Samstag/Sonntag, 9./10. November 1940
Wiesbadener Zagblatt
Nr. 265 Seite 3
Wortlaut der Zührer-Nede
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roeaung wuchs und um R Jahre 1931 und 1932 das brachte.
Schluß mit dem Genfer Ausplünderungskonsortium
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Gründliche Aufrüstung
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Der 8. und 9 Wochen Rnd f ü unser deutsu.. ist nicht ein eins, größte W ort b
Ich Rabe damals eine andere Auffassung vertreten. Als ich zur Macht kam?wurde gerade vor uns noch eine Gutschrift/ ausgefertigt. Das war die letzte, so ungefähr mit fünf Milliarden. die sollten wir noch bezahlen. Ick hatte nun den feiten Entschluß gefaßt, gar nichts mehr zu bezahlen. Aber ich dachte, die Leute, die vorher unterschrieben hatten, daß wir fünf Milliarden an das Ausland bezahlten, das ind doch lautet gute demokratische Rechner gewesen, und mir ... ohnehin nach, ich sei kein Rechner, ich verstünde
Wirtschaft. Wenn also diese Leute es tüt möglich
Mensch nicht kämmen will. Er will einen neuen Staat aufbauen. eine neue Gesellschaft und Hat überhaupt niemand hinter sich — ein Wahnsinniger, der es unternimmt, allein hinmiszugehen und einer ganzen kompakten Mehrheit auf allen Gebieten den Kamps anzusagen."
„2Bir werden ihn trotz allem gewinnen"
immer als den Beginn des spateren Sieges» matsches angesehen. Ich wußte, daß. nachdem es unteren Gegnern nicht gelungen wat. die Bewegung reitlos auszu- rotten. Re sich wieder erheben würde, und daß bann die Blut- .1.,., 2. November mithelfen würden, die Bewegung vorwärts zu führen und ihr endlich den Sieg zu stchern. Die Gegner allerdings glaubten, bah der 9. November bas Ende sei. Und doch war wenige Monate später im wesentlichen bereits eine neue Fundierung der Bewegung erfolgt, und ein Jahr darauf begann der 21 uf ft i e 8. 1925 wurde ich aus der Festung entlaßen, und nur wenige Monate genügten, um die Partei neu zu gründen. Und dann begann dieser staunenswerteste Krieg und Kampf und einzigartig st e Siegeszug um Deutschland. Die Jahre 1925 und 1926. 1927 und 1928, 1929 und 1930, Re Rnd für viel« andere vielleicht belanglos gewesen. So mancher Burger lebte damals so in seinem Kleinkram dahin und wußte gar nicht, was um ihn herum vorging. Daß Rch eine der größten Revolutionen aller Seiten vorbereitete, das haben diele Bürger nicht gesehen und mancher Führer von SPD. und KPD. hat es nicht begriffen, daß eine Umwälzung von einzigartigem Ausmaß ftattfanb. Wir Nationalsozialisten aber haben dies alles erlebt, wir haben gekämpft Jahr für Ja h r. Monat für Monat und konnten zu unserer stolzen Freude endlich sehen, daß die Be- Rch griff, bis dann endlich nach dem s Jahr 1933 kam. das uns den Sieg
Cm Kampf gegen alle Wahrscheinlichkeit
Damals begann nun unser eigener Äampf, Es war ein schöner Kampf, denn es war ein, Kampf, der gegen alle Wahrscheinlichkeiten geiufirt wurde. Als ich zum erstenmal in dieser Stabt auftrat und viele von Ihnen, die Sie heute hier Rnd. mir dann zu folgen annngen, wurde ich selbst von den besten Freunden aufge- geben. Man konnte es gar nicht begreifen wie em Jonit so vernünftiger Mensch" es sich olöblich in den Kom fetzen konnte, allein gegen eine ganze Welt von Realitäten an» zurennen. Man sagte: ..Was will dieser Ungluckswunn? Er hat webet Geld, noch hat er eine Armee hinter sich, nicht einmal eine einzige Zeitung, Er hat keine Partei, er hat gegen sich alles, was da ift. Er will gegen alles kämmen. Er will kämpfen gegen die Unternehmer, genau w wie gegen die Proletarier, er will kämpfen gegen das demokiatuche Reich, genau so wie gegen die Länder, er will kämmen gegen alle die ftoveiRonen. gegen die organisierte Gesellichaii gegen das Kapital, aber genau so aut gegen die Organisation der Gewerkschaften: — es gibt überhaupt nichts, wogegen dieser
Gegen Hatz und Gleichgültigkeit
So Rnd mit bann langsam gewachsen, von den einen mit Gleichgültigkeit betrachtet, von den anderen mit 5n» grimm o e rf ol g t. von vielen gehaßt, einfach aus Be- guemllchkei.. Wie manche Bürger, die uns von ihren Fenstern aus auf der Straße «nahen, hatten damals eine stille Wut und sagten: „Immer diese Unruhe; wenn sie nur endlich einmal stille fein wollten! Immer kommt es zu Schlägereien, nut weil Re keine Ruhe geben, Sie sollen Rch doch einfach fugen. Wit fugen uns doch auch. Man kann ja im Innern denken, rote man will, aber muß man dann das nach außen ununterbrochen aussprechen. Man muß es doch für sich be- fialten Man kann auch dann noch ein würdiger Bürget fein ißtr ptoteitieren auch, aber wir protestieren in uns. in der Stille und höchstens mit dem Geist. Aber immer mit der Gewalt! Sie wissen, daß die anderen mit der Gewalt kommen — also soll der Klügere nachgeben." Wir Rnd nun damals nicht die Klügeren gewesen. Ja. ich war es schon als Knabe nicht. Ich habe es immer vorgezogen, nicht nachzugeben, auch auf die Gefahr hin. daß die anderen vielleicht sagten: „Er wat nicht klug! (ßebhafte Heiterkeit.)
Wir, haben trotzdem die Ruhe dieser Bürger immer wieder gestört, haben uns nie gebeugt, sondern immer wieher auf begehrt und haben es so langsam fertiggebracht. uns die Straßen zu erobern, die Plätze zu beherrschen und Ort um Ort in unseren Besitz zu bringen.
Kriegsansage des Judentums
. Und dann begann bas öinausbränaen aus unterer engeren Heimat hier. Es wat, ein harter Kampf, besonders aber auch gegen das Volk, das in unserem Lande fast allmächtig zu fein schien, .gegen bas Judentum. Und was das bedeutet, das weiß Derjenige, der heute geboren wird, in Späterer Zukunft überhaupt nicht mehr. Es war ein Kampf gegen eine satanische Macht, die von unterem ganzen Volke Besitz, ergriffen hatte. Die alle Schlüsselstellungen des geistigen und intellektuellen, aber auch des politischen und wirtschaftlichen Lebens tn ihre Hande gebracht hatte und von diesen Schlüsselstellungen aus die ganze Ration überwachte. Es war ein Äampf gegen eine Macht, die zugleich aber auch den Einfluß besaß. Denjenigen mit dem Gesetz zu verfolgen, der es unternahm, Rch dem Kampf gegen Re anzuschließen und bereit war. dem Vordringen dieser Macht Widerstand entgegen» zusetzen. Das allmächtige Judentum hat uns damals den Krieg angesagt.
Sie wissen, meine Kameraden, baß ich immer die Auf- fussuna vertreten habe, baß es ein bümmeres Volk als Das jüdische nicht gibt, allerdings auch kein gewissenloseres und skrupelloseres. (Brausender Beifall.) Ich habe deshalb immer die Auffassung vertreten, daß die Stunde kommen wird, da wir dieses Volk aus den Reihen unserer Nation entfernen werben. So haben mir allem, was damals diesen Staat trug und was ihn führte, den Kampf angesagt und waren nur einem einzigen ergeben, nämlich dem deutschen Volk.
1923 und der folgende Siegeszug
Wir haben nur das eine Ziel gekannt, dem deutschen Volke zu nützen und ihm zu dienen, und waren bereit. Dafür auch alles auf uns zu nehmen, Und bann kam das Jahr 192 3. Wir unternahmen den ersten Versuch, die Macht in unsere Sand zu bekommen. Der Versuch scheiterte. Damals und nun die ersten Blutopfer gefallen. Gerade diesen scheinbaren Zusammenbruch des Jahres 1923 aber habe ich
Parteigenossen und Genossinnen!' Meine Kameraden!
Geiern nun wieder den 9. November, und so rote m^0&^reJnt,8A.?n$ °m.Vortag eine Kundgebung. Für uns IW ein Höhepunkt Des Kampfes um die Macht 1? Deutschland, Diesen Kampf und damit die Bedeutung des Den wir feiern begreift aber nur Derjenige, der Rch «uruaerinnert an die Seit, in die wir damals hineingeftellt “"b her Rch vor allem die Vorgeschichte dieses geroal. Itgen Ringens, wieder vor Augen führt.
Als wir in das politische Leben der Nation eintraten, unsere Namen unbekannt. Der größte Teil von uns. ta> an der Spitze, gehörte nicht einmal einer Partei an. Die Feisten waren teoibaten gewesen, kehrten aus dem Großen Kriege zurück, mit Erimm und Verzweiflung im Herzen. Die Sag« unseres Volkes, des Deutschen Reiches, schien hoffnungslos zu fein.
^»-^^Deutsckland der Zeit vor dem Jahre 1914 yt nicht, mehr unser Deutschland. Trotzdem fühlen wir Wo auch mit . ihm verbunden, denn es verkörperte immerhin •je Einheit eines großen Teiles bet deutschen Menschen. Es PaJ esn Lanh der 21 rbeit, ein Land der Woh l - f a h r t. In bteiem Damaligen Deutschen Reich Rnd trotz allem, was. dagegen gesagt werden mag. die Anfänge einer sozialen Gesetzgebung zu sehen. In diesem Deutschland hat man zum erstenmal zu jenen Problemen Stellung genommen, an denen heute noch, bald 30 Jahre später, die lögenannten Demokratien blind und taub vorbeigehen. Sicherlich würben diese Probleme, wie es nicht anders denkbar war, aus Der Damaligen Zeit.heraus gelöst, b. h.: der im tiefsten Grund eben doch kapitalistische Staat konnte naturgemäß nur «pgernD unb halb an Die Lösung sozialer Fragen Herangehen. Aber umso bemerkenswerter ist es. daß man Rch wenigstens mit Derartigen Problemen überhaupt befaßte und versuchte, ste entsprechend Den damaligen Möglichkeiten zu lösen.
Im übrigen war das Damalige Deutschland noch ein Land der Demokraten. Die Demokratie feierte gerade tn unterem Land vielleicht größere Orgien als irgendwo «nders Es war das Land der Freiheit. Jeder konnte tun und lassen, was und wie er es wollte. Diese Freiheit ging sogar so. weit, daß man selbst Die Grenzen des Damaligen Reiches njr jedermann frei und offen hielt. Nicht etwa so wie in Amerika, dem sogenannten „Land der unbe» g.r e n s1 e n Freiheit. Dort mußte jeder Einwanderer ein außerordentlich schweres Examen bestehen, ehe ihm endgültig die Erlaubnis zum Betreten dieses geheiligten Bodens per Demokratie gegeben wurde, obwohl dort kaum zehn Menschen auf dem Quadratkilometer lebten. Bei uns — Damals schon mit über 130 Menschen auf Dem Quadratkilometer — hat man diese Maßnahmen nicht Betroffen. Wir waren so frei. Daß bei uns jeder Jude oder Polack ohne weiteres kommen konnte und sofort die volle Gleichberechtigumi erhielt. Deutschland hat das später schwer büßen müfien. Es hat Rch damals bei uns jene Masse internationaler Herkunft angesammelt, die im Jahre 1918 die Fahne der Revolution schwang. Dor allem aber war Das damalige Deutschland ein Land Des Friedens. Man lebte, man wollte leben, Man verdiente, man wollte verdienen. Man wußte, daß Rch der Krieg im allgemeinen nut schlecht zum Verdienen eignet. Man hoffte so weitgehend auf den Frieden, daß man tn einer Zeit, in der ohne Zweifel die andere Welt bereits gegen Deutschland rüstete, jeden für uns günstigen Augenblick der unvermeidlichen AuseinandeAetzung vorübergehen ließ. Als Dann der Krieg kam, traf er Deutschland in denkbar ungerüstetem Zustand.
Ich bin kein Kritiker der Damaligen Zeit, obwohl ich es lein lärmte denn ich habe — wie kaum etn zweiter vielleicht in der Geschichte — aus der Vergangenheit meine Lehren gezogen unb Habe Re beherzigt. Ich Habe mich bemüht, das deutsche Volk nicht wieder einem ähnlichen Gefahrenzustand entgegengehen zu lassen wie damals. Damals schon war England unser Feind. Wenn ich ..England" sage, dann weiß ich ganz genau, daß auch dort Volk und Führung nicht ein und dasselbe Rnd. Ein kleiner Klüngel i n t e r n a t i o*- naler Demokraten. Juden und Plutokraten beherrscht dieses Land, und dieser Klüngel hat auch damals bereits die Hetze zum Krieg betrieben. Es Rnd sogar die gleichen Personen wie heute. Mister Churchill von letzt war bereits damals einer der größten Kriegstreiber, und mancher andere, der Heute alt ist. hetzte Damals in seiner Jugend. Auch damals Haben die britischen Kriegshetzer es vermocht, eine Welt gegen Deutschland zu mobilisieren.
Co kam der Krieg, den Deutschland nicht wollte. Denn es Hätte bei eigenem Willen bessere Gelegenheiten gehabt, diesen Krieg zu führen. Und obwohl Die Rüstung Des damaligen Deutschen Reiches eine schlechte war — heute können mir bas ruhig aussprechen — hat es trotzdem über vier Jahre stanbgehalten.
Als einstiger Soldat des Weltkrieges und heutiger Oberster Befehlshaber ber deutschen Wehrmacht kann, ich sagen: sie Hätten auch damals Deutschland nicht besiegt, wenn uns nicht ihr Verbündeter tm Innern gebrochen Hätte!
Vier Jahre bemühten sie sich und es war nötig, erst einen amerikanischen Zauberpriester erstehen zu lassen, der die Formel fand, auf Sie bas deutsche Volk im Vertrauen auf das Ehrenwort eines fremden Präsidenten heietnhel. Wenn man später so tat. als ob man uns auch ohnedem besiegt haben würde. Dann kann man nur die Frage erbeben: Warum rief man Dann den Geist, durch den wir betört werden sollten, wenn es auch ohnedem gelungen wäre? .
Deutschland wurde damals zu Boden geworfen durch einen Haufen von Verschwörern, die in unserem eigenen Volke und Lande nun alle ihr Unwesen treiben konnten.
Eine Warnung für alle Zeiten
Es war nicht so einfach, dieser Kampf, und trotzdem begannen Rch allmählich die Erfolge zu zeigen. Gegen die Tatsch w ei ge m et höbe sowohl als gegen . Die Methode des Lacherlichmachens. des Spottes, später gegen die dlut von Lügen unb Verleumdungen und endlich gegen den Terror begann sich Die junge Bewegung durchzusetzen. Sie alle haben das erlebt. Sie smb Damals einzeln zu mir gestoßen. Die einen im Jahre 1919. die anderen 1920. 1921 und später. Wir alle haben schon damals das Gefühl gehabt: ..W i r werden diesen Kampf um die Macht in Deutschland trotz allem gewinnen.“ Er mag. schwer sein. Was für uns spricht, das ist Die Vernunft. Das ist Die Richtigkeit der Grundsätze, das ist die Erkenntnis, daß der derzeitige Staat nicht erhalten werden kann, daß es nur eine Frage Der Zeit i[t wann er so oder so zerbricht. Es war beinahe ein. falt möchte ich sagen mystischer Glaube in die Unsterblichkeit unseres Volkstums, eines Volks- tumes. das aber bei ber Beibehaltung des gegebenen Zustandes doch vernichtet worden wäre.
Für diese Gutgläubigkeit erhielten wir die Quittung. Der 8. unb 9. November 1918 unb die folgenden Wochen Rnb für alle Zeiten eine W a r n u n.g für unser deutsches Volk. Von Den Damaligen Siegern ist nicht ein einziges Versprechen gehalten worden. Der größte Wortbruch aller Zeiten begann. Eine Periode des Leidens und des Elends und damit der Verzweiflung in unserem Volk folgte. Es gab viele MenMn. die überhaupt keine Lust mehr am Leben hatten- Die Selbstmordziffern stiegen bis über 20 000 pro Hahr. Den meisten schien ein Leben nicht mehr empfehlenswert zu fein, das keinerlei Aussicht bot. jemals die Gleich -erechtigung und damit die Freiheit Des deutschen Volkes wieder erreichen zu können.
1933, das Jahr der Machtergreifung
Vielleicht gab es Damals manche — wir wissen das ja, meine Parteigenossen — die sagten: ..Gott sei Dank, jetzt sind Re an Der Macht, jetzt ist Die Ruhe da. Jetzt haben Re die Macht, jetzt werden Re aurhören. parteipolitisch zu kämpfen." Für diese Leute war der Nationalsozialismus immer nur eine Parteierscheinung. Sie 'Sahen nicht begriffen, daß der Kampf Der Partei nicht aushörte. weil die Partei Staat. Weltanschauung und Deutsches Reich geworden war. sondern daß 6er Kampf um das deutsche Volk erst recht fortgeiührt werden würde, so lange nicht der letzte Deutsche in den Bannkreis biese-r Idee gezwungen war. Und auch damit konnte es Dann keinen StißitanD geben, sondern jedes Jahr mußte dieser Kampf von neuem einletzen. Die deutsche Jugend wurde nun gewonnen. Jahrgang um Jahrgang eingeschult und das große Gebäude des nationalsozialistischen Staates aufgerichtet.
Überzeugen und gewinnen
Zugleich erfolgte der große innere Wiederaufstieg des Volkes. Sie wissen: Ich habe niemals Streit und Händel gesucht. Es war immer mein Ziel gewesen, den kommunistischen und sostalbemokiatifchen Volksgenossen zu überzeugeM und zu gewinnen. Ich habe mich nur bann gewehrt, roenn der andere mir von vorneherein mit ber geballten Faust entgegentrat. Dann aUerbings sagte ich: ..Genosse, ich weiche keinen Schritt zurück! Entweder du nimmst die Faust weg. oder ich breche Re aus. eines von beiden! Ich bin gern bereit. mit dir zu diskutieren, roenn du mir aber mit Gewalt entgegentrittit, bann merke dir. ich scheue die Gewalt nicht, unb du wirst sehen, daß wir nicht weniger die Gewalt ausüben können als du selbst." Und wir haben die Millionen gewonnen. Die 13 Millionen Wähler 1932 tarnen ja nicht vom Mond her. Re waren auch nicht frühere Nichtwähler, sondern es sind Menschen gewesen, die aus allen Parte i e n gekommen waren. Wir haben Re alle allmählich überzeugt. Sie haben ihre früheren Vorurteile uns gegenüber abgeTeat und sind in eine Gemeinschaft hineingewachsen.
Der Neid der allen Hetzer
Genau mit dem gleichen Gedanken trat ich auch die Macht im Jahre 1933 an, Denn was kann es besseres geben als im Frieden arbeiten zu können! Und rott haben gearbeitet. Das haben rott doch bewiesen! Wenn mir heute einet sagt: „3a, vielleicht ist im politischen Leben manchesmal Der Krieg notwendig, um einem Regime zu helfen" — Dann nut bei Den Demokratien, aber bei uns nicht! Denn ich. brauchte gar keine Hilfe. Das deutsche Volk stand hinter mir. und hinter mir stand die Bewegung. Mas haben wir tn den Iahten bis 1939 geschaffen? Wit haben einen Staat neu aufgebaut, eine Wirtschaft gefeittat. Das deutsche Volk mit neuem Glauben erfüllt. Millionen Menschen der Verzweiflung entrissen, unsere Städte in Ordnung gebracht und die Finanzen überall saniert. Deutschland begann aufzublühen. Freilich mußten wir nun Das gleiche erleben, was mir schon vor Dem Weltkrieg sahen! In eben Dem Maße wie .Deutschland emporstieg, wuchs wieDer Der Neid der gleichen M ä n n ,e t, die Deutschland schon einmal mit Krieg überzogen hatten. Die Herten Churchill und Konsorten begannen sofort wieder zo hetzen, die Mr. Eden und dann natürlich die I u d e n. an der Spitze Sore B e l i I bn und wie Re alle heißen. Re begannen nun ihre Hetze und steigerten Re Jahr für Jahr.
• Wenn man mir vorroirft: ..Ihr habt gerüstet!" Ja. bas habe ich getan! Man hat ja trübet auch gesagt: Warum habt ihr eine SA. eine ff. roenn ihr friedlich sein ___2. " Weil es Leute gab unb gibt. Die bas nicht wollen! unb denen mußte man zeigen, daß wir auch für Den anderen Fall gerüstet waren.
Als ich an Die Macht kam. lösten wir ein Reich ab das eine Demokratie mar. Es wirb jetzt manchmal so dargestellt, als ob man heute bereit sei. dem deutschen Volk, roenn es eine Demokratie wäre, alles zu geben. Das deutsche Volk war ja Damals eine Demokratie unb wie ist es trotzdem ausgeplünbert unb ausgevreßt roorben! Nein, was heißt für biele internationalen Hyänen Demokratie oder autoritärer Staat! Das interefstert Re gar nicht. Es interessiert Re nur eines: Ist jemand bereit, sich ausplündern zu lasten, ja oder nein? Ist jemand dumm genug, habet still zu sein, ja ober nein. Unb wenn eine Demokratie bumm genug ist. Dabei still zu sein. Dann ist sie aut. UnD roenn ein autoritärer Staat erklärt: ..Ihr plündert unser Volk nicht mehr aus, weder innen noch außen". Dann ist er schlecht.
Wenn wir als sogenannter autoritärer Staat — der Rch von Den Demokratien dadurch unterscheidet, baß er Die Massen Des Volkes hinter Rch bat (schallende Heiterkeit) — roenn wir also als autoritärer otaat all bas erfüllt hätten, was Die internationalen Plutokratien uns an Opfern aufbüröeten, roenn ich im Jahre 1933 erklärt hätte: Hobe Herren in Genf! und hohe Herren meinetwegen irgendwo! Was verlangt ihr? Wir werden es uns sofort au'fchreiben. Sechs Milliarden für das Jahr 1933. 1934. 1935? Wir werden Re unverzüglich ab« liefern! — Dann hätte man gesagt: endlich ein vernünftiges Regime in Deutschland! (Stürmische Heiterkeit.)
hielten, baß mir Dem Ausland noch einmal fünf Milliarden zahlten. Dann sagte ich:
-Dann können wir auf alle Fälle zunächst Tunf Milliarden im Innern für Die deutsche Rüstung ausgeben (brausender Beifall), das ist ja mir eine Transferierung der Beträge." (Stürmische Heiterkeit.)
Und damit habe ich angefangen. Sie alle, meine Parteigenossen. wissen, daß ich keine halben Sache» mache, wndern wenn ich etwas anfange. Dann mache ich es auch ganz. Ich war bereit, de» Frieden zu machen! Ich war bereit, abznrüsten, meinetwegen bis zu den Fingernägeln. Wenn die Engländer darauf eingegangen wären, gut! Sie find nicht darauf eingegangen, auch gut! Dann aber fonicaucnf und nichts Halbes! Ich hasse nichts mehr als Kompromisse und halbe Entschlüsse. Ich habe einen Entschluß gefaßt: Entweder wie sind gar keine Soldaten, oder wir sind Die ersten Der Welt!
Nicht Gold sondern Produktion
Und ich habe bann Die Vorbereitungen getroffen, und zwar griinbttch getroffen. Das deutsche Volk ist Dabei t r otz- 6 em um nichts gebracht worben, im Gegenteil Mr haben lieben Millionen Menschen wieder in den Produktionsprozeß eingegliedert. Wir haben die früher nur zur Hallte ihrer Zeit tätigen — auch umb Reben Millionen — von ihrer kurzfristigen Arbeit zu einer normalen Woch.e"arbeit gebracht, mir haben allen Sohne ausgezahlt. wir haben bähet Den Preis ber Währung stabil gehalten, unb jeher konnte rtd> für sein Geld etwas kaufen.
Wir haben.Die Produktion auf das llngehenerlichst« g elt einer t, immer ausgehenb von unseren nationalioziali- ttiichen Grundsätzen Hag Das Entscheibende in der Wirtschaft Die vorhandene Arbeitskraft untz die Fähigkeit ist. diese Arbeitskraft zu orgmnRcren und einzufetzen, daß die Grün d- lage unserer Wahrung eben nicht Gold sein kann, sondern. d,e Produktion ist. Das Heißt allo daß es ganz in umertm Ermessen liegt, durch Fleiß uns Arbeits- probuite und Konsumguter zu schaffen. Die Dann wieder dem Bolte jugutclommeu müssen, genau so wie man Das auch Durch Faulenze» verhindern kann. Wir erlebten Dann. Do&
