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Freitag, 1. November 1940

Wiesbadener Tagblatl

Wiesbadener Vororte

ein Genuß!*)

AUKAMM

Jlus Gau und Provinz

Die wahre Weltgeschichte lebt der tätige Mensch, wenn er auch nur den Baum fällt, oder den Pflug führt, oder den Tag auf­spielt mit der Fiedel. ' Peter Rosegger.

Nr. 258 Sette 'S

Für alle grobe Putzarbeit - Steinböden, Fliesen, Becken usw. sollten Sie jetzt an Stelle von Seife ATA grob nehmen; es ist der zeitgemäße Reinigungshelfer für jeden Haushalt. Hausfrau, begreife: ATA spart Seife!

Er ist ein Sohn der Stadt Wiesbaden 1 f ./

Ein Lebensbild des Ritterkreuzträgers Admiral Lütjens

Vertreter des Flottenchefs beim Einsatz der Flotte in Norwegen am 9. Avril 1940

lanbmittjHjaftlidjen Arbeiter, über Saatgutsrasen uiro. Die btesiabrtße gute Getreide-, Obst- und Hackfruchternte ist nicht wiegt der vrodukttven Feldbewirtschaituna der Dotzheimer Bauern zu verdanken. Die Obstsammelstelle hatte seit ihrem Beitehen keinen derartigen Hochbetrieb aufzuweisen. Nach­dem der seitherige Milchsammelstellenleiter Wilhelm Höhn einberufen wurde, übernimmt dessen Geschäfte Wilhelm Sa b erstach Am 1 November begeht Herr Karl Menges. Wiesbadener Straße 54. in guter Rüstigkeit seinen 81. Geburtstag.

m>-,A'Erbenheim: (Buten Erfolg hatte der Landwirt und MilchbaEr August Sauser: er erntete eine Dickwurz von 28 Pfund.

Überschwemmungen in Jugoslawien

Belgrad, 1. Nov. Die Unwettermeldungen aus den verschiedenen Landesteilen Jugoslawiens häufen sich. Die mit schweren Regenfällen verbundenen orkanartigen Stürme der letzten Tage haben nicht nur auf dem flachen Lande, son­dern auch in den Städten überall großen Schaden angerichtet. Vor allem wurden Lichtleitungen gestört und teilweise durch das Herabfallen elektrisch geladener Drähte Brände ver­ursacht. Die meisten Flüsse führen Hochwasser. Die Reretwa hat in der oberen Herzegowina eine Brücke fortgerissen und auch die Bahnstrecke SarajewoMostar an mehreren Stellen überflutet, so daß der Verkehr eingestellt werden mutzte. Die Bosna hat ungefähr 20 Wassermühlen, die an ihren Ufern verankert waren, fortgerissen. Die Save führt bei Sisak 6 Meter Hochwasser, die dort einmündende Kulpa sogar 7 Meter. In allen Gebirgsgegenden liegt bis zu 400 Meter herab Neuschnee.

Die Überschwemmung im Flußgebiet der Neretwa ge­staltet sich in der unteren Herzegowina immer katastrophaler. Metkowitsch am Mündungsarm dieses Flusses steht bereits zur Hälfte unter Wasser. Das Dorf Tschaplina mußte von seinen 2000 Einwohnern geräumt werden. Durch einen Bergrutsch wurde auch die Schmalspurbahn Sera- jewoBelgrad z e r st ö r t.

1 14' bei Juviier und Saturn. 20. bei

om oftSEtntngen. 22. bei Regulus im Löwen und sffltara wlhörfn«6 Avlka in der Jungfrau. Venus und ni(6t5ent^e^e^Unflen Allerer Sterne treten in diesem Monat

rnhimmel zeigt anfangs UM 23 zum ft?rnMn>enAr;15 01l um llbr das eindrucksvollste Winter-

2; 8I0^n Süßer, mit Bellatrix und Rigel

dem Horizont, wahrend seine Begleiter.

^em Horizont weilen. Vor ihm her. M?tl^ hoher, wandelt der Stier mit seinem roten Auge, dem xem der Alten, den Pleiaden. Un- sfttttelbar südlich des Scheitelpunktes funkelt die Andromeda, deren schöner Spiralnebel je in am deutlichsten mit bloßem OtknirfkL ^-^i^uchtende Wolke wahrnehmbar ist. Das schon auf. die Westseite des Simmels u ter<m8lsn5en bie ..wässerigen" Sternbilder "Me und Wassermann.

^tnininn« 6 e ^ebt sich vom Osthorizont durch die

Ti?Ti»,* l,nSJs1» Pollux. Fuhrmann mit Kavella.

Perseus und Kassiopeia bis etwa nördlich des Zenits in die Vd nergt sich durch Kephens, Schwan mit Deneb.

fern^ durch die Leier mit Wega nach Wetten bin

um bl,e Monatsmitte gehäuft auftretenden Stern» kommen meistens aus dem Sternbild Löwe. LMw.lie Leoniden genannt werden. Sie müssen als Teile eines früheren Kometen angeiehen werden, dessen Bahn die Erde in diesen Tagen kreuzt. Dr K

Ausnahme von Kopfkohl, sind ausreichend vorhanden. Am Nabrinittelmarkt. der. die ganze Zeit Über ausreichend beschickt war. sind wesentliche Änderungen nicht eingetreten. >>n Sveisekarioffeln ist starkes Angebot, dem eine rege Nach­frage gegenübersteht.. Man schätzt, daß die Verbraucherschaft fetzt zu 85°/» mit ihrem Wintervorrat versehen ist. Der fehlende Schweinebedarf wurde durch Mehrzulassung von Rindern gedeckt. In Frankfurt. Mainz und Wiesbaden kommt Schweinefleisch im eigenen Saft zur Verteilung.

Unfälle. Auf der Kreuzung MorttzstraßeGoetbestraße kam es am Donnerstag um 11.20 Uhr zu einem Zusammen- stoß zwischen einem Personenkraftwagen und einem Rad­fahrer. Der Radfahrer erlitt leichte Verletzungen: an beiden Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden. Die Schuld dürfte den Radfahrer treffen, der die Vorfahrt des Personenkraft- wagens nicht beachtete. Gegen 14.50 Uhr stießen vor dem vauptbahnboi ein Omnibus und ein Lastkraftwagen zusam- wen. wobei beide Fahrzeuge leicht beschädigt wurden. Die Dchuldfrage konnte noch nicht einwandfrei geklärt werden. jS.n Zohe des KaiseEriedrich-Denkmals wollte eine Frau ore tzahrbahn der Wilhelmstraße Lberaueren. Sie übersah hierbei das Herannahen eines Radfahrers. Die Frau wurde von dem Fahrrad erfaßt und zu Boden geworfen, wobei sie geringe Verletzungen erlitt. Das Fahrrad wurde leicht be- Ichadigt Der Unfall wurde von der Frau verursacht, da sie beim Überschreiten der Straße nicht die nötige Borsicht m-alten liefe. ^n der Sonnenberger Straße kam ein Mann ln Sähe der Josef-von-Lauff-Straße zu Fall. Mit einem Knochelbruch brachte man ihn ins Krankenhaus. In der Mainzer Straße verlor ein Radfahrer beim Ausweichen vor einem Kraftwagen das Gleichgewicht und stürzte zu Boden, ©r zog sich so starke Sandverletzungen zu. daß er ins Kranken­haus gebracht werden mußte.

)gs ist wohlbegründet, daß gerade die Atikah für das be- dächtig-genießerische Rauchen wirbt. Denn sie verfügt über eine einzigartige Aromafülle, der man mit jedem Zug neue Feinheiten abgewinnen kann.

Deutfche geliebte Landsleute, welches Reicks, welches tolaubens ihr seid,tretet ein in die euch allen angetaneSalle eurer angestammten, uralten Sprache, lernet und heiliget sie und haltet an.ihr; eure Volkskraft und Dauer hängt an ihr. Noch reicht ite über den Rhein in das Elsaß bis nach Lothringen, über die Eider tief in Schleswig-Holstein, am Ostseegestade hm nach Reval und Riga, jenseits der Karpathen in Sieben­bürgens altdakisches Gebiet. Auch zu euch, ihr ausgewanderten Deutschen. über das salzige Meer gelangen wird das Buch und euch wehmütige, liebliche Gedanken an die Seimatsprache ein­geben oder befestigen, mit der ihr zugleich unsere und eure Dichter hlnuberzieht"Jakob Grimm.

Spanische Gäste in Frankfurt a. M.

Der Gauleiter empfing den Präsidenten des spanischen Handwerks

Als East bet deutschen Handwerksfühtung besuchte der Präsident des spanischen Handwerks, C a r n n ch o, und seine Be­gleitung am Donnerstag die Stadt des Deutschen Handwerks Frankfurt am Main. Der Besuch in der Eauhauptstadt wurde mit einem Empfang des Gastes im Adolf-Hitler-Haus durch Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger eingeleitet. Der Gauleiter begrüßte den Präsidenten und seine Begleitung, nach der Vor­stellung durch den Landeshandwerksmeister Eauamtsleiter Gamet im Beistin des Eauobmannes der Deutschen Arbeitsfront, Eau- "Eerter Becker, mit herzlichen Worten. Als wichtiger Träger völkischen Kulturwillens und als unbedingte Voraussetzung für die industrielle Weiterentwicklung habe das handwerkliche Können Aufgaben von nicht zu unterschätzender Bedeutung zu erfüllen. Nach dem Hinweis darauf, daß der Sieg Spaniens über die Kräfte der Zerstörung einen wesentlichen Beitrag zu der -Neuordnung Europas geleistet habe, wünschte der (Bauleiter den spanischen Gästen für ihre Arbeit besonderen Erfolg und gab bet Hoffnung Ausbruck, baß die auf der gegenwärtigen Deutschland- reife empfangenen Eindrücke dazu beitragen mögen. Präsiden! Earuncho dankte dem Gauleiter in seiner Antwort für die herz- Itqje Aufnahme im Gau Hessen-Nassau. Er verwies auf den ihm oon Caudillo übertragenen Auftrag des großen sozialen Auf- gabengebietes, den Handwerkerstand besonders zu betreuen und erklärte, daß sein Deutschlandbesuch ihm für die Durchführung dieser Arbeit vielfältige Anregungen geben werde. Nach einer baran anschließenden Begrüßung durch die Stadtverwaltung, die Bürgermeister Eauamtsleiter Kremmer vornahm, besichtigte Präsident Caruncho mehrere Offenbacher Lederbetriebe, um damit einen Einblick in den hohen Stand bet beutschen Handwerkskunst ju erhalten. Am Abend gab der Landeshandwerksmeister im Frank,urter Hof einen Empfang, an welchem auch (Sauletter und Reichsstatthalter Sprenger teilnahm.

Beriorgungslage., Die Obstanlieferung steht Ul/sssenmaßig in keinem befriedigenden Verhältnis zur Abfrage. Kopf- und .Endiviensalat sind reichlich orn Markt. Auck die sonstigen labreszeitlicken Gemüse, mit

reicher Unterseeboote. Am Gelingen dieses Massentrans- vortes waren gestützt auf die größeren Einheiten be­sonders unsere Torpedo- Minensuch- und Minenräumboote. UnterkeboottagcT und Schnellboote, Geleitfahrzeuge und Vorvostenboote in Tag- und Nachtdienst und im engen Zusammenwirken mit Küttenfliegerverbänden beteiligt.

. Ein. Hauvtverdienst am Gelingen des Einsatzes der Reichskriegsmarine, im Norwegen-Feldzug gebührt dem Vizeadmiral Suttens, Befehlshaber der Aufklärungs- ttrettkräfte. Beim Einsatz der Flotte in Norwegen am 9- Avril 1940 vertritt er den ttlottenchef und sickert den Einsatz der Flotte im Sinne der erteilten Weisung. Seine Leistungen rinden die Anerkennung und den Dank des Führers und Obersten Befehlshabers der Webrmackr im Tagesbefehl an die in Norwegen zum Einsatz gekommenen Soldaten, und am 13. Ium 1940 wird er mit dem Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.

Admiral Lütjens ist ein Sobn der Stadt Wies- baden Er wurde am 25. Mai 1889 in Wiesbaden geboren. 1907 tritt er in die damalige Kaiserliche Marine ein. 1910 Be- writerunq 3um l!eutnant zur See. Als am i. September 1939 ine Grofedeutsche Wehrmacht, zum Gegenschlag gegen Polen antritt. ist Admiral Suttens Führer der Zerstörer-. Torpedoboots- und Schnellbootverbände. Zu Beginn des Feldzuges gegen Polen setzt er sich persönlich mit seinem Fubrerboot. dem Zerstörer _L e b e r e ch t Maa h" voll ein. Besondere Verdienste gebühren ihm für die Führung der Minenunternehmungen gegen die britische Ostküste, durch die der feindlichen Seemacht schwere Verluste augefügt wer­den. Admiral Suttens wird zum Befehlshaber der Auf- klarungsstrettkrafte bestimmt und in dieser Dienststellung

1- yanuar. 1940 zum Vizeadmiral und im September 1940 zum Admiral befördert.

Als der Führer in seinem Tagesbefehl an die in Nor­wegen zum Einsatz gekommenen Soldaten der drei Wehr­machtfeile der Führung des norwegischen Feldzuges Dank und Anerkennung aussprichf. erwähnt er auch den damaligen Vize­admiral Lui 1 ens:Ich spreche meine Anerkennung und meinen Dank der yußtung aus: ... dem Generaladmiral 6aaIma41er. dem Admiral Carls und dem Vize­admiral Suttens für die Vorbereitung und den Einstltz ^r Kriegsmarine . Am 13. Juni 1940 verleiht der gubrer und Oberste Beieblshaber der Kriegsmarine drei Admiralen das.Ritterkrem des Eisernen Kreuzes: Admiral Carls. Mirrinegruvvenbefehlsbaber Ott. Vizeadmiral Suttens.. Befehlshaber der Aufklarungsttreitkräfte. Konteradmiral Sch mundt. Führer einer Kampfgruppe.

, Der Feldzug in, Norwegen der durch ein- vorbild- ttches Zusammenwirken von Kriegsmarine. Suftroaffe und Heer mit einem vollen deutschen Sieg endete bat die englitte. Sloäabenpnt |erhro*en und Großdeutschland in den Besitz der strategisch wichtigen Flankenstellung gegen­über Englands Ostkuste gebracht. Einer der bedeutendsten Führer an einem der. wichtigsten Abschnitte dieses ein- maligen Feldzuges ist der Bitterkrenzfräger Admiral Gunther Suttens. Gerhard Wiedemeyer.

-Pagen herschritt, plötzlich die Straße überqueren wollte, geriet es vor ein Milchauto, bas in entgegengesetzter Richtung fuhr, und würbe von diesem überfahren. Es erlitt schwere Kopfverletzungen unb st a r b balb darauf.

in Keskastel (Lothr.), 1. Nov. Hier hatte sich als East im Bienens!and einer Familie ein Waschbär eingefunben. Der Honig aatte ihn angelockt. Er ist burchaus zahm unb ließ es sich nun im Kuhstall wohl sein. Es wirb angenommen, baß der Waschbär aus dem Zoologischen (Barten der Straßburger Orangerie entwichen ist, als bte Stabt geräumt wurde.

Rübesheim a. Rh., 1. Nov. Die feit September letzten Jahres in Rübesheim und Ottsteil Eibingen untergebrachten etwa 200 Saarlandeisenbahner mit ihren Angehörigen sinb jetzt restlos wieder in ihre allen Heimatgebiete abberufen worden und bauen sich ihre zum Teil in den früheren Kampfgebieten in Mitleiden­schaft gezogene neue Häuslichkeit wieder auf. Sehr viele Dank­schreiben und Einladungen an die Gastgeber beweisen die ver­bundene Kameradschaft und Freundchaft, welche während der Zeit der Rückführung geschmiedet wurde.

X Weilburg, 1. Nov. Auf dem hiesigen Eüterbahnhof geriet ein Mann aus Kirschhofen zwischen die Puffer zweier Wagen und wurde zu Tod« gedrückt.

x Bad Ems, 1. Okt. Justizinspektor Pehl wurde mit dem goldenen Tr^udienft-Ehrenzeichen ausgezeichnet.

Frankfurt a. M., 1. Nov. Dor dem Amtsgericht hatte sich ein Lebensmittelhändler aus B a d O r b zu verantwotten, der häufig zu Wursteinkäufen den hiesigen Markt aufsuchte. Er fälschte Mei Bezugscheine, die ihn berechtigt hatten, ein gewisses Quantum Wurst zu kaufen, derart ab, daß er 40 Kilo mehr erhielt. Der Händler behauptete vor Gericht, daß er die Wurst für den eigenen Haushalt brauchte. Der Staatsanwalt war der Meinung, daß dies den Angeklagten nur noch mehr belaste. Von den 40 Kilo, die der Angeklagte zu viel erhalten habe, hätte eine Person 80 Wochen auskommen müssen. Wegen schwerer Urkunden- fäIschungin zwei Fällen erkannte das Gericht auf vier Monate Gefängnis.

Lohr a. M., 1. Nov. Das Fuhrwerk eines Landwitts in Frammersbach, das von seinem zwölfjährigen Sohn gelenkt wurde, geriet auf einer abschüssigen Straße ins Rollen. Bei dem Versuch, vom Wagen aus die Bremsen mit dem Fuß anzuziehen, wurde der Junge vom Fuhrwerk herabgeschleudert, ü b er­sah r e n u n d g e t e t. Der Vater, der, um das Unglück zu verhindern, vorn Wagen absprang, blieb schwerverletzt liegen und mußte in bedenklichem Zustand ins Krankenhaus verbracht werden.

Hünfeld, 1. Nov. Ein in Dammersbach wohnhafter Einwohner verunglückte beim Holzabladen in einem Sägewerk. Ein vom Wagen abgeworfener schwerer Baumstamm traf den Ein­wohner an Kopf und Brust. Der Verunglückte starb auf dem Transport ins Krankenhaus.

= Mannheim, 31. Okt. Ein 31 Jahre alter Arbeiter aus Ketsch fiel während der Arbeit in kochende Lauge und erlitt so schwere Verbrennungen, daß er bald darauf starb.

Siegen, 1. Nov. Als in Kaan-Marienborn ein sechsjähriges Kind, das, von einer Schule kommend, hinter einem

W.-Biebrich: Die Krieger- und Militärkame- r a d f ck a f t gegr. 1892. Mitglied des NS-Reickskrieger- bundes (Kyffbaufer). hielt tm kleinen Saal der ..Turnhalle" einen Karneradickaftsappell ab. Kameradschaftsführer Born begrüßte besonders die zahlreich erschienenen Frauen, sowie die als Gaste anwesenden Verwundeten aus einem Reserve­lazarett, den stellvertretenden Kreiskriegerverbandsführer Kamerad Becker und den Kreisprovagandaohmann Störring, bte zum ersten Male in der Kameradschaft Joraie die Ehrenmitglieder. Der vom Ebrenickatz- meitter Kamerad Reitz erstattete Kassenbericht erwies eine «unfttge Mnanzlage nach. Für die Kriegsschnellsammlung, die für Witwen. Waisen gefallener Kameraden in Polen. Skandinavien und im Wetten beftimmt. ist. find in der ^8W^?d^ckaft 1.01.20 RM. für die Waisenhäuser der Krieger- wohlfahrtsgemeinsckaft tn Berlin 143,68 RM eingegangen. Zum Schluß des Appells sprach der stellvertretende Kreis- kriegerverbandsfuhrer Becker zu den Kameraden Kreis- vrovagandaobmann Störring führte dann einen Film Siegesfahnen übet Deutschland" vor. der die markantesten Bilder aus dem Kriege, besonders auch solche vom Führer, zeigte die mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wurden. Mit dem Gruß an den Führer und dem Gesang der Deutschland- lieder wurde der Appell geschlossen. Es folgte ein kamerad- Oattlickes Beisammensein, das durch gediegene solistische Klavier- und Akkordeonvortrage von Frl. Frieda Rein­hardt verschönt wurde.

W.-Dotzheim: Zu dem Wunfckkonzert zugunsten des 2. Kriegs-Winterhilfswerks geben schon zahlreiche Wunsche der Dotzheimer Volksgenossen ein. Dies ist ein schönes Zeichen, mit welcher Spannung ganz Dotzheim diesem großen Konzert entgegensieht. Auch die Dotzheimer Betriebe und ihre Gefolgschaften lassen es sich nicht nehmen, durch Gemeinschgttssvenden das gute Werk nach Kräften zu unter- siutzen. Hausgemeinschaften haben sich zusammengetan und bringen durch Überreichung einer schönen Geldspende ihren gemeinschaftlichen Wunsch, zur Anmeldung. Man kann er- tfi-. daß bet. der rührigen Svendenfreudigkeit zum Wunschkonzert.Mitte November der gute Erfolg des Vor- Iobres noch übertroffen wird. Die Ortsbauern- schaff hielt in derKrone" eine wichtige Mitgliederver­sammlung ab. an berauch Bezirksbauernführer Sckäfer teil« nahm Drtshauernfubrer Wintermener berichtete in eingebenber Weise über verschiedene wichtige landwirtschaft- liche Angelegenbelten, u. a. über die Unterbringung der

Befehlshaber der Aufklärungsstreitkräfte beufHbe Kriegsmarine bat sich im Norwegen-Feld- 1 -^ubm erworben. Höchster Einsatz der ge= lamten flotte bat die Besetzung der norwegischen Hauvt- ttutzpunkte überhaupt ermöglicht und damit die Grundlage für die. Operationen von . Heer und Luftwaffe geschaffen, ^^ssmarine bat mit der Durchführung und Siche­rung des Nachschubs entscheidenb zur Eroberung des norwe­gischen Raumes betgetragen. Sie bat im Norwegen-Feld- 5ua. eine bis dahin unmöglich erscheinende Aufgabe gelöst. Weit entfernt von den eigenen Stützpunkten und fast unter ben Äugen der stark überlegenen britischen Flotte, hat sie unter verwegenem Einsatz von Schiffen und Besatzungen Ä Landungsoperation in den durch zahlreiche schwere Äu ft en Batterien geschützten Hafen zum Teil erzwungen, öum Teil überraschend durchgeführt. Sie hat in einer gern gift gen Transvortleistung die Masse der deutschen Streitkratte und ihres Nachschubs in ununterbroche­nem, dichtem Seeverkehr nach Norwegen durchgeführt. Das geschah trotz andauernder Flankenbedrohung durch die weit überlegene bnttfche Flotte und des Einsatzes zahl-