Wiesbadener Tagblatt
SrscheimmgsM:
87. Jahrgang
Donnerstag, 2. Marz 1939,
Nr. 52,
Petain französischer Botschafter in Nationalspanien?
Sejttgspretfe: Für eine Bezugszeit von 2 Wochen 94 Rpf., für einen Monat RM. 2.—, ein- schließlich Traglohn. Durch die Post bezogen RM. 2.35, zuzüglich 36 Rpf. Bestellgeld, Einzel- nummern 10 Rpf. — Bezugsbestellungen nehmen an: der Verlag, die Ausgabestellen, die Träger und alle Poftanstalten. — Die Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises.
Das Konklave tagt
Erster Wahlgang ohne Erfolg.
Rom, 2. März. (Funkmeldung.) Wie aus der Vatikanstadt mitgeteilt wird, ist der erste Wahlgang der Pavttwahl am heutigen Donnerstag ohne Erfolg verlaufen. Kurz vor 12 Uhr wird der zweite Wahlgang beginne».
Unter den 62 Kardinalen, die an dem Konklave teilnehmen. befinden sich 27 ausländische. Da eine Zweidrittel- Mehrheit für die Wahl erforderlich ist. müssen sich 4 2 Stimmen auf d i e Person des neuen Papstes vereinigen. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten, neben Kardinalstaatssekretär Pacelli, die Kar- dinäle Dalia Costa (Florenz) und N a s a l l r - R o c c a di Corneliano (Bologna). Außerdem werden noch verschiedene Kurienkardinäle genannt, u. a. Mamnr und Maglione. In römischen Kreisen glaubt man, daß fich das Konklave diesmal nicht sehr lange hinziehen wird.
Die Juden selbst sind wesentlich anderer Ansicht, wobei sich aber feststellen lägt, daß sie in ihren Forderungen nicht einig sind. Die radikalen Elemente enthüllen dabei offen die wahren Absichten des Judentums. Eine „jüdische nationale Zeitung",' die in Haifa erscheint, verlangt nicht nur Palästina, sondern auch Transjordanien für die Juden. Das also nennen die Juden ihr „nationales Heim"! Das erwähnte Blatt behauptet, dag die jüdische Delegation in London nicht im „Namen des Weltjudentums" spreche und die „jüdische nationale Jugend" niemals irgend eine Konzession anerkennen werde. Die auseinanderstrebenden Forderungen der Araber und Juden zu einem Kompromiß zu verschmelzen, daH ist eine Aufgabe, um die wir die Engländer wirklich nicht beneiden.
die Regierung des Generals Franco ebenfalls anerkannt. Der schwedische Außenminister Sandler hingegen erklärte in der Kammer auf eine Anfrage. daß die Anerkennung Francos noch nicht spruchreif sei. da die Lage noch nicht völlig geklärt erscheine. Schweden werde, in dieser Anaeleaenbeit in Übereinstimmung mit den übrigen nor= Wn Staaten handeln. Aus Washington dort man. daß die Anerkennung durch USA. etwa, in einer Woche erfolgen werde. Die großen amerikanischen Kapital - anlagen fct Spanien (immer wieder das Geschäft!) »egen- baldige normale Beziehungen erwünscht erscheinen.
In Paris beurteilt man die Widerstandsfähigkeit, des roten Restspaniens sehr skeptisch. Rach dem Rücktritt Miaias sei eine Fortsetzung des Kampfes wohl kaum noch möglich Wie aus Bilbao berichtet wird, fetzen die Roten, trotz der hoffnungslosen Lage, ihre Terroraktionen fort. Im Januar wurden allein in Madrid nahezu 1000 Zivilpersonen und rund 370 Soldaten verhaftet. Uber ihr weiteres Schicksal liegen keine Nachrichten vor.
wt. Am heutigen Donnerstag tagt in P a r I s der Minifterrat, der sich mit der Ernennung des Botschafters in Burgos befassen soll. Die französische Presse glaubt, daß Daladier Marschall P s t a i n für diesen Posten ausersehen habe. Petain hat angeblich bas Angebot bereits für eine begrenzte Zeit angenommen. Der im 83. Lebensjahr stehende Marschall lernte General Franco im Marokko-Krieg kennen. Zwischen den beiden Heerführern besteht, wie die französische Presse behauptet, ein V e r - hältnis gegenseitiger Achtung. Hinzu komme, daß Petain im Gegensatz zu den französischen Linkskreisen den Kampf Francos stets mit «roher. Sympathie verfolgt habe. Das ..Journal" schreibtNiemand anderes als der Marschall könne sich angesichts des italienisch-deutschen Einflüsses tn Burgos Achtung verschaffen. Der Sitz der neuen französischen Vertretung in Spanien ist noch nicht festgelegt. Man rechnet damit, daß sie sich in San Sebastian niederlassen wird. .
Gestern haben Griechenland und Brasilien
Neues Bombenattentat in London.
Jrisch-Amerikaner erklären: Die bisherigen Anschläge nur ein Vorspiel.
London, 2. März. (Funkmeldung.) In der Nacht vom Dienstag aus Mittwoch kam es aufs neue zu einem geheimnisvollen Bombenanschlag. Gegen 3 Uhr morgens wurde» die Bewohner im Norden Londons durch eine heftige Detonation aus dem Schlaf gerissen, da durch die Explosion einer Bombe der sogenannte Union-Kanal, eine Wasserübersüh- rung, die über eine der Hauptausfallstraßen Londons führt, schwer beschädigt wurde.
Wie durch ein Wunder blieb jedoch der letzte Stahl- mantel der Überführung unversehrt, so daß es zu keiner Überschwemmung kam, die gerade in den dicht bevölkerten Nordbezirken Londons zu den schlimmsten Folgen hätte führen können. Ein Teil des Steinunterbaues der Überführung wurde jedoch schwer beschädigt und die darunter führende Straße durch die Steinmassen versperrt. Größere Polizeiaufgebote haben inzwischen die Unfallstelle abgesperrt. Bisher ist es trotz der Nachforschungen noch nicht gelungen, dem Täter auf die Spur zu kommen.
Zur Förderung der irischen Einheitsbewegung wurde von etwa 350 Vertretern der verschiedenen irischen Verbände in Nordamerika eine neue Organisation gegründet, die sich „United Irish R e p u b l i c a n s" nennt. Michael Q u i l l, New Porker Stadtverordneter und Präsident der Transpovtarbeitergewerkschaft erklärte einem World-Tele- gramm zufolge, daß die Jrisch-Amerikaner einen „K r i e g i n England" begrüßen würden. Weiter teilen die irischen Verbände Amerikas mit, daß sie in jeder Beziehung die irischen Aktivisten in England bei ihrer Bombenkampagne unterstützen und ihnen jeden moralischen und finanziellen Beistand leisten würden, bis die Republik Irland international anerkannt sei. Die bisherigen Bombenexplo- sionen seien nur ein Vorspiel.
Unabhängiger Palästina-Staat?
Arabische Hoffnungen und jüdische Unverschämtheiten.
wt. Auch heute vermag die englische Presse noch nicht zu sagen, wie die Krise, in der sich die Pal ä st i na k o n fe - renz befindet, gelöst werden könnte. Aus Kreisen der arabischenDelegation wird mitgeteilt, daß auf einer gemeinsamen Sitzung mit den englischen Vertretern di« Schaffung eines unabhängigenPalastina- ftaates grundsätzlich beschlossen worden sei. In wetteren Beratungen soll dieser Plan in allen Einzelheiten erörtert werden. Der „Evening Standard" stellt sich auf Seiten der Araber und schreibt, die Juden müßten zugeben, daß ihr Triumph nur durch ein Verbrechen gegen die Araber zu erreichen sei. Einen zionistischen Staat teiwxe es niemals gehen.
Anzeigenpreise: Ein Millimeter Höbe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil (Sninb. preis 7 Rpf., der 85 Millimeter breiten Spalte im Wertteil 60 Rpf., sonst laut Preisliste Nr. 6, Nachlaß staffel B. — Für die Aufnahme von Anzeigen an bestimmten Tagen und Plätzen wird keine Gewähr übernommen. — Schluß der Anzeigen-Annahme 9'/i Uhr vormittags. Größere Anzeigen müssen spätestens einen Tag vor dem Erscheinungstage aufgegeben werden.
Der geistige Vorsprung.
Kz. Auf keinem Gebiet sand die Überlegenheit der autoritären Regierungsform gegenüber dem demokratisch-parlamentarischen System einen überzeugenderen Ausdruck, als bei den Rüstungen. Viel schwerer als den Vorsprung, von dem gestern Eeneralfeldmarschall Göring sprach, zu halten, war es, ihn zu gewinnen. Wenn wir an das Volksbegehren gegen den Bau. des ersten, deutschen Panzerschiffes zurückdenken, dann wird uns erst der nahezu unfaßliche Wandel, der sich seit der Machtübernahme durch den Nattonalsozialismus in Deutschland vollzog, rn seinem ganzen Ausmaß fühlbar. Damals lief eure lüdisck- marxistische Clique gegen die primitivsten Erfordernde des deutschen Selbsterhaltungstriebes Sturm, zerriß das Volk,n unüberbrückbare Gegensätze und tat alles, um die Ohnmacht, in die Versailles uns gestürzt hatte, zu erhalten, ^ede Regung der nationalen Vernunft wurde nredergeschrren. Hätte sich Deutschland nicht aus den Fesseln des vermdeten Parlamentarismus zu lösen vermocht, wären wir wie tn den Nachkriegsjahien das Objekt, einer uns ferndltch gesinnten Politik des Auslands geblieben. Die demokratische Preffe mußte, so wenig ihr Wille auch danach stand, schon oft, anläßlich des Parteitages und bei anderen Gelegenheiten zugeben, daß das deutsche Volk mit g r e n zen - loser Liebe an seinem Führer hangt. Wenn sie nach den Ursachen und Gründen dieser Verehrung sucht, können wir nur erstaunt antworten: gibt es da noch eine Frage? Der Führer bat uns frei gemacht, hat uns das Schwert zurückgegeben und Deutschland zu einem Machtfaktor erhoben, zu einer Stellung, die seinem inneren Wert und seiner Größe zukommt. . Er. hat das deutsche Volk von der Wehrpflicht zur freiwilligen Wehrbereitschaft erzogen. Er hat die Verteidigung der Nationen zur ureigensten Aufgabe ledes einzelnen Deutschen gemacht. Der Führer gab unsrem Volke jenen webrvolitischen Vorsprung, von dem der Eeneralfeldmarschall sprach, einen Vorsprung, der nicht nur hinsichtlich des Materials besteht, sondern auch tn= bezug auf die seelische Einstellung auf die Wehrfreudigkeit. Nickt die Kanonen und bte Zahl der Flugzeuge ist das Wesentlichste, im letzten en ticket bet, wie bei Befehlshaber bei Luftwaffe sagte ber Mensch, b e r nationalsozialistische M e n s ch. Er suhlt sich als Glieb bet Gemeinschaft. Eine Bedrohung des Ganzen empfindet er als eine ureigenste Gefährdung. Nur. aus dieser Denkungsart heracks ist der Schwung zu erklären, mit der das deutsche Volk die ungeheure Aufgabe seiner Nachrüstung löste. Nur so konnten wtr aus mtlt- t ä r i scher Ohnmacht zur wehrvolitrschen Überlegenheit gelangen.
Die liberalistische Demokratie ist. der Feindjedes echten SoIdaten tum s. Der einzelne darin ist sich selbst das Höchste und scheut deshalb bte Unterordnung unter bie Gemeinschaft bet Nation, scheut Ne Selbstaufgabe zugunsten des Ganzen. Eine innere SemmuM bie das Aufrüstungswetk bet Demokratien auyerordentltck belastet. Mag man in .ihren Parlamenten Rustungskredite bewilligen, sie helfen nicht übet Ne SI n 1t P a 16t e hin - weg, bie das ltberaltsttsch denkende Volk dem Waffendienst entgegenbrtngt. England tst dafür ein sprechender Beweis.. Man hat dort, trotzdemman * in leitenden Kreisen die Einführung der allgemetnen Wehrpflicht für notwendig erachtet, nicht den Mut. an verantwortlicher Stelle diese Forderung überhaupt auch nur aus« zusprechen Die Regierung bettelt um H.ret- willige, erhöht die Bezüge der Soldaten und Offiziere, entwirft schmückende Uniformen, und trotzdem bleibt, das Ergebnis der Werbung bescheiden. Mögen bte englischen unb amerikanischen Staatsmänner mit riesigen Rustungs- vrogrammen hervortreten. mögen, sie mit fast unporstell- haren Pfund- und Dollarsummen longheren. sie konnen uns damit nicht schrecken. Das Entscheidende^ .ist der Mensch unb bie innere Geschlossenheit der Nation. <rur den Einwohner der bemokratiscken Staaten aber ist bas Solbatsein ein notwendiges Übel. <*ur ben jungen Deutschen ein Ehrendienst. Von ausschlaggebender Bedeutung ist weiterhin die innere Geschlossenheit Die Elendsdemonstratlonen tn England, ber berüchtigte schwatze Sarg ber Arbeitslosen, bte Streiks tn ben rüstungswicktigen Industrien sind bedrohliche Zeichen innerer Zerrissenheit Gerade jetzt wird aus St. Louis tn USA gemeldet, daß die C u riis - W r i güt - Werke bte hundert Militärflugzeuge für Frankreich liefern fallen, b e - streikt werben. Wenn schon tm uneben, bte Einigkeit tn den Demokratien nickt sicherzustellen ist, rote wollen sie bas unter ben ungeheuren Anspannungen, Ne ein Krieg mit sich bringt erreichen? Im nationalsozialistischen Deutschland, ein Biock von unzerreißbarer innerer Festigkeit, gibt es ,m Frieden und wird es tm Kriege erst recht keine Streiks mehr geben. Diese Sicherheit, so sagte Oberst von Bell, bei seinem Vortrag, den er. am Montagabend nn Paulinen- schlößchen hielt, wiegt manche Tonne Rohstoff,.. um die die demokratischen Länder reicher sein mögen, auf. Den geistigen Vorsprung, den bas nationalsozialistische Deutschlanb gegenüber den Demokratien ge-
„Der Schrecken der Feinde."
as. Berlin, 2. März. Den wilden Kriegshetzern unb Rüstungsfanatikern im Ausland ist gestern eine schwere Abfuhr zuteil aeworde.n. Generalfeld- marschall Göring hat in seiner Rede, in der er zugleich der Luftwaffe die Parole für 1939 gab und die Aufgaben umriß, die in diesem Jahre zu lösen sind, keinen Zweifel daran ge- lassen, daß mir vor keiner Kriegshetze kapitulieren. Die Parole, die ber Gen er al sel dm ar schall ausgab, ist zugleich auch eine klare Antwort an diejenigen Staaten, die von einem Rüstungsfieber sondergleichen ersaßt sind. Wenn das Ausland glaubt, seine Rüstüngen verstärken zu müssen, so kann uns das nur veranlassen, in unseren Anstrengungen, unser Schwert scharf zu halten, nicht nachzulassen, d. h. unsere Rüstungen auszubauen, wie ja auch der Führer schon in seiner Neujahrskundgebung den Ausbau und die Verstärkung der Wehrmacht als eine ber Aufgaben bezeichnete, die in diesem Jahr dem nationakfozia- listifchen Deutschland gestellt sind. Genetalfeldmarsckall Göring hat Nefe Aufgabe für die Luftwaffe Großdeutschlands noch dahin erläutert, daß es darauf ankommt, den Vor- sprung, den wir unweigerlich haben, der uns sogar vom Ausland zugegeben wird, nicht nur zu halten, sondern weiter auszubauen, und so der deutschen Luftwaffe endgültig und für alle Zeiten „den Vorsprung zu sichern, der nie wieder eingeholt werden kann." In diesem Sinne ist auch der Appell zu verstehen, den der Generalfeldmarschall an die deutsche Jugend richtete, sich dieser stolzen jungen Luftwaffe zur Verfügung zu stellen.
Unnütze Einschüchterungsversuche.
In beiden Ansprachen verwies der Eeneralfeldmarschall daraus, daß dieser Ausbau der Luftwaffe und der RüftunWN Deutschlands nötig ist, um das Reich gegen jeden Angriff zu sichern. „Dem Starken raubt man nicht so leicht den Frieden wie einst dem Schwachen". Gerade die Erfahrungen der Septemberkrise des vorigen Jahres, auf die ber Eeneralfeldmarschall in seiner Rede hinwies, haben bestätigt, daß der Frieden nur durch ein scharfes Schwert gesichert werden kann. Nur weil die Welt damals wußte, daß wir nicht blufften, und daß wir über die notwendigen Machtmittel verfügten, ist es den Kriegshetzern nicht gelungen, den Weg zum Frieden zu verbauen. Damit ist der Sinn ber deutschen Rüstungen noch einmal eindeutig gekennzeichnet. Es ist noch einmal der Welt zum Bewußtsein gebracht worden, daß mir diese Lehre des Septembers nicht vergessen haben. Noch einmal ist klar gestellt worden, daß alle Einschüchterungsversuche des Auslands uns nur veranlassen können, noch größere Anstrengungen zur Sicherung des Großdeutfchen Reiches und damit zugleich zur Sicherung des europäischen Friedens zu machen.
Der Gleichklang Berlin—Rom.
Eine Ansprache, die der Duce gestern beim Empfang des neuen Direktoriums der faschistischen Partei hielt, zeigt, daß bie gleiche Auffassung unb bei gleiche entschlossene Wille, vor keiner Einschüchterung zurückzuweichen, das faschistische Italien beherrschen. Wenn Mussolini gestern das Losungswort ausgab, „immer intensivere militärische Vorbereitungen, immer größere soziale Gerechtigkeit", so heißt
das, daß Italien entschlossen ist, sich durch ein scharfes Schwert zu schützen und sich gegen die, gegen die autoritären Staaten gerichteten E i n k r e i su n g s p l ä ne zu sichern. Der Eleichklang Nationalsozialismus - Faschismus kommt auch in der Parole-Ausgabe des Generalfeldmarschalls Göring für die deutsche Luftwaffe und in der Parole-Ausgabe des Duce für ben Faschismus zum Ausdruck. Damit ist von Berlin unb Rom ein neuer wichtigerBei- trag zu rKlärungberweltpolitischenLage geleistet worden.
Gewiß werben sich bie Kriegshetzer auch jetzt noch nicht geschlagen geben, aber auch ihnen wirb die Rede Görings zu denken geben. Wenn englische Blätter die deutsche Luftwaffe als den „Schrecken der Feind c“ bezeichnen, und wenn auch französische Blätter schon in den Überschriften das Wort des Eeneralfeldmarschalls wiedergeben, „die deutsche Luftwaffe sichert das höchste und kostbarste Gut, den Frieden", dann zeigt das, daß die Worte des Generalseldmarschalls, zumindest dort, wo man guten Willens ist, richtig verstanden wurden.
Luftwaffe als Friedensgarant
(Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.)
6, iw- < Werktäglich nachmittags.
<1 US pCIÖCn Geschäftszeit: 8 Uhr morgens bis 7 Uhr abends außer Sonn- u. Feiertags
Unterhaltungsbeilage. 8eriinn süt0:
Druck und Verlag:
L. Schellenberglche »«chdrwckerei, „lagMeti. feuu“ Fernsprecher-Sammel-Nr. 59631. Drahtanschrift: Tagblatt Mesbaben.
Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Nr. 7405. ejner tägliche»
