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Wöchentl

KdF.-Tagung eröffnet

Am DonnerstagnaLmittag traf Reilhsorganifationsleiter

der Gründe wurde die Strafe um weitere sechs Monate ver­längert. Der katholische Bischof in Jerusalem wandte sich in einem Schreiben an den britischen Militärkom­mandanten in R a a l l a h und bat um Freilassung der ver­hafteten männlichen Bewohner des arabischen Dorfes T a i - b e h, da die meisten Familien der Inhaftierten nunmehr keinen Ernährer mehr hätten und bittersten Hunger leiden mutzten. Dieser Schritt spricht für die Menschlichkeit des Bischofs; ein Erfolg aber dürfte ihm kaum beschieden sein und sein Brief wird, wie viele andere, in den Papierkorb wandern.

__________ ... sich die KdF.- ien hat. sich durch Lügen und

Wenn Minister Macdonald Araber wäre ...

Blamable Unterhausausivrache über das Palästinavroblem. Eingeständnis völliger Silfslosigkeit. Der iüdisch- dritische Terror gebt weiter.

ermigartigen. sozialen Werkes aus al selbst aus -daran und Südafrika. Eieo_________

Fülle schöner Trachten aus den deutsche:. ______ .....

gibt den festlich geschmückten Etratzen einen

Fest der Freude und des Friedens

Dr. Ley: »Wir wollen, dah »Kraft durch Freude" eine Parole des Friedens für die Welt wird. Wir wollen sie als anti- marxistische Parole hinausrufen, denn wir wollen der Parole, dah die Arbeit eine Last wäre, entgegentreten."

Wie sie um das Handgeld feilschen

(Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.)

Dr. Ley, von Berchtesgaden kommend, im Flugzeug in Ham- burg ern. Umiubelt von zehntausenden. festlich gestimmter Menschen, begab er sich auf das KdF.-Schifs ..Robert Lev", das über die Toppen geflaggt hatte. Er eröffnete die Tagung mit einem Pt e s > e e m v sa n g, zu dem über 100 Vertreter in- und ausländischer Zeitungen erschienen waren. Dr. Ley wies am den starken Besuch des Auslandes hin. Er sprach seine Freude darüber aus. dah die Freunde, die sich die KdF.- Tagungen in aller Welt erworben hat. sich chsi^.1 Falschmeldungen nicht von ihrer Reise nach Hamburg ab­bringen liehen. Er erinnerte an den französischen Nationalfeiertag, den 14. Juli, der in diesem Jahr ganz im Ze i^h.e n der Kriegspsychose, der Nervosi­tät,und Hysterie stand. Der Führer aber beweise täglich, baß e r nicht aus einen Krieg hinarbeite. Wir wollen ein Fe st der Volksgemeinschaft feiern, so sagte Dr. Ley wörtlich, ein Fest der Freude und des Friedens. Dieses deit soll ober auch ein Fest der Kraft und Gesundheit sein, aber kein Fest der Gewalt, ein Fest der Selbstsicherheit und der SelbstbMerrschung. der Volkwerdung und der sozialen Gerechtigkeit Wir wollen, dah ..Kraft durch Freude" eine Parole des Friedens für die Welt wird. Wir wollen sie als antimarristische Parole hinausrufen, denn wir wollen der Parole, dah die Arbeit eine Last wäre, entgegentreten.

Am Donnerstagabend sand auf dem KdF.-Flaggschiff e i n großer Empfang der Ehrengäste, der Regierungs­vertreter. der leitenden Persönlichkeiten aus der sozial­politischen Arbeit und den Organisationen der Freizeitgestal­tung. sowie zahlreicher Volksgruppen in wunderbaren Trachten statt. Hauotamtsleiter Klaus Selzner begrüßte die Gäste mit einer kurzen Ansprache und gab der Freude des Reichsorganisationsleiters Ausdruck. Vertreter von 21 Nationen in Hamburg versammelt zu sehen. Das Wort, so schloß er seine Ansprache, das ihnen Dr. Ley durch meinen Mund zürnst, ist:Es lebe der Friede, die Freude und die Ardeit". Im Lause des Abends begrützte Dr: Ley jeden einzelnen Gast persönlich. Das Bild fröhlichen Lebens, das sich in den weiten Räumen des KdF.-Flagg- fchisses entwickelte, legte ein beredtes Zeugnis ab für die völkerverbindende und sriedensfördernde Kraft des Gedankens Freude und Arbeit".

Einkreisung wird teuer.

as. Berlin, 21. Juli. Die Polen sind nach wie vor sehr begeistert darüber, dah ein englischer General höchstpersönlich ihre Verteidigungsanlagen und ihre Rüstungsindustrie inspiziert. Sie sind aber wenig entzückt davon, dah der eng­lische Freund nun. da es an das Bezahlen gehen soll, grohe Schwierigkeiten macht, sodah die Verhandlun­gen über die Anleihe, die Polen in England über die Kredit­gewährung hinaus aufzunehmen wünscht, noch immer nicht ab­geschlossen werden konnten. England will das Geld. 5 Mil­lionen Pfund, nicht bergeben, ohne sich eine Kontrolle über die Verwendung zu sichern, wogegen sich die Polen sehr energisch zur Wehr setzen. Zum andern kann man französischen Zeitungen entnehmen, dah auch die Rück­zahlungsbedingungen umstritten sind, da Polen nämlich Bedingungen wünscht, nach denen es sich weniger um eine Anleihe, als vielmehr um ein Geschenk handeln würde. Auch würde es England am liebsten sehen, wenn Polen diesen Anleihebetrag nur benutzen würde, um Kriegs­material in England zu kaufen, während die Polen immer wieder versichern, dah die englische Rüstungsindustrie gar nicht in der Lage kt. alle Warschauer Wünsche zu erfüllen, sodah Polen auch in anderen Ländern Rüstungsmaterial mit den englischen Geldern kaufen müsse. Es scheint dah sich die Franzosen schon für die volnischen Freunde in London eingesetzt haben, um das Mißtrauen der englischen Finanzleute Polen gegenüber zu überwinden. Die Engländer keimen die Geschichte der volnischen Finanzen osien- 6ar zu gut. Tie, wißen, dah Polen bisher noch immer einen Teil jeder Anleihe, die ihm gewährt wurde, henutzte. um Lochst tm Staatssäckel auszufüllen, und eben

. wt Während unsere Umwelt infolge der fortgesetzten Kriegshetze die Nerven zu verlieren beginnt, wahrend in London und Paris der ..bevorstehende" bewaffnete Zusammenstoß das einzige Gesprächsthema bildet, feiert das deutsche Volk Feste des Friedens und der Freude. Noch Nachklänge, die von den Münchener Feierlichkeiten misstromten. in uns allen lebendig und schon stehen wir am Vorabend eines neuen, weltweiten Ereignisses, das den deutschen Friedenswillen und die deutsche Zuversicht auf das eindringlichste dartut. Hamburg, das Tor der Welt . ist diesmal, wie in jedem Jahr, der Schau­platz der,g roßen KdF.-Tagung, zu der Freunde dieses einzigartigen, sozialen Werkes aus allen Ländern Europas, selbst aus Vavan und Südafrika, herbeigeströmt sind. Eine Fülle schöner Trachten aus den deutschen Gauen und dem Ausland gibt den restlich geschmückten Straßen einen eigenen Reiz. Am Mittwochnachmittag trafen die Ehrengäste und Trachtenaruvven aus Bulgarien, Griechenland. Jugo­slawien und Rumänien ein. Ihnen folgten am Donnerstag- oormlttag die Vertreter der Dänen. Finnen und Holländer und am Nachmittag rundeten Italiener. Litauer, Schweden und Ungarn das bunte Bild ab. Das KdF.-Flaggschiff .,Stöbert Ley' bietet neben Hotels und Privatquartieren den Gästen aus der Welt gastliche Aufnahme. Zehn­tausende von Fe st teil nehmern aus Nah und Fern weilen bereits in der KdF.-Stadt. zu denen am Sonntag, dem Tag des grandiosen Festzuges, noch viele tausende Dolksgenosien aus den Hamburg benachbarten Gauen kommen werden. Neben den 200 ausländischen Ehrengästen und den 500, Mitgliedern ausländischer Trachtengruvven wurden mit besonderer Herrlichkeit die 50 Ehrengäste und 150 Eruvvenmitglieder des deutschen Volks­tums aus Ungarn, Jugoslawien, Lettland. Polen. Litauen. Rumänien und der Slowakei begrüßt. Nun vereinen sich die Freude der Herzen und die Pracht des äußeren Rahmens Mi einem Gesamtbild, das das Einmalige und Unüberbietbare Ergebnis des deutschenKraft-durch-Freude"-Werkes ist.

Wer hetzt zum Kriege?

Von Walter Atzmus.

Präsident Roosevelt ist in seinem Kampf um das Kriegseinmischungsgesetz erneut unterlegen. Trotz seiner Sonderbotschaft an den Kongretz hat er zur Kenntnis nehmen müssen, datz der Senat nicht gewillt ist, die Abände­rung des Neutralitätsgesetzes, die es Roosevelt ermöglichen soll, die Demokratien im Kriegsfälle jederzeit durch Waffen­lieferungen zu unterstützen, vor dem Frühjahr zu behan­deln. Das ist eine Angelegenheit, die uns nur mittelbar berührt. Für uns ist ' aber von größtem Interesse, datz Roosevelt in diesem Kampf sich wieder als Panikmacher und Kriegstreiber erster Klasse betätigte. Er fuhr allerschwerstes Geschütz auf und erklärte wieder einmal, < daß in Europa ein Krieg drohe und datz Hitler beabsich­tige, sich auf Danzig zu stürzen, um danach weitergehende Pläne zu verwirklichen. Dabei berief sich Roosevelt auf den amerikanischen Botschafter in Brüssel, Joseph Davies, der früher die Vereinigten Staaten in Moskau^ vertreten hat. Dieser seltsame Botschafter erzählte den Senatoren alles mögliche über die gefährliche Lage in Europa, die nur über­wunden werden könnte, wenn die Vereinigten Staaten mit ihrer ganzen Macht auf die Seite der europäischen Demo­kratien treten würden. Die Senatsmehrheit hat sich durch solches Geschwätz nicht weiter beeinflussen lassen.

Wir wissen nicht, auf Grund welcher Beobachtungen eigentlich dieser amerikanische Botschafter sich seine Ansichten gebildet hat. Wer einigermaßen die Vorgänge in den letz­ten Wochen verfolgt hat, der hat feststellen müssen, daß in den angeblich so kriegslüsternen autoritären Staaten vollkommene Ruhe herrscht, während allerdings in den Demokratien sich eine seltsame Nervosität offenbart. Während man in England und Frankreich sich mit Reklameflügen der englischen und französischen Luft­waffe befaßt, wahrend man englische und französische Gene­rale zu Verhandlungen mit dengarantierten Staaten", um nicht zu sagen, mit den Vasallenstaaten, ausschickt, haben wir in Deutschland den Tag der Kunst gefeiert. Wir sind im Augenblick gerade Bei der Reichstagung der NS.-Eernein- schaftKraft durch Freude" in Hamburg und wir werden auch diese Tage wieder in aller Ruhe und in Fröhlichkeit begehen. 2n Bayreuth stehen die Festspiele bevor und auch sonst ist das Programm dieses Sommers nicht arm an künst­lerischen Veranstaltungen der verschiedensten Art. Das alles steht wirklich nicht nach Nervosität aus, wir verspüren nichts von den schrecklichen Gefahren, in denen nach Ansicht Roose­velts Europa schweben soll. Wir jedenfalls setzen ruhig un­sere Aufbauarbeit fort und sorgen dafür, datz auch die Kunst und die Freude zu ihrem Rechte kommen.

Freilich können wir nicht verkennen, daß in anderen Ländern eine sehr wesentlich andere Stimmung herrscht. Aus Polen kommen immer wieder grotzsprecherische Äuße­rungen. die erkennen lassen, wie sehr unter der freundlichen Unterstützung Englands der polnische Übermut wächst. Man kann diese Dinge auch nicht damit abtun, daß es sich um irgendwelche Kreise handele, die keine Verantwortung zu tragen hätten, denn auch die Äußerungen der maßgebendsten polnischen Stellen liegen leider auf der gleichen Linie. So hat der polnische Marschall R y d z - S m i g l y es für nötig erachtet, in einem Interview nochmals zu betonen, . daß Polen entschlossen sei, für Danzig zu kämpfen, selbst wenn es allein kämpfen müsse. Der Marschall hat dann auch weiterhin erklärt, daß er in der zweiten März- hälste das polnische Heer mobilisiert habe, weil ihn des Führers einmaliges Angebot zur Rückgliederung Danzigs und Lösung der Korridorfrage an die Teilung Polens er­innerte. Damit ist noch einmal vor aller Welt klargestellt worden, datz der Nachfolger Marschall Pilsudskis den deutsch­polnischen Vertrag beiseite schob und den Konflikt - mit dem Reich kaltblütig ins Auge faßte. Es kann danach nir-

Die Ehrengäste des Führers für den Reichs­parteitag, General T e r a u ch i, Admiral O s u m i und Herr 2 s a k a verließen am Donnerstag an Bord des Kafhimamaru" Japan. Sie wurden von einer großen Menge und zahlreichen Vertretern der Wehrmacht und Re­gierung verabschiedet. Herr F u j i w a r a, der Präsi­dent des Jndustriellenverbandes. wird am 5. August sich ebenfalls nach Deutschland begeben.

aus dieser guten Kenntnis der volnischen Finanzen heraus sind die Mgluchen Geldmanner einigermaßen vorsichtig

. Die Vorsicht ist immerhin begreiflich, zumal sich immer wieder zeigt, daß die EinkreisungsPolitik für England recht kostspielig wird. So tritt die Türkei mit neuen Forderungen hervor. Nachdem sie bisher aus dem Ervortkreditiond 10 Millionen Pfund erhalten hat. meldet sie einen neuen Bedarf von 20 Millionen Pfund an. die zum Ankauf von Waffen und zur Befestigung der D a r da neu e n verwandt werden sollen. Wenn auch die englische Rüstungsindustrie an allen solchen Aufträgen Der» dient, io tragen sich vorsichtige engliicke Finanzleute doch heute bereits, was England später einmal von allen diesen Geldern Wiedersehen wird und ob die Spesen der Einkreisungspolitik nicht bereits allzu hoch sind.

Andererseits weiß man in England aber auch, datz man nut speck Mause und mit Geld andere Staaten fängt. So bat man auch wohl gehofft, mit Ärebitangefcoten an geigten Eindruck machen und die Brüsteler Regierung zur Xlutgabe ihrer England und Frankreich !o unbequemen Politik der Unabhängigkeit und Neutralität veranlasten zu können, zumal es in Belgien noch immer Freunde eines unbedingten puiammengebens mit Frankreich und England gibt. Jeden- wus winkten englische Banken mit dem Angebot, den lll.lonen- E u l denkredlt. den holländische sanken Amang Mai Belgien gewährten, zu übernehmen oder zu erweitern. Brüssel hat aber deutlich abge- winkt Die halbamtliche belgische Telegravhenagentur erklärt gegenüber solchen Gerüchten, baj^ die belgische Regierung nie daran gedacht habe, englische Finanzhilfe in Anspruch zu nehmen. Man hat in Brusiel bie politischen Beweggründe des englischen Finanzangebotes sehr schnell erkannt und gibt durch das Dementi kund, baß man nicht in finanzielle Abhängigkeit von Lonbon zu geraten wünscht.

wt. Im englischen Unterhaus brachte am Donnerstag die Opposition ein Mißtrauensvotum gegen die Palästinavolitik Macdonalds ein. Wenn dies auch abgelehnt wurde, so Hai doch die Aussprache die innere Un­logik, die Ungerechtigkeit und Hilfslosigkeit der eng­lischen Haltung gegenüber dem Palästinavroblem treffend gekennzeichnet. Die englischen Zeitungen, die am Freitag­vormittag erschienen, stehen unter dem Eindruck dieser blamablen Debatte und meinen, die Aussprache sei völlig überflüssig gewesen. Bezeichnend für die ganze Situation ist die Feststellung des Labour-Abgeordneten Stoker, der erklärte. England habe doppelt geschwindelt. Erst habe es den Arabern Palästina- versprochen und sich dieses Versprechen mit Blut bezahlen lassen. Dann habe es auch den Juden Palästina versprochen, die dafür mit Gelb bezahlt hätten. Wenn Macdonald sich auch gegen diese Dar­stellung wehrte, so mutzte er doch schließlich die englische Dovvelzüngigkeit zugeben. Einen drastischen Reinfall aber erlebte er, als er auf die verfängliche Frage des Abgeord­neten Baker, was er tun würde, wenn er ein Araber wäre, antwortete:Wenn ich ein Araber in Pa­lästina wäre, dann würde ich mich leiden­schaftlich der jüdisch e.n Einwanderung wider­setze n." Diese Antwort war recht undiplomatisch und die Araber werden ftch künftig in ihrem Kampf gegen die Juden auf Macdonald berufen können. Nachdrücklicher kann man die Unsinnigkeit der englischen Politik in Palästina wirklich nicht kennzeichnen und bie Londoner Morgenblätter kommen denn auch zu der Feststellung, daß das Palästinavroblem praktisch überhaupt nicht zu lösen sei. Trotzdem hält man einen Zustand, dem man in keiner Weise gewachsen ist. aufrecht und sieht ruhig zu. wie täglich das Blut unschuldiger Menschen fließt, die nichts tun als das. was auch Macdonalh täte, wenn er Araber wäre.

England untergräbt mit seinen wahnwitzigen Terror­methoden in Palästina sein Ansehen im Orient völlig. Die mohammedanischen Organisationen in In­dien faßten in Bombay eine Entschließung, in der sie bie Forberung bet Palästina-Araber unterstützten, unb die eng­lische Politik in Palästina als eine Herausforderung der Gefühle der gesamten moslemischen Welt bezeichneten. Die Mohammedaner Indiens, so beißt es am Schluß der Entschließung, werden so lange eine Zusammenarbeit mit den britischen Behörden verweigern, bis die Forderungen der Palästina-Araber erfüllt sind.

Inzwischen dauert der jüdisch-britische Terror in Palästina unvermindert an. Am Donnerstagoormittag wurden allein im Bezirk Lydda im Verlauf jüdischer Über­fälle 5 Staber getötet und 8 zum Teil schwer verletzt. Die britischen Behörden begnügten sich jedoch damit alsStrafmatznahme" den jüdischen Autoverkehr bis auf weiteres zu verbieten. Die Juden, zu deren Rasse ja auch bet englische Kriegsminister gehört, bürfen natürlich nur mit Glacehandschuhen ungefaßt werden, während Araber, auch wenn man ihnen keinerlei Vergehen nachweisen kann, un­barmherzig in die Konzentrationslager gesteckt werden. Selbst vor Frauen macht man keinen Halt. Die Führerin der arabischen Frauenbewegung in Haifa, die sich um die Insassen der Konzentrationslager bemühte, und ihre Lage zu verbesiern suchte, war wegen ihrer nationalen Ge­sinnung zu 3 Monaten Konzentrationslager verurteilt wor­den, eine Frist, die nunmehr abgelaufen ist. Ohne Angabe

Nr. 168.

Freitag, 21. Juli 1939.

87. Jahrgang.

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