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Samstag/Sonntag, 12./13. Cttobet 1S40

Wiesbadener Tagbiarr

Seite 4 Nr. 241

Wiesbadener Nachrichten

Sparsamkeit oder Verschwendung

Ein Kapitel zum Nachdenken

Sparsamkeit ist eine Tugend, wenn man sie richtig an­wendet. Allerdings ist das nicht immer der Fall. Es gibt auch eine Sparsamkeit am falschen Platze, eine Sparsamkeit, die zur Verschwendung wird. Wir brauchen nur einmal jetzt, in der Zeit der beginnenden langen Abende, an die Beleuchtungsfrage zu denken. Licht sparen, ist an und für stch sehr vernünftig. Und geschickte Hausfrauen verstehen es Durch kluge Tageseinteilung oft den Zeitpunkt, wo man das Licht einschalten mutz, hinauszuschieben. Etwa dadurch, datz sie in der Dämmerstunde noch einen Spaziergang ein paar Besorgungen oder einen Besuch machen oder datz sie daheim eine kleine Musestunde einschalten, in der man vielleicht Rundfunk hört oder plaudert.

Anders aber ist es mit jener Sparsamkeit, die die Helligkeit der Beleuchtung beschränkt. Man wählt etwa für die Tisch- oder Lese- oder Arbeitslampe eine Birne, deren Licht stch als zu schwach erweist. Das dadurch ersparte Geld beläuft sich im Monat oft nur auf wenige Pfennige, mit der Zeit aber leiden die Augen, und neben dem Schaden an der Gesundheit trägt man vielleicht eine beträchtliche Summe zum Arzt. Hat hier dieSparsamkeit gelohnt? Gerade in der Lichtfrage wird der Begriff Sparsamkeit ost falsch verstanden. Es gibt Hausfrauen, die es für Ver­schwendung halten würden, wenn sie in einer dunkeln tflur» ecke oder Vorratskammer noch eine besondere Beleuchtung anlegen würden. Sie tun es nicht, tasten stets im Dunkeln herum und reitzen dabei vielleicht von dem Regal Vorrats- gläser herunter oder richten irgend einen anderen Schaden an, der viel mehr kostet als ein paar Pfennige für die Beleuchtung.

Man könnte bei dieser Gelegenheit auch noch einmal an die Frage der Verdunkelung denken. Es gibt immer noch Volksgenosten, die allabendlich auf die komplizierteste Weise ihre Fenster verdunkeln, indem sie gefährliche Kletter- kunststücke unternehmen und irgendeine dunkle Decke vor das Fenster hängen. Auch das ist nicht Sparsamkeit, sondern Ver­schwendung. Verschwendung nämlich an ^rvenkast, die diese tägliche Strapaze erfordert. Ein einmaliger Entschluß, eine einmalige Ausgabe für ein einwandfreies schwarzes Rollo oder zumindest für das zweckmatzme schwarze Papier, das sich bequem aufrollen läßt und die tägliche Mühe ist auf ein Mindestmah heruntergedrückt.

Wir verschwenden öfter als wir denken. Zum Beispiel immer, wenn wir die Begriffebillig" undminderwertig verwechseln. Wer etwas kauft, ein Haushaltsgerät, einen Stoff oder was es auch sei, das minderwertig ist, hat nicht billig, sondern teuer gekauft, weil das Stuck eine geringe Lebensdauer hat oder überhaupt unbrauchbar ist und bald durch ein neues ersetzt werden mutz. Hier ist Sparsamkeit Verschwendung. sL

Herbstlicher Vliilterregen

Ziel unseres Sonntagsivazierganges

Run wirbelt wieder der Herbstwind durch die laub­bunten Bäume Aber die Straßen und Garten unserer »S. sich Luter farbenfrohe rote aelbeund braune Laubblätter die der Wind blank von den Alten festUnC8Iuf den »rauen Asphaltboden in der Wilbelmitratze, in der Taunusstratze. im Nerotal und vielen anderen Strafen der Stadt zeichnet das fallende Blattwerk lustige, bunte" Muster: und zwilchen den Steinhäusern lodert ein bisher unbeachtetes Bäumchen tn roter Blatterglut, als lei es bestürzt, vor lo viel plötzlich erweckter Aufmerksamkeit.

Der Selbst hält es mit den Kindern! Zu wieviel ein­fallsreichen Spielen geben nicht leine überreichaus- gelchütteten Laubmasten Anlatz! Am Warmen Damm und tn den anderen Anlagen Wiesbadens ist Wonne sich zu tummeln, wenn man mit dm kleinen Sitzen durch die herabgerieleltei bunte Pracht rauschen kann. Selbst

sein.

f Heil Hitler!

Der Kreisleiter i. V. Brück.

Liebe Wiesbadener!

Wir stehen vor dem 2. Opferfonntag des Kriegs- winterhilfswerkes 1940/41. Gemeinsam wollen wir am Sonntag unser Opfer bringen und uns damit den Leistungen unserer kämpfenden Soldaten würdig er­weisen. Der 13. Oktober soll ein gläubiges Bekenntnis unserer Heimatstadt zur grohen deutschen Gemeinschaft

ler Gewinn

und Größe

DR. GOEBBELS

l1*k mich Du

ZUM 2. OPFERSONNTÄG AM 13. OKTOBER 1940

schenkt der Herbst. Die de Vogel-

Avrr auch besinnlichere Freuden schenkt der He: Zeit des großen Wanderns ist gekommen gebende schwärme wecken die Sehnsucht nach.fremder Landschaft, nach neuen Wegen, die in die Ferne fuhren. Auch die vielen, noch unbegangenen Wege in. der Heimat gewinnen auf ein­mal eine lockende und unwiderstehliche Gewalt. Uber dem Arbeitstisch ertappte sich wohl in den vergangenen. Tagen gar mancher Wiesbadener bei dem Gedanken: ..Wie mag wohl ietzt der öerbftroalb um die Platte aus,eben? Oder die herbstlichen Wiesenflächen und Baumgruvven im Raben­grund. die müßte man sich letzt einmal betrachten! Und alles hofft auf den Sonntag, an bem es b,nausgeben wird mit ..Kind und Kegel", um die Wege des Sommers tm Herbst wieder neu zu entdecken.

der Schulweg, der mit dem Ferienende ab Montag wieder leine aktuelle Bedeutung erbält. macht noch, einmal lo viel Spaß wie das ralckelt und knistert!

Eintopf

Symbol der Volksgemeinschaft

Am Sonntag hält das deutsche Volk semenOpfersonn. taa im Monat Oktober. An diesem Tage ist es für jeben deutschen Menschen eine Selbstverständlichkeit, dem Kriegs- winterhilfswerk ein besonderes Opfer zu bringen. Es darf jedoch nicht dazu führen, datz bieier -tag im augerlichen stecken bleibt. Wit wollen und müssen uns klar darüber werden, warum und weshalb wir dieses Opfer geben. .Neben unserer Geldspende wollen wir uns. so wie rott es in den Wintermonaten der vergangenen Jahre gemacht haben, um das Eintopfgericht scharen, das so oft vorn mißgünstigen Auslande bespöttelt wurde und das doch Nichts anders ist als ein Symbol unserer Volksgemeinschaft, em Symbol, dem gerade während der Kriegszeit eine tiefere Bedeutung zugesprochen werden muh. Für unsere Volksgemeinschast wollen wir uns alle einsetzen. Jeder kann dafür sorgen, datz sie sich immer fester bindet. Wir wollen keinen Stillstand kennen im Willen zur sozialen Tat. v.

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Alles zu seiner Zeit

Verwelkte Blumen sind kein Schmuck

Welche Freude war es doch für unser Auge, wenn wir in der warmen Jabreszeit durch die Straßen unserer schönen Stadt wanderten und uns von Ballonen und Fenstern die bunten Blumen anlachten. Note und weihe Geranien wechselten mit den Io dankbaren und uvvig blühenden Petunien ab. Auch manche schone Blattpflanze, die vielleicht, unbeachtet von töten Besitzern und deren Besuchern, in einer staubigen Ecke dahlnvegettert halte, kam hier wieder zur Geltung. Run ist der Herbst gekommen. Das Laub an den Baumen wird gelb und fallt ab. Die bunte Pracht auf den Balkonen.hat schonzum «rohen Teil ihr Blütenkleid abgelegt. Da ist es wahrlich kein schonet und erfreulicher Anblick, diese verbluhtenPttenzenals

Schmuck" auf unseren Ballonen zu sehen. Mancher Balkon scheint wirklich unter dem Leitioruch zu stehen:Lieber verwelkte Blumen als gar keine Blumen. Das durfte doch wohl einekleine Geschmacksverirrung lein. Wir wollen untere Blumen tm Keller ihren Winterschlaf halten lasten, damit sie uns nächstes Jahr wieder mit ihren schmucken Farben erfreuen. Zu diesen Winterschlafern, bte bas nächste Jahr wieder blühen, geboren vor allem bte fo beliebten Geranien. Übrigens mttb teber Gartner mrt

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wir boch auch unterer Zimmerilora gebenten. dasselbe wie für den Balkon. Verwelkte Strati

seinem fachmännischen Rat gernzur Dttfügmia stebem wenn irgend welche Unklarheiten über die Behandlung der Blumen bestehen sollten.

Wenn wir nun gerade bei diesem Kapitel sind., wollen mir doch auch unterer Zimmerilora gedenken., Hier gilt

vutwut uuv ......... _>traubc tn einer

Vase verderben das Aussehen des ganzen..Zimmers. Es ist doch sicher ein falscher Ausdruck von Pietät. Blumen, die man von einem lieben Menschen erhalten bat, io lange auf« zubeben, bis ibr verfaulter Geruch alle tm Ztmmer An­wesenden zu vertreiben drobt. So wollen wir uns letzt mal etwas gründlicher um unsere Blumen kümmern und eines bedenken: Verwelkte Blumen sind kein Schmuck!

Der Dirigent

und das W n lz er in t cr me»,o (beide n Nofretete"^ besondere musikalische und

Ein paak'Worte hinter den Kulissen

Die Luft scheint's so an sich zu haben: daß denen, die in und um Wien herum geboren werden, bte Niunk halt einfach int Blut liegt!. Rico Dostal ist einer von benen. die aus ber Atmoivbare der ...itngenben, klingenbett Stevbansdomstadt stammen, er ist in Korneuburg bei Wien tt89ö) "geboren. Wir alle.sitchschon. seinen tänzeri­schen. heiteren Melodien begegnet, im Film, im Theater und im Tanzsaal Und so tit er auch uns kein ganz Fremder, als wir noch rasch, sozusagen zwischenTur »nd Dorbang. hinter den Kulissen einen kleinen Plausch mit tbm halten. Er erzählt uns auf unsere. Frage nach seinem Schaffen, daß eine neue Operette demnächst, im Staatstheater in St.iitt- aart uraufgefübrt werben wird. -FluchtinsGluck Seiht sie aber mehr wird nicht verraten- schließlich ,iou s ia eine Überraschung sein! In Stuttgart sind übrigens schonmehrNicwDosialscher-Overetten ..au- der Taute ge- hoben worben i ducb btellTiQiirilcbe. £>ou)jse it _ uno Utnc wohl bekannteste, dieMonika", die wir auch auf der Letn- manb unter dem TitelHeimatland sahen und horten. Zur Zeit sind ia bekanntlich seine Melodien nn FilmDie Eeierwally" zu hören, wo er eine musikalische Begleitung dem herben, naturbaften Berggeschehen geschrieben hat Kemih wir lernen da et ne ernstereAder des Komponisten kennen, aber sein Erundelement sind doch die beschwingten, leichten Weisen, die M u s i k^ d e r. O v e r e t t e m ihrer ansprechenden, ursprünglichen Form in einer Hgren unb be­mühten Trennung zur Overnmusik, das ist tetn lelbit ge­wähltes Feld.

3a. und nun läßt er uns noch.einen Blick -ganzhinier die hintersten Kulisten" tun, er erzählt uns von ber blonden Hildegard Elauien. die. meist bte Haiwtrollen feiner Operetten singt, verrat., wie seine Operetten entsinn. Wie derEinfall zu einem neuen stuck geboren wird, nun. meist im .Plaudern mit dem Verfasser des Teites. febr oft ist das Hermann Hermecke. der auchDie Flucht in's Glück" schrieb. Dem Komponisten muß ia bte ganze Atmosphäre des Stuckes sehr stark liegen und so Milcht man vorder alles gemütlich Mammen durch. bisman eben dieIdee" beimSchopfe packt". Dann ist s gescheh n! Das beißt, für den Komvonisten. den Autor des Textes und auch für die Trägerin der Hauptrolle, beginnt dann, erst das eigentliche Schaffen. Wibrend des Entstehens beginnt schon das Einleben in bte künftige Rolle. Der Komponist ubt und probt schon alles mit. Frau Klauten durch, w datz das neugeborene Werk, für diese drei Beteiligten gar keinNeu­geborenes" mehr ist. wenn es zur Aufführung gelangt.

In ernsthafter, fleißiger Durchdachtheit. io haben, wir erfahren, entstehen diese ansprechenden Operetten mit ihren weichen, lockenden Melodien, deren Erklingen in uns ein frohes, sorgenfreies Lächeln auslöst. .

Eva Marianne Saemann.

Nico Dostal dirigiert aus seinen Operetten

Ein froher Abend derNS.-Eemeinschaft Kraft ^durch Freude" im Paulinenschlötzchen - Wir »taubem mit

Mit ber Einladung an Nico. Dostal. beliebte Melodien aus seinen Werken selbst zu btrtgtercn unb mit der Idee, das Rhein-Mainische Landesorchester habet AAnzu talim, hntie hie NSG Kraft durch Freude einen.besonders Harten Erfolg Der große Saal des Paulinenschlößchen war gestern Abend ausverkauft. die Darbietungen auf großer künst­lerischer Höbe, ber Beifall begeistert. .

Rico Dostal ist. Jo groß unb massig er wirkt, eine nervige Dirigentenpersönllchkett. Schon beim erittn ^atte merkt man. worum es. bem Dirige^en geht den Rhythmus lebendig heraus zu bringen, das Werk dynamisch zu bur®- oulien und alle jene oft raffinierten Klangtarben und Fein­heiten ber Instrumentation autleuchten »u lasten bte bet weniger Liebe unb oberflächlicherer. Sorgfalt.leicht kotmten verloren geben So entsteht em besonders lebendiges Bild, bas von den Musikern, elektrisiert von dem Willen des «'yen. bereitwilligst nachgezeichnet wird Denn mit dem Rh e in- Mainischen Landesorchester. den etwa 40 Mann, stand bem Komponisten ein Klangkörper vmttellenerKultur und Äuskemog^ilheit und -u (Gebote, bet. öktn^

unb einfublenb auf Destals Absichten, einglng unb fein gut an ber Begeisterung hatte, bte zündend tm oaale auf» sprang Dostal gab an diesem Abend sozusagen setnmusi - »n j; ist«, c Ebarakterbild unb bte Öuersumme s e in e s S chaf f e n s. Er Querschnitte durch Prinzessin "AsirS ^OägeiteM ^livK, und "Monika suchte die erlesensten Stücke aus. Schlager, Walzer. Chansons, Duette. Märsche. Bfltettitucke Koloratur­stücke usw.. die erwiesen: eine zwar.nicht sseue. .aber immer süße und einichmdtchelnde Melobietuhrung. reich und ott Mm lnstrnmentiett. eingängig .lebensfroh, unvroblema- tifch - unb besonders leuchtkräfttg. eigenartig und Svezt/lita/fast aller teinei ^verelteti. Hatte er einmal tetn P.Ä- ,7

Koloraturen, die bte Sopranistin Ltllce Klaus, »mm. namentlich in bem -Koloraturfor bis zur Birttlositat steigerte, ber temnathi'chen Stimme und Ari des Tenors Karl Jantz. Reichssender Stuttgart und ergotzte uch mit dem Publikum an den du rchtchlagenden DaEtetungen der Soubrette Müller. Ser tu. unb des Bys'vs Lou^s Waliser um alsbald wieder bte Führung des Orchesters zu übernehmen. Zugabe um Zugabe reihte stch an bte 18 Rumm-rit aus bett Operetten an, von denen dte Ballettmusik und das SffiaUertntcrmej5.0 (betöe aus derPrinzessin Nofretete^ besondere muitlalttoe unb Darbietungs-Hlhevunrte waren. , ,, ..

Stürm ikche Begeisterung des restlos ausverkauften Hauses versteht sich. Dr. Hetnrtch Reichert.

Oberbürgermeister Dr. Mir erhielt durch Reichs­marschall Göring den Ehrenpokal der Luftwaffe für besondere Leistungen im Luftkrieg.

Auszeichnung. Auf Vorschlags des Reichsmarschalls Göring bat der Führer dem Leiter des Fubrungsstabes Wirt­schaft für den Wehrwirtschaftsbezirk XII. Regierungsdlrektor Dr Kellner, das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse verliehen.

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Platzkonzert unterer Regimentsmusik. Das Musikkorvs unteres Heimatregiments konzertiert am Sonntag von IL-w bis 12.30 Uhr aufbent Kaiser-Sri edr ich-Platz.Da­bei werden die Wiesbadener, die sicherlich tn großer Zahl zu dem Platzkonzert erscheinen werden., erstmals, die Fanfarentü ehe r zu sehen bekommen, die dem Regiment durch die Stadt Wiesbaden geschenkt worden sind unb bte auf ber einen Seite bie Regimentsnummer, aut der anderen Seite das Wappen unterer Stadt zeigen.

Wunschkonzert für das Kriegs-WSW, Richt nur Soldaten- auch andere Lieder und Musikstücke kommen tm WSW..-Wunschkonzert der DAF. Amt Heer zum Vortrag. Entsprechende Wünsche können noch bis zum 16 Oktober werktäglich von 1012 und von 1516.30 Uhr beim Standortobmann. Luisenvlatz 3. 2, geäußert werden. Wer sich und andern damit eine Freude bereitet, unterstützt das Winterhilfswerk unseres Führers!

Tagung ber gemeindlichen Kassenleiter in Wiesbaden. Am Freitag fand im Kurhaus eine gutbesuchte Tagung der Arbeitsgemeinschaft der gemeindlichen Kasienleiter im Re­gierungsbezirk Wiesbaden statt. 2m Namen des Ober­bürgermeisters und der Stadtverwaltung wurden die Tagungsteilnehmer durch Stadtkämmerer Dr. Heß begrüßt. Der Vertreter der Stadtverwaltung dankte der Arbeitsge-

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mein!-haft dafür, daß sie die Tagung nach Wiesbaden un­berufen hätte und betonte, daß berange. ernite iachliche Be­ratungen ebenfalls ein Beweis Unb für die große Kraft unb Sicherheit innerhalb ber Behörben sowie tüt bte große Zuversicht des deutschen Volkes auf seinen enbgülttgen 5;eg über seine Feinde. Rach Erledigung ber Tagesordnung lern­ten die Tagungsteilnehmer unter sachkundiger Führung bte Heil- unb Kureinrichtungen sowie bie Kasienetnrichtungen Wiesbadens kennen.