Donnerstag, 12. Dezember 1940
Wiesbadener Tagblatt
Zweites Blatt Nr. 293
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börse erfaßt also das ganze Reichsgebiet und
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Morgen festliche Erstaufführung
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Nur noch 4 Tage! Abends: Punkt 7.40 Uhr Die große Ausstattungs-
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Empfindlichen Personen wird der Besuch der jeweils 1. Vorstellung empfohlen, da hier die Szenen der jüdischen Tierschächtung fortgelassen sind. Jugendliche haben nur zur 1. Vorstellung Zutritt
NACH EINER IDEE VON GESTALTUNG: FRITZ HIPPLER Kamera: A. Endrejaf, A. Hafner, R. Hartmann,
rotier iPiae
Dieser Film führt uns in die verborgendsten Stätten jüdischen Lebens. Er zeigt uns die Juden in ihren Ghettos, beim Gebet in der Synagoge, beim Feilschen auf der Straße, beim grausamen Ritual des Schachtens.
Prädikate: Staatspolitisch und künstlerisch wertvoll — volksbildend
um in persönlicher Rücksprache mit den Betriebsführern festzustellen, welche Arbeiten an auswärtige Betriebe vergeben werden können.
outgien, oem Jtgetniano, rvestsalen, Württemberg, Bayern, vor allem auch aus der Ostmark und dem Eudetenland vertreten sein. Auch die Unternehmen des Protektorats sowie des Eeneral- gouvernements sind vertreten, ferner die Zentralauftragssiellen zur Frankreich, Belgien und die Niederlande. Die Rüstungs- jirmen haben also auch die Möglichkeit, Unteraufträge in die
Die Erfahrungen der ersten Ostdeutschen Auftragsbörse haben gelehrt, daß hochwertige Fertigungen vielfach nicht verlagert werden können, weil die auswärtigen Beiriede dafür nicht die erforderlichen maschinellen Einrichtungen besitzen. Deshalb wird man diesmal dazu übergehen, mehr einfache Fertigungen nach auswärts zu vergeben und die dadurch freiwerdenden Arbeits- krafte innerbetrieblich für hochwertigere Arbeiten anzusetzen. Vor allem Eisen-, Stahl- und Metallguß sowie Dreh-, Fräs-, Hobelund Bohrarbeiten usw. werden zu vergeben sein. Es ist auch diesmal wieder damit zu rechnen, daß die Auftragsbörse in Berlin einen vollen Erfolg bringt und den Firmen zu neuen Eeschäfts-
greifen Ine Auftragsbörse» über die ihnen zuerst gesteckten regionalen (Sternen hinaus. Insgesamt werden sich an der Berliner Auftragsbörse neben 70 auftragvergebenden Unternehmen rund 200 Firmen beteiligen, die Aufträge suchen. Es sind nur solche Firmen zur Börse zugelassen Gorden, die auf Grund ihrer Produk- ttonsernrichtungen Aussicht haben, zu einem Abschluß zu kommen. Durch diese Auslese soll verhindert werden, daß Firmen Zeit und Geld opfern, um m Berlin anwesend zu sein, ohne daß sie die geringste Aussicht haben, einen Auftrag zu erhalten. Andererseits h^en sich die Veranstalter der Berliner Auftragsbörse um eine möglichst große Auswahl der zu vergebenden Arbeiten bemüht.
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Reine Wachsware! Edelglanz! 5 Kx 16.50 RM v. Nachnahme. Bei Vorkasie Veriandsves. frei. A. Orlowski. Potsdam. Sedan-
EIN
DOKUMENTARFILM
ÜBER DAS ' WELTJUDENTUM DR. E. TAUBERT
MUSIK : FRANZ R. FRIEDL
F." C. Heere, H. Kloth, E. Stoll, H. Winterfeld
Spiegel der Wirtschaft. Die Chemische Werke Brockhues, AE., Niederwalluf, weist für 1939/40 einen'Gewinn von 3560 RM aus, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. — Bei der i^ei st- Sektkellerei, AG., Frankfurt a. M., verlief das am 30. Juni 1940 beendete Geschäftsjahr befriedigend. Aus einem Reingewinn von 27 745 (i. V. 26 628) RM wird die Dividendenzahlung mit 5 % wieder ausgenommen. Die ersten Monate des neuen Geschäftsjahres brachten weiter günstige Ergebnisse. — Die H. Fuchs Waggonfabrik, AG., Heidelberg, schüttet für 1939/40 6 (i. V. 5) % Dividende aus. Die Aktienmehrheit ging aus dem Besitz der Per. Westdeutsche Waggonfabriken, AG., Köln, in den der AE. Dillinger Hüttenwerke über. — Bei der Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt vorm R-eßler, Frankfurt a. M., wird für 1939 40 wieder eine Dividende von 9 % vorgeschlagen. — Nach dem R e i ch s b a n k a u s w e i s zum 7. Dezember hat sich die Anlage der Bank in Wechseln,
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Auftragsbörsen greifen über die Grenzen
Am 12. Dezember findet in Berlin eine zweite O st d e u t s ch e Auftragsbörse in erweitertet» Rahmen statt. Waren auf der ersten Ostdeutschen Auftragsbörse außer den äuftraggebenden Rustungsfirmen im wesentlichen auftragsuchende Betriebe aus Ostdeutschland vertreten, so steht diesmal die Auftragsbörse allen
"**■ im Beiprogramm:
Ostraum - Deutscher Raum
Ein Film deutscher Kolonisation und deutschen Kulturschaffens
Schecks, Lombards und Wertpapieren auf 13 860 Mill. RM vermindert. Der Umlauf an Reichsbanknoten hat sich auf 13 060 Mill. RM ermäßigt.
Berliner Börse vom 12. Dezember. Bei der Eröffnung war die Börse sehr ruhig. Die Kursgestaltung ließ eine einheitliche Linie vermissen, wobei allerdings Abschläge in der Mehrzahl waren. Braunkohlenwerte wiesen freundliche Haltung aus; Goldschmidt gewannen 1%, Farben gaben U, Contl-Eummi 2, BMW. 1 % her. Deutsche Atlanten und EW. Schlesien stiegen je 1, Charlotte Wasser % und Akkumulatoren 2 %. Gesfürel und Licht u. Kraft y, %, AEG. und Dessauer je %, Bekula und Schles. Gas je 1, ferner Siemens Vorzüge um 1 y, und Siemens VA, Feldmühle 1 und Aschaffenburger Zellstoff 1/ % niedriger. Gebt. Junghans 1% % höher. 'Reichsaltbesitz gaben auf 153,3 gegen 153% nach, Steuergutscheine I erneut 107.
Frankfurter Börse vom 12 Dezember. Die Börse verkehrte sehr still. Teilweise zeigten sich Abbröckelungstendenzen, die jedoch nur bei Moenus und Zellstoff Aschaffenburg mit je minus 1% und Lahmeyer minus 4 % stärkeres Ausmaß zeitigten. Farben gaben einen Ansangsgewinn von 1 % wieder her. Renten still und kaum verändert.
Notierungen vom 11. Dezember. Frankfurt: JE. Farben 198%, Rheinstahl 182),:, Vereinigte Stahl 142%, BMW. 217, Reichsbank 119%, Steuergutscheine I zirka 106%—106^.
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1. Der Führer wünscht verstärkten Vogelschutz!
2. Niitgelegenheilen mr Strauchbrüter.
3. Wie müssen die Haustiere gehalten werden?
4. Anleitung zur äualfreien Tötung schlachtbarer Kleinttere.
5. Unverständige Hundehaltung — ein Überbleibsel des Mittelalters!
6. Bullenhaltung.
7. Klauenpflege.
8. Habt Geduld mit den zurückgekehrten Kriegs- merden!
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WA PALAST
