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Wiesbadener Tagblatl

Erscheinungszeit

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88. Jahrgang

Nr. 67

Dienstag, 19. März 1940

lgeoen, oax hmen jge

iqf am Brenner wieder verließ.

Wöchentlich mit einer täglichen

L. Schellenberg'fch« Bilchdruckerei, „tagbtott < 8<ms“ Fernsprecher-Eammel.Nr. 59631. Drahtanschrift: Tagblatt Wiesbaden. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Nr. 7405.

Der Bericht des Oberkommandos

Zwischen Mosel und Pfälzer Wald Sväbtruvvtätigkeit

, Berlin. 19. März. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Zwischen Mosel und Pfälzer Wald Späbtrupv- . tätiakeit und Artillerieseuer. Zwei feindliche Stoßtrupps wurden abgewiesen.

Churchill in USA. als Lügner durchschaut

Sechs grobe englisch« Kriegsschiffe bei Stau- Flow getroffen — Die deutschen Berichte von neutraler Seite bestätigt

Amsterdam, 19. März. (Funkmeldung.) Der groge deutsche Luftangriff auf Scapa Flow hat in den L o n d o n e r 3 e t - tungen große Erregung ausgelost. Trotzdem Lugen- Cburckill nach bekannter Manier ,c-c- — *•

verkleinern sucht, kommt in f— Sorge zum Ausdruck. bl Dorskob in der gesamte: gerufen hat. Dor allem äri

Die gesamte Dresse der neutralen Staaten sieht in dem Treffen am Brenner ein Ereignis von größter Bedeutung. In Kopenhagen stellt man im Zusammenhang damit feit, daß Deutschland noch niemals so gute Chancen gehabt habe wie gegenwärtig. Die norwegische „Altonvosten" spricht von einer ..Woche der deutschen Diplomatie". Die holländischen, wie auch die belgischen Blätter vertreten die Ansicht, daß die Solidarität der Achse von Tag zu Tag stärker werde. Sofia faßt sein

New Vork. 19. März. (Funkmeldung.) Die »New York Times" meldet aus Wafbington. dab eine zuverlässige neutrale Quelle, die mit London Fühlung halte, amerikanischen Regierungskreisen die deutsche Darstellung über den deutschen Lustangriff aus Scava «low als zu­treffend bestätigt habe. Sechs gröbere englische Kriegsschisse, darunter Schlachtkreuzer und Kreuzer, seien von den deutschen Bomben zum Te11 schwer getrosfen worden. Ein Schiss sei durch zwei grobkalibrige Treffer io mitgenommen worden, dab es so gutwie vernichtet sei. m

Diese Nachricht, so sagt die „9lcro Aork Times. ,habe wegen ihrer e r n st e n Bedeutung f ü r d»e L r n i e n - kchifssflotten bei den amerikanische» Marinefachleuten das stärkste Interesse ausgelöst.

Schwere Sorgen in England

wt. Nach Beendigung der 2V-stündigen Beivrechung. über die wir bereits gestern berichteten, begaben sich Führer und Duce, sowie die beiden Außenminister in den Salonwagen, wo sie einen kleinen Jmdib einnahmen Hieraus begleitete Mussolini den Führer zu seinem Zuge. Mit einem längen und herzlichen Händedruck verabschiedeten sich die beiden Staatsmänner aus dem Bahnsteig und setzten ihr Ge­spräch noch einige Minuten am Fenster des Wagens fort, bis der Sonderzua des Führers nach rund dreistündigem Aufenthalt den Bahnhof am Brenner wieder verlieb. Bald daraus fuhr auch Mussolini mit seinem Gefolge ab, und traf kurz vor 24 Uhr in Rom ein. Obwohl seine Ankunft durchaus privaten Charakter hatte, waren verschiedene Mit­glieder der italienischen Regierung auf dem Bahnhof er­schienen, um den Duce zu begrüben Eine zahlreiche Menschen­menge bereitete ihm beim Verlassen des Bahnhofs

Mussolini und Gras Ciano wieder in Rom

Das Weltecho der Aussprache zwischen Duce und Führer

glatt durch die britischen Abwehrzonen hindurchschlüpsen konnten. „Berlinske Tidende" nennt in einer Londoner Mel­dung den Vorstob unserer Luftwaffe denbishergrötzten deutschen Luftangriff auf die Kriegsbasis der eng­lischen Heimatslotte. In der vortugiesischen Presse wird vor allem die Gröhe des fliegerischen Könnens hervorgehoben und der Flug als Beweis für die Leistungsfähigkeit der deutschen Luftwaffe gewertet.

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Urteil über das Treffen in die Worte zusammen: Mussolini steht fest an der Seite seines Bundesgenossen, nicht nur im Kampf um die gleiche Idee, sondern auch im Ringenum die für beide Staaten unentbehrlichen Lebensräume. Die Schweizer Zeitungen können sich die üblichen Kombinationen nicht verkneifen. Einigen Blättern merkt man an, wie wenig ihnen die Begegnung ins Konzept vabt. Immerhin mißt man auch hier der Aussprache größte Bedeutung zu. Für die Vereinigten Staaten von Nordamerika war die Begegnung eine Sensation ersten Ranges. Man bringt allgemein eine Aussprache zwischen Hüll und Roosevelt, die am Montagvormittag itattfanb, mit dem Tressen am Brenner in Zusammenhang. Die Presse spricht von einem Ereignis von weittragender Bedeutung. Man glaubt. dah die Achsenpolitik eine weitere Aktivierung erfahren werde. Auch die südamerika­nischen Blätter stehen ganz im Zeichen der Beratungen am Brenner. Selbst die ägyptische Presse befahl fick sehr ausführ­lich mit diesem Thema.

Stündlich laufen neue Pressestimmen aus dem neu­tralen Ausland ein. die die ungeheure Bedeutung unter­streichen, die man den Gesprächen am Brenner in der Welt zumißt. Die fugoslawische Presse spricht von einer s ck i ck - salb oft en Begegnung. Die ungarische Zeitung ..Ei Magyarsag" meint: Auf dem Brenner trafen sich nicht allein zwei befreundete Mächte, sondern die Vertreter von zwei militärisch Verbündeten. Die Madrider Zeitung ..Alcazar" spricht von dem Treffen, als dem wichtigsten Ereignis seit 1918. Die Ge­sprächspartner vom Brenner seien die berechtigten Wort­führer der Neuordnung Europas. Auch in Japan hat man die internationale Tragweite der Beratungen zwischen Führer und Duce erkannt. Die gesamte javanische Presse bringt grobe Berichte und kommt zu der Feststellung, dah die deutsch-italienische Freundschaft eine weitere Vertiefung erfahren habe.

hat in der englischen und französischen Presse wieder ein grohes Rätselraten eingesetzt. Wir wollen die Herr­schaften in dieser ihrer Lieblingsbeschäftigung nicht stören. Soviel wird man ja in Paris und London schon aus den Geschehnissen der letzten Tage gelernt haben, dah eine Zu­sammenkunft der beiden größten Persönlichkeiten des neuen Europa noch nie ohne Sinn und Zweck erfolgte. Wenn "beide Männer miteinander sprachen, so war das Ergebnis immer eine weitere Festigung der Freundschaft und der Auftakt zu neuen Auswirkungen dieser Freundschaft. Hier handelt es sich ja auch nicht um eine der landläufigen sonstigen Koalitionen, wie sie etwa zwischen London und Paris besteht, die sich auf irgendwelchen vorübergehenden Interessengemeinschaften gründen, sondern diese deutsch- italienische Freundschaft ist weltanschaulich be­gründet und baut sich auf die Gleichartigkeit der Haltung der beiden Völker gegenüber den wichtigsten nationalen und internationalen Lebensfragen auf. Vielleicht bat man in London und Paris aber auch darüber hinaus begriffen, dah beide Mächte in dieser ihrer Einstellung keine Komvromiß- lösungen anerkennen, sondern stets unbeirrt ihren Weg zu Ende zu geben pflegen. 3m übrigen aber müssen sich die Herr­schaften in London und Paris schon gedulden. Sie werden noch zur richtigen Zeit erfahren, was auf dem Brenner von den beiden Männern, die das Schicksal Europas gestalten, besprochen wurde.

Die Parlamentsdebatten, die Geheimsitzung der Kammer in Paris und die Unterbaussitzung in London am heutigen Tag, werden sich unter solchen Umständen in einer reichlich nervösen Atmosphäre abspielen, denn wieder einmal sieht man sich ja in den Westdemokratien einer Situation gegen­über. mit der man nicht gerechnet hatte. Wieder einmal muh man feststellen, dah die Initiative sowohl auf militäri­schem als auch auf politischem Gebiet bei Deutschland liegt. Noch nie, so sagen amerikanische Zeitungen, nach Scava Flow und angesichts der Zusammenkunft auf dem Brenner sei England so schwach gewesen wie jetzt, eine Fest­stellung. der wir unsererseits nichts binzuzufügen haben, eine Feststellung die für die Westmächte einigermaßen schmerzlich und die nicht geeignet ist, die Nervosität in London und Paris zu mildern.

Der Sieg von Scapa Flow

as. Berlin. 19. März. Zwei Ereignisse beherrschen beute die Weltpresse: der große deutsche Luftsteg in Scava <rioro und die Begegnung des Führers mit dem Duce auf dem Brenner. Beide Ereignisse haben, darin ist sick die neutrale Presse einig, dem Prestige der Westdemvkratien einen schweren Schlag versetzt. Selbst in einigen Londoner und Pariser Redaktionsstuben scheint es langsam zu dämmern. So stellt die „Daily Mail" in einem Artikel, in dem Re scharfe Kritik an der Politik der Westdemokratien übt, abschließend fest: „Wir sind nicht nur auf diplomatischem, sondern auch auf militärischem Gebiet in der Defensive. Ein ähnliches Eingeständnis macht ein Pariser Blatt, das als Unterschrift unter seine tägliche Karikatur die Worte setzt: Die andern handeln — wir aber verhandeln! Dabei ist den englischen und französischen Zeitungen besonders schmerzlich, dah der Sieg der deutschen Luftwaffe von Scava Flow, ob­wohl man sich doch in London und Paris die größte Muhe gibt, durch alle möglichen Märchenerzählungen diesen Sieg zu verkleinern, in den neutralen Ländern als eine neue schwere Niederlage Englands auf militärischem Gebiet be­handelt wird.

Das Treffen am Brenner

Vollkommen ratlos steht man nun in den Westdemokra­tien der Zusammenkunft auf dem Brenner gegenüber. Auch hier muß man feststellen, dah die gesamte Weltpresse sich auherordentlich eingehend mit diesem Ereignis besaßt, daß . diese Zusammenkunft geradezu von einigen Blättern als „bas größte Ereignis seit Kriegsausbruch gewertet wirb. Selbst die amerikanischen Zeitungen, die unter dem Einfluh der Londoner Lügenhetze noch bis in die letzten Tage hinein von der Brüchigkeit der Ackfe gesprochen batten, berichten nun in allergrößter Aufmachung über das Treffen auf dem Brenner und müllen ausnahmslos zugeben, baß die Beziehungen zwischen Berlin und Rom niemals io 6e.rz- lich waren wie heute. In Paris und London wurde man etwas darum geben, wenn man wüßte was auf dem Brenner besprochen wurde. D» man es aber nicht weih, m

„Eine vernichtende Aktion"

wt. Die Erfolge der deutschen Flieger in Scava Flow haben in der ganzen Welt größte Bedeu­tung gefunden. Die römischen Blatter sprechen von einer „vernichtenden Aktion" der deutschen Luftwaffe. „Mestaggero" weist darauf hin, dah Scava Flow der Haupt- verteidlgungsbafen Englands sei und, zugleich, eine Art Sym­bol des militärischen Prestiges Erogbritannlens. Wenn die britische Admiralität den deutschen Erfolg abzuleugnen ver­suche, so sei die Annahme berechtigt, daß es sich wiederum um ein Vertuschungsmanöver handelt, wie man sie bet London schon mehrfach erlebt habe. In M o s t a u ment man darauf bin, dah der Luftraum über der Nordsee den. sieg­reichen deutschen Fliegern gehört. Selbst ine. wert entfernte Balls Scava Flow sei für die britische Kriegsflotte un- sicker geworden. Die dänischen Zeitungen bringen den Steg der deutschen Luftwaffe in großer Aufmachung und geben die deutschen Meldungen an erster Stelle wieder. Der Londoner Korresvondent der „National Ttdende schreibt, tn England verlange man von Chamberlain eine Aufklärung darüber, wie es möglich war. daß die deutschen Bombenflugzeuge so

Kanter die deutschen Erfolge zu der Prelle deutlich die schwere iie der überraschende und glänzende ,;efb britischen Öffentlichkeit hervor- ärgert man sick maßlos darüber, daß die britische Luftabwehr völlig versagt bat.

Lettow-VorbeL

Zum 70. Geburtstag am 20. März

Von Hanns Möller-Witten

Solange es Soldaten und Soldatentum gibt, wird man mit Bewunderung von Paul von Lettow-Vorbeck. dem glänzenden Verteidiger von Deutsch-Ostafrika. sprechen. Seine Haltung, seine Leistung und sein Erfolg, aus fast hoffnungsloser Lage unbesiegt heroorzugehen, steht wohl einzig da in der Kriegsgeschichte aller Zeiten. Seine Leistung ist vor und nach ihm unerreicht geblieben. Viel­leicht kann nut der, der selbst einmal in ähnlich ver­zweifelter Lage gewesen ist. der die letzten Stützen wanken Iah und eine Rettung für unmöglich hielt, ermessen, welche Willensstärke und ungeheure Nervenanspannung nötig war. um. wie Lettow. die Fahne hockzuhalten und niemals zu verzagen. ™

Die Lettow» gehören zum vornrnencken Uradel, oast. alle Männer dieses starken Geschlechts wurden preußische Offiziere: vier von ihnen verdienten fick den Orden Pour le merite. Paul von Lettow-Vorbeck ist groß geworden in einer eisernen Schule strengen, harten altpreutzischen Sol-' batentums, wie es Friedrich Wilhelm I. begründet hatte. Noch keine 18 Jahre alt war er. als er als Offizier in das 4. Garde-Regiment zu Fuß eingestellt wurde und seine rasche, glänzende Friedenslaufbahn begann, die ihn im Frühjahr 1914 zum Kommandeur der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika machte.

Und dann kam der gewaltige Krieg, der nicht nur Eu­ropa erschütterte. Auch nach Deutsch-Ostafrika streckte der Engländer leine Hände aus. Aber hier erstand ihm in Oberstleutnant von Lettow ein Gegner, dessen Person die Überlegenheit des Feindes, die sich in phantastischen Ziffern äußerste aufmog. Ausgeprägtester Typ des altvreußischen Offiziers, war er so streng und hart gegen sich selbst, so baß er auch aus seinen Leuten bas Letzte herausholen konnte. Von ungeheurer Energie besessen, hat er wie in diesem Aus­maße wohl kein anderer höherer Führer im Weltkrieg be­wiesen. wie sehr es auf die Persönlichkeit ankommt, wie sehr die Persönlichkeit Ursprung aller Kraft und Ausgang jeder Tat ist. Ohne Lettow-Vorbeck wäre Deutsch-Ostafrika wahr- . scheinlich niedergerungen worden vom Tommy und seinen vielen SilfsvMern.

Lettow hätte nicht die eckte Führernatur fein müssen, wenn er auch nur einen Augenblick vor der Große und Sckwere feiner Aufgabe, die ihm anoertraute Kolonie bis zum Äußersten zu verteidigen, zurückgefchreckt wäre. Wohl brachte ihm ein deutsches Schiff, das die Blockade durck- byick. Geschütze, Waffen. Munition. Kleidungsstücke. Arzneien und andere Hilfsmittel, aber bei der langen Dauer des Krieges war Lettow doch bald allSin auf sich gestellt. Heldenmütig, entschlossen, vflickttreu. bot er allen Schwie­rigkeiten trotzig die Stirn, war überall da. wo es notwen­dig war. tat alles, was ihm nötig erschien, ging persönlich auf Patrouille, machte eigenhändig Gefangene und ertrug willig und vorbildlich alle Entbehrungen, die er dem nied­rigsten seiner Untergebenen auferlegen mußte. Zweimal wurde Lettow verwundet. Die Schwierigkeiten, die seiner Kriegführung im Wege standen, stiegen ins Ungeheure. Malaria. Schwarzwasserfieber, Dysenterie und andere Krank­heiten suchten seine weißen und sckwarzen Soldaten beim, ganz abgesehen von allen anderen Strapazen und Entbeh­rungen furchtbarster Art. unter denen er mit seinen Truppen aufs schwerste litt. Und dennoch--Zahlen sprechen eine

beredte Sprache. Die ost afrikanische Schutztruvve bestand bei Kriegsausbruch aus 216 Weißen und 2540 As- tari. wozu die Polizeüruvve mit 45 Weißen und 2140 Askari kam. Später trat noch die Besatzung des Kreuzers „Königs­berg" mit 322 Mann und des Vermessungsschiffes „Möwe" mit 102 Mann hinzu. Während des Krieges wurden im ganzen etwa 3000 Europäer und 12 000 Askari zur Schutz­truvve eingezogen. In diesen Zahlen sind Kämpfer und Nichtkämpfer enthalten, so daß die tatsächliche Gefechtsstärke erheblich geringer war.

Hundertfache Übermacht kämpfte bei Ende des Krieges gegen das schwache Häuflein. 130 Generale und 300 000 Mann haben versucht, die ostafrikanische Schutztruvve zu schlagen und zu vernichten. Es gelang ihnen trotz ungeheurer Ovfer nickt. Über 20 000 Europäer und Inder. 60 bis 80 000 eingeborene Soldaten. 140 000 Pferde und Maultiere sowie 20 000 Automobile büßten die „Eroberer" auf diesem

So sckreibt der „Daily Telegraph . der Angriff habe er­geben, daß die Verteidigung von Scava Flow mangelhaft sei. „Daily Expreß geruht zuzugeben, baß der deutsche Angriff ein mutiges Unternehmen ge­wesen sei Er sei eine Warnung für England, die beut icke Luftwaffe und die Tapferkeit ihrer Piloten nicht zu unter­schätzen. Der Angriff habe Augenzeugen zufolge l*j Stunde gedauert. Warum habe man in dieser Zeit die Angreifer > nicht abgeschoffen? Sei die Zusammenarbeit zwischen der eng­lischen Flotte und der Luftwaffe so gut. rote Re eigentlich fein füllte? . ,

„Daily Sketch" kritisiert scharf, daß die britischen Militär­behörden solange mit der Herausgabe einer amtlichen Er­klärung gewartet hätten. Die englische amtliche (Jrflarung sei erst neun Stunden nach der deutschen Er­klärung über den Angriff bei Scapa Flow abgegeben worden. Durch eine derartige Verzögerung, so schreibt das Blatt weiter, verliere die englische Verlautbarung der deut­schen gegenüber an Glaubwürdigkeit. „Daily Sketch nennt dann schließlich die ganze Angelegenheit.ein „unglück­liches Beispiel dafür, daß die Nazipropaganda die britische Propaganda schlage.

Araber werden zum französischen Kriegsdienst gepreßt

Tanger. 18. März. Aus Fez erfährt man. daß Araber be­stimmter Jahrgänge in Franzostsch-Marokko. die Rch nicht „feiwillig" in die französische Armee einreiben lassen wollen, verhaftet wurden. Es kam verschiedentlich zu heftigen Zusammenstößen zwischen den französischen Werbern und ihren arabischen Opfern.

BtueiaeitDttile • Ein Millimeter Höbe der 22 Millimeter breiten Spalt« im Anzeigenteil Grund, ptde 7 Stof, der 85 Millimeter breiten Spalte im Tertteil 60 Rpf., fönst laut Preisliste Nr. 8, Nachlässe nach Preisliste Nr. 8. — Schluß der Anzeigen-Annahme 9*/i Uhr vormittags.

stürmische Kundgebungen.

Die römische Presse bringt ihre Berichte über die Aussprache auf dem Brenner in allergrößter Aufmachung. Übereinstimmend betonen die Blätter die überaus herz­liche Begrüßung und den ebenso herzlichen Ab­schied der beiden Staatsmänner. Gleichzeitig heben sie in ihren Berliner Berichten die Freude des deutschen Volkes über die Aussprache zwischen Adolf Hitler und Mussolini hervor, deren persönliche Begegnungen stets zu überaus fruchtbaren Ersebnisten geführt haben.

Die Initiative bei Deutschland

(Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung)

6 werktäglich nachmittags.

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Un1erhalt««gSbeilage Berliner Büro: Berltn-Wilmer-dorf