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Wiesbadener Tagblck
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88. Jahrgang
Freitag, 23. August 1940
Nr. 198
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Angriffe auf zwei Geleitzüge
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Die Verminung wichtiger britischer Häfen wurde systematisch fortgesetzt
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Torpedos geschossen, das ging, um es Wasserbombe»
Wehrmacht, Eeueralfeldmarschall Keitel, hat am 20. Aug. 1940 dem Marschall Badoglio zum Siege der italieuischen Waffe» iu Ostafrika in einem herzlich gehaltenen Telegramm seine Glückwünsche ausgesprochen.
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Wöchentlich mit einer täglichen
Alexandrien bombardiert
Geleit,ng im östliche» Mittelmeer angegriffen
Rom. 23. Aua. (Funkmeldung.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Freitag bat folgenden Wortlant:
Keitel beglückwünschte Badoglio
znm italienischen Sieg in Ostafrika
Berlin, 22. Aug. Der Chef des Oberkommandos
S. Schellenbcrglchc »»chdrnckerei, ^r-gblatt - «-rnfprecher-Sammel-Nr. 59631. ^Drahtanschrift: Tagblatt Wiesbaden. Poftschecklomo: Frankfurt a. M. Nr. 7405.
SqaMfmif«: Für 2 Wochen M Rpf., für -inen Monat RM. 2.—, einschließlich Traglohn. Durch die Poft bezogen RM. 2.35. zuzüglich 36 Rpf. Bestellgeld, Einzelnummern 10 Rpf. Di- Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises.
Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt:
Das im gestrigen Heeresbericht erwähnte englische U-Boot ist von dem italienischen Torpedoboot »Papa" versenkt worden. z
Das englische U-Boot batte ohne jeden Erfolg drei
_______________J einmal verargen, daß Re es in. Wenn dagegen der „Sta? stolz, berichtet, da« Dulverton bereit seien, eine hin
gegen das italienische Torpedoboot ab- kofort »um Angriff gegen das U-Boot über« zu rammen und sodann zahlreiche Unter« auszuwerfen. Das entscheidend getroffene
Moralischer Verfall des Plutokraten-Etaates
Männliche Drückebergerei und weibliche Amazones-Romantik in England
Neues, plumpes britisches Schwindelmanöver
Das blödeste Machwerk, das bisher in London fabriziert wurde
König der VorMrung eines Angriffes auf einen Tank mit Hilfe von „Molotow-Cocktails, das Rnb mit Benzin gefüllte Flaschen, bei. Als Tank benutzte man ein altes Auto, das man mit dielen Flaschen bewarf und das. wie der „Daily Telegraph triumphierend verkündet, bereits nach zwei Minuten brannte. Wir hatten bisher keinen Anlab. den Verstand des englischen Königs zu überschätzen, hätten aber doch nicht geglaubt, da« er sich zu derart blöden Spielereien hergibt. Das Erwachen aus diesen Wunschträumen muß furchtbar sein.
»Der Deutsche ist nur gut, wenn er tot ist"
U-Boot kam kieloben nochmals an die Wasseroberfläche «nd versank kurz darauf.
Der Safe» von Alexandrien (Ägypten) ist neuerdings von einer unkerer Flugzeugformationen bombardiert worden. .
Eine andere Flugzeuaformation hat einen feindlichen, von zwei Torpedobooten geschützten Eeleitrua im östlichen Mittelmeer festgestellt und einem lebhaften Bombardement unterzogen.
Bei beiden Aktionen stad alle unsere Flugzeuge zurück- gekehrt.
Feindliche Luftangriffe von geringer Wirkung find in Nordafrika aus Bomba und Derna durchgeführt worden, wo ein Toter und fünf Verwundete zu beklagen Rnd. Bei anderen Angriffen in Ostafrika auf Mogadiscio wurde» fünf Askaris und fünf Eingeborene verwundet, sowie zwei Flugzeugschuvven getroffen, in denen vier Kraftwagen nntergeitellt waren. 2» Massaua und auf der Insel Harmil (Massaua) wurden weder Schäden »och Verluste verursacht.
hohen französischen Offizieren durch Marschall W e y g a n d sei der erste Schritt, um die Möglichkeit zu unterbind», dah die Deutschen beim Einmarsch irgendwelche Widerstände vorfinden.
Diese Darstellung ist ungefähr bas blödeste Machwerk. das bisher in London fabriziert wurde. Ist es auch llnRnn. zeigt es doch Methode, nämlich die eckt englische Methode, von der militärisch und politisch immer hoffungs- loser werdenden.Lage abzulenken und neue „Silfarttreifen“ am butteren Horizont auszuzeigen. Der vorliegenbe Wunschtraum ist auch in .seinen Gedankengängen typisch englisch. Hier toben rott, roieber auf bie echt britischen Rotz- falscher Manier en. darunter auf den bereits in der ganjen Welt berüchtigt gewordenen „strategischen Rückzug" und am bas vielfach, erprobte Hineinlavieren in politische Unruhen. Es mu.6 wirklich in England sehr trübe aussehen, roennman schon in solchen verrückten Lügenorgien schwelgt. Die Welt aber bat erfahren, und wird weiter erfahren, daß dl« dyMche Wehrmacht keine „Regreichen Rückzüge" antritt.
New Bork. 22. Aug. „New Bork Daily Neros" meldet aus London: Gut unterrichtete Kreise des Londoner Auswärtigen Amtes erklärten. Deutschland werde, da der P l a n einer Invasion Englands seblschlage. ganz Frankreich besetzen. Die Deutschen sähen Rch gezwungen. ihre Truppen entlang der franzöRschen Seite des Kanals zurückzuziehen, da die Stellungen infolge der vernichtenden Angriffe durch die.englische Luftwaffe unhaltbar geworden seien Diese Truppen sollten in den unbesetzten Teil Frankreichs verlegt werden. Um die Besetzung ganz Frankreichs sowie den ftrategitoen Rückzug rechtfertigen und Deutschlands Prestige aufrechrerbalien zu können, werde der unbesetzte Teil Frankreich- von den Deuischen in politische Unruhen bineinlaviert. Es wären bereits deutscherseits mit dem früheren franzöRschen Finamminister Flandin -Abmachungen getroffen worden, dah dieser beim Ausbruch einer öffentliche» Revolte bie „Reichswehr^ anrufen solle, um bie Ruhe und Ordnung wieder herrusteWi. Sie küxzljche VeraMiMng mm 152
Der OKW.-Bericht von heute
Berlin, 23. Aug. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Kampfverbände der Luftwaffe griffe» gestern im Rahme» der bewaffneten Aufklärung je einen Eeleit- zug im Seegebiet von Berwick und in den Downs an und erzielten auf vier Handelsschiffen mehrere Treffer. Auherdem wurde der Flugplatz Manito» mit guter Wirkung mit Bomben belegt. Im Laufe des Tages kam es über Südostengland zu einigen fürunsereFagdflie- ger erfolgreichen Luftkämvfe«. Bei Nachtan- ariffe« auf mehrere Flugplätze in Cornwall und Wales, aus eine Flugzeugfabrik iu Reading und ein Flugmotorenwerk in Rochester zeigten Brände und Ervlo- Ronen die Wirkung der abgeworfenen Bombe». Die Verminung britischer Häfen wurde fortgesetzt.
Britische Flugzeuge warfen in der Nacht zum 23. August in Westdeutschland ohne besondere Wirkung Bomben. In einer Stadt wurde ein Wohnhaus zerstört, mehrere beschädigt und einige Zivilpersonen verletzt.
Der Feind verlor gestern in Luftkämpfen elf Flugzeuge sowie zwei Sperrballone, zwei deutsche Flugzeuge werden vermißt.
Kinderevakuierung ko und anders
Die Träger des olutokratischen Staates scheinen sich alle Mühe zu geben, die Demoralisierungfordern. Dieser Tage meldeten amtliche New Borker Stellen, datz.i» Kan.aoa 1300 evakuierte englische Schulkinder etnge» troffen Rnd. Für diese Kinder mu«, rote aus einer englischen Gerichtsverhandlung hervorgeht. nicht nur die Uberrahrt bezahlt, sondern auch eine Summe zur Bestreitung des Unterhaltes in Kanada hinterlegt werden. Das macht pro Kino 6o0 Pfund Sterling aus. Ein Betrag, der von Eltern aus dem Mittelstand unmöglich aufgebracht werden kann, von der.. Arbeiterschafr ganz zu schweigen. Der „Daily Mirror veronentlicht den Briet einer Mutter^ die in Amerika Verwandte hat. Diese erklärten sich bereit, bie beiden Kinder der Frau bei Rch aufzunehmen. Die Frau kann ledoch das Gelb für die überfahrt nicht autbnnaen und fragt mit Recht, ob das etwa die gleichen Chancen für die. Armen und die Reichen seien. „Glauben Sie ehrlich", so schließt der Briet, ..da« dies fair ist?" Und was tagt der von Plutokraten ausgefallene Journalist des „Daily fDiirror dazu r Er erklärt ganz einfach, die Überfahrt nach Amerika fei so gefährlich, auch Deutschland habe bas erst dieser Tage roieber erklärt, datz es ein Verbrechen sei, die Kinder den feindlichen Minen, Bomben und Torpedos auszusetzen. Höher kann man die Gemeinheit nicht mehr treiben. Für die Plutokratenkinder ist Schiffsraum vorhanden und auch bte Gefahr wird nicht so, hoch eingeschätzt, ein Risiko, das bte Herren Lords gern auf sich nehmen, weil Re dann ihre Ätnöer endgültig geborgen wissen. Eine Arbeitermutter aber Weift man mit verlogenen Phrasen ab.
Die blinden Tanks und der befriedigte Ki«g
Im übrigen find die Plutokraten weiterhin eifrig dabei, den „Schrotflintenkrieg zu organtReren. Auch. aut diesem Gebiet hat Rch der „Daily Mirror" bereits einen Namen gemacht. Dieser Tage veröffentlichte er einige neue Rezepte zur Erledigung von.Tanks. Tanks, so schreibt der vlutokratische Schmierfink, s l»d b l i n d. Wenn man dann und wann einen Schuh gegen Re abfeuert, vor allem mit grobkörnigem Schrot, dann schließen die Deutschen ihre Sehschlitze und man kann, wenn man Rch auf zehn Meter ungesehen herangearbeitet hat. aut bte Kampfwagen springen und Re von oben in aller Ruhe erledigen, oo wird mit Bedacht und Berechnung ein Irrtum g roh gezogen, der katastrophale Folgen haben muh. Da« felbtt her King sich zu diesen Machenschaften hergibt, beweist eine Meldung des „Daily Telegraph". »Danach wohnte der
Ein Jahr Russen-Vertrag
(Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.)
as. Berlin, 23. Aug, Heute vor einem Jahr, am 23. August 1939, gingen an ben Fahnenmasten des Moskauer Flughafens die Hakenkreuzfahnen neben bett sowjetrussischen Staatsflaggen hoch. Mittags um 1.3 Uhr trat auf diesem Flughafen bei strahlend blauem Himmel mit dem Flugzeug „Grenzmark Reichsaußenminister von Ribbentrop ein. Noch gab man sich in London und Paris, wo man seit langem daran arbeitete, Deutschland einzukreisen und bann die deutsch-polnische Frage zu benufan. um einen Krieg gegen das nationalsl^iaffstische Deutschland zu entfesseln, der Hoffnung bin. baß der Reichsausenminister in Moskau auf die gleichen zeitraubenden Schwierigkeiten toben würde, über die bie britische Abordnung sich so bitter beschwerte. Die Londoner Zeitungen, die das heute vor einem Jahr schrieben, mutzten sehr bald teststellen. da».ihre Hoffnungen trügerisch waren. In Moskau begannen vielmehr, am Nachmittag noch die Besprechungen zwischen dem Reichsauhenminister und Stalin, am nächsten Tag aber erfuhr die Welt, daß die Verhandlungen bereits, zu einernErgebnis geführt hatten und daß der Ntcht- a n g r i f f s= und Konsultationspakt zwischen Deutschland und Ruhland unterzeichnet war.
Die Nachricht hat damals in der gesamten Welt rote eine Bombe gewirkt. In England sahen einstchtige Kreise, daß somit London eine außerordentlich schwere Niederlage erlitten hatte, noch ehe es ben Kriegsbrand ent-, fesseln konnte. Alle Hoffnungen, die Russen Tur bte englische Sache einsvannen zu können, waren gescheitert. Die wichtigste Hilfe, die man in die Rechnung des Kampfes gegen Deutschland, zu dem man entschlossen mar, eingesetzt hatte, schied aus den Berechnungen aus. Ändere Londoner Kreise freilich wollten an den Wandel, der sich hier vollzogen hatte — nebenher für aufmerksame Beobachter doch nicht ganz so überraschend wie für manche Herren in London — noch immer nicht glauben. Selbft die sehr schnelle Ratifikation des Vertrages vermochte Re nicht zu belehren und bis heute hat es immer noch politische Narren in London gegeben, die auf ein Zerwürfnis zwischen Berlin und Moskau hofften. Sie verkannten und verkennen auch heute noch, daß der Pakt ben historischen und wirtschaftlichen Bedingt-
»icht vor die Säue wirst." Wir haben von ben Engländern, die deutsche Lazarette und Krankenhäuser. Frauen und Kinder, bie das Bismarck-Mausoleum und das Eoethehaus in Weimar mit Bomben bewerfen, nicht mehr Menschlichkeit erwartet. Wir können chnen aber verraten, daß mit ihrer „Humanität" und ihrem „Christentum" in nicht allzu langer Zeit endgültig aufgeräumt wird.
wt. Der moralische Verfall des englischen Volkes äußert sich tn unzähligen Beispielen. Die jahrhundertelange Pluto- kratenherrschaft ist nicht ohne Folgen auf ben Volkscharakter geblieben. Die Drückebergerei zum Beispiel nimmt aut der britischen Insel immer tollere Formen an. Em verr en- volk aber, bas Träger eines Empire sein will, und nicht mehr zur Verteidigung seines Besitzstandes bereit ist, hat abgewirtschaftet. Der Bericht über eine Stadtratssitzung in Sheffield, der von einer. kleinen englischen Provinzzeitung veröffentlicht wurde, ist hierfür außerordentlich aufschlußreich. Man stellt in der Sitzung fest, daß 3 5 5 städtische Angestellte sich weigern Kriegs- Dienst zu leisten. Ein Antrag, diese Leute zu entlassen, ist jedoch, und das ist das bezeichnendste, abgelehnt worden, schließlich kann man es ben Menschen, bte täglich sehen, wie die vlutokratische Oberschicht sich um den Frontdienst herumbrückt, nicht einmal verargen, daß Re es ebenso machen. Wenn dagegen der „Star^ stolz berichtet, daß die Mädchen von Dulverton bereit seien, eine Invasion mit der Waffe in der Hand abzuwehren, so, hat bas mit „Heroismus", wie das britische Blatt meint. nichts zu tun. sondern ist nur ein Ausdruck hysterischer Effekt- hascherei und ein Symptom nationaler Dekadenz.
Die „Daily Mail" berichtet über bie „Heldenta t" ei ne r L ady. die einen notgelandeten deutschen Flieger mit vorgehaltener Pistole gefangengenommen haben soll. Zwar ist das Blatt nicht ganz zufrieden mit seiner Heldin. Es wäre ihm anscheinend lieber gewesen^die Lady hätte ben Flieger erschollen, beim, so sagt „Daily Mail", es gebe nur einen guten Deutschen, und das sei ein toter Deutscher. Ganz schlecht zu sprechen aber fft Re auf eine andere Engländerin, bie, ihrem menschlichen Gefühl folgenb. einem in Luttnot abgerrungenen deutschen Flieger ein (blas Wisky angeboten haben soll. „Wenn man behauptet", so schreibt bie „Daily Mail", „dieses Verhalten sei christlich, dann mutz an bas Bibelwort erinnert werden, daß man Perlen
beiten der beiden Mächte entspricht. Rußland verfügt in feinem großen Raum über zahlreiche Rohstoffe, bie der deutschen Wirtschaft willkommen sind. Die hod^ entwickelte deutsche Industrie wiederum kann Rußland dafür Maschinen und Fertigwaren liefern, die für die Sowjetunion nicht weniger wertvoll sind. Für Deutschland war zugleich ein Tor nach dem Osten weit aufgestoßen. Der englische Plan einer Blockade Deutschlands war damit, noch ehe et in die Wirklichkeit umgesetzt wurde, zum Scheitern verurteilt. Auf politischem Gebiet ist der Vertrag nicht weniger erfolgreich gewesen und geblieben. Als Polen unter den rasch aufeinanderfolgenden deutschen Schlägen zusammenbrach, hatten Deutschland und Rußland im Geiste dieses Paktes gemeinsame klare Verhältnille im polnischen Raum geschaffen. Auch in anderen Gebietsteilen wurde eine Stabilisierung durchgeführt. Jede Möglichkeit einer kriegerischen Verwicklung zwischen Deutschland und Rußland ist durch diesen Pakt ausgeschaltet. Det Vertrag stellte zu den beiden Ländern wieder enbgültig das Verhältnis her, das ihrer geschichtlichen Tradition und den natürlichen und politischen Gegebenheiten entspricht. Beide Länder sind ja in der glücklichen Lage, datz es zwischen ihnen keine ernsthaften, durch die Lebensräume ihrer Völker bedingten Reibungsflächen gibt, und daß Re sich auch wirtschaftlich nicht störe», sondern auf vielen Gebieten wertvoll ergänzen.
Das Wohlgefallen der Engländer bat dieser Vertrag, von dem Reichsaußemninister von Ribbentrov ieinemit tagte, daß er vielleicht einer der bedeutsamsten Wendepunkte in der Geschichte zweier Völker darstellt, nicht erlangen können. Das spricht für den Vertrag. Diejenigen Engländer aber, die trotz dieses Paktes immer noch glauben, mit Differenzen zwischen Berlin und Moskau rechnen zu können, wollen wir an die Worte erinnern, die der Führer am 19. Juni im Reichstag sprach: ,,Die Hoffnung Englands aber, durch die Herbeiführung irgendeiner neuen europäischen Krise eine Entlastung seiner eigenen Situationen erreichen zu können, ist, insoweit es sich um das Verhältnis Deutschlands zu Rußland handelt, ein Trugschluß. Die britischen Staatsmänner sehen alles etwas langsamer ein. Re werden also auch dies schon noch im Laufe der Zeit begreifen lernen.“
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