Englische Barometer-Psychose
General „Regen" soll die Insel vor einer deutschen Landung bewahren
'einliegenden Angelegenheiten entlädt sich
■allen, das man im Lande des gehorteten Gi
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einziges britisches Flugzeug werde vermißt.
Die Arbeiten der Wiesbadener Kommission
Schaffung der Voraussetzung
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Rew Bork. 3. Aug. (Funkmeldung.) Die Spätausgaben New Borker Abendblätter bringen in grober Auf-
Li rtschaftsorganisation , in der der goldene Götze ent« ) die Umrisse dieser Neuordnung tonen aus demokratischen Kehlen
machung und mit schreienden Überschriften auf der ersten Seite amtliche Berichte aus London, wonach britische Luftstreitkräfte Hamburg „vulveri- fiert“ hätten. Es wird besonders hervorgeboben. dab die Briten nur militärische Objekte angegriffen hätten, und nur
düngen zukommen lassen, dab die britischen Flieger über 100 Städten erschienen seien und durch ihre Bombenabwürfe schweren Schaden angerichtet hätten. Die Stadt und der Hafen Hamburg seien vollkommen zerstört.
as. Der britische Jnformationsminister Duff Coover, jetzt von allen Seiten wegen seiner völligen Unfähig« scharf angegriffen wird. hat. offenbar um sein Amt zu retten, eine neue vollkommen verrückte Lüge gestartet. Er hat den amerikanischen Blättern nämlich Mel-
Neueste Duff-Cooper-Lüge in Großformat
»Hamburg von englische« Fliegern pulverisiert"
Bei einem der letzten Presseempfänge im Werben Haus in Washington haben amerikanische Journalisten ihren Präsidenten mit gramgefurchter Stirn gefragt, ob es richtig sei, daß Dänemark eine starke Einschränkung seines Viehstapels, hauptsächlich der Schweine und Hühner, vornehmen müsse. Herr Roosevelt hat darauf geantwortet, er habe so etwas gehört. In diesem plötzlichen Interesse an ziemlich ---das Mist« »oldes den Aus-
Aberflüfsige Sorgen in USA.
Von unserem Berliner Mitarbeiter W. Ackermann
as. Berlin, 3. Aug. Unter der Überschrift Wiesbaden ebnet den Boden für den neuen Frieden Europas' beschäftigt sich Major von Z e s k a im .^Völkischen Beobachter" mit den bisherigen Arbeiten der WaffenstiÜsianbskommission. Er stellt diese Arbeit dem unerhörten Verhalten der Franzosen nach dem Weltkrieg gegenüber und erklärt, schon die Zusammensetzung der Waffenstillstandskommission lägt deutlich erkennen, dab man deutscherseits nicht nur die rein militärischen Fragen des Waffensrillftandsoertrages im gegenseitigen Einvernehmen mit der französischen Abordnung einer schnellen Lösung zu- zuführen gedenkt, sondern dab die Verhandlungen die Voraussetzung für einen neuen Frieden schaffen sollen, dessen wesentlicher Inhalt die Wiedergutmachung des dem Deutschen Reiche selbst mit Gewalt an- getanenem Unrechtes sein wird." Es wird dann geschildert, wie die Verhandlungen in den verschiedenen Kommissionen geführt werden. In betonteren Unterkommifnonen werten ine militärischen und die wehrwirtschaftlichen Fragen ihrer Erledigung zugeführt. Die Unter-Kommuston.Tür Seeresfiagen wird von Generalleutnant Mieth, bte für Marim von Kapitän zur See Wever. die für »nagen der Lr
Die schwedische Außenpolitik „Freundschaftliche Verbindungen nach allen Selten- Stockholm, 2. Aug. Die außerordentliche Sitzungsperiode des Schwedischen Rerchstages wurde heute von König E u st a f mit einer Thronrede eröffnet. Der König erklärte in der außergewöhnlichen Situation, die der europäische Krieg geschaffen habe, sei unverminderte Achtsamkeit notwendig. Im Hinblick auf die V o l k s v e r s o r g u ng sei eine richtige Ausnutzung der eigenen produktiven' Quellen mehr denn fe eine Lebensfrage. Um der drohenden Arbeitslosigkeit entgegenzutreten, könnten umfassende Maßnahmen notwendig werden. Zur Deckung der erforderlichen Staatsausgaben müßten weitere Auswege gefunden werden. Seine Außenpolitik, so erklärte der König, sei unverändert. Sein fester Wille sei „freundschaftlrche Verbindungen «ach allen Seiten" hm aufrechtzuerhalten.
Aberdeen vor, man solle die deutschen Tanks durch klein« Trupps zu zwei Mann bekämpfen lassen. Der eine soll den Tank mit Benzin übergießen, der zweite durch einen Flammenwerfer das Benzin zur Entzündung bringen. Es fehlt gerate noch, das ein dritter dem Tank em Bein stellt und ihn dadurch umwirft. Ein ganz schlauer Mister aus Nottingham verrät der britischen Heeresleitung einen famosen Trick. Sie soll auf den Feldern Vogel- scheuchen. die mit englischen Uniformen bekleidet sind. aufiteHen. Kommt nun so eine In mit Fallschirmspringern über das Gelände, so siebt der Pilot, daß die Gegend von Truppen besetzt ist und fährt mit seiner gefährlichen Ladung wieder nach Hause. So wenigstens meint der schlaue Mann aus Nottingham. Lin Herr aus London S. E- steht seinem vorgekennzeichneten Volksgenossen an Intelligenz kaum nach. Er meint, man solle Walfänger engagieren, die ihre Sprengharpunen gegen die verletzlichen Stellen der deutschen Tanks schleudern und sie dadurch zum Stehen bringen sollen. Es ist wirklich schade für die Franzosen, dab [te nicht über so kluge Leute verfügten wie die Engländek. denn sonst hätten sie wahrscheinlich ihre militärische Katastrophe vermeiden können. Aus all diesen Patentlösungen spricht neben einem militärischen Banausentum eine geradezu sträfliche Unterschätzung des Gegners. die sich bitter rächen muß.
Über derartig alberne Ratschläge könnte man einmal herzlich lachen, wenn nicht bte verbrecherische Absicht daraus spräche, bt e Ziv tlifteninben Abwehrkampf gegen die deutsche Wehrmacht einzuschalten. Ein Versuch, der gegen letes Völkerrecht verstöbt und furchtbare Folgen haben mus. Deutschland kann dagegen nur das eine tun. noch einmal >eme er nsten Wa r nu n g e n zu wiederholen. Wer sich »um veckenschutzenkrieg hergibt, auch die Konseguenzen tragen und hat kein Recht mehr, etn Wehgeschrei anzustimmen. wenn diese Konseguenzen hart und unerbittlich sind. Die verantwortlichen Kreise aber, die diese Heckenschützenromantik fordern, nehmen eine ungeheure Blutschuld auf sich.
(Fortsetzung auf Seite 2)
Gewiß, jede großzügige neue Ordnung, erst recht eine mit so weit gesteckten Zielen, wie Deutschland sie anstrebt, er- fordert Umstellungen, Anpassungen, erfordert vielleicht hie und da vorübergehend auch Opfer. Aber solche Opfer sind den liberalistischen Wirtschaftsmethoden in immer» wahrender Folge gebracht worden, ohne daß sie einen Nutzen gezeitigt hatten. Hielt man es doch für ein ehernes Gesetz, daß sich Konjunktur und Krise in stetigem m - - —- hätten, in einem ewigen Wellenspiel. „... .
nungen aber hat die übrige Welt, hat vor allem Amerika kein Kopfzerbrechen veranstaltet. Es ist richtig, um beim dänischen
sichten auf eine neue W Europas entgegenbringt, thront sein wird. Seit sich abzuzeichnen beginnen, erii ..... Unkenrufe, als ginge nun die Wirtschaft Europas, vielleicht mit Ausnahme Deutschlands selbst, einem sicheren Ruin entgegen. Man hofft vielleicht, durch solche Ausstreuungen Sperrfeuer gegen die deutsche Planung legen zu können, von der man sich für die eigenen Geschäftsinter, essen allerdings mit Recht nicht allzu viel Gutes verspricht. Die Wirklichkeit steht indessen anders aus.
1 r„ Ti u. .IW,.. S, . . Ä . .. en diesen blühenden
Unsinn unter der Überschrift: „Hamburg mdoerifiert.“ Es tit bte alte englische Methode, wenn es den Briten schlecht gebt, so werden die dümmsten Lügen verbreitet. Das haben mir wahrend des Polenfeldzuges erlebt, das kennen wir aus der großen Offensive im Westen, als die Engländer sich Bemühten, ihre verheerende Niederlage in Flandern in einen Steg umzufalschen Jetzt, wo täglich England di« Schlage ter deutschen Luftwaffe zu touren bekommt, möchte und vor allem die Amerikaner, die schon sehr mißtrauisch geworden, sind, glauben machen, daß die englische ßiiftmaffe siegreich fei. Jedermann kann sich in Wirklichkeit « ”1? b?DOn. überzeugen, daß zwar, woraus ter OKW.-Bericht nie einen Hehl macht, sinnlos Bomben auf Wohnviertel abgeworfen wurden, daß aber nie verkehrs- wichttge.Anlagen zerstört, sondern vollkommen in Betrieb sind Die in Deutschland ansässigen Auslanbskorretoon- Men teiben hierüber. bereits heute ihren Blättern ausführlich berichtet und diese unsinnigen Lügen Duff Coopers als das entlarvt, was sie in Wirklichkeit sind, ein ober- fauler Schwindel Sollten sich die Engländer selbst aber der Illusion hmgeben daß sie. eine deutsche Hafenstadt pulverisiert haben, so wurde es für sie ein grausiges Er- warnen geben.
de Gaulle zum Tode verurteilt
Wegen Verrats und Desertton
~ Vessi', .2. „Aug. Sanas meldet aus Clermont-Ferrand: Das Militärgericht des 13. Bezirks hat am Freitag unter dem Vorsitz des Generals Fröre in Ab- wesenbeitsoerfahren ten General de Gaulle wegen Der- rates, Anschlages auf die äußere Sicherheit des Staates und Desertion ins Ausland in Kriegszeiten zum Tode, zur militärischen Degradierung und zum Verlust seines Vermögens verurteilt.
••ctS>eUra.n3i’ntoe Rundfunk gibt bekannt, daß die fron, zosische Regierung das Datum des Zusammentrittes des obersten franzosischen Geri.chtshofes zur Untersuchung der Verantwortlichkeit am Kriege gemäß dem Hetz vom 30. Juli 1940.auf. den 8. August 1940 festgesetzt bat. Der Gerichtshof wird in Lyon tagen.
„„„ ---------------— Luftfahrt
von Kavitänleutnant F o e r fte r und bte. für Fragen ter Rüstungswirtschaft von Oberst b. G. .Sun er mann geleitet. In Sonberreteraten werten auseröern noch die Gebiete bes Kriegsgefangenenwesens und ter Weürmachtgräber- fürsorge, sowie Abwehr- und Presteangelegenhetten bearbeitet. Zur Erledigung ter Zusammenarbeit stehen der italienischen Waffenstillstandskommission deutsche Verbindungsoffiziere in Turin und umgekehrt ter deutschen Wanenstillstandskommis- fton italienische Offiziere, darunter der frühere .langjährige Militärattache in Berlin, Oberst Mancinell.t. in Wiesbaden zur Verfügung, Da neben den rein militärischen und wehrwirtschaftlichen tragen aber auch solche politischer, verwaltungstechnischer und rein wirtschaftlicher Art zu bearbeiten sind 'sind auch Vertretungen ter Obersten Reichsbehorte bei ter Waffenstillstandskommission etnserichiet worden. So
für den neuen Frieden
hat z. B. das Auswärtige Amt eine Vertretung entsandt, in deren Hand zugleich die Bearbeitung des Internierten- und Zivilgefangenenwesens liegt. Ferner sind die Generalbevollmächtigten für die Reichsverwaltung und der Beauftragte für den Vierjahres plan bei der Waffenstillstandskommission vertreten. Maior von Z e s f a verweist dann darauf, wie erfolgreich die Verhandlungen bisher gerührt wurden, was sich aus ter Bekanntgabe über die Rückkehr aller deutschen Kriegsgefangenen bereits ergab. Von den deutschen verwundeten ehemaligen Kriegsgerangenen verbleiben zur Zeit nur noch wenige in einem Lazarett im unbesetzten Gebiet bis zu ihrer Transportfähigkeit. Auch die meisten der deutschen Sinilinternierten. sowie die Saft- und Strafgefangenen. die wegen einer Tat zugunsten des Deutschen Reiches von ten Franzosen festgenommen oder verurteilt wurden, sind inzwischen, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit. wieder auf freien Fug gesetzt worden. Unter diesen befinden sich auch die volksdeutschen Elsaß- Lothringer.
Es ist noch nicht die Zett, so schließt Major von Zeska seinen Artikel, weitere Einzelheiten aus den Verhandlungen der Waffenstillstandskommission bekanntzugeben. Aus dem bisherigen Verlauf ter Verhandlungen aber ist ersichtlich, daß sie deutscherseits ten Bestimmungen des Waffenstillstands- Vertrages entsprechend streng genau, aber gerecht mit der französischen Abordnung geführt werde«. In demselben Geiste werden sie in den kommenden Wochen mit dem Ziele sum Ende geführt werten, wie es in der Präambel der Wanenstillstandsbedingungen vom Führer festgelegt wurde: eine Wiederaufnahme des Kampfes zu verhindern und Deutschland alle Sicherheit zu geben, für die ihm auf gezwungene Weiterführuna des Krieges gegen England. Dieser imterung hat sich alles unterzuordnen. Trotzdem wird den Snterefien Frankreichs und feiner Bevölkerung nach Möglichkeit Rechnung getragen.
Heckenschützen-Rezepte
. wt. Die überlegene Ruhe, in der sich die Engländer früher einmal gefielen, ist einer schlotternden Angst gewichen. Die,Zeit des Wartens auf das große Ereignis, auf die deutsche Landung, mit ter jeder Brite rechnet, hat den Nervenruit and ter Insulaner stark mitgenommen. Da bas Vertrauen in bte eigene Kraft sehr gering ist und Buntesgenossen nirgends in der Welt mehr aufzutreiben sind, sucht man k o sm etliche Kräfte zu Hilfe zu rufen. Wir erinnern uns. dag man einmal den Bundesgenossen ..Z e i t“. dann den „hunger“ als Helfer in Anspruch nahm. Beide haben versagt. ia sie wechselten zur gegnerischen Front hinüber. So setzt man alle Hoffnungen auf den Regen, auf s ch l echtes Wetter, das deutsche Offensivoperationen in größerem Umfang unmöglich machen könnte. Es ist in (Eng» land, wie die „Daily Mail berichtet, eine Barometer- Psychose ausgebrochen. Doch lassen wir das britische Blatt selbst berichten: „Einerlei, ob der Engländer in seinem Büro, in seiner Stadtwohnung oder auf seinem Landsitz ist. er unterbricht alle halbe Stunde seine Beschäftigung, um ans Fenster zu gehen, zum Himmel hinaufzuschauen und bann ans Barometer zu Hopfen. Jeter Strich, ten das Barometer sinkt, ertüllt ihn mit Genugtuung. Bleibt es auf dem alten Stand, so umwölkt sich seine Stirne und geht es auf gut Wetter, so ist er ernstlich besorgt. Ein Volk, das sich nur noch auf einen günstigen Zufall verläßt, hat seine Existenzberechtigung als imperiale Macht eingebüßt. Wer seinen Besitz nicht mehr verteidigen will, oder das Gefühl hat. es nicht mehr zu können, hat keinen Anspruch mehr auf ihn. Er ist müde geworden, morsch und faul und verfügt nicht mehr über die moralischen und heroischen Qualitäten, die die Voraussetzungen eines Herrenvolkes sind.
Die britische Plutokratencliaue und ihre militärischen Berater machen es der Bevölkerung auch wirklich nicht leicht, in die getroffenen Abweh rmatznahmen Vertrauen zu setzen. Ein Befehl, der heute ergeht, wird meist in ten nächsten Tagen schon wieder zurückgerufen. So hat man in ganz England mit viel Mühe und Kosten unzählige Straßensperren angelegt, bie ter neue Oberkommandierende, General Brooke, wieder betoitigen läßt, weil ihm nachträglich die Einsicht gekommen ist daß diese Sperren ja nicht nur den einbringenden Feinb aufhalten könnten, sondern auch die eigenen Bewegungen außerordentlich behindert. Derartige Dinge machen auch dem einfachsten britischen Arbeiter klar, daß die leitenden Kreise einer hoffnungslosen inneren Ratlosigkeit verfallen sind. Außerordentlich teprimiert ist man über bie neueste Verordnung, wonach die Zivilbevölkerung den Osten und Nordosten Londons räumen muß. Man erkennt daraus ten furchtbaren Ernst ter Lage.
Unsagbar lächerlich wirken an dieser Situation und an den Erfahrungen des modernen Krieges gemessen, die Vorstellungen. die sich eine große Zahl ter Engländer von der Abwehr deutscher Angriffe macht. Darin kommt allzu deutlich zum Ausdruck, daß das britische Krämervolk seit Jahrhunderten, von Masakers an wehrlosen Iren abgesehen, keinen Krieg mehr im eigenen Lande geführt hat. Die Briten haben keine Beziehungen mehr zur Waffe und sind gewohnt, ihre Erfolge durch Intrigen, durch politische Machenschaften zu erringen und zu sichern. Die Kriege haben Rebenen überlasten, die sich für goldene Pfunde kaufen ließen. Wenn eine angesehene und weit verbreitete Zeitschrift. wie die „Picture Post", Briefe aus dem Leserkreis veröffentlicht, in denen die naivsten Auffassungen über die Kriegführung im 20. Jahrhundert vertreten werden, bann ist das symptomatisch zu wetten. Da schlägt ein Mann aus
Wiesb lldemr Tagblatt
x. ▼ ErscheinungsM-
Nr. 181
Sainstag/Sonntag, 3./4. August 1940
88. Jahrgang
Wöchentlich
mit einer tägliche«
«• »ilchdruckeni, «ZagMatt» Saus'
8*t”tPe*b”»6«ronti-6te. 66631. Drahtanschrift: Zaabtatt !
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