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Der Führer und das deutsche Volk kennen nur noch eines:

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Der neue russische Botschafter beim Führer

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m i i i a r i a t tätig.

Gleichzeitig ist Herr Wladimir Perlow. der bisberige Sekretär des Autzenkommissars Molotow, zum Botschaft»« iekretär in Berlin ernannt worden.

Industriegebietes starke Kräfte dem aus Krakau »urückweichenden Gegner nach. Ostwärts Pietz wurde Weichselübergang erkämpft. Nördlich des Industriegebietes folgen unsere Truppen dem zurückgehenden Feind über Linie Koniepol —Kamiensk und über die Wartha nordöstlich Wilun. 3« scharfem Vorgehen haben sie S i e r a c z aus 20 Kilometer genähert.

Die pommersche Kräftegruvve erreichte mit starken Kräften die Weichsel bei C u l m. Das Abschneiden

Berlin. 3. Sevt. Der Führer empfing am Sonntag­mittag in der Neuen Reichskanzlei in Gegenwart des Neicksministers des Auswärtigen von Ribbentrop den neuernanuten Botschafter der UdSSR.. Alexander S ch k w a r z e w. der von dem Militärattache und Militär­bevollmächtigten Maxim Purkajew begleitet war.

eine Ehrenkompanie der Wehrmacht erwies bei Ankunft und Abfahrt militärische Ehrenbezeigungen.

im nördlichen Korridor stehenden polnischen Kräfte ist damit vollendet. Der deutsche Angriff gegen die Festung ©taubem ist im Nordosten in die Fortlinie eingedrungen.

Die aus Ostpreutzen vorgehende Kräftegruvve nahm P r z a s n v s z. Polnische Kavallerie, die nördlich T r e u - bürg versuchte, in deutsches Land einzudringen, wurde zu rückgeworfen.

Die deutsche Luftwaffe führte im Laufe des 3. Ser'ember vermehrt ihre Angriffe auf militärisch wich­tige Berkehrsanlagen und gröbere Truvventransvorte durch. Der wiederholte Einsatz von Flak und Sturz- kampfslieger» trug wesentlich zu dem raschen Erfolg der aus Schlesien vorgehenden Truvven bei.

Die Bahnverbindungen Kntnau — Warschau, Krakau — Lemberg, Kielce Warschau, Thorn — Dentkch-Evlau wurden zerstört. Ls sind zahlreiche Zugentgleisungen, Brände und Explosionen^ von Zügen kektgestellt. Der Bahnhof Sohensalza liegt in Trümmern. In Okecie bei Warschau.wurde das dortige Flugzeug­werk schwer beschädigt. Die dort von de» Polen bereitgestellten Reserveflugzeuge wurden vernichtet. Bei einem Luftkampf über Warschau wurden siebe» volnische Flugzeuge und ein volnischer Ballon ohne eigene Verluste abgeschossen. . ,

Die Seestreitkräfte waren auch gestern erfolgreich tätig. Zerstörer haben die im Kriegshasen von Sela liegenden feindliche» Schisse unter wirkungsvolles Feuer genommen. Vor der Danziger Bucht wurde ein v o l - nisches U-Boot versenkt. Lustangrisfe gegen Edingen und Sela wurden erneuert und brachten hierbei den polnischen Zerstörer „Wicher" zum Sinken. Der Minenleger „Stof“ wurde schwer beschädigt.

Im We st en bisher keine Kampfhandlnngen.

Trotze Erfolge der deutschen Truppen.

Nördlicher Korridor völlig abgeschnitte». — Przasnys, genommen. — Luftwaffe zerstörte wichtige Bahnverbindungen. Zwei volnische Kriegsschiffe versenkt.

Berlin. 4. Sept. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Von de» aus Schlesien und südlich vorgehenden Truppen drängen nördlich der Hohen Tatra und südlich des

In Begleitung des Militärbevollmächtigten Maxim Burkajew.

Botschafter S ch k w ar z e w ist im Jahre 1900 in

einigen Stunden Abstand folgte Frankreich dem Vorgehen Englands.

Die Verantwortung für alles das was nun kommt, müssen die englischen Kriegstreiber tra­gen. In dem Memorandum der Reichsregierung an die englische Regierung ist diese Verantwortung Englands noch einmal klargestellt. Da hilft den Kriegstreibern kein Deu­teln und kein Drehen, vor der gesamten Welt steht ihre Verantwortung fest. Es ist nicht, das mutz hinzugefügt werden, das englische Volk, das diesen Krieg herauf­beschwor — wir haben bis in die letzte Zeit hinein immer wieder Beweise dafür verzeichnen können, baß das englische Volk mit uns in Frieden zu leben wünscht — es sind viel­mehr die internationale Hochfinanz und ihre

3m Aukchlutz an die Überreichung des Beglaubigungs­schreibens fand eine längere Aussprache statt.

Deutschland als auch Frankreich Bereit waren, den von Mussolini ausgehenden Der- mittlungsvorschlaa anzunehmen. Die Kriegs­partei im englischen Kabinett aber hat diese Bemühungen vernichtet. Das sind die gleichen Leute, die schon über den nicht ganz vor einem Jahr unternommenen Versuch, Europa einen langen Frieden zu sichern, jenen Versuch, den wir kurz mit dem Wort München zu charakterisieren pflegen, empört waren und die dann auch sofort alles unternahmen, um München nicht zur Auswirkung kommen zu lassen, son­dern um es in sein Gegenteil zu verkehren. Damals wurde sofort die. englische Aufrüstung verstärkt und schon sehr frühzeitig fanden sich in englischen Blättern Artikel, in denen in schöner Offenheit ausgeführt wurde, datz nunmehr, nach dem die 35 tschechoslowakischen Divisionen verloren seien, Polen die Stelle der bisherigen Tschecho­slowakei als Bollwerk und Operationsbasis gegen das nationalsozialistische Erotzdeutschland übernehmen müsse. Der Blankoscheck, den die Engländer den Polen ausftelltem ein einmaliger Vorgang in der Geschichte, lieft kaum noch einen Zweifel daran, daft die Kriegstreiber in England sich durchgesetzt hatten. Bis zuletzt sind dann noch Versuche unter­nommen' worden, dennoch der Vernunft zum Siege zu ver­helfen. Die Antwort der englischen Kriegstreiber war der englisch-polnische Bündnisvertrag und nicht zuletzt das un­verschämte englische Ultimatum an Deutschland.

Von diesen jüdisch-demokratischen Kriegstreibern >ft Frankreich überrannt worden. In Paris hatte man picht vergessen, daft Frankreich im Weltkrieg für die eng­lische Politik die größten Opfer gebracht hatte, hatte nicht vergessen, daft damals 1900 000 Franzosen, aber nur 800 000 Engländer fielen. Die englischen Kriegstreiber, unterstützt von Männern wie Blum, Pertinax, be Äerills uh», brachten auch hier die Vernunft zum Schweigen. Mit

Rybinsk (an der nördlichen Weichsel) geboren. Der Rationalität nach ist er Gro 8 russe. Vor Beginn seiner divlomatifchen Laufbahn bekleidete .„Herr Alexander Schkwarzew eine leitende Stellung als winenschaitiicher Mit­arbeiter des Moskauer Textilitzstitutes. Zuletzt war Bot- fchaiter Schkwarzew. der übrigens auch beutlche.Sprach- kenntn.isfe.. besitzt, im Moskauer Aunenkom-

Schuld und Schande Englands

(Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.)

as. Berlin, 4. Sept. Die Würfel sind gefallen. Die Kttegstreiber in England haben zunächst einmal ihr Ziel erreicht. Judentum und Weltkapitalismus sowie alle jene dunklen Mächte, denen das junge, machtvoll auf­strebende nationalsozialistische Deutschland von je ein Dorn im Auge war, haben alle Bemühungen, den deutsch-polnischen Konflikt zu lokalisieren, v e r h i n d er t. Nichts aber zeigt deutlicher, datz diese Be­mühungen auf einer sehr vernünftigen und brauchbaren Grundlage aufbauten als die Tatsache, daft sowohl

Bttflioottne kWsgmWO.

Von Fritz Günther.

Mit einer Dreistigkeit, zu welcher der Mut nut aus dem schlechten Gewissen geboren werden konnte, bas die Schöpfer des Versailler Schandvertrages immer in der Furcht vor der Abrechnung leben lieft, hat die britische Regierung am Sonntag der Reichsregierung das auf zwei Stunden befristete Ultimatum gestellt, die im Osten iegreich vordringenden Truppen sofort in ihre Ausgangs­tellungen zurückzunehmen, widrigenfalls sie sich als m Kriegszustand mit Deutschland befindlich betrach­tet. Ein solches Ansinnen, der Regierung eines Staates gestellt, die ein 90-Millionenvolk vertritt, das in hartem Ringen um seine Existenz sich mit politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Erfolgen aller Welt gegenüber wieder Achtung verschaffen konnte, ist eine unverschämte Herausforderung, die nur England zugetraut werden kann. Dem England, dessen unheilvolle Ver­blendung jedes Matz für die Beurteilung europäischer Zu­sammenhänge längst verloren lieft, bas nur noch von bem abscheulichen Willen beseelt ist, bie Haftgefühle gegen bas nationalsozialistische Deutschlanb abzureagieren.

Der Führer hat barauf bie richtige Antwort gegeben, in ber er mit Recht voranstellte, datz bie beutsche Reichsregierung und das deutsche Volk es ablehnen, ultimative Forderungen entgegenzunehmen oder gar zu er­füllen. Das dem britischen Botschafter überreichte Memorandum zählt dann noch einmal die Vorgänge a»f, bie bas deutsche Vorgehen gegenüber Polen zum Anlaß hatten, und stellt mit unwiderlegbaren Tatsachen fest, datz zwischen Deutschland und Polen sicher eine vernünftige und beiden Seiten gerecht werdende Lösung gefunden worden wäre, wenn nicht das intransigente Verhalten und das Dazwischentreten ber britischen Regierung, jebe praktische Revision verhinbe'rt hätte. Die Generalvollmacht, welche bie britische Regierung mit bem Garantieversprechen und ber Beistanbsverpflichtung gab, hat die Polen dann ermuntert, den von ihnen deutschen Volksgenossen gegenüber verübten Terror bis zur Unerträg­lichkeit zu steigern und ihren maßlosen Chauvinismus soweit zu treiben, datz sich die bürgerkriegsähnlichen Zustände an der Grenze schließlich zu offenen An­griffen auf bas Reichsgebiet verstärkten. Diesen für eine Großmacht unerträglichen Bebrohungen, bie ben Charakter eines Kriegszustanbes eigentlich schon seit Monaten hatten, mußte ein Enbe bereitet werden. Ein letzter Versuch, auf friedlichem Wege die Dinge zu bereinigen, wurde, wie heute einwandfrei feststeht, von England auf das schamloseste sabotiert. Die britische Regierung hatte gar nicht die Absicht zu vermitteln und ihre willfährigen Handlanger zur Ordnung zu rufen.

Seit Wochen haben die englischen Kriegshetzer nichts weiter getan als provoziert, dem Vasallen mit unein­lösbaren Hilfsversprechen den Rücken gestärkt und damit die polnischen Herausforderungen immer stärker werden lassen. Ausgestattet mit einer für jeden Fall gelten sollenden Blanko-Vollmacht kannte die polnische Frechheit keine Grenzen mehr. Der Führer hat diesem Treiben, nachdem er lange genug Geduld gezeigt hatte, ein Ende bereitet. Der siegreiche Vormarsch unserer Truppen wird den Polen bald die Lust vettreiben, sich als Handlanger der eng- lichen Politik für die verbrecherischen Ziele ber Kriegshetzer in London mißbrauchen zu lassen. Diese auf die Vernichtung Deutschlands gerichteten Ziele treten jetzt klar in Erscheinung. Sie stellen die Verantwortung ber britischen Staatsmänner vor ber Geschichte ein- roanbfrei fest.

England, bas seinem Einkreisungspartner niemals eine wirksame Hilfe bringen kann, bebroht Deutschlanb in

bezahlten Marktschreier vom Schlage eines Churchil, Eben, Duff Cooper usw., bie aut diesen Krieg hinarbeiten und von denen — beftenJinb wir gewiß — einst bas englische unb französische Volk Rechenschaft forbern werden. , , _

Wir aber werden den Überfall abwehren. Der Führer hat das Zeichen zum Totaleinsatz unserer Kraft gegeben. So wird bas ganze Deutschlanb alle seine Kräfte einsetzen, um diesen uns aufgezwungenen Kamps siegreich zu beenden. Daß jeder Deutsche persönliche Inter­essen und persönliche Wünsche zurückstellt, dort seine Pflicht tut, wo er eingesetzt wird und sich fernerhin gänzlich emfugt in die große verschworene Gemeinschaft, ist so selbstverständ­lich, datz es nicht besonders hervorgehoben zu werden braucht. Diese Einigkeit und Geschlossenheit wird uns den harten Kampf bestehen lassen und uns zum Siege führen. Wit kämpfen und wir siegen mit Adolf Hitler.

Eiserner Willen znm Sieg!

Judentum und Weltkapitalismus zerstörten jede Möglichkeit zur Lokalisierung deS^Polenkonflikts. — Un­verschämte Note der Londoner Kriegshetzer energisch zurückgewiesen. — Auch Frankreich von den Kriegstreibern überrannt. — Totaler Einsatz der deutschen Nation. — Rascher Vormarsch unserer Ostarmee.

87. Jahrgang.

Montag, 4. September 1939.

Nr. 206.

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