Wöchentlich
mit einer täglichen
ir. 51
Mittwoch, 1. Marz 1939
87. Jahrgang
Zum Ehrentag der Luftwaffe.
iß.. Erohdeutschlands den Traum vieler nullen? Wie hätten ohne Schwertstreich
italienfeindliche Feldzug eignet sind, die Bei
rhnt. Sch bade Siete Sebniucht stets gehabt. Sie bat die
kehr unserer fahren, und übertrieben, lese sind
Großstädte. Gesunde Jugend trotzt solchen Ge- der Umfang der Gefahr wird ja auch sehr oft Führernachwuchs und Fübreraus- für die Luftwaffe besonders wich-
in jedem uns einst sehr nid vielleicht
können, stadt i
schwersten, damit aber auch am stolzesten und am höchsten ist."
deutsche Jugend zur Segelfliegerei getrieben, selbst in den Jahren der deutschen Schmach und Schande, als Materialismus und eitle Gewinnsucht sich ausbreiteten. Wie oft habe ich die deutsche Jugend in ihrer frischen Begeisterung beim Segelfliegen beobachtet, auf derJnsel Sylt, in der herrlichen Landschaft der Rhön oder über den weiten Dünen der Kurischen Nehrung. Man spricht mir von Gefahren und von Opfern, die der Fliegerdienst in der Luftwaffe fordert. Gewiß, Gefahren sind vorhanden, wo aber wären sie im Zeitalter der Technik nicht? Man denke nur an den starken Ver-
Dre Sehnsucht, fliegen zu können, lebt beute kernigen deutschen Jungen, so wie diese Sehnsucht durch Jahrtausende beseelt bat. Sie ist so groß, größer diese Sehnsucht, als die ältere Generation
Wenn wir bedenken, daß sich an den Weltmärkten ein großer Umbruch vollzieht und wenn wir weiter den A u s - trag des Führersan Sie deutsche Wirtschaft, nämlich zu exportieren, in Rechnung stellen, so können wir annehmen, daß gerade in den nächsten Tagen in Leipzig
t i g. Flieger werden ist nicht das Vorrecht irgend einer Gesellschaftsschicht.
Ich habe stets besonderen Wert darauf gelegt, ein Offizierskorps zu haben, das sich indie national-
(Fortsetzung auf Seite 3.)
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Göring an die deutsche Jugend.
..Raus aus den Stuben.' Kommt zu uns! Bedenkt, daß ihr damit der stolzesten Waffe angehören dürft, ' es gi6t. Bedenkt, daß diese deutsche Luftwaffe heute schon der Schrecken unserer Gegner ist und es
'n?mer bleiben muß. Und darum, weil unser Borsprung gewahrt werden muß, und darum, weil es der Mensch ist, der " Leist rgen auch hier entscheidet, rufe ich euch auf. Die Ehre der Nation und eure eigene verlangt es, 1 rt zu ehe», wo stets der Dienst für das Vaterland am
Deutsche Messepolitik.
Von Willi Pempel.
Wir stehen im Monat der großdeutschen Frühjahrsmessen, die am kommenden Sonntag mit der Leipziger Messe ihren Anfang nehmen werdest. Einige Tage spater folgen Wien und Köln. Die Wirtschaftspolitik des Dritten Reiches hat auch auf dem Gebiet des Messewesens grundsätzlich Neues geschaffen. Der Kampf um die Anerkennung als Messeplatz wurde in der Nachkriegszeit von einer Reihe deutscher Städte geführt. Jede davon glaubte, aus ihrer wirtschaftspolitischen Entwicklung heraus ein Anrecht zu haben, in mehr oder weniger großem Umfange eine Messe aufzuziehen. oder eine Ausstellung durchzuführen. Die laue Beurteilung'dieser Pläne durch die Regierungsstellen mußte schließlich dazu führen, daß mehr und mehr der Wert der Messe bagatellisiert wurde und wäre nicht Leipzig gewesen, das auch in der schlimmsten Krisenzeit immer wieder den deutschen Mesiegedanken in seiner besten Form dem Auslande gegenüber vertreten hat, es wäre nicht abzusehen gewesen, wohin sich der Weg verlaufen hätte, der mit dem ungesunden Wettbewerb um die Messegestaltung begonnen
Wir werden den Vorsprung hatten!
-n-lia, 1. März. (Funkmeldung.) Aus Anlaß des : ages bet Luftwaffe" sprach der Schöpfet dieses iuit- bet btei Webtmachtsteile, Eeneralfelb- mgr.i iit Göting, über alle beutkchen Senber. -eine «spräche wurde im Eemeinschaftsempfang in allen . anbotten bet Luftwaffe unb in allen beut- > en Lulen gehört. Eeneralfelbmarschall Göring führte aus:
Der März ist ein Ehrentag der deutschen Lu- w o 7 e. Er ist ein Gedenktag für die ganze deutsche Na! r o, in eute vor vier Jahren kreisten die ersten beutiäuo Flugzeuge unserer neugeschaffenen Luftwaffe über unici Land, jubelnd begrüßt von dem Volk, das in langer Kncauickaft aufs bitterste gespürt hat, was es bedeutet, inmitten einer bochgerüsteten Welt wehrlos zu sein. Arbeitslosigkeit, Verelendung der Massen, unermeßliche Tribut- zablungen. Kein Kulturvolk bat in seiner Geschichte je eine härtere Lehrzeit erlebt und durchschritten als das unsere. Der 1. März 1935 verkündete dem deutschen Volk und aller Welt: Der Führer hat in kühner Entschlossenheit den wehr- Schlußstrich unter die politische Schmach von 1918/19 gezogen. Er batte ein scharfes Schwert geschmiedet, damit das deutsche Volk seine unveräußerliche vitale Lebenskraft von selbst zu wahren vermag.
Seit jenem denkwürdigen Tage habe ich, der Absicht des Führers, folgend, mit meinen Mitarbeitern die modernst« Luftwaffe, die eine Nation besitzen kann, in beschleunigtem Tempo aufgebaut. In enger Ver- bunoenheit mit den anderen Wehrmachtsteilen haben wir Marner der Luftwaffe den ehernen Schild geschaffen, unter desin Schutz sich letzt die deutsche Arbeit ungestört entfalten und entwickeln kann. Und wie wäre es dem Führer mög- gewesen. die deutsche Ostmark trotz der Mißgunst weiter Kreises bw „ Auslandes ins Reich heimzuführen und mit der Gründung Eroßdeutschlands den Traum vieler Generationen zu erfüllen? Wie hätten ohne Schwertstreich die sudetendeutschen Volksgenossen aus Unterdrückung und Terror befreit werden können, wenn er nicht zuvor in seiner genialen staatsmännischen Voraussicht die Kraft der Nation rur den Aufbau einer umfassenden Reichsverteidigung eingesetzt batte? Die Stärke Deutschlands vor allem aber in der Luit, hat i e n e A n 6 r i s f s l u st i g e n in den fchick- ialsschweren Tagen der Vorrahre zur äußersten Vorsicht gemahnt.
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dieser Tradition fühlt sich auch das neue Deutschland verpflichtet. So ist denn alles geschehen, um den Messegedanken zu einem fruchtbaren.Faktor unserer wirtschaftlichen Aufbaupolitik werden zu lassen. Auch die Mesien der letzten Jahre haben durch den Vierjahresplan ihre Befruchtung erhalten und namentlich die Leipziger Frühjahrsmesse dürfte den Wert und die vielfache Bernwredungsmögiichkeit der neuen deutschen Werkstoffe viele Interessenten des 2ii- und Auslandes vor Augen führen. Die Ausländer kommen ja nach Leipzig, um zu sehen. Sie werden hierzu in reichem Maße Gelegenheit haben. Wir treten im Welthandel als Käufer, aber auch als Verkäufer auf. Im letzteren Falle finden sogar unsere neuen deutschen Werkstoffe und die ans ihnen gefertigten Waren die besondere Beachtung der ausländischen Besucher. Es ist ja von jeher das Prinzip der Leipziger Messe gewesen, neuartige Waren international zur Einführung zu bringen. Das gilt sowohl für die Erzeugnisse unserer eigenen Wirtschaft als auch der des Auslandes, das ja in Kollektivausstellungen auch seine ■ Neuheiten zur Schau und zum Angebot stellt.
nung im Mittelmeerraum noch nicht gesprochen werden kann. Wenn dann auch noch franzönjchc Blätter über „Sicherheitsvorkehrungen" in Franzöfisch- S o m a l i l a n d und. über den Ausbau der Perteidigungs anlagen von Dschibuti berichten, das dadurch vor einem „italienischen Handstreich" bewahrt würde, so dürften auch diese Dinge nickt gerade zur Besserung der Atmosphäre beitrage».
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Der Werberat der deutschen- Wirtschaft hat sich regelnd auf dem Gebiete des Messewesens eingeschaltet und heute sind cs nur bestimmte Städte, die als Mesiestadt angesprochen werden können und denen dadurch die Möglichkeit gegeben ist, alles aufzubieten, um die ihnen anverträuten Mesien im würdigen- Rahmen durchführen zu Die Ernennung Leipzigs zur Rcichsmessc- sagt ja schon eigentlich genug. Hier ist von alters« ■ Mittelpunkt im deutschen Messewesen gewesen und ...... ‘ Deutschland Der« in Messegedanken
Anzeigenpreise: Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil Grund, preis 7 Rpf., der 85 Millimeter breiten Spalte im Tertteil 60 Rpf., sonst laut Preisliste Nr. 6 Nachlaßstaffe! B. — Für die Aufnahme von Anzeigen an bestimmten Tagen und Plüxen wird keine Gewähr übernommen. - Schluß der Anzeigen-Annahm- 9V= Uhr vormittags. «rStzere Anzeigen müssen spätestens einen Tag vor dem Erscheinungstagc aufgegeben werden.
36 bin stolz darauf, baß die beutfche Luftwaffe der schöpferischen Staatskunst des Führers als schlagkräftiges Instrument gebient hat. Ich weiß auch, baß gerabe untere herrliche Waffe bei allen Überlegungen kriegslüsterner Auslandsbemagogen eine sehr bemerkenswerte Rolle gespielt hat unb weiterbin spielen
®ejn Stötten raubt man nicht so leicht b e n Frreben, wie einst bem Schwachen. Es wäre habet falsch, sich mit ben erreichten Erfolgen Sitftteben zu geben. Das würbe Rückschritt bedeuten; kN», wir dürfen darüber nicht täuschen, die welt- »okrtrsche Sage ift verworren und reich an Spannungen.
. Die jüdischen Hetzet und nrofitgierigen Kriegstreiber ziehen über Ozeane unb Kontinente und verwirren den ginn der Volker. Es vergeht in der letzten Zeit kaum eine Woche, ohne daß wir durch gehässige Verleumdungen irgend eines ausländischen Politikers daran erinnert werden, wie häufig unsere friedliche Arbeit und gerechtes Streben auf sachliche und moralisch unbegründete Feindschaft stoßt.
Zu alledem hat ein.Rüstungsfieber die großen «taaten erfaßt. Einst, als Deutschland noch waffenlos war, lehnten sie die ehrlich gemeinten Vorschläge des yubrers zur Rustungsbegrenzung ab. Jetzt aber bemühen fte fick uns Deutsche für ihre ungeheure Rüstungsausgabe Dera oortlich zu machen. Der notwendige weitere Ausbau unst Luftwaffe erstreckt sich nicht allein auf die Be- iäo g zusätzlichen Materials. Diese Frage läßt sich leim. losen, zumal wir über sehr große Werkstätten verfugen. Die uns mit erstklassigen Geräten und Maschinen versorgen, die heute in der ganzen Welt einen großen Ruf haben. Die^vielen Rekorde unb Höchstleistungen sprechen für die. Qualität unseres Materials. Entscheidend ist und bleibt auch hier allein der Einsatz des Menschen.
Noch so gutes Material, noch so hervorragende Flugzeuge sind wertlos, wenn sic nicht von Männern von u n e r i ck r ockenern Herzen und fester Hand bedient m«$en. Das gilt besonders für die Luftwaffe Keine Waffe braucht Kühnheit, Begeifterungsfähigkeii und Stärke des Lharakkers notwendiger als die unsere. Sie erfordert ganze Kerle. Unsere Waffe ist jung, und sie braucht I» g e n d. Nirgendwo bietet sich einem Freiwilligen in näherem Grade die ersehnte Gelegenheit, die Tugenden des Mannes zu üben, opferbereiter Nationalsozialist zu fein unb in Pflichterfüllung bestes deutsches Soldatentum zu entwickeln unb zu bewahren.
3* bi» glücklich darüber, daß dir Besten aus der jungen Mannschaft des Volkes immer wieder zu de» u-orwationen meiner Luftwaffe drängen. Ich kann
Bon 25 Nationen Anerkannt.
Anerkennung durch »•■.=•-eu Staate« mittelbar bevorstehend.
wt. Bisher haben 25 Nationen die nationalspanische Regierung de jure anerkannt. Es sind bies in zeitlicher Reihenfolge : Deutschland und Italien (am 18. November 1936), Guatemala, San Salvador, Albanien, Nikaragua, der Vatikan, Japan, Mandschukuo, Ungarn, Portugal und die Tschechoslowakei, ferner Irland, die Schweiz, Uruguay, Polen, Peru, die Türkei, Holland, Bolivien, Venezuela, Argentinien sowie Frankreich unb England. Neuerdings hat Jugoslawien die Regierung in Burgos, bei der sie schon längere Zeit einen Vertreter unterhielt, de jure anerkannt. Zu dem gleichen Schritt hat sich Litauen entschlossen, das im Einvernhmen mit 2c 11 la nb und Estland handelt. Die nordischen Länder Norwegen, Schweden, Dänemark, wahrscheinlich auch Finnland dürften im Laufe der nächsten Tage folgen. Nach Brüsseler Blättermeldungen soll auch die belgische Regierung entschlossen sein, die Anerkennung auszusprechen. Den gleichen Beschluß hat die Regierung Australiens gefaßt.
Kriegspsychose in Tunis.
as. Berlin, 1. März. Auf der spanischen Botschaft in Paris wurde gestern die national- spanische Flagge gehißt. Zur gleichen Zeit wurde aus dem spanischen Botschaftsgebäude in London das letzte persönliche Eigentum der rotspanischen Vertreter herausgeschleppt und die rotspanische Flagge eingezogen. Damit' kennzeichnet sich auch äußerlich der Wandel, der sich in diesen Tagen vollzog. Die englische Opposition allerdings kann sich mit dieser Entwicklung immer noch nicht abfinden. Sie hat auch gestern im Unterhaus ihren grotesken Kampf gegen die Änerkentrung Francos fortgesetzt, wobei sowohl von dem Oppositions- tübtet Major A11lee, als auch vom Premierminister Chamberlain sehr eingehend das Völkerrecht zitiert wurde. So verwandelte sich das Unterhaus vorübergehend gewisietmaßen in ein Institut für Völkerrecht, in dem ein hitziger Rechtsstreit ausgefochten wurde. Interessanter freilich'als diese Rückzugsgefechte ist die Tatsache, daß heute Meldungen vorliegen, nach denen die Kampfeslust im rotspanischen Rest gebiet sehr stark nachgelassen haben soll. Selbst ein im roten Madrid erscheinendes Blatt wirft die Frage auf, ob es nicht zweckmäßiger sei, die Waffen zu strecken und llbetgabevethandlungen mit General Franco anzuknüpfen. Wenn die bolschewistischen Oberbonzen in Madrid eine solche Äußerung durchgehen lasien, so muß daraus gefolgert werden, daß sie recht wenig Neigung haben, ben Kampf fortzusetzen Die Furcht vor der Okfensive Francos ist jedenfalls im roten Lager groß. Wann aber diese Offensive losbrechen wird, das läßt sich zur Shinbe noch nicht sagen.
Auf bei anderen Seite zeigt sich auch, daß der neueste EntwicklungsaAchnitt , in der spanischen Frage noch keinerlei Entspannung am Mittel m. e e r mit sich gebracht hat. So beklagt sich die italienische Presie unb zwar mit Recht darüber, daß die Bcsichiigungsteiie des Marschalls Badoglio durch Libyen, die gestern ihr Ende erreichte, von französischen Blättern zu "einem heftigen Presseseldzug gegen Italien mißbraucht werde Die Reise wurde u. a. als ein Versuch hingestellt, Frankreich einzu-
-en Kneg ge-
___WW.,___________MWWWW H resse auf bie englischen Flottenmanöver ebenso ruhig unb sachlich, wie auf bie französischen Maßnahmen in Tunis, so zeigt doch diese ganze Auseinandersetzung, baß von einer Eutspan -
Schatten überm Mittelmeer-Raum
(Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftkeikung.)
Bezugspreise: Für eine Bezu;,-zeit von 2 Wochen 94 Rpf., für einen Monat RM. 2— ein. iltcgltd) Traglohn. Durch die Post bezogen RM. 2.35, zuzüglich 36 Rpf. Bestellgeld, Einzel- .imntcrn 10 Rpf. — Bezugsbestellungen nehmen an: der Verlag, die Au-gabestellen die -äfler und alle Posianstalken. — Die Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch ■vif Rückzahlung des Bezugspreises.
schüchtern. Demgegenüber verweisen die, italienischen Blätter nicht allein auf die Reisen französischer Generale nach Nordafrika, auf die letzten französischen Ecneralstabs- besptechungen über den Ausbau bet Rüstungen in Nordafrika. sondern vor allem auch auf die gewaltigen französischen Truppen- und Materialtrans- porte nach Tunis. Hierüber wird von den italienischen Blättern sehr eingehend betiebter und aufgezeigt, wie bie Kriegspsychose in Tunis durch diese französischen Maßnahmen immer mehr um sich greift. Trotz dieser militärischen Maßnahmen, von denen bie italienischen Blätter sagen, baß sie den hohen Grab der französischen Nervosität kennzeichnen, bleibt aber ber Ton bet italienischen Blätter seht ruhig und sachlich. Man läßt aber doch auch erkennen, daß diese französische Nervosiität und ber neue italienfeindliche Feldzug der französischen Presie nicht geeignet sind, die Beilegung des italienisch-französischen Streits zu erleichtern. Weiterhin läßt bie italienische Presse keinen Zweifel daran, baß bie französischen militärischen Maßnahmen in Tunis Gegenmaßnahmen Italiens in Libyen ausläfen. In diesem Zusammenhang ist cs auch bemerkenswert, baß weitere 450 Millionen Lite für die Kolonisation in Libyen zur Verfügung gestellt wurden. Auch die englischen Flottenmanöver, die gegenwärtig in ber Straße von Gibraltar stattfinden, lasien die italienische Presse kalt. Die französischen Blätter wollten zwar, so sagt eine italienische Zeitung, ben Einbruck erwecken, als ob die schönen Zeiten ber Konzentration ber englischen Heimatflotte im Mittelmeer wieberf*',t,’i aber die Zeiten hätten sich seit bem abessinisch wendet. Antwortet mithin die italienische
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Unterhaltungsbeilage. Berliner Büro: Berlin-Wilmersdorf
