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Nr. 297

Dienstag, 19. Dezember 1939

87. Jahrgang

mssiscke Bedrohungen 20 Jabre nach de«

en

ter

8 10

Iduna der is Brant«

m dem. siegreichen Luftkampf über der Deutschen

Bucht erfahren nur noch folgende Ei uzelheiten:

Politische Anleihen als Fesseln

Neuer framösisch-jugoslawifcher Wirtschaftsvertrag

Berli«, 18. Dez. Aus Belgrad wird bekannt, daß :

Zur MW oer flfnanö-SentfiOen

Zeitwende deutscher Kolonialvolitik im Oste«

Deutsche Aufklärer greifen Borpostenboote an

Geleitrug in alle Himmelsrichtungen versprengt

leiten des Zahlungsverkehrs wie schon seit Jahren wieder das Hauptproblem bildeten, abgeschlossen wor­den sind. Die neuen Vereinbarungen geben dahin, daß künftig volle 70 v. H. der jugoslawischen Ausfuhr zur Deckung Des Innendienstes und nur 30 v. H. für die Abdeckung der Verpflichtungen aus der jugoslawischen Einfuhr aus

Unsere Messerschmitt jagen britische Bomber

Einzelheiten über den Lnftkampf in der Deutschen Bucht

, - Es ist der 18. Dezember, etwa 14.30 Uhr. auf einem Blue» feifen tn Norddeutschland. Da. plötzlich Fliegeralarm! rnrJ.$e *y.u85,eu?e, gesichtet! In großer Höhe nähern sie sich dem Festland! Das ist alles, was die unmittelbar nach dem Alarm startenden Flieger zunächst wissen, und außerdem noch, daß die Engländer in unverhältnismäßig großer Zahl angeschwirrt kommen. Da sind die Jäger auch schon gestartet, verschwinden. Vorwärts, dem Feind ent» .Wundexbar ist das Wetter, blau der Himmel, aJ.,1 6 61fit. Hoch oben in der Luft stehen kleine weiße

Wattebausche, diei-vrengwolken unserer Flak.

Eisernen Gürtel legen die Männer der Flak vor die deutsche Küste. Nicht ein Engländer kommt hindurch. Nach der See zu wird der angreifende Verband abgetrieben, und da sind auch schon untere Jager heran. Sie greifen an. ver - 0nn be? ® er6and. schießen und schießen, was nur aus den ..Kuaelspritzen". Engländer stürzen ab. anoere kehren um, oetiumen erneut vorzustoßen, aber vergeb­lich! Nach einem Kampf von etwa zwei Stunden ist von den Engländern nichts mehr zu leben. 34Maschinen RU-Ben_oon den deutschen Jägern, die der Ge­schwader - Go mm obere selbst in den Kampf führte, auf See oder über den Ostfriesischen Inseln abgeschossen.

""ch dein Kampf kommen unsere Jäger auf ihren <U1fOPlaö zurück Sie wippen beim Hereinfliegen mit dem Triumph ug xj,308^.E^iek^enen holenihre Sieger im die Freude^sein'

"ach englischer Ansicht angeblich so minderwertigen Messer­schmitt-Maschinen. Wieder haben deutsche Flieger gezeigt, was sie zu leisten vermögen und welches Schicksal jedem Gegner beschieden ist, der versucht, nach Deutschland einzufliegen. Die Engländer trafen dabei sozusagen aufgute alte Bekannte", denn das Jagdgeschwader Schumacher, das diesen Sieg errang, hatte ja erst vor wenigen Tagen, als die Engländer versuchten bei Spiekeroog und Wangerooge einzufliegen, die Hälfte der angreifenbcn englischen Flugzeuge vernichtet. Die deutschen Flieger, das haben die Engländer nun wohl langsam einsehen müssen, sind

dxr Wacht und verwandeln jeden Angriffsversuch der Engländer in eine schwere Niederlage für den Segn er. Der Einflug in die Deutsche Bucht ist bisher den Engländern noch immer sehr teuer zu stehen gekommen. Zu- Eich, hat sich aber auch wieder gezeigt, daß die deutschen Fern­aufklarer, wie überhaupt die deutschen Flieger, im Gegensatz zu den Engländern, ihre Ziele zu erreichen wissen. Ver­nichtete englische Vorvostenboote sprechen ebenso wie das Überfliegen englischer Häsen eine überaus deutliche Sprache. Das deutsche Volk ist stolz auf seine junge Luftwaffe, die solche Leistungen aufzuweisen hat und die England, wie die ^stesani-Agentur" sagt, eine neue vernichtende Niederlage größten Stiles beibrachte.

urudgeblie6enen holen ihre Sieger im n, . . Groß ist die Freude und groß wird überall

oie dreuöe lein tm .ganzen Land. Denn 34 Engländer auf ^"6" das wird denen drüben an der Themse schwer auf den Magen schlagen. Und wenn sie letzt auch Tn alle Welt

34 von 52 vernichtet MS

.n.onlanb Brer englische Vorpostenboote versenkt

Wehnnacht' gibt^ekannt'?lme l D ung.) Das Oberkommando der ArtillLie-TütigW""" 8<*n8e öttliÄC Spähtrupp- und n»f ^Äe Agen Seeriele. ostwärts Schottland

aÄAaixsK «nMelbebienst erkannte frühzeitig die Angreifer? Bereits

Helwland wurden sie von Jagd- und Zersiörerflug- llkstelli. 34 .britische «ilugzeuge wurden hierbei nach hartem Kampf abgeschossen. Wir verloren 2 Flugzeuge. »«».^k^Elue feindliche Flugzeuge, denen es gelang, sich den angreifenden deutschen Jagern zu entziehen, gerieten in das »n^?E"Eeierte Abwehrfeuer der Flakartillerie auf den Inseln abwur" ^kommen. S,t mu6te "«'Ehren, ohne jum Bomben-

bie Lugenmeldungen von ihremSieg über das Panzerschiff hlnausposgunen. diese Antwort wird ihnen noch l a n g e lange Schmerzen machen. Und dabei wird es noch nicht einmal unsere letzte Antwort gewesen sein.

Roeckenholdt-Schütt.

London sucht sich herauszulügen

-??Elin. 19. Dez. Die vernichtende Niederlage die die d-ptt^E L.U'twaff.e bei ihrem mißglückten Angriff auf die -deutsche Küste erlitten, hat..wagte der Londoner Rund-

I'.EEern in leinen heutigen Abend- und Nacht- nHÄVnLb« n.äu6 e.steh en Nachdem man über die Angelegenheit zunächst überhaupt geschwiegen und lediglich die erfolgreichen deutschen Luftangriffe auf britische Schlne sogernb etngeraumt hatte, beauemte man sich schließlM mEn k^'Eilung. daß nach einem schweren Luft- kleben. der angreifenden britischen ua5rreu?e noch keine Nachrichten norliegen, wobei «V «°rStnBs hlnzuzuietzen vergas, daß von 27 weiteren nstAe^sind^ch^chien ""rliegen. außer der einen, daß sie ver-

S!*-1£c in , britischen,Berichterstattung tröstet ^dio Lonüon die englische Öffentlichkeit mit der Erklärung. «^,^^^-^^^EtMlnisterinm bereite einen ausführlichen ®onöoner^aUmtnÄPn bisherigen Erfahrungen mit

amtlichen Berichten es sei nur an die grotesken MM ^Uisverluste erinnert steht zu erwarten daß ^Äi^'^cherste .Schlag, den die britische Luftwaffe bisher sMten^.at. womöglich noch in einen ..überwältigenden eng- verwandeln wird, einen Sieg, den allerdings sfr all ,n recht unangenehmer Erinnerung behalten

Wir erleben in diesen Tagen einen Wendepunkt der deutschen Kolonialvolitik des Ostens, indem wir den Schluß­strich ziehen unter einen 780 Jahre dauernden Kampf des deutichen Volkes um Lebensraum. Das alte Kampf- und Jrufelieö:Gen Ostland wollen wir reiten", das vor einigen Monaten wieder aufflammte und einen neuen Sinn gewann, ist. erfüllt und ein historisches Denkmal geworden. Der «rubrer hat die Vorposten deuticher Kultur, die jahrhunderte­lang. und zuletzt einen Versweiflungskamvf durchzustehen hatten, zurückgezogen auf die Hauptmasse des deutschen Volkes und damit eine Neuregelung der nahöstlichen Ver­hältnisse begonnen, deren Linien wir wohl erkennen, deren politische und völkische Bedeutung zur Zeit noch nicht ab» geichatzt werden können. Wir stehen vor einem unausschöpf­baren Problem geschichtlicher Wandlung. Rund 50 000 Baltendeutfche sind bis jetzt in das Eroßdeutsche Reich zu­ruckgekehrt. letzte Angehörige einer Geschlechterkette. die einst dem letzt verlassenen Siedlungsraum den Stempel deutscher tuL,nurbrudte. Maa in bieter Preisgabe ein schmerz­licher Verzicht liegen, so wird dessen Notwendigkeit sich er­hellen. sobald wir rückblickend die Entwicklung der Geschichte der Baltendeutschen prüfen.

Im Raum zwischen Ostsee und Peivussee. wo Kuren, Letten und Sioen vor etwa 1000 Jahren einen Krieg aller gegen alle führten, schufen lübische Kaufleute auf bet Suche nach dem Russsnbandel Stützpunkte für ihre Unternehmun­gen. deren Spuren glaubenseifrige Missionare folgten. Der neugegrunbeten Kirche schuf Albrecht von Bremen, 1199 zum Bischof von Livlanb geweiht, den militärischen Schutz durch den Schwertbrüderorden Abzeichen: rotes Kreuz und rotes Schwert auf weißem Mantel. der in kurzer Zeit ganz Livland eroberte. Albert empfing 1207 dieses Sand, von König Philipp von Schwaben als Reichslehen, womit fein Ziel. Errichtung einer geistlich-weltlichen Herr­schaft mit dem Bischof als Sandesherrn, erreicht war. Doch blieb er Zeit seines Lebens in Kampfstellung gegen Roms Bevormundung, den llnabhängigkeitssinn der Städte und die Ansprüche des Schwertbrüderordens. Als dieser aber am 12. September 1236 bei dem heutigen 6 ch a u I e n von den Litauern vernichtend geschlagen wurde, übernahm der Deutsche Orden dessen Erbe. Der Hochmeister Her- mann von Salza erschloß mit staatsmännischem Weit­blick dem Orden ein neues Wirkungsfeld, wenngleich er Est­land wegen der dänischen Anspruchs räumen mußte. Auch die Landverbindung zwischen Livland und Preußen durch Litauen.berzustellen. scheiterte infolge der Niederlage des Ordens in der. 6 ch lacht bei Durben am 13. Juli 1260, L^Er die politische Vorherrschaft des Deutschtums uzor über die Baltenlander gesichert. Infolge des kolonialen Cbarak- ters dieser Herrschaft aber konnten Sioen. Kuren und Esten ihr Volkstum bewahren, auch nachdem der Orden das dänische Estland in blutigem Kampfe bis 1346 erworben hatte. Fünf geistliche Territorien.(Erzbistum Riga. Bistum Dorpat, Bistum O eie l - Wiek. Bistum Kurland und das größte, das Gebiet des Deutschen Ordens) gaben dem balti« Km Sande fortan ferne politische Gestalt. Bischöfe und Orden belehnten deutsche Adelsgeschlechter mit umfangreichen Gütern, und neben ihnen siedelten sich deutsche ©utsbeamte, Handwerker, Ackerbürger und Kaufleute an, und in den größten Städten. Riga. Dorpat und Reoal, fand die natfi« strömende Einwanderung aus Deutschland bereitwilligst Ausnahme.

, Dem Deutschen Orden ist es nicht gelungen, die Ober­herrschaft über die anderen geistlichen Territorien zu et« rm«en. zumal die Städte, vor allem Riga, sich dessen An- sprachen widersetzten. Das Unglücksjahr 1410 sah die Liv- lander als treue Gefolgsleute im Ordmsbeer, und um 1500 Kien Meister W o 11er von Plettenberg die unbe­dingte tfubreritellung tn Livland sicher. Da erschütterte die Reformation die politischen Grundlagen Alt-Livlands, und der Orden konnte dem Lande keine neue staatliche Ordnung ntebr geben, benn nun durchkreuzten russische Bedrohungen lebe Aufbaukrbeit im Lande. Etwa 20 Jahre nach Des heldenhaften Plettenbergs Tod brach bas Unwetter burch Moskau herein, unb am 28. November 1561 war bas Schick­sal Livlands besiegelt, ohne daß das Deutsche Reich imstande war. die ..vormaur der chriftenheit" zu halten. Der letzte Meister. Gotthard Kettler, sicherte sich als Herzog von Kurland fuDltdi der Dana ein polnisches Lebns- herzogtum. und der Rest wurde an Polen. Moskau. Schwe-

. Berlin, 18. Dez. Die deutsche Luftwaffe griff Sonntag, tote bereits, kurz gemeldet, im Rahmen ihrer Aufklä- l *J?c britische Vorposten- und Sicherungsschiffe mehrfach erfolgreich an, zur selben Stunde, als die Feindpro­paganda behauptete, daß die beutschen Flugzeuge aus dem Norbseeraum verschwunden seien. Die deutsche Aufklärung wurde tn breiter Fächerform durch die ganze ^£*bfee hin bis na* den Sbetlands-Jnseln und bts P o r t s m o u t h durchgefühtt Bei dieser Gelegen« bett sanden sich einzelne Aufklärungsflugzeuge nach vorbild- licher Erledigung ihrer Ausgaben an verschiedenen Punkten Um Angriff gegen femdliche Schiffe zusammen. Mehrere Dorvostensch.iffe. Kustenwachboote und Tank­dampfer sowie sonstige Fahrzeuge, die im Kriegsdienst stehen, wurden teils in Hochangriffen mit Bomben leichten Kalibers belegt, teils m Tiefangriffen mit Maschinen- 8 e m e h r e n beschossen. Durch Volltreffer wurden zwei Vor- ooftenboote und zwei andere Kriegsfahrzeuge zum Sinken ge- - raMt. drei weitere Kriegsfahrzenge, darunter das Vorpoften- bootP e a r l unb ber ÄuitenbampferSerenit y. zeig-

Wtoere Schlagseite, Brand unb Rauchentwicklung. Die Schlffsbesatzungen verließen nach kurzer Gegenwehr ihre Fahrzeuge unb brachten, sich aus Rettungsbooten in Sicher­heit. Balb darauf sind diese Vorvostenboote gesunken.

Das Auftauchen der deutschen Flugzeuge genügte, um unter den britischen Schiffen größte Unruhe auszulösen. Zahl­reiche Be atzungen von Schiffen, die garnicht angegriffen wurden, fluchteten trotzdem in die Rettungsboote. Eine An- ------... Aufklärungsflugzeuge griff unter an.be rem einen Gelet trug an. ber von englischen Ättegsfabmtigen begleitet roar. Nachdem die erste Bombe unter die Schiffe fiel, spritzte ber Gelettzug in alle öimmels« richtungen ausemanber. Mehrere Explosionen konnten be­obachtet werben, Die angretfenden Aufklärungsflugzeuge wurden von britischen Kriegsschiffen unb von ber Küftenslak unter Reuet genommen, bas bie beutschen Flieger jedoch nicht erreichte. Entgegen englischen Lugenmeldungen sind allein» fahrende Dampfer neutraler Staaten weder innerhalb noch außerhalb ber englischen Hooeitsgewässer burch deutsche Flug­zeuge angegriffen worden.

reich verwertet werden. Diese neue Regelung des französisch- 'M^awischen Zahlungsverkehrs ist ein neuer unwiderleg- lufier Beweis für die Tatsache, daß ein natürlicher ö ? "del so e r k e h r zwischen diesen beiden Ländern u n - m o g l i ch ist. Frankreich ist seiner eigenen wirtschaftlichen Struktur wegen nuher und auch heute nicht in ber Lage ge­wesen, iugoslawische Ausfuhrwaren in größerem Umfange auf­zunehmen. Es ist einzig und allein darauf bedacht, die Zins- unb Amortisationsraten für seine in der ersten Nachkriegszeit aus politischen ©runden nach Jugoslawien gegebenen An- leiben zu sichern. Die. Handelsbeziehungen zwischen den beiden Landern sind daher uberwiegenü durch bie jugoslawischen Schulden gegenüber Frankreich und nicht durch einen Güteraustausch gekennzeichnet.

Deutsche Antwort auf britische Haßgesänge as. Berlin, 19. Dez. Der Artikel desDaily Herald" also des Blattes der englischen Arbeiterpartei, in dem unver­blümt die Zerstückelung Deutschlands gefordert wird, zeigt uns noch einmal klar die Kriegsziele unserer Gegner. Tatsächlich handelt es sich hier nicht um irgendeine "oreinäelte Darstellung, vielmehr hat die englische und franzö­sische Presse in der letzten Zeit wiederholt ähnliche Pläne ent­wickelt. Gleich, ob man nun, wie es derDaily Herald" wünscht, Sachsen an die Tschecho-Slowakei geben, oder, wie es krüher gefordert wurde, Bayern und Württemberg zu einem Habsburgischen Österreich schlagen möchte, die Tendenz aller dieser Artikel ist immer die gleiche: ©roßdeutschland muß zerschlagen und in eine Unzahl von Klein­staaten aufgelöst werden. Mstn möchte zu den Zu­ständen vor 300 und mehr Jahren zurückkehren, als die deutsche Kleinstaaterei noch Triumphe feierte. In dieser Zielsetzung stimmen Engländer und Franzosen völlig überein. Aus beiden Ländern hören wir immer wieder, daß es nach diesem Kriege keine friedlichen Konferenzen geben könne, daß der Friede vielmehr diktiert werden müsse unb daß es jetzt Darauf ankomme, Deutschlanddiktatreis" zu machen. Auch darüber, wie dieses Diktat aussehen soll, kann man nach Den mannigfachen Veröffentlichungen englischer und franzö­sischer Blätter nicht die geringsten Zweifel mehr hegen. Groß­deutschland soll von der Landkarte verschwinden und einer Unzahl von Kleinstaaten, die alle England und Frankreich hörig sein würden, Platz machen. Über den Vernichtungswillen unserer Gegner kann sich also in Deutschland niemand im unklaren sein. Wie wirklichkeitsfremd aber müssen die Leute fein, die solche Pläne aushecken und die nun auf ihren Landkarten wahllos in An­lehnung an Karten, die Deutschland nach dem Westfälischen Frieden »eigen, bie von ihnen erträumten Kleinstaaten ein« zeichnen. Die beutsche Wehrmacht und mit ihr das sanze deutsche Volk werden dafür sorgen, daß diesen Saß- Politikern die Antwort erteilt wird, die ihnen gebührt. Ihrem Vernichtungswillen setzt das deutsche Volk sein Nie­mals und seinen unbeugsamen Siegeswillen ent­gegen.

Dabei Dürfte auch wohl das Luftgefecht über der Deutschen Bucht den englischen und französischen Politikern erneut klar gemacht haben, was es heißt, Deutsch­land herauszufordern und anzugreifen. In doppelter Hinsicht hat die deutsche Luftwaffe den Engländern gezeigt, was sie von den Versicherungen ihrer Herren Minister über die angeb­liche Überlegenheit ihrer Luftwaffe zu halten haben. Der große deutsche Luftsieg bei Helgoland ist errungen mit den

Luftangriff zusammengeschossen

(eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung)