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Seite 4. Nr. 206.

Wiesbadener Tagblatt

Montag, 4. September 1939.

Orden des Eisernen Kreuzes erneuert

3.

Der Führer zu seinen Soldaten abgereist

Die Berichte des Oberkommandos

Berlin, 4. Sept. (Funkmeldung.) In der Nacht vom zum 4. September machten englische Flugzeuge den Ber-

Staatsminikter und Chef der Präsidialkanzlei. Berlin. 1. September 1939. r

Damit bat England die vor wenigen Stunden von ibm erneut garantierte Neutralität Hollands gebrochen.

such, in grober Höbe überdiebolländische Grenze kommend, aus deutsches Reichsgebiet vorzu- stoben. Die Flugzeuge wurden durch die deutsche Ab­wehr zurückgetriebe», nachdem es einigen gelungen war, etliche Flugzettel abzuwerfen.

Hierzu wird von holländischer Seite amtlich gemeldet:

»Den Haag, 4. Sept. 1939. Das Pressebüro der Regie­rung teilt mit, da« in der Nacht zum Montag Flugzeuge ausländischer Nationalität über Holland gemeldet wurden. Die Nationalität der Apparate konnte nicht festgestellt werden, da sie über den Wolken flogen. Es war unmöglich, das Feuer auf sie zu eröffnen. In diesem Zusammenhang macht die niederländische Regierung auf den ernsten Charakter dieser Neutralitätsver­letzung Hollands, dessen Neutralität von beiden Parteien garantiert ist, aufmerksam. Sie wird die beiden Par- - V erFauffordern, eine Untersuchung einzuleiten, um festzustellen ob es ihre Apparate sind, die diese Verletzung begingen. Im Falle einer affirmativen Antwort wird die Regierung verlangen daß M a ß n a h m e n zur Vermeidung weiterer derartiger Zwischenfälle, getroffen werden."

Berlin, 3. Sept. Der Führer ist am Sonntagabend zu seinen Soldaten an die O st front abgereist.

Es ist Abend geworden. In Berlin hat die Verdunkelung wieder in vollem Umfange eingesetzt. Eine wirklich totale n k e l ung, wie sie eben nur von der bis ins Letzte werden kann" ®e°I£eruns eitter Millionenstadt durchgeführt

Ostrowo, Krotoschin und Lissa in deutscher Hand.

Ostpreußen erreicht.

Berlin, 4. Sept. (Funkmeldung.) Durch das schnelle Z u s a s s e n der deutschen Truppen wurde der Pole verhin­dert, seine aus Eefangenenaussagen bestätigte Absicht durch- zuführen, die ausgebaute Warthe-Stellung zu halten. Ostrowo, Krotoschirr und Lissa sind in deutscher Hand.

Heute morgen haben erstmalig Truppen aus dem Reich auf dem Landwege ost preußischen Bode» er­reicht.

Zweites polnisches U-Boot vernichtet.

Berlin, 4. Sept. (Funkmeldung.) Heute früh wurde ein * e-V®s volnrsches ll-Voot von deutsche» Seestreitkrästen vernichtet.

Verdienste vor dem Feinde.

Artikel 8.

Der Führer: gez. Adolf Hitler. Der Ebes des Oberkommandos der Wehrmacht: gez. Keytel.

Der Reichsminikter des Innern: gez. Dr. F r i ck.

Der Staatsminister und Chef der Präsidialkanzlei des «ruhrers und Reichskanzlers: gez. Dr. Meißner.

*

Mit der Erneuerung des Eisernen Kreuzes, diesem schlichten Ehrenzeichen des Kämpfers seit Generationen, hat

Appell an unsere weibliche Jugend

Einsatz zur Unterstützung der Landfrauen.

Handelmit Dänemarkund Schweden

. Berlin., 2. Sevt. Der dänische Staatsminister S t a u - F1M eny?TlF9 Ieute im Beisein des Außenministers den deutschen Botschafter von H assel l. der vom Gesandten von Renthe - Frnk begleitet war. -

Botschafter von Hassell brachte den Willen der deutschen Regierung zum Ausdruck, die wirtschaftlichen Be­ziehungen zwischen beiden Ländern in möglichst vollem Umfange auf der bisherigen Grundlage auf­recht zu erhalten und sorgfältig zu pflegen, sowie etwa auftauchende Schwierigkeiten durch freundschaftliche Verhand­lungen zu regeln.

Staatsminister. Stauning dankte für die Mitteilung und erklärte, das die dänische Regierung strikte Neutralität beob­achten werde und von dem gleichen Wunsch be­seelt sei.

. Botschafter von Hassell als besonderer Vertreter der Reichsregierung bat heute, von oem deutschen Gesandten in Stockholm. Prinz zu Wied, begleitet, dem schwedischen Staats- und dem Außenminister erklärt, daß deutscherseits der Wunsch bestehe, die deutsch-schwedischen Handelsverbin- dungen während eines Krieges zwischen den Großmächten möglichst im vollen Umfange und auf der bis­herigen Grundlage aufrecht zu erhalten und auf normalem Verhandlungswege etwa entstehende Schwie­rigkeiten zu beseitigen. Schwedischerseits wurde dem Bot­schafter versichert. daß dieser Wunsch von der schwedischen Regierung geteilt werd-

England Verletzt Hollands Neutralität!

(Letzte Funkmeldung.) .

die Fahne de sFuhrers. Noch immer stehen i» dichten Mauern die Menschen. Sie wanken und weichen nicht. Man hat den Eindruck, fie würden, wenn sich die Abfahrt verzögern sollte, noch am kommenden Morgen hier ausharren, um dem ersten Soldaten-des deutschen Volkes bei seiner Abreise zur Front als Ausdruck unwandelbarer Treue ihre Grüße dar­bringen zu können.

Es ist eine Erlebnisgemeinschaft, die symbolhaft sein mag für die gewaltige, eng verschworene Schicksalsgemeinschaft des Neunzigmillionenoolkes. Männer und Frauen, Alte und Junge, Arbeiter der Stirn und der Faust aus den Fabriken und aus den Betrieben stehen Schulter an Schulter. Volks­genossen und Kameraden, verbunden durch das stolze Be­wußtsein der unbesiegbaren Stärke des Vaterlandes und durch das gleiche einigende Band der Hingabe und Liebe zum Führer.

Plötzlich öffnet sich das Portal der Reichskanzlei. Einige Sekunden erwartungsvollen Schweigens. In langsamer Fahrt biegt ein Kraftwagen mit vorschriftsmäßig abgeblenoeten Scheinwerfern in die Wilhelmstraße ein. Ist es der Wagen des Führers?

Nein, es sind erst die Männer seiner unmittel­baren Begleitung.

Aber im zweiten oder im dritten Wägen, das muß der Führer sein! Einen Augenblick blenden die Scheinwerfer- Lündel eines Wochenschauwagens auf. Ja, es ist der Führer!

Und da kennen die Menschen kein Halten mehr, durch­brechen die Lunnen Ketten der absperrenden Schutzpolizei­beamten, drängen nach vorn, ein einziger Jubel­schrei erfüllt die Lyjt, und donnernd branden die Heilrufe empor.

Wenn auch die Menge in den hinteren Reihen den Führer gar nicht sehen kann, der zündende Funke der Be­geisterung springt von Herz zu Herz. Und die Rufe pflanzen sich fort die Wilhelmstraße entlang, und sie klingen wie ein Schwur: Führer, befiehl, wir folgen in blin­dem Gehorsam, in bedingungsloser Opferbe­reitschaft, in stahlhartem Willen und Glauben an den Sieg der gerechten Sache! Führer, befiehl, wir folgen dir, wenn es sein muß, bisindenTod!

Unauslöschlich wird sich das Erlebnis dieser welt­historischen Stunde, da der Mann, der Deutschlands Grüße ge­schmiedet hat, an die Ostfront zu seinen Soldaten abgefahren ist, in die Herzen all der Tausende eingraben.

Berlin, 2. Sept. Reichsarbeitsführer Staats- sekretär Hier! erließ folgenden Aufruf:

Der Führer hat das deutsche Volk zum Einsatz aller Kräfte aufgerufen. Aus diesem Grunde wird die planmäßig vorgesehene Vermehrung des Reichsarbeitsdienstes für die weibliche Jugend beschleunigt durchgeführt.

Die Lager des Reichsarbeitsdienstes für die werbliche Jugend sollen in dieser Zeit erst recht Stätten des Glaubens an den Führer und der Arbeit für Deutschland sein! Mehr denn je braucht gerade jetzt die deutsche Frau und Mutter auf dem Lande die helfenden Hände der deutschen Jugend.

Ich rufe daher alle deutschen Mädchen im Alter von 17 bis 25 Jahren, die nicht bereits in Sonderauf-

der Führer, der sich jetzt selbst im feldgrauen Rock an die Front begeben hat, seinem starken Sinn für soldatische Tradi­tion besonderen Ausdruck gegeben. Er selbst trägt als ein- Lgen Schmuck das ihm als Gefreiten im Weltkriege verliehene EK. Mit ihm tragen es die zahlreichen Kämpfer des Welt­krieges mit dem gleichen Stolz als Zeichen der Tapferkeit und des treuen Ausharrens im Kampfe um die Freiheit deutscher Menschen und deutscher Erde. Viele Träger des EK. befinden sich auch unter den heute wieder zur Verteidigung der Heimat aufgebotenen Volksgenossen. Schon unsere Väter und Groß­vater, ja unsere Urgroßväter haben das EK. getragen. Wurde es doch bereits am 10. März 1813, zu Beginn der Befreiungs­kriege, gestiftet, also in einer großen Zeit, die, ähnlich wie heute, das Werk der Befreiung von Terror und diktatorischen aufgezwungenen Fesseln einleitete. Am 19. Juli 1870 bei Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges, und am 8. August 1914, bei Beginn des Weltkrieges, wurde es erneuert Und jetzt har der Führer mit Dekret vom 2. September, dem Tag der Schlacht bei Sedan, das Eiserne Kreuz wieder als die für Tapferkeit im Kampfe zu erringende Auszeichnung bestimmt, die zetzt, im Zeichen des wiedererstandenen Eroßdeutschen Reiches, am schwarz-weiß-roten Bande getragen wird.

Für besondere Tapferkeit und . Berlin. 2 Sevt.. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht bat eingedenk der heldenmütigen Kämpfe, die Deutichlands Sohne in den früheren großen Kriege» ;um Schutze der Heimat bestanden haben und im Hinblick auf den gegenwärtigen Abwebrkamvf den Orden des Eiser­ne» Kreuzes erneuert.

Das Eiserne Kreuz wird ausschließlich für' be­pudere T a u kerkert vor dem Feinde und für hervorragende Verdienste t» der Truvvenführung in vier Stufen verliehe». Eine Verleihung für sonstige Verdienste oder nach Art des früheren Eisernen Kreuzes amweiß-schwarzenBand erfolgt nicht. Neben dem Eisernen Kreuz erster und zweiter Klasse und dem Eronkreuz, dessen Verleihung sich der oubrer und Oberste Befehlshaber für überragende Taten Vorbehalten bat. ist neu das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes geschaffen. Es wird als Halsorden getragen und ist etwa dem früheren Orden »Pour le Merite" zu ver- gleichen. Das Band des Eisernen Kreuzes zeigt die Farben schwär z-werß-rot.

ber nationalsozialistischen Haltung der neuen Wehrmacht erfolgt die Verleihung aller Stufen des neue» Kreuzes an alle Dienstgrade. Auch der einfache Schütze kann das Ritterkreuz, also den Halsorden, erhalten. Ist der Ausgezeichnete schon tm Besitz einer oder beider Klassen des Eiserne» Kreuzes des Weltkrieges, so erhält er au Stelle e,nes zweite» Kreuzes eine filberneSvange.

Die Verordnung ü6er die Erneuerung des Eiferue» Kreuzes hat folgenden Wortlaut:

Artikel 1. ®.;^tSreiFctn.c-.^teu$ wird in folgender Abstufung und vteitzenfolge verliehen:

Eisernes Kreuz 2. Klasse Eisernes Kreuz 1. Klasse Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Erobkreuz des Eisernen Kreuzes

Artikel 2.

- Das Eiserne Kreuz wird ausschließlich für b e s o n d e r e in * tf t °2-r frem de, nöe und für hervorragende Verdienste m der Truvveninhrung verliehen. Die Verleihung sFkn boheren Klaffe letzt den Besitz der vorangehenden xioiic voraus.

Artikel 3.

Die Verleihung des Eroßkreures behalte ich mir vor für überragende Taten, die den Verlauf der Kamvfba»dlu»gen entscheidend beeinflussen.

Artikel 4.

des Eisernen Kreuzes gleichen rn E r o ßeund Ausführung den bisheri­ge» mit der Maßgabe, daß auf der Vorderseite das Haken- k r e u z u n d d i e Iah res.z ah 11939 angebracht sind.

Die 2. Klasse wird an einem schwarzweißroten Bande im Knovfloch oder an der Schnalle, die 1. Klasse ohne Band aus der linke» Brustseite getragen.

1 « !k i *®uz ist größer als das Eiserne Kreuz

1. Klasse und wird am Halse mit schwarzwerßrotem Bande getragen.

Das Großkreuz ist etwa doppelt so groß wie das Eiserne Kreuzi 1. Klasse, hat <t» Stelle der silbernen eine un£ wird am Halse an einem breiteren, schwarzweißroten Bande getragen.

Artikel 5.

2kt der Beliehene schon im Besitz einer oder beider Klaffen des Eisernen Kreuzes des Weltkrieges, so erhält er an Stelle eineszweiten Kreuzes einesilberneSpange Mil dem Hoheitszeichen und der Jahreszahl 1939 z» dem E-'ernen Kreuze des Weltkrieges verliehen. Die Svang" wird beim Eisernen Kreuz 2. Klaffe auf dem Bande getragen, beim Eiserne» Kreuz 1. Klasse über dem Kreuz angesteckt.

Artikel 6.

Der Beliehene erhält eine Besitzurkunde.

Artikel 7.

Das Eiserne Kreuz verbleibt nach Ableben des Be- lrebenen als Erinnerungsstück den Hintcröliebenem

Nach der entscheidenden Wirkung des Einsatzes der deut- uftwasse am 2. September, beherrschten die D'vl'wn°n_der beiden gegen Polen elngesetzten Luftflotte» u.nelngeschrankt den polnischen Luftraum, und stehen wieder einsatzbereit in ihren Absprungha,en. Die Einheiten der bisher nicht eingesetzten Luftflotten stehen wie bisher in ihren vilregerhorite» beteit.

gaben eingesetzt sind, auf, als Arbeitsmaiden für ihr Volk Ehrendienst zu leisten.

Die Meldungen sind ausschließlich an die zuständigen Bezirksleitungen zu richten. Die Anschriften der Bezirks­leitungen und dre Meldeformulare sind bei der örtlichen Polizeibehörde erhältlich.

Auch den Bedarf an Führerinnen für den ver­größerten Reichsarbeitsdienst für die weibliche Jugend muß beschleunigt entsprochen werden. Daher rufe ich Mädche» im Alt er von 20 bis 35 Jahren mit entsprechenden Voraussetzungen auf, sich für diese Zeit zur Verfügung zu stellen. In erster Linie gilt der Ruf allen ehemaligen Ar­beitsmaiden und Führerinnen. Wir brauchen euere Erfah­rung, helft wieder mit!

Die Meldungen sind ausschließlich an die zuständig» Bezirksleitungen z» richte».

Gleich allen Straßen und Plätzen Berlins liegt auch der Wilhelmsplatz in tiefer Dunkelheit. Wie schwarze Silhouetten heben sich die Reichskanzlei und die Ministerien gegen den fast wolkenlosen, im matten Mondschein erhellten Sternen­himmel ab. Noch immer weht vom Dach der Reichskanzlei

Bom Samstagabend.

.ÄS. Sevt. Das Oberkommando der Wehrmacht grot verarmt:

Das Vorgehen der deutschen Truppen brachte auf allen Fronten wertere schnelle Erfolge.

. ,, Die südlich des oberschlesischen Industriegebietes ange­setzte Kraitegruppe nähert sich Biala und hat Vleß ge- nommen. Nördlich davon wurde eine polnische Bunkerlinie vuru)Dtod)cn.

Nördlich des Industriegebietes nähern sich unsere Truppen der Warthe. Panzerverbände gehen nördlich Tschenstochau nuf Radom« k vor. Wielun ist genommen. Dre über Kenven elugesetzten Terle sind im flotten Vorgehen auf S r e r a d z.

Die vommersche Kräftegruvve hat die Brahe überschritten und nn kraftvollen. Ston m,t Anfängen die Weichsel südwest- lrch Eraudeuz erreicht. Damit ist die B e r b i n d u n g mit der aus Ostpreußen, Richtung Eraudenz angesetzten Gruppe n a hez über gelt eilt Die im nördlichen Korridor be- siy-lichen polnischen Seeresteile sind abgeschnitten. Die »auberung der Tucheler Herde ist rm Gange.

Auch der aus Ostpreußen nach Süden angesetzte Angriff begann prompt. Deutsche Truppen sind im Vorgehen auf P r z a s n y s z.

Die deut k ch e Luftwaffe hat heute blitzschnelle und wuchtige Schlage, gegen militärische Ziele in Bolen geführt. Zahlreiche polnische Flugzeuge wurden im Luftkamvi oer= nrchtet. Auf der Erve wurde eine große Anzahl von Militär- flregerhoruen angegriffen, insbesondere bei Edingen, Krakau, Lodz, Radom, Dembli», Brest-Teresvol, Lublin. Luck. Eolab, Warichau-Okecie. Vosen-Lawica.

Die in den Halle» u»d auf de» Rollfeldern befindlichen Flugzeuge gingen in Flammen auf.

eruer wurden an den wichtigsten Bahnlinien Gleis­anlagen zerstört, sowie Militartransoorte zum Entgleisen ge­bracht und im Rückmarsch befindliche Marschkoloniien mit Bombe» belegt.

Die Munitionsfabrik Skarzysko-Kamienua flog nach einem Angri,? ,u d,e Luft.

Rach den Erfolgen des heutigen Tages ist damit zu rechnen, daß die volnische Fliegertruppe in ihrem Bestand auf sschwerfte getroffen ist.

Die deutsche Luftwaffe hat die u u e i n g e s ch r ä n k t e Luftherrschaft über den gesamten polnischen Raum und steht nunmehr für weitere Aufgaben zum Schutze des Reiches zur Verfügung.

Die Seeftreitkräftevor der Danziger Bucht be- «choffen vormittags die Befestigungen auf Hela und den Knegshafeu Helm Marinefliegerverbände ariffeu mehrfach den Knegshafeu Edingen mit Bomben an.

Bom Sonntagvormittag.

2lm Nachmittag des 2. 9. und in den Morgenftrinden des 3. 9. drangen die Truppen des deutschen Heeres auf allen Kroaten erfolgreich weiter tief auf polnischem Ee- bret vor.

Tschenstochau wurde genommen.

,, Ostwärts Wielu« wurde die Warthe iiber- schritten.

Ein Bersnch der im Korridor abgeschnittenen polnischen Truppen, »ach Sude« durchzubrechen, wurde abgewiesen. Berent rft in deutscher Hand.