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Wiesbadener Tagblatt

Montag, 1. Juli 1940

Seite 6 Nr. 152

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Sport und Spiel

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konnte Groth aus dem Gewühl ins

Hannover 3:3 und 3:2, während

rennen wurde.

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Abfälle

M. Gauer

WIESBADENER TAGBLATT • FERNRUFSf6 3i

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Die „letzten Vier' der deutschen Futzball-Kriegsmeister- '• ' ' 1 —r— *— —1— fest. Es sind

SV. Waldhof (Westfalen). Die Rapid Wien

zu 3%. Nachfrage zeigte sich nach 4% Reichsschatzanweisungen und Pfandbriefen. Der Verlauf blieb sehr ruhig bei geringen Kursveränderungen^ Tagesgeld unverändert.

Die Revanche gelang nicht

"pBgg. R-ffau — FSB. Schierstein 0:4 (0:3)

4. Klemenz

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Sportfreunde Dotzheim — F«. 02 Biebrich 1:1 (1:1)

Die Dotzheimer Mannschaft, bei der Kaiser und Poulheim fehlten, erschienen mit Kugelstadt; Uhr, Sohlbach; Holzinger, Mohr, Roth; Krämer, Lindner, Großmann, Heil, Webner. An dem gerechten Unentschieden hatte die gesamte Elf Anteil. Hervor­zuheben ist das entschlossene Aufbauspiel des Halblinken Heil, sowie der gesamten Läuferreihe. Ei» gutes Verteidigerspiel lieferte der junge Uhr. Biebrich 02 bestritt den Kampf wohl auch mit einigen Ersatzkräften — es fehlten Eemmer, Standtke, Schwal- bach und Marr 2 — die Mannschaft hatte aber doch mit Barthel, Hausmann, Habermann; Pitthan, Detter, Müller; Mersel, Kuhn, Silvan, Schneider eine starke Streitmacht. Der reiferen Spiel- weise der Gäste setzten die Sportfreunde einen nie erlahmenden Kampfeswillen entgegen. In den ersten 45 Minuten batten die Gäste klare Feldvorteile, di« sie aber durch aufmerksame Zer­störung durch die Sportfreuudr-Verteidigung nicht zu zahlbaren

Das umwehrte Lorch

Die letzte Studienfahrt des Vereins für nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung unter der sachkundigen Führung von Prof. L ü st n e r, Geisenheim, war dem Grenzgebiet von Kur-Mainz und Kur-Pfalz um Lorch gewidmet. Die Beziehungen dieser benachbarten Staaten waren meist alles andere als freundlich, und an Irrungen und ernsthaften Fehden hat es nicht gefehlt. Militärische Siche­rungen aus jener Zeit haben sich in erkennbarer Form bis in die Gegenwart gerettet und gaben dem Historiker wertvolle Anhalts­punkte für die Forschung, stellen aber auch zugleich eine Reihe von Problemen auf. Dazu kommt noch, daß dieses Gebiet bereits in vorgeschichtlicher Zeit (etwa um 500 vor der Zeitwende) durch wichtige Harchelsstraßen eine besondere Bedeutung bejah, wovon zahlreiche Hügelgräber Kunde geben. So stellte diese Wanderung auch dem Altertumsforscher Aufgaben, 6*e zu lösen wohl nach dem Kriege die Möglichkeit gegeben Jein wird. Dem Geschichtsforscher bietet sich aber jetzt schon Gelegenheit durch kritische Untersuchungen ein wesentliches Stück heimatgeschichtlicher Geschichte auszuhellen. Zahlreiche Grenzsteine tragen dort auf der einen Seite den „pfälzischen Spitzweck" und auf der Gegenseite das „M a i n z e r Rad" und bezeichnen den Verlauf der Grenze, die tm großen und ganzen auch auf dieser Strecke durch das E e b ll ck gesichert war. Stützpunkte hinter demselben, vor allem an den Durchlässen, waren feste Burgen und Schanzen, wie Eutenfels für die Pfälzer, die Fronborner Schanze oberhalb Sauertal, die Sauer bürg, Waldeck und befestigte Orte (Lorchhausen, Lorch, Atzmannshausen) für Mainz. Die Operationsbasis zwischen Eutenfels und der Sauerburg beherrschte die noch gut erkennbare Fronborner Schanze, wohl einst mit Schlagbaum für den Verkehr in Friedenszeit versehen. Mit ihrem Falle war den Pfälzern der Weg durch das Retzbachtal (nicht B e tz bach) nach Lorchhausen und durch das Wispertal nach Lorch geöffnet, zu den beiden letzten nördlichen Mainzer Besitzungen am Rhein. Beide Orte, ehemals ein Gemeinwesen, und niemals mit Stadtrecht begabt — Lorch erhielt es erst unter Preußen — waren zwar vermögende Orte

________IASK. Wien erfolgreich war.

J't a l i e n s R a d m e i st e r s ch a f t e n der Berufsfahrer wurden in Mailand entschieden. Meister der Berufsslieger wurde Bergomi vor Astolsi. während der junge Eoppi, der unlängst die Italien-Rundfahrt siegreich beendete, Meister im Derfolgungs-

rekord hielt Warmerdam mit 4,57 m.

Die vier E n d r u n d e n t e i l n e h rn e r der deutschen Wasierball-Kriegsmeisterschaft stehen mit Duisburg 98 (Titelver- leidiger), Weißensee 96, Hellas Magdeburg und München 99 fest. Hellas spielte gegen Wasserfreunde Ha München mit 2:0 und 3:2 über EW

Treffern ausweiten konnten. Kugelstadt im Dotzheimer Tor bekam das mehrfache an Arbeit als (ein Gegenüber zu leisten, seiner Arbeit verdankt die Sportfreundeelf das Echluhergebnis. Nach etwa 15 Minuten ging Biebrich 02 im Anschluß, an einen von Schneider getretenen Eckball durch plazierten Flach,chuß des Halb­rechten Kuhn in Führung, die anschließend wohl hätte erhöht werden können, wenn die rechte Sturmseite eine bessere Aktivität vor dem Tor entfaltet hatte. Durch entschlossene Gegenangriffe wurde der Gastgeber im weiteren Spielverlauf ein fast gleich­wertiger Gegner. Großmann war beim Nachspurten nach einer Steilvorlage" gegenüber dem herauslaufenden Barthel um Sekundenbruchieile der Unterlegene. Sn der 44. Minute ließ der Dotzheimer Linksaußen Webner mit einer feinen Durchgabe seinen Bewacher Habermann stehen und setzte aus spitzem Winkel, für Barthel unhaltbar, den Ball ins obere Tordreieck. Nach der Pause waren sich die Mannschaften im Feldspiel ebenbürtig. Einige Eckbälle der Gäste führten zu keinem Erfolg und Silvan verschoß einmal in aussichtsreicher Schußstellung. Dre besseren Torgelegenheiten hatten gegen Spielschluß die Dotzheimer. Groß- mann verpaßte eine todsichere Tormöglichkeit, und Heil setzte einen wuchtigen Strafstoß an die Satte.

Handball

In. 1846 Biebrich — Reichsbahn-SB. 1905 Mainz 6:11

In der Mainzer Mannschaft waren viel neue Gesichter. Ob­wohl die Gäste nur mit zehn Mann antreten konnten, spielten sie unentwegt aus Angriff, fünf vorne, vier hinten; die vollzählig versammelten Biebricher dagegen beschrankten sich auf einen Vier- Männer-Sturm, hielten sechs Leute zur Abwehr zurück — und verloren doch. Da Sell über das Führungstor nicht hinauskam, Hittler bis auf zwei Treffer alles vorbeijagte und Krehmer sich nichts zutraute, fehlte am Schluß e n halbes Dutzend Zahler zum Siege. Die vier Mainzer Hinterspie.er, kaltblütig und sicher, ver­legten dem grünweißen Sturm, der in dieser Zahl notgedrungen eng vorgehen mußte, leicht den Süßeg, und verschossen die Kanonen ausnahmsweise einmal nicht Blindgänger, dann schlug es noch lange nicht hinter dem aufmerksamen Torhüter des Gegners ein. Es wurde erst besser, als Eundlach, der sich zunächst mit Eifer und Geschick hauptsächlich im Mittellauf betätigt hatte, mehr im Sturm auftauchte. Er hat nicht nur wegen seiner drei Treffer erheblichen Anteil daran, daß aus dem ärgerlichen 1:5, das nicht ohne Schuld des Torhüters Löh bis zur Halbzeit aus dem hoff- nungsvollen 1:0 der ersten Viertelstunde geworden war, in der zweiten Hälfte wenigstens noch ein befriedigendes Teilergebnis von 5:6 zustande kam. Auf der Mainzer Seite standen Mittel, (türmet, Halblinker, Mittelläufer und rechter Verteidiger über dem Durchschnitt; sie schaffen auch die Tore.

(Frankfutt) ein.

Einen neuen deutschen Rekord im Gewichtheben stellte der Lübecker Clausen bei den Nordmarkmeisterschaften in Hamburg auf. Im beidarmigen Reißen der Mittelgewichtsklasse verbesserte er seine eigene Bestleistung von 115 auf 116 kg.

Einen neuen Stabhochsprung-Weltrekord stellte Cornelius Warmerdam (USA.) bei den USA.-Leicht- athletikmeisterfchasten in Fresno mit 4,60 m auf. Den alten Welt-

Brucka^ci4-^

seien es nun gewöhnliche Formulare oder bessere, umfangreichere Drucksachen wie z.B. Briefb&tter, Prospekte, Listen, Kataloge, liefert schnellstens in geschmackvoller und sauberer Ausführung die

Die Blauweitzen hatten zu diesem Treffen nur zehn Spieler zur Verfügung, da Weilnau in letzter Stunde verhindert war So mußten Hoffnungen auf Revanche für die Niederlage in Schierstem zuruckgeschraubt werden; man bezweifelte, ob bet den Gastgebern Schötner; Dörner, Ries; Merten, Bätsch, Born; Kreis, Schuch­mann, Sfeittmann, Neu die junge, schon zahlenmäßig geschwächte Angriffsreihe genug Stoßkraft besitze, um die routinierte Abwehr der Gäste zu überwinden. Die Schietsteiner Hell; Mosler, Sockel, Höttker, Schneidet, Rau; Schmidt, Groth, Heß. Schroder, Eich­mann kamen bald gut in Schwung und führten den größten Teil des Kampfes überlegen; nur gegen Ende der Halbzeit kamen die Blauweißen einmal stärker auf, ohne die gebotene Gelegenheit zum Ehrentor wahrnehmen zu können, im zweiten Akt beherrschte Schwarzweitz ziemlich eindeutig das hrelb. Schon bet der Pause hatten die Leute vom Hafen einen Vottptung von drei Treffern herausgeholt. Schmidt erzielte auf gute Vorlage mit entschlossenem Schrägschutz von rechtsaußen den ersten Erfolg. Schroder ver- wanbeite plaziert einen Handstrafstotz, dann war es Eichmann, bet nach flotter Kombination von Rau zu Schroder mit unhalt­barem Einschuß hoch ins Dreieck den Halbzeitstand herstellte. Nach Seitenwechsel kam Schierstein lediglich noch einmal zum Zuge, obwohl genügend weitere Totmöglichkeiten gegeben waten; aber der Gastgeber verteidigte jetzt recht geschickt, und Schorner ,m Tor erwies wieder zuverlässiges Können. Am vierten Zahler der Schwarzweißen war et allerdings nicht ganz schuldlos; wahrend er im Zusammenprall mit einem eigenen Verteidiger zu Fall kam, konnte Groth aus dem Gewühl ins verlassene Gehäuse entschloßen.

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Berliner Börse vom 1. Suli. Die Aufwärtsbewegung der Aktienkurse setzte sich fott. Lediglich Stolberger Zink warenurn^, Rheinstahl um X % rückgängig. Hoesch gewannen/-. Mannes mann A, Klöckner % % und Leopoldgrube 1 A wahrend RheiA- braun 3 % verloren. UBintersball (hegen um % %. Salben 149,4 Lahmeuer stiegen um %, RWE. um %, Betula um 1 %, AEG. utn Ws %, ®e(fürel um VA %. BMW. um 2, Conti-Eumml um W, % Maschinenbau- und Bahnbedarf AG. befestigten sich um 1% und Demag um 1% %. 5e?t Berget mit plus H und Holz­mann mit plus 2% %. Reichsaltbesitz 150,20 gegen 149:4. Reichs­bahnvorzüge 127% gegen 127%. -

Frankfurter Börse

freundlich, allerdings bei sehr klemem Geschäft. Die Kurse lagen durchweg höher. Zement Heidelberg und Deutsche Linoleum bis

Spott'TtunAJdjau

Tennis-Ortsturnier

Vom 4. bis 7. Juli 1940 findet das vom Tennis-Klub Blau. Weiß ins Leben gerufene zweite Ortsturnier auf der Tennis- anlage Blumenwiese statt. Die Sieger, im Dameneinzel Fräulein Debusmann, im Hetteneinzel Jürgen Günther, werden aller Vor­aussicht nach auch in diesem Jahre ihren Titel verteidigen.

mit bedeutendem Handel und Gewerbe, aber eine ausreichende Befestigung herzustellen, hatten sie weder das formale Recht noch auch die Mittel. Deshalb übernahm hier Kurmainz selbst die Sicherung seiner gefährdeten Flanke. Sn Lorchhausen sperrte man den Zugang gegen das Retzbachtal durch Mauern und Türme, von denen noch zwei in den Erundresten erhalten sind, und sicherte den Ort gegen Angriffe von der Rheinseite ebenfalls durch eine Mauer. In gleicher Weise verfuhr man in Lorch, und starke Pforten, wehrhafte Türme (Hexenturm, Strunk) zeugen beute noch davon, wie sorgsam man den Schutz des Ortes gegen Angriffe vom Wispertal und vorn Rhein her betrieben hat. Aber eine schwache Stelle befand sich in diesem Sichernngsgürtcl. Wählte der Feind für einen Angriff gegen Lorch weder das Retzbach- noch das Wispertal, sondern blieb nach der Durchstotzung der Fron- borner Schanze auf der Höhe des zum Rhein vorstoßenden Berg­rückens, dann gelangte er in den Besitz des die Stadt beherrschenden Felsgrates N o l l i ch. Dieser Gefahr zu begegnen, befestigte Sui« rnainz den Nollich, der in letzter Zeit durch den Bergrutsch weithin bekannt wurde, und deffcn Name soviel als Gipfel, Spitze bedeutet, durch einen starken Wachtturm mit vorgelegtem Hals- gtaben gegen die Angriffsseite. Außerdem bezog man diese Vor­stellung der Ortsverteidigung dadurch in dieselbe ein, daß man das steile Verbindungsgelände durch eine Doppelmauer einschloß und so die Verbindung zwischen den Befestigungen im Tale und bet auf der Höhe deckte. Wenn insoweit unter den Forschern Über­einstimmung besteht, dann trennen sich die Meinungen, so bald es sich um die Datierung dieser Anlagen handelt. Hier müfien Altertumsforscher und Historiker in verständnisvoller Zusammen­arbeit nach endgültigen Feststellungen streben, und wir dürfen wohl annehmen, daß dies in nicht allzuferner Zeit geschehen wird. Als Dritten im Bunde der Forscher wird man. aber den Germanisten heranziehen müffen, denn aufschlußreicher als altertümliche Sach male sind oft die S p r a ch male, besonders auch diejenigen der Mundart, die vor allem in Orts-, Flur- und Amtsnamen erhalten sind. Welche außerordentlichen und ein­deutigen Aufschlüsse sie zu vermitteln im Stande sind, konnte Prof.

• Lüstnet an einer Reihe von Beispielen nachweisen. — n.

Leichtathletik-Meisterschaften des Bezirks Wiesbaden

Auf dem Sportplatz an der Frankfurter Straße wurden am licherweise hinter der früherer Jahre zurück, auch wurden besondere, überdurchschnittliche Ergebniffe kaum erzielt, da für die nicht mt> fügbaren Aktiven vielfach Jugendliche eingesetzt waren. Sei SJlaus (Sportverein Wiesbaden) lag die Leitung der Veranstell» tung'in guten Händen. Die einzelnen Wettbewerbe verliefen recht fesselnd so brachte der Endlauf über 100 Meter einen scharfen Kampf,' den Beltz (SVW.) für sich entschied, der Sieger au* im 200-Meter-Laus. Sportverein, wie die Polizei stark vertreten, schnitt überhaupt sehr erfolgreich ab. Nur verhältnismäßig wenige TeUnehmer brachten die beiden hiesigen, auch Frauenabtettungen führenden Turnvereine an den Start. Unter den Frauen schnitten die Sportlerinnen Wörner (Eintracht) und D Avis (Turnerbund) weitaus am besten ab, sehr gutes Können zeigten die gastierenden Kämpfer von der Luftwaffe. Von Letzteren erreichte Schepe tm Kochsprung außer Konkurrenz 1,73 Meier, nachdem er vorher im Stichkamp, mit Riegler (SVW.) und Lischer (Polizei) gemeinsam auf 1,63 gekommen war, ferner gelang ihm tm Speerwerfen ent recht beachtliches Ergebnis von 51,71. Sehr gut zu gefallen wußte im 500=3Reter=2auf der Polizeisportler Feser, der schonen Laufstil zeigte und weit vor den anderen durchs Ziel ging.

Die Ergebnisse:

10 0 - m - L a u f: 1. Beltz (SVW.) Endlauf 11,6 Set, 2. Vömel (Eintracht) und Eifer (Polizei) je 11,8.

1 100-m-Lauf, Senioren: 1. Öchsle (Eintracht) 12,9, 2. Hiffenauer (Post) 13,3, 3. Debu- (Post) 14,1.

100-m-Lauf, Frauen: 1. Warner (Eintracht) 14,7, 2" Ä'ffi t Beltz (SVW.) 23,9, 2. Münz (SVW.) 24,5.

400-rn-Laus: 1. Stürmer (SVW.) 55,3, 2. Konrath (Polizei) 56,9, 3. Staab (SVW.) 57.

800-m-Lauf: 1. Rheinshagen (Flak) 2,11, -. Konrath (Polizei) 2,13,8, 3. Ratzke (Polizei) 2,14,2.

1500.m- 2 auf: 1. Althosf (Post^G.) 4,40, 2. R-esftng (SVW.) 4,43, 3. Strauch (SVW.) 4,49,7.

5000-m-Lauf: 1. Feser (Polizei) 16,58,4, 2. Roessing

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,e$6iVb1”'«|,t«ne: 1. ZM (»<»•!«») S.to, 2. E,»« o'.mJeufi J?™:’ <&.

Münz, Riegler, Schranz) 47,6, 2. SVW. S-Mannschast 47,9.

4 X400-m-Staffel: 1. SVW. (Beltz, Riegler, Staab, (Stürmer) 3,42, 2. Polizei-SV. 3,49. «ncc

Äuaelftofeen* 1. Schepe 11,59, 2. Groß (Eintracht) 10,66, 3. S4negtber’ (|$oH3ei) M Frauen: D^Avis (Turner- Bunb2 a'rnm erwurf: 1. Goerden (SVW.) 33,30, 2. Schlag (Post) 31,85, 3. Schneider (Polizei) 25M ßoetben

Diskuswerfen: 1. Herbst (SVW.) 33,10, 2. ®oeroen (SVW.) 32,98, 3. Fritz (Reichsbahn) 27,92. Frauen: D Avis (TU6peUentli)e5He n: 1. Schepe 51,71, 2. Lautz (Reichsbahn) 43,33, 3 Fritz (Reichsbahn) 39,69. Frauen: D Avis (Turner­bund) 23,92.

Schalke, Dresden, Rapid Wien und Waldhof

Die letzten Bier

Arn aeftrtacn Sonntag wurden die Teilnehmer an der $oi= schlußrunde um die Eroßdeutsche Futzballmeisterschmt sestgeitell-. In einer großen Doppelveranstaltung tm Berliner Reichsiporffeld trugen Schalfe gegen Fottuna Düsseldorf und Blauwerß; Berlin aeaen Ravid Wien ihre Rückspiele aus. Zwar mußte sich der Titel Verteidiger Schalke gegen Fortuna Düsseldorf erneut mit einem Unentschieden (11) begnügen, doch dürfte ihm dieses Ergebnis den Eruppensieg gesickert haben. Denn wenn Schalke "un noch von Düffeldorf überflügelt werden soll, dann mußten die Knappen ihr letztes Spiel gegen Köln-Mülheim nicht nur verlieren, fonbern lick mindestens 7:0 schlagen lasten. Schalke 04 darf man also wohl heute schon mit gutem Gewissen als Sieger der ffituppe jn an= [.t„n __ rtm -weiten Kampf der Berliner Veranstaltung schlug Rapid auch im Rückspiel die reichshauptstädtischen Blauweißen, diesmal nut 3:1 sicherer noch als im Wiener Vorspiel. Immerhin

haben die Berliner in beiden Kämpfen gegen Rapid eine aus. gezeichnete Figur gemacht, während Rapid Wien als Sieger der Gruppe I in der Vorschlußrunde, gleichgültig gegen wen, schon etwas mehr „Gas geben" muß, wenn die Hütteldorfer ins End- spiel einziehen wollen. — Der Sieger der Gruppe H stand bereits am Vorsonntag im Dresdner AK. fest. — In „unserer Gruppe IV sind am lebten Spieltag die Würfel zugunsten W a l d h o f s gefallen. Während die Mannheimer Vorstädter zu Hause die Offenbacher Kickers glatt 4:0 schlugen, gelang dem FK. Nürnberg in Stuttgart nicht der zur Gruppenmeisterschaft not- wendige Sieg über die schwäbischen Kickers. Trotz des 4:0 der Waldhofer über Offenbach hätte den Franken ein Sieg mit nur einem Tor Unterschied genügt, um in die Vorschlußrunde ernzu- Aber obwohl Sold nach längerer Pause den Kluberern

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schäft stehen nach den Kämpfen des Sonntags fest. Dresdner SK. (Sachsen), Rapid Wien (Ostmark), SD. (Baden) und der Titelverteidiger Schalke 04 (Westfo Ergebniffe vom Sonntag: Union Oberschöneweide — Rapid Wien 1:3; Schalke 04 — Fortuna Düsseldorf 1:1; SV. Waldhof gegen Kickers Offenbach 4:0; Stuttgarter Kickers — 1. FK. Nürnberg 2:0.

Wiener Fußballturnier mit FSV. unb BKA. Die Fußball-Doppelveranstaltung im Wiener Stadion hatte 10 000 Besucher angelockt. 3m ersten Spiel trennten sich Admira Wien und BK. Augsburg 2:2 (1:1), im zweiten siegte Wacker Wien mit 5:3 über den FSV. Frankfurt.

Der „Große Gutenberg-Preis" von Mainz, em Straßen-Radrennen über 100 km, wurde von Noll (Frankfutt a. M.) in 2:41:34 Stunden mit zwei Radlängen vor Notz (Frank- futt-Soffenheim), Reubold (Frankfurt-Sossenheim) und Klemenz (Offenbach) gewonnen. — Ergebniffe: 1. Hch. Noll (Frankfurr o. M.) 2:41:34 Std., 25 Punkte: 2. Notz (Frankfutt^offenheim), 25 P.; 3. Reubold (Frankfurt-Soffenheim), 11 P ' * R‘'-----

(Offenbach-Bürgel) 6 P.; 5. Sombusta TDüffeldorf) Hardt (Offenbach) 2 JB.; 7. Lang (Mannheim) (Frankfurt) 1 P.; 9. Müller (Wiesbaden), 10. Bruk

Einen Favoritensieg gab es im „U land-Preis" der Dreijährigen (100 000 RM), mit — „

Hamburger Rennwoche am Sonntag ihren Höhepunkt und Ab­schluß erreichte. Die Schlenderhaner Stute „Schwarzgold" (E. Streit) siegte mit zehn Längen Vorsprung vor „Samurai", „Ellerich", „Ad Astra" und „Newa".

Bei der Frankfurter Ruder-Regatta gab es am Sonntag drei internationale Rennen. 3m Doppelzweier siegten Fürth/Neuburger (Berlin), im Vierer o. St. der SK. Varese Italien und im Achter UK. Livorno Italien. Die Europa- meister Scherl/Brosch (Triest) wurden im Doppelzweier nur Dritte' Sm Ersten Einer kam Neuburger (Berlin) vor Paul

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wieder zur Verfügung stand und dadurch Pfänder für den Angriff frei wurde, kamen die Stuttgarter zu einem sicheren 2:0-Sieg, der durch Treffer von Kipp und Conen (Elfmeter) bereit bet der Dause seststand. Die Tabelle der Gruppe IV lautet nach dem Schlußsignal: "l.

1. Waldhof

2. Rürnberg

3. Stuttgart

4. Offenbach

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