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Wann muß verdunkelt werden?,

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Ruf 22743. Täglich w iederf abends geöffnet. W. Welk

11. August

12. August

13. August

14. August

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Sonnenaufgang:

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auf den Boden und m Körvervrellungen ml Krankenhaus.

zustehenden Unterhalt brachte, zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahre vier Monaten. Da ihre Handlung ehrlos ist, rdurden ihr die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von zwei Jahren aberkannt.

Frau aus _

zog sich innere Verletzungen zu. Am Schillervlatz stolverte eine Frau über einen Stein und fiel dadurch so erheblich, daß sie einen Beinbruch erlitt. In einem Hause der Dotz- heimer Straße fiel eine Frau beim Reinigen von Fenstern ' tag sich- innere Verletzungen sowie Man brachte die Verletzten ins

Die Verdunkelung mutz von jedem Volksgenossen sorg­fältig beachtet werden. In der kommenden Woche sind für Tauer der Verdunkelung folgende Zeiten maßgebend:

Unfälle. In einem Haufe der Mauergasse stürzte eine u aus Frankfurt unglücklich einen Absatz hinunter und

Der Heilwert des Wiesbadener Fanlbrnnnenwasfers ist durch eingehende vbarmakologische und klinische Unter­suchungen festgestellt worden, die den Beweis erbrachten, daß das Wasser als wertvolles Hilfsmittel zur Behandlung von Leber- und Gallenerkrankungen den anderen Wies- badener Quellen gleichwertig zur Seite gestellt werden kann. Der Wiesbadener Kur- und Verkebrsoerein. auf dellen Ver­anlassung diese Untersuchungen durchgefübrt wurden, wendet sich an die Bevölkerung mit der Bitte, ihm Mitteilungen

Sonnenuntergang:

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und hoher Blutdruck mit Herzunruhe, Schwmdelgefühl, Itervosität, Ohrensausen, Iirkulaüonsstorungen, Gedächtnisschwäche werden durch Aniisklerosin wirk­sam bekämpft. Enthält u. a. Blutsalze und Kreislaufhormone. Greift die Beschwer­den gleichzeitig von verschiedenen Richtungen her an. Packung 6o Tabl. Jt 1.85 in Apotheken. Interessant illustriert» Aufklärungsschrift liegt jeder Packung bet!

fläche herab. Die Astronomen nennen den Meteorschwarm im August auch die ..Perseiden". weil die sichtbaren Bahnen der Sternschnupven (rückwärts verlängert) aus dem Stern­bild des Perseus auszustrahlen scheinen.

wurde." Als man jedoch nickt sacksemah verfuhr, befahl der Fürst, .daß in der bohle bei der Bestückung die Steine hock zu stellen und einen halben Schub bock mit zerschlagenen kleinen Steinen zu überschütten, die Ufer nicht zu steil an- zulegen. vielmehr schief zu beschürfen. oder Heller noch mit einer Mauer zu unterfangen" seien. Auf dringende Vor- steNtmgen der Bürger bin lob man jedoch von einer Mauer- aufführng schlietzlich als zu kostsvielig ab. Drei Jahre sväter war die Stratze dis oberhalb desWolkenbruches" fertig­gestellt.

Vom Jahre 1826 an mündet die Platterstrabe nicht mehr verkürzt in den Michelsherg. sondern von nun an in die Schwalbacker Strabe ein. Sie kann auch beute nicht ihren ursprünglichen Landstmßencharakter verleugnen. Breit an­gelegt ist Re bis zu den bewaldeten Rändern des Taunus hinauf mit Häusern besetzt, die erst seit den Jahren 1860 71870 entstauben. Neben Mietshäusern findet man vor allem in ihrem jüngeren Teil nördlich des Alten. 1834 eröffneten Friedhofs bts zum Nordfriedhof bin viele Landhäuser aus den Eründeriabren und bis in die letzte Jahrhundertwende Hinein. Die Platterstrabe führt zwischen Waldstücken als breite« blondunkl-'-i Te^rband »mvor zum Ja"dscklotz Platte, das 1823/24 errichtet. Herzog Wilhelm feine Entstehung ver­dankt und von dort aus über das Römerkastell Zugmantel weiter, um alsdann über Kirberg die Lahn bei Limburg zu erreichen. . .

Und nun nächstens zur Prinz« kiln-Elifabeth-, Strabe.

W.-Sckierstein: Die Zweiggruppe Schierstein des Wies­badener Kur- und Verkebrsvereins bat auch während der Kriegszeit ihr Schaffen nicht eingestellt, wenn He auch nicht in dem Mabe wie vor dem Kriege an die Öffentlichkeit treten kann. Viele Kleinarbeit wurde im stillen geleistet. Und für die Zukunft will die Zweiggruppe mehr denn je bereit fein, umi die Arbeit für den Stadtteil am Hafen auf breitester Grundlage nach Friedensschluß weiterfübren zu können.

W.-Dotzheim: Dem Unteroffizier Karl Gobi. Frauen- steiner Strabe 11. wurde wegen Tapferkeit vor dem Feinde das E. K. II verlieben.

Mus Gau und Provinz

Platter st raße *

Die Neuhofer Strabe oder Platter Ebaullee. auf der im Winter 1813/14 die Vorhuten der Armee des Marschalls Blücher von Limburg bet Wiesbaden erreichten, mundete damals noch am Stumpfen Tbor tn den Michelsherg ein. An ihr liegen, weit außerhalb unseres Stadtbereichez die Grundmauern des von den Römern erbauten Kastells Z ug- mantel. ein Umstand, der wohl dafür sprechen durrte. daß diele Strabe zwischen Lahn und Rhein eine der ältesten unseres Gaues ist. In den ersten Jahrzehnten des 18 Jahr­hunderts batte Fürst Georg August die Neuhofer Strabe von der Heidenpsorte zum Stummen Tbor verlegt. Um 1776 war es zu einer chaulleemakigen Ausgestaltung der Slrabe bis zum Wolkenbruck gekommen, yunt Karl Wilhelm von Nallau-Ufingen batte auf der.Platte ent Jägerhaus" errichten lallen. Nun. galt es. zu ihm bin eine Zufahrtsstraße anzulegen: denn bis dabin lief die Strabe ungepflaftert zwischen zwei hoben Buckeln unwert der Emser und Schwalbacker Strabe hindurch und wand llck alsdann den Berg empor. Die ganze Stadt batte bei diesem Straßenbau ihren Mann zu stehen, und. die Erneuerung, der Platter Ebaullee bestand darin, dabdie Hoble applaniert, die zwei vorragenden Bückel abgeworfen, der Grund und Boden in den Graben links gebracht, dieser ausgefullt. das alte Pflaster liegen gelassen und das neue daraufgeietzt

Papa" Heck feiert feinen 80. Geburtstag

Ein gern gesehener East unserer Stadt weihte fein Lebe« dem Tier

Auch in unserer Stadt istPava" Heck, der 43 Jahre lang den Berliner Zoologischen Garten betreute und ihn zu einem der schönsten Zoologischen Gärten der Alten Welt machte, ehe er ibn Professor Dr. Lutz Heck, seinem Sohne übergab, kein Unbekannter. Den Geheimen Rat. Prosellor Ludwig Heck, gebürtiger Darmstadter und Sohn eines Lehrers, zog es schon früh zur Fauna hin. der er sein Leben weihen sollte. Rach reichen Studien und zweijähriger Leitung des Zoologischen Gartens in Köln, wurde er am 1. Juni 1888 an die Spitze des Berliner Zoo gerufen, der damals noch in seinen Anfängen stand. Ganze Generationen von Tier- wärtern bildete er hier aus und zog sie heran. In Ver- Äfentlichungen. Vorträgen und Führungen wubte er dem Tiergarten, den er außerordentlich geschickt durck Neuerwer­bungen und Geschenke zu bereichern verstand, volkstümliche zu machen. Er regte auch den Besucher an. nickt nur das Tier anzustarren, sondern es in seinen Lebensgewohnheiten $u beobachten und ihm Verständnis entgegenzubringen. Hatte er in Brehms Tierleben in der zeinbändigen Ausgabe die Abtei­lungSäugetiere" bearbeitet, so zeichnen sich auch seine LebenserinnerungenHeiter-ernste Lebensbeichte" durch ihren volkstümlichen Ton aus. In seiner Jugend lernte er das Tier in all seinen Spielarten nur durch Abbildungen kennen. Deshalb setzt er seinen Stolz darein, möglichst vielen Menschen das lebende Tier zu zeigen und die Liebe für es zu erwecken. Auch bat er für die Erhaltung aussterbender Tierarten viel getan, und seine intereffanten und vielseitigen Nachzucht- un> Kreuzungsoersuche, die ihm ungewöhnlicke Erfolge einbrack- ten, find aus dem Lebenswerk des am Sonntag. 11. August, feinen 80. Geburtstag feierndenPava" Heck nicht wegzu- denkeN. Ein sehr ausgedehntes Vilderarchiv wurde von ihm unter dem MottoDas Tier in der Kunst" angelegt. Die Liehe zum Tier bat das Leben eines seltenen Mannes ge­staltet. Als Wissenschaftler wie als Tiergärtner wird er allen, die nach ihm kommen, ein verläßlicher Wegbereiter

m Kiedrich i. Rhg., 10. Aug. Eine ansehnliche Geldspende wurde den verwundeten und kranken Soldaten des Res rvclazoietts durch Frau Elise Kirch an ihrem 80. Geburtstag zuteil. Bei dieser Gelegenheit wurde in Anwesenheit der Altersjubilarin eine Feier­stunde veranstaltet.

m Rüdesheim a. Rh., 10. Aug. Das Eiserne Kreuz 1. Klasse wurde dem Leutnant Hans Nocher von hier, der als Kampf­flieger im Felde steht, verliehen. Schon im Polenfeldzng hat er sich ausgezeichnet. Er befinder sich zur Zeit in einem Lazarett, da er in einem Kampf mit Engländern durch fünf Schüße in A-m und Schulter verwundet wurde. Er muhte mit seinem Flugzeug niedergehen, vermochte aber hinter der deutschen Front zu land-n.

Braubach, 10. Aug. Im nahegelegenen Osterspai begab fich ein 4% j ä h t i g e 5 Kind auf den Bahnkörper. Als es gerade

Sechs Jahre Zuchthaus für eine Posthelferin

Siegen, 10. Aug. Das Sondergericht verurteilte die Ehe­frau Busch aus Siegen, die als Posthelferin Feldpostpäckchen uMerlchlagen hat, wegen Vergehens gegen die Volksschädlings­oerordnung zu einer Zuchthausstrafe von sechs Jahren und sechs Jahren Ehrverlust. Sie gab zu, sich etwa 20 Feldpost- Päckchen, die in der Zeit von Mitte April bis Mitte Juni von der Front in die Heimat gesandt worden waren, an- geeignet zu haben. Durch einen Zufall wurde der Kriminalpolizei bekannt, daß die Angeklagte im Besitz von größeren Mengen Zigarren und Zigaretten, Kaffee, Schokolade und Bekleidungs­stücken war. Die Umhüllungen der Päckchen hat die Angeklagte verbrannt. Das Gericht hielt es für erwiesen, daß die Angeklagte 22 Feldpostpäckchen unterschlagen hat. In der Urteilsbegründung wies der Vorfitzende darauf hin, daß die Angeklagte durch ihr volksschädigendes Verhalten die unter allen Umständen aufrecht zu erhaltende Verbindung zwischen Front und Heimat zu stören versucht habe. Die schriftlichen Mitteilungen, die den Päckchen beigelegt waren und von der Angeklagten ebenfalls unterdrückt wurden, seien das Wesentliche der Feldpostsendungen gewesen.

über die in letzter Zeit mit dem Faulbrunnen gemuckten Erfahrungen zugeben zu lallen. Jeder, der seine Erfah­rungen mitteilt, unterstützt das Bestreben der Städtischen Kur- und Bäderoerwaltung. den Faulbrunnen auf breitester Balls in den Dienst der Wiesbadener Kur zu stellen.

Beweglicher Arbeitseinsatz der Hausgehilfiimen. Wie der Reicksarbeitsminister bekanntgibt soll durck die Ver­ordnung über die Beschränkung des Arbeitsplatzwechsels der Einsatz von Hausgebilfinnen und Hausangestellten außerhalb ihres bisherigen Beschäfttgungs- oder Wohnortes nickt scklechtbin unterbunden werden. Hat über den Antrag auf Zustimmung zur Einstellung ein anderes Arbeitsamt zu ent­scheiden als über den Antrag auf Zustimmung zur Lösung eines Arbeitsverhältnjsses. so bat bas für den einstellenden Betrieb bzw. Haushalt zuständige Arbeitsamt mit dem für den bisherigen Bettieb oder Haushalt zuständigen Arbeits­amt in Verbindung zu treten, um zu klären, ob der Abzug aus dem alten Betriebe oder Haushalt arbeitseinsatzmäßigen Bedenken unterliegt. Die Zusttmmung zur Einstellung barr nicht erteilt werden, wenn das Abgabearbeitsamt die Zu­stimmung zur Kündigung des bisherigen Beschäfttgungs- verbältmsses versagt hat oder so lange hierüber nock feine Entscheidung getroffen ist. Eine Hausgehilfin, deren bis­heriges Arbeitsverbältnis mit Zustimmung des Arbeitsamtes 'gelöst bzw. int Einvernehmen mit dem anderen Verttagsteil beendet worden ist. darf ohne Zustimmung des Arbeitsamtes in einem Haushalt mit Kindern unter 14 Jahren eingestellt werden, und zwar auch dann, wenn hiermit ein Wohnorts­wechsel verbunden ist.

Willenswertes aus dem Alltag. Die Deutsche Reichs­bahn wird in den nächsten fünf Jahren 2000 neue D-Zug- Wagen in Betrieb nehmen. Die windschnittigen Wagen erfordern erbeblick weniger Antriebskratt. lallen große Gewicktseinfvarungen zu und erhöben gleichzeitig die Sicher­heit der Reifenden. Im Verkehr mit allen Orten Elsatz- Öotbringens bat die Deutsche Reichsvost die Versendung gewöhnlicher und eingetoriebener Brieffendungen bis 500 Gramm zu innerdeutschen Gebühren zugelallen.

Die Serforgungslaae. Die Bedarfsdeckung in Kar­toffeln ist als gut zu bezeichnen, die Versorgung erfolgt aus­schließlich aus dem eigenen Gebiet Zufuhren an ausländischer Ware sind nickt mehr erforderlich. Der Bedarf an Butter und den übrigen Milcherzeugnillen. an Ölen und Fetten konnte weiterhin ausreichend gedeckt werden. Die Entwicklung im Milchanfall und in der Buttererzeugung zeigt keine nennens­werten Schwankungen. Die Erzeugung von Speifequark und Schichtkäse ist gestiegen, von käsetauglichem Quark »urück- gegangen. Die Eierversorgung ist gesichert. Die Zufuhren an Großvieh lagen auf der gleichen Höhe wie in der Vorwoche. Das Angebot an Schweinen hat wie alljährlich um diese Zeit nachgelassen, das Angebot an Kälbern deckte überall die Nachfrage.

Die vielen Sternschnuppen, die in den Nächten des 10. bis 15. August zu fallen pflegen, nennt der Volksmund ßaurentiustränen". Diese Sternscknuppenschwärme pflegen die schönsten und eindrucksvollen im ganzen-- Jahre zu sein. Jedoch wird in den in Frage kommenden Tagen der Mond schon ziemlich hell sein, so daß dadurch der Eindruck abgeschwächt wird. Die Sternschnuppen verdanken ihre Ent­stehung kleinen, meteorischen Körperchen, etwa von der Große einer Erbse bis zu einem Kieselstein, die ehemals einem Kometen zugehörig in elivtischer Bahn die Sonne umfreifen. Jeweils in der ersten Augusthälfte durch­schneidet die Erdbahn diese Meteorwolke, so daß die kleinen Körperchen mit Geschwindigkeiten von 50 bis 100 Kilometer in der Sekunde auf diele zustürzen. Beim Durchsausen der Lufthülle werden die Körperchen glübenb. weil die Luft von ihnen komprimiert wird und dadurch Wärme bis über 2000 Grad entsteht. Meist verdampfen die Meteore völlig bei dieser gewaltigen Hitzeentwicklung: nur in den seltensten Fällen bei sehr großen Steinbrocken ober Eisenbrocken gelangen sie als Meteorsteine oder Meteoreisen zur Erdober-

Kindergröße n«b Übergröße. Kinder mit überdurch­schnittlicher Körpergröße kommen mit denKindergrößen" der Kleider. Anzüge usw. oft nicht aus. Die für sie aber noch zuständige Reichskleiderkarte für Knaben und Mädchen reicht aber für Erwachsenenkleidung nicht aus. Deshalb mußte hier eine besondere Regelung getroffen werden. Unter persön­licher Anwesenheit des Kindes wird beim Wirtsckaftsamt ober der zuständigen Kartenstelle von der Kleiderkarte des Kindes, die Anzahl von Teilabschnitten abgetrennt, .hierfür den betreffenden Bekleidungsgegenstand vorgesehen sind und hierfür ein Bezugschein für die ausreichende Große ausge- ..» stellt. Häufig erkennen die Käufer erst im Laden, daß eine Übergröße nötig ist. Um vergebliche Wege zu vermeiden, ist jetzt noch eine Erleichterung insofern geschaffen worden, als die Kartenabschnitte nicht nur durch die für die Anstragsteller zu­ständigen. sondern durch beliebige Wirtschaftsämter bzw. Kartenstellen in Bezugscheine umgewandelt werden dürfen. Diese Erleichterung wird besonders von der Landbevölkerung, die in der Stadt einlauft, begrüßt werden.

Samstag/Somttag, 10./11. August 1940

Wiesbadener Tagblatt

Rr. 187 Seite 3

Die neue Spielzeit im Residenztheater

Wir stellen vor:

Gs gehört zu einem gesunden Grundsatz des Residenztheaters, immer neue Gesichter dem Wiesbadener Publikum zu zeigen. Kriegseinziehungen, ein Todesfall (K. Münich) Md ehrenvolle Berufungen seitheriger Mitglieder an auswärtige Bühnen machten den Wechsel zur neuen Spielzeit besonders groß. 75*/o des Ensembles sind neue, sorgfältig ausgewählte Leute. Einer ist eine Wiedereinstellung: Hilmar Manders kommt vom Gießener Stadttheater zuruck und übernimmt sein Seitheriges Rollengebiet. Von den städtischen Bühnen Dortmund kommt Josef D o r n s e i f. dem das Fack des Eharakterlieb- babers zufällt. Gespannt ist man besonders auf die jugendliche Salondame und singende Liebhaherln. Trude Ritt er. der von ihrer seitherigen Wirksamkeit an den städtischen Buhnen Frankfurt ein guter Ruf vorausgeht und die die Rollen von Lou Seitz. Gerda Zinn. Ruth vausmeister und Inge Eonradi fortsetzen soll. Als jugendlicher Komiker und für das Fach der schüchternen Liebhaber und iugendlicken Charaktere wurde Sieg- nieb See reib von der Komödie Dresden verpflichtet. Er übernimmt teilweise das <*rad).von Tiemens Wilmenrod. Ursula Karin Alexander ist jugendliche Nachwuchs­schauspielerin, die stch am eifrigen Residenztheater in eine ante Sckule begibt. Sie be­tätigt stck im Fach der jugendlichen Liebhaberin. Kurt Strehlen, der jugendliche Bon­vivant. kommt vom Klemen Theater Berlin.

Hilmar Manders

Trude Ritter

Josef Dornfeif

Was gibt es?

Der neue Svielvlan zeigt das seitherige Bestreben des Theaters, unermüdlich neue und gute Autoren und Stücke, vornehmlick der gehobenen Unterhaltung, zu bringen. Unter den vorgesehenen Ä'otnöbien finden wir: E i n Mann in den beiten Jahren von Job. Wigand und Karl Lerbs: Der Meister von Hermann Bahr: Der Ritter vom Mirakel von Lope de Vega: Der Kaiser von Amerika von Bernhard Shaw: Liebesbriefe von Felix Lutzkendorf: Herr Skyn« wünscht sie zu sprechen. Kriminalstück von Hans Wagner: Wo blieb Trle - husch?. Kriminalstück von E. de Gerne. An m uh k alisch en Werke n werden auf­geführt: Bezauberndes Fräulein von Ralph Benatzky: Axel an der Himmelstür von Ralph Benatzky: Junge Spatzen von Erhard Siedel: Der nackte Zufall von Kurt Just und Adalbert Scheu: Ihre Maie st at. die Frau von Peter A. Horn. Aus der Reih« der Lustspiele nennen wir: Ich habe einen Engel geheiratet von Johann Vaszary: H ab n itn Korb von Fritz Koselka: Maccaroni von Toni Impekoven und C. Mathern: Das (»ertenftnb von Emmerick Nutz: Meine Frau ab heute Nackt (Muvvilin) von Hans Rainer. So gibt es in der neuen Spielzeit des Interessanten genug, ein abwechslungs­reiches Programm, auf dellen künstlerische Durchführung wir gespannt stnd. H. B.

(6 Photos Residenztheater)

Kurt Strehlen

Arterienverkalkung

f) f i n I II t am Kopf der Wilhelmstr.aße

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