Wiesbadener Tagblatt
Mittwoch, 25. September 1848
Wirtsdiaftsteit
Sport und Spiet
Acht Srotzkämpf« um Leu Tschammerpolal
— Rotweiß Frank- Schwaizwerff' Esten
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Lause kommt.
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von 3 bis 100 Rpf., insgesamt
Abdruck „Elsass".
.post: 40 Din. dunkelgrün, Ansicht von
dunkelblau.
Darstellung, Kochrechteck.
(Nachdruck verboten.)
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, 1 Ar. meintet, St. Tiso, letztere mit Doppelkreuz. Luch die Zeitungsmarken trogen nun dieses neue
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Briefmarken-Ecke
Kea« Postmertzeichen
Bereinigte Staaten. Gedenkmarke zum 50jährigen netzen de» Staates Idaho: 8 C. violett, Staatsparlament, Querteck. — Gedenkmarke zum 50jährigen Bestehen des Staates
inte und Samen sowie die dentsch- Üllner, Körmann und Lieb! an.
te nickt kundigen.
fremden und Freunden nicht mehr norgenrock zeigt.
imantel nur an wirklich kalten Tagen
Chile. Freimarken: 15 E. braunrot. Sotoc^ioum, 10 Pes. lilarot, fahrender Zug. , ,
Elsaß. Die Hindenburgserie i
rechteck. — Gedenkmarke zum 5( Wyoming: 3 CT. dunkellila, ftnnb:
Wien, Eintracht Frankfurt — Fortuna Duste! schönsweide — L FA. Nürnberg, Dresdner SA. ■ furt, Wacker Wien — Wiener Sportklub, Schwarzmerj, gegen EG. Eschweiler, BfB. Königsberg — VuEV. Danzig.
zu Hein kauft.
Wenn Re lächelnd von ihrer Figur sagt, oben let sie eine 42er. aber untenrmn eine gute 44er.
sie die verrücktesten Litte auf dem eigenen Kopf
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Geschäftliche«
(Auher Berantwortung der Schriftleitung»
ie futtert, wc._ Linie veift.
in männlicher ohne Neid an
Wasserzeichen.
Wasserzeichen.
Türkei. Farbenanderungen auf Freimarken mit dem Bildnis Aemal Paschas: 5 A. grün, 5 A. fchrnarzbroun, 6 A. rosa, 10 A.
Slowakei. Neue Freimarken: 5 H. olivgrün, Bergsee ZeleiE Pleso, 10 H. dunkelbraun. Berg Artoan, 20 H. schieferblau, Bergblumen, 25 $>. sepia, Gemse, 30 H. orangebraun. Bergkirche von Javorftro, 1 Ar. meintet, Dr. Tiso, letztere mit Doppelkreuz-
anziebt.
sie Hyazinthen oder Ebelkatzen züchtet, die Kinder ans dem Laue geben.
vor einer Flaicke Wein keinen Bammel bat. auf ibre Galle oder die Nebenniere achtet, zum Baden eine gewöhnliche Wanne genügt.
Sein Drangen gefiel ihr nicht sonderlich. Es war wie ein Mltzton an diesem stillen Wend, auf den sie sich schon gefreut hatte.
„Sei doch vernünftig, Herbert. Wenn dein Freund ei« paar Tage hrerbloibt. ist ja morgen immer noch Zeit. . .“, versuchte sie noch einmal einjuwenoen.
Deutschland auf der Internationalen Messe in Saloniki. Auf der vom 22. September bis 13. Oktober stattfindenden 15. Internationalen Messe von Saloniki ist Deutschland mit einet besonders reichhaltigen Ausstellung vertreten. Die Beteiligung entspricht dem Außenhandel Griechenlands, denn das Eroßdeutsche Reich steht sowohl in der Anfuhr als auch in der Ausfuhr Griechenlands mit etwa 60 % vor allen anderen Staaten an erster Stelle. Die deutsche Industrie ist insbesondere mit hochwertigen Werkzeugmaschinen, elektrischen Geräten, Büromaschinen, Araftfahrzeugen, Rundfunkapparaten, Feuerlöschgeräten usw. vertreten. Die JE. Farbenindustrie zeigt die Herstellung von Zellwolle, für die in Griechenland ein grosser Bedarf besteht. Die deutsche Ausstellung hat einen ausgezeichneten Besuch zu verzeichnen.
Sin Fnssb all.Po kalw e ttb ew erb um den Pitts des Generalgouverneurs Dt. Frank wird int Generalgouvernement dutchgefühtt. Beteiligt find äusser den deutschen Tu«, und Sportvereinen auch die ukrainischen Vereine.
Walter Neusel und Heinz Boxet kämpfen, wie jetzt feststeht am 8. November im Berliner Sportpalast um die deutsche Boxmeisterschafi im Schwergewicht.
Bor-Weltmeister Armstrong (USA.) verteidigte in Washington seinen Weltergewichtstitel erneut erfolgreich. Der Herausforderer Phil. Furr verlor schon in der ersten Runde noch raum zweiminüttger Aampfdauer entscheidend.
Der„GrvssePr«l»de»Fascio", eine der wertvollste« Prüfungen des italienischen Galopprennsports, wurde in Mailand tun dem Vraunen-Band-Sieger „Bellini" (D. Lamberti) überlegen gewonnen.
Italienischer Stehermeister wurde in Mailand der frühere Stundoti-Weltrekordmann (Stitfeppe Olmo. Er legte die 100 Aitometet in 1.19:17 Stunden zuruck und gewann vor Bauet, (Buetta und Mutti.
Der „S u l I i v a n - P r e i s", der alljährlich für den besten Sportler der Vereinigten Staaten von Nordamerika vergeben wird, wurde zum ersten Male einem Ruderet zugesprochen, und zwar dem Skuller Joe Burk.
„Bitte« Augenblick bitte, Herr Doktor."
Die kleine Hilfsschwester mit dem runden etwas ländlichen Gesicht legte den Hörer hin und lief eilte den weihen Korridor hinunter in das Schwesternzimmer.
(Sin wenig zaghaft blieb sie in der Schwelle stehen.
„Schwester Dorothea . . „ Sie werden am Telephon verlangt. Herr Doktor Harlunger möchte Sie sprechen , setzte sie mit verschmitztem Lächeln hinzu. , „
Die Angerufene sah erstaunt auf. Richt, dass sie der anderen dieses Spiehmrsellenlächeln Übel nahm. Es war fa kein Geheimnis, dass sie mit Doktor Harlunger verlobt war, und nur ein junges, unerfahrenes Ding wie diese kleine Hilfsschwester konnte etwas Besonderes darin sehen. Aber i daß Herbert jetzt am Abend noch eitunal anrief, nachdem sie sich doch erst vor knapp einer halben Stunde voneinander ver- r-3 abschiedet hatten . . .? Das lag eigentlich ntcht in seiner ■ ruhigen, gemessenen Art, ine ihn auch tn persönlichen Dingen V sonst nie verlieh. .
Nachdenklich ging sie hinüber ms Büro und nahm den
sagen . . .?
,T>u kennst mich doch, Herbert mit. Erst die Pflicht und bann . .
„Alles schön und gut, Kind", ganz gegen seine Gewohnheit machten alle Einwendungen heute keinen Eindruck auf thn. „Dann machst du heute eben mal die berühmte Ausnahme von der Regel. Zum Zuge brauchst du mich ja nicht zu begleiten. Ich gehe mit Jupp von der Bahn aus in den „Grünen Baum, und du kommst dann rasch auf einen, Sprung herüber. Dor dem Geheimrat werde ich's schon ver- treten“, wiederholte er.
Kleine Ursachen - Große Wirkung! Kleine Verletzungen aller Art gehören im Haushalt wie im Berufsleben und beun Spott zu den Alltäglichkeiten. Meist beachtet man solche kleine Schädigungen wenig oder gar nicht. Wie häufig hat aber diese Vernachlässigung schwere und schwerste Folgen! Denn das Einbringen von Schmutz in eine an sich harmlose Wunde bedeutet fast Ms eine Wundinfektion, die Entzündungen und, Eiterungen und bisweilen eine Gefährdung des ganzen Organismus, zur Folge haben kann. Es ist deshalb geboten, Wunden jeher Art rechtzeitig zu desinfizieren, um auf diese Weise zu verhindern, daß schädliche Bakterien in das Blut gelangen. Hierzu empfiehlt sich bet Gebrauch der bewahrten Sepso-Tinktur, die tote Job-Tinktur desinfiziert und genau so angewandt wüd. Sie ist in allen Apotheken und Drogerien in Fläschchen zu fünfundfünfztg Pfennigen und m handlichen Tupfröhrchen zu neunundvierzig Pfennigen erhältlich. Infolge ihrer großen Tiefenwirkung deSmfiztett Sepso-Tinktur rasch und gründlich und verhindert Entzündungen.
Etnreiseverschärfmtg nach Lothringen für Seschäfisbeziehungen gelockert. Um die Deckung des lothringischen Bedarfes sicherzustellen, war die Genehmigung zur Ausnahme der Geschäft» beziehungen reichsdeutscher Lieferanten mit lothringischen Ab» chntern in stärkerem Matze al» bisher erforderlich. Die vom Chef der Zivilverwaltung in Lothringen angeordnete Verschärfung der Einreisegenehmigung nach Lothringen wurde daher im wesentlichen gelockert. Altreichsdeutschs Firmen erhalten in Zukunft für ihre Vertreter die Genehmigung zur Einreise nach Lothringen zum Zwecke der Aufnahme von Geichästsbeziebungen, soweit sie Lieferungen aus dem Altreich nach Lothringen durchführen, wenn die Wrrtschaftskammer Saatpf al» tn Saar» brücken eine entsprechende IlnbedenklichiettserklSrung ausstellt. Die Firmen werden darüber belehrt, dass sie mit der Aufnahme ihrer Tätigkeit in Lothringen eine wirtschaftliche und politische Verpflichtung übernehmen. Ferner wird diesen Firmen ausserdem mitgeteilt, daß nach wie vor in Lothringen sowohl ein Errich
tung s - und Erweiterungsverbot für gewerbliche Betriebe, als auch ein Verbot für die Eröffnung von Zweigniederlassungen besteht. Die von den altreichsdeutschen Firmen vorgesehenen Berkaufspreise find selbstverständlich vor Aufnahme ihrer Tätigkeit von dem Referat Preis» bildung des Chefs der Zivilverwaltung in Lothringen zu über-
Herrn, der irgendwo im Hessischen wohnt, und will ein paar Tage bei uns Station machen."
Wie er sich freut, dachte sie ein wenig verstimmt. Und nur, um mir diese Freude zu zeigen, ruft er an? Wie viele Frauen, hatte sie für Mannerfreundschasten kein rechtes Verständnis.
„Du holst ihn doch wohl vom Zuge ab?" Eine belanglose Frage, die ihren Mangel an Teilnahme mehr unterstrich als verdeckte.
Er schien erstaunt.
„Aber selbstverständlich, Liebes. Wo wir uns so lange Jahre hindurch nicht gesehen haben . . . gar keine Frage. Natürlich hole ich ihn ab.
Doris nickte vor sich hin. Ein leiser Spott lag in dem Lächeln, das um ihre Lippen huschte. Gar keine Frage . . . natürlich ... alles echt Herbert.
„Dann grüße ihn nur recht schön von mir deinen Freund Jupp."
„Ja... wie kenn . . .?“ fragte er verwundert zurück. „Ich denke dtzch ... ja, willst bri ihn denn nicht selbst begrübe«, Doris?"
Gröhes Kind, lachte sie still in sich hinein ... lieber Kerl du .. .
„Aber du weiht doch, Herbert, dah ich heute Nachtdienst habe."
„Gewiß. Das weih ich", fiel er rasch ein. „Ich weih aber auch, dah augenblicklich feine besonders schwere« Fälle vorliegen. Da kann dich die Hilfssckmester ruhig mal auf eine Stunde ober zwei vertrete«, Lieb. Ich nehme bas scho« auf mich."
Sie wiberstrebte seinem Wunsche «och inaner. Den Dienst verlassen, nur um diesem Freund Jupp guten Tag zu
Wenn sie im Haushalt glücklich ist,
Wenn sie eine mit allen praktischen Neubeiten ausgestattete Wirtschaft himmlisch Hübet
Wenn man nicht weih, was man tbr zum Geburtstag schenken soll.
Wenn sie ‘ Wenn sie
Hörer auf.
"N'Abend Doris.' Na. du wunderst dich gewiß, dah ich mich heute «och einmal melde?" ,
Gr schien seyr aufgeräumt zu sem, und das machte sie neugierig.
„Ja," natürlich. Herbert. Zu so ungewohnter Stunde? Was gibt es denn? Du Bitt so vergnügt . . . wahrscheinlich also nichts Unangenehmes?^
„Im Gegenteil", lachte er. „Sttoas, worüber ,ch mrch sogar sehr freue. Rate mal?"
„So erzähl' schon, Herbert", drängte sie gefpamtt.
„Jupp kommt."
Jupp kommt. . .? Weiter nichts? Die Spannung m f ihren Zugen wich. t ■_ ,,
„Das ist doch dein Freund, von dem du nur ichokt so i häufig erzählt hast?" Langsam, fast widerstrebend ging sie | darauf ein.
„Ja. Denk' dir, ich konune eben nach Hause uud finde ein Telegramm von ihm vor. In einer halben Stunde trifft et [ hier tn Unterkirchen ein. Er ist auf der Neise zu seinem alten
Wann wird die Frau alt?
Don Hans Reimann
Auch in diesen ernsten Zeiten ist Lachen ejne gute Medizin. Humor kann nie schaden, au® nicht für Frauen, die älter werden. Ihnen gibt Hans Reimann einen netten Trost in seinem ledenstünstlerischen Buche ..Mit 100 Jahren noch ein Kind". «ckützen-Deilag. Berlin. In diesem Buch der guten Laune zählt Reimann auch auf, wann die Frau alt wird:
Wenn sie Angst kriegt, die ander« könnte« es merken. Wenn sie hinter zärtlicher zu ihrem Gatten wirb.
Wenn sie leidenschaftlich gern Handarbeiten macht.
16 Werte, erhielt den Ausdruck „Elsass".
Finnland. Aushilssfrermarkem 1.75 auf 1.25 Mk. gelb, 2.75 auf 2 Mk. karrnin. — Reue Werte im üblichen Wappenmuft«: 150 Mk. grau, 1.75 Mk. gelborange. 2.75 Mk. lilarot.
Generalgouvernement. Endgültige Freimarlenrerha: 6 Gr. braun. Floriantor in Krakau, 8 Gr. braunorange, Turm d« Krakauer Burg, 10 Gr. grün, Krakauer Tor in Lublin, 12 Er. dunkelgrün, Aopernikusdenkmol im Hof der Krakauer Universität, 20 Er. sepia, Dominikanerkirche in Krakau, 24 Er. dunkelrot, Burg in Krakau, Sitz des Generalgouverneurs, 30 Ei. violett, Kirche in Lublin, 40 Gr. blauschiefer, Tuchhalle in Krakau, 30 Er. ultramarin, Rathausturin tn Krakau, 80 Et. olivgrün, Burghof in Krakau, 80 Er. dunkelviolett, Marienkirche in Krakau. — 3n d;r bisherigen Zeichnung, aber in kleinerem Format erschiene« dre Dienstmarken zu 8, 8, 10, 12, 20, 24, 30, 40 und 50 Groschen
Island. Die anlässlich der New Harker Weltansstemurg 1939 ausgegehenen Marken zu 20, 36, 45 Nur und 2 Ar. erhielten den Aufdruck 11940".
Jugoslawien. Luftpost: 40 Din. dunkelgrün, Ansicht von Zagreb, 50 Di», blau, Ansicht von Belgrad.
Lothringen. Die Hindenburgserie von 3 bis 100 Rps.. insgesamt 16 Werte, erhielt den Aufdruck „Lothringen".
Luxemburg. Die Hindenburgferie von 3 bis 100 Rpf, insgesamt 18 Werte, erhielt den Ausdruck „Su$embutg“.
Portugal. Zur 800-Jahrfeier der Gründung der Monarchie weitere Werte: 1 Esc. karrnin, 25 Esc. schwarzgrün, modernes Denkmal. — Zur Jahrhundertfeier der Briefmarke Eedenkreihe mit dem Bildnis Sir Rowland Hölls, des Erfinder» der Marke:
15 E. braunlrla, 25 E. rotbraun. 35 GL grün, 40 G. rotlila, 50 E. blaugrün, 80 GL blau, 1 Esc. toi, 1-75 Esc. dunkelblau.
Rumänien. Die 1939 erschienenen Gedenkblocks zur 100- Iabrieier König Earol» L erhielten den Aufdruck „Pro Patria 1940“. — Wohlfahrtsmarken zugunsten der rumänischen Luftflotte: 1 + 0.50 L. ountelgrün, 2.50 + 0.50 L. schwarzgrün, 3 + 12. karrnin, 8J50 + 0.50 L. dunkelbraun, 4 + 12. bräunlichrot, 6 + 12. blau, 9 + 12. blau, 14 + 1 2. schwarz grün, sämtlich mit dem Bildnis König Carols H. in Fliegeruiriform.
Schweden. Gedenkmarken zum 200. Geburtstag des Bildhauers Johan Tobias Setgel (1740—1814): 15 Öre braun, 50 Öre grau, Büste des Künstlers von ihm selbst,
Rußland. Erinnerungsreihe zum 10. Todestag de» Arbeiter- dichter» Wladimir Masakowfto: 15 Ä. rot, 30 K. kastanienbraun, Bildnis des Dichters, Querrechteck, 60 K. dunkelblau, 80 A. blau, anderes Bildnis mit Mütze, Hochrechteck. — Erinnerungsmarken zum 20. Todestag des Naturforschers Timirjasew: 10 A. schwarz- blau, die Akademie der Wissenschaften, links davon in Medaillon das Bildnis des Gelehrten 15 A. oiolettblau, der Forscher im Laboratorium, 30 A. braunlila, Bildnis des Gelehrten in höherem Aller, 60 ft. grün, Denkmal des Gelehrten.
Wenn sie sich in einer Gesellschaft wo bl fühlt, ohne beten Mittelpunkt sein zu müssen.
Wenn sie Nachthemden trägt statt Tüllgardinen.
Wenn sie gar keine Lust mehr hat. zum Arzt zu geben.
Wenn sie wer Tochter eine Schwester sein will.
Eue am liebsten allein in die Sommerfrische. rent sie mit Puppen spielt.
sie nicht danach fragt, wie spat tbr Mann «ach
Berliner Börse vom 25. September. Die Aktienmärkte wurden bet der Eröffnung durch sehr feste Haftung gekennzeichnet', es kam erneut zu ansehnlichen Kurssteigerungen. Mannesman« fliegen nm X, Rheinstahl um Harpener und Klöckner um je 1%, Hoesch um 1%, Vereinigte Stahl um 2 %, Jlse-Eenuss um l'K %» Salzdetfurth um %, Wintershall um % %. Farben um VA % auf 193 und Rutgers um 2>5 %, während Goldschmidt 1 % vergaben. Conti-Gummi erhöhte» sich um 1% %, andererseits gaben Deutsche Linoleum 1 % her. Licht u. Kraft, Lohmener, Bekula. Rheag und Schles. 6as gewannen je 1%, RWE. In, Elektrische Lieferungen In, LEE, Akkumulatoren 8%, BMW. 1U. Holzmann 1%, Reichsaltbesttz setzten mit 154,20 ein, stellten sich mit 154% alsbald aber auf Vortogsbofis.
Frankfurter Börse vom 25, September. Auf anhaltende Anlagenachfrage war die Stimmung weiter fest. Montane zwischen % und 2% %; Maschinen- und Autowerte vis 2% % erhöht. Holzmon» zogen auf 226 an. Chemiewerte unter Führung der JE. 5arbeit 1 bis % befestigt. AEG. mit plus 4% an bet Spitze, daneben Lahmsyer und RWE. je 2 % fester; Zellstoff Waldhof gewonnen 1% %. Sim Rentenmarkt wurde» Reichsschätzc weiter gesucht, Jndustrieobligationen waren bei guter Nachfrage teilweise % % fester; Darmstadter Stadtanleihe plus % %; Pfandbriefe bei einer Taxe von 1(6 % gestrichen Geld. 3m Verlause blieb die Stimmung freundlich. lagesgelb unverändert 1% %.
Nu« würbe auch er ungeduldig,
„Aber Lieb, verdirb mtr doch nicht die Freud«. Er weih natürlich, dah ich verlobt bin, ich hab' ihm ja verschiedentlich darüber geschrieben. Da wird er also bestimmt sehr neugierig sei«, dich kennenzulernen."
Mit einem tiefen Seufzer gab sie endlich «ach. Obgleich da immer «och eine innere Stimme war, die ihr deutlich abriet.
„Also gut, Herbert, wenn dir so viel daran liegt . - - ich bin dann in etwa einer Stunde im „Grünen Baum . Aber nur für ein paar Minuten, das muht du mir versprechen."
Unwillkürlich überfiel sie ein Lächeln, als sie hörte, wie er befreit aufatmete.
„Nett von dir, Doris. Ich wußte es ja. Doch jetzt muh ich mich beeilen, es ist höchste Zeit, zur Bahn zu gehen. Also auf Wiedersehen, Lieb."
„Wiedersehen, Herbert." '
Die Jüngere, die mit glänzeriden Auge« dem Auf und Ab des Gesprächs neugierig gefolgt war, nahm der Schwester diensteifrig den Hör« aus der Hand und legte ihn auf die Gabel zurück.
„Wenn Sie weggehen wollen... ich vertrete Sie sehr gern, Schwester Dorothea" sagte sie, und helle Freude über eine derart wichtige Mission glänzte in ihren jungen Zügen auf.
Doris nickte ihr freundlich zu.
„Darum wollte ich Sie eben Bitten, Schwester Grete. Ich werde Sie gewiß auch nicht lange warten lassen."
Als Doris dann wieder allein in dem weißen, nüchternen Schwesternzimmer sah, fühlte sie sich sonderbar müde und ab- gespamtt. Irgend etwas, das wie eine warnende Stimme tn ihr aufaeftanden war, wehrte sich gegen diese Verabredung, der sie da eben ohne Neigung zugesagt hatte. Ein Gefühl des Unbehagens überfiel sie. Gewiß, Herbert hatte schon oft von diesem Freund Jupp gesprochen, an dem er mit einer fast jungenhaften Begeisterung zu hängen schien, mit einer Begeisterung, die eigentlich im Widerspruch stand zu der Zurückhaltung, Die ihm sonst eigen war. Aber die beiden hatten zu- lantmen studiert, sie waren auch zusammen beim Arbeitsdienst gewesen, und es mochte unzweifelhaft manches gemeinsam Erlebte geben, das sie miteinander verband. Aber sie selbst hatte sich für diese« Freund, den sie ja nur aus Worten kannte, niemals so recht erwärmen können. Sie hatte deshalb auch nie Fragen gestellt, sie wußte nickt einmal, wie dieser Jupp eigentlich in Wirklichkeit hieß oder wie er aussah. Vielleicht bin ich gar eifersüchtig auf ihn, dachte sie belustigt, eifersüchtig, daß Herberts Liebe auch noch anderen Menschen auher mit gehörte...?
(Fortsetzung folgt)
Set letzte September-Sonntag bringt im Fussball-Tfchamrner- pokal-Weitoewerb die acht Spiele der 3. Schlutzrunde. Drei der bedeutendsten und zugkräftigsten Kämpfe gehen diesmal im Süden bes Keiths sich: die SpDga. Fürth empfängt den grotzdeuMen Meister Schalke 04, bei den Stuttgarter Kickers ist Rapid Men zu Gast und die Frankfurter Eintracht empfängt die Düsseldorfer Fortuna. Der Pokalinhaber 1. FK. Nürnberg tritt in der Reichs- Hauptstadt gegen Union Oberschoneweide an und Rotweih Frank- furt, der Waldhof-Bezwinger, hat den schweren Gang zum Dresdner SA. vor sich. Im einzelnen lautet der Spielplan wie folgt: SpVgg. Fürth — Schalke 04, Stuttgarter Kickers — Rapid Wien, Eintracht Frankfurt — Fortuna Düsseldorf. Union Ober-
Auf dem Feld« der Ehre blieb der bekannte Berliner Krofrsohr.Schriftleiter Eduard Voigt, der als ArieasbetlAt» erstatte» einer Propaganda-Kompanie der Lustwaire angehöite. Sekt dem 19. Mai vermisst, fand man jetzt sein Grab in Frankreich.
3um Nürnberger Rad - Läübertreffen am 6. Oktober wurden die Mannschaften aufgestellt. Gegen die Deutsche« Aittfteiner, Kessler, Prerskeit uud B. Schulze treten die Ungarn Aaraki. Eies, Erös, Notas, Pelvassy und Lindner, die Dänen Rasmussem Jöi^enschen, Thvi ‘ " ' " ' "
slowakische Mannschaft Mikula, Mi ...
— Ein weiterer Rad-Länderkamps findet am 13. Oktober in Erfurt Zwischen Deutschland, Schweden, Dänemark und der Slowakei kau. Die letztgenannten Länder entsenden die gleichen Mannschaften, bie acht Tage vorher in Nürnberg starteten.
s Taschengeld zu haben behauptet ier wirb, als ne war.
« nickt mehr eine halbe Nummer
Wenn Wenn Wenn
Wen«
Wenn sie ihr Gesicht wieder mit Wasser und Seife wascht.
Wenn sie eine Freundin länger hat als ein 3abi.
Wenn sie alles glaubt, was der Mann erzählt
Wenn sie kein Gewicht mehr darauf legt, ausgeführt su werden.
Wenn sie nicht nur von sich selber quasselt.
Wenn sie unaufgerordert sogt, wre alt sie ist.
Wenn sie etwas von Büchern verstebt
Wenn sie futtert, was ihr schmeckt, und auf schlanke
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»wischen zwei Welten
^/Roman von Ernst 8ra»
Nr. 226 Seit« ?
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