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Wiesbadener Tagblatt

Erscheinungszeit

88. Jahrgang

Nr. 72

Mittwoch, 27. März 1940

Siegen, aber wie?

Westwall könne man nicht anrennen.

auf eine Mine gelaufen fit. desgleichen der dänische DampferBritt a" (1646 BÄT.f.

Neue britische Piratenpläne

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SneiattmceU«: ein Millimeter Hübe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzergenterl Grund- präe7»ipf., der 86 Millimeter breiten Spalte im Tertteil 60 Rpf., !onst laut Preisliste Nr. 8, Nachlüfle nach Preisliste Nr. 8. Schluß der Anzeigen-Annahme S'/> Uhr vormittags.

Der Miniktervtäfident von Neuseeland gestorben

Arnfterbaw, 26. März. Wie aus London berichtet wird, ist der Ministerpräsident von Neuseeland. Savage, in Wellington gestorben.

Sstr 2 Wochen 94 Rpf, für einen Monat RM. 2., einschltchllch Traglohn, die Post bezogen RM. 2.38, zuzllglich 36 Rpf. Bestellgeld, Einzelnummern 10 Rpf. ItWbätmg der Lieferung rechtfertigt leinen Anspruch auf Rückzahlung der Bezugspreise».

vollkommen ausgeschaltet ist.

Immer wieder taucht dafür in der französischen und auch in der englischen Presse die Frage auf, noch schärfer als bisher gegen die Neutralen vorzugeben. Der französische General Duval, der in seiner Betrachtung zur militärischen Lage eingestehen muh, dah die Blockade unwirk­sam ist, verficht die Idee, mit derSchonung der Neutralen" nun endlich Schluß zu machen. Noch etwas deutlicher sagt

Die jugoslawischen Blätter berichten an erster -L- römischen Besprechungen des ungarischen Ministerpräsidenten Graf Teleki. Dabei unterstreichen ste in ihren umfangreichen Auslandsberichten das gemeinsame italienisch-ungarisch-jugoslawische Inter­esse an der Erhaltung des Friedens in Südofteurova.

Nach 10 Monaten keine Neutralität mehr

Augur als Sprecher der englischen «riegshetzercliaue Norwegens Protest labt London kalt

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gliedern abraten, weitere Fahrten mitzumachen. Der Forde- rung an den dänischen Handelsminister stnd die Vereinigung der damschen Schiffs-Gastwirtschaften beigetreten.

hen Lage eingestehen muh. das die Blockade unwtrk- terficht die Idee, mit derSchonung der Neutralen" _____ ...'ich Schluß zu machen. Noch etwas deutlicher sagt das der Londoner Hetzjude Augur, der u. a. erklärte, daß. wenn der Krieg länger dauere, es keine Neutralen mehr geben werde. Er versteigt stch sogar zu Drohungen gegen Italien.

Teleki beim Duce

Wahrung des Friedens im Donan- und Valkanraum

Rom, 27. März. Über die fast zweistündige Unterredung des Dnce mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Gras Teleki wurde eine amtliche Verlautbarung ausgegeben, in der über das Ergeb­nis der Aussprache gesagt wird:

In der herzlichen Unterredung bat sich der Entschluß ergeben, zu jeder Zeit die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern auf der Basis des seit nunmehr 13 Jahre bestehenden und durch die Ereignisie bewährten Freund- schaftspaktes weiter zu vertiefen. Eine solche Freundschaft verträgt sich vollkommen mit den zwischen Italien und Deutschland sowie zwischen Deutschland und Ungarn be­stehenden Beziehungen sowie mit jenen, die zwischen Italien und Jugoslawien bestehen.

Die beiden Regierungen sind vor allem unter den gegenwärtigen Umständen fest entschlosien. ihre Aktion zur Wahrung des Friedens im Donau- und Balkanraum aufernander abzustellen."

wt. Wir berichteten bereits gestern kurz über den nor­wegischen Protest in London wegen der zahlreichen Belästigungen deutscher Handelsdamvfer durch britische Kriegsschiffe innerhalb der norwegischen Hoheitsgewässer. Neutralitätsverletzungen, in deren Verlauf, wie erst jetzt be­kannt wird, auch eine als Warnungsschuß von einem eng­lischen Torpedoboot abgefeuerte Granate auf norwegi­schem Boden einschlug. Wer nun erwartet hatte, daß sich die Kriegshetzercliaue auf die berechtigten Einsprüche eines neutralen Staates gegen unverantwortliche Piraten- metboden irgendwie einließe, sah sich getäuscht. Nach den bisher vorliegenden inoffiziellen Stellungnahmen britischer ngland

Der Bericht des Oberkommandos

Wichtige Erkuudungsergebnisse der Flugaufklärung über Frankreich Zwei feindliche Flugzeuge abgeschosien

Berlin. 27. Mürz. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Westen gelang es bei einem Stohtruvv-Unter- nebmen im Grenzgebiet südlich Pirmasens mehrere Ge­fangene zu machen. Der Feind erlitt außerdem Ver­luste an Toten und Verwundeten.

Nördlich Weißenburg wurde ein feindlicher Stoßtrupp unter Verlusten abgewiesen.

Trotz ttarkxr feindlicher Jagd- und Flakabwehr erzielte« die zur Aufklärung über Frankreich eingesetzten deutschen Flugzeuge wichtige Erkuudungsergebnisse.

In der Nacht vom 25. auf 26. März flogen mehrere feindliche Flugzeuge in Nord- und West­deutschland ein. Hierbei wurde erneut in mehreren Fällen dänisches, niederländisches, belgisches und luxemburgisches Hoheitsgebiet bei Ein- und Ausflügen verletzt.

Im Laufe des 26. März versuchten feindliche Flugzeuge mehrfach die deutsch-französische Grenze zu überfliegen. Deutsche Jagdflugzeuge vertrieben den Gegner und schossen ohne eigene Berlnfte ein britisches Hurricane- uild ein französisches Morane-Flugzeug ab.

Freilich tritt man auch beute schon die Rechte der Neu­tralen mit Füßen. So hat sich N o r w e g e n. derweilen man in England noch den Protest Dänemarks wegen der Ver­letzung der dänischen Neutralität und ebenso den letzten nor­wegischen Protestprüft", genötigt gesehen, wegen des eng« lichen Angriffes auf den deutschen HeringsdampferButt'. bei dem sogar eine britische Granate auf norwegischen Boden fiel, zu v r o t e st i e r e n. Im Südosten, dessen Befriedung die Achsenmächte erstreben, wie sich erneut aus dem amtlichen Bericht über die römischen Gespräche des ungarischen Minister­präsidenten Gras T e l e ck i ergibt, sind die Unruhestifter ebenfalls nicht untätig. Nach dem Scheitern des Lügen- manövers von dem deutschen Ultimatum an Rumänien greift man im rumänischen Erdölgebiet wieder zu Brandstiftungen und Sabotageakten, in denen die Hand des englischen Secret Service unschwer zu er­kennen ist. Schließlich gehört in dieses Kapitel auch noch die Rundfunkrede des englischen Außenministers Lord Halifax, in der er den Finnen seine Anerkennung und Sympathie aus- sxrach und ihnen versicherte, daß sie an allen Vorteilen eines Sieges der Westmächte teilhaben würden. Halifax möchte also den Moskauer Frieden revidieren und erneut Unruhe int Norden stiften. In Finnland wird man sich darüber klar sein, daß es allergraueste Theorie ist. wenn Lord Halifax von einem Sieg der Westmächte redet. Der Lord hat in dieser Rede nur em vernünftiges Wort gesprochen, nämlich das. daß den Westmächten dunkle Stunden bevorstehen.

Kreise und Londoner Zeitungen ist zu erwarten, daß (5 den Protest Norwegens in keiner Weise zu berucks gedenkt. Im Gegenteil! Die extremsten Cburchilliften beute in London eine Sprache, die schärfer ist denn je. England ist darüber kann kein Zweifel mehr bestehen gewillt, seine brutale Einmischungsvolittk in die Angelegen­heiten der Neutralen fortzusetzen und womöglich noch zu ver­schärfen. An anderer Stelle haben wir bereits aus die neuesten Wutausbrüche des englisch-jüdischen Journalisten Augur hingewiesen.Wir hoffen", so schreibt der Setzjude in der Metropole"daß niemand mehr darüber zweifelt, welches die wirkliche Stellungnahme der britischen Regierung gegenüber der Neutralität gewisser Länder in Europa ist.

Wenn der Krieg über die nächsten 10 Monate hinaus andauert, dann wird die Neutralität, so wie die Lage sich entwickelt, nicht mehr bestehen.

Auch an Mussolini", so fährt Augur fort,bat Chamberlain die Warnung gerichtet, stch vor der Auf.

r es. Berlin, 27. März. Paul Reynaud, Frankreichs neuer Ministerpräsident, muß sich um gutes Wetter für sein Kabinett bemühen, da es auf die Dauer nicht mit einer Stimme Mehrheit regieren kann. So bat er gestern im französischen Rundfunk eine Verteidigungs- und Reklamerede gehalten. Besonders viel tat sich Reynaud dabei auf die aus England importierte Idee des engeren Kriegskabinetts innerhalb der Regierung zugute. Er meinte, daß die Mitglieder dieses inneren Kabinettsgenug zur Be­ratung und nicht zu viel zur Tat" seien. Aber auch diese schöne Formel wird die französischen Zuhörer nicht darüber hinweggetäuscht haben, daß auch Herr Reynaud und leine Ministerkollegen nicht wissen, was getan werden soll. So tauchen denn die alten Ideen wieder einmal auf. Man ist in der französischen Presse glücklich wieder bei der Frage angelangt, ob es zweckmäßig ist, Rußland den Krieg zu erklären oder nicht. Deutschland, so sagen die Ver­fechter einer Kriegserklärung an Rußland, könne man nicht schlagen. Gegen den Westwall könne man nicht aniennen. Deshalb müsse man eben Deutschland von seinen Freunden und seinen Hilfsquellen trennen. Die französischen Journalisten, die Herrn Reynaud nahe- ftehen, sind allerdings von dem Gedanken einer Kriegs­erklärung an Rußland nicht sehr begeistert. Auch der Sozialiftenführer S6on Blum, der jetzt Chef einer in der RegietUng vertretenen Partei ist. ist der Ansicht, daß eine Kriegserklärung an Rußland ein schwerer Fehler wäre. Eine Kriegserklärung Rußlands an Frankreich hingegen scheint ihm keine besondere Gefahr zu Tein. Deshalb ist er für außenpolitische Provokationen oder, wie er das ausdrückt, für eine außenpolitische Aktivität, die nicht durch die Furcht vor dem Kriege gelähmt werden dürfe.' Ganz anders hingegen der Abgeordnete Fernand Laurent, der imJour" erklärt:Kein Zögern und keine Schwäche mehr, es ist eine Kunst des Friedens, auf dem Drahtseil zu balan- zieren, die man aber im Kriege nicht ungestraft treiben kann. So wird die Stellung Frankreichs zur Sowjetunion die Feuerprobe und der Nachweis der Vertrauenswürdigkeit der Regierung lein." Für uns ist diese Debatte insofern von In­teresse, als sie klar erkennen läßt, wie wenig Hoffnung man in Frankreich selbst auf einen direkten Schlag gegen Deutschland setzt. Das ist nämlich die einzige Möglichkeit, die aus der Debatte der französischen Zeitungen

Vertreter der Organisationen der dänischen Seeleute haben jetzt eine Entschließung angenommen, in der in sehr entschiedener Form unter Androhung einer Einstellung der Nordseefahrten verlangt wird, daß dänische Schiffe auf allen Reisen über die Nordsee von einem Hochseefischkutter begleitet werden müssen. Wenn diele Maßnahme zum Schutze des Lebens dänischer Seeleute, die bereits vom banij " 1 ' " *

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Die amtliche Mitteilung wird von der gesamten römischen Morsenpresse als das Hauvtereignis des Tages unteritrichen. Übereinstimmend wird daraus hingewiesen, daß die Kriegstreiber, die zur Zeit gerade auf dem Balkan ihre Kriegsausweitungsoläne verwirklichen wollten, mit diesemKommuniaus die entscheidende Absage erhalten hätten. Fast noch wichtiger, so schreibtPopolo di Roma", als die Bedeutung der Bekräftigung der italienisch-ungarischen Freundschaft fei der Hinweis auf die zwischen Rom. Ber­lin. Buchavest und Belgrad bestehende Freund- schaftskette. die so stark sei, daß sie ledern Abenteuer in Südofteurova den Weg zu versperren vermöge.

Phantasien -er Gewalt

* Der verschärfte englis ische Kriegskurs hat in den letzten Tagen seine e e getragen. Die

Neutralitätsverletzungen h n sich gehäuft, der Krieg im Dunkeln erwies seine verbrecherische Existenz durch neue Ätfentatsserien in Rumänien, und außerdem wurden selten so viele Osterlügen auf einmal ab geblasen wie bei den letzten Provagandavorstößen der von Reynaud und Churchill kontrollierten internationalen Presse. Wenn dieser blaue Dunst Wirklichkeit wäre, könnten sich die Herren in London und Paris gratulieren. So aber ist die Wirklichkeit für sie immer noch blauer Dunst. Sie glauben mit ihr um­springen zu können wie mit den Rauchkringeln einer Zigarre. Ein solches Verhalten rächt sich.

Eine Wirklichkeit sind im heutigen Europa die Staatsgrenzen der neutralen Länder. Sie sind was man den Engländern und Franzosen gelegentlich sagen muß nicht durch den Gemaltfrieden von Versailles entstanden. Sie haben eine längere Geschichte. Und wenn irgendwo derartige Grenzpfähle mißachtet oder umgeworfen werden, so besagt dies mit dürren Worten, daß die Ver­anstalter derartiger Völkerrechtsverletzungen überhaupt keine staatlichen ©egegebenbeiten mehr anerkennen und daß auch das Wort Neutralität aus ihrem Sprachschatz gestrichen ist. Es ist gerade für Deutschland lehrreich, daß ein derartiges Vabananespiel mit der Freiheit und Selbständigkeit kleinerer Rationen heute gerade von denjenigen Großmächten betrieben wird, die jahrzehntelang mit wildem Geschrei jede kleinste Verletzung der Versailler Grenzpfäble an den Pranger stellten. Für diese Raubstaaten waren bisher die von ihnen in Mitteleuropa gezogenen völlig willkürlichen Gebietseinteilungen geradezu heilige Testamente, mit denen man einen politischen Kultus trieb, obwohl sie das Leben der davon betroffenen Völker auf bas unbarmherzigste be­drückten. Diese Haltung ist heute in London und Paris selbst vergessen. Im gegenwärtigen Konflikt stellt man sich auf den Standpunkt, daß Grenzen und felbftänbige Staaten ein un­tragbarer Nonsens sind, mit denen aufgeräumt werden müsse. Selbst ein puritanischer Staatsavostel wie der englische Außenminister Halifax entblödef sich nicht, von den kleineren Nationen kategorisch den militärischen Aufmarsch an einer von London diktierten Nord- oder Südfront zu verlangen. Als Bezahlung für dieses blutige Geschäft verspricht er den verantwortlichen Männern dieser Staaten lediglich die Wiederherstellung ihrer Territoriennach gewonnenem Sieg" und darüber hinaus sogar eine Gebietsvergrößerung auf Kosten anderer, zum Teil neutraler Länder, zum Beispiel im Fall FinnlandRußland oder im Fall der Türkei, Rumä­niens und mancher anderer Nationen.

Es interessiert die Prediger einer solchen Gewalttheorie selbstverständlich nicht im geringsten, ob die einseitig von ihnen in Anspruch genommenen Staaten selbst mit dieser Vergewaltigung ihrer Freiheit einverstanden sind. Man lispelt kühl: Macht geht vor Recht, und schickt, ohne mit der Wimper zu zucken, englische und französische Flug­zeuge über Norwegen, Dänemark. Holland, Luxemburg und die Schweiz. Man laßt Torpedo- und U-Boote in norwegische und dänische Gewässer etnfabren. englische Bomben in Ru­mänien explodieren. Außerdem benimmt man sich in der Türkei mit einer Anmaßung, als ob über dem Bosporus bereits die englische Äriegsfiagge wehte. Wäre ein solches Verhalten ein Ausdruck von Stärke, so wäre eine Widerrede für manchen Betroffenen schwierig. Bei der heutigen Kriegs, läge ist es aber bestenfalls ein Anzeichen von Schwäche und Nervosität, kurz, eine gefährliche Anmaßung. Daß London und Pans trotzdem von diesen Erpresserpfaden nicht mehr herunterkmiuen. zeigt deutlich, wie der Wind weht. Er weht nicht als Sturm, sondern zunächst nur alsStürmchen". Seefeste Schiffe brauchen deshalb nicht gleich einen fchützen- ben Hafen an&ulaufen. bestimmt nicht, wenn dieser aus- schließlich den tiranzosen oder Engländern gehört.

Wagt man nüchtern, ab. was als politischer Impuls hinter solchen Kramvianstrengungen steht, so stößt man nicht aur Erwägungen eines klaren Verstandes, sondern allein am Ibantasren blinder Gewalt. Der schroffere Kurs Churchills und Reynauds untencheidet sich von dem Ver­fahren Chamberlains und Daladiers weniger durch die An­wendung eines stärkeren Willens als durch die Ausuferungen einer zügellosen Einbildungskraft. Da sich alle vorsichtigen Erwägungen am Westwall festrennen, springen die unbelebt, baren Hetzer m den werten Raum militärischer und strategi- scher Traume hinaus. Sie suchen sich von bett Unbeauemlich- ketten ihrer Lage auf dem billigsten Wege zu befreien, den es gibt. Sie.schlagen wild um sich und übersehen dabei völlig, daß dies keineswegs ein Beweis für besondere Stärke ist. Gelegentlich finden sogar neutrale Journalisten dieses Trommelfeuer auf alle Neutralen .,mephistophelisch schlau».

Vernichtung von 18 Trawlern zugegeben

Eine bezeichnende Forderung dänischer Seeleute

wt. Wie der Flottenkorrespondent desDaily Tele­graph" feststellt, ist'mit dem Verlust des TrawlersLoch Assater die Gesamtverlustziffer an eng­lischen Trawlern auf 18 angeftiegen. 15 davon hätten seit Kriegsausbruch im Dienste der Admiralität gestanden. Neun dieser Schiffe seien auf Minen gelaufen, fünf würden vermißt, drei seien durch Bomben oder Torpedos versenkt worden während ein Trawler nach einem Zusammenstoß mit einem iranzösischen Dampfer gesunken lei. Untergegangen ist auch der holländische FischdamoferVrotinus, der

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fajjung zu buten, da» England und Frankreich nicht bereit waren, rede Möglichkeit im Mittelmeer und anderswo ins Auge zu fassen . Das ist in der Tat mehr als deutlich Diele Drohungen beweisen eindeutig, daß es England, wenn es von Freiheit der kleinen, neutralen Staaten spricht, in Wirklichkeit die Verteidigung feines räuberisch er­worbenen Besitzstandes meint.

Die Ansicht, daß England in Zukunft noch mehr als bis­lang die Rechte neutraler Staaten mit Füßen treten dürfte, wird vor allem auch in den skandinavischen Ländern selbst ve^reten. In Kopenhagen vermutet man. daß englische ^:.®°pte kunitig versuchen wollen, innerhalb der dänischen Drei-Meilen-Zone im großen Stil «egen die deutschen Schiffe vorzugehen, die den Verkehr zwischen Deutschland und den skandinavischen Ländern auf» erhalten. Ähnliche Befürchtungen bat man in Schweden und Norwegen, wobeiMorgenbladet" an eine Anfrage des *n 'm englischen Unterhaus über an­gebliche deutsche Neutralitatsoerlenungen gegenüber Nor­wegen und die Antwort Cbamberlains erinnert, daß solche Neutralitatsoerletzungen vonseiten Deutschlands rote auch seinerzeit eindeutig er= & Üt£M nattgefunben haben. Mit dem Dreh also. Deutschland mit bet englischen Schuld gegenüber ben Neu- h»rIeyEts. Der Londoner Korrespondent AÄ/Een ZeitungD äsens Nybete r" meldet ^ n^nI Lta6-'l6etnV^ roer&n oonieiten der Weltmächte in nächster Zett eme ..aktivere Politik gegenüber den Neu­tralen durchgefuhrt, Daß auch die russische Presse die Nach­richten über die britischen Verletzungen der norwegischen Neutralität, den Protestschrltt Norwegens und die Haltung Englands dazu aufmerksam verfolgen, versteht sich am Rande^

tet werden müssen. Wenn d..._

des Lebens dänischer Seeleute. v>e »m» vm» m Handelsminister angeordnet, aber bislang nicht fühlt worden ist, nicht verwirklicht würde. Io betonen ctreter der dänischen Seeleute, müßten sie ihren Mit-