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Samstag/Sonntag, 2S./24. November 1940

Wiesbadener Tagblatt

Nr. 277 Seite 5

»TI KAM

bei HaarausfallsKopffchuppen

Je frischer desto besser l*)

. _ er 2. Älafie , . j: 3 Gewinne zu je 100 000 RM 67 841, 3 zuje 5000 RM 273 427, 3 zu je 3000 RM 119 397 168 374 395 584.

) Richtiger Feuchtigkeitsgehalt einer Cigarette ist nicht nur aus­schlaggebend für den guten Geschmack, sondern auch für die 3e«

kommlichkeit. Bewahren Eie also Ihre Cigaretten kühl aufl

Lind Sie ein guter Gesellschafter?

Auch der East hat Pflichten

Menschen, die gute Gesellschafter sind, find überall be­liebt und willkommen. Man weis. das. wenn man sie bei sich zu East hat. die Gewähr für ein oaar unterhaltsame, anregende Stunden gegeben ist. Das Iaht sich nun freilich durchaus nicht von allen Menschen behaupten. Es wäre aber gut. wenn wir uns alle einmal die Frage vorlegen würden: Sind wir selbst gute Gesellschafter?

Denn über eins müssen wir uns stets klar sein, wenn wir irgendwo in einem kleineren oder größeren Kreise ein-

4. Deutsche Reichslotterie. Am ersten Tag der 2. Klasse würgen gezogen: Vormittagsziehung " ~ -------

203 060, 3- jtu je 10 000 5J3JI 67 841, : je 4000 RM 279 627, 9 zu je 3000 RM 119 39 9 zu je 2000 RM 134 428 228 796 251 480, 18 46 131 146 098 177 699 265 822 293 823 !

), 18 zu je 1000 RM

------ -----.. 358 929. Nachmittags-

Ziehung: 3 Gewinne zu je 50 000 RM 303 575, 3 zu je 25 000 RM 216 645 3 zu je 10 000 RM 97 564, 3 zu je 5000 RM 218 568, 6 zu « 4000 RM 183 429 273 484/ 3 zu je 3000 RM 123 600, 6 zu ie 2000 RM 161105 377 842, 30 zu je 1000 RM 60 377 96 652 111082 187 826 220 844 231 510 243 353 244 605 371 821 391 939. (Ohne Gewahr.)

Totensonntag

.Spätherbst. Die Bäume finb kahl und kalt. Die Natur ichläft. Nun ist das grobe Schweigen aufgewacht, das be­redter ist als alle Worte. Uns ist. als ob ein gewaltiges Musikstück ausgeklungen, als ob wir durch ein Tor schritten, das zu den verborgenen Schatzkammern menschlicher Herzen fuhrt. .so stehen wir in der Ergriffenheit durch diese herbstlichgrauen Stunden, in denen der Jahrestag ruht, der- den Kranz des Gedenkens für die Toten bindet aus den immergrünen Blüten der Liebe und Treue. Alle Lebens­lichter. die verlöscht sind für unsere irdischen Augen, haben Warme und Selle in unseren Herzen entzündet. Kein Leben tlt verloren, es täät eine Spur. Eine Spur, die tief durch uns bindurchgebt. wenn der Mensch unserem Herzen nabe- Uand. So verschicdenfältig der Ablauf unseres Lebens ist, den letzten, einmaligen Schritt durch den dunklen Vorhang müssen wir alle geben, früher oder später, leichter oder schwerer.

Alles Leben. vollendet sich in vorgeschriebenen Bahnen, und wenn es die körperliche Form verläßt, sagen wir Men- schen: Sterben. Je fester und inniger die Bindung an einen Menschen war, desto größer ist unser Schmerz, wenn er von uns geht, uns vorausgeht in ein unbekanntes Land. Aber alle Trauer, die wir je tragen, sollte stolz und würdig sein. Stolze Trauer! Sie ist nicht leicht, gewiß nicht. Wir dürfen nicht halten wollen, was uns nicht gehört, wir muffen geben, was wir zu besitzen glaubten, und wenn der Herzschlag des liebsten Menschen aufbört. wenn die Wärme seines Körpers zur Todeskälte erstarrt, io erscheint uns das grausam und unbegreiflich. Aber wir nlüffen aus dem Er­innern an sein Leben, das dem unseren bienieden verbunden war durch Bande des Blutes oder der Liebe, die Kraft zur Überwindung des persönlichen Schmerzes gewinnen.

Wir gedenken in besonderer Ehrfurcht derer, die in die- lem Kriege in Tatbereitschaft und Opfersinn das Höchste für Deutschland geben, sich selbst, ihr Leben, und wir neigen uns mitfühlend und liebend zu denen, die Leid tragen um ihren Tod. Wenn wird diesen Tag des Jahres als Gedenken aller an alle Toten ansehen, so ist das Ausdruck der Ver­bundenheit aller Trauernden.

Sterben ist nur eines Tages Enden, Tod nur Schlaf der niemals wach Gewesenen, Nie entimläft. wer einmal wach gelebt!

(E. p. Wildenbruch auf seinem Grabstein.)

_______ A. P.

Weihnachtsgratifikation als Betriebsausgabe tteuer- adzugsfahig. Der Reichsfinanzminister hat nunmehr den bereits angekundigten Erlaß berausgegeben. wonach in die­sem Jahre Zuwendungen anläßlich des Weihnachtsfestes, des Geschatrsiahrabschluffes oder aüs'äbnlichem Anlaß in jedem -falle als Betriebsausgaben abzugsfähig find, während nach der bisherigen RMlung diese Äbzugstähigkeit nur in Frage kam, wenn ein Rechtsanspruch auf die Gratifikation usw. bestand.

.Trotz hobeg Alters im Dienst des RSKK. Am mor­gigen aonntag wird der NSKK.-TruppfLbrer Dr. Arnoldo Earoselli, W.-Sonnenberg, 70 Jahre alt. Dieses Alter hinderte ihn redoch nicht, während des Krieges den NSKK.- sturm 6/M. 148 zu führen, wie er sich übrigens auch noch vor dem Kriege an Geländefahrten des NSKK. beteiligte. Ein Vorbild tut alle jungen Kameraden.

Bernfsjinbilänm. Frl. Maja Seelbach begeht am 23. November ihr 25. Dienstjubiläum als Bürogehilfin bei der hiesigen Handwerkskammer.

Erste Begegnung

Lugend und Soldaten gehören zusammen

, ist so schön Soldat zu sein": das haben wir als frischgebackene Rekruten" letzt einige Zeit festgestellt, und beute ist nun unser großer Tag. Wir werden feierlich ver­eidigt und haben, den großen Bedeutung des Tages ent­sprechend, nachmittags linieren ersten Ausgang. Wir werden von unserem Obergefreiten und Gefreiten, die sowohl im Dienst wie außerdienstlich zweiprima Kerle" sind, durch die schone Stadt geführt. Wir sind auf unsere graue Uni« form mächtig stolz und kommen uns bald vor wiealte Krieger,,. So ab und zu kommt einhübsches junges Wesen nicht männlichen Geschlechts" in unsere Perspektive, so daß einige Kapergedanken an. unserem geistigen Horizont auf» tauchen wollen. Na beim nächsten Alleinausgang!

Als wir gerade um eine Ecke biegen wollen, wird unser Marsch plötzlich gestoppt: Tante Lisa überauerl mit ihrem t ziemlich zahlreichen Kindergarten unsere Gehbahn. Also abwarten! Eifrig um ihre Schäflein bemüht, springt das Ätnberrraulein an der lugendlichen Kolonne entlang und patzt bald, an der Svitze..bald am Schluß des Zuges aur ihre Schützlinge auf. Sie bat es nicht leicht, und wir alle bewundern die Disziplin, die diejunge Truppe" schon halt. Doch letzt kommt etwas, was der guten Tante Lisa bald die Sprache verschlagt: Als untere Gruppe in Sicht der Kleinen kommt, ist es mit der Ordnung vorbei Einer, ein etwa fünfjähriger, hat die Soldaten entdeckt nnh teilt es seinen Kameraden mit. Wie ein Lauffeuer spricht es nck। herum. Da löst sich plötzlich einer aus der Kinderschar und stürzt mit freudigem Gestcht auf uns zu. Der eine bleibt nicht lange allein, und allmählich steht das überraschte Kraulern Lisaschmählich verlassen" da. Dagegen werden wir von den Jungens und Mädels umringt alle wollen uns die Hand drücken und überschütten uns mit Fragen Wir geben uns die größte Mübe. um der begeistertenÄn- greifer Herr zu werden. Fast jeder von ihnen erzählt uns. daß Vater ober Bruder auch in den Reihen der Wehrmacht itehen Auch vernehmen wir von manchen, daß einer ihrer Angehörigen fein Leben im Kampfe für die Freiheit ge­tanen hat. Es hat mal wieder so recht gezeigt, daß zwiichen.Jugend und Soldaten eine untrennbare Gemein­schaft besteht, die ein wichtiger Garant für unseren Sieg ist.

ik.

... St®! Verbrecher hingerichtet. Der vom Volksgerichtshof jchm Tode verurteilte, 38 xsabre alte Paul Schwigon ist am Donnerstagmorgen hingerichtet worden. Der Ve-mrieitt- hat Gewinnsucht in den fahren 1937 bis 1939 für den Rach- flnel fremden Macht Spionage getrieben uns

2 geworben,.. Am gleichen Tage ist der am

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der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebens-

zelt verurteilt hat. Nikodemus war ein vielfach aerbejtrarier

Gewohnheitsverbrecher. Er hat vielfach ältere. hilfsBebiiritig'

nn°#»59Q?°l|e:V Oestoh'len Utto schließlich als Volk Schädling sich

Ausnutzung der Kriegsverhältnisse als Retnia»s L.

. Wiesbadener Eerichtsfaal. Als geriffener Betrüger,

der feineGeschäfte vor dem Amtsrichter als Lohnkompen­sationen hinstellen wollte, entpuppte sich ein hiesiger be­reits vorbestrafter Einwohner. Durch sein Arbeitsverhält- n-.s mit einer Rheingauer Firma waren ihm mehrere Be- yißsnrmen bekannt geworden. Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen faurte er bet bieien auf Rechnung seines früheren Arbeitgebers Autozubehorteile im Wert von 150 RM. ein. nachdem, er arbeitslos geworden war. Die erstandenen Gegenstände,vertlusiigte er. Da die Betrügereien im Bei­sein und teilweise unter Mitwirkung eines Bekannten aus« geführt wurden, hatten sich nun beide vor dem Amtsgericht zu verantworten. DerLchnkompensator" erhielt unter An­nahme mildernder. Umstande wegen Betrug und Betrugs- v.ersuch in le. zwei. aallen im strafperschärfenden Rückfall eine E-fangnisstraie von einem Jahr drei Monaten, der der Mittäterschaft Angeklagte eine solche von drei Monaten.

Hohes Alter. Frau Wilhelmine Schmidt, Ludwig- strage 6, feiert heute m voller Rüstigkeit ihren 88. Ge­burtstag.

Sie. machen manchmal ein etwas überlegen gelangweiltes Gesicht, und., wenn sie stch an der Unterhaltung beteiligen, so ist es höchstens in Form eines zustimmenden oder ab­lehnenden Wortes, kaum je aber durch persönliches Ein­greifen in die Unterhaltung", durch Beisteuerung eigener Gedanken und Erlebnisse, durch persönliche lebendigS Stellunanahme zu irgendwelchen Dingen. Niemand der zu diesen Passiven gehört, braucht sich zu wundern, wenn er als Gesellschafter wie als Gast sich keiner übermäßigen Beliebtheit erfreut.

Nein, wer von einem Gastgeber geladen wird, von dem erwartet man. daß er gern kommt und aus diesem Gefühl heraus von sich aus alles dazu beiträgt, um die Stunden des geselligen Beisammenseins zu einem fruchtbaren und anregenden Gedankenaustausch und zu lebendige'- Utterhab tung zu gestalten. Das heißt nun freilich nicht, daß um leben Preis jede kurze Gesprächslücke mit oberflächlichem

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Geschwätz gefüllt werden müsse, aber dort, wo jemand wirk- Ä »MMN» m von selbst auch die wechselseitige lebendig» Unterhaltung r . Wen" wir uns nun fragen ob wir gute Gesellschafter nnb. bann wird vielleicht mancher tm stillen die Frage beantworten:Gewiß, wenn ich will!" Und damit in Zu- sammenhang. wird er stch auch gestehen, daß er eben manch- mal nicht will daß er sich passiv verhält, weil er keine Lust hat. zur Unterhaltung beizutragen. Wenn es sich habet um einen Menschen handelt, den man auch von der anbereit Seite kennt, anregend, gutgelaunt, humorvoll so ist die Tatsache lemes gelangweilten Schweigens um so kränkender ur die Gastgeber. Darum wollen wir uns immer vor Augen halten: East lein verpflicht et.

Im Brennpunkt der Verantwortung an ei-*let Leitung arbeitet, hat es hundertmal er- lebt. da» man ibn um seinen Beruf beneidet.Sie find bei Mrä.a® n? aber interessant!" Und schon be- sturmt man ibn mit tausend tragen, als ob er ein leben- big.es Allerwelts-Orakel wäre. Jeder weiß: In der Jrr0ntLaIl£5 SEfHcn zusammen, das die Gegenwart ar * ir'-a ? r51 Han voraus, daß der Zeitungsmann eine iatmenid) sei Und ist er nicht wirklich so etwas ähnliches? Wenn es überhaupt noch einem Menschen ver- gpnnt tlt. bi.c: ctuQe der ^gesamten Wirklichkeit mit einem einzigen Blick zu Umfallen. Anteil zu nehmen an allem.

.geiifneht. unb getan wirb, so ist das dem Zeitungsmann möglich. Täglich neu strömt ihm der Stoff "vs aller Welt zu. den er siebt und sichtet, das eine am äußeren abwagend, ordnend, heffernd und vergleichend. Ans er täglich fein Blatt. Er steht mit seiner Slibett mitten tm Leben: all leine Kameraden müssen in der gleichen Weise wie er weltoffen unb aufgeschlossen die i Ereignisse verfolgen.

sm 44?° die Zeitung unaufhörlich mit der Zeit um die We/te. Wer dies Tempo mitzuhalfen lernen will muß einige Grundbedingungen erfüllen. Er muß rasch auffassen, schart urteilen und. ichnell bestimmte Entschlüsse fassen Er mu» geistig beweglich sein. Damit er aber in dem Getriebe obenlEich werde, ist ihm ein gründliches und ge- dlegenes Wiffen vonnöten. Nichts kann einer Zeitung mehr lKAen..eilfertige Oberflächlichkeit. Um die ruhige Selbstsicherheit zu gewinnen, die den Menschen befähigt, sjch schnell zu entschließen und das Beschlollene beharrlich dutch- zufuhten. braucht er das gute Gewissen des Geistes. Darum suuß ieher. der an der Gestaltung der Zeitung arbeitet, in irgendeinem Fach Meister sein.

.^.Aebe Zeitung ist: rienger Organismus, in dem eine zu- * ä,?n,^rreS?e ei 2 * *n3elnc.r Leistungen abgestimmt

merben muh.. Darum laßt sich nicht mit knappen Worten lagen, daß bie Zeitung nur diesen ober nur jenen Bega- brauche. Sie braucht Menschen jeder Art. Sie brauftt nor allem Menichen. die befähigt llnd. ihre Arbeit 'm Betlag. an welcher Stelle auch immer sie stehen, zeitungs­gerecht zu. ^füllen. Das gilt schon für bie Berufszweige kaufmannlicher Art im vielgestaltigen Zeitungsbetriebe.

aber erst recht für alle Zeitungsberufe im echten ?lnn& Sie alle der Schnftleiter wie der Anzeigenleiter, der K?il"ebsleiter. der Werbeleiter wie der Leiter des technischen Betriebes, und mit ihnen die große Zahl der fachlichen Mitarbeiter muffen publizistisch denken und han- oe.ln tonnen. Und . an der Spitze dieses verzweigten unb Organismus muß als. Verlagsleiter eine Per­sönlichkeit stehen, die weltanschaulich überzeugt und bereit !'? eine.große Verantwortung auf sich zu nehmen, und die ^effahigkeltzu enter geistige. Werte schaffenden Arbeit bentzt. Alle diese Manner erwählten einen Wirkungskreis, k nnsnnfl fnb Erleben Sie stehen täglich im Brennpunkt der Verantwortung, und das bedeutet täglich W"eue hingebungsvollen. freubigen Einsatz blies t-i5 * * * * und aller angeborenen und in ver­tiefter Arbeit entwickelten Fähigkeiten.

WiesbadenerVororte

- W.-DotzHeim. Auch die Ortsbauernschaft Wiesbaden- Dotzhelm beteiligt stch anläßlich des guten Ausfalles der Kartoffelernte mit einer Sonbetipenbe am Ktiegs-WSW. Der Kleintierzuchtverein 1906 beabsichtigt kommenden Monat eine grogangelegte. Lokalschau zu veranstalten. Der Lelstungsitand der zahlreichen Mitglieder des Vereins ist trotz.des Krieges sehr gut. Mit seiner Ausstellung will der rührige Verein allen Volksgenoffen die großen Vorteile der Kleintierzucht vermitteln, die wesentlich zur Verbesserung ber. Ernahrungslage. beitragen. Außerdem werden Äus- ichnitte über zweckmäßige Pelzverwertung gezeigt, die sich immer eines besonderen Interesses erfreuten. Ober- gerreiter Kurt Theis, Kohlheckstr. 18. erhielt das Eiserne Äteu$ 2. Klaffe.

3n. einem bteiigen Betrieb fiel einem 'beriet ein Stein auf den Kopf. Bewußtlos wurde et mit einer Gehitnetlchutterung ins Krankenhaus gebracht. Auf einet Wiesbadener Arbeitsstelle kam ein hiesiger Monteur Hiri dem Fuß unter.eine schwere Eisenplatte. Et zog sich eine komplizierte Futzvetletzung zu unb mußte in ärztliche »ebanblung gebracht werden. Das WallettoHrnetz unsres Stadtteiles wird zur Zeit gründlich nachgesehen. Bei diesen Arbeiten werden auch die einzelnen Schieber aus den Roht- !Ä??EN hetausmontiert und gereinigt. Die rührige Fach- scha" mr deutsche Schäferhunds Ortsgruppe Bierstadt. hielt eine SchutzHundeprufung mr Jungtiere in freiem Gelände Ä,, llnte.r fieriuna von Polizeihauptwachtmeister Löset. Zdstein. führten alle gemeldeten.Tiere bie oft recht schweren Mungen zur vollen Zuftiedenheri aus. - Die Vorarbeiten

2h"n Konzert c^vt von der Ortsgruppe -"bsekKoffen bie. Wunschzettel würben der Z "w°huerichait zugestellt. Auch m diesem Iahte dürfte dem Wunschkonzert wieder ein voller Eyolg betoieben sein. ^.Wer hielt.die Ortsbauernichaft ein^starkbesuchte

-t Nach Degrukungsworten Durch Orts- Esernnihrer Kaiser sprach der Leiter ber städtischen Ver-

8 an gh über die Anordnungen zur Haus- schlachtung non^Sefbltoeiiorgein. In einer Aussprache fw-finnSioU1 ^btmittel- und Schuhbezug der Landwirte Gebandelt. Der Drtsbauerniuhrer sprach sodann über die Ä5U°nPachtlchutzgesetze und den Einheitspachtvertrag. DerAl tmateriaü amml u ng. du ich HI. Unb Jungvolk war wieder ein voller Etiolg beichieden. Auf dem freien Platz und kätholischer Kirche wurden zahlreiche Rolenstocke gepflanzt, die im . kommenden Frühjahr und

geladen nnb: Nicht nur ber Gastgeber auch der East hat Pflichten, und eine bet wichtigsten ist die. sein Teil zur Unterhaltung unb Gestaltung des Abends mit beizutragen. Von dieser ungeschriebenen Pflicht sind, wie die Erfahrung lehrt, durchaus nicht alle Menschen durchdrungen. Es gibt viele, die da glauben, durch ihr bloßes Erscheinen in einem geselligen Kreise wären ihre eigenen Aufgaben schon voll erfüllt unb es sei nun ausschließlich Sache der Gastgeber (bzw. der anderen Gäste), für ihre Unterhaltung Sorge zu tragen. Wit sollten aber manchmal darüber nachdenken, wie sich ein geselliges Beisammensein gestalten würbe, wenn alle so bächten. Dann würden wir wahrscheinlich vor Lange­weile baldigst Reißaus nehmen.

Jeder kennt die Menschen, die im Beisammensein mit anderen immer schweigend eine meist passive Rolle spielen.

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