Seite 4 Nr. 279
Wiesbadener Zag blatt
Dienstag, 26. November 1*40
Sieben Jahre „KdF."
Lahre der Arbeit und des Erfolges
Am morgigen 27. November jährt stck 3unt siebenten- mal der Tag. an dem im Auftrag des Führers Reichs- organisationsleiter Dr. Lev das Feierabendwerk des deutschen Volkes vroklamierte und die Organisation der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" bekanntgab. Millionen schaffender deutscher Menschen haben in den zurückliegenden Jahren das segensreiche Wirken einer alle Schichten unseres Volkes umfassende Gemeinschaft kennengelernt und wer einmal mit KdF. Bekanntschaft gemacht bat. zählt zu ihren Freunden. Ihr Wirken ist im wahrsten Sinne des Wortes volkstümlich, ihre Arbeit wird getragen von der heiligen Vervflichtung, nur das Beste vom Besten dem Volke zu bieten. • Weiches Gebiet des groben Wirkunss- kreises auch immer einer Sonderbehandlung unterzogen wird. stets kann festgestellt werden, dab die NS.-Gemein- schart „Kraft durch Freude" ganze Arbeit zu leisten versteht. Das hat sie auch vor allem in der Kriegszeit bewiesen, als es darauf ankackl, unter Berücksichtigung der Kriegsver- hältnisse eine Arbeit fortzufübren. die mehr denn je gerade in schwerer Zeit ihre Berechtigung hatte. Sieben Jahre der Arbeit und des Erfolges liegen hinter der NS.-Ee- mernschaft „Kraft durch Freude". Im kommenden achten Jahre wird der Kreis derer, die sich ihrer mannigfaltigen Einrichtungen bedienen, noch gröber werden. p.
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Beispiele stillen Heldentums
Wir Soldaten hören es nicht gern, wenn von uns als von „unseren Helden gesprochen wird. Es gibt eben Dinge, von denen redet man nicht. Wenn es io weit ist, wird gehandelt. Auf tapferes Sandeln stellen wir uns innerlich ein. Die Stunde der Gerahr wird uns bereit finden. Stehen wir dann unseren Mann, so möchten wir erst recht nicht davon gesprochen haben,. Taten wir doch nur unsere Pflicht. Pflichterfüllung aber für selbstverständlich zu halten, beißt deutsch denken und handeln. Dafür ist das Leben unseres Volkes reich an Beispielen. Oft achten wir nicht darauf, wenn solche Haltung uns begegnet: in der Zeit des Krieges aber wollen wir uns bewußt werden, welches Geistes Kinder Sm» sm6*?? hallte kommt es darauf an. daß unser ganzes Vdlk der Sßött ein grobes Verspiel gibt. Da muß einer dem anderen. helfen und dem Ganzen ein Richtmann sein, damit ?,ns-Zelt,die Heldentum braucht, die Herzen findet. Heldentum erwachst aus innerlichster Kraft, aus Zucht des Cha- rskters. Sein Frundgeletz ist, mebr zu sein als zu scheinen, o .po renne. einen Soldaten des Weltkrieges, der am ^"^1918 seln rechtes Bein verlor. Nach zwei Jahren im Lazarett mit vielen Schmerzen wurde er entlassen. Seitdem tragt er eine Prothese und tut als Lehrer seinen Dienst. Brüher ein tüchtiger. Svortsmann. ist er jetzt aus Schritt Äsd Tritt behindert, reder Schritt bereitet ihm Beschwerden. .N/ebort man ein Wort der Klage, seit 20 Jahren steht er seinen Mann. Zein Glaube an Deutschland hat in dunkler Zeit zahllose Brenschen aufgerichtet, Hunderten seiner Schü- se.r wird er Zeit ihres Lebens ein Beispiel sein. Er trägt !"nSLicksal aufrecht und stolz Er ist natürlich d. u.. aber leder Zoll ein Soldat. Ein Verspiel von stillem Helden^rm.
Und ich denke an eine Mutter, die 1918 den Mann im §elde verlor und mit ihren drei kleinen. Jungen allein da- rterRlfi geplagt, sie zu tüchtigen Männern ov erziehen. 20 Jahre lang täglich Sorgen ertragen, um das WSdÄch Ä™ M,s »-»«"«
smi»s?,er;«C4,5 .uns Soldaten kennt nicht ähnliche Beispiele? Wieder ist Kriegszmt. Arbeit. Kampt. Sorgen und Mühen
FvF "ubreram 30. Januar — sind unserer Generation bestimmt. Sollten wir nicht stolz sein, daß wir smtt-„s Kolkes sind, dem soldatische Tugenden in so ret4em Mage tn. die Wege gelegt worden sind? Ja. muß unser höchster Stolz sein, durch die eigene Lebens- ^iKung unter Beweis zu stellen, dab wir wert sind. Sohns dieses Volkes zu sein?
Wichtig für den Einzelhandel
Wiesbadener Nachrichten
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Auch Bet den Organisationen ist man bereits eifrig dabei, die Weihnachts- vaketchen für unsere Soldaten versandsertig zu machen. 5m Bilde seben wir Stauen des Deutschen Roten Kreuzes Wiesbaden beim Fullen der großen Weihnachtskiste mit liebevoll zusammengestellten und festlich verpackten Liebesgaben. (Photo Tagblatt)
Noch zwei Dinge aber sind besonders wichtig für alle, die jetzt vor dem Fest Weihnachtsgaben äbsenden: die richtige Anschrift und g u t e D e r p a ck u n a. Es ist gegenüber jedem Postbeamten eine Rücksichtslosigkeit, wenn Paketadressen so unleserlich geschrieben sind, daß erst ein großes Rätselraten um die Entzifferung der Worte anbeben ■ muß. Ebenso kann es vorkommen, daß bei dem gesteigerten weihnachtlichen Postverkebr einmal auf dem Transport eine Anschrift unleserlich wird. Um in solchen Fällen die Sen
dung nicht zu gefährden. ist dringend anzuraten, dab noch eine zweite Ausfertigung der vollständigen Adresse und des Absenders innen in das Paket bineingelegt wird.
Und schlieblich die gute Verpackung. Wenn stch Pakete oder Päckchen auf dem Transport auflösen und erst in den dafür eingerichteten ..Lazarettstellen" der Reichspost neu verpackt und verschnürt werden müssen, so verzögert das nur ihre Ankunft. Sendungen, die nickt in einen festen Karton verpackt werden, müssen zumindest in starkes, widerstandsfähiges Papier gepackt sein — die Schnur soll so festsitzen, dab ste.sich unterwegs nicht auflöst. Die Forderung lautet also diesmal: Anfang Dezember alle Pakete und Päckchen absenden! sab.
Ran an die Weihnachtspakete ! I Wer nicht bald schickt, bat das Nachsehen „ itellt der gesteigerte weib-
nachtncke Postverkebr an die Reichspost außerordentliche Aufgaben, um so mehr, als , wie in anderen Jabren zusätzliche r "tskiaite eingestellt werden können. Um >o wicknger ist es. daß jeder einzelne alles !« ' m V, gerade in der Sauptoersandzeit für Briefe. Päckchen und Pakete, besonders aber für die beiden letzteren, die Reichsvost zu, entlasten. Selbstverständlich wollen wir es auch in dieser ernsten Zeit nicht unterlassen, unseren Lieben in der Ferne eine Weibnachtsfr^ude zu machen, aber in diesem Jabre gilt mehr als je die Forderung:, Weihnachtsgeschenke früh- ?.ertlg absenden! Mit Recht bittet dle Reichspost darum, daß alle Sendungen möglichst schon in der ersten Dezemberwoche mngeliefert.werden. Wer sein Paket oder Päckchen erst nach dem 15. Dezember zur dost bringt, darf jedenfalls nicht mebr damit rechnen, dab es noch rechtzeitig zum Fest an seinen. Bestimmungsort gelangt.
In diesem Jabre Laben wir alle mit unteren Weibnachtseinkäufen reichlich drei Mocken früher begonnen als sonst, und das »ft gut io. Um so eber werden wir auch alle die Gaben verpackt und versandsertig gemacht haben, die eine längere oder rutäete Reise antreten sollen. Es gibt nun Memcken. die immer noch zögern, und zwar mit dem Hinweis, dab ein Geschenk, welches vielleicht schon am 5. ober 10. Dezember an sein Ziel kommt, kein Weihnachtsgeschenk mehr wäre. Aber da gibt es schließlich ein sebr einfaches Hilfsmittel. Man braucht nur groß und deutlich auf das Pakht oder Päckchen zu schreiben: „Erst
Weihnachten öffnen! oder „Vor Weihnachten öffnen bei Strafe verboten!" Dann können mir sicher fein, daß sich der Empfänger nicht selbst die Weidnachtsfreude verderben und seine Ungeduld bezähmen wird.
Der Leser hat das Wort:
— Auszeichnungen. Für hervorragende Leistungen vor dem Feinde erhielt der Obergefreite Eduard Evvinger außer dem Jnfavterie-Sturmabzeichen auch das E. K. U.- Für Tapferkeit vor dem Feinde wurde Obergefreiter Lotbar K a n t n e r. Oranienstrabe 36. in. mit dem Eisernen Kreuz n. Klasse ausgezeichnet.
— Allen Wiesbadenern senden berzlichste Grübe aus dem Frontkämvierbeim P o l i tz an der Elbe (Sudetengau) die alten Frontkämpfer: Hans Korner. Kameradschafts-. führet. Gustav Ebicht. Hermann Höffcken. I. Baumann und August Schram».
Fristablauf beachten
Rackentricktung von Beiträgen zur Rentenoerfickerung
Durch das Gesetz über den Ausbau der Rentenversicherung vom 21. 12. 1937 ist die Möglichkeit, eine erloschene Anwartschaft aus der Rentenversicherung unter bestimmten Voraussetzungen wieder aufleben zu lassen, weggeiallen. Seit 1. Januar 1938 gilt vielmehr gemäß § 1264 RVO, die Anwartschaft nur dann als aufrechterhalten, wenn für ledes Kalenderjahr mindestens 26 Wochenbeitrage entrichtet sind. Sind diese Beiträge nickt nachgewiesen, so ist die Anwartschaft aus den bis zum Beginn des laufenden Kalenderjahres entrichteten Beiträgen erloschen. Ist nun aus irgendwelchen Gründen die rechtzeitige Beirragsentricktung unter« blieben, so können nach § 1442 RVO. ab 1 Januar 1938 Pflichtbeiträge und freiwillige Beitrage rechtswirksam nur noch innerhalb zweier Jabre am Schluß des Kalenderiabres. für das.sie gelten sollen, n a ch e ntr i chtet werden. Daraus ergibt stch. daß Beiträge, die noch für das Kalendetiahr 1938 zu entrichten sind, nur noch bis zum .31. Dezember 1940 nachentrichtet werden können.
Die Möglichkeit der Nachentrichtung nett Seit ragen, für weitere Jabre bleibt auf ganz besondere Falle beichrankt. Re bildet also keinesfalls die Regel. Um reden Zweifel.auszuschalten. sei desbalb besonders noch auf folgendes binge- wiesen: Das Ausbaugefetz vorn 21. 12. 1937 bat als Über- gangstegelung vorgesehen, daß Pflicht- und freiwillige Beiträge für die Kalenderjahre 1932 bis 1937 noch bis zum 31. Dezember 1941 nackentrichtet werden können Es ist also ausdrücklich nur für diese vorgenannten Kalendenabre eine längere Nachbringungsfrist zugelasten. die einheitlich für diese Jabre mit dem 31. Dezember 1941 endet Sur Beiträge. die vom Januar 1938 ab zu entrichten waren ailt dagegen nur die gesetzliche Regelung nach $ 1442 RVO. Es ist desbalb Pflicht jedes Verstckerien. stck um bte rechtzeitige Beitragsentricktung zu kümmern, um im Verstcke- rungsfalle Anspruch auf Leistung zu traben.
Die Schranken bekommen Winker
Rene Sicherung der Eisenbahn-Übergänge
Die schienengkeichen Bahnübergänge waren bisber stets ein besonderes Sorgenkind bet Reichsbahn. Zahlreiche Sicherungseinrichtungen wurden getoaffen, um die Übergänge kenntlich zu machen und sie für den Verkehr zu werten, wenn ein Zug sich näherte. Neben den Schranken gab es Warnkreuze, die Blinklichter wurden immer stärker verwendet und an Warnungstafeln fehlte es ebensowenig wie an den Wegebaken. die die Straßenbenutzer rechtzeitig aus den Bahnübergang aufmerksam macken sollten. Dazu kamen die akustischen Warnungen, die Vorläutewerke der Schranken und der Warnungspfifs der Lokomotiven. Run hat stck aber berausgestellt. daß mit der völligen Veränderung des Verkehrs auf der Landstraße, auf der die Pferdefuhrwerke von Kraftwagen und den Motorrädern abgelöst wurden, die akustischen Signale ihren Zweck nicht mebr erfüllen. denn der Kraftfahrer, der int geschlossenen Fahrerhaus sitzt, hort die Warnungen nicht, zumal das (Eigen« geränsch des Motors die Hörbarkeit weiter beeinträchtigt. Die Reichsbahn bat deshalb nach langen Versuchen eine neue Schranke entwickelt, die mit einem Winker, ähnlich den Winkern der Lastkraftwagen, versehen ist. Bevor die Schranke heruntergelassen wird, beginnt der Winker zu pendeln, so daß der Straßenbenutzer schon bevor er den Bahnübergang erreicht, steht, daß Gefahr im Verzug ist. Bei Nackt werden die Winker erleuchtet. so daß sie nicht übersehen werden' können. Die neuen Schranken sollen in nächster Zeit allmählich eingeftihrt werden.
— Mit dem Sabrrad gestürzt. In der Hindenburgallee in der Räbe der Nußbaumstraße stürzte ein Radfahrer zu Boden. Dabei zog et stch außer einer Gehirnerschütterung auch einen Armbruch zu und mußte ins Krankenhaus gebracht werden.
— Berkehrsunfalle. Am Montag gegen 7.55 Ufir kam in der Sonnenberger Straße beim Aussteigen aus einem Omnibus eine Frau zu Fall. Sie erlitt leichte Verletzungen und wurde durch die Sanitätswache nach Den städtücken Krankenanstalten verbracht. — Auf der Kreuzung Frankfurter und Lefstngstraße stießen gegen 8.35 Uhr zwei Personenkraftwaaen zusammen. Personen wurden nicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Gerechte Versorgung
Bezugschein-Erickleickuug wird streng bestraft
Immer wieder kommt es vor, daß trotz aller Wurmigen Volksgenosten, vorwiegend Frauen, bei der Beantragung eines Bezugscheins für ein Paar Schube willentlich falsche Angaben über ibren tatsächlichen Bestand an Schuhen gegenüber dem Wirtschaftsamt machen. Im Snterene der gerechten Versorgung aller Beoolkerungskreise mit Schuhen werden in allen diesen Fällen einer Bezugschein-Erschleichung hohe Strafen verhängt. So bat erst kürzlich eine Stuttgarter Hausfrau bei der Beantragung eines Bezugscheines als vorhandenen Bestand je ein Paar Sonntagsschube, Straßenschuhe und Überschuhe angegeben. In Wirklichkeit verfügte die Beschuldigte jedoch über einen guterbaltenen Schuhbestand von fünf Paar Straßenschuhen. ein Paar Spangenschuhe und ein Paar Überschuhe. In einem anderen Fall gab eine Stuttgarter Kontoristin Sei der Beantragung eines SKudbezugsckeines einen Bestand von re einem Paar Straßenschube. Sommerschube und Hausschnbe an. . Als ihr tatsächlicker Bestand stellte stck jedock heraus: vier Paar teils gut erhaltene, teils neue Straßenschuhe. ein Paar Wildlederschube, ein Paar Winterstiefel, ein Paar Spangen» sckube und ein Paar Stoffschube. Wegen Zuwiderhandlung gegen die Verbrauchst egelungs-Strafverordnung wurden -beiden Beschuldigten durck die Ordnungsstrafstelle des Wirtschafts- und Ernährungsamtes der Stadt Stuttgart Lobe Ordnungsstrafen auferlegt. Außerdem haben die Besckuldigten auck noch die Kosten des Verfahrens zu tragen. Diese Urteile sollten allen Volksgenossen sur 9Bar= nung dienen. Wie wir schon verschiedentlich darauf binge- wiesen Laben, ist nur in den dringendsten Fällen ein Bezug- scheinantrag an das Wirtschaftsamt zu stellen.
Hygiene der Straße
Aus unserem Leserkreise wird uns geschrieben:
„Bei Eintritt von Nässe und Kälte häufen sich auch die Erkältungen. Und da soll nun an dieser Stelle einmal gesagt werden, daß leider sehr viele Bürgersteige durch Auswürfe verunreinigt werden. Besonders unangenehm wirkt stch dies bei der Dunkelheit aus. Äuszuweichen ist nicht möglich, da die Verunreinigung nickt zu erkennen ist. Man bat häufig das Verunreinigen durch Hunde gerügt und bas mit Reckt. Aber auck der Mensch muß darauf achten und nicht gedankenlos oder absichtlich nacklällig die Mitte der Bürgersteige beschmutzen. Einige Straßen scheinen hier Sit besonderer Vorliebe bedackt zu werden. Kann man am age dem übel noch aus dem Wege geben, so denkt man mit Schrecken an den Heimweg bei (Eintritt der Dunkelheit. Es wäre zu wünschen, daß diejenigen, die es angeht, etwas mebr Rücksicht auf das Empfinden ibrer Miimenschen nehmen und die Straße nickt zum Svucknapf macken wollten!"
Heraus
zur Kundgebung!
Bekannte Gaursdner der Partei sprechen am Freitag, 29. November in Großkundgebungen des Kreises Wiesbaden der N6DNP. zur Wiesbadener Bevölkerung über das Thema:
„€in 3ahr Krieg"
. — tf«twtfljge tut das Infanterie-Regiment .Eroß-
deutlchland. Das Jnmnterie-Regiment ..Eroßdeutichland" - Frred.ensstanbort Berlin - stellt ab sofort längerdienende Freiwillige (Bewerber lur die Unterofflzierslaufbabn — Mährte Dienstverpflichtung) und Kriegsfreiwillige (,wei- lahrlge aktive Dienstzeit) aus dem ganzen Reiche ein. Min- beitalter am Einstellungstag: 17 Jabre. Söchstalter für lanqerbienenbe. Freiwillige: 21 Jabre. für Kriegsfreiwillige: 2i>„ Jabre ' Mindeitkvrvergraße: 1,70 Meter, keine Brillenträger. schriftliche Meldungen find an das Ersatzbataillon tn Neuruppin. Annahmestelle, zu richten Merkblätter, die über alles Näbere. wie über Einstellungsbedingungen.
Preisklassenbildung im Schuhwaren-Einzelbaiidel
Handelsunternehmen, die Schuhwaren im Einzelhandel, auch im ambulanten Gewerbe, an den letzten Verbraucher verkaufen, dürfen — sofern ne den Verkauf von Schuh- wartzn nach Preisklassen vornehmen —. die nach den Preisbestimmungen . hochstzulässigen Verkaufspreise für Schuh - mären tn Preisklassen eingruppieren. Die Eingruppierung darf nur tn die dem errechneten Verkaufspreise nach oben oder unten nächstliegende Preisklasse vorgenommen werden: sie bat sofort nach der Preiserrechnung zu erfolgen. Artikel, die.bereits tn eine .Preisklasse eingereibt worden stnd. dunen, nicht zum zweiten Mal in eine Preisklasse eingereiht merktt. Soweit durch die Einreibung in Preisklassen die Errechneten bckhstzulassigen Verkaufspreise bei den einzelnen Artikeln überschritten werden, muß diese Überschreitung durch entsprechende Serabietzung der höchstzulässigen Ver- kaufspr.elfe be.l anderen Artikeln ausgeglichen werden. Der Ausgleich ist inner6atb der Preisgruvpen I—IV und innerhalb der Preisgruppe V gesondert unter Berücksichtigung ber Mengen Iquienb vorzunehmen. — Preisherabsetzungen bei.Ärtik^n. bte Bereits tn Preisklassen eingruppiert sind, Dürfen nicht nochmals tn die Ausgleichsberechnung ein- bezogen werden. Dies gilt insbesondere für Preisberab- levungen bet Sommer- und Winterschlubverkäufen sowie bei anderen Sonderveranstaltungen.
Motorräder in Fahrradgeschäften
... Der Reichswittschaftsminister bat entschieden, daß Moior- r?d.ef..ntcht tn wirtschaftlichem Zusammenhang mit den dem Geichaftstyp „Fahrradgeichäfte" eigentümlichen Waren neben. Der Verkam von Motorrädern erfordere eine be-
Sachkunde, welche der Fabrradhändler als solche n,™t besitze. Die Hinzunabme von Motorrädern in Fahr- rab.getoaften ist baßer als genkbinigungspflichtige Neuerrichtung einer Verkaufsstelle nach den Bestimmungen des Einzelbandelsschutzge etzes anzufeben.
