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Der zweite Torpedo vernichtete den Engländer
Anschauliche Schilderung eines Kampfes zwischen einem italienischen und einem buttüben U-Boot
1. Okt. Der Führer hat dem Reichsmhrer ff _______ __r deutschen Polizei Heinrich Himmler $um 40. Geburtstag telegraphisch ferne Glückwünsche ausgesprochen und ihm durch seinen Adjutanten !em Bild mrt einer p e r so nlichen Widmung überreichen lassrni. .
Ferner übermittelten u. a. Reichsmarschall G o r i n g, der Stellvertreter des Führers Rudolf Hetz, bte Reichsminister v. Ribbentrop. Dr. Goebbels und . Dr. Lammers sowie die Reichsleiter,Dr...L e y und Dr. D r e t - r i ch dem Reicksführer ff ihre Glückwünsche.
Der Präsident des Deutschen Auslandsinstttuts und Oberbürgermeister der Stadt der Ausländsdeutschen Stro-
Die Schlachtselder-Reife der Gauleiter beendet
Empfang bei Generalfeldmarschall von Brauchitsch
zweiten Torpedo los und nach kaum 25 Sekunden fünbete eine tosende E-wloston und■ eine hoch ausschaummde Waner- iäule an. dah das feindliche Boot mrttschtffs. getroffen war. Bereits 10 Sekunden spater war es tn bte liefe gesunken. Obgleich der italienische Kommandant noch eine Zeitlang über der Stelle der Katastrophe kreuzen Uetz, zeigte R6 kein Mann der feindlichen Besatzung, der noch hätte gerettet werden können. .
Wenige Tage später befand sich das italienische U-Boot in einer heiklen Situation, als es von drei englneben Jagdflugzeugen unter Wasser entdeckt worden war. Die drei englischen Flieger ubertlogen nebenmal das U-Boot und warfen jedesmal einen Regen von Bomben ab. Es vergingen bange Sekunden für die Besatzung, die deutlich die dauernden Explosionen über und neben dem Boot horte.
Gin Ölbehälter wurde getroffen, und das Ol flog tn dicken Strömen an die Oberfläche Durch.den an. der Meeres- obciiläche entstehenden großen Ölfleck ließen die Engländer sich täuschen, drehten ab und flogen tbrem.Stutzpunkt zu. um einen vermeintlichen Steg zu feiern. Das italienische A-Boot tauchte bann wieder aut und erreichte unge,ährtet seinen Heimathafen. Der kleine Schaden wird schnell behoben fein und Boot und Mannschaft liegen wieder bereit zu neuer Fahrt und neuem Einsatz.
Saarbrücken. 8. Olt. Arn Montagabend fand die Reise der Gauleiter über den westlichen Kriegsschauplatz tn Saarbrücken ihren Abschluß. Dem Beginn in K o I n am Rhein mit der eindrucksvollen Rede des Generalseldmarschalls Keitel folgten Besichtigungen im französischen und belgischen Kampfgebiet. Es wurden u. a. bas Fort Eben Emael. die Vimy-Söhe .Langemark. die wichtigsten Punkte an her Küste, der historische Schauplatz an ter Marne, Verdun und die Magmotlinie besucht. In Brüssel fand eine Begrüßung durch den Militar- befehlshaber von Belgien und Nordfrankreick statt. Offiziere der drei Wehrmachtteile hielten, an zahlreichen, auf der Reise berührten Punkten Vortraz
bar. Auf diesem Wese also hat mancherlei Kriegsmaterial das China Tsckiangkaischeks erreicht. Als die Engländer noch die Sonnung hatten, mit den Japanern zu einer Vereinbarung zu gelangen, entschlossen sie sich insofern zu einer Seite gegenüber Japan, als ne Mitte Juli d. I. diese Straße auf drei Monate sperrten. Den Amerikanern, die über btejes Ent- ~ inn weniger erbaut waren, erklärte man i diese Sperrung keine große praktische liefe dreimonatige Sperre in die Regen- Strafte ohnehin schwer benutzbar sei.
Rom 9. Okt. Ein Kriegsberichterstatter tes. Laooro Fascista gibt eine lebendige Schilderung der Erlebnisse eines »u seinem Stützpunkt zu ruckgekehrten , italieniicken U-Bootes, ^as auf ieiner ÄteJabrt. ein enMches U-Boot nerfente und den heftigsten AngriNen cnfliiimer Flugzeuge glücklich entanifl. Nacht sichtete das U-Boot im klaren
Mondlichi die Umrisse eines anderen U-Bootes, das tüioch zuerst nickt als Freund ober Feind auszumachen war. Kurz entschlossen gab der Kommandant des U-Bootes Befehl, Kurs auf das gestchtete Ziel zu nehmen. Bei etwa 1000 Meter Entfernung gab es keinen Zweifel wehr, daß es stck um ein englisches über 1000 Tonnen großes U-Boot hantelte. Aut ein kurzes Kommando verlieh ter erste 4°wedo dasRohr heT aber sein Ziel verfehlte und kurz am Heck, des leindlichen Schiffes vorbeigina und durch seine ^alleeblaien terg Eegner die Anwesenheit des italienischen ^U-Bootes verriet Die Chance der Überraschung des Feindes war damit verloren. D-r Kommandant des leindlichen U-Bootes der sofort er kannte daß sein Boot im Lickte des Ulonbidietns.. ent allzu deutliches Ziel bot. befahl ein rasches Tauchmanooer. Inzwischen war das italienische U-Boot, auf fast 500 Meter an den Engländer berangekommen und tm äußersten yaUe auch zum RammsloH entschlossen. Erst aber tagte es noch einen
und Wehrmacht unterstrich, auf bie bisherigen Erfolge des Krieges zurückblickte und. dem Willen des Führers zur Niederwerfung Englands stärksten Ausdruck verlieh. 3m Namen der Gauleiter antwortete ter Gauleiter von Nieder- bonau, St Surii, tn herzlichen Worten, m denen er vor allem die Kameradschaft zwischen Partei und Wehrmacht und die geschichtliche Bedeutung ter deutschen öeerfubrung heiDoibob. - < .
Die Oberbefehlshaber der Luftwaffe und Kriegsmarine vermittelten durch bie Befehlshaber ihrer am dem wM ich en Kriegsschauplatz eingesetzten Dienststellen Gruße unb Wunsche unb betonten bie Notwendigkeit der Arbeit der Heimat für 66,1 l’u'einem kameradschaftlichen Abend in Saarbrücken endete bie SÄlachtfelderreise ber Gauleiter. 3m Auftrage, des Chefs des Oberkommandos bet Wehrmacht. Generalield- marschall Keitel, sprach der Chef des Allgemeinen Wehr- machtsamtes im Oberkommando der Wehrmacht, General- leutnant Reinicke. unb umriß bei dieser Gelegenheit noch einmal Sinn unb Zweck ter auf Wunsch des mihrers erfolg- ten Einladung des Oberkommandos Der Gauleiter von Thüringen, Sauckel, übermittelte abschließend rn herzlichen Worten ten Dank der Reiseteilnehmer und versicherte, dich die Partei Seite an Seite mit den Soldaten stehen und all ihre Kraft für ten Sieg einsetzen werde.
lin. überreichte dem Reichsführer ff. Relchskonnmssar für die Festigung deutschen Volkstums. Himmler, die. Goldene Medaille des Deutschen Auslandsinstttuts.
Die Torpedierung des „Highland Patriot"
ein besonderer Erfolg der deutschen Eeekriegführung
Berlin, 8. Okt. Mit der Torpedierung tes bewaffneten britischen Motorschiffes „Highland Patriot ist ter deutschen Veektiegfühtung ein besonderer Erfolg gelungen. Es handelt sich um eines ter fünf je 14175 DAT. großen und not wenigen Iahten gebauten Sckwesternschlffe bet Royal Mail Lines. Diese Mowrschiffe fahren in Friedenszeiten im regulären Liniendienst zwischen dem La Plata und England. Die Besatzung beträgt 136 Mann, von denen 133 Mann tte« rettet wurden. Es gelang auch, sämtliche Passagiere zu bergen und Re in einem englischen Hasen in Sicherheit zu bringen. Die Schiffe dieser Klasse können 200 Passagiere befördern. Besonders wichtig ist es bei der heutigen Ernahrungslage Großbritanniens. daß es damit ein Schuf mit ©eftter« räumen für Transport von Fleisch und sonstigen leicht verderblichen Nahrungsmitteln aus Südamerika verloren hat. Bekanntlich ist die Z a h l d e r ö a n d e l s s ch i f f e mit derartigen Sverial-Kuhleinrichtungen sehr begrenzt.
neu an zahlreichen, auf der . _ _ orträge. Truppenbesuche und
Vorführungen besonders aus der Panzetwaffe vermittelten ein lebendiges Bild der jetzigen Aufgaben ber Wehrmacht unb ihres ausgezeichneten Äusbilbungs- und Ausrustungs- ftantes, ihrer äußeren unb inneren Ber.eitschaft zur Wetterführung des Krieges und zur Erringung des Sieges. Führungen durch Brussel, Gent. Parts und andere Städte ergänzten das Bild. Einen besonderen Höhepunkt ter Reise bildete ein Empfang am Geburtstag des Eeneralfeld- marschalls vouBrauchitschin dessen Sauvtauartier.
Generalfeldmarschall von Brauchitsch hielt bei dieser Gelegenheit eine längere Ansprache, in ter er im besonderen bie glückliche Zusammenarbeit von Partei
Es ist nicht verwunderlich, daß bieie gehäuften Erfolge schließlich auck nach einer inneren Entladung drängten. Aus solchem Bedürfnis entsteht dann in demokratischen Landern bie beliebte Regierungskrise. Ihr „ist zunächst als reifste Frucht Herrn Churchills Amtsvorganger $um Opfer gefallen, der ja auch für die Engländer schon lange nickt mehr der ..good.old Chamberlain" war. als den man ihn.bei feiner RückkÄr aus Müncken begrüßte, weil ihn damals der harni- lose Mann in England durchaus irrtümlich für einen Frte- bensengel hielt. Der Innenminister Anderson fiel gleich mit, weil er für bie Mißstände im passiven Luftschutz verantwortlich gemacht wird. Zwar bleibt er noch im Kabinett, ater ohne Gelegenheit, weiteres Unheil anjuricbteij. Die Krise griff auch auf die hohen Kommandostellen der Luftmackt über, worin wohl der Beweis für die ständige Behauptung zu erblicken ist. daß die englische Luftwaffe nun endgültig „die Oberhand über die deutsche gewonnen habe. Kein vernünftiger Mensch erblickt in Ministerkrisen mitten tm schwersten äußeren Kampf ein Zeichen besonderer Starke, namentlich nickt, wenn sie immer weitere Kreise ziehen. Die UnMNieten- heit wird verstärkt durck das sehr rührige Gefühl, daß England auch divlomatisck mit bemerkenswerter Konieauenz allenthalben zweiter Sieger bleibt. Dieses Gefühl hat durck den Dreimächtepakt und die anschließende. England abermals schwer enttäuschende Haltung Rußlands eine Neubelebung erfahren. Und so setzt sich die Pechsträhne auch nmervolttisch fort.
Was tut man dagegen? Man startet unter Duff Coopers bewährter Führung men Propagandafeldzug zur Aufmunterung der Öffentlichkeit, die vor etlichen Wochen benfelten Duff Cooper noch für einen vollendeten Witz erklärt hat. Er läßt jetzt tagtäglich die englische.Luftwaffe glänzende Siege gewinnen. Er multipliziert die Zahlen der Flugzeuge und der Piloten, die aus den Dominions beruhet« kommen, bis es den Lesern grün vor Augen wird. Er laßt die angeblich unerhörten überseeischen Hilfsauellen des Empire verfilmen. Kurz, er will das englische Kind schon »auteln, bis es sich wieder beruhigt. Wenn nur die (Segen« te nickt wäre. Die paßt stckso gar nicht bett diestezugttchen englischen Bedürfnissen an. Nickt aus ter Luft und nicht zu Lande. Da find doch wieder die ..Diktatoren" auf dem Brenner zusammengewesen. Was sie da wohl wieder,ausgebrutet haben. Bei früheren Gelegenheiten ist ja meist nichts Erfreuliches für England dabei ter ausgenommen. Rätselraten, neue Unruhe. Sollte die Pechsträhne jetzt vielleicht erst richtig an- fangen? Man hatte io sehr auf ten Winter gehofft: der würde dieser endlosen Pechsträhne, die nun schon von Narvik bis nach Dakar reicht, wenigstens vorübergehend ein (Ente macken. Und nun wieder neue Ungewißheit, neue Wetterwolken. Von Englands großem Dichter stammt das Wort vom „Winter unteres Mißvergnügens"' vielleicht werden lerne derzeitigen Landsleute reichlich Gelegenheit haben, an diese Sbakespeaiesche Formulierung zu denken.
Der Duce bei der Po-Armee
Parate des motorisierten Armeekorps
Rom. 8. Ott. Der Duce nahm am 3. Tag ferner Inspektion der Po-Armee die Parade über bte brei Di Visionen des motorisierten Armeekorps ab.,Danach sprach ter Duce dem Kommandeur der Po-Armee seine besondere Befriedigung über die vorzügliche foltma unb ten hervorragenden Geist tes Armeekorps aus. Die Bevölkerung bereitete dem Duce stürmische Kundgebungen.
Die Dienstagabendpresse steht völlig im Zeichen ter großen Inspeklionsfahrt des Duce und betont daß es nck tel der Po-Armee um bte bew.egrrchste u nd modernste Einheit tes faschistischen veeres hantelt.
Ronflitt um den Burma-Weg
In der japanischen Prelle spielt neuerdings die Frage eine sehr große Rolle, ob England den sogenannten B u r m a- Weg zur Versorgung Tsckiangkaischeks wieder iretgibt. Die Bedeutung dieses Weges liegt darin, daß es. sich um die einzige Straße handelt, dre Tschunking und, die Provinz Szetchuan. also das Kerngebiet , des jöitnas Tsckiangkaischeks mit dem Auslaute — außer mit der. sowiet- union — verbindet. Diese Straße hat in den cknnestschen Kämpfen bereits eine sehr erhebliche Rolle gespielt, die Rolle wurde um so größer, ie mehr Küstenorte die Javaner besetzten. d. h. je mehr die Japaner das restliche China von den Zufuhren des Auslandes abschnitten. Die Chinesen haben seinerzeit mit sehr erheblichem Kraftaufwand den sogenannten Burma-Weg gebaut. Sie begannen damit tut Dezember 1937 und brachten es durch Einsatz großer Arbeitskräfte zustande, daß schon Ente 1938 die ersten Krattwagen auf teeset Strafte fahren konnten. Dabei fuhrt ter Weg durch außerordentlich schwieriges Gelände, es stnd zahlreiche Strome zu überwinden, bie Straße klettert bis zu.2800 Meter in bte vöhe unb weist an Kunstbauten nicht weniger als 300 Brucken auf. Ihre Gesamtlänge beträgt etwas über 1100 Kilometer, von denen allerdings 400 Kilometer schon vor dem Kriege m Betrieb waren Sie findet Anschluß an bie von Rangoon kommende Bahn in Lahsto und führt über Kunming nach Lüchow am Bangtse Die Straße ist nicht befestigt, sondern gewalzt und ist aus diesem Grunde während der Regenzeit schwer benutz-
Hauptmann Wick beim Führer
Das Eichenlaub rum Ritterttenz persönlich überreicht
Berlin. 9. Ott. (Funkmeldung.) Der Führer und Oberste BefMshaber der Wehrmacki hat Hauptmann Wick. Kommandeur einer Jagdgruppe das ihm aus Anlaß seines 40. Luftsieges als viertem Onizier der Wehrmacht verliehene Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes versonttck überreicht. .
Der Geburtstag Himmlers
Glückwunsch tes Führers
Nun haben sich die Dinge inzwischen insofern vollkommen gewandelt, als bte Engländer jede Hoisnung,aufgeben mußten, mit Japan eine Verständigung über den yernen Osten her- beizuführen. Der Dreimächtepakt von Berlin oeitattgf ten gührungsanspruch Japans bei der Neuordnung im Groy- stasiatischen Raum unb läßt zugleich keinen Zweifel teran. baß gegen jede Unterstützung Tsckiangkaischeks Mittel und Wege gefunden werden. Es erhebt stck somit bie Frage, was die Engländer, wenn die Sperrzeit am 18. Oktober ablauft, tun werden. Die javanische Prelle hat bie Engländer bereits vor der Freigabe des Burma-Weges nachdrücklich gewarnt. Bezeichnender aber ist noch die Meldung, daß die Javaner nunmehr im Rahmen der Vereinbarungen mit Jndochma größere Fliegerabteilungen auf dem Flugplatz von Hanoi in Jnbockli Rationiert haben. Man geht sicherlich nickst in ter. Annaht,. tehl. daß es Aufgabe dieser Flieger sein, wird, dre Burma- Straße anzugreifen. wenn sich hier ein itärferer Verkehr entwickeln sollte. Man rechnet dabei offenbar baraui. daß es den Chinesen nicht möglich fein wird, die Brücken dieser Straße gegen Fliegerangriffe zu schützen, unb baß. die Wiederherstellung bieler Brücken sehr große Schwierigkeiten bereiten würde Die Engländer wurden also, so argumenhert man auf javanischer Seite, irgendeinen praktischen Nutzen aus ter Öffnung der Burma-Straße nicht haben, sondern lediglich bie politische Spannung vergrößern. Inwieweit die Engländer heute noch in ter Lage sind, den Chinesen Kriegsmaterial zur Verfügung <zu stellen, ist nebenbei auch noch eine onene Frage Schließlich scheint es. als ob man den Verkehr auf teeser Strafte im allgemeinen doch etwas überschätzt. Lilv Ahegg berichtet in ihrem Buch ..Chinas Erneuerung. daß man auf dieser Hauptverkehrsader Chinas am Tage kaum mehr al« 40—50 Wagen in einer Richtung begegne, eingerechnet bie Militärfahrzeuge, die zur Räuberbekämpfung stets unterwegs stnd. Sie folgert daraus, daß ein großer Teil ter Waren durch Ponnykarawanen unb Tragenotonnen berörtert wird, bie nicht die Autostraße, sondern abkürzende Pfade über die Berge benutzen. Trotz allem bürfte in ter nächsten Zeit in ter Sernoitoolitit die Burma-Straße eine nicht unwesentliche Rolle spielen. as-
Lauptschriftleiter: Fritz Günther; Stellvertreter: Heinrich Kari K □ n 5, verantwortlich für den politischen Teil: Heinrich Karl Kunz; für Kunst, Unterhaltung, Hm* gebung und Sport: Dr. Heinrich Reichert; für Stadtnachrichten, Vororte und Wirt» schaftsteil: lvilli pempel; für den Anzeigenteil: (Otto Kaiser; sämtlich in Wiesbaden. Gesamtleituny: Dr. nhii. hahu. Gustav Schellender« und Gtto Kaiser. — Zur Zeit ist Preisliste Nr. st gültig Drucku. Verlag: L.Schellenberg'sche
Vuchdruckerei; Wiesbadener Tagblatt, Wiesbaden
Die heutige Ausgabe umfaßt 8 Seiten
gerate in Wohlbehagen, da kam ter Dreimächtepakt von Berlin. Zwar wurde versucht, ihm gegenüber vor ter eigenen Öffentlichkeit eine gleichgültige Miene aufzusetzen: aber es blieb beim Verfuck. Die Wirkung dieses Volltreffers in das angelsächsische Kontor lieft stck um so weniger verleugnen, als bas amtliche Amerika stck offensicktlick beeindruckt zeigte. Zwar vertrat zunächst Herr Hüll als Staatssekretär des Auswärtigen noch den Eleickgültigkeitsstanb- puntt, aber inzwischen hat Roosevelt selbst stck zu größerer Vorsicht in dem englisch-amerikanischen Gern ein schattsgeschäft veranlaßt gesehen. Auf eine indiskrete Journalistenfrage, wie es mit den Stützvunktverhandlungen im Stillen Ozean stehe, insbesondere mit Singapur — eine Angelegenheit, über die die ganze Welt redet, und derentwegen Mister Hi ~ und ter englische Botschafter Lord Lothian und der austi„ Hiebe Gesandte Casey seit Wochen bie. Köpfe zusammenstecken — bat er freiweg erklärt, davon habe er nie etwas gehört.
Mittwoch, 8. Ottober 19«
Wiesbadener Tagblatt
Sette 2 Nr. 238
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Links: Major Malters mit feinem »Saarbergmann-. Der erfolgreiche deutsche Jagdflieger Ntojor AMders. tem der Führer kü^M^Ab Eicke^a^ zum Rittertteuz verHeh, mit feinem „Saarbergmann“, einem Messerschmitt-Jäger, der von einer Geldspende faarlandiicher Bergarbeiter gebaut wurde. Weltbild («.) iteaiis. eiiua» au
Betriebsstoff. PK.-Gentsck-Wettbild (K.)
