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Wiesbadener Taablatt

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88. Jahrgang

Freitag, 16. August 1940

Nr. 192

Luft-Vorherrschaft erkämpft!

Abschutzzisfern beweisen eindeutig die Überlegenheit der deutschen Jäger

143 Flugzeuge vernichtet

Berlin, 16. Slug. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Am 15. Auguft und in der Nacht rum 16. Anguft setzte die Luftwaffe ihre Angriffe aus Seehäfen. Anlagen der Rüstungsindustrie, Flugplätze und Ballonsperren weiter fort. Die Hafenanlagen von Portland. Scarborough, Bridlington und Middlesborough, Flugzeug- und Motorenwerke in Birmingham und Brought by Hulk, sowie Hallen und Unterkünfte auf mehreren Flug­plätzen in Süd-, Süd oft- und Mittelengland wur­den schwer beschädigt. Dabei kam es $it heftigen Luft- kämpfen, in deren Verlauf Major E a l l a u d seinen 20. Luftsieg errang. Mehrere britisch« Häfen wurden ver­mint.

Die Nachtangriffe britischer Flugzeuge gegen West- deutschlaad richtete» keinen nen»enswerten Schaden an.

Die Gesamtverluste des Gegners am 15. August betrugen mindestens 143 Flugzeuge, von denen 106 tm Luftkamvf, der Rest am Boden zerstört oder durch Flak­artillerie abgeschoNen wurde. Ausserdem gelang der A b - schuh von 21 Sverrballone». 32 deutsche Flugzeuge kehrte» nicht rurück. jedoch ko»»te unser Seenotdienft neun deutsche u»d eine» britischem Flreger tm Kanal rette».

Ein Unterseeboot versenkte zwei bewaffnete Handels- kchiffe mit zusammen 14 000 BRT.

Einige Minenräumboote schossen von zehn anareifendea feindliche» Svitfire-Flugzeuge« vier ad.

Die Verluste a»f britischer Seite vom 8. August bis z»m 15. Augnst 20 Uhr betragen 505 Flugzeuge. 129 Flugzeuge gingen auf deutscher Seite verlor«». Diese Zahlen beweisen eindeutig die Überlegenheit der de»tschen Luftwaffe und ihre BorherrMtst im britischen Luftraum.

wt. Der englisch« König bat das verständliche Ge­fühl. daß er verpflichtet ist. etwas zur Hebung der Stim­mung zu tun. Da er anscheinend über strategische Qualitäten nicht verfügt, beschränkt er stck daraus. Truvvenbeiickngungen vorzunehmen. So besuchte er kürzlich auch etne Sckeinwerfer- und Flakabteilung in Kent, die ihm einen Probealarm vorführte, der Seine Majestät sichtlich befriedigte. In der Meinung, die Soldaten erwarteten ein Wort der Anerken­nung von ihm. tat er dieheroische" ÄuberMg:Hoffent­lich gibt es bald mehr Ziele. Man soll nie den Teufel an die Wand malen. Wenige Tage spater batte seine Majestät wirklich keinen Anlab mehr, über Mangel an Zielen ru klagen. Es lind, so darf man ohne, fehlzugehen wohl behaupten, beute ihrer mehr, als dem Krug lieb ist. Wahrscheinlich hat er vorerst die Besichtigung von glak- batterien eingestellt, da dies im Augenblick eine außerordent­lich gefährliche Sacke ist. Er dürfte genau so wie die übrigen Engländer, seine 72 Stunden brav rm Luftschutzkeller abgesessen und stch einige Gedanken darüber gemacht haben, ob es richtig war. das Schicksal mit provokatorischen Bemer­kungen herauszufordern. , ,

Wenn es Bomben regnet, haben die Dinge ern ganz an­deres Gesicht. Eine Tatsache, die selbst an dem lugenfeiten Reuterbüro nickt spurlos vorübergegangen ist. Die Lissa­boner Presse verofsentlicht einen Bericht der besagten Agen­tur. der zur Verwunderung einigen Anlab gibt Schreibt Reuter doch, dab am Donnerstag 50 feindliche Masckinen i nt Forma tionsflug (!) über der Nordostküste Englands erschienen. Bomben seien in einer Stadt abgeworfen worein und schwere Explosionen dadurch entstanden. Die Flammen seien über die Dächer der Hauser emporge- schossen. Kurze Zeit darauf bade die Stadt . unter .schweren Rauchwolken gelegen. Die Flakbatterten . hattest, ein wütendes Feuer eröffnet und eine grobe Anzahl brmlcker Jäger seien in Tätigkeit getreten.Man glaube. so schließt Reuter wörtlich.Grund zum Glauben zu haben, dab dem Angreifer Verluste zu gefugt worden sind." Vor lauter Schrecken ist selbst Reuter sach­lich geworden. Er gibt zu. dab die Abwehr so wirkungslos war, dab die deutschen Apparate manüvermäbis im -rorma- tionsflug anzugreifen vermochten. Er deutet die Wirkung ihrer Bomben an undglaubt am Ende Grund zum Glauben zu haben", dab das deutsche Geschwader Verluste erlitt. So bescheiden ist Reuter noch nie gewesen. Aber es bat ja auch keinen Wert, den Einwohnern einer Stadt, die die Schrecken eines deutschen Bombardements erleben muhten, weiszu­machen. es sei nichts geschehen. ,

Mister Chur ckill hat sich wohlweislich etwas ent­fernter vom Schuh gehalten und lügt darum munter weiter. Er behauptet. England habe am Mittwoch nur vier Pilo­tenverloren. Er läht stch damit ein Hintertürchen offen und bestreitet nicht, dab mehr Flugzeuge abgeschossen worden sein können. Er weih genau, dah der Welt bekannt ist. dab der Mangel an fliegendem Personal in England noch schwer­wiegender erickeint. als der Mangel an Maschinen. Deshalb tut er so. als seien nur ganz geringe.Derluste unter den Flug­zeugführern eingetreten, womit er. die Abwebr-Ehance günsti­ger darzustellen versucht, als he wirklich ist. Doch die Sonne, bzw. die deutsche Luftwarie wird es an den Tag bringen. .

Die deutschen Verluste werden natürlich von dem lügengeübten Lord mit einem schwankenden Mulrtpiikator vervielfacht. Eine Meldung derAssociated Preß" wirft ein grelles Licht auf die Methoden, mit denen man inefe Phantasieziffern zustande bringt. Es heißt darin, datz.die englischen Flieger keine Zeugen mehr für einen Ab- ichug beizubringen brauchen. Ihr Ehrenwort genügt. Aber die Ehre dieser Leute, die ihren Stolz daransetzen. beutw Rote-Kreuz-Flugzeuge abzusckieben. deutsche Kirchen .und Krankenhäuser zu bombardieren, wollen wir nicht streiten. Aber selbst den ehrlichen Willen vorausgesetzt, bleiben Irr­tümer unvermeidlich. Drei oder vier Jäger find 4. B. ömtei

einer deutschen Maschine her und schieben sie ab. In dreiem Falle kann jeder Pilot einen Erfolg melden. Selbstverständ­lich fügen Churchill und Duff Cooper noch eine Anzahl hinzu und am Schluß kommen Siege heraus, wie sie der Londoner Rundfunk und die britische Preste schon vielfach zum besten gaben. Dafür einige Beispiele: am 18. September 1939 meldete Radio London den Verlust von 280 deutschen Flug­zeugen. vier Tage später die Vernichtung von weiteren 600 deutschen Maschinen. Und so ging es weiter. Am 30. Mar dieses Jahres verkündete London, dah Deutschland bis dahrn im Westen im Zusammenhang mit der groben Offensive 2500 Apparate verloren hätte. Wirklich einzigartige Erfolge, L dre leider", wie die Madrider Presse feststellt, nur auf dem Papier stehen und selbst von den Engländern nickt mehr geglaubt werden. . _

Die Neutralen finden täglick neue Grunde, die ihr Mibtrauen gegen die engliscken Heeresberichte verstärken. So ist es z. B. den Dänen aufgefallen, dab sich London über den zerschlagenen britischen Luftangriff auf Aalborg völlig ausschweigt. Tausende von Dänen haben diese Tragödie der RAF., die sich am hellichten Tage abspielte. mit an­gesehen und waren neugierig, was Duff Cooper darüber zu sagen habe. Wenn man sckon das. was unzählige Augen sahen, verschweigt, wieviel wird man erst der Öffentlichkeit von dem vorentbalte». was von neutralen Beobachtern nicht kontrolliert werden kann. Diese Feststellung ist die logische Konseauem, die die Neutralen aus dem Schweigen des sonst so gesprächigen britischen Provagandaministers ziehen, und es bleibt ihnen kein Zweifel darüber mehr übrig, weshalb man die neutralen Jour na list en in London, wie die finnische Zeitungllusi Suomi" sagt, beinahe als Ge­fangene behandelt.

Trotz all dieser Tarnungsmaßnahmen läbt sich der wahre Sachverhalt nicht mehr verheimlichen. In den Lufrkämpfen über England, so sagt das dänische BlattFaedre- laudet . ist die Entscheidung bereits zugunsten Deutschlands, das die Vorherrschaft über den Luftraum errungen bat, gefallen. Selbst der militärische Mitarbeiter Reuters bestätige dies, indem er zugebe, dab die bisherigen deutschen Angriffe noch nicht den Höhepunkt des deutschenEinsatzes darttelltemder gut auf das Mehr­fache der bisher täglich eingesetzten Maschinen Reigen könne. Der angesehene militärische Mitarbeiter der kroatischen Zei­tung ,,Srvatsky Dnivnik" bezeichnet die Lage Englands als äuherst schwierig. Da es von allen Seiten her gefabt werden könne, sei es ihm unmöglich, seine Streitkräfte zu konzentrieren. Es müsse beispielsweise die Jäger über dass ganze Land verteilen. Sie seien deshalb meist an den Stellen, wo sie am nötigsten wären, nicht in genügender Zahl vorhanden. Die spanischen Blätter weisen auf die Bedeu­tung An, die den britischen Verlusten an Piloten und Fliegern zukomme, da England über Reserven kaum ver­füge. Die finnische Presse stellt fett, dah Englands Dosen- sivstrategie veraltet ist und dab es die Kampfform an- nebmen mühte, die der Gegner ihm aufzwinge. Die deutschen Flugzeuge stiegen täglick tiefer in das Jnselland vor und die britischen Luftstreitkräfte seien überanstrengt, die Pilo­ten übermüdet, da sie zum Teil vier- und fünfmal am Tage eingesetzt würden. Der bekannte amerikanische Flugzeug­konstrukteur Alexander de Seversky nennt das. was stch gegenwärtig über der britischen Insel abspielt .einTrafalgar des Luftkrieges". Sollte England diese gewaltige Luftschlacht verlieren, so habe es diesen Krieg verloren. Die Tokioter Zeitung ,Llsabi Schimbun" ist der Auffassung, dab man über die Frage, wer den Endsieg erringen wird, nicht mehr zu diskutieren brauche. Der deutsche Sieg stehe fest, denn die deutsche Nation, das habe der bisherige Verlauf des Krieges gezeigt, mache keine leeren Drohungen, sondern führe aus. was sie angekündigt habe.

Wett in Bewegung

, Von Walter Ahmus

Nach diesem Kriege werden die Kartenzeichner bestimmt nickt über Mängel an Beschäftigung zu klagen haben. Wir werden neue Atlanten gebrauchen, neue Nachschlage­werke, denn vieles von dem. was unsere Generation, lernte, das wird dann unter dem Vorzeichen stechenes war einmal . So unmöglich es ist, heute schon ein Bild der künftigen,Karte zu entwerfen so wird man dock sagen können. Mb die G roh- räume stck künftiger klarer abgrenzen werden. (Einige Veränderungen haben sich, ganz abgesehen.von der Ruch aliederung der einst Deutschland geraubten Lande., ia auch &te schon vollzogen. Die verschiedenen Farben, die auf der rte längst der baltischen Küste die Staaten Litauen. Lett­land und Estland kennzeichneten, sind verschwunden, diese Staaten sind in die Sowjetunion einverleibt worden, deren Gebiet stchgleichzeitig um Bessarabien und um die nörd­liche Bukowina erweiterte. Damit ist im S u d ost e n die bessarabische Frage gelöst. Noch aber sind hier Fragen oben geblieben, die in einer vernünftigen Lillung zuzmuhren stck die Beteiligten augenblicklich bemühen. Sowohl in den Ver­handlungen zwischen den Rumänen und den Bulgaren, indem n es stch bekanntlich um Süddobrudscha handelt, wie m den ungarisch-rumänischen Besprechungen geht es. darum, einen vernünftigen und billigen Ausgleich zu schMen und alte Streitfragen endgültig aus der Welt zu schaffen. Man ist. stck in Rumänien klar darüber, dah dieses Land, dem ja nach dem Weltkrieg verschiedene Gebiete zuerkannt wurden ohne dah dafür die völkischen oder geographischen Voraussetzungen be­standen hätten, Opfer bringen muh. wenn auch über den Um­fang dieser Opfer die Meinungen noch auseinanderrugeben scheinen. Sinn und Zweck dieser ganzen Verhandlungen, ine man als Auswirkung der Münchener und der Salzburger Besprechungen zu bewerten hat. ist. aus dem Wetterwinkel, den der Sudosten solange Mrstellte, einen befriedeten Raum zu schaffen, in dem alle Völker in Ruhe und Ordnung ihrer Arbeit nachzugehen vermögen.

Man wird aber auch feststellen müssen, dah sich auch inso­fern in verschiedenen Teilen der Welt heute schon ein st a r k e r Wandel der Anschauungen und der Orien­tierung. wie man wohl sagen könnte, vollzieht, als Ms Prestige der westlichen Demokratien heute schon vollkommen vernichtet ist. Wenn Rumänien beispielsweise den Austritt aus dem Völkerbund vollzog, wenn es englische Ingenieure, deren vornehmstes Ziel es war. die rumänische Erdölerzeugung zu schädigen, ausweist, so kennzeichnet sich damit die neue Orientierung auf die Achsenmächte hin sehr deutlich. Auch aus Jugoslawien vernehmen wir heute Stimmen, die es lebhaft bedauern, dah man solange an der französischen Kultur, oder dem. was man Mfür hielt, festhielt. Stimmen, die jetzt gegen die Freimaurerei die schwersten Vorwürfe erheben, weil diese Ms Land fast in Ms Verderben geführt hätte. Das sind Er- kenntniste, die nicht grade sehr früh kommen, die aber doch zeigen, dah man auch in Jugoslawien zu verstehen beginnt, MH eine neue Zeit angebrochen ist, während man stch in der Türkei beispielsweise noch nickt aus dem scklevvtau Englands zu lösen vermag. Auf jeden Fall aber wird man heute schon feststellen können. MH Enal and auf dem Balkan vollkommen abgewirtschaftet hat und MH man auch dort nicht gewillt ist. aus Störungsmanüver, die grade jetzt in der Zeit der Verhandlungen und der Fühlungnahmen zwischen den Südoststaaten von London aus gestartet werden, bereinru- . fallen.

Nicht minder, deutlich ist der Prestigeverlust zu erkennen, den England auf der iberischen Halbinsel erlitt. Nicht nur. dab alle englischen Anbiederungsversuche an

DeutscheLuftparade" über London

Wo bleibe» die vielgerühmten englische» Jäger-?

ähnlich nur bei den E r o b - Svlätze in P<rris erlebt nchicht, dre an diesem Nack-

S Märchen täglich vorgesetzt bat. mit eigenen Augen und erleben, dah es ft* diesegeringe Anzahl" deutscher leger noch erlauben konnte, unangefochten von englischen Jägern eine halbe Stunde lang über dem S äuler m e er von Landon zu fliegen. Es war ein Bild, wie V '

ansttHeit auf die bäte. Ans der-weihen

. . ., 16. Aug. (P. K.) In den Abendstunden des August erlebte die Hauptstadt Englands den Besuch deutscher Kampfgeschwader, ein Schauspiel, das sämtlichen Bewohnern, und vor allem den verantwortlichen Kriegs­treibern dieser Pirateninsel unvergeßlich bleiben durfte. Ein gewaltiges Aufgebot von Kampf - und Jagdver­bänden war zu diesem Angriff eingesetzt. Während die Kamvwerbände stark belegte Flugplätze erfolgreich mit Bomben angriffen, flogen über ihnen deutsche Jagdflieger­geichwader. die vergeblich darauf warteten, dab die eng­lischen Jäger stch zum Kampf stellen würden.

Die Bombardierung der Flugplätze u m Lond.on und die Lunvarade der deutschen, -rlieger über der englischen Hauptstadt wurde obne jegliche Gegenwehr hin­genommen. Rur ganz wenige Jagdflugzeuge vom Tvv Hurricane versuchten belanglose Einzelangriffe, die so­fort und mit vernichtendem Enolg abgewebrt wurden. Ich erlebte dieses Großunternehmen unserer Luftwaffe in einem der schweren Jager, die als Begleitschutz eingesetzt waren, und ick legte mir während dieses Fluges des öfteren die Frage vor: Wo bleiben die englischen Jäger? ?Eden Abend- wird vom englischen Informationsdienst in den Äther hinausvosaunt: Unsere Jager haben den Deut­schen wieder ungeheure Verluste beigebracht, haben wieder eine immense Anzahl ihrer Flugzeuge abgeschossen, die deut­sche. Luftwaiie ist in vernichtendem Ausmaß geschwächt und

mittag über Nordfrankreich, dem Kanal und England stck ausgebreitet hatte, tauchten die Verbände auf. Dicht auf­geschlossen die Kampfgruppen. Mrüber gestaffelt in auf» gelockerter Form die schweren Jäger, unsere Me HO. die den Schutz übernommen batten. Nack allen Seiten schaue ick aus der luftigen Kabine der Me 110. links und rechts, nack oben und unten: nur deutsche Maschinen sind zu sehen. Nur das Eiserne Kreuz, die Siegrune unserer deutschen Luftwaffe, leuchtet auf in den letzten Strahlen der untergehenden August sonne. Seit 10 Minuten bereits haben wir den Kanal hinter uns gelassen und fliegen über der Insel. Weit unter uns sind die Kampfmaschinen. Während Re sonst aus größeren Höben werfen, sind Re heute viel tiefer und können mit aller Genauigkeit ihre Bomben ins Ziel werfen. Und sie treffen, das willen wir. So oft haben wir es ja in Frankreich und bei Geleitzügen im Kanal erlebt.

_ Eine Kette Me 109 fliegt über unsere Maschine dabin. Ich drehe den Kopf. Drei englische Jäger scheinen dort hinten aufgetauckt zu sein. H,n und wieder schiebt fick ein Dunstsckleier unter uns. und versperrt den Blick auf die Millionenstadt. Schloß Windsor wird für einige Augen­blicke ücktbar. Ob Rch der englische König von dort'M diese deutsche Luftparade über seiner Hauptstadt anickaut? Jawohl, wir Rnd da! Deutsche Flieger über London!

Kriegsberichter Fritz 'Mittler.

Griechischer Kreuzer torpediert

Athen, 16. Aua. (Funkmeldung) Am Fest Mariä Himmelfahrt, 15. August, wurde nach einer Mitteilung der Ageuce d' A t h e n e s der aus der Reede des Hafens der Tinos liegende KreuzerH e l l i von einem U-Boot nnbe- kamtter RaÜonalität torpediert.