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Wiesbadner TaMatt

Erschtinmlg-zeit-

88. Jahrgang

Mittwoch, 31. Juli 1940

Nr. 178

Englische Presse schildert die Todesverachtung unsrer Stulas über Dover

achter stutzig mi

Wöchentlich mit einer täglichen

Demokratische Legende

Von unserem Berliner Schriftleiter Walter Aßmus

Anzeigenpreise: «in Millimeter HSHe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anz-tgentell «rund, preis 7 Rpf., der 86 Millimeter breiten Spalte im Tertteil so Rpf., sonst laut Preisliste Nr. b, Nachlass« nach Preisliste Nr. g. Schluß der Anzeigen-Annahme g>7» Uhr vormittags.

Der Angriff war fürchterlich

8. Schell^derg'sch« Suchdnuierei, ^agblatt.Ho«' v-rnsprech-r.Eammel.Nr. 80631. Dmhtanlchrist: Tagblatt Wiesbaden. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Nr. 7403.

Missionare als Agenten des Secret Service

Der britische Svionageskandal in Japan

Preis«: Für 2 Wochen 04 Ryf^ für einen Monat RM. 2., «inschlietzlich Traglohn, di« Post bezogen RM. 2JS, zuzüglich 36 Rpf. Bestellgeld. Einzelnummern 10 Rpf. !-Hinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises.

baten Englands gewesen. 40 Prozent aller Ware», die England einsübren mutz, nebmen den Weg über i^e Tbemse. Jede Störung des Seebandelsverkehrs von London wirkt sich daher besonders schwer, ja geradezu katastrovbal aus. da eine Umleitung des Schiffsverkehrs nach den strotzen Häfen an der Westküste nicht möglich ist. weil diese Städte ebensowenig wie ihre Bahn- und Wegeverbindunsen nach dem Innern in der Lage find. Zuwachs aufzunehmen.

schwierige Versorgungsprobleme auf. Man mtiw sich nämlich vergegenwärtigen, datz London mit Vororten rund 8.2 Millionen Menschen zahlt, das ist ein volles Fünftel der Eesamtbevölkerung von England und Schottland, Nicht allein didse Menschen aber leben von den Zufuhren, die über den Londoner Hafen kommen, sondern auch noch ein weiteres Hinterland, so datz insgesamt etwa % der Bevölkerung Englands und Schottlands über London ver­sorgt werden. London ist bisher der bedeutendste Einfuhr­hafen Englands gewesen. 40 Prozent aller Ware». l'._ .'..-führen mutz, nehmen den Weg über i»Je

Themse. Jede Störung des Seehandelsverkehrs von London wirkt sich daher besonders schwer, ja geradezu katastrophal

as. Berlin. 31. Juli. Das englische Unterhaus bat es vorgezogen, gestern in geheimer Sitzung zu tagen. Offenbar hoffte man. aus diese Weise Herrn Churchill zu etwas weitgehenderen Äußerungen als in einer öffentlichen Sitzung veranlassen zu können. Jedenfalls sprachen sich 200 Abge­ordnete für eine Eeheimsrtzuna und 109 für eine öffentliche Sitzung aus. Da das Unterhaus über 600 Abgeordnete zäblt, ist die Sitzung offenbar sehr schlecht besucht gewesen, .ober die Zahl der Stimmenthaltungen ist außerordentlich grog Wenn Churchill nun in dieser Sitzung einen einigermaßen ehrlichen Lagebericht erstattet haben sollte, so würden die Herren Ab­geordneten ein mehr als trostloses Bild erhalten haben. Die deutschen U-Boote und die deutsche Luftwaffe machen den Engländern immer wieder klar, was es bergt, das nationalsozialistische Deutschland üerauszusordern und was ihnen noch bevorsteht. So hat der deutsche Stuka-An- grisf auf Dover lähmenden Schrecken in ganz England verbreitet. Die fortgesetzten Angriffe der deutschen U-Boote und der deutschen Fliegr aber auf die englischen Eeleit- züae. die noch unter der englischen Küste den Kanal zu passieren versuchen, sowie die deutschen Luftangriffe auf die Hasenanlagen von London haben, nach der Meldung derNew Bork Daily News", schon zur Schlietzung des Londoner Hafens für die Schisfahrt geführt. Für England tauchen damit sehr

haben wir wiederholt aufgezeigt. Wir haben dargestellt, wie dieses Land vonlOOFamilienbeherrscht wird und wie selbst niemand obne den nötigen finanziellen Hinterhalt in das Unterhaus gelangen kann. Datz das keine Verzerrung der englischen Zustände ist. bescheinigen uns die Engländer selbst: wir verweisen hier nur aus Vernarb S b a w. der von den regiereichen Schichten in England sagt:Sie regieren das Land sehr schlecht, weil sie vom Volk so weit abgeruckt sind, bo6 sie seine Note nicht kennen. Sie benutzen ibre Macht, um sich noch mehr zu be­reichern. indem sie die Armen zwingen, noch härter und für noch weniger Lohn zu arbeiten. Sie geben ungeheure Sum­men für Sport und Unterhaltung aus. für Prassereien und Schaugevräntze. und sehr wenig für Wissenschaft. Kunst und Bildung. Sre erzeugen Armut in grobem Mäh­st ab, indem sie die Arbeiter der Produktion entziehen, um sie in überflüssigem Eesindedienst zu vergeuden." Shaw wun­dert stch auch nicht darüber, datz die Gesetze schleckt sind, denn er stellt fest, datz die Reichen im Parlament weitaus in der Mehrheit sind, während die Vertreter der Armen sich in der Minderzahl befinden,trotzdem die Armen im Lande eine Mehrheit von 9:1 besitzen/ Die Folgen einer solchen Herr­schaft sind wiederholt aufgezeigt worden. England hat sich

Ungewolltes Lob

wt Zu Beginn des Jabres 1939 äutzerte sich Winston Cbnrchill. wie ein Gewährsmann derAction Francaise" berichtet, während eines Besuches an der Riviera:Was auch immer sei. wir werden den Krieg fübren. Es wird schreckliche Massakers geben, aber wir werden ihn gewinnen." Damals war Churchill nochPrivatmann" und die britische Regierung tat so. als ob sie sich bemübte. einen bewaffneten Konflikt zu vermeiden. Sehen wir einmal von derFrivolitätundVerantwortungslosigkeit. mit der die Plutokraten an der Tbemse das Unglück des Krieges über Europa herabgezwungen haben, ab. Diese Erkenntnis ist ja beute Gemeingut aller Einsichtigen, so datz es sich nicht verlobnt. sie mit französischen Beweisen zu be­legen. Betrachten wir die politische Prophetie Churchills, die wenigstens teilweise eingetroffen ist. Zwar hat sich dieser Gangsterbäuvtling die Masiakers anders vor- gestellt. Damals hoffte er noch R u h l a n d in die Ver­schwörung gegen das Reich und gegen Italien einbeziehen zu können. Damals träumte er noch von einem Angriff russisch- volnischer Millionenbeere, der die militärische Kraft Deutsch­lands zermürben und die deutsche Jugend verbluten lasten sollte. Massakers, auf Kosten der Zukunft des verhatzten Nationalsozialismus. Er träumte noch von der entscheiden­den Wirkung der britischen Blockade, von einer Einbe­ziehung der Südoststaaten in den Krieg, wodurch Deutschland von jeder Zufuhr abgeschnitten werden sollte. Hunger- massakers an deutschen Frauen und Kindern. Das bat sich nun alles als Illusion entpuppt. Nicht, datz die Massakers gefehlt bätten. sie sind, wie Churchill es prophe­zeite. eingetreten. Das können die Tommies, die der Hölle von Dünkirchen entkamen, ibrem blutdürstigen Minister­präsidenten bestätigen. Das beweisen auch die Londoner Pressestimmen zu dem am Montag durchgefübrten Angriff deutscher Stukas auf die Hafenanlagen von Dover.

Die britischen Zeitungen nennen diesen Angriff die schwer st e Luftschlacht über England seit Kriegs­beginn. Die Wirkung sei fürchterlich gewesen. Etwa 100 deutsche Flugzeuge, darunter 55 Stukas, bombardierten nach englischen Berichten die militärischen Ziele Dovers. Die deutschen Flieger seien von einem rasenden Flakfeuer emp­fangen worden, aber sie bätten sich Lberbauvt nicht um die Abwehr gekümmert. Mit geradezu bewunderns­würdigem Mut und größter Todesverachtung seien sie wohlgemerkt, das schreiben englische Blätter. in das Abwehrfeuer hineingebraust. In fast senkrechtem Flug seien sie in Wellen zu je acht Maschinen auf ibre Ziele niedergestoben und hätten beim Übergang in die Horizontal­stellung Salven von schweren und leichten Bombenabgeworfen. Grauenhafte Explosionen seien gefolgt und hätten alle.Häuser in der Nähe der Hafenanlagen in ihren Grundfesten erschüttert. Was die Massakers be- trifft. so ist also die Voraussage Churchills eingetroffen nur mit umgekehrten Vorzeichen und nur mit dem Unter­schied. datz nicht wehrlose deutsche Frauen und Kinder, son­dern britische Soldaten. Träger des Churchillschen Vernich- tungswillens. den Übermut ihres Eangsterhäuvtlings bützen mutzten.

Um den zweiten Teil der Churchillschen Prophezeiung, daß England den Kries gewinnen werde, steht es allerdings schlecht bestellt. Daran glauben heute selbst die verantwort­lichen britischen Kriegshetzer nicht mehr. Sie wären berl- frob. wenn sie noch einmal mit blauem Auge davonkamen, dber auch diese ärmliche Chance ist. bevor noch der deutsche Erotzangriff eingesetzt bat. bereits zerronnen. Wenn diese Feststellung noch eines Beweises bedurft hatte, dann brauchte man sich nur die Versenkungsziffern unserer U-Boote und unserer Luftwaffe in den letzten Tagen vor Äugen zu halten. Am 26. Juli wurden 63 000 DRT.. am 27 Juli 97 298 BRT. und am 28. Juli 60 000 BRT. wertvollen Schiffsraumes tarnt Ladung auf den Grund des Meeres geschickt. Wenn man sich die Verluste an Gütern und Ladungen klarmachen will, dann mutz man bedenken, datz 1000 BRT. etwa 1400 Tonnen Waren gleichkommen, denn die Vruttoregistertonne ist ja nur ein Raummatz. eine

wt. Die britische Spionage-Affäre in Japan wächst sich zu einem ungeheuren Skandal aus Es zeigt sich wieder einmal, mit welch skrupellosen Mitteln der Secret Service arbeitet und versucht, die militärische und sittliche Kraft der Völker, die dem. britischen Imperialismus im Wege stehen zu unterhohlen. Eine treffende Illustration zu der christlichen F r ö m m i g k e l t.der britischen Plitto- kratenhäuvtlinge vom Schlage Halifax ist. die javanische Fest­stellung. datz sich die Engländer . Tut ihre Spionage und Sabotagetätigkeit besonders der Kirche, bzw. ihrer M t s- Li o n a r e bedienten Ihnen fiel vor allem die Aufgabe zu, Propaganda für das brtische Empire.zu treiben, also.mich den Javanern klarzumachen, daß ch r i st I i ch und btt tisch ein und dasselbe ist Die Mitteilungen, die die javanische Presse über diese Affäre macht, haben in der Bevölkerung außerordentliches Aufsehen und tiefste Empörung er­regt Mit Entsetzen hört man. Sa« die.Englander em dlcht- maschiges Netz von getarnten Spionage- und Sabotage- Organisationen über das ganze Land aezMN hatten. 200 Danken und Klubs, sowie 810 Schulen und Kirchen arbeiteten

für den britischen Geheimdienst. Sie waren damit beauitragt. lausend über Flugplätze und militärische und wirtschaftliche Angelegenheiten aller Art zu berichten. Feuer- und Autover- sicherungen. die mit englischem Geld finanziert sind, über­wachten die industriellen Anlagen. Die Faden liefen bei einer englischen Firma die ihren Hauvtsitz tn London und Zweig­stellen in ganz Japan. Korea und Formoia. sowie 110 Ver­tretungen in den javanischen Städten unterhielt, zusammen. Diese Deckfirma stand sowohl mit der britischen Botschaft, als auch mit dem Londoner Informations- Ministerium direkt in Verbindung. Auch in Korea wur­den. wie aus Tokio berichtet wird, bereits zahlreiche Ver­haftungen vorgenommen. Die javanische Presse warnt die Bevölkerung auf das nachdrücklichste vor den verbrecherischen Machenschatten der britischen Agenten und Unruhestifter Die Armee »et entschlossen, gegen dieienigen Javaner, die im Solde der Briten stünden, schärsstens vorzugehen. Dieser Spionage- Skandal ist eine neue flammende Anklage gegen die britische Plutokratie der die gemeinsten Mittel nicht zu schade sind, wem» es mit. ihre inweriamtischen Ziele durchzudrucke».

Die Engländer versichern täglich mehrmals, das es Ehrensache der Demokratien sei. das national­sozialistische Deutschland zu bekämpfen. Ihre Propaganda versucht auch krampfhaft, diesen Krieg in einen Kreuzzug für die Demokratie und Zivilisation umzufabchen. wie sie ja auch gern zu uns alsFeldwebel der Zivilisation sprechen möchten. Man müßte daraus folgern, datz die Demottatie in Reinkultur in England zu finden ist und daß die Zivilisa­tion dort in schönster Blüte steht. Aber die Engländer leiden an einer Begriffsverwirrung. Sie sprechen von Gott und meinen Kattun und Dividende, sie reden von Demo­kratie. also von der Volksherrschaft. und meinen die Pluto- kratte, die Herrschaft einer kleinen Cliane der Reichen. England bat es von je.sehr.gut verstanden, der Welt einzutrichtern, daß in Großbritannien alles tn schönster Ordnung ist. daß diese gottgesegnete Insel das Mutterland der Demokratie ist und daß der englische Gentleman das et» strebenswerteste Erziehungsideal für die ganze Welt sein müßte. Dabei hatte eigentlich schon die Tatsache, daßEngland bis zum Jahre 1918 fein allgemeines und gleiches Wahlrecht besaß, und die weitere Tatsache, daß die erste Kammer des Oberhauses schon durch ihre ganze Zusammensetzung mit dem Volke überhaupt nichts zu tun bat. reden denkenden Beob­achter stutzig machen müssen. ,, _ _ ,

Wie es tatsächlich um die englische Demokratie bestellt ist. haben wir wiederholt aufgezeigt. Wir haben dargestellt. wie

Im Mittelmeer ist die Lage der Engländer nicht besser. Dort zerschlägt die italienische Luftwaffe die englischen Geleitzüge. Die römische Presse stellt aber auch fest, daß die englische Flotte in Alexandria mit ihren vier Schlachtschiffen, einem Flugzeugträger und zwölf Kreuzern sich angesichts der italienischen Luftüberlegenheit nicht zu be­wegen vermag, und so sut wie eingeschlossen ist. Alle Operationen der englischen Seeftreitfräfte seien bisher an der italienischen Seeaufklatung gescheitert.

Die politische Lage Englands ist nicht weniger un- aunftia als die militärische. Die Salzburger Besprechungen haben den Engländern gezeigt, daß sich die Neuordnung Europas ohne Großbritannien vollzieht. Der Balkan ist für England endgültig verloren. Hatte man aber noch Hoffnungen auf Japan gesetzt und hatte man damit gerechnet, Japan für englische Zugeständnisse, wie etwa die Sprenmma des Transportweges über Burma für Tschiankai- schek für England gewinnen zu können, so zeigt die Aushebung der englischen Svionageorganisation und die Ver­haftung verschiedener Engländer durch die Japaner, datz Tokio auf der Hut ist. Man versucht wie es Außenminister Lord Halifax im Oberhaus getan hat. die japanischen Anschuldi- N.ngen zu entkräften, was. aber auf die Javaner keinerlei Einbruch macht. Die englische Presse spricht von einer ernsten Lage und »ordert zum Teil Gegenmaßnahmen, wie die Ver­haftung von Javanern in England usw. Aber damit dürfte man wohl vorsichtig sein, man kann in London eben nicht verkennen, daß die englische Niederlage sich nicht auf dem Balkan wie überhaupt in Europa, sondern auch im Fernen Osten auswirkt. Die nwanische Presse dankt ihrer eigenen Regierung, daß sie die Wühlarbeit der Engländer aufgedeckt hat und »ordert em weiteres energisches Vorgehen gegen Enslano.

Einheit zur Bemessung der Schiffsgröße. Unter Berücksich­tigung dieser Voraussetzung kommen wir zu dem Ergebnis, daß innerhalb von drei Tagen 318 000 Tonnen Waren, an denen die Insel heute schon.Mangel.leidet^ver- nichtet wurden. Das kommt 342 Eüterzugen zu je 60 Wag­gons, den Waggon zu 15 Tonnen gerechnet, gleich, Ein Er­folg. der für England vernichtend ist. Die Blockade, die Deutschlands Frauen und Kinder dem Hungertod überliefern sollte, bat sich gegen ihre eigenen Erfinder gewandt. Nicht nur 318 000 Tonnen Waren sind verloren, sondern auch bjs unersetzliche Schiffsraum, der neue Güter zum Ersatz bera..- bolen könnte. In den Sveichern der überseeischen britischen Besitzungen und des amerikanischen Kontinentes, verderben die Lebensmittel, und England muß den Leibgurte! enger schnallen. Silber es fehlen die Dampfer, die sie.hereinholen könnten. 200 000 Zentner Zwiebeln verfaulen in Ägypten, weil die nötigen Transportschiffe nicht da. sind. Die ägyp­tischen Bauern aber darben, da kem Geld entgeht. Dem­gegenüber müssen amerikanische Blatter feststellen, daß. um nur ein Beispiel zu nennen, die kriegsmäßige Olver- sorgung der Achsenmächte hundertprozentig sicher- gestellt ist. Neben der deutschen synthetischen Erzeugung verfüge das Reich und Italien über die gesamte Ausbeute der rumänischen Erdölguellen, die durch die letzten Maß­nahmen der Bukarester Regierung noch erheblich gesteigert worden sei.Wir werden ibn. den Krieg, gewinnen.".Dieser Teil der Churchillschen Prophezeiung war also eine, wie man sagen muß. verdiente Fehlsvekulation.

In feiner Wut sucht sich der britische Massenmörder an Wehrlosen zu rächen. Unter dem Schutze der Dunkelheit läßt er seine Flugzeuge nach Deutschland einfliegen und Bomben auf Krankenbäuser. Lazarette. Kirchen. Bauernböfe und Wobnbäuser werfen. Mord an Zivilisten, zu mehr reicht es bei der brittschen Solda­teska nicht. Neuerdings haben sich die Banditen der RAF. auf das Abschießen deutscher Seenotflugzeuge, die unter dem Schutz des Roten Kreuzes stehen, spezialisiert. Das britische Luftfahrtministerium schämt sich nicht, diese trau­rigenErfolge" auch noch offiziell bekanntzugeben. Das Verbrechen ist um so ruchloser, als die deutschen Seenotflug­zeuge sich nicht darauf beschränken, deutsche Flieger zu bergen, sondern auch feindliche Piloten zu retten. _ Und dabei haben die Briten noch den Mut. sich als Schützer der Moral und des internationalen Rechtes aufzuwerfen. Doch ihre Zett ist abgelaufen. Es wird nicht mehr lange dauern, bann wird diesen Mördern und frömmelnden Phrasen­dreschern das Handwerk gelegt sein. Die deutsche Wehrmacht wird Europa und die Welt von dem britischen Vampir befreien.

Katastrophale britische Bilanz (Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung)

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Unterhaltungsbeilage Berlin« Büro: Berlin-Wilmersdorf