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Wiesbadener Tagblatt

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88. Jahrgang

Freitag, 26. Juli 1940

Nr. 174

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Unterhaltungsbeilage $eriin ®üt0:

Planung der Friedenswirtschaft

Reichsminister Funk sprach über die Zukunst der europäischen Wirtschaft

Wirtschaft ohne England

((Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.)

as. Berlin. 26. Juli. Wenn auch der Krieg noch nicht beendet ist. so wird doch naturgemäß verhältnismäßig ost sowohl bei uns wie vor allem auch im Ausland die Frage gestellt, wie sich die' wirtschaftliche Zukunft Europas gestalten wird. Man wird daher überall Reichswirtschastsminifter und Reichsbankpräsident Funk Dank wissen, daß er dieses Thema gestern ausführlich vor Pressevertretern behandelte. Dabei versteht sich von selbst, baß diese Darlegungen einen groben Überblick geben, die Pläne der Neuordnung in großen Zügen umreitzen, aber nicht auf jede kleine Einzelheit eingehen. Klar zeichnet sich nach den Ausführungen Funks das Bild ab. daß die künftige Kontinentalwirtschaft eine Wirtschaft ohne, Eng­land sein wird. Anders steht es nnt den überseeischen Ländern. Funk hat nicht die Idee hundertprozentiger Autarkie verkündet. Wir sind auch im kommenden Frieden bereit, mit und für Europas Weltwirtschaft zu arbeiten. Wir erstreben also keine Selbstgenügsamkeit, sondern unsere Autarkie bat nur zum Zjele. daß wir im E r nstfal l unabhängig sind. Man wird immer darauf achten müssen, so sagte der Minister,daß in der Notzeit der groß- deutsche Wirtschaftsraum mit den ihm eigenen Wirtschafts­kräften zur Verfügung stehen muß und nicht von Kräften und Mächten abhängig wird, aus die wir keinen Einfluß haben. Das ist ein Grundsatz, der sich schon bisher ausgezeichnet be­währt bat. Um nur ein Beispiel anzusühren: Es werden

keine Bedenken bestehen, im Frieden, wenn wieder lebet Autobesitzer seinen Wagen ..aus dem Stall holt. Benzin auch von Übersee einzuführen. Im Kriege haben wir unseren Verbrauch so gedrosselt, daß die eigene Erzeugung und die Einfuhr aus den für uns offenen Räumen den Bedarf glatt und reichlich deckt. So verhält es sich auch mit anderen Gütern, wie wir denn überhaupt bei der Neuordnung nach einem Worte Funks,diejenigen Methoden zur An- wendung bringen, die uns die großen wirtschaftlichen Erfolge vor dem Kriege und insbesondere auch in dem Kriege gewährleistet hgben. Aus den Funkschen Ausführungen ergibt sich weiterhin aber auch klar, daß die hier und da erörterten Ideen von einer euroväischen Zollunion" oder europäischen Wah­rungsunion sich von dem Boden der Wirklichkeit entfernen und in das Reich der Phantasien geboren. Deutschland wird nach diesem Kriege dafür sorgen, daß ine Arbeit sich überall in Ruhe vollziehen kann. Die Zeiten., in denen ein europäisches Land gegen das andere aussespielt werden konnte, sind beendet. Das wird für jedes einzelne Land von Vorteil fein. Die Wirtschaftskraft jedes einzelnen Landes wird nach dem Kriege gewaltig Reigen, die Neuordnung wird dafür sorgen, daß dieser Fortschritt auch jedem Land zugute, kommt. Dabei wird aber der Gesichtspunkt nicht aus dem Auge verloren, daß bei aller Aufrechterhaltung der Weltwirtschaft die europäische Großraumwirtschaft sich im Notfall selb st zu genügen ve rmag. Wer glaubt, durch Boykottdrohungen Europa einschüchtern »u können, der irrt. Es wird kernen Boykott gegen Europa geben, der Aussicht auf Erfolg Bietet.

Die Rede des Reichswirtschaftsministers

leugung Ausdruck, daß der iRen, zu denen Deutschland

(Fortsetzung auf Seite 2)

Wirtschaftsraum vorhanden sind, die diesen Wrrtschattsraum unabhängig von anderen Räumen machen. Die Wirt- schaftsfreiheit dieses Raumes muß also garantiert werden. Das ist weitgehend eine Frage des Lebensstandards.

Man wird immer darauf achten müssen, daß in einer Notzeit oder in der Kriegszeit der großdeutsche Wirtschafts­raum nicht von Kräften und Mächten abhängig wird, auf die Deutschland keinen Einfluß hat. Das ist keine Autarkie im Sinne der Selbstgenügsamkeit, sondern eine politische und lebensnotwendige Wirtschaftsdoktrin. die für den Export em großes freies Betätigungsfeld läßt, und dieses Exvort- potential wird in Großdeutschland nach dem Krieg erheblich größer werden.

In diesem Zusammenhang beschäftigte sich der Minister damit, welche Warenlieferungen das neue Europa von Ruß­land, Amerika. Südamerika und Ostasien erwartet. Rußland wird sich als Lieferant von Rohstoffen und als Abnehmer von deutschen Fertigwaren in der Zukunft noch viel stärker entwickeln als bisher. Wie weit Deutschland mit den Ver­einigten Staaten Handel treibt, liegt in der Hand der Amerikaner selbst. Die Vereinigten Staaten müssen, wenn fie dazu beitragen wollen, die Weltwirtschaft wieder kontinuier­lich zu gestalten, von ihrer falschen Methode abgeben, daß ne das größte Eläubigerland und gleichzeitig das größte Exportland der Welt sein wollen. Der Wirt­schaftsminister ging dann auf das Problem ein, das sich aus der Hortung des überwiegenden Teiles des Goldes in Nord­amerika ergibt.

Man wisse nicht, was damit geschehe, aber das fei auch nicht Deutschlands Sorge. Mit absoluter Sicherheit könne man aber sagen, daß als Grundlage für die europäischen Währungen das Gold in Zukunft keine Rolle spielen wird. Denn die Währung ist nicht abhängig von der Deckung, sondern von dem Wert, den ihr der Staat gibt.

Der Minister gab der llborzeugu Handel mit Südamerika und Ostasten, .... .

die besten Beziehungen batte, sich auch wieder günstig ent­wickeln wird, sobald die englische Seeräuberei aufhort. Die großen Schwierigkeiten in der Weltwirtschaft seien 1. durch die verrückten Methoden von Versailles entstanden und 2 da­durch. daß der große russische Markt ausfiel. Wenn in China die Ordnung wiederbergestellt sei. wird man auch in Ostasten wieder einen sehr aufnahmefähigen Markt erhalten.

Ich glaube nicht", so erklärte F u n k u. abas die Be­strebungen Erfolg haben werden, die amerikanischen Markte in sich autark zu machen. Es fehlen alle wirtschaftlichen Vor­aussetzungen dafür, um die amerikanischen Märkte von der übrigen Welt abzusperren. Die Vereinigten Staaten müsten den Gedanken aufgeben, daß Re Deutschland, bzw. Europa, ihre wirtschaftlichen Bedingungen aufzwingen- können. Um mit den südamerikanischen Staaten Handel zu treiben, brauchen wir die nordamerikanische Vermittlung nicht. Ent­weder findet der deutsch-südamerikanische Wirtschaftsverkehr auf der BaRs freier Vereinbarungen mit souveränen süd­amerikanischen Staaten statt, oder er wird überhaupt nicht ftattfinben. Einer Normalisierung der gegenseitigen Handels­beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Deutsch­land stehen technische Schwierigkeiten überhaupt nicht ent­gegen. und das wird in Zukunft noch viel weniger der Fall sein. Aber schließlich sollte man auch daran denken., daß bei dem internationalen Wirtschaftsverkehr auch die Q u a 111 ä t derWare eine Bedeutung hat. und zwar keine geringe Be­deutung. Darum werden wir uns in Zukunft keine Besorg­nisse zu machen brauchen."

Nachdem der Minister auf die Finanzierung des Ärteges in Deutschland eingegangen war. nahm er zu der Frage Stellung, rote die Kriegswirtschaft tn die Frre de n swirtschaft zurückgeführt würde. Er stellte zuerst fest daß diese Umstellung bestimmt nicht eine groß« wirtschaftliche Krise Hervorrufen würde. Man werde nach dem Kriege absolut eine Rangordnung der großen Wirt- schgitsvorbaben di'rchhalten müssen und werde auch nach dem Kriege den Geld- und Kredltstrom so lenken, rote man es für notwendig halte. Die Aufgaben würden in erster Linie

Berlin. 25. Juli. Reichswirtschastsminister und Präsident der Deutschen Reichsbank, Walter Funk, der vom Reichsmarschall Göring den Auftrag erhalten bat, die zusammenfastende Planung für den Ausbau der deutschen und europäischen Wirtschait nach Beendigung des Krieges vorzubereiten, sprach am Donnerstag vor Vertretern der ausländischen und deutschen Preste über Fragen der europäischen Wirtschaftspolitik.

Der Reichswirtschaftsminister wies einleitend daraufhin, daß man bei der Frage, wie man sich die allgemeine Wirt­schaftsordnung unter der europäischen Neuordnung vorzu­stellen hätte, davon ausgehen mühte, daß die national­sozialistische Wirtschaftspolitik stch bei ihren Methoden nie von einer sturenDogmatik habe leiten laßen. Es wurde stets diejenige Methode angewandt, die jeweils als die zweckmäßigste erschien. Die neue europäische Wirtschaftsordnung werde ebenfalls aus den natür­lichen Gegebenheiten herauswachsen. zumal für ente'enge wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den europäischen Ländern natürliche Grundlagen vorhanden seien.

Selbstverständlich wird der Krieg tiefgreifende Aus­wirkungen auf die europäische Wirtschaft und auch, auf die Weltwirtschaft haben. Deutschland wird mit Italien auf allen Gebieten auf das engste zusammenarbeiten und die deutschen und italienischen Wirtschaftskräfte zum Neubau Europas zusammenfallen. Nach der siegreichen Beendigung des Krieges werden diejenigen Methoden zur. Anwendung . gebracht werden, die Deutschland die großen wirtschaftlichen Erfolge vor dem Kriege und während des Krieges gewähr­leistet haben. Natürlich denke man nicht daran, das freie Spiel der Kräfte wieder wirksam werden zu lasten.

Auf die Wäbrungsfrage eingehend, erklärte Funk, Ite werde sich im Rahmen einer gesunden europäischen Wirtschait und einer vernünftigen wirtschaftlichen Arbeitsteilung zwi­schen den europäischen Volkswirtschaften von selbst losen,, weil Re dann nur noch ein Problem der richtigen Geldtechnik ist. Selbstverständlich wird die Reichsmark -Wahrung die dominierende Währung in Europa sein. Die gewaltige Steigerung der Macht des Großdeuischen Reiches wird eine Befestigung der Reichsmark-Wahrung- als selbstverständliche Folge nach stch ziehen, und der Geltungsbereich bei Reichs­mark wirb laufend zunehmen. Natürlich muß man die Reichs­mark von den Festeln befreien, in denen sie heute gefangen 'ist. und weiter wird man die verschiedenen Marksorten be­seitigen müsten.

Es sei weder die Abstcht. wieder einen völlig freien Eold- und Devisenoerkebr einzurichten, noch tn ganz Europa etwa eine Währungsunion zu schaffen, was la gleich­zeitig auch eine Zollunion bedingen müßte. Die Wäbrungsfragen werden nach ihren Grundlagen ge­regelt werden, nämlich nach dem Ausgleich der Wert­bilanzen.

Das bisherige Verrechnungssystem, das C l e a r.i n g s y st e m. bietet die gegebene Grundlage für eine etwaige Besserung der Währungsverhältniste. Es wird auf Grund der bis­herigen schon angewandten Methoden des.bilateralen Wirt­schaftsverkehrs und der aus ihm entwickelten Zahlungs­abkommen eine weitere Entwicklung zum multilateralen Wirtschaftsverkehr und zu einem Ausgleich der Zahlung?- salben ber einzelnen Länder kommen, so bas also auch bte verschiebenen Länber über eine Clearrngstelle zuemanber tn geregelte Wirtschaftsbeziehungen treten können.. Dann kann naturgemäß auch bei D e v 11 e n v e i k e h i weitgehenb von den jetzigen Festeln unb Beengungen befreit roeiben.

. Dei Ministet befaßte sich wettet mtt dem künftigen euto- paischen Wiitschaftsiaum unb zeigte bte Hrlfsauellen auf. bte ihm aut Beifügung stehen roeiben. Gewisse Piobukte wild es natürlich auch bann nicht in Europa geben, überflüssige Waren aber überhaupt nicht. Man denkt garnicht daran, Grobdeutschland und Europa autark im Sinne einer völligen Selbstgenügsamkeit zu gestalten. Man wird Wert darauf legen, daß die deutschen Jndustrieerzeug- niste nach wie vor in der Welt abgesetzt werden und wirb natürlich bataut bebacht sein, baß möglichst alle bieientgen Produtte ausreichend in dem von Deutschalnd beherrschten

Lag es wirklich daran?

Von unserem Berliner Schriftleiter W. Aßmus^

Französische Zeitungen betreiben jetzt wieder eifrig btl Jagd auf Sündenböcke. bas heißt, sie suchen nach ben tat­sächlichen ober vermeintlichen Schuldigen für den französi­schen Zusammenbruch. Dabei ist man nun auf den früheren Ministerpräsidenten und Kriegsminister D a I a b i e r und die führenden Persönlichkeiten des französischen E e - neraljtabs gestoßen. Ihnen wird von einer Reihe fran­zösischer Zeitungen der Vorwurf gemacht, daß sie nicht den Bericht studiert haben, den eine französische Milrtärmistion beim polnischen Eeneralstab über den deutschen Blitzkrieg in Polen erstattete. In diesem Bericht sei nämlich sehr be­merkenswertes Material über die Durchbruchskraft derdeutschenPanzereinheiten enthalten gewesen, ebenso Angaben über die enge Zusammenarbeit zwischen der deutschen Luftwaffe und den deutschen Panzern und weiter­hin sei auch darin die Treibstoffversorgung der deutschen Panzerdivisionen ausführlich behandelt worden. In Paris habe man sich über alle diese Dinge einfach hinweg- gesetzt und habe erklärt, bah bie französische Armee nicht bte polnische Armee sei. Die französischen Zeitungen vertreten nun bie Ansicht, baß bieser Bericht ber französischen Militär- mistion in Polen in ben Anklagen gegen bie bamals leiten­den Persönlichkeiten in Frankreich eine ganz besondere Rolle spielen werde. Die Schuld dieser Persönlichkeiten sei unge­heuer. denn wenn sie diesem Dokument bte erforberliche Auf­merksamkeit geschenkt haben würden, so hätten die Reben Monate Bis zu dem deutschen Angriff im Westen ausgenutzt werden können, unb* es wäre möglich gewesen, das Unheil abzuwenden. das die französische Armee später getroffen habe.

Inwieweit diese Darstellung der französischen Blätter richtig ist. entzieht sich unserer Kenntnis. Wir haben auch keinerlei Neigung, uns in die in Frankreich beginnende Ab­rechnung mitten Schuldigen oder den vermeintlich Schuldigen einzumischen. Das ist eine Sache, die die Franzosen unter sich ausmachen müssen. Die Betrachtung der französischen Blätter erscheint uns aber doch etwas allzu oberflächlich. Lag es wirklich nur an der ungenügenden Beachtung des Be­richtes einer Militärmission, wenn die französische Armee die schwerste Niederlage hinnehmen mußte, die die Kriegs­geschichte der neuen Zeit kennt? Vielleicht hätte man insofern Nutzen aus dem Bericht der Militärmiffion ziehen können, als man nach dem Durchbruch ber beutschen Panzer nicht bie unsinnigen Melbungen verbreitet hätte, daß es sich nur um schwache motorisierte Kräfte handele, berent weiteren Vor­dringen ohnehin der Brennstoffmangel bald Einhalt gebieten werde. Wir nehmen allerdings an. daß die maßgtzbenben französischen Kreise 'diese Darstellung selbst nicht geglaubt, sondern nur zur Beruhigung des Publikums verbreitet haben. Auch wenn es sich wirklich so verhalten sollte, rote die fran­zösischen Zeitungen behaupten, daß nämlich die Erfahrungen des Polenkrieges nur ungenügeno ausgewertet wurden, so hätte doch auch ein genaues Studium des Berichtes den Franzosen nichts geholten. Sie hatten nicht gemerkt, daß die Zeit über ihre militärischen Ansichten hinweggeschritten war, und sie merkten auch erst zu spät, daß sie sich einer F ü6rung gegenüber sahen, der sie in keiner Weise ge­wachsen waren. Der Führer hat selbst in seiner Reichs­tagsrede vom 19. Juli die kühnen operativen Pläne int ein­zelnen geschildert die zur Vernichtung des französtschen Heeres führten. Auf unterer Seite stand die straffe einheit­liche Führung, auf unserer Seite stand der genialeFeld- Serr und neben ihm ein Führungsavvarat, der den - aller- öchsten Anforderungen gerecht wurde. Auf der anderen Seite sahen wir eine serflatternbe Führung, bie mit Ausschüssen unb Unterausschüssen arbeiten mußte, eine militärische Führung, bte offenbar weitgehenb burch Rücksichten auf

Die rumänischen Staatsmänner in Salzburg

Empfang durch ben Reichsaußenminister

Salzburg, 26.. Juli. (Funkmeldung.) Der Königlich Rumänische Mmisterprasibent Gigurtu unb ber Königlich Rumänische Minister des Äußern. M a n o i'l e s c u. trafen heute morgen. 10.15 Uhr. auf Einlabung ber Reichsregierung in Salzburg ein. Der Reichsminister des Auswärttgen, von Ribbentrov. begrüßte bie rumänischen Staatsmänner auf betn Bahnhof. Vertreter von Staat. Partei unb Wehrmacht hatten stch gleichfalls zum Empfang eingefunben. Der rumänische Ministerpräsident, ber rumänische Minister des Äußeren unb ber ReiKsaußenminister schritten bie Front ber Ehrenkompanie ab: anschließenb geleitete der Reichsaußenminister bie rumä­nischen Gäste zu ihrem Quartier imÖsterreichischen Hot".

Der Königlich Rumänische Ministerprästbent Gigurtu unb ber Königlich Rumänische Außenminister Manoilescu wurden am Mittag von Reichsaußenminister von Ribben­trop im Landhaus Fuschtz «umfangen.

Plutokratische Lebensmittelrationierung

Reiche können soviel eRe«. wie sie bezahlen können"

Rem Bork, 26.,Juli. Associated Preß meldet aus London, die Labourvarty rühre bittere Klage über die scharfe Sebens» mittelrationierung die hauptsächlich von der ärmeren De- DoIfetungsntaRe getragen werden mülle. Die wohlhabenden Klaffen würden von der Rationierung kaum berührt und konntenso viel essen, wie Re bezahlen können". Die Partei ersuche die Regierung, den verschwenderischen und unnötigen Ausg-rben für Nahrungsmittel Einhalt zu gebieten, falls ste eine wachsende Verbitterung unter ber arfieitenben Be­völkerung oermeiben wolle, /