MMener Tagblatt
Druck und Verlaa- _______u.
Erscheinungszeit:
Nr. 167
Donnerstag, 20. Juli 1939.
87. Jahrgang
ern - des
Ciano berichtet dem Duce.
Ei» neuer Erfolg der Achsenmächte.
Druck und Berlag:
L. Schellenb-rg'sch- Buchdruck««!, .,Tagblatt < K aus» Fernkprecher-Sammel-Rr. 59631. Drahtanschrift: Tagblatt Wiesbaden. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Nr. 7405.
zwischen die Gerichtsferien in Frankreich beginnen, kann erst nach den Ferien, also im Oktober, mit der Eröffnung des Hauptverfahrens gerechnet werden.
Wvchentli
mit einer tägliche«
Hermann Göring am Rhein.
Besichtigungsfahrt von Mannheim bis Duisburg. — Herzliche Kundgebungen vor dem Eeneralfeldmärschall.
Berlin, 20. Juli. Generalfeldmarschall Göring hat am Mittwoch nach der Besichtigung von Werken des Westwalles und der Luftverteidigung West mit seinem Motorschiff „Katin II.“ den Rhein stromabwärts, wobei er auch Biebrich berührte, von Mannheim bis Duisburg befahren. Der Feldmarschall unterrichtete sich bei dieser Fahrt auf das genaueste über den S t r o m l a u s und den Z u - stand der Ufer- und Hafenanlagen entlang des Rheines. Das besondere Jnteresie des Feldmarschalls galt dabei dem Umfang der Schiffahrt auf dem Rhein und den an den Ufern des deutschen Stromes angesiedelten mannigfachen Industrien.
Überall, wo die „Karin II.“ von der Bevölkerung erkannt wurde, umbrandete herzlicher Jubel das Schiff. Der Feldmarschall mutzte immer wieder vom Deck der Jacht den an die Ufer, aus die Brücken und Stegen hcr- beigeeilten Bolksgenosien danken. Auch von allen oorüber- sahrenden Schiffen, Kähnen und Booten wurde Herman» Göring begeistert zugejubelt und zugewinkt.
Am Donnerstag wird der Feldmarschall an Bord der „Karin II.“ über dieKanäleundFlüssedesRuhr- gebietes weiterfahren.
Meder ein Grohfeuer in London.
„Über die Ursache nichts bekannt.“
London, 20. Juli. (Funkmeldung.) In der Nacht zum Donnerstag brach in der großen Halle des Londoner Ge- müfemarktes ein Feuer aus, das sich schnell zu einem Riesenbrand entwickelte. Die Flammen durchbrachen die Decke der Halle und beschädigten die Starkstromleitung der nach Süden gehenden Londoner Vorortbahn. Der gesamte Verkehr wurde unterbrochen und konnte auch bis in die frühen Morgenstunden nicht wieder ausgenommen werden. Tausende von Londoner Theater- und Kinobesuchern mutzten in der Stadt bleiben. Mehr als 20 Feuerwehrzüge wurden eingesetzt, um den Brand zu bekämpfen, der gegen 3 Uhr morgens gelöscht werden konnte.
Uber die U r s a ch e des Brandes ist auch diesmal nichts bekannt.
Das deutsch-französische Wirtschaftsabkommen
Eleichbleibender Wirtschaftsverkehr zwischen Frankreich und Böhmen-Mähren. — Eisenerze gegen Koks.
Hnjeigenpreife: Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil Grund, preis 7 Rpf., der 85 Millimeter breiten Spalte im Tertteil 60 Rpf., sonst laut Preisliste Nr. 6. Nachlässe nach Preisliste Nr. 6. — Für die Aufnahme von Anzeigen an bestimmten Tagen und Plätzen wird keine Gewahr übernommen. — Schluß der Anzeigen-Annahme S'/2 Uhr vormittags. Größere Anzeigen müssen spätestens einen Tag vor dem Erscheinungstage aufgegeben werden.
ferner eine Anzahl finanzieller Erleichterungen für den Transfer von privaten Forderungen und enthalten schließlich die Freigabe gewisser Sperrungen von Finanzforderungen deutscher Versicherungsgesellschaften, die noch aus den Beschlagnahmen des Versailler Vertrages Herrühren.
Ein wichtiges Ergebnis dieser Verhandlungen ist endlich die Wiederaufnahme des Wirtschaftsverkehrs zwischen dem Protektoratsgebiet Böhmen und Mäh r e n einerseits und Frankreich sowie seinen Kolonien andererseits. Frankreich gibt ab 1. Juli 1939, jedoch mit rückwirkender Kraft für die Kontingente vdm 1. April d. I. ab, die Einfuhr der Waren des Protektoratsgebietes nach Frankreich gemäß den französisch-tschechischen Abkommen vom 7. März 1939 frei, so daß also praktisch die inzwischen eingetretene Unterbrechung der Ausfuhr des Protektoratsgebietes nach Frankreich voll nachgeholt werden kann. Diese Kontingente sind zwar mit Rücksicht auf die hier ausfallende Slowakei sowie einiger schutzbedürftiger französischer Industrien um ca. 25 v. H. gekürzt worden, doch ist dafür ein angemessener Ausgleich bei der kontingentierten französischen Einfuhr nach dem Protektoratsgebiet geschaffen woriurn. Frank«ich wird die llrsprungsbezeichnung „Böhmen- Mahren" auf den Waren des Protektoratsgebietes im Sinne des Gesetzes über den Bezeichnungszwang unbehindert zulasten, und es gibt sofort, die beschlagnabmten tschechischen Finanzforderungen und Guthaben in Frankreich in Höhe von 20 Millionen Franken frei.
Berlin, 19. Juli. Über die am 30. Juni dieses Jahres in Paris abgeschlossenen neuen deutschen Wirtschaftsabkommen mit Frankreich erfahren wir von zuständiger Seite folgendes:
Der deutsch-französische Wirtschaftsvertrag vom 10. Juli 1937 wurde nach Ablauf seiner zweijährigen Laufzeit am 30. Juni 1939 automatisch um ein weiteres Jahr bis zum 3 0. Juni 19 4 0 verlängert. Trotz der leider eingetretenen sehr bedeutsamen Einschränkung des beiderseitigen Warenaustausches waren sich beide Regierungen dennoch vorbehaltlos darüber einig, daß die vertragliche Grundlage der Wirtschafts- und Finanzbeziehungen beider Länder aufrechterhalten bleiben müsse.
Die nun am 30. Juni unterzeichneten Ergänzungsabkommen sichern uns für die kommenden sechs. Monate des Jahres 1939 die Eisenerzbezüge aus Frankreich und Französisch-Nordafrika in der vollen Höhe des abgelaufenen Jahres. Der französische Koksbedarf, der im vergangenen, Jahr auf ein Minimum abgesunken war. ist jetzt im Ansteigen begriffen, so daß hier eine gesteigerte Belieferung zugesagt werden konnte. Darüber hinaus ist die Bezahlung der Eisenerzzüge, wie in den früheren Verträgen, in voller Höhe aus Mitteln der deutschen Ausfuhr sichergestellt worden.
Die beiden Abkommen sehen ferner besondere Mittel für den Bezug des für uns sehr wichtigen Okoume - Holzes und anderer Kolonialhölzer vor. Sie regeln
Grünspan-Prozeh im Herbst.
Die Vornntersnchnng abgeschlossen.
Paris, 19. Juli. Der Mörder des Gesandtschafts- rates vom Rath, der Jude Herschel Grünspan, wurde am Mittwochnachmittag vom Untersuchungsrichter einem letzten Verhör unterzogen. Dem „Jntransigeant" zufolge, wird die Anklageschrift demnächst der Anklagekammer überwiesen. Die Angelegenheit könne jedoch, so schreibt das Blatt, nicht vor Ende des Jahres zur Verhandlung kommen.
Die deutsche Öffentlichkeit wird vielleicht darüber erstaunt sein, daß Grünspan, der den deutschen Gesandtschasts- rat vom Rath im November vorigen Jahres ermordete und dessen Tat damals überall, auch in Frankreich, stärkste Verurteilung erfuhr, noch nicht abgeurteilt ist. Der Grund liegt darin, daß eine sorgfältige Voruntersuchung geführt wurde, die zum Teil deshalb so langwierig war, weil tief Täter Grünspan sich immer wieder in Widersprüche und Lügen verwickelte, die der Untersuchungsrichter im einzelnen auftuklären sich bemühte. Es wurden auch, um die Pläne der Hintermänner und die Zusammenhänge nachzuprüfen, Untersuchungen in Deutschland, Belgien und Polen notwendig. Die gesamte Voruntersuchung ist jetzt abgeschlossen durch das Schlutzverhör des Angeklagten. Nunmehr gehen die Akten an die Staatsanwaltschaft, die auf Grund des gesamten Mteamaterials Anklage erheben wird. Da in-
Squgspreife: Für eine Bezugszeit von 2 Wochen 94 Rpf., für einen Monat RM 2— ein. schließlich Traglohn. Durch die Poft bezogen RM. 2.35, zuzüglich 36 Rpf. Bestellgeld, Einzel, nummern 10 Rpf. — Bezugsbestellungen nehmen an: der Verlag, die Ausgabestellen, die Träger und aüe Postanstalten. — Die Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises.
wt, Der italienische Außenminister. Graf Ciano, traf am Mittwoch wieder in Rom ein. Er begab sich sofort in den Palazzo Venetia. wo er vom Duce empfangen wurde und. ihm B e r i ch t e r st a t t e t e. Die bochoffiziöle ..Jnfor- moitone Diplomatien stellt fest, daß nunmehr die letzte Illusion der Einkreisermächte zerschlagen sei. Sie konnten nicht mehr leugnen, daß die italienisch- spanische Freundschaft das dominierende Element im Mittelmeer darstelle, Das Spanien Francos siebe im Lager der Gegner der sogenannten groben Demokratien und die A u fb a u p o l i t i k der Achse könne, wie dies auch die deutsche öffentliche Meinung unterstrichen habe, emen neuen, unbesireitbaren Er- l o la buchen. Man habe in Paris und London sich so gestellt. als ob man vergessen hätte, daß Spanien seinen Platz langst gewählt hat. Auf dem neuen Weg. den es zu verfolgen gedenkt, bat es zwei Marksteine gesetzt. Es ist dem Antikominternvakt beigetreten und bat die Genfer Liga verlassen. Diese beiden Tatsachen stellen Spanien in das Lager, das den Demokratien gegenübersteht. Das Spanien Francos wisse, daß es beute und morgen auf die -:"
und absolute Solidarität faschistischen Italiens zählen könne.
Roosevelts Schlappe.
as Berlin, 20 Juli. Die amerikanische Hetz- vresse bringt wieder einmal Nachrichten über Kriegsgefahr e n i n Europa. Wieder einmal lesen wir von allen möglichen Eroberungsplänen der autoritären Staaten, von geplanten Putschen und dergleichen Unsinn mehr. Eleich- bringen öte amerikanischen Blätter die Mitteilung, bas, Ji o oj e n e l t eine Reise nach dem Westen der Vereinigten Staaten plane,und diese Reise zu einem großen t £e ausgestalten wolle. Die Zusammenhänge
toP 'ehr leicht zu erkennen. Die neuen Alarmmeldungen louen den Auftakt tur die Rooseveltschen Agitationsreden oilden. Herr Roosevelt kann es nicht verwinden, daß er im Kampf um das Kriegseinmischungsgesetz unter- lag, und daß der Senat trotz der wildesten Lügennachrichten über die Kriegsgefahr tn Europa, Nachrichten, die sich der Präsident bei seinem Botschafter in Belgien bestellt hatte, die Abänderung des Ne u t ralitätsgesetzes 615 zum Zruhiahr 1 940 zurückstellt. Seine an- gekundigte Redekampagne soll ganz offenbar — die neuen tugenmelbungen der amerikanischen Hetzpresse bestätigen knefe Vermutung — die Massen derart aufputschen und in Angst versetzen, daß Roosevelt doch noch sein augenpolitisches Ziel erreichen kann. Zugleich sieht Roosevelt in einer neuen Hetze gegen die autoritären Staaten eine zugkräftige Parole für den Kamp, um seine Wiederwahl. Innenpolitische Erfolge sind ihm auf der ganzen. Linie versagt geblieben und so scheint es ihm gut und ameamaBtg. den Wahlkampf mit einer auyenpolitischen Parole au bestreiten. Europa und die Welt leben wieder einmal in Kriegsgefahr, so versichert Herr Roosevelt und fügt hinzu, bie Rettung tonne nur er allein bringen, wenn nämlich das unieflkanische Volk ihm die nötigen Vollmachten auf außenpolitischem Gebiete gebe, die es ihm ermöglichten, jederzeit zugunsten Frankreichs und Englands einzugreifen. Nur mit einer solch verlogenen außenpolitischen Parole glaubt Roosevelt den Kampf um seine Wiederwabl führen zu können. Ob er mit dieser Parole wirklich Eindruck auf die amerikanischen Massen machen lann. ist fraglich. Die Haltung des Senats bat gezeigt, bas die Widerstände gegen die Rooseveltfche Kriegspolitik wachsen. Jeden- ialls aber wird man sich out eine neue amerikanische Hetzkampagne gefaßt machen müssen.
Dabei entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, daß französische Blätter bereits versichern, man würde auch ohne die amerikanische Hilfe auskommen, die obnehin ja zu spät eintreffen würde. Allerdings erinnern diese Artikel allzusehr an. die Geschichte von den Trauben, die zu boch hängen, und die desbalb sauer sein sollen. Im ersten Kummer über die neue Niederlage Roosevelts hat nämlich
bas französische Blatt „3ntraniigant“ seine Leser damit zu trösten versucht, dag nach Ansicht der Fachleute ein künftiger Krieg mi Laufe des ersten halben Jahres entschieden werden wurde. Die amerikanische Hilfe könnte erst zu einem späteren eiaotum richtig wirksam werden. „Wir sind zwar", so sagt das Blatt, dann weiter, „weit davon entfernt, auf die amerikanische Hilfe zu meifen. aber entscheidend wäre sie doch nicht gewesen. Man muß deshalb schon die Pessimisten bl tten. nicht den Kopf zu verliere n." Diese Pressestlmme ist kaum geeignet. Herrn Roosevelt, auf den °nem. wie der Artikel erkennen läßt, der „Jntransigank" boftt. zu unterstützen. Sie zeigt uns aber klar, wie groß der Schock war. den die Einkreisungspolitiker beim Eintreffen der Nachricht von der neuesten Niederlage Roosevelts erlitten. Auch das Blatt „Paris Midi" jammert über die Niederlage Roosevelts und über die englischen Mißerfolge in Moskau und Tientsin. Es tröstet sich — was man in Warschau mit Begeisterung aufnehmen wird — mit der Militärischen Zusammenarbeit mit Polen, wobei nur hinzu- zumgen wäre, daß auch die Kreditverhandlungen mit Polen noch nicht abgeschlossen werden konnten.
Der degradierte „Kriegsgott"
(Eigener Drahtbericht unserer Berliner S ch r i f t le i t u n g.)
Taten statt Worte.
Von Willi Pempel.
Die drei Worte, die als Überschrift über diesem Artikel stehen, sind als Forderung auf allen Gebieten des menschlichen Lebens immer und immer wieder herausgestellt worden und gerade wir Deutschen waren wiederholt in den unglücklichen Jahren von 1918 bis 1933 genötigt, ihre sinngemäße Erfüllung zu fordern. Einmal von unseren ehemaligen Feinden, die in einem völlig unbegründeten Siegesrausch, dem ein für Deutschland schmachvolles Friedensdiktat folgte, sich später immer wieder mit Worten für die Gleichberechtigung Deutschlands einsetzten, denen jedoch Taten nicht folgten, es sei denn, daß sie dazu dienten, uns am Boden zu halten. Auch im innerpolitischen Leben der Nachkriegszeit wartete der deutsche Wähler vergeblich auf die mit großen Versprechungen plakatierten guten Absichten der . . zig Parteien, von denen zumindest die, die durch das parlamentarische Kuhhandelssystem immer einige Pöstchen in den kurzlebigen Regierungen innehatien. zu ihren Worten hätten stehen können. Aber keine dachte an die Einlösung irgendwelcher Versprechungen. Als die Nationalsozialisten in der Kampfzeit ihre Zielsetzungen bekanntgaben, war es da unter den damaligen Verhältnissen verwunderlich, daß es viele deutsche Frauen und Männer gab, die auch diese Ankündigungen als leere Worte mit einem Achselzucken abtaten? Sic waren ja so oft enttäuscht worden. Unb muß es Wunder .nehmen, daß sich nach 1933 immer mehr Volksgenossen um das Hakenkreuzbanner sammelten? Auch solche, die früher absolut-nichts von den Nazis wissen wollten? Sie erkannten aber doch, daß von den Männern im Braunhemd kein leeres Stroh gedroschen, sondern daß Punkt für Punkt des Parteiprogrammes in Angriff genommen und der Verwirklichung entgegengeführt wurde. Wir Deutschen haben gelernt, daß Ankündigungen zur Tat werden, wir sind aber auch nach wie vor mißtrauisch gegen Locktöne aus gewissen ausländischen Staaten. Wir haben zu große Enttäuschungen erlebt, wir verzichten dankend darauf, neue in bas Buch unserer Geschichte einzutragen. Da gibt ein englischer Schreiberling, King-Hall mit Namen, in einem Brief an den „lieben deutschen Leser" so etwas wie eine Erklärung ab, England habe ernstlich geprüft, wie bie Kolonialfrage gelöst werben könne. Nehmen wir an, es wäre so, kann uns bies in Deutschland interessieren, so lange das an uns verübte Kolonialunrecht nicht durch eine klipp und klare Erklärung weder gutgemacht wird?-
Vertrauensselig ist der deutsche Mensch, immer gewesen, ein Wort gilt bei uns genau so viel wie ein Vertrag. Wer sein Wort nicht hält, wird immer daran zu tragen haben. Das mögen sich gewisse Herren im Ausland sagen lassen, die es angeblich so gut mit uns meinen. Wenn wir ihnen Vertrauen schenken sollen, müssen sie viel, sehr viel gutmachen, was sie an uns gesündigt haben. Auf Versprechungen fallen wir nicht mehr herein. Wir sind überzeugt, daß es viele Bewohner der westlichen Demokratien gibt, die mit Interesse unsere Aufwärtsentwicklung auf politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiete verfolgen. Abgesehen von denen, die aus rassischen Motiven heraus alles das blind und haßerfüllt ablehnen, was in Eroßdeutfchland geschieht, werden alle anderen, die ehrlichen Herzens für eine Befriedigung in der Welt eintreten, zugeben müssen, daß manches in Deutschland zur Tat wurde, was in einem demokratischen Lande nach vielen Reden, Petitionen, Anträgen, Einwänden, schließlich nur als Torso nach langer, langer Zeit reif zur Verwirklichung wird. Bei uns wird nichts überstürzt, aber wenn es sachlich fundiert und in reiflicher Überlegung von allen Seiten geprüft ist, wird es zur Tat. „Der Führer trifft in allen Fällen bas richtige", biefe Worte eines Mannes aus bem Volke, bie ber Schreiber biefer Tage horte, ist die Ansicht aller Deutschen. Unb biefes felsenfeste Vertrauen in bie Staatsführung Abolf Hitlers gibt uns Deutschen mieber in
ß OhlcnrthMt Werttäglich nachmittags.
v Geschäftszeit: 8 Uhr morgens bis 7 Uhr abends außer Sonn. u. Feiertags
Unterhaltungsbeilage. $erIiner saro:
