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Unterhaltungsbeilage. -Stthn Siico

Nr. 301

Samstag/Sonntag, 23 /24. Dezember 1939

87. Jahrgang

Weihnacht über front und Heimat

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bedroht. Deshalb ist Adolf

nur an das

Weltherrschaft dieser Mächte

Deutsche Weihnacht 1939

Gauleiter Sprenger jum firiegsroeihnaditsfeft

tiger Interessen sahen. Man befürchtet jenseits der Grenzen, daß das Beispiel des deutschen Sozialismus, der für Partei und Staat die weltanschauliche Grundlage bildet, bei den eigenen Völkern Schule machen könnte. Nach der englischen Auffassung über die Weltordnung muh es Reiche und Arme geben. Besitzende und Habenichtse, unter den Menschen sowohl wie unter den Staaten. Sonst ist die

Zeichnung: Mjöinir (Verlag Rudolf Dehnen M.)

wehrkamvs gegen unseres Volkes.

braucht zu hungern. Unsere Rohstoff» b a s i s ist wesentlich günstiger als im Welt­kriege. Damals waren wir völlig eingekreist, kämpften wir ohne Rückendeckung, waren allein auf die immer knapper werdenden Vorräte im eigenen Lande angewiesen. Heute ist das Tor im Osten weit offen und alle Rohstoffe der Welt können auf diesem Wege ungehindert nach Deutschland gelangen.

Unsere tapferen Soldaten, die vor dem unüberwindlichen Westwall stehen und die deutsche Heimai schützen, bilden zusammen mit dem unerschütterlichen Wall der inneren Front ein eisernes Bollwerk nationaler Ent­schlossenheit und festen Siegeswillens: eine eherne Mauer, die durch nichts zu erschüttern ist. Zur See und in der Luft läßt sich unsere Überlegenheit nicht mehr wegleugnen. Unser Wille, diese letzte Auseinander­setzung über das Schicksal Euro­pas, zu der das machthungrige England ausgerufen hat und mit der es die Völker für immer unter seine Botmäßigkeit zwingen möchte, zu einem für die deutsche und damit

Hitler, ist der Nationalsozialismus, ist Deutschland, ist das deutsche Volk der Feind, der beseitigt werden muß. Deshalb wurde zum Kriege gehetzt und mit der Einkreisungspolitik versucht, den Ring zu schließen, der Deutschland erwürgen sollte.

Als Rußland in der Erkenntnis der wahren Absichten des englischen Machtwillens den Plan durchschaute, muhte

Weihnacht feiern wir das Fest des Lichtes und der Freude, der inneren Be­schwingtheit und neuer Hoffnung wieder mitten im Kriege. Nach dem Willen der Sieger des Weltkrieges war durch das Diktat von Versailles die Groteske eines Friedens geschaffen worden. Weit entfernt von allem gutem Willen zum friedlichen Nebeneinanderleben der Völker trug er die Keime eines künftigen Krieges schon bei seiner Geburt in sich. Dem deutschen Volk, das, durch gleihnerische Versprechungen getäuscht, kapituliert hatte, wehrlos und ehrlos gemacht aber schonungslos beraubt wurde, waren die härtesten Bedingungen auserlegt worden, die jemals in der Geschichte einem Volke auserlegt wurden. In seinem Lebens­raum nach der Abtrennung wertvoller Gebiete auf das äußerste beschränkt, sollte es, für ewige. Zeiten zerstückelt und bedroht, nach dem Zusammenbruch in ewiger Fron für andere sein Leben triften,;

So sah der Friede auf Erden aus. den daschristliche" England und das humane" Frankreich uns damals bescherten. Und so ähnlich, nur noch wesentlich härter, stellen sich die Kriegshetzer an der Themse, die Menschheitsbeglücker an der Seine, nach dem was man jetzt mit schamloser Offen- heit von dort als Kriegsziel verkündet, auch heute wieder den Frieden vor, mit dem dieser von England entfesselte Krieg einmal beendet werden soll. Fast eineinhalb Jahr­zehnte haben wir nach dem Zusammen­bruch in der unruhigen Nachkriegszeit unter den Fesseln des Diktaisriedens geseufzt, der in der Schmach der Rheinlandbesetzung und politischen Vergewaltigung, im Elend der Inflation und der durch wachsende Arbeits- losenzifsern immer mehr sich steigernden Not der Hungerjahre keine rechte Weihnachts- stimmung aufkommen liefe. Neue Hoffnung zog erst wieder in die Herzen der gequälten Bevölkerung, als der Sieg des National­sozialismus dem aus dem Volke erstandenen und dessen Not begreifenden Führer die Möglichkeit bot, das Schicksal Deutsch­lands zu wenden.

Die von Adolf Hitler verkündete Bot­schaft, die Arbeit und Brot verhieh und eine Befreiung von den Ketten, die uns fesselten, ahnen lieh, wurde um so gläubigeren Herzens ausgenommen, als sie den Unter­schied der Klassen und Stände aufhob und den Begriff der Volksgemeinschaft als Fundament des neuen Staates schuf. An die Stelle des Mitleids, mit dem sich das schlechte Gewissen der Reichen besonders um die Weihnachtszeit von der Verantwortung für das Schicksal der Armen loskaufte, trat das freiwillige Opfer natio-

für die europäische Sache siegreichen Ende zu führen, ist unerschütterlich. Das Bewuhtsein der Kraft und die feste Ent­schlossenheit, den aufgezwungenen Kampf siegreich zu beenden, damit die Weihnachtsbotschaft vom Frieden auf Erden endlich Wirklichkeit werde, das

die Auseinandersetzung mit Polen dazu herhalten, diesen Krieg zu entfesseln, den Krieg, dem sich Frankreich als Bundesgenosse anschloh, weil es von ihm, wie jetzt fesksteht, das zu erreichen hofft, was ihm im Weltkriege nicht gelungen ist: die dauernde Besetzung und Anellierung der Rhein­lande. Der mit dem Schmachfrieden von Versailles ab­gebrochene Kampf zur Vernichtung Deutschlands hat damit seine Fortsetzung gefunden. Wir wissen jetzt, was uns droht, nachdem die verlogene Propaganda der Feindmächte, die mit heuchlerischen Worten vom Frieden der Welt sprachen, wenn sie den Krieg und die Ver- nichtung meinten, die Maske fallen liefe. In der Verteidigung unseres Lebensraumes und unserer Lebensrechte stehen wir nach der Niederzwingung Polens und der Wiederber- Heilung des traditionellen Erenzverhältnikses

W." mit Rufeland, das eine Politik freundschaft- «L lichen Einvernehmens auf dauerhafte Bakis stellte, zu entschlossener Abwehr und " Kampfbereitschaft im Westen. Mit MM harten Schlägen haben wir bereits dem Feind bewiesen, dafe wir die neu geschmie-

M beten und scharf geschliffenen Waffen der F Wehrmacht zu gebrauchen wissen.

Die feige Spekulation der Briten, uns durch eine grausame Hungerblockade B' gegen die am Kriege nicht beteiligten

Ml, Frauen und Kinder auf die Knie zwingen

zu können, war von Anfang an zum

M Scheitern verurteilt. In weiser Vorsorge

für alle kommenden Ereignisse hat die natio- BBL nalsozialistische Regierung die Ernäh-

HMmWR r u n g s 1 a g e des deutschen Volkes sicher-

M gestellt. Eewih, wir müssen uns einschränken

M und mit dem auskommen, was wir erzeugen

M oder durch günstige Handelsverträge mit

den befreundeten Ländern im Osten und

WIMM Südosten Europas einführen: aber es reicht über den Bedarf hinaus und niemand

lind die Gefühle, die das deutsche Volk zum Fest der Licht- und Zeitenwende an der Front und in der Heimafbeseelen. Was uns aber in dieser gewaltigen Schickiaisstunde, vor der Volk und Reich wieder einmal, wie schon so oft in tausendjähriger Geschichte, gestellt sind, in soldatischer Gesinnung fest zu- sammenstehen läfet, das ist der Glaube an den Führer, der Glaube an das ewige Deutschland.

naler Solidarität, das Mit Winterhilfswerk seinen schönsten und erhabensten Ausdruck fand. Der Sozialis­mus der Tat, von dem weltfremde, Ideologen so viel redeten, ohne damit etwas ändern zu können, war für uns Wirklichkeit geworden. Ein Volk half sich selbst und hatte, da es wieder arbeitete und feine Angelegenheiten selbst ordnete, auch das Recht zur Freude und zum Feiern der Feste, die seinem Wesen tief und innerlich verbunden sind. Volksweihnachten, die jedem Menschen das Glück vermittelten, das er empfindet, wenn er Freude bereiten, schenken und beschenkt werden kann, brachten die innere Anteilnahme, die Gemeinsamkeit der Empfindungen, die das ganze Volk an einem solchen Tage beseelt, mit den altüberlieferten Gebräuchen auch bei der Familienfeier int engsten Kreise, unter dem strahlenden Glanz des Lickter- baumes, zum Ausdruck.

Und nun feiern wir wieder Weihnachten. Und wenn es diesmal Kriegsweihnachten sind, so wissen wir uns frei von jeder Schuld, den Frieden auf Erden, den die Weihnachtsbotschaft verkündet, gebrochen zu haben. Oft genug hat der Führer seine Stimme erhoben, um seinen festen Willen für eine friedliche Lösung der Probleme zu verkünden, die nach Versailles als latente Kriegsgefahr das Nebeneinanderleben der Völker ständig bedrohten. Seine Worte wurden überhört, well die dem Weltkavitalismus hörigen Staatsmänner der westlichen Plutokratien in dem wiedererstarkten und nach der Heimkehr aller deutschen Volksgenossen zur Einheit' zusammengeschlossenen national­sozialistischen Erofedeutschland eine Gefährdung eigensück-

Die Weihnachtsbotschaft verkündet den Frieden auf Erden allen Menschen, die guten Willens sind, eine Verheißung, die dem seit alter Zeit deutschesten aller Feste ihre symbol-

. Und in diesem «rieben ihrer Herzen wächst unsere deutsche Jugend heran, bereit, das Erbe des Kampfes um unter Recht mit starken Fäusten zu übernehmen und seine Erfolge zu wahren.

Das deutsche Volk weiß, warum und wofür es kämpft. Es kennt weder Unruhe noch Zweifel, sondern einzig die Not»

haste Bedeutung im besten Sinne gibt, die nicht Gefühl, sondern auch an die Einsicht appel­liert. 20 Jahre nach der letzten Kriegs-

gangenen Unrechts einsetzt und damit, so wie es bisher mit uns mar au» m der Zukunft mit uns sein wird. Dieses Wissen ist es auch, das uns. dieies^ Kriegs-Weihnachtsfest dennoch >n «neben erleben laßt, im «neben unterer Herzen, f^tni^res Volkes verankert ist, in feinem Lebens­recht für dessen Verteidigung mir heute zum Kampfe an» getreten find.

Botfdiaft und Glaube

Von Fritz Günther

Nationalsozialisten!

Deutsche Männer und Frauen in Hessen-Nassau!

Ihr an der Front und Ihr in der Heimat. Zum ersten Male begehen wir in dem von Adolf Hitler geschaffenen Großdeutschland ein Kriegs-Weibnachtsfest. Es steht im Ausklang jenes Jahres, in welchem der Führer die vom Vaterland getrennt lebenden und unter fremder Herrfchafi geknechteten Brüder heimfübrte. Es hätte ein Weihnachts- teft nicht nur des endlichen Friedens deutscher Menschen, sondern des «liebens der Welt fein können.

Und doch hat es nickt io sein sollen und dürfen, well die Regierungen der Briten und Franzosen eine dauernde Knech­tung des deutschen Volkes wollen. Allein deshalb müssen wir vor dieses Weihnacktsfest das Wort Krieg ietzen. Und wir haben es getan mit gangem Mut und festem Willen, die diese Wendung erforderte. Wir haben es getan in der Ge­wißheit. daß jene, die uns dazu gezwungen haben, ihrem Schicksal nicht entgehen werden, weil eben dieses Schicksal bisher gezeigt hat. daß es stck für die Aufhebung eines be-

. 3n diesem «neben ihrer Herzen halten Millionen deutscher Manner ihre Waffen gegen den Feind gerichtet. In diesem Frieden ihrer Herren stehen Millionen deutscher Frauen durch ihre Disziplin und Einsatzbereitschaft im Ab-

* die vom Feind geplante Aushungerung