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1267017 BRT. von den Achsen-Streitkräften in einem Monat vernichtet
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Soweit die realen Tatbestände, die die Plutokraten^ otlinge mit einer Redeflut verschleiern wollen. . Innern
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sabriken. Häfen und Docks erlitten, d. wobei noch von den amerikanischen ......’n Großangriffe «gönnen hätten.
Vernichtung oder bedingungslose Kapitulation
Amtliche britische Schönfärberei gegen stündlich wachsende Katastropheustimmung
lassen: „Die Jnvasionsgefabr für Grotz- britannienbatstchkeineswegsverflüchtigt und es wäre töricht, wenn wir für uns ein rosiges Bild malen wollten. Wir lind uns voll bewußt, daß Deutschland, wenn es zuschlägt, bart schlägt." Dieser Zurückweisung Ameryscher Phrasen haben wir nichts mehr hinzuzufügen.
Churchill wird bescheiden
Britische Illusionen durch Molotow zerstört (Eigener Drabtbericht unserer Berliner Schriftleitung)
Hoffnungen auf die Sowjets nichts ist. und daß alle Störungsversuche gegen den deutsch-russtschen Pakt fehlgeschlagen sind.
_ Wenn,die Engländer aber gehofft haben sollten, daß Sowietrußland stch gegen ine Entwicklung stellt, die stch auf dem Balkan anbabnt. so zeigt die Molotow-Rede, daß Re auch hier irren. Denn die Erklärungen des russischen Regierungschefs zum sowjetrussisch-rumänischen Verhältnis beweisen, daß Sowietrußland stark an derKonso- lidierung des Südo.stens intereRiert ist. Was die Haltung Rüglands der Türkei gegenüber amangt, so ist es klar, das Moskau aus den deutschen Aktenveröffent- lichungen Erkenntnisse darüber gewonnen bat, wie sehr die Türkei gewillt war, Aktionen im Dienste Englands durch- zufübren. Nachdem Sowjetrutzland die Haltung Englands durchickaitt hat und sich auch über die friedselige Politik gewisser Cliquen tit Amerika im Klaren ist, ergibt sich ohne weiteres, daß die deutsch-russischen Beziehungen, aber auch dre Beziehungen Rüglands zu Italien in zunehmendem Mabe einer natürlichen Entwicklung fähig sind, so schmerzlich das auch für die Engländer sein mag.
paßt bat. Was auch immer geschieht, diesmal wird er keine ko bequeme Fahrt baben. wie dies vielleicht vor wenigen Monaten der Fall gewesen wäre." Das bört stch schon recht bescheiden an. Bequem baben wir uns den Krieg überkamst nicht vorgestellt und das ist unser grober Vorteil.
(Fortsetzung auf Seite 2)
Deutsches Kaperschiff im Südatlantik
Britischer Hilfskreuzer „Alcantara" schwer beschädigt
Rio de Janeiro. 2. Aug. Der britische Hilfskreuzer „Alcantara" lief am Donnerstagvormittag in den Hafen von Rio de Janeiro ein. Der Hilfskreuzer bat nach einem amtlichen Londoner Kommunique vom Mittwoch einen Kampf mit einem deutschen Kaperschiff aus- gefochten. Schon als das riesige englische Schiff (22 209 Bruttoregistertonnen) in den Hafen einlief, konnte man stch durch Augenschein davon überzeugen. welche schwere Beschädigungen es bei dem Gefecht erlitten bat. Das Schiff muß Treffer unter der Wasserlinie haben, denn ein Teil des Schiffsrumpfes ist vollgelaufen. Die „Alcantara" liegt nach Backbord über, das Heck liegt sehr tief im Wasser, während der Bug hoch aus dem Wasser hervor- ragt.
Häuptlinge mit einer Redeflut verschleiern wollm. . Innenminister Amern tat stch in dem Versuch, die Eebrrne der britüchen Massen zu vernebeln, besonders hervor. Er tat des Guten ein wenig zu viel und überschritt ine Grenze der Lächerlichkeit. Behauptete doch dieser ramose Seimat- stratege^. die lange Küste, die Deutschland beherrscht, kt eine grobe Gefahr für Hitler. Beileibe nicht für die Engländer, kür die stch die zahlreichen deutschen Luft- und Flottenbasen an der Eegenküste des Kanals, in Belgien. Holland, Sud-und Mittelnorwegen anscheinend sehr vorterlhatt auswirken. Noch netter ist die Begründung. Die lange Küste ist nämlich, laut Amery den Angriffen der englischen Seestreltkarte ausgesetzt Bisher baben wir von etnei solchen britischen Ottenffv- overation noch nichts gemerkt und die Engländer, ine stündlich eine deutsche Landung befürchten, werden sta wobl auch in Zukunft einen derartigen Luxus schwerlich leisten. Immerbin. es bört stch gut an. Der britische Burger soll den Eindruck erhalten, als ob England noch zu einer Offensive fähig sei, wenn es nur wolle. Amern macht den Größenwahn komplett mit der Bemerkung, „mit Hilfe unserer Flieger und unserer Flotte wird unsere Armee m kurzem bereit sein, den Feind auf dem Lande anzugrerfen." Diese großmäulige Behauptung wollen mir von der „Timesdem Leibblatt der britischen Plutokraten, selbst kommentieren
Selbst Churchill, der stch zur Zeit auf einer „militärischen Bestchttgungsreise" im Süden befindet, ist etwas vorsichttger als sein dilettantischer Kollege. In einer Rede sagte er u. a.: „Ich weiß nicht, ob Hitler den Autobus ver-
wt. Man kann es den brittschen Plutokraten nicht einmal allzusehr verübeln, wenn sie in ihren Reden einen rosenroten Optimismus entfalten, denn sie haben diese Schönfärberei bitter nötig. Ob man ihre Lage vom politischen, wirtschaftlichen ober militärischen Standpunkt aus betrachtet, sie ist nach jeder Richtung bin verzweifelt und hoffnungslos. Die italienische Zeitung „T r i b u n a" findet das reckte Wort, wenn sie lagt, dab es für England nur noch eine Alternative gebe: Entweder bedingungslose Kapitulation oder völlige Vernichtung. Selbst die Amerikaner, von denen man ruhig sagen darf, dab mehr noch als ihre Sympathien auf der Seite Großbritanniens stehen, beurteilen die Chancen Londons mit jedem Tage pessimistischer. Wenn auch die Berichte der USA.-Korrespondenten aus der englischen Hauptstadt zensiert sind, ko lassen Re doch durchblicken. daß die deutschen Luftangriffe in ihrer Wirkung furchtbar sind. Die Amerikaner sind sich aber auch völlig klar darüber, daß ine bisher durchgeführten Bombardements überhaupt keinen Vergleich mit dem zu erwartenden Großangriff aushalten können. Der militärische Mitarbeiter des „Picture Magazine" hebt hervor, daß die deutschen Kamvfstaffeln bei Tage einfliegen und dadurch vorzügliche Zielmöglichkeiten haben, die den britischen Nachtangriffen versagt sind. Die Beschränkung auf nächtliche Einflüge sei aber auch ein Beweis für die Unterlegenheit der britischen Luftwaffe. Deutschland ?iaBe nicht nur den Vorteil, über erheblich mehr Bomben- lugzeuge zu verfügen, sondern es könne auch keine Angriffe auf die verhältnismäßig kleine bttttkche Insel konzentrieren, während die Royal Air Force gezwungen sei. ihre bescheidenen Kräfte über Dreiviertel des Kontinents zu zersplittern. Die Berichte der schwedischen Blätter unterstreichen noch die amerikanischen Feststellungen und betonen besonders die moralische Wirkung der deutschen Angriffe. Materiell werde die Kriegswirtschaft Englands außerordentlich stark betroffen, allein schon durch den Arbeitsstundenausfall. den der ständige Luttalarm verursache. Die letzten SLiffsversenkungen machten die Bevölkerung nervös und das Verttauen auf die amerikanischen Lieferungen sei dadurch erschüttert worden.
Amery durck die „Times" Lügen gestraft
Verbrechen der Welt Sand in die Augen streuen zu können, io irrt man sich. Auch die amerikanische Preße spricht immer wieder von der ungeheuren Wirkung der deutschen Luftangriffe auf England. Daß Churchill es nicht wagt, neutrale Journalisten in die bombardierten Gebiete führen zu lassen, daß diese Gebiete vielmehr st r e n g abgesperrt werden, wird dabei als Beweis dafür bewertet. daß die Lchüden, die die Bombardierungen militärischer Anlagen, außerordentlich
Blättern betont wird, daß die deutsche: auf England noch gar nickt 6<
(Karte: „Bilder und Studien".)
die Sudan-Küste mit Pott Sudan sowie in Richtung Brittsck- Somaliland ausgerollt wird.
Die in unserer Karte eingezeichneten Pfette sollen das Ettennen der militärischen Vorgänge erleichtern. Bei allem — das wollen wir zugrunde legen — sind die natürlichen Vorbedingungen der Landschaft, des Klimas, der Wasser- und Windverhältnisse in einem viel entscheidenderen Sinne die bestimmten Fattoren eines Feldzuges als in anderen Breiten. Bei der Überprüfung von Gelände gewinnen zum Beispiel wollen wir uns dieser Tatsache erinnern, auf die wir im einzelnen in diesen wenigen Zeilen nicht einzugehen vermögen.
Die ersten italienischen Angriffsvfette wurden gegen Kassa la und gegen Galaba t angesetzt. Kassala liegt knappe 30 Kilometer hinter der italienischen Grenze, ist gegen diese aber durch einen schroffen Gebirgszug gesichert. Kassala will uns als das wichtigste Zentrum des östlichen Sudans erscheinen, da es einen Zentralpunkt des sudanesischen Eisen- babnetzes darstellt. Durch die „Baumwoll-Bahn" hat es Verbindung mit dem Blauen Nil nach Westen und an»
Der Krieg in Ostafrika
Es ist jetzt ein halbes Hundert Tage her, daß Italien «die britische Willkür zu den Watten griff. Nach dem
’rbruch Frankreichs konzentriert sich das Geschehen auf drei Schauplätze: das Mittelmeer mit den Stichworten Gibraltar. Malta, Alexandrien und Haifa, auf die Grenzkämpfe an der libysch-ägyptischen Front, die der (Eigenart unterliegen, daß der Feind zwar auf ägyptischem Boden steht, Ägypten selbst aber stch nicht im Kriegszustand mit Italien befindet, sowie aus Jtalienisch-Oftafrika.
Italien kämpft hier an drei Fronten: Nach Norden gegen den Sudan, nach Süden gegen Kenia, und in der dritten DimenRon, dem L u f t r a u m, der in Richtung Aden,
as. Berlin, 2. Aug. London muß nickt nur auf militärischem. sondern auch auf politischem Gebiet schwere S ch l a v v e n e i n st e ck e n. So hatte man stck gerade in den letzten Tagen immer wieder der Hoffnung hingegeben. freundschaftliche Beziehungen »u den Sowjets Herstellen zu können, und hatte erneut auf eine Trübung der deutsch-russischen Beziehungen spekuliert. Darauf hat gestern der sowjet- rukstsche Regierungschef und Außenminister Molotow in einer Rede vor dem Obersten oowiet geantwortet. Es kei schwierig, so erklärte Molotow, sich gute Beziehungen zu England vorzustellen. Er unterstrich gegenüber allen englischen Storungsversuchen den Wert des deutsch- russischen Paktes erneut. „Wir können . so führte der russische Regierungschef wörtlich aus. lediglich bestätigen, daß unserer Ansicht nach die gutnachbarlichen und freundschaftlichen sowietrussisch-deutkchen Beziehungen, die stck herausgebildet haben, nicht auf Grund kardinaler Staatsinterekken sowohl der Sowjetunion als auch Deutschlands stch gebildet haben". Damit ist den Engländern noch einmal zu Gemitte gefüh.l den. daß es ttod des neuen Botschafters in Moskau mit den
Zu diesen Erfolgen gegen die militärischen Ziele in England selbst gesellen stch noch die großen Erfolge gegen die englische Flotte. Sier wetteifern sowohl bei uns als auch bei unserem italienischen Bundesgenossen Luftwaffe und Marine darin, die Meere von englischen Schiffen frei» »uhalten. Welch große Erfolge hier in der letzten Zeit errungen wurden, das zeigt eine Zusammenstellung, die auf Grund der amtlichen Berichte heute der „Völkische Beobachter" veröffentlicht. Danach wurden Rämlich von der deutschen und der italienischen Luftwaffe und von den beiden Kriegsmarinen seit dem Waffenstillstand mit Frankreich, das heißt in der Zeit vom 2 6. Juni bis »um 1. August, versenkt: 1.267 017 BRT. feindlicher Handelsschiffraum. acht U-Boote, zwei Kreuzer, vier Zerstörer, ein Hilfskreuzer, ein Tanker und drei Handelsschiffe unbekannter Tonnage. Es wurden torpediert und durch Bombentreffer schwer beschädigt rund 70 feindliche Handelsschiffe, vier Schlachtschiffe bzw. Schlachttreuzer. acht Zerstörer, ein U-Boot zwei Hilfskreuzer, ein Minensuchboot, sechs Vorpostenboote. Das ist eine Zwischenbilanz, die cs verständlich macht, daß die amtlichen englischen Kreise immer wieder die wildesten Lügen vewreiten, um der englischen Bevölkerung Mut zu machen.
Schwere Kriegsschiffsverluste
as Berlin, 2. Aug. Die englische Presse spricht, um die Öffentlichkeit von den schweren deutschen Luftangriffen auf England abzulenken, oft und gern von den angeblichen Heldentaten und Erfolgen der englischen Luftwaffe. Die .Daily Mail" glaubt sogar ihren Lesern versichern zu können, da« die englischen Bombenangriffe auf Deutschland „Hitlers Plane sehr beeinträchtigt" haben. Man steht, die Engländer halten an ihren Methoden des Se lbstbet.ru ges und der Gesundbeterei fest. Wie es tatsächlich um die Heldentaten der englischen Luft- wane steht, das zeigt das neue Verbrechen englischer Flieger, der feige Abwurf englischer Bomben auf die Altstadt von Hannover. Wieder sind hier weitab von allen militärischen Zielen Bomben am Wohnhäuser abge- worten worden, und wieder ist damit Herr Duff Cooper Lugen gestraft worden, der unlängst versicherte. daß die englischen Flieger nur militärische Ziele an- griffen.und auf den Bombenabwurf verzichteten, wenn ste diese Ziele nicht klar ausmachen könnten. Da war denn die Dimes ‘ doch erheblich ehrlicher, die schrieb, man hoffe, durch Angriffe auf Wohnviertel die deutsche Zivilbevölkerung zermürben zu können. Die Engländer irren aber gewaltig, wenn sie glauben, durch solche feigen Verbrechen, wie die Bombenabwürfe auf Wohnviertel, irgendeinen Vorteil erringen zu können. Für den Verlauf des Krieges haben solche Bombenabwürfe nicht die geringste Bedeutung. Das deutsche Volk steht darin nur ein Eingeständnis der britischen Schwäche, einen Beweis, daß England nicht in der Lage ist, militärische Ziele in Deutschland anzugreifen. Wir vergessen aber dieses englische Betragen nicht, die Rechnung auch hierfür wird zu gegebener Zeit vorgelegt und muß von den Engländern bezahlt werden. »
Wenn man aber in London glauben sollte, durch solche
W iesli adener Sagblatt
Druck mtd Verlag: Erscheinungszeit:
Nr. 180
88. Jahrgang
Freitag, 2. August 1940
Wöchentlich mit cittct
SnteigensteUe: Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil Grund, preis 7 Rpf., der 85 Millimeter breiten Spalte im Tertteil 60 ffipf., sonst laut Preisliste Nr, 8, Nachlaße nach Preisliste 3tr. 9‘. — Schluß der Anzeigen-Annahme s>/, Uhr pormtttags.
8. Schelleuberg'sche Suchdruckerei, „Tagblatt »Haus' xernst-recher^mmnel-Nr. 30631. Drahtanschrift: Tagblatt Wiesbaden. PostfcheiSonto: Frankfurt a. M. 8tr~74O5.
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