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CREME
Pflegt
die
Mittwoch, 27. November 1940
Sport-Rundschau
cnp Meister
800
Kameraden in den Trainingsgemeinschaften der Heimat, in den Gebieten und Bannen weitergeben.
tschaftskanimer Hessen
_ . „_______3t bei der Reichsbank in Frank-
die gegenwärtige Lage unserer Außenwirtschaft.
. W.-Rambach: In geiftigei und körverlicher irische feierte Frau Philippine Merkel, geb. Neumann. Burg- straße 18. ihren 82. Geburtstag.
Mus Gau und Provinz
'Wirtschaftsteil
■ ।
Die Autzenhandelslage
- Unterschenkelbruch zuzog und ins Krankenhaus übergeführt werden muhte. — In der Dotzheimer Straße zog Ich ein lunger Mann beim volzzerkleinern stark blutende Wunden an der linken Sand zu. so dah er sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte.
— Wiesbadener Gemüse- und Obstmarktbericht vom 26. November. Gemüseanfuhr sehr mäßig. Nachfrage und Verkauf gut. Erohmarktsreise (in Klammern Kleinmarkt- vreise): Weißkohl kg) 4 (6). Wirsing 5.5 (8). Rosenkohl I 22 Ü!0). H 12 (17). Römischkobl 5 (7). Rote Rüben 4.5 (7). AKitze Rüben 4,5 (7). Erdkohlrabi 4 (6). Spinat 9 (12). Wiegsalat 45 (60). Feldsalat 35—45 (43-60). Treibtomaten 15—20 (20-38). Lauch 12 (17). Petersilie 40 (50), Kartoffeln (50 kg) 355 (5 kg 42). Kohlrabi (Stück) 5—6 (7—9). Sellerie 9—14,5 (12—20). Endiviensalat 5—7 (7 bis 10). Rettich 6—8 (9—10). Radies (Eebund) 7 (10) Pfg.
— Mainz, 27. Roo. Einem Eisenbahnbeamten waten zwei Mannet ausgefallen, die sich in bet Nähe seines Bahnwärterhäuschens Bet Wörrstadt in einem Gebüsch aufhielten. Er stellte dis Männer. Daraufhin wurde et mit Totschiehen und Totstechen bedroht. Mit Hilfe eines hinzukommenden Venüersheimer Än= «ohnets gelang es dem Etfenbahnbeamten, einen bet Männer festzuhalten, wobei biefer das Mester zog und sich zur Wehr setzte. Dem andern Mann gelang es zu entkommen. Der Festgenommene wurde von der Gendarmerie ins Mainzer Gefängnis eingeliefert. Dort stellte sich heraus, dah man es mit zwei Einbrechern zu tun hatte die zu ihren Straftaten die Dunkelheit ausnutzten. Der Geflüchtete ist ein Verbrechet, bet schon im Zuchthaus sah.
= Jdar-Obetstein. 27. Nov. In dem hiesigen Bahnhof wurde eine junge Flau aus Jdat, die ihren Mann zum Bahnhof gebracht hatte, zwischen den Schienen schwer verletzt ausgefunden. Auf dem Transport ist die Frau ihren schweren Verletzungen erlegen. Wie sich bet Unfall ereignete, steht noch nicht fest.
— Trier, 27. Slov. In bet Chtistophsttatze in Trier kam es zu einem schweren Streit.zwischen einem Ehepaar, das schon längere Zeit in Unfrieden lebte. Am Montagvormittag erschien der Ehemann dicht auf seiner Dienststelle, vielmehr war von ihm ein Schreiben eingegangen, dah et lebensüberdriissig sei. Die Kriminalpolizei öffnete sofort die Wohnung und fand die Ehefrau auf dem Korridor, in einer grohen Blutlache liegend, tot auf. Der Ehemann lag vollständig angekleidet, aber ebenfalls tot, auf seinem Bett. Er hatte seinem Leben durch einen Schuß in den Mund ein Ende gemacht. Aus der Pistole, die er noch in der Hand hielt, waren drei Schüsse abgegeben worden. Der Grund der Tat ist zweifellos in den dauernden ehelichen Zerwürfnissen zu suchen.
— Zweibrücken, 27. Nov. Ein Kraftfahrer aus Bruchhof hatte in Homburg-Bruchhof mit seinem Lastwagen vor seinem Hause Halt gemacht, um sich für kurze Zeit in seine Wohnung zu begeben. Währenddehen rannten zwei Motorradfahrer, die die Schlußlichter des Anhängers nicht beachtet hatten, gegen den haltenden Lastzug. Der Autofahrer nahm sich der Verletzten an und brachte sie in seine Wohnung. Während dieser Zeit sauste ein dritter Motorradfahrer gegen das Auto und erlitt ebenfalls erhebliche Verletzungen. Alle Verletzten mußten ins Krankenhaus eingeliefert werden. — Im Untertagebetrieb der Grube Dochen verunglückte der 37 Jahre alte Arbeiter Albert Alles. Er wurde von plötzlich niedergehendem Gestein totgedrückt. X ,
= Kastel, 27. Rov. Das drei Jahre alte Kind Günther des Schlossers Bachmann in Bettenhausen war vermißt worden. Am andern Tag fand man das Kind in bet Loste ertrunken auf. Es hatte, ohne bemerkt zu werden, die elterliche Wohnung ver- lasten und war in das Master gestürzt. .
Auf Einladung der W i r 1 s ch a sprach Ti Rudolz Eicke, Direktor bei furt a. M.,-uber die gegenwärtige Lag. , .. ____________
Die deutsche Wirtschaft, so führte er u. n. aus, habe es verstanden,' auch 4m Kriege einen umfangreichen Handel mit dem Ausland auirecht zu erhalten. Deutschland bilde heute nicht nur politisch den Mittelpunkt Europas, sondern lenke auch wirtschaftlich alle Kräfte *" der europäischen Länder in geradezu dynamischer Weise auf sich. Die Intensivierung des deutschen Wirtschaftsverkehrs mit den "europäischen Ländern sowie Teilen Asiens habe dazu geführt, daß das Volumen des deutschen Außenhandels, das im Kriege zeitweilig abgesunken war, trotz des Ausfalls der überseeischen Märkte allmählich sowohl in der Ausfuhr als auch in der Einfuhr wieder an die Höhe des Vorkriegsstandes herangeführt werden konnte. Die nordischen Länder liefern Rohstosfe und Nahrungsmittel, insbesondere Eisenerze, in höherem Maße als vor dem Kriege. Die Umsätze mii den Südoststaaten, insbesondere Rumänien, das vor allem Öl und Getreide liefert, seien durchweg erheblich gestiegen.
Sechstes T s ch a m m e r p o k a I - E n d s p i el im Otympia- stadion Im Berliner Olympiastadion steigt am Sonntag bas sechste Endspiel Um den Fußball-Tschammerpokal. (Segnet sind der traditionsreiche 1. FK. Nürnberg und Sachsens Meister Dresdner SK.
Borchmeyer und Harbig Übungsleiter. Auf her Anlagen der -Junkerschule in Bad Tölz sind augenblicklich 40 der besten Läufer der Hitlerjugend in einem llbunaslager vereint, mit dem die Schulungsarbeit der Reichsleistungsgruppe Leichtathletik in Angriff genommen wurde. Zwei weitere Lehrgänge werden folgen. Zu Übungsleitern wurden die tüchtigsten Kräfte des NSRL. gewonnen, u. a. Altmeister Erich Borchmeyer (Frankfurt a. M.) für die Kurzstreckler und Weltrekordmann Rudolf Harbig (Dresden) für die Mittelstreckler über 400 und 800 Meter. Von solchen Fachleuten können unsere Jungen etwas lernen und werden die ihnen vermittelten Richtlinien ihren
,';-nli.iinppe Haus- und Grundstüclswefeii
Volksgenosien. insbesondere Hausfrauen!
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Kostenlose Beratung in allen Fragen des vorteilhaften Brennstoff- Verbrauchs Dienstags von 16—17 Uhr auf Zimmer 28 der T-ay*» Kreiswaltung, Luisenstraße 41.
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Sm Donne'stag, 28. Nov.. Vorstellung im Deutschen Theater: „Der Arzt am Scheideweg". Eintausch der Umtauschscheine gegen die Eintrittskarten in der Kartenverkauzsstelle Luisenftraße 41 (Laden). Musikschule für Jugend und Volk
Sonntag, Dez. 1940, um 16.15 Uhr, im Rundsaal des Paulinen- t ! ' 2. öffentliches Gemeinschaftsmufizieren
Eintritt frei!
Lrtsivaituug Westring
Am Donnerstag. 28. Nom 1940, abends 8 Uhr, findet im Restaurant .,Bülow-Eck" eine Amtswaltersitzung statt.
Lrtswaltung Westend
Am Donnerstag. 2«. Roo. 1940. abend 8 Uhr, findet im Reftau- tant „Zur Lokomotive" eine Amtswaltersitzung statt.
Wiesbadener Tagblatt
Nr. 280 Seite 5
Wilhelmstr. 50, Ecke Gr. Burgstr.
Geit.^h*. C 32122
ranlfurt: Jlse-
Daimler (er Bezugsrecht) 193, : Eli. Bad. Wolle 134, Dingler
Vier Fischer durch Ervlosion eiltet Mine getötet. Wie „Bergens Tibende" meldet, wurden vier Fischer, die sich an der westnorwegischen Küste unbefugterweise an einer an- getriebenen Mine zu schäften machten, durch Explosion der Mine getötet.
„Was wäre Goethe ohne mich?"
Ob diese kleine Anekdote, die in einem vergilbten Bucke ausgezeichnet steht. wahr ist? Wer wollte das nach mehr als einem Jahrhundert noch zu entscheiden wagen?
Denn es soll an Goethes 80. Geburtstag gewesen sein, daß ganz Weimar am Abend ein einziges Lichtermeer war. Jeder hatte sein Haus mit kleinen, bunten Lampen geschmückt, und, als der Dichter durch die Stadt fuhr, mußte er immer wieder halten lassen, einmal, um die Glückwünsche der jubelnden, auf ihren großen Mitbürger stolzen Leute entgegenzunehmen, dann aber auch, um die Inschriften zu lesen, die da und dort an den Häusern und in den Fenstern angebracht waren.
Da gab es heitere und besinnliche Sprüche, und mancher batte ein Wort des Mannes, dem diese Feier galt, ausgeschrieben. '
Der Hofschneidermeister aber, dessen Kunde auch Goethe war, hatte den Pegasus bestiegen. Sein Huldigungsgruß lautete: ,
„Was wäre Goethe ohne mich? Ein Dichter ohne Kleider!
Der Dichterfürst wird er genannt, ich bin der Fürst der Schneider!
Vielleicht auch nur Schneider der Fürsten und Dichter?
. Jedenfalls ein aufrechter, schlichter
Mann, der Goethe wünscht das Schönste und Beste
Zum achtzigsten Eeburtstagsseste!" —en.
Ritgold ♦ Silber ♦ Brillanten
kauft Juwelier FRITZ HOCH
Einsatz von HJ.-Svielscharen in allen Teilen Europas
Von Bannfübrer Otto
Wenn auch Mars die Stunde regiert, sind dennoch nicht die Musen von unserer Seite gewichen. Wenn auch der Ernst kriegerischer Entscheidungen uns in seinen Bann schlägt, so ist daneben doch ungebrochen die Heiterkeit des Herzens mächtig. Während die Schärfe der Waifen, vereint mit einer kraftvollen Politik, ein neues. Europa aus dem Dämmer von Hoffnungen und Visionen ins helle Licht, geschichtlicher Wirklichkeit bebt, regt sich mit mächtigem olugel- schlag der Genius der Kunst.
Inmitten dieser mächtigen Regungen..des deutschen Geistes und aller Künste will die Jugend eines glücklichen und stolzen Volkes, die die Embett des Soldatischen und Musischen auf ihre Fahnen geschrieben hat nicht.zuruckstehen, sondern als Sendboten deutschen. Kulturwillens in alle Teile Europas hinuusgeheu. zumal sie sich schon im Frieden für 'einen solchen Einsatz ebenso gründlich vorbereitet, hat wie etwa in ihrer körperlichen und geistigen Wehrertuchtigmig. Sendboten der Freude und der Heiterkeit des deutschen Herzens, Sendboten des ungebrochenen Kamvfwillens der Heimat, Sendboten ihrer Kultur in Lied und Dichtung. Musik. Spiel und Tanz — das wollen die Spiel scharen der HI. allen deutschen'Soldaten sein, wo auch immer diese im Kampf oder auf Posten stehen mögen.
Berliner Börse vorn 27. November. Die Kursgestaltung war bei Eröffnung ausgesprochen uneinheitlich. Stolberger Zink stiegen um X, Mannesmann um 1 %, unb Klöckner um 2 %. Snbererieits »erkoren Vereinigte Stahl Hoesch % unb Rheinstahl 1 %. Rheinbraun 1% höher, Deutsche Erdöl Wt% niedriger. Salz- detsurth verloren 1 %. Von Heyden stiegen 5 %. Farben letzten höher ein, wurden alsbald aber um % % nichtiger notiert. Goldschmidt gewannen % %, Schering gaben im gleichen Ausmaße nach. Conti-Eummi 2% höher, Deutsche Linoleum 2% nichtiger. Lahmeyer stiegen um y, RWE. um 1 %, Bekula um IX, Siemens um 2, Elektrische Lieferungen um 2% und Wasser- Eclfenkirchen um 3%. Demag % % fester, Berliner Maschinen unb Bahnbedarf je % und Schubert u. Salzer 1% % nichtiger. Berger und Waldhof je minus 1 %, Feldmühle unb Engelharbt- Braucrei je minus 2, Allgemeine Lokal u. Kraft plus 1 %, Bembcrg plus 1J4 %. Rcichsaltbesitz mit 154% unverändert. Steuer« gutscheine I nannte man 106%. Tagesgelb 2 bis %.
Frankfurter Börje vorn 27. November. Bei wenig vorliegenden Kaufaufträgen bröckelte das Niveau eher ab und im Verlauf verstärkte sich diese Tendenz. Du Veränderungen gingen jedoch selten über 1 % hinaus. In Renten hielt das Angebot weiter an. Die Kurse waren teilweise leicht ermäßigt. Im Freiverkehr zeigten sich vereinzelt leichte Abschwächungen. Kasiamarkt uneinheitlich, lagesgelb 1% %■ -
Zauder, Reichsiugendführung
Zu unseren Soldaten im Generalgouvernement, fuhr am 10. November die Eebietsspielschar Ostland von Königsberg aus. Vom 16. November bis 1. Dezember erfolgt außerdem zum erstenmal eine Fahrt nach Norwegen, -nir. diesen besonders schwierigen aber auch um so schöneren Einsatz ^werden der Eebietsmusikzug und -Fanfarenzug Graz nut SO Zungen, dazu die Rundfunkwielschar Wien mit fast 50 Zungen und Mädeln bestimmt. > Diese Fahrt wird sich bis nach Narvik
Zu unterem Waffengefährten Italien geht in der Zeit vom 20. bis 28. November die Rundfunksplelschat München, die in Turin, Mailand, Rom, Neapel und Genua Veranstaltungen deutscher Müsik und deutscher Fröhlichkeit geben wird. Als Höhepunkt ihres Einsatzes ist die Teilnahme an der großen Führertagung der faschistischen Jugend in Rom "^Am s!'November ist Zusammen mit einer Abordnung der deutschen Jugend der Eebirtsmusikzug Niedersachsen nach Rumänien und anschließend nach U n g a r n gefahren. wo er eine Reihe musikalischer Vergnjlaltungen bestreiten wird.
Frohe Stunden für die Umsiedler
Ein weiteres Arbeitsfeld der HJ.-Spielscharen ist die kulturelle Betreuung der umgesiedelten Balten-. Wolhynien- und Bessarabiendeutschen, die in den wetten Ostgebieten eine neue Heimat gefunden haben. Zu Ittagigen Ver mstlkltungsfährten waren bei ihnen bereits die Ober- gauivielscharen Berlin und, Ostland, sowie die Gebiets- und Obergauivielschaten Sachsen und Mittelland. . Am 16. November folgen nun die Rundfunksvielschar Leipzig mit den Jungen und Mädeln, die nicht am Einsatz dieser Svidschar in Frankreich und Belgien teilgenommen haben, dazu die Gebietsspielschar Sudetenland und Ende November die Gebiets- und Obergausvielschar Mark Brandenburg. Ausgangspunkt aller dieser Fahrten ist Litzmannstadt.
Die Hitlerjugend ist stolz darauf, daß auch ihre kulturelle Arbeit im Kriege eine solche Bewährung findet. Sßp ihre Svieleinheiten auch auftauchen mögen, ob es in Paris vor der Over, in Brüssel und Antwerpen, in den entlegensten holländischen oder dänischen Flecken oder bei unseren Truppen im Generalgouvernement ist. überall empfängt und begleitet sie die stürmische Begeisterung unserer Soldaten... ,
Ein kleines aber bemerkenswertes Zeichen für die ungeheure Wandlung, die sich im Laufe des letzten Jahres in Europa vollzogen hat, mag es fein, wenn auf den ersten Seiten der ehemals führenden Pariser, Brüsseler oder Amsterdamer Blätter in riesiger Aufmachung Schilderungen und Bildberichte vom Auftreten unserer Spielscharen erscheinen. In ihnen zeigt sich, das Erstaunen und die Bewunderung für die andere Seite Eroßdeutschlands, von der unsere alten Gegner nichts batten wahrnehmen wollen. Hier wird es offenbar, daß mit unseren Waften auch die Kraft des Gemütes es ist, die in diesem Kriege Siege erringt.
Kotierungen vom 26. November. Berlin: Reichsallbesitz 154%, Steuerzulscheine I 106%, Gemeindcumschulbung 100, 27er Reichsanleihc 1(1151, 38er Reichsschätze Folge 1, 3 und 4 101%, Vereinigte Stahl 146%, IG. Farben 205; F Bergbau 215, Rheinbraun 30214, Daimler (< Berger 226; im Freiverkehr: m,"_ 136)«, Erowag 116, Kupserberg 153j^.
Jugendliche Sendboten deutscher Lebensfreude
— Von Narvik bis Neapel, von Warschau bis Calais
Die Ausdehnung des deutsch-italienischen Handels verstehe sich bei der politischen Freundschaft von selbst. Dm deutsch-russische Zusammenarbeit habe sich sehr bewährt. Die Umsätze konnten um em Vielfaches des letzten Frtedensjahrcs 1938 erhöht werben. Die Einfuhr aus Holland, Belgien unb Frankreich habe sich ebenfalls sehr lebhaft entwickelt, wobei Deutschland ben Wünschen dieser Land« auf Lieferung deutscher Waren nach Möglichkeit entgegenkomme. Fast der gesamte deutsche Außenhandel wickelte sich heute in Reichsmark ab, so daß Devisensorgen nicht bestehen. Das Disagio her Verrcchnüngsmark in den südosteuropäischen Landern konnte durch .deutsche Einflußnahme wesentlich herabgesetzt werden unb durfte demnächst völlig beseitigt werden können. Die Intensivierung der deutschen Wirtschaftsbeziehungen zu allen europäischen Ländern habe zugleich den Grundstein gelegt zu einer kontinentol- europäischen wirtschaftlichen Zusammenarb«t, die aus diesem Kriege hervorgehen werde. Nach dem Kriege werde es die wichtigste Aufgabe der europäischen Handelspolitik sein, die Handelsbeziehungen zu einet Reihe von Überseestaaten, die heute bereits ein lebhaftes Interesse an der Wiederaufnahme des Wirtschaftsverkehrs mit Europa zeigen, zu erneuern, um die dort lagernden unverlättflichen Nahrungsmittel- und Rohstoffbestände Europa zukommcnzulassen und dei^ Lebensstandard zu verbessern.
3m Frieden hat die HI. etliche hundert Spielscharen aus ihren Jungen und Mädeln geschaffen; und die besten unter ihnen gehen nun Monat für Monat zu ihrem schönsten Einsatz hinaus: zu den Soldaten in allen besetzten Gebieten, zu den umgesiedelten Deutschen tm weiten Ostland unb schließlich, auch zu den Freunden unter den europäischen Völkern, zu unserem Waffen- gefäbrten Italien oder zu der Jugend des rumanmben Volkes. Überflüssig zu lagen, daß jeder Einsatz bet den Soldaten im besetzten Gebiet zugleich auch der dort einheimischen Bevölkerung ein ungetrübtes Bild deutscher Lebenshaltung, deutscher Frische und Natürlichkeit und deutscher Herzlichkeit vermittelt. Mag diese Bevölkerung erkennen, daß neben der militärischen Macht, die sie täglich vor Augen bat. das Grog- deutsche Reich ein ungebrochen freches unb ubcrauellenbes Kulturleben aufzuweisen hat, für bas diese iung.cn toPteb scharen der deutlichste Ausdruck sind und das zu schützen lebet Einsatz mit der Waffe recht ist . ,
Es ist keine Narkose, kein fBetaubungsmtttel. das durch Lieb. Musik. Spiel unb Tanz von diesen ispielscharen unseren tapferen Soldaten gebracht wirb. .Das haben diese nicht nötig: denn sie sind überall da glücklich unb stolz, wo sie am Feind oder im Einsatz stehen, nur. sollen sie hinter sich. eine frohe und zuversichtliche Heimat wissen.. Und überall hm,, wo ihre Flugzeuge oder Schiffe sie tragen, ihre Panzer oder ihre Eilmärsche sie führen, soll sie das irohliche Lachen des Führers begleiten, bas wir tn bteien Tagen m der beutjcöen Wochenschau wieder beglückt erlebten. Daß dieses Lacken, -dieses frohe deutsche Herz auch tn schwerer Stunde nicht erstirbt. daß es hinausgetragen wird tn.alle -teile Europas, wo deutsche Soldaten stehen, dafür bürgt die Jugend des Führers^selbst. {äItct er November und die kommenden
Wintermonate sich an unsere Soldaten heranmacken sollten, desto stärker, froher unb zuversichtlicher werben bte lungen Sendboten der Heimat zu ihnen, kommen unb werden ihre Einsamkeit unb bie harte Pflicht ihres Alltags Wt hxr Kraft ihrer Fröhlichkeit unb dem Glanz ihrer Darbietungen erhellen.
Sm Winker verstärkter Einsatz
Von Narvik bis Neapel, von Warschau bis Calais spannt sich für bie nächste Zeit bas A^Ar «mel- schareinsätze. Die überwältigenden Erfolge, bte der Reichs- musikzug der HI. Kölleda, der Gebtetsmustk- und Sptel- mannszug Saarpfalz, bte GebietssvielsLaren. Sachsen und Steiermark, sowie bte Runbfttnksptelscharen Wien. München. Hamburg. Köln, Berlin, Leipzig unb Danzig bei ben deutschen Truppen in ben besetzten f^ebietenerrangen. haben dazu geführt, diesen Echsatz gerade für die Wintermonate zu verstärken. BerteilM sich bte genannten Einsätze auf bie Zett von Juli bis Oktober unb betrafen sie vorwiegend bte besetzten Gebiete des Westens und mit einem Einsatz auch Dänemark, so siebt der Plan für November solche Fahrten nunmem auch ins Generalgouvernement unb nach Nor- wegen^or. SJ(oöemBci bie Rundfunkspielschar Königsberg zu ihrem Einsatz nach Norbfrankreich und Belgien angetrsten. Am 8. November folgte ihr die Runbfunksptelschar Stuttgart ebenfalls in dieses Gebiet. Am 5. November trat die Gebietsspielschar Hessen-Nassau von Köln, ihre oabrt nach Belgien an. Am 9. November gebt bte Eebietsspielschar Franken auf Spielfabrt ebenfalls ms, besetzte Gebiet nach Frankreich. Am 23. November fährt die.Runbfunksvielichar Karlsruhe von Düsseldorf aus zu einem Einsatz nach Holland.
' Silbenrätsel
«Höchster Mannesmut!"
a — bau — be — eben — de — bi — düng — eich — em — en — ent — eu — fa — fickt — fen — flug — ge — gra — ba — hörn — i — im — in — is —ka — land — le — lüft — lyv — rnor — na — ne — nell — nitz — öl — rif — roh — saß — schrav — schrau — Rt — stri — tc — tel — treih. t— tus — zer — zün.
Die ersten unb letzten Buchstaben nacbwWnber 17 Wörter ergeben — von oben nach unten bzw. in umgekehrter Reihenfolge gelesen — einen Fliegerspruch, (tz — ein Buchstabe.)
1. Modernes Verkebrszentrum. 2. Teil von Luftfahrzeugen. 3. Nordmeerinsel. 4. Nagetier. 5. heutiger Flugpionier. 6. Krankheitsvorgang. 7. bautechnischer Begriff. 8. Kampfbanblung. 9. Flugzeugtyp. 10. Strohblume, 11. Artilleriegeschoß. 12. Brennstoff. 13. Staat ber USA.. 14. Badeort auf Rügen. 15. eine der Kanarischen Inseln. 16. australischer Baum. 17. italienische Halbinsel.
Auflösung des Kreuzworträtsels in Nr. 274: Waagerecht: 1. Kran. 4. Rest, 7. Balhorn. 10. Ust. 12. Ire, 13. Ger. 15. Seele. 17. Heu. 19. Mut. 21. Himmelfahrt, 22. Rum. 23. Ira. 25. Engel. 29. Ost. 31. Air. 32. Lei. 33. Embolie. 34. Egel. 35. Akte. — Senkrecht: 1. Kral, 2. Abt. 3. Ehrenlegion. 5. eng. 6. Terz. 8. Sie. 9. Oel. 11. Schiras. 14. Estrade. 15. Summe. 16. Email. 18. Emu, 20. llhr. 24. Loge. 26. Nab. 27. Erl. 28. Mime. 30. Tee. 32. Lek.
