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Druck und »erlag: Erschein»:
»erlag
Erscheinungszeit
Nr. 231
88. Jahrgang
Dienstag, 1. Oktober 1940
Keine Atempause für London
68 Zeindflugzeuge abgefchosfen - Harte Schläge für Englands Schiffahrt
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___ 'famtoerluste des Feindes betrugen gestern 68 Flugruae. sott denen 4 durch Nachtjäger und 6 durch Batterien is n. Flakkorvs abgelchoNen wurden. Bon eigenen Berbändeniebrten 31 Flugzeuge nicht zurück.
Als Rchtjäger zeichnete sich Oberleutnant Streit ganz besonders ns. Er brachte allein drei ieindliche Flugzeuge zum Abitur
k. Schelienberg'sche Bnchdcnckeret, „Xagblatt-Saus* Fernsprechei-Eammel-Nr 59631 Drahtanschrift: Tagblatt SBteeboben. PoMchecktonlo. Frankfurt a. all Nr. 1405.
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LANDES- ,ßLlOT^ti
Vichy zu i kommen
Nach Dakar Madagaskar
Britisches Ultimatum an die französischen Beüörden Unverschämte Drohungen und Ervressungen
vernichtet haben muhen. Noch aufschlußreicher ist ein vertraulicher Bericht, der in Südamerika bekannt geworden ist. Danach nimmt der Produktionsausfall in der britischen Rüstungsindustrie bedenkliche Formen an. Das ganze für den Herbst und den Winter ausgestellte Rüstungsvrogramm sei beute bereits über den Sausen geworfen. Die Rüstungsindustrie Londons und in den Midlands fei am schwersten betroffen. In einigen Flugzeugwerken könne nur noch ganz beschränkt gearbeitet werden. Anderen Werken, die nicht direkt betroffen worden seien, fehle es an wichtigen Teilfabrikaten, so daß auch hier die Produktion ins Stocken geraten sei. Ganz vorsichtig ausgedrückt müsse man feststellen. daß die britische Produktionskavazität in der Rüstungsindustrie stark im Absinken sei. Und das alles, weil die deutschen Bomber „unfähig" sind, mit der britischen Verteidigung fertig zu werden. Sier bewahrheitet sich wieder einmal der alte Satz. daß es den Briten um so schlechter geht, je gröber sie das Maul ausreiben.
z u s mit eiben.
Mit dem britischen Ultimatum wird, wie ein französischer amtlicher Bericht besagt, eine Verbesserung der isolierten Loge Madagaskars für den Fall in Aussicht gestellt, daß dte Ortsbehörden von Madagaskar einwilligen. mit Groß- britannien zusammenzuarbeiten. Das französische Kolonialministerium teilt in einem weiteren amtlichen Berich» mit. dah der Generalgouverneur von Madagaskar Leon Cayla dte Regierung von Bich» über das britische Ultimatum unterrichtet und dieses mit der tiefsten Entrüstung abgewiesen habe.
Beingeprefe: Für 2 Wochen 94 Rpf., für einen Monat RM. 2.—, «in schließlich Traglohn Durch di- Post bezogen RM. 2.35. zuzüglich 36 Rpf Bestellgeld, Einzelnummern 10 Rpf. Die Behnderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises.
Also auch hier ist es nichts mit den englischen Soff- n u n g e n. die sich deshalb um so mehr an Amerika klammern. London möchte den Amerikanern gern einreden, das nunmehr Amerika bedroht fei. Die Engländer erklären deshalb die mißglückte Dakar-Expedition sei eine ernste Drohung tur Amerika, da sich jetzt Deutschland und Italien in Dakar etI Sprungbrett für ihr Vorgehen gegen die U « A. schaffen würden. Soweit sind also die Engländer ge- ntntcn. daß sie mit ihren eignen Schlappen hausieren sehen. In den Vereinigten Staaten ist man aber doch — wir sagten es schon dieser Tage — recht nachdenklich geworden. Kennzeichnend hierfür ist ein Leitartikel der „New Bork Times", rn dem u a. ausgeführt wird, nach Japans offenem Anschluß an die Achsenmächte ständen die Vereinigten Staaten ..unmittelbar einer bewaffneten Welt gegenüber, in der sie nur einen ciimgen Freund (England) besitzen, der zudem noch um. fein Leben kämpfen muß." Bemerkenswert ist auch die Äutzerung tes Vorsitzenden des Heeresausschusses. der erklärte, daß die 11531. in eine sehr ernste Lage geraten würden, wenn infolge des Paktes die Javaner Ostindien beschlagnahmen und die Lieferungen von Zinn usw. sperren sollten. Allerdings fehlt es auch nicht ganz an den üblichen Hetztiraden SMN Deutfchland. Es gibt auch jetzt wieder amerikanische Blatter, dte von einer Bedrohung durch die Mächte des Berliner Paktes sprechen. Im ganzen haben diese Stimmen wohl den Zweck, die sü d a m e: i k a I ch . 22 _ Vereinigten Staaten vorwärts zu treiben und Solidaritätserklärungen der latein-amerikanischen Länder herbeizufübren. Aber in Süd-Amerika selbst hat der Dreimächtepakt doch auch Anlaß zu mancherlei Gedanken gegeben und die Neigung zu solchen Solidaritätserklärungen, wie sie gewisse nordamerikanische Kreise wünschen, scheint nicht eben sehr groß zu fein.
New Bork, 1. Okt. (Funkmeldung.) Die britischen Behörden haben am Montag ein Ultimatum an die französischen Behörden in Madagaskar gerichtet, worin sie fordern, daß diese sofort aufhöreu, den Befehlen der Regierung von gehorchen und ihnen droben, die Insel voll- i von teber Verbindung mit der übrigen Welt ab
wurde. und in dem weiterhin betont wird, daß der Pakt di« Nicktangrinsoerträae der Sowjetunion mit Deutschland und Italien nicht berührt. Vielmehr wird der Dreimächtepakt als eine Bekräftigung der Gültigkeit und der Bedeutung dieser beiden Nichtangriffsverträge gekennzeichnet Moskau bekennt sich damit erneut zu den Verträgen, auf denen sich die deutsch-russischen Beziehungen aufbauen. Der Versuch Londons, im trüben zu fischen und Mißtrauen zwischen Moskau und Berlin zu säen, ist also glatt gescheitert.
. Das Bild wird noch vervollständigt dadurch, daß javanische Blatter der Erwartung auf eine Besserung des russisch- ta panischen Verhältnisses Ausdruck verleihen. So schreibt beispielsweise die „Japan-Times", da Deutschland freundschaftliche SBe^iebungen zur Sowjetunion unterhalte, fei ein freundschaftliches Verhältnis auch zwischen Japan und der Sowjetunion als Ergebnis des Vertrages zu erwarten.
Keller., mit rremben, unfreundlichen Menschen zusammen und wir batten keine Minute geschlafen." Ob das gerade ein Beweis iür die „Unfähigkeit unserer Flieger ist. wollen wir dahingestellt sein lassen.
Die „Daily Mail" plaudert Dinge aus. die mit den amtlichen Darstellungen schwer zu vereinbaren sind. So schreibt das Blatt, daß eine einzige Feuerwache in London seit Beginn der Vergeltungsangriffe 300mal ein greifen mußte. An einem Tage habe sie zu gleicher Zeit 30 Brandherde kwkämpft. Bisher feien 20 Feuerwehrleute bei Aufräumungsarbeiten umge- koinMen. Da die Londoner, so beißt es an einer anderen Stelle des Blattes, kaum noch aus den Kellern heraus- karnen, -mache man sich schwere Sorgen um die Er- nabrung der Bevölkerung. Der liberale Abgeordnete Mander babe deshalb den Vorschlag gemacht, aus owieback bestehende Eiserne Rationen auszugeben. Zwieback enthalte die wichtigsten Nährstoffe und Vitamine und ersetze drei Mahlzeiten! Um derartige Mahlzeiten beneiden wir die Londoner wirklich nicht. Es ist zu begreifen, wenn diese schlecht ernährten Menschen, die % des Tages und der Nacht im Keller zubringen, über die amtlichen Mitteilungen von der ..Unfähigkeit" der deutschen Flieger baß erstaunt sind.
Zernfeuer auf Dover
Der OKW.-Bericht von heute
Berlitz 1. Okt. (Funkmeldung.) Das Oberkommando bet W-brmcht gibt bekannt:
, Bei 2ag und Nacht griff die Luftwaffe in ge- sch los feien Verbänden und in zahlreichen Einrelfügen kriegswichtige Ziele in England an. Der Schwerpunkt ihrer Kampftätigkeit lag in London, sowi im Seegebiet der britischen Inseln. Trotz vielfach geschMener Wolkendecke und Dunst konnte dir Wirkung der Bombenwürfe meist einwandfrei beobachtet werden, besonders bei Tage hatte der Einsatz gegen London tob der starken Abwehr großen Erfolg. 31 den Safengebieten von London und Liverpool entstandenzablreiche neue Erotzfeuer. 3n Südengland wrden ein Flugzeugwerk, an der britischen Südostküste ein slugplatz und ein Hasen erfolgreich mit Bomben belegt.
Serif am» f batte tien des Stetes nahmen gestern feindliche Schiffe im Hafen von Dover mit beobachtetem Efolg unter Feuer.
Ein luttoes Kampfflugzeug versenkte im Seegebiet nordwestlic Irlands, etwa 1000 km vor Glasgow, ein feindliches Handelsschiff von 10 000 BRT. durch Volltreffer schieren Kalibers. Vor der Ostküste Schottlands gelang es in der Höbe von Aberdeen einen Geleitzug zu zetspregen. Zwei Schiffe mit einem Eefamt- rauniinlial; von weiteren 10 000 BRT. wurden dabei durch Treffet mittoiffs in Brand geworfen und blieben mit starkei Rauchentwicklung liegen.
Ein teterfeefioot unter der Führung von Oberleutnant 6. Ionisch versenkte sechs bewaffnete feindliche «•anitotoiffe mit 34 760 BRT.
Ein unteres Unterseeboot hat zwei bewaffnete feindliche Sandelsschffe mit zusammen 15 000 BRT. vetsentt und zwei leitete schwer beschädigt.
Britsche Flugzeuge stießen beim Versuch, nach Nord- undWestdeutfchland einzufliegen. überall auf st a r k e Abwehr durch Nachtjäger und Flakartillerie. Dadurch wurden ite vlanmätzigen Angriffe und gezielten Bombe Würfe vereitelt und zahlreiche Flugzeuge zum Abstui gebracht.
Infolg dieser guten Abwehrwirkung gelang es nur wenigen fEidlichen Fliegern, das Gebiet von Berlin in große Höhe zu erreichen und nur vereinzelt Bombe mbznwerfen. Der angerichtete Sachschaden ist dem- entsvrechen in der Reichsbauvtstadt wie im sonstigen Reichsgebiet gcria. Dagegen sind auch gestern wieder Tote und BerltzteuntetdetBevölkerungzu beklagen.
as. Berlin, 1. Okt. Die englische Politik und die englische Propaganda müssen eine neue Niederlage buchen. Sobald in London der Dreimächtevakt bekannt geworden war, machte man nämlich den Versuch, den Sowietrussen einzureden, daß sich der Pakt gegen Moskau richte. So schrieb der „Observer"' beispielsweise, daß der Pakt „zwischen den Zeilen a n t i r u s si s ch" sei und bezwecke. ..Sowjetrußland in den Schraubstock" zu klemmen. Das Massenblatt „Empire News" behauptete, daß „Rußland in Asien und in Europa von jeder Führerschaft ausgeschlossen und dem Angriff der Achsenmächte für den Fall eines russischen Widerstandes gegen die iavanischen Vorstöße ausgefetzt" sei. Die „Times" befaßte sich mit dem gleichen Thema und glaubte sagen zu müssen, es stehe noch keineswegs fett, „ob das Schwarze Meer als Trennungsgraben oder als Verbindungsweg betrachtet werden müsse und die Westgrenze Ost-Asiens bleibe ungewiß". Ans der gleichen Linie lag es, wenn schließlich der englische Rundfunk die Nachricht verbreitete, der englische Botschafter in Moskau würde mit den amtlichen sowjetrussischen Stellen in Kurze eine Unterredung über alle Fragen haben, die sich aus dem Dreimächtepakt ergeben.
Die Antwort hierauf hat das sowjetrussische Blatt „Prawda" mit einem längeren Artikel erteilt, in dem einmal festgettellt wird, »aß Sowjetrußland rechtzeitig von dem Abschluß des Vertrages unterrichtet
Auch der „Evening Standart" bringt eine Meldung, die der Zensur zweifellos entgangen ist. Er teilt mit. daß große Tertilvorräte, die für den Export bestimmt waren, unter den vernichteten Lagerhäusern begraben liegen. Das Blatt meint melancholisch, der Schaden fei zwar durch Versicherung gedeckt, aber das Geld ersetze die Waren nicht. Im übrigen müsse der Schadenersatz mit nroster Beschleunigung geleistet werden, da es vielen Fabrikanten und Exporteuren nicht mehr möglich sei. gröbere Aufträge zu finanzieren 56on diese kurze Mitteilung beutet an. oaß die deutsche?. Boniben ungeheure Vorräte vernichtet haben müllen. Noch aufschlußreicher ist ei-----
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Von Walter Aßmns **
Wenn auch der Krieg gegen England noch auf der ganzen Linie von den Shetland-Inseln bis nach Aden und Kenia tobt, so zeichnet sich doch die neue Ordnung, die diesem Krieg folgen wird, bereits in ihren Umrissen ab. Es wird nicht sein Bewenden dabei haben, daß in Europa einige Grenzen neu gezogen werden. Daß das nicht ausbleiben wird, ist klar. Wenn beispielsweise aus dem Generalgouvernement für die besetzten Gebiete das Generalgouvernement wurde, so kennzeichnet das bereits die Ent- Wicklung. Es wird auch niemand auf den Gedanken kommen, daß die Hakenkreuzfahnen vom Straßburger Münster oder von den Türmen des alten deutschen Metz wieder beruntet- gebolt werden, oder daß etwa in Luxemburg die deutschen Straßenschilder wieder durch französische ersetzt werden könnten. Insofern haben also die spariamen amerikanischen Behörden recht, wenn sie die Schulen darauf Hinweisen, daß die Landkarten nach dem Kriege ein anderes Gesicht zeigen würden, und daß es deshalb unzweckmäßig sei, jetzt noch neue Karten zu beschaffen.
Das Weltbild wird sich nach diesem Kriege sehr wesentlich von dem bisherigen Zustand unterscheiden. Die Land- kartenzeichnet werden sich auch nicht damit begnügen können, neue Grenzlinien einzuzeichnen, sie werden vielmehr auf ihren Karten die Eroßraumordnung klar zum Ausdruck bringen müssen. Wenn es in der Erklärung der Reichsregierung, die Reichsauhenminister von Ribbentrop nach der Unterzeichnung des Dreimächtepaktes abgab. hieß, daß dieser Pakt der Sicherung einer gerechten Ordnung sowohl „in der europäischen Sphäre" wie auch im „Erob-Ostasiatischen Raum" dienen soll, so sind damit bereits zwei Großräume gekennzeichnet. Die europäische Sphäre ist keineswegs auf Europa beschränkt, sie schließt vielmehr afrikanisches Gebiet ein, was sich bei den engen funktionellen Zusammenhängen zwischen Europa und Afrika von selbst ergibt. Man muß sich dabei vor Augen halten, daß der Groß» iaum keineswegs der Ausweitung der Landesgrenzen gleichzusetzen ist. Es wäre falsch, so sagt darum auch Staatsrat Professor Dr. Carl Schmitt in einem Artikel, der die kennzeichnende Überschrift trägt „Die Raumrevolution. anzunehmen, baß ber tiefe Wanbel unserer erdräumlichen Vorstellungen und Begriffe ben Sinn habe, dem alten kontinental-staatlichen Zentralismus neue Gebiete zuzuführen und einige harte, nach innen zentralisierte, nach außen hermetisch abgeschlossene Riesenblöcke zu bilden. „Wenn es so wäre, bann träfe allerbings zu. was gegen den Eroßraum gesagt worden ist. daß et nämlich nicht mehr sei, als ein vergrößerter Kleinraum In Wirklichkeit kann der Eroßraum nur ein Bereich völkischer Freiheit und weitgehender Selbständigkeit
Kz. Mn muß den Briten zugesteben, daß sie emigen Anlaß zuni Lügen haben. Um die Verzweislnngs- itiminun in London und in ben größeren Stäbten zu be- kärnvien. mffen sie mit erlogenen Erfolgen aufwarten. Aber auch bern Äsland gegenüber können sie nur mit Lugen die eigene hoffüngslofe Lage verbergen. Diese Beschonigungs- versuche sin- vor allem auf Amerika zugeschnitten, von dem man i immer noch die rettende Hilfe erwartet. . So schwindelt denn das britische Informationsminlsterium wieder ein»! und bebauvtet. im September seien über 1000 deutsche Fitzzeuge zeistöri worden, während die RAF. nur 286 Äagdsfezeuge verloren habe. Die Gefechte des vergangenen Pnats hätten bewiesen, daß die deutschen Bomber unfäbi seien, mit der britischen Abwehr zeitig zu werden. ...__ ,
Wie gellt, wir haben Verständnis dafür, daß die Churckull- Eangster m derartigen faustdicken Lügen operieren müssen. Ihre Lage t verzweifelt, so verzweifelt, daß auch mit falschen Beiuvtnngen nichts mehr zu retten ist. Die Welt hat ihre Kahrungen mit den britischen Propagandatricks gemacht. S ist oft genug auf optimistische Schilderungen, die die Enchnder während der Kampfhandlungen in Polen, in Normern und in Notbfrankteich gaben, herelngeiallen. Die Schiulllanz all dieser Operationen zeigte dann der ausländilchi Presse, baß sie ganz unverschämt betrogen worben ist. Dadurch sind bie Behauptungen des britischen Jnformatioiministers berart im Kurs gesunken, baß sie heute kaumroch Eindruck zu machen vermögen. Man halt sich an die ichlichen und unbedingt zuverlässigen deutschen OKW.-Betiße. die noch immer im Anfang einer Aktion eher zu weig, als zu viel sagten. Dadurch batten sie den Borteil fürich, am Ende stets nach der vositiven Serie hin zu überraschi. „ ...
Über bi „Unfähigkeit" der deutschen Kamvigeickwader. die britisch« Verteidigungsgürtel zu durchbrechen., berichtet ein neutral) Korrespondent. Er zieht einen einzigen Tag a!s Brispielheran. Um 5 Uhr früh wurde London, so er- ' blt er. allrnieri. nachdem die Einwolmerschart vom Vor- bend 8 Ui bis morgens 4 Uhr im LuftsSutzraum zu- pebrackt bat. Bis 6 Uhr dauerte der erste Alarm des ’i.'uen Tag«. Danach drei Stunden Ruhe. Um 9 Uhr i .ulten berts wieder die Sirenen und erst kurz vor 1 Uhr r-iriaag etffatr die Entwarnung. 10 Minuten später gab oen brith Alarm, bet etwa eine Stunbe dauerte. Um ; j.rr nachs-ttaas saßen die Londoner schon wieder tm feefler. Na 4isssiündiger Pause mußte bereits alles wieder n sie budrn und feuchtkalten Schutzräume fluchten, aus Cenm man Ist um 5% Uhr früh des nächsten Tages heraus« kennte. „Äi 24 Stunden", io schreibt bet Prtsseberichl- ernatter, „6 ich mit meiner Familie 15 Stunben tm
Eine britische Fehlspekulation
(Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleituns.)
6 SlllSttoBßtt w-rttSgllch nachmittag».
** Eeschüftszeitr 8 Uhr morgen» bis 7 Uhr abends außer Sonn- u. Feiertag»
Unterhaltungsbeilage Berliner Büro: Berlin-Wilmersdorf
