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Wiesbadener Tagblatt

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Nr. 265

Samstag/Somrtag, 11./12. November 1939

87. Jahrgang

Der Führer bei seinen toten Kameraden

Das Staatsbegräbnis der Opfer

Ergreifende Trauerfeier vor der Feldherrnhalle. Rudolf Heh:Der Sieg ist der Dank an die Toten"

suchen. Man

In einer

Ser .Secret Service' liefert Nachrichten bezüglich aller Angelegenheiten hinter der Front des Feindes und

Ihr werdet unvergessen sein!"

Sieben Familien klagen England an

Frauen und Kinder trauern um die Opfer des verbrecherischen Mordanschlags

Der Führer bei den Verwundeten

München, 11. Nov. (Funkmeldung.) Unmittelbar im Anschluß an den Staatsakt besuchte der Führer in der Chirurgrschen Klinik und im Krankenhaus rechts der Isar die verwundeten alten Kameraden, die bei dem verbreche­rischen Attentat im Bürgerbräu schwere Verletzungen erlitten haben. Der Führer sprach jedem einzelnen der Schwerverwundeten seine herzlichsten Wünsche für eine baldige Genesung aus und übermittelte ihnen die Anteil- nahme des ganzen deutschen Volkes an ihrem Geschick. Der Führer überzeugte sich davon, dab sich die Verletzten unter der Leitung von Professor Dr. Magnus und Professor Dr. Engelhardt in bester Pflege und Obhut befinden.

An der Stätte des Attentats

München, 11. Nov. (Funkmeldung^ Der Führer be­sichtigte heute mittag in München die Stätte des ruchlosen Sprengstoffattentates im Bürgerbräukeller und lieh sich vom Leiter der llntersuchungskommiffion. Reichskriminaldirektor ff-Oberführer Rebe, an Ort und Stelle eingehenden Be­richt erstatten.

Wer ist nun eigentlich dieserSecret Service"? einem deutschen Lexikon wird man peri Erklärung seines Wesens und seiner Auf,,_____ ...._____

mutz schon dieEncyclopedia Britannien" zu Rate ziehen, wenn man etwas über ihn erfahren will. Unter dem harm­losen EesamttitelBritisches Nachrichtenwesen" findet man dort eine Kennzeichnung, die in der Übersetzung folgendermaßen lautet:

lichst warme Anteilnahme der SA.-Kameraden sich zuwendet.

Mitten in der Ausübung seines begeistert geliebten Berufs als Mitglied des Gau-Musikzuges, der am Abend des 8. November den musikalischen Teil der Kundgebung be­stritt. wurde Altvarteigenosse Emil Kasberger aus dem Leben gerissen. Eine Frau und eine Heranwachsende Tochter trauern um diesen wackeren Mann. Der Name des Vlut- ordensträgers Wilhelm Kaiser wird auf Befehl des Korpsführers des NSKK.. Adolf H ü b n l e i n. weiterleben im Motorsturm 9/M 86.

Recht tragisch ist das Schicksal der einzigen bei dem Anschlag dabingerafften Frau, der Maria Henle, die durch ihre Arbeit im Bürgerbräukeller ihrem Lebensgefährten den Familienunterhalt bestreiten half. Der Mann steht nun mit zwei kleinen Kindern im Alter von drei und neun Jahren da und muh die Kinder in Pflege geben, da er außerhalb arbeitet und Tag für Tag zwölf Kilometer zu seiner Ar­beitsstätte zurücklegen muh. . .

Es zeugt von dem standhaften, durch die Erziehungs­arbeit der nationalsozialistischen Bewegung gestärkten deut­schen Wesen der Betroffenen, dah alle die schmerzUche, Nach­richt von dem Verlust ihres Angehörigen mit <yaiiung und Beherztheit ausgenommen und ihren Trost tm Leide in der Rettung des Lebens Adolf Hitlers gefunden haben.

Rudolf Hetz spricht

Das deutsche Volk nimmt in dieser Stunde Abschied von den Opfern eines grauenhaften Verbrechens, das kaum seinesgleichen hat in der Geschichte. Es neigt sich vor den Opfern, die der Tod getroffen, den ruchlose Meuchelmörder für den Führer bestimmt batten. , , .

Sechs alte Gefolgsmänner des Führers und aufgebaürt hier vor der Feldherrnhalle zusammen mit einer rungen Frau und Mutter, die in pflichtgetreuer Erfüllung ihres Berufes vom Schicksal ereilt wurde. Unter Schutt und Trümmern haben sie ihr Leben ausgehaucht, unter Schutt und Trümmern, in die ein furchtbares Sprengattentat den Saal verwandelt hatte, in dem noch wenige Mtnuten vor­her der Führer zu ihnen sprach, in dem sie noch wenige Atemzüge zuvor mit ihren Kampfgenossen zu einer grollen Stunde vereint waren, zu einer groben Stunde des Ge­denkens an den Tag vor 16 Jahren, da Re beim Marsch zu dieser Feldherrnhalle hier bereit waren, ihr Leben zu geben, wie es die Toten in den Ehrentempeln am Königlichen Platz damals gegeben haben, ihr Leben, das das Schicksal nun jetzt von ihnen gefordert hat. Siebe zum Führer und die Erinnerung an die Gefallenen von damals haben Re an den Platz geführt, der. ihnen zur Sterbestatte bestimmt war.Der Führer und die Kameraden das ist der letzte Gedanke dieser Toten gewesen.. Die Kameraden haben sie aus den Trümmern gezogen und ihnen die Augen

Aus dem Kreis der ersten Marschierer Adolf Hitlers bat sie der Tod gerifien. aus dem Kreis der alten Kampfer, die einst als Verzweiflung und ReRgnation die Deutschen beherrschte den Glauben an Deutschland nicht auf gaben, die gerungen und geopfert haben für die Bewe­gung. die dem Führer die Treue hielten durch sWverste Zeiten hindurch. Dank ihrer Treue war es dem Führer (Fortsetzung auf Seite 4)

Die Aufbahrung der Toten

wt. Heute nahm die Hauptstadt der Bewegung und mit ihr das ganze deutsche Volk Abschied von den Reben Toten, die vor drei Tagen im Bürgerbräukeller für den Führer und Deutschland gefallen Rnd. In der zehnten Abendstunde des Freitags wurden die Trauerfeierlichkeiten mit der Auf­bahrung der Hingemordeten vor den Stufen zur Feldherrnhalle ergreifend und erhebend etnge- leitet

Tiefer Ernst liegt über dem Platz. Vox dem mächtigen Podest, der auf rotem Tuch das Hakenkreuz tragt, brannte eine breite Feuerschale. Ihre lodernden Flammen vermischen sich mit dem Feuer der vier Pylonen, die vor der Feldherrnhalle errichtet sind. Kopf an Kops stehen die Tausende schweigender Menschen bis vor den Odeonsvlatz. Schmerzvolle Trauer er­füllt die Herzen. Empörung und mablose Erbitterung über das Verbrechen, aber auch Genugtuung und ttefinnere Dankbarkeit für die Errettung des, Führers. ,

Zwei Kompanien ff tm Stahlhelm rucken an und nehmen vor den seitlichen Tribünen Aufstellung. Aus dem vofgarten- tor heraus bewegt sich der Zug mit den Särgen, in denen die Toten ruhen. Jeden Sarg deckt ein rotsamtenes Tuch mit dem Hakenkreuz. Den Trauerzug geleitet nationalsozialistisch^ Ju­gend mit brennenden Fackeln vor die Stufen der Feldherrn­halle. Kurze Kommandorufe zerreißen ine Stille. Die Truppe präsentiert das Gewehr mit Blickwendung zu den Sargen. Der Prasenttermarsch erklingt. Jetzt stehen die.Sarge nor den Stu­fen zur Feldherrnhalle. unwe.it der Statte, wo.die ersten Blutzeugen der nationalsozialistischen. Bewegung gefallen sind. Gemessenen Schrittes rücken SA,-Manner an. treten neben die Sarge und halten Wacht bei ihren Kameraden.

Und nun geht der Strom der Volksgenossen zu Hunderten und Tausenden nach der Feldherrnhalle. notbet an den .-toten des 8. November, sie in schweigender Ergriffenheit nut er­

hobener Rechten geglüht werden. Kaum haben sich die Schleier der Nacht verzogen, da setzt im Dämmer des beraufäiebenben Tages erneut die Wallfahrt zu den Särgen der Reben Opfer ein. Von den Häusern hängen die Flaggen auf Halbmast. Schon um die achte Morgenstunde eilen HI., Pimpfe und BDM.-Mädel zu ihren Sammelplätzen, um von hier aus zu der groben Spalierbildung der deutschen Jugend längs der kilometerlangen Straßen des Trauerkonduktes aufzumar­schieren.

Um 10 Uhr tritt die letzte Ehttnwache.vor Ba^ darauf ballt das Pflaster wider nom Marschtrttt der Soldaten, dröhnenden Schrittes rücken je eine Ehrenkompanie der -Verfügungstruppe, des Heeres und der Luftwaffe an. Sie beziehen längs der Front der Residenz auf der westlichen Seite des Platzes Aufstellung. Auf der gegenüberliegenden Seite sind die Ehrenformationen der Partei angetreten. Ebrenstürme der SA., des NSKK. und des NSFK.. eine Ebrenbundertschaft der Politischen Leiter, eine Ehrengefillg- schaft der Hitlerjugend und eine Ebrenabteilung des Reichs­arbeitsdienstes.

Inzwischen ist schon längst.die halbe Stadt unterwegs, über die ganze Breite der Bürgersteige stehen die. Volks- geitoRen in vier, sechs und acht Gliedern. Jetzt geht eine leise Bewegung durch die Mallen. Alte Kampfer bringen die Kränze des Führers, weihe Chrysanthemen auf grünem Lorbeer. Auf toten Schleifen leuchtet lein Name. Wenig später füllt der. Block der ältesten Eeiolgsmanner des Führers das breite Mittelstuck des großen Matzes. Sie tra­gen alle die graue Wmdiacke und die graue Mutze. Den Schluh bilden die Blutordensträger aus den Reihen der Wehrmacht und der Polizei. In den ersten Reiben der Alten Garde sehen wir Julius S11 e l ch er ... Wilhelm #7 r td. Heinrich Himmler. Wilhelm Bruckner. Julius Schaub. Hermann Elfer.

Quer über dem Mittelplatz steht in langen Gliedern die Führerschaft aus Partei,, Staat und Wehrmacht. Wir bemerken hier u. a. die Reichsletter Schwarz. Ritter von Epv. Dr. Ley. Dr. Dietrich. Bormann, Amann. Hühnlein und Buch, zahlreiche Gauleiter. Obergruppenführer und Gruppenführer, der Gliederungen der Pattei. die Mitglieder der Bayerilchen Landesregie­rung an ihrer Spitze Ministerpräsident Siebert, ferner hohe' Offiziere der Wehrmacht.

Eine Bewegung herzlichen Mitgefühls gebt durch die Reiben als die Hinterbliebenen der Toten ihre Platze vor den Sargen einnehmen. Frauen. Söhne, Tochter der Gatte. die Eltern. Alle tragen ne «lumengebtnbe. Rosen. Nelken, die letzten Herbstblumen. Der Schmerz steht ihnen tm Ge­sicht. aber ihre Haltung ist gefaht.

Nun zerreiben Kommandorufe die lautlose Stille. Die Truppe präsentiert das Gewehr mit Blickwendung zur Restdenz Der Blutordensträger Erimmtnger tragt die Blut f ab ne auf die oberste Stufe der Feldherrnhalle H?er steht nun das Symbol des Glaubens, des Opfers und de^Äeges Bon höchster Eindringlichkeit ist der Äugend bh(I'®lit dem Glockenschlag 11 Uhr nimmt der Staatsakt leinen Anfang. 36m gibt das Erscheine» des irnb- rers die böchste Weibe. Ernst und Ergriffenheit. Samm­lung und Entschlossenheit »eben in seinem Antlitz. Der Führer vergilt Treue mit Treue und erweist seinen alten Kameraden und Kampfgefährten beim Staatsakt vor der Feldherrnhalle die letzte Ehre.

Neben dem Führer schreiten barhäuptig und in schlich­tem Braunhemd Rudolf Heb und Adolf^Wagner. In­mitten der trauernden Angehörigen bat der Führer leinen Platz. Er liebt in nächster Näbe der Toten.

Feierlich und getragen ballt ..Ascs.Tod" von Edvard Grien gespielt vom Munkzug der jj-Verfugungstrupve über die Weibestätte. .

Dann tritt der Stellvertreter des aubrers. Rudolf He«, vor. und nimmt zur Traueransprache das Wort.

München, 10. Nov. Die fluchwürdige Tat am. Abend des 8. November bat nicht nur die nationaliozialiftische Bewe^ gung wertvoller alter Mitkämpfer beraubt, sondern auch tiefstes Leid über sieben deutsch ettamilien ge­bracht. ein Leid, das nur gemildert wird durch das Bewuht- fein, dah das teure Leben unseres Führers dem deutschen Volk und damit auch ihnen erhalten geblieben ist.

Wie tief die Trauerkunde aus dem Burgerbraukeller in das Familienleben der Betroffenen eingegtmen bat, das zeigt sich beispielsweise bei den beiden alten Kampfern Franz Lutz und Leonhard Reindl, deren einzige Sohne in Erfüllung ihrer deutschen Mannespflicht auf. der Wacht an Deutschlands Grenze die Nachricht von dem iahen Opfer­tod ihrer Väter erhalten Haben. Die beiden Frauen und Mütter aber sind des Familienhauptes und Ernährers be-

Hart betroffen ist auch die Familie des in .stiller, schwerer und treuer Arbeit beim Reichsautozug bewahrten Parteigenossen Wilhelm Weber. Mit der Witwe stehen zwei kleine Mädchen im Alter von erst vier und fünf Jahren an der Bahre. Erst elf Monate in glücklicher Ebe verheiratet war der ebenfalls beim Reichsautozug beicbatngt gewesene SA.-Mann Eugen Sch acht a, der mitten aus dem allmäh­lichen Aufbau seines jungen Hausstandes berausgerillen wurde und dellen junger Frau die herzliche, kameradiwaN-

meoflelmotO als Müffle Waffe

Von Fritz Günther

Das verabscheuungswürdige Verbrechen des Mün­chener Attentats, mit dem sich die Täter sowohl als auch die intellektuellen Urheber vor der gangen Wett als Untermenschen gekennzeichnet haben, für die irdische Ver­geltung nicht hart genug sein kann, ist die logische Folge einer sich immer offener gebärdenden britischen Mordhetze gegen den Führer, mit dessen Vernichtung man die verschworene Eemeinfchaft des deutschen Volkes auf das empfindlichste zu treffen hoffte. Nachdem alle anderen Mittel, wie die kindische Flugblattpropaganda, die larmoyanten Versprechungen oder die gemeine Lügenflut versagt hatten, mit denen man einen Keil zwischen Führung und Volk treiben und dessen nationalsozialistische Gesinnung erschüttern wollte, schritt man zur Tat. Mit der gemeinen Waffe des feigen Meuche 1 mordes glaubte man er­reichen zu können, was mit Lockungen und Drohungen nicht zu erreichen war und mit Waffengewalt niemals zu er­reichen ist. Mit diesem letzten Mittel hoffte man endlich zum Ziele der Vernichtung Deutschlands zu gelangen.

Nach all den Fehlschlägen und den ebenso unange­nehmen Schlägen, die das britische Inselvolk seit Beginn des Ktteges einzustecken hatte, mutzte endlich etwas ge­schehen, was die Situation mit einem Schlage zu Gunsten der Westmächte ändern sollte. Wozu hatte man schließlich eine Einrichtung, die, auf geheimnisvolle Weise hinter den Kulissen arbeitend, immer dann als Vollstrecker des britischen Willens in Erscheinung zu treten hatte, wenn englische Interellen bedroht waren, oder, wie jetzt, das Empire in Gefahr ist, seine weltbeherrschende Stellung zu verlieren. Diese Einrichtung ist der britische Geheim­dienst, derSecret Service", der bisher in allen Kriegen, die England entfellelte und von anderen Völkern für seinen Vorteil auskämpfen lieh, mit Gewalt, Spionage, zer­setzender Propaganda, Sabotage und Mordanschlägen arbeitete, um die Entwicklung in einem für das britische Weltreich günstigen Sinn voranzutreiben. Nicht mit Un­recht wird deshalb auch derSecret Service" in England als vierte Waffe neben Heer, Marine und Luftwaffe bezeichnet, wenn auch über seine Tätigkeit im allgemeinen ein tiefer Schleier des Geheimnisses gebreitet ist. Offiziell wird weder über seine Organisation, noch über seine Zu­sammensetzung gesprochen. Im Parlament ist von ihm nur die Rede, wenn neue Mittel für seineArbeit" bewilligt werden. Daß seine Tättgkeit außerordentlich umfangreich und wohl auch nutzbttngend fein mutz, läßt sich allein schon aus der Tatsache erklären, daß die finanziellen Zuwendun­gen, über deren Verwendung im einzelnen keinerlei Rechen­schaft erstattet zu werden braucht, allein im Jahre 1938, bei Beginn der Tschechenkrise, auf 500 000 Pfund, gegenüber 150 000 Pfund im Jahre 1936, erhöht wurden. Im Welt­kriege beliefen sich die Ausgaben für denSecret Service" innerhalb eines Jahres auf 5 Millionen Pfund, das waren damals 100 Millionen RM.