Uesb aümer Tagblatt
„ . . 8. SchM«bag'Ich- SW.mderÄarttatt.Mus" WX. „ „r , ElscheiMMgszeit:
Wöchentlich
6 Ausgaben
mit eitter täglichen
Untertz alttmgsbeilage
Nr. 251
Donnerstag, 24. Oktober 1940
88. Jahrgang
le^gen^fflim9^.MÄ Tr°gl°hn
| Die -ednwL^ ASS'
Werttäglich nachmittags.
Eeschüftszeit: S Uhr morgens bis r Uhr abends aufter Sonn« u. Feiertag» Bsliner Büw: SBerlin-SDilmersborf
_ i*7* •'»■yvsuuww, ,,*ugv4uH ■ yultS
v-nrlvr«»«r.Seanm-^ SSSZi DrahlanIchrrft^Tagblatt Wiesbaden.
, »»«KWawnio Krantttirr a. M Nv. <405.
Nnzeigeilpretse: Ein Millimeter KSHe bei 22 Millimeter breiten Spalte tm Anzeigenteil Grand. ?<t„8b MÄimer« dreeten Spalte UN T-LttsU 60 $of„ jonst laut Preisliste Nr 9 Nachlast« nach Preisliste Nr. 9. - Schlutz der Anzeigen«Annahme 9'/i Uhr oormtttags.
Aussprache Führer-Caudillo
®ie Zusammenkunft der beiden Staatsmänner an der spanischen Grenze
G
ordnui
„ , . . vieles Land
Svamen bat schon im lrnabin und als es aus
>mus .Franco am Mittwocknächmittag französisch-spanischen Grenze ein. Der auf französischem Boden des besetzten « • . den rot-ge-b-roten Farben des nationalen
Svamens und Sakenkremflaggen reich geschmückt.
2000 Autobusse für London
Die Angriffe hielten wäbrend der Nacht zum Donnerstag an
Sonderzug. wo er sich von iüm auf das herzlichste verabschiedete, Der SonLerrua des span,scheu Staatschefs verließ darauf m langsamer «yantt den Bahnhof, während das Musik- Ehrenbataillons die spanische Nationalhymne i monierte«
Kurze Zeit nach Eintreffen des Führers lief der Sonderzug des Caudillo, von der Grenze kommend, «n. Der Führer, tex den spanischen Staatschef auf dem Bahnsteig erwartete, begrüßte den Caudillo, als dieser seinen Zug verlieh, aufs herzlichste. Nachdem der Führer auch den fpamschen Außenminister Serrano @unet begrübt hatte, iteUte der spanische Staatschef dem Führer die ihn begleiien- deu.Herren vor: den spanischen Botschafter in Berlin, General Eknmosa de los Monteros, den Chef des Militärkabinerrs des Caudillo, General Moscardo. den ftellvertretenden Chef des M-lltarkab-netts General Uzauiano, den Chef Les Züiilkablnetts des Caud-llo. Mono, A a ui l a r. den Chef des Protokolls^ Barim de los Torres, den Geuerul- drrektor der Vrekseabteilung. Eimeuez Ar rau, und den Direktor der EFE.-Agentur. Gallego. Außerdem befand sich Ser deutsche Botschafter ,n Madrid, von S t o h r e r. in der Begleitung des Caudillo.
Der Führer ttellte sodann dem spanischen Staatschef die zum Empfang erschienene« deutschen Persönlichkeiten vor. den Reuhsminister des Auswärtigen, von Nibbentrov, den Oberbefehlshaber des Heeres, EeneralfeldmarschM von B r a u ch, t k ch. den Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Eeneralieldmarschall Keitel. Reichsprekkechef Dr. Dletrrch. Rcichsleiter Bormann, Generaloberst Doll- manu. Generalleutnant Bodenschatz und llnterstaats- sekretar Gauß.
_ AuMiehend schritt der Führer mit dem spanischen Generalissimus unter den Mangen der svanischen Rattonalhymne me Front des auf dem Bahnsieig angetretenen Ehren- batailIons ab und geleitete den Caudillo zu seinem Salonwagen, wo sofort die Besprechung begann.
.. Sm Laufe des Abends war der Caudillo Gatt des Führers tm Salonwagen $u einem 3m6i6, an dem fernerReihe der anwesenden deutschen und spanischen PerlonlnWetten teilnahmen. Nach Beendigung der Be- lvrechungen schritt der Führer mit dem Caudillo die Front des Ehreichataillons ab und geleitete seinen hohen Gatt rum
Ohne jede Chance
• Von Walter Ahmus
Ms England uns den Krieg erklärte, glaubte es. aus Diesem Kamm, als Sieger hervorgehen zu können, ohne dabei em großes Risiko zu laufen. Das hat seinerzeit sehr klar der damalige englische Kriegsminister, der Jude Sore Belisha, mit den Worten zum Ausdruck gebracht, daß man den Krieg „beauem gewinnen werde. Man gedachte Deutschland durch die Blockade auszuhunflern, wobei die Vlockadevläne so auf- gebaut waren, das die englische Flotte keinem sonderlich SMen Risiko aussetzte, denn daß Deutsche U-Boote sie in ihren Schlupfwinkeln au,suchen und deutsche Flieger sie in ihren Hasen bombardieren würden, damit hatte man nicht gerechnet. Roch weniger war man geneigt zu Lande sich in stärkerem Maße zu betätigen, sondern gedachte das den Polen, und vor allem den Franzosen, zu überlassen. Das Leitmotiv der englischen Kriegführung war im ganzen also dre große Gewinnchance mit möglichst kleinem R»f i k o zu erreichen. >
Die Dinge Verliesen freilich von Anfang an sehr wetentlich auders, als man sich das in London vor- Mtelli batte. Trotz aller Lugen über angeblich zurückeroberte Stellungen brach der vorgeschickte polnische Bundesgenosse in einer unglaublich kurzen Zeit zusammen. Man mußte auch sehr bald erkennen, daß die Blockade nicht zum Ziele führen wuiDe, da die Voraussetzungen für eine solche Maßnahme tjn Saite 1939, also in einer Zeit zu der weder Italien noch Sowretrußland auf der Seite Englands standen, doch wesentlich andere waren, als im Jahre 1914. Man war aber immer noch nicht gewillt, nunmehr die Folgerung daraus zu ziehen, da« man selbst den Krieg führen, und daß man ein größeres Risiko laufen müsse. So entstanden alle jene Ä rl ? g s a u s m e i t u n g s p t ä n e, die uns durch die in teutsche Hand gefallenen Eeheimakten des französischen Generalstabs bekanntgeworden sind.. Man gedachte Deutschland von der Erzzufuhr aus Schweden abzuschneiden, und man gedachte weiterhin ihm die Otzufubren aus Rumänien zu unterbinden. Man rechnete sehr genau aus, was die einzelnen Staaten, die man bereits mit einer Garantie bestückt batte oder noch beglücken könnte, an streitbaren Mannern aufzubrrngen vermöchten, und man sah schon die hundert Divisionen auf dem Balkan auf- marschieren, die das. Schicksal zugunften Englands wenden sollten. Es soll hier nicht im einzelnen noch einmal geschildert werden, wie durch alle diese Rechnungen die Initiative des Führers einen dicken Strich machte. In dem Augenblick, in dem F r a n kreich zerschmettert am Boden lag. batte sich die Lage für England von Grund aus umgestaltet. Englands beiter Festlandsdegen war zerbrochen, England war vom Kontinent vertrieben, iede Flankenbedrobung Deutschlands war vollkommen ausgeschaltet, vielmehr war England jetzt in die Zange genommen, denn vom Nordkap bis zum Golf von Biscaya standen nunmehr deutsche Soldaten, wurden letzt Stützpunkte für die deutsche Kriegsmarine und Lust- rvaffe errichtet.
.Es wäre logisch gewesen und hätte eigentlich der bisherigen Einstellung Englands, daß man kein großes Risiko laufen wurde, entsprochen, wenn nunmehr London dem letzten Appell an die Vernunft, wie ihn die große Reichstagsrede des Führers vom 19. Juli d. I. brachte, ein offenxs Ohr gelieben hätte. Run aber zeigte sich, daß die Engländer.,die doch,m allgemeinen gute Rechner sind, und kein Geld in Geschäfte stecken, die vollkommen aussichtslos stich, tnrolge ihrer gänzlich unmilitärischen Denkweise und tnwlge ihres Unvermögens, sich über den Wandel, der sich «^irana vollzogen batte, klar zu werden, genau wie im Oktober des Jahres 1939 nicht die Gelegenheit ergriffen den für sie sinnlos gewordenen Krieg zu beenden. Sie vermochten nicht zu erkennen, daß sie jetzt nur noch das größte Risiko liefen, oh ne di e g e r t na sie Sie geschance zu besitzen. Wie falsch sie dabei den deutschen Gegner einschätzten, zeigt weiterhin die Tatsache, daß sie durch die fortgesetzten Überfalle auf Wohnviertel deutscher Städte, auf Kinderspielplätze. auf Krankenhäuser und Kirchen, die deutsche Vergeltung berausforderten. obwohl auch dem militärischen Laien klar fein mußte, daß die deutschen Vergeltungsschlage für England verheerend sein würden. Es ist möglich, daß man in einigen englischen Kreisen heute noch Hoffnungen auf die Vereinigten Staaten von Amerika setzt. Wir vernehmen von englischer Seite ja auch immer wieder den Hilferuf- daß ine USA. mehr noch als bisher und weitaus schneller Kriegsmaterial an England liefern müßten. Aber auch von amerikanischer Seite sind die Engländer wiederholt darauf mngewiesen worden, daß man ebensowenia wie Armeen Flugzeuge. Tanks oder Geschütze aus dem Boden stammen» fann, sondern daß vielmehr für die Vergrößerung der Rüstungsproduktion eine recht.erhebliche Anlaufzeit erforder- Iich ist. Man lmt sich zudem in Amerika auch mehrfach mit der Frage befaßt, ob denn dw Vereinigten Staaten überhaupt m der Lage sind, noch größere Lieferungen zu tätigen, und ob sie etwa aar das Risiko einer Verwicklung im Stillen Ozemi und tm Atlantischen Ozean laufen könnten. Ruhige Seurtetler sind dabei zu einer für die Vereinigten Staaten kehr ungünstigen Antwort gelangt
Man versucht nun in England zwar immer wieder sich ein-ureten, daß man über kurz oder lang Mittel besitzen raerbe. um die deutschen Luftangriffe erfolgreich abzuwebren. Mr erinnern nur daran dan Herr Churchill schon im Herbst vorigen Jahres.Absolut sickere Mittel gefunden halt" «in Ende setzen sollte, während tat- fachlich die deutschen ll-Boote niemals größere Locher in den Bestand, der englischen Handelsflotte gerissen haben, als gerate m diesen -tagen Es war alio nichts mit der vorzüglichen U-Doot-Ab w ehr. und das gleiche Schicksal wird, auch ter immer wieder angekündigten Flugabwehr
Stockholm, 24. Okt (Funkmeldung.) Die amtlicke.n enghnSen Berichte Über die Kampfhandlungen gegen die britische Insel fallen am Donnerstagfrüb wiederum durch ihre ungewöhnliche Dürftigkeit auf.
Nach, einem abschließenden Bericht des brittschen Luft- fabrtmnilsteriums und des Ministeriums für die innere Sicherheit über die deutschen Luftangriffe gegen Großbritannien im Laufe des Mittwoch, wurden Bomben an einigen Plätzen der Londoner Gegend abaeworfen. ferner in einer Stadt im Osten von Mittelengland und in einer Stadt ter. Grafschaft Kent. In jeder dieser Gegenden wurden „Gebaute“ beschädigt und Cofer verursacht.
Über die Aktionen in ter Nacht zum Donnerstag gibt ter amtliche Bericht wenigstens zu, daß die Angriffe, die kur; nach Einbruch der Dunkelheit begonnen hätten, mit Unterbrechungen die ganze Nacht hindurch andauerten. An oeridj.tejenen Stellen wurden Gebäude und Handelste- iriebe beschädigt. Bomben wurden auch in einer Stadt in Nordostengland abgeworfen sowie an einigen Orten in Süd- schottland. Auch tu diesen Fällen werden Beschädigungen und Opfer gemeldet.
Je kümmerlicher und nichtssagender die amtlichen britischen Berichte über die Wirksamkeit ter deutschen Vergel- tungsangiiTfe werden, umso üppiger gedeiht ter Jllusions- schwindel „Aufs" Coopers. So zitiert ter Londoner Nachrichtendienst den Militärberichterstatier der „Vorkshire Post“ als Kronzeugen für Englands angebliche Berechtigung zum Optimismus. Der Berichterstatter schwelgt in Wunfch- träumen über die „Erringung der Luttberrfchait“ und „Bezwingung“ ter feindlichen Landbeere und stellt die mehr als kühne Behauptung auf. daß die britische Produktionskapazität im Jahre 1941 dreimal fo groß sein wurde wie die des übrigen - Europas. Hinzu kämen die Auswirkungen ter Blockade, die im März des nächsten Jabres ihren Söhevuntt erreichen werde. (Wohl gegen England?)
. Rebe« -erartissn Luftschlössern spielen natürlich Lügen- mefoungem über dre angeblichen ..Erfolge“ ter britischen Flug- .teuge in Deutschland weiterhin eine aroee Rolle. So gibt der Nachrichtendienst des britischen Luftfahrtminiiteriuxis. den angeblichen Bericht eines ..gutunterrichteten ausländischen Industriellen“ wieder, in dem mit geradezu b ob en - loser Dreistigkeit behauptet wird, daß „lebe bisher
3n Frankreich. 24. Okt. (Funkmeldung.) Der Führer hatte am M i 11 w o Ä mit dem spanische« Staatschef Generalissimus Franco an der spanisch-französischen Grenze eine Zusammenkunft. An der Besprechung, die in herzlichem Geiste der kmuerMchaftluhe« Verbundenheit der beiden Rationen geführt wurde, nahmen der Reichsminitter des Auswärtigen te« Ribbentrop und der spanische Minister des Süßere«, Sertan» Tuner, teil.
Sher den »erlauf ter Zusammenkunft des Führer« mit He8e«^""^" Staatschef erfahren wir noch folgende Snzel-
feiner Begegnung mit dem spanischen
~ a,8-, Die Unterredung tes Führers mit dem humitoen Staatschef. General Franco, ist ein neuer Beweis dafür, daß die Neuordnung in Europa sowie in Afrika getreu M wiiiüiiüS der Achsenmächte allein von den ordnenden Kräften aufgebaut und getragen wird. Es ist selbstverständ- lich und natürlich, dag Spanten sich auf das engste diesen oufbauenben Kräften verbunden fühlt. Die Engländer baden sich zwar immer wieder die größte Mühe gegeben. Spanien
t$r Aabrwasser zu bringen, sie haben seinerzeit einen Mann besonderen Ranges. Sir Samuel Hoare, als Bot- schauer nach Spanien entsandt. Ihm ist jedoch durch Zurufe und Demonstrationen des spanischen Volkes selbst oft genug in die Erinnerung zurückgerufen worden, daß Spanien .-r Engländern noch seine Rechnung zu v ra sent t eien hat. England bat Spanien nicht nur tm Bürgerkrieg, sondern lange vor dieser Zeit Munden ge- schlagen, an denen Spanien noch heute leidet. Aber auch die Haltung Etmlands in dem Bürgerkrieg ist in Spanien unvergessen Man erinnert sich genau, in welcher Form und mit welchen Mitteln England auch damals gegen die ■ötttereften tes spanischen Volkes Stellung nahm.
Hon englischer Geile ist bis zuletzt alles geschehen, um den ^^"n immer wieder vor Augen zu führen, daß England sich den Teufel um dre 'Hohettsrechte openiens kümmert, ftnb bo4 immer rotätet Beiletzungen ter spanischen Hoheits- tewasser durch englische Kriegsschiffe zu verzeichnen gewesen und haben doch auch die Engländer versucht, durch die Aus- ^e&nmr-6tiLet Blockade auf Spanten biefes Land toten Wünschen gefügig zu mach— ---=~
Suwi. als es den Schütz Tangers______.... _______
ter neutralen Haltung teraustrat und sich als nichtkrieg- rubrente Macht bezeichnete, nickt den mindesten. Zweifel daran gelassen, daß . es nicht gewillt ist. sich dem englischen Druck zu fugen. Die Reise Serrano Suners nach Deutschland und Italien und die wenige Zeit später erfolgte Betrauung dieses Mannes mit dem Außenministerium hatte weiterhin den Engländern klarmachen miÖfen, in welchem Sager Spanien steht. Die spanische Ration verfolgt den Kamps ter Achsenmächte mit der größten Sympathie und ter stärksten Aufmerksamkeit. Sie empfindet, daß dieser der Weg Spaniens ist. aus eigener historischer Verstrickung herauszugelangen und weiß, daß Spanien durch seine geographische Lage an der sich anbafinenten Neuordnung Europas und Afrikas gleichermaßen interessiert ist. Dazu kommt die enge ideologische Verwandtschaft jener Krane die das neqe Spanien schufen und es tragen mit tem Nationalsozialismus. Beide stehen in gleicher Feindschaft., den Plutokraten gegenüber. So steht Spanien zu den Völkern, die ebenfalls bisher Opfer ter llngerecktigte.it waren, rote Spanien selbst und die nun diese Ungerechtigkeit aus ter Welt schaffen und die Neuordnung Europas und Afrikas durchführen.
in Deutschland abgeworfene Bombe eine Industrieanlage oder ein sonstiges militärisch wichtiges Ziel getroffen habe.“?!) A),v. H. der deutschen Jndusiriewerke seien davon betroffen. Tas es sich bei diesen Jndustriewerken fast ausschließlich um itßobnbauier. Krankenhäuser, yelbNeunen und andere ..inili- . tansche Ziele handelt, ist aller Welt bekannt. Im Rahmen dieser. Schwindelmeldungen hat sich der Londoner Lügen- Nachricktendienit über bas „pulverisierte“ Hamburg noch ein besonders dummes Märchen ausaedackt. Mit frecher Stirn wird nämlich behauptet, daß in deutschen Zeitungsanzeigen bereits Leute gesucht werten, die das völlig zerstörte Hamburg mieterambauen sollen. Wenn man sich in London bereits vor. dem Kriege etwas mehr mit ter Aufbauarbeit des nationalsozialistischen Deutschlands betoäftiat hätte, würde man jetzt wissen, tes bereits damals im Rahmen des großen Programmes des Führers zur Neugestaltung deutscher Großstädte auch ter Plan einer Neuanlage der Hansestadt Hamburg aufaestellt wurde, der natürlich trotz des Krieges weiter fort- gefubrt wird.
Man täte in London wirklich besser daran, sich statt mit tem Neuauibau Hamburgs mit tem an allen Ecken und Enden abbröckelnden brittschen Imperium zu befassen. Einer ter bevorzugtesten Punkte des Empire, die Kronkolonie Aden, erlebt jetzt mitten im Kriege einen Wechsel im poli- und militärischen Oberbefehl, der allerlei Rückschlüsse auf die Lyge hn Nahen Osten zuläßt Wie das brttische Äolontalminiftertum bekanntgab. bat der Gouverneur und Oberkommmidierente von Wen. Oberstleutnant Bernard Reilly, feinen Abschied genommen, und seine Amtsgeschafte bereits am 21. Oktober übergeben. Zu seinem Nachfolger wurde ter bisherige britische Resident in Sansibar. Hall, ernannt.
Einen bemerkenswerten Hinweis auf die durch die Vernichtung ganzer. Straßenzüge und Zerstörung zahlloser Der- kehrsmittel entstandenen Transportschwierigkeiten gibt eine aus amerikanischer Quelle stimmende Meldung. Danach hat ter brttische Berkehrsminister angeordnet. 2000 Autobusse aus Provinz städten na ch London zu bringen, um auf diese Weise das brennende Verkckbrs- vroblem zu, erleichtern. Die rastlose Wirksamkeit der deutschen Vomber wird allerdings wohl dafür sorgen, daß trotz dieser Umstellungen des Krafttohrparks bet Veekehsswirmvarr immer großer werden wird. ~
