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Wjesb allem Taablaä

8. OMtaAmw'™,,. Erscheinungszeit:

Erscheinungszelt

Wöchentlich

6 Ausgaben

mit einer täglichen

Unterhaltungsbeilage

*

Nr. 258

Freitag, 1. November 1940

88. Jahrgang

Athener Komplott aufgedeckt

7j

Griechenland war als Angriffsbasis gegen Italiens Industrie gedacht

London verplaudert sich

ite Preisbildung durch

der

Werktäglich nachmittags.

Eelchäftszeü: 8 Uhr morgen» bis 7 Uhr abends außer Sonn. u. Feiertag« Berliner Büro: Berlin-Wilmersdorf

merkenswert, als er zugeben mutzte, daß sich Deutschland (Encjlanb gegenüber in einer so " 1 •"

befinde, wie es noch nie der Fa offen zu, daß Großbritanniens rigftes Problem zur Zeit und nach England o' wesentlich anders als U.

Meere beherrschende Albion. daß Lord Chatfield einer der ersten engli] ist, ein Mann, ' * "

See Bescheid

,___ 8. 64«ltaA«t8'|<6t Buchbrml-rii, ^ragblatt-S-u-^

»ernsprecher.Samm-l.Nr 59631 Drahranichrrft i Tagblatt Wiesbaden Poftscheckkonioi Frankfutt a. M Nr. 7405.

Prien beim Führer

überreich»»« des Eichenlaubes zum Ritterkreuz Berlin. 31. Okt. Der Führer und Oberste Befehlshaber Wehrmacht emvfiug heute den erfolgreichften U-Boots-

kommaudauteu der Kriegsmarine, Kanitänleutnant Brie», und überreichte ihm als fünftem Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Weltwirtschaft am Ende

Bon Wilhelm Ackermann

S'e Behinderung der Lieferung rechtferttgt keinen Anspruch aus RückzaDng d» L^ugspre^

„Das Leben in London wird unhaltbar"

Französischer Flüchtling über die Wirkung der deutschen Bombenangriffe

die vielmehr, nachdem bte Presse immer wieder die Wichtig­keit des östlichen Mittelmeeres unterstrichen habe, nun auch fordern, da« den Griechen jede nur mögliche Unterstützung gewahrt wird. Man wünscht deshalb auch die Einberufung des Parlamentes., um der Regierung nochmals klarzumachen, wie .notwendig ein entschlossenes sandeln ist. Die ..Daily Mail schreibt dazu, daß man in diesen parlamentarischen Kreisen ein neues Dakar vermeiden wolle. Das ist leicht gesagt, aber schwer getan.

,. ss. Berliw l. Nov (Eigener Drahtbericht unserer Ber- lrner Schrittleituna.) Wahrend sich die Strategen in Eng­land noch den Kopf darüber »erbrechen, ob man staunten nw>

Der kleinlaute Lord Chatfield

Im ähnlichen Sinne wie diese englischen Zeitungs- artikel äußert sich auch der englische Großadmiral Lord Chatfield, der erklärte, man könne geradezu Deutsch- L?”b i ”? Mittelmeer schlagen. Eine englische Hilfe für Griechenland wäre am wirksamsten durch die Luft­waffe und durch die Flotte zu leisten. „Englische Truppen m Griechenland zu landen, ist wenig sinnvoll." Hier kommt also noch einmal sehr klar zum Ausdruck, daß England nur an den griechischen Flotten- und Luftstützpunkten gelegen ist. Die Rede Lord Chatfields war aber insofern noch sehr be-

Korrespondent. hätten keine andere Wahl, als die Nacht im k„nteai?a^ ?lL-t,Vxtlnaen(iy"d das Seim werde in zunehmen­dem Maße lediglich zum Waschen und rlim Umziehen benutzt. k,n Bericht eingehend die Zerstörungen ge­schildert, die durch die deutschen Vergeltungsangriffe ent­standen smd. Die elegante Geschäftswelt im Westen, deren Zentrum die Bond Street bildet, sei furchtbar mitgenommen morden. Die Läden seien zwar geöffnet, wo immer dies möglich sei. und die zerstörten Smaufenftei seien mit Brettern vernagelt, aber das äußere Bild der Stadt babe beträchtliche Veränderungen erfahren. Die vielen Bomben, die über London abgeworfen wurden, müßten notwendigerweise Svuren hinterlassen. So liest sich denn auch die in dem Be­ruht angegebene Liste der bombardierten öffentlichen Ge- wie der Baedecker: Buckinaham-Palastz Kensington- Palast. Lambeth-Palast, das Oberbaus, das Schatzamt und viele andere..kaum weniger berühmte Gebäude. Im übrigen treffe man überall in London gähnende Bombenkrater und zerschmetterte Gebäude, von denen nur noch die Mauern stehen. Em» gewaltige Armee von Arbeitern sei mit der Weitigung der angerichteten Schäden beschäftigt Die Linienführung der Autobusse wechsele aus dem gleichen Grund von Tay zu Tag. und wenn, man eines dieser roten Ungetüme besteige, wisse man oft nicht, auf welchen weiten Umwegen es s°mem Ziel zustrebt. Oft müßten die Autobusse durch enge krumme Gäßchen fahren, die für diese Fabrzenae kaum Platz bieten. Um dieser Schwierigkeft Herr jft seren ganze Geschwader von Silfsautobusien kleinerer Typs aus den Provinzen nach London gebracht worden. Der Londoner brauche immer, längere Zeit, um nach Hause zu kommen, wenn er noch ein Zuhause besitzt.

..^er ..Daily öerald" fordert in einem Artikel an- aesichts der fttzlgen Lage unverblümt als einzig noch ver­bleibendes Mittel die Räumung Londons von allen dort nicht unbedingt benötigten Personen. Falls diese Ua- englische Blatt kort wür- den ernsthafte Schwierigkeiten in der Versorgung der Londoner Bevölkerung emtreten. deren Widerstandskraft

Chamberlain haut ab

Angesichts der ungünstigen Lage Englands, wie sie Lord Ehatfielö offen zuaibt, ist es um so unsinniger, wenn man in.London davon spricht, das, Vorgehen Italiens sei erfolgt, weil die deutsche. Luftwaffe keinen Erfolg habe. Das geschieht m demAugenblick. in dem, der ..Daily Expreß" meint, es sei nicht iwtig. nur 10 000 Soldaten in London zum Forträumen des Schuttes zu verwenden, sondern lA Million müßten ein- gesetzt werden. Es geschieht im gleichen Augenblick in dem der albanische Exkönig Zogn es vorzieht. aus London nach Amerika zu fliehen und tn dem Chamberlain, der Mann, der noch den Tag erleben wollte, an dem der Führer vernichtet wurde, sich nach einer amerikanischen Meldung von England nach Kalifornien begibt.

sittleitun8.) Wahrend sich die S

— Th •’L **5®’ darüber zerbrechen, ob man Ägypten zu­gunsten Griechenlands von Truppen und Schiffen entblößen kann, bemüht sich die englische Prelle, die neue Entwicklung atz aus erst vor tei lbast. für England binzuftellen. Sie laßt dabei sehr deutlich noch einmal die Pläne erkennen, die Großbritannien verfolgte., als es Griechenland in den. Krieg SS? • S.5 .wird nämlich Nicht nur davon gesprochen, daß man sich letzt in Griechenland Stutzpunkte schaffen könnte, von denen, aus eigene Bomber das ruHische E r d ö l g e b i e t angrelfen tonnten, sondern es wird weiter betont, daß die griechischen Stutzpunkte der italienischenKüfteuahe- I reg en,.so das man nunmehr auch Jndustriewerke 1A 2tallen.angreisen könnte. Auch Rom. so fordert „Rmos Ebrotncle sollte sofort bombardiert werden. Die Italiener wurden - den Engländern, wenn sie einen solchen Versuch unternehmen sollten, die Antwort sicher nicht schuldig ol erben.

Vormarsch in drei Heeressäulen

' (Eigener Drahtbericht unterer Berliner Schriktleitung.)

Aber das. alles war nur ein Vorspiel zu den Um­wälzungen, die der. Weltwirtschaft und dem Begriff Welt- markt aus. dem fetzigen Kriege erwachsen sind. Gerade in dieser Beziehung erweist sich der zunächst auf Europa be­grenzte Konflikt als von weltweiter Wirkung. Dem ohnehin MN von Krisen geschüttelten Weltmarkt bat die abermalige Blockade Englands, die btesmal ganz Europa trifft, hat die tonftige Ausweitung, des Wirtschaftskriegs den Rest gegeben. Man batte zwar, seit langem den Glauben an das allein­seligmachende freie Spiel der Kräfte verloren, batte nach dem Zusammenbruch der Eummivreise eine weitgehende

(Fortsetzung auf Seite 2)

Brüssel. 1. Nov. (Funkmeldung.) Ein Einwohner von Dünkirchen, der im Ium als verwundeter fran­zösischer Soldat nach England verschleppt worden war, und dem es test gelungen ist. von der britischen Insel zu ent­fliehen und in seine Heimat zurüchzukebren. berichtet be­merkenswerte Einzelbeiten über dieWirkungderdeut- schen Bombenangriffe auf London. In einer Mit­teilung an bte Prelle erklärte er u.a.: „Ich babe bie britische Hauptstadt am 26. DttoBer^uiammen mit 44 anderen Kame­raden. die ebenfalls nach ihrer Verwundung im Juni nach England.gebracht worden waren, verlassen. Eine französische Pacht beförderte uns nach Eberbourg. Das Leben in London wird unhaltbar. Die gewaltige Stadt siebt beute schon unter Berücksichtigung der verschiedenen Erößen- verbaltni.lle rote Dünkirchen aus. Überall siebt man nichts alsTru ntnte rbauten Die Angriffe der deutschen Luft- roaffe verursachen Tag und Nacht gewaltige Schäden und zwingen die Bevölkerung sich in bie Keller zu verkriechen." . Der Londoner,Korrespondent der Zeitung „A B C" sagt in seinem Bericht über die deutschen Luftangriffe auf London — bte.alle Tag« und alle Nächte von gleicher deftig» feit seien — bte Deutschen hätten sehr gut gelernt die Lon­doner SoerrbaHone äu umgehen. Er stellt da­mit dem tollkühnen Mut und der hohen Geschicklichkeit der deutsche^ Flieger ein . glänzendes Zeugnis aus. Ganze Formationen seien Io niedrig geflogen, heißt es weiter in dieser Meldung, daß den Londonern der Atem ro e g b I i e h.

Abgesehen von einigen offenbar von der britischen Zensur verlangten Zugeständnillen an die englische Jllusions- voltttk macht auch etn. Londoner Korrespondent der Agentur United Preß einige interessante Angaben über bas Leben in London, Er schildert zunächst den Betrieb in den Nächtklubs, roo bte Plutokratenkaste unberührt von beut Elend des Volkes ihr widerliches Amüsierleben lebt. Diese Lokale leien unter der Erde gelegen und den Gästen sei ment gestattet, gleich bis zum nächsten Morgen do« zu bleiben. Aber auch die übrigen Londoner, so erklärt der

Die Begriffe Wel 1 markt und Weltwirtschaft, unentbehrlime Vorstellungen liberalistischer Wirtschaf ts- auffallung bähen bis »um Weltkrieg eine unerschütterliche, oftmals aber erschuttetnde Stellung eingenommen. Zumal auf dem Gebiet der Agrarpolitik. Es war ein seltsamer und widersinniger Zustand, daß die Preisbildung etwa für deutschen Welzen, trotz aller Schutzzollmaßnahmen, mehr oder weniger abbangig war von den Preisen, die am Weltmarkt für kanadischen Manitoba- oder russischen Taganrogweizen uottert wurden. Wie diese Notierungen zustande tarnen, wußte kein deutscher Landwirt: es genügte, daß er ihre Wir­kung spurte. 2n die Vorstellung von einer unlösbaren Ver­flechtung der Nationalwirtschaften in diese Weltwirtschaft wurde erstmals im Weltkrieg eine Bresche gelegt. Eigen­artiger Weise gerade von den Vorkämpfern des Wirtschafts- liberalismus. den Engländern — durch ihre Blockade. Sie schaltete ine immerhin beträchtlichen Gebiete der Zentral­machte. und der von ihnen besetzten Länder, den Balkan und die Türkei von der Weltwirtschaft und ihren Märkten ab und zwang sie, aus der Not eine Tugend zu machen und sich mit ihrer eigenen Erzeugung einzurichten. Nach Kriegsende halte im Grunde genommen die Weltwirtschaft wieder in ihre alten Rechte eintreten, können, zumal das Interesse daran bei den sogenannten Siegerstaaten durchaus vorhanden war.. Aber im Rausche des Steges hatte man eine Kleinig- 'E» übersehen, die durch die Unfrtebensoerträae organisierte wirtschaftliche Atomisierung des mitteleuropäischen Raums, vor allem aber die mit den Reparationen verbundene Ver- armiing der Unterlegenen. Das hielt diese Länder aus ein- fachem Kauf Unvermögen weitgehend vom Weltmarkt fern. Mang sie. ihr, Heil bei sich selbst zu suchen, vor allem ihre Ernährung möglichst auf der eigenen Scholle zu begründen. Die Anfänge besten, was in den letzten Jahren vom Wirt- schaftsftberallsmus. so erbittert als fluchwürdige Autarkie verlästert worden ,si. liegen bei den Vätern der Friedens- dlttate von 1919. Weil es nicht gelang, die Vorkriegsver» haltniste m der Weltwirtschaft einigermaßen wiederherzu- aellen, schloß sich an die.schweren Storungen der Kriegsjahre schließlich die Weltwirtschaftskrise an, die auch die einzelnen Nationalwirtschaften erheblich in Mitleidenschaft zog. Damals begannen bereits die ersten Erscheinungen der Abkehr vom liberalen Ideal des freien Spiels der Kräfte mit staatlichen Eingriffen in die Preisbildung durch Stützungsaktionen für Weizen und Baumwolle in den Ver- etntaten Staaten, durch die bekannte Kaffeevalorisation in Brasilien, bte tn der Hauptsache in der Vernichtung eines großen Teils der, leweiligen Ernte zur Verhinderung ab­gründiger Preisstürze bestand.

isen sei. Er aab ganz ites und schwie - y .... sie Seewege von d offen zu halten. Das klingt die sonst üblichen Phrasen über das kllbion. Dabei ist zu berücksichtigen, .... nglischen Autoritäten

ist, etn Mann, der sehr genau über die Lage Englands zur See Bescheid weiß. Gerade deshalb ist auch eine weitere Mitteilung des Großadmirals von Wichtigkeit, nämlich die, daß die e n g l i s ch e F l o 11 e dank der Gastfreundschaft der griechischen Regierung die griechischen Häfen so gut kenne, w i e i h r e eigenen. Das zeigt wieder, wie lauge Griechenland und England schon unter einer Decke steckten.

Snietgenpteife: Em Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil Grund. vre>» 7 Rpk.. der 85 Millimeter breiten Spalte IM Tertteil 60 Rpf., lonft laut Preisliste Nr. 9 NachlSIfe nach Preisliste Nr. 9. — Schluß der Anzeigen»Annahme 9'/, Uhr vormittags"

as, Berlin, 1. Nov. Über den Vormarsch der Italiener in Griechenland, der sich bei wolkenbruchartigem Regen, und Stürmen vollzieht, machen die römischen Blatter.retzt nähere Mitteilungen. Danach erfolgt dieser Vor­marsch in dre.i Heeressäulen. Die westliche Gruppe stößt von dem äußerlten Südziviel Albaniens aus der Gegend von Konisvolis vor mit Stoßrichtung auf 3 a n i n a am gleichnamigen See. Die zweite Heeressäule hat bie Sloß- richtung an Koritza vorbei ebenfalls auf Janina zu. bas 40 Kilometer von ber Grenze entfernt liegt. Südlich bes Presba-Sees im östlichen Winkel Albaniens strebt bie dritte Heeressäule Florina in Macedonien zu. das etwa 150 Kilometer von Saloniki entfernt liegt. Der Bormarlch ber drei Gruppen vollzieht sich im schwierigsten Gelände voll­kommen planmäßig.

Don Englands Hilfe für Griechenland ist bisher noch nichts festzustellen gewesen. Vorerst beschränkt sich diese Lilie ledenfalls auf die Verbreitung von Falsch- m e l d u n g e n So berichten englische Zeitungen immer wie­der über angebliche Unruhen in Albanien unb berufen sich daher auf „unterirdische Nachrichten" des Exkönigs Zogu Die italienische Prelle ironisiert diesen Schwindel und verweist Demgegenüber aut bie zahlreichen Treuekundgebungen ber Alban t e r. S.ie stellt weiterhin fest, baß Griechenland vollkommen isoliert fit Keiner ber südosteuroväischen Staaten denke daran, ben Griechen zu- Hilfe zu kommen. Jugo­slawien. das, wie die römischen Blätter erneut betonen, nichts von Italien zu befürchten habe, mische sich nicht ein. Auch bte britische »Öffnung, daß Bulgarien sich regen konnte, habe sich.nicht erfüllt. Treu seiner klaren unb ver­antwortungsbewußten Politik enthalte sich Bulgarien iebem Konflikt.. Was.bte T ü riet anlangt, so stellt die Prelle in Ankara test, bag bte Türkei nur bann zu ben Waffen greifen würde, wenn Bulgarien sich einmische. In Athen hat an­gesichts dieser vollkommenen Isolierung die erste Kriegs- begeiiterung sehr schnell einer ruhigeren und sachlicheren Betrachtung der Lage Plan gemacht. Auch bte Meldungen über die angebliche britische Hilfe werben von ben griechischen Zeitungen jetzt wesentlich kleiner aufgemacht, als es bisher ber Fall war.

Für Englanb spitzt sich bas Problem der Hilfe für Griechenland auf die Frage zu, ob man Ägypten zugunsten Griechenlands, von Truppen und Schiffen entblößen soll. Man kann jetzt keine neuen Armeen und Flotten aus dem Boden stampfen, sondern muß mit dem aus« kommen, was man an militärischen Machtmitteln schon bis­her in diesem Raum hatte. Deshalb meint auch das jugo­slawische Blatt „Sßreme . daß bie englische Hilfe für Griechen­land nur ein ..Zeichen der Höflichkeit" sein könnte, wie sie es in Norwegen gewesen sei. General W a v e l könne von seinen 150 000 Mann, bie Ägypten. Palästina und ben Sudan beschützen mußten, höchstens 20 000 bis 30 000 Mann für Griechenlanb sreimachen. Bemerkens­wert sind gerade tn diesem Zusammenhang bie Auswirkungen ber griechischen Aktion in Ägypten. Dort hat nämlich ber italienische Einmarsch in Griechenlanb die Stellung ber Nationalisten gestärkt, bie den Eintritt Ägyptens in ben Krieg bekämpfen. Man ist mit Recht der Ansicht, baß die Stellung der Engländer dadurch noch schwieriger ge­worden ist. denn Erazianis Druck von Westen wird nunmehr dadurch verstärkt, daß bie britische Ost-Mittelmeer- Flotte int Norden dieses Mittelmeerteiles engagiert sei. Die Erörterungen ber britischen Strategen lallen erkennen, daß diese ganze Sage Den Herren in London, die so große Pläne in Griechenland ver'olgten. jetzt doch einige Sor­gen macht. Allerdings gibt es auch in London Kreise, die mit ber jetzigen Haltung Englands keinesfalls zufrieden sind.