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Wiesbadener Tagblatt

Montag, 29. Januar 1940

Seite 2 Nr. 24

Geleitboote gehen vor.

ild. K.)

Unsterblich.

Die heutige Ausgabe umfaßt 8 Seiten

3 i

Poetisch« wie ------'m zu Wort .Volvo Meuer.

Es bedarf nur dieser Beispiele, um zu zeigen, wie i i n n- voll, gerade und ohne Hintergedanken der Weg Adolf Hitlers gewesen ist. Dieser Weg war ein Friedens­weg. Mit den Mitteln des Friedens hat Adolf Hitler ja alle die Unrechtmäßigkeiten beseitigt, die der Versailler Vertrag uns auferlegte. Und wenn beute trotzdem vom Wortbruch des Führers gesprochen wird, so darf ja mit Fug und Recht an jene Entgegnung in seiner Danziger Rede erinnert werden, als Adolf Hitler davon sprach, daß er dem deutschen Volke sein Wort gegeben habe, den Versailler Vertrag zu beseitigen. Dieses Wort hat er gehalten. In diesem Sinne war seine Politik beschlossen, und in diesem Sinne war seine Politik Friedenspolitik. Nur die Beseitigung des Versailler Vertrages konnte den Frieden stabilisieren, und wenn wir heute erleben, daß im feindlichen Ausland die Männer von einst wieder „Versailles" schreien, so wissen wir, und muß die Welt wissen, daß der E e i st von Ver­sailles der Welt und uns niemals den Frieden bringen kann. Wir kämpfen gegen ein zweites Versailles, wir kämp­fen für Deutschlands Lebensrechte und für ein glücklicheres Europa. Sieben Jahre hat Adolf Hitler die Ausrichtung Deutschlands im Wege des Friedens durchgesetzt, jetzt betreibt er auch im Kriege seine Friedenspolitik, in dem ein neuer und besserer Frieden mit den Waffen er­kämpft werden muß.

Verhältnisse die die Völker unter­

absehen zu können, sofern endlich auch die übrige Welt ge­neigt ist, ihre Verpflichtung zu einer radikalen Abrüstung zu vollziehen. Deutschland will nichts als g l e i ch e L e b e n s- r echte und gleiche Freiheit, das deutsche Volk will mit der Welt in Frieden leben. Die Reichsregierung wird aber gerade deshalb mit allen Mitteln für die endgültige Beseitigung der Trennung der Völker der Erde in zwei Kategorien eintreten. Die Osfenhaltung dieser Wunde führt den einen zum Mißtrauen, den anderen zum Haß und damit zu einer allgemeinen Unsicherheit. Die nationale Regierung ist bereit, jedem Volk die Hand zu aufrichtiger Verständigung zu reichen, das gewillt ist, die traurige Vergangenheit ein­mal grundsätzlich abzuschließen. Die Not der Welt kann nur vergehen, wenn durch stabile politische Grundlage geschaffen wird, und wenn einander wieder Vertrauen haben."

Stehet allezeit in guter Positur, damit ihr Nachdruck habt: solches habe ich allzeit getan.

Der Große Kurfürst.

Schon damals allerdings führte auch Adolf Hitler aus: „Besonders am Herzen liegt uns das Schicksal der außerhalb der Reichsgrenze lebenden Deut­schen, die durch Sprache, Kultur und Sitte mit uns ver­bunden sind und um diese Güter schwer kämpfen. Die nationale Regierung ist entschlossen, mit allen ihr zu Ge­bote stehenden Mitteln für die den deutschen Minderheiten international garantierten' Rechte einzutreten."

* Der Wettstreit. Eine hübsche Anekdote erzäblt uns, daß Theodor Fontane und her berühmte Mediziner Virchow sich einmal gleichzeitig um die Gunst einer r t ‘ Dame bewarben. Einer versuchte dem <

Schweres Eisenbahnunglück bei Osaka

Vorstadtbahn entgleist — Bisher 221 Todesopfer, 79 Schwer, verletzte

Tokio, 29. Jan. (Funkmeldung.) Ein furchtbares Eisen­bahnunglück ereignete sich in Javan. 2n den frühen Morgen­stunden des heutigen Montag entgleiste ans bisher noch nicht bekannter Ursache bei Osaka eine vollbesetzte Vorstadtbahn. Da sich der Zug infolge der hohen Eeschwindigkett u b e r« schlug, wurden, wie amtlich gemeldet wird, 221 Fahrgaste, hauptsächlich Arbeiter, getötet. 79 Schwerverletzte konnten aus den Trümmern geborgen werden. Die Zahl der Lerchtoer- letzten dieser furchtbaren Eisenbahnkatastrovbe ließ sich bisher noch nicht ermitteln.

ter;sch umz ug eh en. Der „Curentul" weist demgegen­über auf den Unsinn dieser Forderung hin, da doch in naher Zukunft überhaupt Benzin nur noch aus Kohle gewonnen werde, und wendet sich scharf gegen das englische Kapital, dessen Vorgeben mit den Belangen des rumä­nischen Staats unvereinbar ist. Das Blatt erklärt dann werter: „Kann der rumänische Staat eine Einmischung m seine Hobeitsrechie dulden, in dem wirtschaftliches Kapital politische Macht zu erlangen sucht? Für uns ist das Öl schwar­zes Gold. Wir müssen unsere Landesverteidigung organi­sieren. unsere Industrie und Landwirtschaft ausbauen, wir müssen also unbedingt die Erdölförderung steigern. Der rumänische Staat bat jahrelang die Erdölindustrie gefördert, damit sie den Wettbewerb gegen das öl aus Meriko und Venezuela bestehe. Heute ist der Augenblick, um dieses vom Staat investierte Kapital wieder bereinzubekommen. Da­gegen stellen sich nun die politisch-militärischen Interessen Englands. Ich frage schüchtern: Haben wir nicht auch militä­risch-wirtschaftliche Interessen, die wir berücksichtigen müssen? Kommen die rumänischen Interessen in diesem Kampf nicht vor den anderen Interessen? Wer mag behauvten. daß er uns in unserer wirtschaftlichen Freiheit beschränken dürfte? Wollen wir etwa England und Frankreich bindern, bei uns Erdöl zu taufen? Wir wären froh, wenn sie das in großem Maße täten. Aber dürfen sie unsere Ausfuhr kontrollieren? Ich glaube, daß man nicht einen solchen beleidigenden Fehler begehen wird. Die Hairdels- und Wirtschaftsfreibeit ist ein Sobensrecht des unabhängigen rumänischen Staates."

„Hoheitsrecht des unabhängigen Rumäniens"

„Curentul" weilt englisch-französische Machenschaften gegen die neutrale Erdölvolitik zurück

Ensemble (fünf Damen und drei Herren) durchaus gut und überzeugte schon im Menuett von Mozart z. B.. wieviel vom Geiste seiner Führerin auf es übersegangen ist.

Dr. Heinrich Reichert.

: sehr schönen jungen

_______... ------ --------: ----- anderen den Rang abzulaufen. Ja. eines Tages gerieten die beiden Bewerber sogar in einen regelrechten Streit, in dessen Verlauf Virchow spöttisch meinte: „Wenn unsere Angebetete bei der Lektüre Ihrer Romane durch deren Fadheit einmal erkranken sollte. Herr Fontane, so werde i<6 he wieder gesund machen.' Worauf Fontane vrompt erwiderte: „Und wenn sie an Ihren Rezevten stirbt. Herr Doktor, ta werde ich sie unsterblich machen!" Virchow konnte lern Wort nicht halten, wobl aber machte der Dichter die Dame in seinem Roman „(Eecile“

Im Solde Alljudas

Suff Cooper, ei» gut bezahlter Setzer

New Bork, 28. Jan. Für Duff Coove r, der in den letzten Monaten die Vereinigten Staaten bereiste, um Hetz­reden gegen Deutschland zu halten, deren Tonart oft so rüde und gehässig war. daß er bei überlegenden Amerikanern erheblich aneckte, bedeutete diese Betätigung ein recht einträgliches Geschäft. Wie die „New Bork Polt" zu melden weiß, erhielt er für ied.es Auftreten die runde Summe von 7 50 Dollar ausbezahlt. Wer das Geld gegeben bat. wird nicht berichtet, aber wir wissen ja. wessen Geschäfte Hetz-Cooper betreibt, und Englands Ver­bündeter Älljuda ist bekanntlich nicht kleinlich, wepn es die Dienst« solcher Ehrenmänner zu lohnen gilt.

niederkämvfen. muß das irdische Gluck aufgeben, um seiner himmlischen Geliebten teilhaftg werden zu können, und auch Tünde muß ihr Feenreich verlassen, um sich mit dem geliebten Erdensohn zu vereinen. Die Sprache Vörösmartvs ist voll wundervollem poetischem Zauber, vollendeter Form und schönster Farbigkeit. Bei aller Poesh ist in dem Werk ein gesunder Realismus, der sich oft köstlich erdhaft-echt in dem Dienervaar Damian und Jlma. ausdrückt. Dr. F. Klern- Krautheim bat die Märchendichtung im Versmaß des Originals in die deutsche Svrache übertragen. Die zarte Musik schuf Richard Boeck. In der Gießener Uraufführung ließ der Svielleiter Dr. Hannes Razum das Pi auch das Erdhafte und Volksnahe gleichermaßen kommen. Adolvb

Echt englisch!

„Das türkische Erdbeben befreit uns von großer Sorge! — Die Londoner Zigarettenfabriken atmen auf

Berlin, 28. Jan. Eine Londoner Zeitung befragte' die Zigarettenfabriken nach den Aussichten der englischen Raucher wegen der Absicht, dem Virginia-Tabak der englischen Zigaretten 15 Prozent türkischen Tabak berauschen zu müssen, weil England ferne großen Anleihen an die Türker nur durch Warenlieferungen gedeckt oder wenigstens verzinst erhalten kann. „ , . „ . ..... .

Eine leitende Persönlichkeit der Eeiamtmduftrie erteilte darauf folgende, echt englische Antwort:

„Das grobe türkische Erdbeben hat uns von einer großen Sorge befreit. Vorläufig besteht keine Wahr­scheinlichkeit, daß wir die englischen Raucher durch Verschlechte­rung ihrer gewohnten Zigaretten mit türkischem Tabak be­lästigen müssen. In der Türkei gebt alles drunter und drüber. Die Leute sind immer noch mit dem Erdbeben beschäftigt. Die zugesagtem Sendungen treffen nicht ein. Bon der letzten ernte ist auch vieles vernichtet und die nächste wird, unter der Wir­kung der Naturkatastrophe beschränkt ausfallen!"

So svricht England, jedes Wort ein Schlag ins Gesicht des türkischen Volkes!

Pelz, Kovfschützer und Pelzmütze . . .

Eine Ausnahme aus dem besetzten Gebiet im Osten: Ein deutscher Wachtposten, gut gegen die Kälte geschützt, unter­hält sich mit einem Bauern. (Weltbild. K.)

* Konzert im Kurhaus. Zum Sonntagabendkonzert des Kurhaus-Ensembles steuert« Franz Danneberg aus dem reichen Revertoire, das gerade der Flöte an gehobener Unter­haltungsmusik zur Verfügung steht, eine dreisätzige Suite für Flöte und Klavier von Th. H. H. Verhey bei. Das Werk des holländischen Komponisten stellt Ton und Technik des In­struments vor lohnende Aufgaben, läßt aber auch dem be­gleitenden Klavier seinen Anteil. Danneberg batte diesmal die Solzflöte genommen, die »war nicht so leicht anspricht wie die silberne, sich aber anscheinend mit dem Klavierklang besonders günstig verbindet. Sein lebendiger Vortrag, den Ernst S ch a l ck am Flügel in ebenbürtiger Partnerschaft begleitete, fand sehr freundlichen Widerhall. Das Konzert wurde von Willy Langgutb geleitet, der anfangs Marfch- ners Ouvertüre zu „Hans Heinng" und den iugendfrischen „Romantiker"-Walzer des alten Lanner hatte spielen lassen.

Dr. Wolfgang Stephan.

* Inge Albert, ehemaliges Mitglied des Deutschen Theaters Wiesbaden, wurde von der Terra-Film-Gefellfchaft für den großen Veit-Harlan-Film ,.J u d S ü ß" für die Rolle der Friederzke Fiebelkorn verpflichtet.

* Mihaly Vörösmarty: „Cfongor und Tünde". (Urauf­führung in Gießen.) Das dramatische Märchensviel des un­garischen Nationaldichters ist eine ganz außergewöhnliche Entdeckung für die deutsche Bühne. Vor mehr als 100 Jahren 1831 entstanden, gehört das Werk, das im Schaffen des Dich­ters eine besondere Stellung einnimmt, feit sechs Jahrzehn­ten zum festen Besitz des ungarischen Nationaltheaters. Was uns Deutschen Goethes „Faust" ist. bedeutet für die Ungarn „Cfongor und Tünde". Die Märchendichtung „Cfongor und Tünde" ist einem Volksbuch des 16. Jahrhunderts ent­nommen. Tünde, eine gute Fee. ist aus ihrem Feenreich herabgestiegen, um sich mit dem geliebten Cfongor. einem edlen Helden, zu vereinen. Dieser Vereinigung von Himmel und Erde wirken die Kräfte der Hölle, oerkörvert in der Here Mirigy, entgegen. Cfongor muß alle Hindernisie

Erika Lindner stellt sich vor

Am Samstag stellte sich im Kurhaus die Solotänzerin Erika Lindner und die Vallettgruvve der Berliner Volksover erstmalig in Wiesbaden vor. Bescheiden rm En­semble mittanzend. zierlich und fast ohne Gewicht, im Solo­tanz ganz bingegeben dem tänzerischen Augenblick, minutiös auch die kleinste Note achtend und den Rhythmus in den Körver übertragend, sich nie jn festgelaufenen formen wie­derholend. voll Hingabe, als ob nur bieier Ausdruck und nichts anderes selbstverständlich wäre, eine Tänzerin, der man nicht nur die natürliche Tanzveranlagung. überallhin nachsvürt. sondern deren Quellen auch lofort, sichtbar find, nämlich ihre Herkunft aus dem Volkstümlich-Liedhaften, eine Künstlerin, die nicht bloß Inhalte nachzeichnet und daritellt. sondern auch sich selbst ausdrückt. Erzählerin und Formerin zugleich: das ist Erika Lindner. Wenn st« im „Tanz am Morgen (aus einer Reih« getanzter Mozart- Sätze) in den Tag hineiniauchzt. das neue Licht berunterholt utti> segnet und mit dem Fuß fest die Erde in Besitz nimmt oder wenn sie Schuberts ,.^> r r w i s ch" nicht dämonilch. aber unheimlich in Spiralen mit Tanz durchgeistert oder einen Walzer von Lanner tanzt, dann ist ihr die Musik nur Ge­legenheit sich selbst auszudrücken. Wenn sie aber Flfcher- lieder tanzt, darunter den prachtvollen „Tanz auf den Wellen" oder C. M. von Webers „Der Musikant, dann entsteht plastisch und restlos die Erzählung der Musik. Vom „Musikanten" aus hatte auch der tänzerische Laie den besten Zugang zur tänzerischen Auffasiung und Gestaltungs- kraft dieser Frau. Ungebrochene Natürlichkeit, überhöht vom Geist der Grazie und einer unerschöpflichen Phantasie, innige Vertrautheit mit dem Geist der Musik, eine wunderbare Aus­drucksfähigkeit des Körpers (die Füge jubilieren, die Sande verhauchen die Töne). Schade, dag ne hei ihrem erstmaligen Auftreten in Wiesbaden kein zahlreicheres Publikum vor­fand. Sie hätte es gewiß verdient. Vielleicht drückte dieses etwas auf die Atmosphäre zwischen Buhne und Saal und vielleicht war dies auch mitbchtimmend. daß sie uns den anspruchsvollen Reigen aus Händels ..Perievbone' vor­enthielt. Aber auch so war der Eindruck, daß diese Frau es wie Palucca mögen dürfte, einen ganzen Tanzabend allein für sich su bestreiten. Dabei war das von ihr mitgebrachte

Bukarest, 29. Jan. (Funkmeldung.) Der Druck, den Eng­land und Frankreich immer unverbüllier und an­maßender gegen Rumänien wegen dessen neutraler Erdölvolitik ausüben, hat eine scharfe Reaktion des großen nationalen Blattes „Curentul" ausgelöst. Unter dem Titel „Die Erdölschlacht" schreibt dessen Sauvtschriftleiter u. a.. es sei nur natürlich, daß die Deutschen das rumänische Erdöl schützten. Dadurch seien England und Frankreich auf Rumänien aufmerksam geworden. Sie versuchten, „durch Mittel, die jedem zur Verfügung stehen" (augenscheinlich eine Anfvielung nur die englischen Sabotageakte) die Verforgungsmöglichkeiten Deutschlands mit rumänischem Erdöl zu »erringern. Zunächst hätten die Engländer Donau- schlevver gekauft und sie zur Untätigkeit für die Kriegs­dauer verurteilt, dann hätten jene Erdölgesellschaften, die mit französischem und englischem Kapital arbeiten und unter olcher Leitung stehen, begonnen, die Förderung ab- inkenzu lassen. Logifcherweise hänge die Produktton von der Höbe des Verbrauches ab. Kaufmännisch gedacht müßt« Rumänien beute, da die Nachfrage groß ist, mehr fördern und verkaufen^, um sowohl seine Wirtschaft zu be- gen. als auch dem Staat Einnahmen zuzuführen. „Oder en wir vielleicht mit unserem Erdöl für das Jahr 1990 ren?“

Das Blatt tritt hier einer beliebten englischen Propa- gandathese entgegen, da die Engländer den Rumänen nahe» zulegen versuchen, mit ihren ölvorr Steil Hausbit k-

Hauptschriftleiter: Fritz Günther; Stellvertreter der ßauptfdmftleitcrs: Seinricb Karl Kunj; verantwortlich für den politischen teil: beinnd? Karl Kunz; für Kunst, Unterhaltung und Sport: Dr. Heinrich Reichert; für Stadtnachrichten, Bororte und wirtschaftsteil: Willi p e m p e l (in Urlaub), Stellvertreter Hans Scharr; für Schlußdlenst und allgemeines: $ans Scharr; für den Bilderdienst: die betr. Ressortleiter; für den Anzeigenteil: (Dtto Kaiser; sämtlich in Wiesbaden. Gesamtleitung: Dr phil. habil. Gustav Schellente rg und Otto Kaiser. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 7 gültig.

Druck und Verlag: t.Schellenberg'sche Buchdruckerei, Wiesbadener Tagblatt, Wiesbaden