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Teile 2 Nr. 270

Wiesbadener Tagblatt

Freitag, 17. November 1839

noch bei den Kindern und Säuglingen auch nur die ge­ringsten Anzeichen dafür feststellen, daß die dunklen Prophezeiungen des jüdischen Wahrsagers in Erfüllung gehen konnten. Nicht weil England seine triefende Humani­tät in der Praxis demonstrierte, sondern weil die ver­schiedenen Bedürfnisse der Menschen — auch die örtlich bedingten — in der deutschen Kriegs­ernährungswirtschaft dis ins kleinste be­rücksichtigt worden sind. Wie der Ministerialdirektor im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft Dr. Moritz dieser Tage vor der Derwaltungsakademie Berlin u. a. darlegte, beruhten die Eesundl>eitsschäden im Weltkriege zum großen Teil auf der Nichtbeachtung der Vitamin- und Schutzstoffbestandteile unserer Ernährung. Heute gescheh in enger Zusammenarbeit zwischen dem Reichsgesundheitsführer und dem Reichsernährungsminister alles, um auch die Beachtung dieser Frage in unserer Er- nährungswirtschaft zu sichern.

Bei dieser Sachlage können wir den neuen Versuchen Englands, dem verstärkten Druck auf die neutralen Staaten und den rigorosen Anstrengungen, Deutschland von seinen Autzenhandeismärkten abzudrängen, um es dadurch auf die Knie zu zwingen, mit größter Kaltschnäuzigkeit begegnen. Bezeichnend ist eine Meldung des politischen Korrespon­denten der Londoner „Financial New =>“, wonach in nächster Zeit das britische Ministerium für die Aus­hungerung Deutschlands wahrscheinlich Gegenstand heftiger Kritik im Unterhaus sein wird. Man werde, so heißt es in diesem Artikel, die Regierung fragen, was das Ministerium für wirtschaftliche Kriegführung bislang überhaupt geleistet habe. Diese Frage wird im Verlaufe des Krieges wohl noch des öfteren zu stellen sein. Denn Deutschland ist auch wirtschaftlich in einem Ausmaß ge­wappnet. das es unüberwindlich macht. Der deutsch« Soldat, der deutsche Bauer, der deutsche Arbeiter und der deutsche Kaufmann find die Garanten für eine siegreiche Beendigung unseres Kampfes um die Lebensrechte der Nation.

vorbereitet

Mitteln nach Deutschland und Italien $u unter.

Kopie

Wiesbadener Vororte

gab erheblichen Sachschaden,

in diesen Tagen der nach Jnfor-

— mit Luftpost Geheim

W.-Ramback: Beim Spiel ouf der Straße fiel ein Junge so unglücklich, daß er sich schwere Beinverletzungen zuzog. Er mußte zum Arzt gebracht weroen. -- In körverlicher und geistiger Frische feiert die Witwe Karoline Beckt. geb. Zehner, am 18. November ihren 80. Geburtstag.

heißt hier wörtliche

„Gesandtschaft der Republik Polen in Rio de Janeiro

3/Vr/24

bett, die eventuelle Abschneidung

Deutschlands von der siidamerika- nischen Rohstoffzufuhr im Kriegs­fälle

deren .„The f llber- tönnen. .rarbeit >n hier raining mäßigen fwarten welcher if Hand- chetischen

Sk/Se . „

An den Herrn Außenminister tn Warschau

W.-Bierstadt: Ecke Langgafie und Rathausstraße kam es zu einem heftigen Zusammenstoß zwischen einem, Personen­wagen und einem Lastwagen. Es L--

Personen kamen nicht zu Schaden. — Fuhrunternehmer Wilh. Rink. Schwarzgasse, beging seinen 80. Geburtstag. — Dre Zelle Bierltadter Höhe und Heiligenstock der NSDAP, hielt eine öffentliche Versammlung ab. die überaus stark besucht

Dokument zur britischen Kriegsschuld

England hat die Hnngerblockade gegen deutsche Frauen und Kinder schon im August bis ins einzelne geplant

6 Eine eventuelle Blockade der Küste Brasiliens würde fick sehr negativ aus die Versorgung der Achsenmächte mit, aus­ländischen Rohstoffe» auswirken. W;e nnulllch dre Ge>miLt- schaft schon mitteilte, wrrd ein Dr, ttel d e s d e u t s ch e n Bedarfes an Baumwolle und Äai f e e durch Brasilien gedeckt. Das glerche grlt iedochln fle- riitnerem Maße — iür solche Artikel wre Fruchte. Llsame«, Fett^Wolle? Reis, Gefrierfleisch,. Eiken- und Manganerze, deren Ankäufe durch Deutschland tn Brasilien während der letzten Monate sehr gestiegen sind . . .

U& L KSÄL gWäg schwach entwickelten inländischen Jndu,tr-,-n(Lt-n-->dn^^-

Aus den Warschauer Archiven

Berlin, 16. Nov. Amtlich wird verlautbart: Trotz der systematischen Ä k t e n v e r n i ch t u n g, die das polnische Außenministerium vor der Einnahme Warschaus vorgenommen batte, um alle wichtigen diplomatischen Akten beiseite zu schaffen und zu beseitigen, sind eine Reibe interessan­ter Dokumente in die Hand der deutschen,Behörden gefallen, die im Augenblick einer gründlichen Durchncht unter­zogen werden. Eines der ersten Dokumente, das uns,in die Hände fiel, ist der nachstehend in seinen wichtigsten Teilen ab- gedruckte Bericht des ehemaligen vol nt>.» e n Ge­sandten in Riode Janeiro vom 19. August 1939. Es

In den Hafen von Rio de Janeiro lies der englische Kreuzer „Aiar" ein, .

mationen der Gesandtschaft der Republrk Polen sich tm hie­sigen Hasen ungefähr 14 Tage aufhalten wird.

Be eichnend ist, daß die Besatzung des Kreuzers „Ajax" sich so verhält, als befände sie sich im Zustand äußerster Bereitschaft, wobei die Verproviantierung des Echrffes täglich erneuert wird. Rach in Rio umlaufenden Gerüchten soll im Falle des Kriegsausbruches der Kreuzer „Ajax" neben anderen britischen Flotteneinheiten den Patrouillen- dienst längs de- brasilianischen Külte über- / ® nehmen, um somit die Zufuhr von Rohstoffen und Lebens-

Rio de Janeiro, den 19. August 1939. Rua Cosme Velho 95

Original — mit Kurier .

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13 9 Ski-Veranstaltungen sind in

Winter im Sportbereich Ostmark geplant, davon 55

Spott und Spiel

Radballturnier des RV. „Wanderlust" Naurod. Der Radfabr-Verein „Wanderlust" Naurod i. T. bringt am Sonntag das zweite Kriegsturnier des Kreises Wiesbaden im Zweie.rradball zum Austrag. Am Start be­finden sich alle bekannten Mannschaften des Kreises Wies­baden.

13 Fußball-Nationalspieler werden im Hin­blick auf den Länderkampf gegen Italien am 26. November

tärische Ausbildung eingehend erläutert wurden.

In allen Gruppen konnte festgestellt werden, dan die Bereitwilligkeit der militärisch noch nicht ausgebildeten Man- 18 Jahre, sich neben ihrer beruflichen Arbeit bei der den Waffengang vorzubereiten, äuget«

Keiner will zurückstehen

Starker Andrang zur vormilitärischen Ausbildung der SA.

Berlin, 16. Nov. Aus Befehl des Stabschefs haben die Hauptämter. Führung und Verwaltung der Obersten SA.- Führung. wie die NSK. meldet, in den letzten Tagen Be­sprechungen mit den SA.-Eruvven abgehalten, wobei alle Fragen des Einsatzes der SA. an der inneren Front und vor allem die Richtlinien für die vormili-

Ro „Giorn öffentl auf bet

Ar franzöf stellen.

tötet', Offiz, beteiligt

Drei Landesverräter hingerichtet

Auch ein Jude hatte die Hand im Spiel

Berlin, 17. Nov. (Funkmeldung.) Die Justizprefiestelle beim Volksgerichtshof teilt mit: .

Der 29iührige Ewald L a k o t a und der 26iäbnge Johann Sroka. beide aus Beuthen, die vom Volksgerichtshof wegen Landesverrates zum Tode und zu dauerndem Ehr­verlust verurteilt worden sind, sowie der vom Volksgerichrs- bof am 9. Oktober 1939 ebenfalls wegen Landesverrats zum Tove und zu dauerndem Ehrverlust verurteilte. 33rährrge Robert Schimpf aus Kehl a. Rh. find heute hmgerrchtet worden.

Lakota und Sroka traten aus Geldgier mit dem Nachrichtendienst einer fremden Macht rn Verbindung und belieferten ihn anfänglich mit gefälschten Nachrichten. Später gingen sie dazu über, ihrem Auftraggeber auch zutreffende Berichte zu übermitteln, die im Jnteresie der Sicherheit des Reiches geheimzuhalten gewesen wären. Ein von Sroka ge­dungener Helfershelfer hat Jetn Verrat bereits mit dem Tode gebüßt. m ... ..

Um sich Geldmittel zur Befriedigung seiner Wettleiden- schast zu verschaffen, ist der mehrfach vorbestrafte Schimpf durch Vermittlung eines aus Deutschland ge­flüchteten Juden mit dem Nachrichtendienst einer fremden Macht in Verbindung getreten. In besten Auftrag bat er. bis November 1938 zahlreiche Aussvähungsiad.rten tm Reichs­gebiet unternommen unb über bie Ergebnisse dieser Reisen icinem Auftraggeber gebeimzuhaltende Mitteilungen gemacht.

Die Beisetzung Mich

Die Nation nahm Abschied von dem achten^Tode-

offene und zehn internationale. Mit 70 Veranstaltungen steht der Gau Tirol an der Spitze. Zum Höhepunkt dürften die alpinen deutschen Meisterschaften am 16. und 17. März in St. Anton am Arlberg werden.

..Draufgänger". ein überaus erfolgreiches Dressur- pfcrd. mußte wegen eines rheumatischen Leidens getötet werden. Der 1921 gezogene Hannoveraner holte sich 1928 unter Frhr. v. Langen die Olympiadresiur in Amsterdam. Er war in mehr als hundert Prüfungen siegreich.

Maxi Herber/Ernst Baier, unser Weltmeister- vaar im Eiskunstlauf, begeisterte auch bei seinem zweiten Auftreten in Wien am Dienstag zahlreiche Zuschauer. Gut gefielen auch Lydia Beicht. Horst Faber und Benno Falter­meier.

Auf der Biailänder Vigorelli-Bahn wurde nach der Rekordsahrt des Italieners Piubello eine weitere Weltbestleistung aufgestellt. Bei einem Angriff auf den 100-Kilometer-Weltrekord. der allerdings scheiterte, legte der Italiener Primo Zuccotti 90 Kilometer in 2:09:31 Std.

Polnischer Größenwahn

Ausmarschkarten für Gebiete westlich der Oder mit volonisierten Namen

Berlin, 16. Nov. Einen letzten Beweis für die Ausmaße des polnischen Größenwahns bilden Aufmarichkarten des pol­nischen Eeneralstabes, wie sic massenhaft bei polnischen Offi­zieren gefunden worden find. Diese Karten umfassen beut; sches Reichsgebiet weit westlich der Oder, wobei für alle größeren Orte polnische Ortsbezelchnnngen cing^ragen^nd.'r für Stettin. „Dab" für Altdamm,

„Police" für Pölitz. „Perzvie" für Pyritz Mw.

In verantwortungslosester Weife, wurde durch die Aniertl- gung derartiger Karten die Änmagung der volniichen Mr- litärkreike genährt, die dann ein ganzes Volk nur für fremde Interessen in den aussichtslosen Krieg zerrten.

s- o Kaltblütig-

Den Magen verdorben? ^».„Raiv.h a . oute Aufgabe, durch die

Edens „Frühftücks"-Reise an die Front vorzer über die Schwierigkeit

,, . m , .egzutäuschen. Der Erfolg

Amsterdam, 16. Nov. Die funkst tommt auch „Bobbi minist> t, die mit Eden an der Spitze ales. Mit schweren Sachen die Fron a.->rchaeführt haben,, ganz reell, um dann ein paar Tricks Londcu blnei.rz ckgekehrtie. als Überraschung angekündigt, eine diese Ra oerBIufrEÄritt uniMbtuna finden. Der Tanz ist mehrfach im □leitete 1 Programm -^ffp.eien. Zunächst mit der für diese Spielfolge mem dia prolongierten .Hildegard Eraziella, die ihrem Namen in einer tänzerischen Verwandlungsszene alle Ehre ^Erdauu macht, mit Eva Ruth die vollendete Elastik im Tanz auf oewogen das anmutigste verkörpert. Eine schöne Frau, die hinter

I Fächern unb Schleiern nur leicht verbirgt, was sie un- 3 bekümmert zeigen kann: einen schlanken unb wohlgebauten Körper, ist H e l i H e n n e y. In Verbinbung mit temperamentvoller tänzerischer Ausdruckskunst wirkt ihr Auftritt ungewöhnlich plastisch unb fefselnb. „Rauschenbo Ren> Musik am. Wafierfall". eine effektvolle Musikal-Szene mit eingebol! vollenbeter Beherrschung seltsamer Klanginstrumente, bieten wie Re! bte beiben „Vramino s“. Als Piston-Virtuose finbet Gustav Vogt starken Beifall unb Arthur Ktonen- b e r oT ber schon bas letzte Programm so wirkungsvoll ansagte, gibt auch diesmal den -richtigen Ton an, um die Pausen zwischen den abwechslungsreichen Darbietungen auf das unterhaltsamste auszufüllen. Fritz Günther.

große Tschian heißt e- 1

in Berlin einem Spezialtraining unterzogen, das vom 23. bis 25. 11. in Berlin stattfinden wird. Nach Berlin beordert Ziese d- wurden: Klodt (Schalke), Janes (Düsseldorf), Billmann b a i. v, (Nürnberg). Kupfer (Schweinfurt). Sold (Nürnberg), ^ndochi: Kitzinger (Schweinfurt). Lehner (Augsburg), Hahnemann währen) (Wien). Eellefch (Schalke), Conen (Stuttgart). Schön (Dres- Japan I den). Besser (Wien) und Arlt (Riesa).

Äüs Gau und Provinz

d Naurod. 17. Nov. Donnerstagabend ereignete sich hier ein Unglück, das den Umständen entsprechend leimt schwerer hätte verlausen können. Eine mit drei Mannern besetzte Zug­maschine die zwei Anhänger mit sich mbrte. von denen der letzte mit zwei Pferden beladen war. kam die steile Bier- stadter Straße betunter. Am Dorfeingang kam tm 0let®cn Augenblick eine Schafherde aus einem Seitenweg Die Maschine fuhr in bte Serbe hinein unb tötete sechs Schale. Durch ben plötzlichen Ruck würbe eines ber Pferbe auf bte Straße geschleubert unb sofort getötet, wahrenb bas zweite mit Verletzungen davonkam. Die brei Insassen bet Zug­maschine unb ber Schäfer biteben unverletzt.

— Norbenstabt, 17. Nov. Die Einwohnerzahl unseres Ortes betrug nach ber letzten Volkszählung am 10 Ottpber dieses Jahres insgesamt 992 Personen unb »wat 481 männ­liche unb 511 weibliche. In biefet Zahl nnb 228 Personen (116 männliche unb 112 weibliche) unter 16 Jahren.

m Eltville i. Rbg., 17. Nov. Die älteste Einwobnetin von Eltville, Frau Charlotte Faust, leierte ihren 91. Ge­burtstag.

— Bovv«d a. Rh.. 17. Nov. Seit bem 8. November wer­den. wie erst jetzt bekannt wird, bie Maschinisten Karl Kar­bach aus Kamp unb Ioiet Palm aus Oberheimbach vermißt. Beide sind wabriibeinli» das Opfer eines llnglucksfalles geworden, bet bisher noch nicht restlos aufgeklart werben

konnte. Die Schiffer waren Beiatzungsmitgliedet ber „Rakata", die zwischen Oberspay unb Braubach vor Anker lag. Die gesamte Besatzung wat bis auf den zweiten Maschinisten Josef Palm an Land gefahren, um ihre Ange­hörigen zu besuchen. Als ber Kapitän bes Schiffes am 8. No­vember vom Ufer Signal gab. um an Borb zurückgebolt zu werden, meldete sich niemand, io daß er mit einem anderen Kabn zum Schiff fuhr, auf dem er aber niemanden votfand: auch der zur ..Rakata" gebärende Kahn fehlte. Da der erste Maschinist Karl Karbach am gleichen Morgen zwischen 5 und 6 Uhr seine Wohnung verlassen hatte, ist anzunehmen, baß et von Palm am Ufer abgeholt wurde, um an Bord ge­bracht zu werden. Auf dieser Fahrt muß dann bet Kahn gekentert sein, wobei beibe Schiffsleute den Tob fanben: ihre Leichen konnten noch nicht geborgen werden. Der Kahn soll in Horchheim gelänbet worben sein.

= Bad Ems, 17. Nov. Unterhalb ber Kaiser-Wilhelm- Kirche rutschte abenbs ein ortsunkunbiger Mann, ber von ber Hinbenburg-Ptomenade gekommen wat. bie Böschung herunter unb stürzte über bie bohe Stützmauer auf bie Brauhacher Straße. Er erlitt schwere Verletzungen, die jeinen Tod zur Folge batten.

= Frankfurt a. M., 17. Nov. Ein 70jübriger Mann stand am offenen Fenster seiner Wobnung in ber Friebberger Lanbstraße. als er einen Schwindelanfall erlitt. Der betagte Mann konnte sich nicht mehr feitbalten unb stürzte aus bem Fenster auf bie Straße. Die erlittenen Verletzungen waren io schwer, baß ber Tob bereits eingetreten wat. ehe bie Rettungswache zur Stelle fein konnte.

Eine Cigarette, die man Zug für Zug wirklich genießen kann:

ATIKAH^

mar. Nach Begrüßungsworten bes Ortsgruppenleiters Hofmann sprach Pg. Brück über bas Thema „Unser Kampfziel,. Dem Redner wurden für seine mitreißenden Morte reicher Beifall zuteil. — Für Tapferkeit vor dem Feinde m Polen wurde bem Unteroffz. Edwin Benzinger das Eiserne Kreuz 2. Klasse verlieben.

zurück unb verbesserte damit den alten Rekord um drei Sekunden.

Die deutsche Boxstaffel zum Länderkampf gegen das Protektorat Böhmen unb Mähren am 26. November in Dresden steht wie folgt: Obermauer (Köln), Wilke (Han­nover). Graaf (Berlin). Nürnberg (Berlin), Herchenbach (Wuppertal). Pepper (Dortmunb), Köppers (Hannover) unb ten Hoff (Olbenburg).

T aisto Mäki. ber finnische Rekorbläuser, wurde zur Teilnahme an Hallenrennen nach den Vereinigten Staaten eingeladen., Der finnische, Leichtatbletikverbanb will die Reise Mäkis, der augenblicklich eine Reservistenübung in Dftftnnlanb mitmacht, ermöglichen.

Das Sechstagerennen in Chicago wurde von den Gebrüdern Peden mit 3879,6 km und 1570 Punkten vor Rodrnan/Pates, Äudy/O'Brien unb Walthour /Croßley gewonnen Der, einzige deutsche Teilnehmer, ber Berliner Wissel, schied mit seinem amerikanischen Partner Sbivman am fünften Tag aus.

Spaniens Hauptstadt Madrid soll ein wür- piges 3?ationaI=Stabion erhalten. Die Pläne' für die moderne sportliche Anlage, die mit 12 Millionen Peseten veranschlagt ist. sind jetzt sertiggestellt.

Der lange Liebhaber

Als Goethe für sein Theater einen neuen Liebhaber suchte, sandte er einen Mitarbeiter nach Nürnberg, damit er sich dort den Schauspieler Eßlair. von bem viel Rühmliches berichtet würbe, ansehe unb eventuell verpflichte. Wenige -rage später erhielt Goethe ben Bescheib. baß Eßlair zwar ein großer Künstler aber auch ein wahrer Riese von Gestalt, nämlich 2 Meter groß, sei. Goethe antwortete vostwenbenb: „Sehe Er sich nach einem anberen Künstler um. Ich kann retnen Liebhaber brauchen, dessen Geliebte ihm nur bis an den Nabel reicht."

M^veulsche sirbcitsfronlHK.

NS.-6emeinschaft „Kraft durch Freude“

DAF. Kreis Wiesbaden, Luisenstr. 41, Fernspr.-Sammel-Nr. 596 41 Sprechstunden des Kreisobmanns: Dienstags u. Freitags v.16-18 Uhr

Botksbildungsstätte.

Dienstag, ben 21. November, um 20.30 Uhr

Lichtbilbervortrag von Hauptfchriftleiter Gustav Stäche „Javanische Politik — Englands Lage im Osten"

tm großen Saal bes Luftschutzhaufes. Dotzheimer Straße 24 (Stabe Scala-V.) Eintrittspreis 50 Pf., mit Hörerkarte und für Soldaten 30 Pf. Karten sind erhältlich in bet Verkaufs­stelle Lutfenstraße 41 (Laden) unb an ber Abendkasse.

Wir bitten bie Betriebsobmänner unb Vetriebswarte. auf bleien Vortrag hinzuweisen.

Pg. otaebe war vor kurzem mit einer deutschen Presse­delegation in Japan. Korea. Mandschukuo und Nordchina. Dort, wurden sie vom javanischen Kaiserhaus unb ben Ministerpräsidenten emvfangen. so baß der Vortrag sehr auischlußreich sein wird.

Wanderung

Sonntag. 19. Roo: Wanderung der Ortswaltung Ost na» dem Kelletskovf. Eoldsteintal. Rabengrund. Treffvunkt 9 Ubr Ecke Wilhelmstrane und Sonnenberger Straße.

Kroher Feierabend.

Residenz-Theater.

Montag. 20. Nov.: „Die kleine Parfümerie". Lustspiel in drei Akten von Leo Lenz. Beginn 20 Uhr.

Kurbaus.

Montag. 20. Nov.: Klavierabend Marie Bcamann. Beginn 20 Ubr.