MHtnttliche Amerikaner auch in seiner eigenen Geschichte n'cht ubermatzig Bescheib weih, so haben bte Folgen und möglichen Gefahren dieser Veifassnngszustände die Öffent» ltchkeit nicht viel berührt, bis auf die gelegentlich aufge» tauchte und allerdings praktisch unmögliche Forderung, die
DCn einex Volksabstimmung abhängig machen
ber.gegeiiwärtige Präsident be» ^"tlich wahrenb seiner zweiten Amtsperiode von seinen n» Een Bestrebungen her m den undemokratischen Geruch der Selb st h errlichkeit geraten und in dem S^wUchsAn. immerbm iw. Scheinweiferlicht einer kritischen Opposition zu stehen, empfmbet er deshalb seine autzenpoli» ^„»^tatiiche Stärke durchaus als dernokrattsche ^€tnrufttnI.-re:I und seine Verwaltung sich lest auch tm Falle Englandbtlfe um den Anschein dasi alles nach dem Buchstaben der, Verfassung vor sich geht, daß iticl manb einen groseren Rewekt vor dem Volkswillen bat wie
?er^J?rtik.aIs Mister Roosevelt. Da sind f r » ?? Eng land Hilfe hinderlichen Gesetze: die Reu»
r ?*J. °isüfte mit der cash and carry-Klau» L nur gegen bar und auf
h SldMen zuläßtt und die John»
le, die Kredite an säumige Weltkrtegsschulbnei verbietet. Natürlich konnte man beide jetzt durch den Äon« ^^Sufbeden. wie der Kongreh sie seinerzeit — bas Reu- —IhptiAt^ ^rf^^06115 •■auf ^ofaielts eigene Veranlassung n10 reu na bie h barer Zeitverlust und ein wüstes Geraute nut den Isolationisten, denen ja der Weg europäischen Abenteuer ohnehin nicht vaht. Man rüttelt
NM an diesen Gesetzesdokumenten des Volkswillens man ichlagt nur ein paar Vogen um sie. Wegen bei cash and carry-Bestimmung kann man ben Engländern bas Kriegs- material nicht mtt amerikanischen Schiffen bis an die Staus»
181 ?nn. (Eigener Drahtbericht unserer Ber- !^r Schv^tettui^) Der schwere Schlag bet deutschen Stu- Malta hat nicht nur in London, sondern in der I^ia mten. We 11 starken Eindruck gemacht. Besonders ausführlich berichteten bte amerikanischen Zeitungen, fleien Korrespondenten von einem, nach genauer Luftauf- s besonderer Wucht, durchgeführten Angriff frechen. Die deutwen Flieger hatten trotz des starken Ab- wehrfeuers zahlreiche Bomben mit Erfolg abwerfen können M-i'auf.ausgewählte Ziele konzen- LrJ er t - Die italienische Preffe ergänzt diese Meldung dahin, datz der Angriff in ununterbrochenen Wellen Et Stunden gedauert habe. Weiter beißt es bann, wenn man bedenke, dag über 100 und mehr Brand- und Explosiv- bomben schweren Kalibers, auf den Stützpunkt von La Va - ^etta^mÄ»ergeprasselt sei«; und bat; große Magazine & a f.e na n I a g en und Warenlager zerstört wor- ,eu •eien, so könne man versichern, daß die Aktion einen n’wettere Entwicklung bes Krieges im haben werde. Die feindliche Abwehr sei außer- ordentlich heftig, ig grimmig gewesen. Es sei aber nicht ge» ^"*6en, die Kriegsschiffe und die Anlagen vor dem enticklos- ^pen und hartnäckigen Luftangriff zu schützen. Abermals harten die Englanltei feststellen können, daß bie Achse ihre
1 e ln der motzen Partie für die Befreiung bes ^o^eeres noch zu spielen hätte.
..... 4“6 diese Darstellungen lassen klar erkennen, datz cs sich um einen außerordentlich schweren Schlag gebandelt hat, der für bte Engländer um. .so schmerzlicher sei, als Malta auch ichon früher .Luftangrinen ausgesetzt war. Wenn schon vor „f,11?rlt0«nln<^ k®1, engliichen Fachpreffe bie Frage erörtert wurde, ob Malta als Flottenstutzt — • • p
Kriege angesichts der grohen Ln wurde, so zeigt sich jetzt, rote bete
A.onbon tarnt seine Besorgnisse nicht mehr unterbrücken. Bei der außerordentlich günstigen Lage Maltas und seines Hafens La Valetta für bie Mittelmeer-Berbindungen hat Malta ?,*n efi.ß. r o sie Rolle gespielt. Auf dem halben Wege zwischen Gibraltar und dem Eingang zum Suez-Kanal gelegen, nur 5 5 M eilen von der sizilianischen unb 200 6eenteilen non bet libyschen Küste entfernt Tft es in ttriedenstzeiten bet Knotenpunkt vieler Schiffahrts- Itnten. Die britische Admiralität unterhält hier eine An- »abl grober auch für bte Aufnahme von Schlachtschiffen ausgerüsteter S chwimm- unb Trockenbocks, viele Reparaturwerkstätten, Arsenale, Öltanks. Kohlenstationen und ^^^Ä^vots, Für gewöhnlich sind in Malta fünf Schlachischitfe, zwet. <>lugzeugttäyer. ein Kremergeschwader, leibs 3erfto.rer=Stettiuen und wenigstens vier U-Boot-Flottil- ien stationiert An Landtruppen wurden in Friedenszeiten
Als das. deutsche Oberkommando bekanntgab. datz Ettche Kampffliegerverbande im Mittelmeer eingesetzt ^!?bn. glaubte man in London daraus die Schlukfolgerung Liehen zu dürfen, baB bie deutsche Aktivität im Süden eine r bie Snjel mit sich bringen müsse. Bei bieiem iinhhJTnn^l«i)en «Einwohner bet britischen Hauptstadt gSWfn Industrie- unb Hafenzentren aurqeatmet r,7n- ; ,»neIetn Veiwiel für bte völlige Verkennung Iet?„V,AU c "Lag e. Menn der Führer feststellt, datz nn°h Stichen Flugzeugindustrie die größte der Ln6» AaEwuchs der deutschen Luftwaffe uner- TXnhll1 n'i»r»n SKn?!1*6 Tatsachen. Wenn die Eng- lander umeren.Worten nicht glauben wollen, bann müssen sie sich eben wieber butch die Wirklichkeit über» V "hJiHiAp6 Wirklichkeit aber besteht barin.
E'chd ^uftwasse stark genug ist im Mittelmeer nachdrücklich einzugieifen, ohne datz sie ihre Aktionen gegen Intel abzustovven braucht E.ine Erkenntnis, der sich die Engländer nach ben letzten Eremniffen nicht mehr ver- chüetzen können. Wetter irgendwie gestattete,
greifen .starke deutsche Kräfte kriegswichtige Ziel in Eny- land, rote, bisher, an. In der Nacht zum Freitag war, rote fw gestrigen OKW-Bertcht angedeutet wurde. Avon- Mouth. am Ausgang.des Bristol-Kanals, bas Ziel der deutschen Bomber. Dieser wichtige Versorgungshafen wurde ffi?4IIenXnr 9Irn6nffr fi6t Erdsicht mit Bomben
?? *?t- Schlenienanlaaen Gett-'t'-mnhlen und Öltanks erhielten zahlreiche, einwandfrei..beobachtete Treffer Erolo- f.'°?i.en und gröbere Brande in Lagern unb Docks htflt|8ten bie gute Wirkung. Der englische Rv"diunk äutzerte L"nÄ.°L^eltagmittag zu bem neuen Angriff und sagte. »I 7?. .sich m bet Hauptsache auf bas Gebiet von Bristol §ierv !ei Schaden an Handels, unb anderen ottentlichen Gebäuden entstanden und es habe eine Anzahl Opfer gegeben. Viele Brände. .Darunter einige ernste. ;-LeJL ausgebrochen. Weitere Angriffe auf den Siidosten, L"?en und Sudwesten des Landes hatten .einigen Schaden"
^te Hoffnungen der Insulaner, endlich wieder u--e ^"b Schlaf zu finden, waren also vergeblich. Die Offensive gegen die Insel hält mit unoermindeter
roies in dem Stockholmer Blatt Hagens Nyheter" nachdrück- darauf hin, baß tue englischen Geleitzüge viel zu fchwach geschutzt seien. Seme Mitteilung datz er in ihm englischen Hafen Dutzende von Schiffen gesehen habe die durch schwere Veschäbigungen außer Dienst gestellt werben mutzten beweist, baß nicht nur bie versenkten Schiffe für Enq- °nds Zufuhren verloren sinb, sonbern auch viele schwer bc- schabigte Dampfer, bte Churchill bei der SefanntLh» L, Serluftäiffern ö^fksentlich übergeht. Am eindringlichsten aber spricht wohl die Tatsache, daß immer mehr Seeleute sich roetgern ^r England zu fahren, für den Erfolg der deutschen U-Boote und Bomber. Selbst phantastische Löhne verlieren ihre Zugkraft Ein Mitglied der Besatzung des griechischen Dampfers Anastasias", der im nördlichen Atlantik von einem iralienischen U-Boot versenkt wurde, er- klarte, dw griechische Besatzung des Schiffes habe die llber-
Jten~e.tmei9=tt und sich in einem kanadischen Hafen ausgeschifft, sie mußte durch Engländer ersetzt weiden und das war erst möglich, als die monatliche Loh» "un 8 °uf 50 Pf und erhöht wurde. So bricht die brt» ti'^e Ä?!iunskampagne in sich zusammen und nur eine daß bie deutsche Gegen- »Ä“Uh Sitis“ fu‘ *E"glani' ““W*«« S--M-»
Msichts dieses neuen Schlages gegen Malta nicht wohl. Einige englische Zeitungen unternehmen zwar den sehr plumpen Versuch, ihre Leser damit zu trösten, Hatz Deutschland letzt mehr Flugzeuge im Mittelmeer operieren laste und so weniger Flugzeuge für die Störung der englischen Atlantit- versorgungslinie einsetzen könne. Datz es sich hierbei um ganz verschiedene Flugzeugtypen mit sehr verschiedenem Aktionsradius handelt, burfte selbst englischen Lesern nicht verborgen bleiben. Andere englische Blätter sind denn auch wesentlich ehrlicher und., gestehen, rote beispielsweise der „Daily Telegraph . der übrigens das hohe technische Können und den unerschrockenen Mut der beutschen Flieger anerkennt, ein, datz eine neue Phase bes Krieges im Mittelmeer begonnen habe. Die deutsche Luffwafse werde, so sagt Das Blatt, Den Mittelmeerfeldzug erheblich schwieriger gestalten. Wenn bte deutsche Lustmacht mit Sizilien als müs ben jWtttelmeevSeUMug beherrschen könnte, so würde Dem Britischen Reich etn schwyerer Schla »versetzt. Sehr kennzeichnend ist auch eine weitere Londoner Mitteilung, in ber es heißt, die Bedrohung Der britischen Verbindungen im Attttelmeer durch beutidjc Stukas, bie von Sizilien und möglicherweise auch von Sarbinien aus operieren, hätte zu sehr 6 « 6nahm en b er b r iji i6 en « e g i er u ng
geführt. Man erklärt, England muffe seine Strategie im Mittelmeer revidieren... Es sei fraglich, ob England bas ge» waßte System. Geleitzuge durch das Mttfelmeer zu senden, beibehalten werde. Das aber beißt mtt anderen Motten, datz England da die Stratze von Sizilien unter bet Kontrolle bet beuHÄen und. italienischen Flieger steht, den ganzen Nachschub für bte tn Ägypten kämpfenden Truppen auf dem Umroeg über bas Äan der guten Hoffnung heran» Bringen mutz. Das bedeutet einen ungeheuren Zeitverlust unb damit emen Tonnage-Ausfall, der für England ange- ffi&T&rä'Ävörffi ä® ä Medaille „Bardia nicht übersehen.
Hafen an der Westküste angegriffen Ärtegsroi(6tige Ziele in London mit Bomben belegt — U-Boot meldet die Versenkung von 29 000 BRT. — Der «reind verlor gestern drei Flugzeuge
Berlin, 18. Jan. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Ein Unterseeboot meldet die Versenkung von 2 9 0 0 0 BRT. feindlichen Handelsschiffraumes.
Die Luftwaffe klärte am gestrigen Tage über dem britischen Raum auf und griff hierbei einen Londoner Bahnhof an. Bombentreffer in Gleis- und Eebäude- anlagen wurden von den Besatzungen beobachtet.
In der letzten Rächt griffen Kampffliegerverbände einen HafenanderenglifchenWestküftemit Erfolg an.
Autzerdem wurden britische Häfen vermint, sowie kriegswichtige Ziele in London von schwächeren Kräften mit Bomben belegt.
Zwei feindliche Flugzeuge wurden im Luftkampf, ein drittes durch Marine-Artillerie abgeschoffen. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt.
