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Wiesbadener Taadlatt

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Rr. 60

Montag, 11. März 1940

88. Jahrgang

Das deutsche Volk ehrt seine toten Helden

Entscheidung fürJahrhunderte

Dank einer ebenbürtigen Generation

6 Ausgaben

UnterhaltmrgSbeilage

werktäglich nachmittags.

Geschäftszeit: 8 Uhr morgens bis 7 Uhr abends außer Sonn- u. Feiertags Berliner Büro: Derltn-Wilmersborf

|e der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil Erund- o---- »et »i> muuii««- «mten Spalte im Tertteil 60 Rpf., sonst laut Preisliste Nr. 8, Nachlässe nach Preisliste Nr. 8. — Schluß der Anzeigen-Annahme 9*/i Uhr vormittags.

g. Schelleaderg'sche Buchdrucker-!, ^.^blatt-Haus» Fernsprecher-Sammel-Nr. 59631. Drahtanschrift: Tagblatt Wiesbaden. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Nr. 7405.

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Die italienischen Dampfer freigegeben

Einschließlich der Koblenladung

- •uomk10« 'S?9rä- Agenzia Stefani meldet: Außen- «l"l'ter GraiClano hat, wie amtlrch verlautet, den eng­lischen Botschafter Sir Percy Lorraine empfangen. Dieser hat ihm mrtgeteilt, daß die englische Regierung beschlossen naoe, d,e 13 aufgebrachten italienischen Kohlendamvfer ^knschlredlich ihrer Ladungen freizugeben.

r .. Weiterhin wird bekanntgegeben, daß die noch im Haien beiindlrchen italienischen Dampfer keine Kohle mehr e l n i ch i f i e n und die Rückfahrt leer antreten werden, und MN rn dufunit keine italienischen Kohlenschiffe mehr nach Amsterdam gesandt werden.

Adolf Hitler: „Der von den kapitalistischen Machthabern Frankreichs und Englands dem Grohdeutschen Reich aufgezwungene Krieg muh zum glorreichsten Sieg der deutschen Geschichte werden"

Schwur der 80 Millionen

wt. Das deutsche Volk bat am gestrigen Sonntag das Andenken seiner gefallenen Helden aus dem Weltkrieg und dem jetzigen Kriege gefeiert. Von der Reichsbauolitadt hinab bis zur kleinsten Gemeinde stand ganz Deutschland im Zeichen des Gedenkens an die Tavferen. die ihr Leben der Nation und der deutschen Zu­kunft geopfert haben. Überall wehten die Fahnen vollstock, ein Symbol dafür, dah wir uns nicht in Trauer verlieren, sondern den Entschluß gefaßt haben, jederzeit zum gleichen Einsatz, wie die Gefallenen, bereit zu sein. Der uns ausgezwungene Krieg muß zum glorreichen Sieg der deutschen Geschichte werden! Dieses Führerwort gab den Gefühlen und der Entschlossenheit des 80-Millionen- Volkes Ausdruck. Deutschland wird kämvfen bis dieses »roße Wort eingelöst ist.

In Berlin fand der Staatsakt im Zeughaus, der ruhmreichen Stätte preußischen Soldatentums, statt. Stun­den vor Beginn der Feier drängten sich bereits die Massen hinter den Absperrketten. Zehntausende von Menschen hallten sich an den Zufahrtsstraßen zusammen, die der Führer bei seiner Fahrt ins Zeughaus berührte. Kum nach 11 Uhr zog dort ein Dovvelvoiten auf und ein Ebren- bataillon. je eine Kompanie des Heeres, der Marine und der Luftwaffe, nahm Aufstellung. 2m Jnnenhof des Zeug­hauses. der von dem Bild des Eisernen Kreuzes beherrscht wurde, versammelten sich die hohen Offiziere des Heeres, der Marrne und der Luftwaffe. Die Mitglieder des Reichskabinetts und die Reichsleiter, an ihrer Svitze der Stellvertreter des Führers Rudolf Heß, und die Führer der Gliederungen waren erschienen. Schwerbeschädigte des -Weltkrieges und Verwundete des jetzigen Krieges füllten den Raum, der mit den ruhmreichen Fahnen der alten Armee und des jungen Volksbeeres Adolf Hitlers geschmückt war. Um 12 Uhr erschien der Führer, begleitet von Generalfeldmarschall Göring. Großadmiral R a e d e r, Generaloberst von Brauchitsch. Generaloberst Keitel. Reichskriegersührer General a. D. Reinhardt und Reichskriegsopferführer Oberlindober und hielt, nachdem die Klänge der Eroika verklungen waren. leine Rede.

Der Reichsauhenminister beim Duce

Zweite Aussprache am heutigen Montag

"ochm »4^ Rpf., für einen Monat RM. 2.—, einschließlich Traalohn.

>gen RM. 2.35, zuzüglich 36 Rpf. Bestellgeld, Einzelnummern 10 Rpf. Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises.

Die Kriegsausweitungspläne

(Eigener Bericht unserer Berliner Schriftleitungf

as. Berlin, 11. März. Otto von Habsburg. Sohn des Ver­räters Karl, hat den Amerikanern, die er zur Zeit besucht, um für eine habsburgische Donau-Monarchie Stimmung zu machen, noch einmal jene abenteuerlichen Pläne vorgesetzt, die auf eiye Zerstückelung Deutschlands Hinausläufen. Die Pläne sind in dieser oder ähnlicher Form schon vor einiger Zeit bekannt geworden. Bemerkenswert ist an den Erzählungen des ja seit langem in der Politik herum- dilettierenden Habsburgers aber zweifellos das Eingeständ­nis. daß diese Zerstückelungspläne im engsten Einver­nehmen mit Chamberlain und Daladier aus­gestellt wurden.

In München fand die Feier am Kriegerdenkmal vor dem Armeemuseum und vor der Feldherrnhalle statt. Oberschlesien gedachte der Gefallenen am Reichsebren- mal für Freikorvskämpfer auf dem Annaber g. Die Deutschen im Protektorat gedachten der Toten auf dem Seldenfriedhof in Sterbohol, an der Ruhestätte des Generalfeldmarschalls Schwerin, der am 6. Mai 1757 vor Prag । fiel. An der Veranstaltung nahm von tschechischer Seite u. a. General Fabian als Vertreter des Inspektors der tschechischen Regierungstruvve teil.

Die Marine beging den Ehrentag ihrer Gefallenen am Marine-Ehrenmal in Laboe und am U-Boot-Ebrenmal auf der Adolf-Hitler-Schanze in Kiel-Möltenort. Besonders ergreifend gestalteten sich die Feiern auf den Kriegsfried- böfen des Generalgouvernements, auf dem Ehrenfriedhof Powacki bei Warschau und auf dem Gräberbera in der Gegend von Lodsch. wo sich noch aus dem Weltkrieg ein großer Kriegersriedvof befindet. Auch die kämpfende Truppe gedachte ihrer Toten. Hoch über dem Saartal in einer der landschaftlich reizvollsten Gegenden des westlichen Grenzgebietes, liegt der kleine Ehrenfriedhof, in dem die Toten einer Division zur lebten Ruhe gebettet sind. Zusammen mit den Kommandeuren der Regimenter ist der General zu einer kurzen Gedenkfeier erschienen, die durch die Anwesenheit zahlreicher Angehöriger der hier beigesetzten Kameraden ein besonderes Gepräge erhält. In den Teilen von R o r d w e st d e u t s ch l a n d. wo die deutschen Flieger borsten, die täglich zum Flug gegen England eingesetzt wer­den. waren die Formationen der Luftwaffe angetreten und gedockten.ihrer gefallenen Kameraden. Die Führer der Ver­bände überreichten nach ihrer Gedächtnisrede zahlreichen Offizieren und Mannschaften für ihre hervorragenden Leistungen das Eiserne Kreuz. Die Lebenden eifern den Toten nach und werden nickt eher vom Kampfe ablassen, bis die Feinde der deutschen Nation restlos vernichtet sind.

Auch im Ausland gedachten die deutschen Volks­genossen der gefallenen Kameraden. Besonders eindrucksvoll war die Feier in Montevideo, an der Grabstätte der Toten des Panzerschiffes „Admiral Graf Svee". An dieser Feier nahm auch die Besatzung des Panzerschiffes, die in ihrem Ehrenkleide erschienen war. teil.

wt. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribben­trop trm am Sonntagvormittag um 10 Uhr in Rom ein Am Bahnhof wurde er von Außenminister Gras Ciano der in Begleitung zahlreicher führender Männer des faschistischen Italiens erschienen war. auf das herzlichste begrüßt. Nach dem Abschreiten der zum Empsang angctretenen Ehren­konwan,e geleitete der italienische Außenminister seinen Gast in die Villa Madama. wo von Ribbentrop und seine Be­gleiter wahrend der Dauer seines Aufenthaltes wohnt. Die deutschen Gaste wurden überall von der Bevölkerung mit begeisterten Kundgebungen begrübt.

Roch, am Sonntagoorniittag empfing der Duce den ReichsaußeiMinilter. Dem Eewräch. das 1% Stunden dauerte, wohnte außer dem Grafen Ciano auch der deutsche Botschafter von Mackensen bei. Eine weitere Unter­redung zwischen Mussolini und Ribbentrop findet am heutigen Montag statt.

Den Nachmittag benutzten die deutschen Gäste zu einer Rundfahrt durch die Albanerberge, ym Anschluß daran be- stchtlgte Reichsaußenminister von Ribbentrop das im Umbau befindliche. Botschaftsgebäude, , Den ersten Tag seines lomiichen Auienlhaltes beschloß em Abendessen, das Graf Crano dem Reichsaußenminister gab.

. Zum Besuch des Vertreters des Großdeutichen Reiches bringen dre römischen Blätter Artikel und Kommentare, in denen zum Ausdruck kommt, daß sich an der Zuneigung des faickistiscken Italien für das nationalsozialistische Deutschland ebenso wenig geändert habe, wie in den

Wortlaut der Führer-Rede

Die Rede des Führers zum Heldengedenktag im Zeughaus zu Berlin bat folgenden Wortlaut:

In ernster Zeit feiert beute das deutsche Volk seinen Heldengedenktag. Mit gröberem Recht als in den letzten 20 Jahren kann es vor das geistige Auge derer treten, dre lick einst als tapfere Söhne unseres Volkes für die Zukunft der Nation, der Größe und Unversehrtheit des Reickes opferten. Was jahrelang nur blasse Redensarten einer un­würdig gewordenen Nachwelt waren, ist beute der st o l z e Dank einer ebenbürtigen Gegenwart. Nack einem beispiellosen Siegeszug Trn Osten sind die Soldaten der Divisionen des «reldheeres. die Besatzung unserer Schiffe, die Kämpfer unserer Luftwaffe nunmehr bereit, das Reich vor den alten Feinden des Westens in Schutz 8U nehmen. In gleichem Pflichtbewußtsein und in gleichem Gehorsam dem Befehl getreu wie die Soldaten des Großen Krieges. Hinter ihnen aber steht nunmehr eine Heimat, ge­säubert von den Elementen der Zersetzung sowohl als, den Kräften der Zersplitterung. Zum ersten Male in unserer Geschichte tritt das ganze deutsche Volk vor das An­gesicht des Allmächtigen, um ibn zu bitten, seinen Kampf um das Dasein zu segnen.

Dieser Kampf des Soldaten ist ein schwerer. Wenn das Leben zu seiner Behauptung, soweit wir die Natur Über­blicken und in ihr Walten Einsicht gewonnen haben, immer wieder Opfer fordert, um neues Leben zu gebären, und Schmerzen zufügt, um Wunden zu heilen, dann ist der Soldat in diesem Ringen der erste Repräsentant des Lebens. Denn er stellt zu ollen Zeiten jene beste Auslese der Völker dar. die durch ihren Lebenseinsatz und — wenn notwendig — durch ihre Lebenshingabe das Leben der übrigen Mit- und Nachwelt ermöglichen und sicherstellen. Er tritt daher in den Stunden, in denen die Vorsehung den Wert der Völker abwägt, vor das Gottesgericht des All­mächtigen.

In ihm werden die Nationen gewogen und ent­weder zu leicht gefunden und damit ausgelosckt aus dem Buch des Lebens und der Geschichte oder als würdig genug geseben. um neues Leben zu tragen. Nur wer aber selbst Gelegenheit batte, im Kampfe der härtesten Bedrängnis entgegenzutreten, wer selbst den Tod in jahrelangem Be­mühen um sich streichen sah. weiß die Große des Einsatzes des Soldaten zu ermessen, die ganze Schwere seines Opfers zu würdigen. Aus dem Instinkt der Lebensbehauptung heraus bat daher die Menschheit allgemein gültige Maß­stäbe gefunden für die Bewertung denemgen. die bereit waren, ück selbst aufzugeben. um der Gemeinickaft das Leben zu erhalten. Gegen den widerwärtigen E.g o i st e n stellt fie den Idealisten, und wenn ste den einen als Feigling verachtet, dann dankt stu umso mehr aus der unbewußten Erkenntnis der gebrachten Opfer dem anderen. Sie glori­fiziert ibn zum Helden und hebt ibn damit heraus aus dem Durchschnitt gleichgültiger Erscheinungen.

Kein Volk hat mehr Reckt, leine Helden zu feiern als das deutlcke!

In sckwerster geovolitiscker Lage konnte das Dasein unser Volkes immer wieder nur durck den heroischen Einsatz

seiner "Männer sichergestellt werden. Wenn wir seit 2000 Jahren ein geschichtliches Dasein leben, dann nur. weil in diesen 2000 Jahren immer Männer bereit gewesen sind, für dieses Leben der Gesamtheit ihr eigenes einzusetzen und — wenn nötig — zu opfern. Jeder dieser Helden aber bat sein Lebem gegeben nickt in der Meinung, damit spätere Gene­rationen von der gleichen Pflicht befreien zu können. Alle Leistungen der Vergangenheit, sie wären vergeblich ge­wesen. wenn in einer einzigen Generation der Zukunft die Kraft zu gleichem Opfer fehlen würde. Denn das Leben eines Volkes gleicht einer Kette ohne Ende nur solange, als nickt in einer Generation ein Glied zerbricht und damit den Lau, der Entwicklung abschließt. Es bat daher niemand das Recht, Helden zu feiern, der nicht selbst einer ähn­lichen Gesinnung fähig ist. Niemand soll von Tra­dition reden., der nicht durch sein eigenes Leben und sein eigenes Handeln diese Tradition vermehrt. Dieser Grundsatz gilt für das Volk genau so wie für seine Staatsmänner, ^ür die Soldaten nicht minder als für die Generäle.

Aus den weihevollen Hallen des Baues, in dem wir uns hier befinden, sprechen zu uns die Zeugen einer unser»

(Fortsetzung auf Seite 2)

oolltischen Beziehungen.zwilchen beiden Mächten. Die deutsth- italiemsche Solidarität, so schreibt u. a. „Messaggero". bleibt lebendig und. wirksam. Die deutsch-italienischen Be­ziehungen sind io. wie. ne lm^Bundnisvertrag und in den Be­sprechungen von Mailand. Salzburg und Berlin sestaeleat wurden. -.Gazeta del Popolo" nennt den Besuch RibWUs ein feierliMs Bekenntnis zu den engen freundschaft- lichen Beziehungen, die zwischen Italien und Deutschland 5e« stehen Im übrigen menen die Zeitungen die ..phantastischen - trankhaiten.. Kombinationen, die die Presse der West- machte an den römischen Besuch knüpfen, als Produkte einer üblen Sensationsmache zurück.

Wie diese Plane freilich verwirklicht werden sollen, das hat der degenerierte Abkömmling der Habsburger Dynastie, der sich zum willfährigen Werkzeug der Gegner des Reiches.machte, den Amerikanern nicht erzählt. Hier aber liegt der Vase im Pfeffer denn über die Durchführung dieser Plane haben auch Herr Chamberlain und Herr Daladier Kem Habsburger Lakaien nichts zu sagen vermocht. Ihnen macht im Gegenteil die bisherige Entwicklung des Krieges Kovnchmerzen genug. Die römischen Gespräche Ribbentrops, die die italienische Presse als den natür» lichsten Vorgang der Welt bezeichnet, und die nur denjenigen überraschen konnten, der noch immer nicht den Sinn der Achsenpolitik verstanden bat. vermehren noch die Nervosität in London und Paris. Man fürchtet dort, daß Re „zu Er- eigninen.führen könnten, die für die Westmächte durchaus unerfreulich stick . In dieser Nervosität werden in der demo­kratischen Presse wieder einmal die wilde st en Kombi- 5-"t jenen darüber,, angestellt, was Rom wohl bringen konnte., Am dieses Rätselraten der aufgescheuchten Politiker in Paris und London einzugehen, hat keinerlei Zweck.

Da man ,n den Weitdemokratien keinen anderen Ausweg mehr steht als die Ausweitung des K r i e g e s. so setzt die englische und französische Presse mit verdoppelter Energie ihre Agitation, für ein Eingreifen in Finnland fort. Zahlreiche Zeitungen in England und Frankreich fordern immer wieder, daß man jetzt endlich den Finnen zu Hilfe komme. Der „Matin" formuliert das so. daß es noch nicht su spat sei, „Finnland das Minimum an Hilfe zu gewähren, das man ihm schuldet". Das Blatt verrät dann die tatsäch­lichen Beweggründe, wenn es hinzufügt, das müsse geschehen, um Finnland zur Zange zu machen, mit der man den deutich-russtschen Block sprengen könne. Die Mitteilung des nnnüchen Außenministers, daß die finnische Regierung mit der Sowietunion den Kontakt durch Mittelsmänner auf- semmimen habe und die Feststellung des Blattes „Nya Dagligt Allehanda , daß man m Skandinavien einen ehrenvollen Frieden.in Finnland begrüßen würde, können die eng­lischen und französischen Kriegshetzer nicht im mindesten ver­anlassen, ihre Kriegsausweitungsvläne aufzugeben Man bemüht sich nn Gegenteil, einen solchen Ausgleich zu 61ntertreiben. So warnt „News Chronicle" ganz un- verhullt die skandinavischen Staaten davor, die finnisch- russischen Verhandlungen zu unterstützen und zieht in diesem Zusammenhang eine Parallele mit der Lage von München. Das Blatt, meint nämlich. Schweden dränge die Finnen. Ruß­land zu befriedigen und zwar in genau der gleichen Weile wie England, und Frankreich das Benesch gegenüber getan haben. Durch einen solchen Akt der Befriedung könnten die Schweden zwar Zeit gewinnen, um ihre eigenen Kriegsvorbereitungen fortzufetzen, aber der Preis, den man hierfür zahlen müsse, sei dre Übergabe der einzigen stark befestigten Stellung in Skandinavien Das gleiche haben Frankreich und England getan, als ste die 40 tschechischen Divisionen, die Maginotlinie Böhmens und die großen Skoda-Werke Übergaben, um als