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Wöchentl

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M stolzer Zuversicht ins neue Jahr

fcieitr ftlben Zeit hat die Orgauisations- fahrgkeit unseres Volkes Triumphe gefeiert. Neben die glanzvolle» Leistungen der Wehrmacht trete« die nicht min­der glänzenden Leistungen auf dem Gebiet der Wirt­

tiber allem aber fliegt mein Dank dem ganzen d e u t s ch « » B o l k« zu. Es hat durch sein« wunderbare Haltung wesentlich beigetragen, einer verblendeten Umwelt die letzten HosfLungeu auf das Wiederaufbrechen des alten Erbübels der Deutschen zu nehmen. Keiner der sogenannte» demokratische« Staatsmänner hatte in diesem Jahre auch nur a««äher«d das Recht, so sehr im Maaten seines Volkes $« sprechen als ich. Dies hat rnitgeholfi eine europäische Frage zu losen, t mal gelöst werden mus

Die Parole des Führers für 1939.

Adolf Hitlers Dank an das schaffende Deutschland. Große Aufgabe» für die Zukunft. Grogdeutschlands Bekenntnis z« friedliebendem Aufbau.

werden, daß trotz dreser äußersten politischen Spannungen »nd gigantische» Anftreagnngen und Erfolge das kulturelle Lebe» in keinem Augenblick zum Still­stände kam, sondern im Gegenteil aus eine« wunderbaren AuNtteg htuzuweisen oermag. So hat die nationalsozia- lrfttsch« «olksgeme,»schäft auf alle« Gebieten ihr« reich gw

, je«, ohne Krieg Frage z» losen, die so oder so ein- . -----atzte. Der Fleitz des deutsche» Bauern

hat uns dabei die Ernährung des deutschen Vol­kes stchergestellt. Der deutsche Arbeiter aber hat es fertig­gebracht, in unserer Wirtschaft die Prodnktion aus das -utzerordeutlichste z» steigern. Mein besonderer Dank gilt den Hunderttansenden, die die Westfront des Reiches mit lenem Wall von Panzer und Beto» umgeben haben von de« wir wisse», dah (eine Macht der Weltihn jemals anfbrechen wird.

den Personenkreises, bevölkerungspolitische Gestaltung der Einkommensteuer, Darlehen und Beihilfen für Eheschließung. Wohnungsvergünstigungen für Kinderreiche usw. gefördert. Die Schaffung des Ehrenkreuzes für deutsche Mütter, die zum Weihnachtsfest verkündet wurde, bringt symbolhaft zum Ausdruck, welche Bedeutung man im nationalsozialistischen Staat der Vevölkerungspolttik beimißt.

Nur ein kleiner Ausschnitt, der nach jeder Seite hin noch zu ergänzen wäre, tonnte in dieser Bilanz gegeben werden. Er gäbt ein Bild von der Vielfältigkeit der Aufgaben, die zu lösen waren und die noch zu lösen find. Aufgaben, für deren Bewältigung Partei und Staat in inniger Zusammen­arbeit alle Kräfte einsetzten. Wir werden auch im neuen Jahr die Hände nicht in den Schoß legen und mit dem Er­reichten uns zufrieden geben können, sondern wir werden mit stärkster Anspannung aller unserer Kräfte am Weiter­aufbau des neuen Staates, dem durch die Vergrößerung auch neue Aufgaben zufielen, arbeiten müssen. Stbolf Hitler hat einmal den Ausspruch getan, daß für den Nationalsc^ialis- mus die Aufgaben nie erschöpft sein werden. Die Fort­schritte, die auf allen Gebieten bereits festzustellen find, waren nur möglich, weil unser im Fühlen, Denken und Handeln nach nationalsozialistischen Grundsätzen ausgerich- tetes Volk sich mit der Staatsführuna eins weiß. Mit stolzer Zuversicht grüßen wir deshalb das neue Jahr.

unserer Geschichte zurückblicke, dann erfüllt mich «eben de« tiefsten Dank an die Vorsehnng der Dank an meine Partei! Die nationalsozialistische Bewegung hat dieses Wander vollbracht. Wenn der Herrgott dieses Werk ge­lingen ließ, dann «ar die Partei sein Werkzeug.

Sie hat mir bald zwei Jahrzehnte lang in nnverbrnch- licher Treue als Instrument geholfen, die Voraussetzungen zu schaffen, die den deutschen Wiederaufstieg einleiten und erzwingen konnten. Sie hat jene innere Ge­schlossenheit unseres Bolkskörpers in den vielen Jahren einer unermüdlichen Arbeit geformt, die es mir nun ermöglichte, in entscheidender Stunde, die geballte Kraft der ganzen Ration hinter mir wissend, das Lebensrecht nnseres Volkes vertreten zu könne», auch auf die Gefahr der letzte« und schwerste» Konsequenzen hin. Alle die Führer und Führerinnen der Partei, ihrer Kampforganisatione« sowie ihrer angeschlossenen Verbände- und alle die Millionen bewußter aber namenloser Partei­genosse« und Parteigenossinnen, alle diese aktiven National­sozialisten können am Ende des Jahres 1938 mit Befriedi­gung und Stolz auf die durch ihre Arbeit mitermöglichte Schaffung des Großdeutfchen Reiches blicken.

Die durch den Nationalsozialismus erfolgte A »f r i ch - tuug einer neuen Volksgemeinschaft und eines unerschütterlichen politischen Regimes gestatteten es mir auch, den Aufbau der neuen deutschen Wehrmacht durchzuführen. Sie hat in diesem Jahr ihre ersten großen Bewährungsproben abgelegt. Offizier und Mann wetteiferten miteinander im Ernsatz für das nationalsozia­listisch« Großdeutsche Reich. Das deutsche Volk aber ist wieder stolz auf jein« Soldaten!

Der Staat selbst und seine Verwaltung haben in diesem Jahr eine Aufgabe ersten Ranges hervorragend gelöst.

SmilM Sprenger» MkMW

Nationalsozialisten in Hessen-Nassau!

Hinter uns liegt ein Jahr ungeahnter politischer Erfolge. Die Ernte eines jahrtausendealten Kampfes um das Werden des Reiches durfte heimgetragen werden durch die von niemandem zu übertreffende Opferbereit­schuft unserer einzigen Volksgemeinschaft in der Idee des Nationalsozialismus.

Den Stunden des Ernstes, in welchen das deutsche Volk im vergangenen Jahre seine Entschlossenheit und seinen durch nichts zu beugenden Willen zum Einsatz für Freiheit und Ehre der Nation bekundete, folgten die Stunden des Stolzes und der Freude über die Heimkehr von zehn Mil­lionen bislang geknechteter deutscher Brüder.

Das Reich ist unser geworden, nichts Größeres kann es geben! Das Reich wurde unser durch die Tatkraft und Energie des Führers! Das Reich wnrd« unser, weil der Führer sich zu jeder Stunde ans uns verlassen konnte! Und das Reich wurde unser, weil sich die Haltung eines ganzen Volkes, der Helden, die je für dieses Ziel gefallen sind, würdig erwies!

Daran laßt uns immer denken. Ei« Jahr der Erfüllung liegt hinter uns. Es verpflichtet uns, umsomehr ünen Grundsätzen treu zu bleiben, die diesen Erfolg ertragen ließen.

2o grüßen wir das Jahr 1939 mit dem festen Ver­sprechen daß es uns in geübter und gewohnter Be­reitschaft antresfen soll: Als Nationalsozialisten Adolf Hitlers? Sprenger.

Berchtesgaden, 30. Dez. Der Führer hat zum Jahreswechsel folgenden Aufruf erlasse»:

Nationalsozialisten, Nationalsozialistinnen!

Parteigenossen!

I» ergriffener Dankbarkeit gegenüber dem gnädigen Wirken der Vorsehung verläßt das nationalsozia­listische Deutschland das Jahr 1938- Mit ihm geht nicht nur das sechste Jahr der nationalsozialistischen Revolution und der durch sie errichteten neuen Volks- und Staatsführung zu Ende, sondern vor allem das ereignisreichste Jahr der Geschichte unseres Volkes seit vielen Jahrhunderte».

Wenn die Arbeit der nationalsozialistischen Bewegung und unserer Partei in den ersten fünf Jahren seit 1933 vor­wiegend der Überwindung der inneren, politischen, sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rot nnjeres Volkes galt, dann gelang es in den hinter uns liegenden zwölf Monaten, das größte Problem unserer außenpoli­tischen Lage zu lösen.

Wer wird angesichts des heute aufgerichteten Großdeutschen Reiches nicht in-bewegter Ergriffen­heit zurückdenken an das, was wir vor sechs Jahren vor- fanden. Und wer will nach einem so unerhörten Wandel im Leben eines Volkes noch länger die Richtigkeit der ange­setzten Kräfte sowohl als der angewandten Methoden be­streiten? In Deutschland niemand, er wünschte sich denn das Unglück unseres Volkes. In der Umwelt freilich alle jene, die die Wiederauferstehung des Reiches, ganz gleich aus welchen Gründen, ablehnen zu müssen glauben.

Wenn ich am Abschluß dieses reichsten Erntejahres in

soziale, kulturelle und wirtschaftliche Aufbau, der vor | sechs Jahren begonnen wurde, rüstig vorangeschritten ist.

Allein mit der Feststellung, daß sich das Auskommen aus Steuern und Zöllen seit dem Jahre 1933 ohne Steuer­erhöhung ungefähr verdoppelt hat, läßt sich die Steigerung des Volksoermögens und die gesunde Entwicklung der Reichsfinanzen überzeugend belegen. Die ge­waltigen Leistungen des deutschen Aufbaus hatten eine durchgreifende Neuregelung des Arbeitseinsatzes zur Vor­aussetzung. Umsomehr als -auch die Sicherung des Kräste- bedarfs für staatspolitische Aufgaben Maßnahmen von ein­schneidender Bedeutung erforderte. Anstelle der Arbeits­losigkeit, die für die Demokratien noch immer ein unlös­bares Problem ist, trat bei uns bereits ein Facharbeiter­mangel ein. dessen Beseitigung als vordringliche Aufgabe betrachtet wird. Die Arbeiten des Vierjahresplanes wurden entsprechend den Weisungen des Führers planmäßig weitergeführt. 3000 Kilometer Reichsautobahn waren noch vor Ablauf des Jahres fertiggestellt. Unsere Ernährung ist gesichert, die gute Ernte dieses Jahres erbrachte zusätzliche Vorräte. In der Sozialpolitik bleibt die Schaffung eines ausreichenden und gefunden Wohnraumes eine der wich­tigsten Zukunftsaufgaben. Die damit im Zusammenhang stehenden bevölkerungspolitischen Maßnahmen wurden durch Verdoppelung des für die Kinderbeihilfen in Frage kommen-

Deutle Bilanz.

Von Fitz Günther.

An der Schwelle des ituen Jahres wenden sich die Ge­danken noch einmal rückwäts auf das Geschehen eines Zeit­abschnittes, das die Eeschke der Völker dieser Welt be­stimmt. Gemessen an der mrzen Spanne, die ein Jahr im ewigen Kreislauf der Eitirne bedeutet, könnte uns die F ü l l e d e r E r e i g n i s h im Jahre 1938 und ihre welt­historische Bedeutung an ein Wunder glauben lassen. Aber dieses Wundr wurde für uns Deutsche, das 80-Millionen-Volk Eroßdeltfchlands, politische Wirklichkeit. Wer hätte vor einem Jahr, als der Führer die Parole gab, die eine Stärkung der Attion auf allen Gebieten ihres Lebens verkündete, darai gedacht, daß Jahreswende diesmal auch Zeitenwende bedeutete, daß Hoffnungen und Wünsche, die mit jednr Jahresanfang laut werden, so bald Erfüllung finden selten.

Wenn wir heute ncj einmal Rückschau lmlten und Bilanz ziehen, die Bilar des eigenen Schicksals und die Bilanz des Schicksals des deutschen Volkes, dann kommen wir zwananiufig zu der Feststellung, daß das Jahr 1938 ein gutes 36t war, weil es ein erfolg­reiches Jahr war un mit einem stolzen Gewinn ab­schließt. Ein Gewinn, de uns nicht in den Schoß fiel, der vielmehr erkämpft w<den mußte in harter Selbstauf­opferung und mit dem fejn Willen, auch den höchsten Ein­satz zu wagen, wenn esgilt, den Lebensrechten unseres Volkes Geltung zu verschffen. Niemals hätten wir diesen festen Willen zum Durchruch bringen können wenn uns nicht die Treue zu Volk nb Führer der Glaube an unsere siegverheißende Kraft un die Entschlossenheit zur einsatz­bereiten Tat in den entjeidenden Stunden dieses Jahres gemeinsam gewesen rare. In diesen erlebnisreichen Stunden ist uns zum Boußtsein gekommen, wie fest das deutsche Volk bereits zu ner unlösbaren Schicksalsgemein­schaft zusammengewachsen ist. Diese Schicksalsgemernschaft aber ist die sicherste Grurlage für den Daseinskampf, der nun einmal das Leben de Volker im Auf und Ab der Ent­wicklung bestimmt. Wir ioren die Stärke ren und wir werden immer die Stätten aus eigener Kraft bleiben müssen, wenn wir Erfolgjaden wollen. Nur so konnte es geschehen, daß wir aus sedlichem Wege einen gewaltigen Kampf, der einer jahrlndertalten Sehnsucht Erfüllung brachte, zum siegreichen üde führten.

Im Herzen Eutopas'teht heute als sestgeschmiedeter Block von Erz das neuenationalsozialistische Eroßdeutfch- land. Das Volk der 80 Millionen deutscher Menschen hat seine Lebensrechte ekämpft und die Grenzen seines Lebensraumes gesicher gegen jeden Angriff, der ihm drohen könnte. Diese Tsache, mit der heute jeder euro­päische Staat zu rechnen It, ist von wesentlicher Bedeutung für die Neuordnung derwlitischen, kulturellen und wirt­schaftlichen Beziehungen, ie im Fluß ist. Etappen auf biedern Wege, oer uns eigültig von ben Fesseln bes Ver­sailler Vertrags befreite ib das größte Problem durch die offene und ehrliche Vhandlungsbereitschast des Führers löste, anstelle des ebenso richt möglich gewesenen Einsatzes unserer militärischen übeegenheit, waren Berchtesgaden, Godesberg und München Der Verrat des Bundeskanzlers Schuschnigg hatte das l:wachen der Ostmark aus- gelöst. Der Jubel, mit dl die deutschen Truppen bei ihrem Einmarsch am 12. Märzls Befreier begrüßt wurden, gab der Gesinnung unserer drschen Brüder überzeugenden Aus­druck. Das überwältige« Abstimmungsergebnis der 99 % beseitigte jeden Zweifi Unanfechtbar war auch der beut) (6 e Rechtsan'ruch im Subetenlnnbe. Nur die Vermessenheit nes Benesch konnte die normale Entwickluim aufhalten ulen durch das frivole Spiel mit der Entfesselung einesVeltbrandes. Dieser Widerstand der damaligen tschechisch Machthaber forderte zahlreiche Blutopfer unter den Äetendeutschen, ehe ihre Befreiung verwirklicht werden tont. In den Krisenlagen, die ihr vorangingen, haben r erfahren, zu welchen Leistungen eine in ihrem Willen gatte Nation fähig ist. Wir haben aber bei dieser Gelegenh auch gezeigt, daß sich solche Pro­bleme auf friedlichem 3ge und ohne Blutvergießen lösen lassen, wenn der gute Tle dazu vorhanden ist. Die rich­tigen Entscheidungen deFührers, im richtigen Augenblick S«troffen, haben in dieieTagen einen Weltkrieg ver- i n b e r t und Deutschrd ben Frieben bewahrt, ohne dah es von seinem Rechtnspruch irgenb etwas aufgab. Daß wir diesen Rechtsansprwaber auch mit der Waffe in der Hand vertreten hätten. ;tüber bestand wohl in der Welt kein Zweifel. Unsere eundschast mit dem italienischen Imperium und seinem Latsches Mussolini, die in der Achse Berlin Ro ihren Ausdruck findet, hat sich in diesen kritischen Tag, auf das überzeugendste bewährt. Die Erweiterung dieser chse zum Dreieck BerlinRom Tokio ist das unerschüpliche Bündnis der Kulturmächte gegen die zersetzenden Kfte des Weltbolschewismus.

Brachte ims das It 1938 mit der Losung der groß- deutschen Frage, die selbeinem Bismarck nicht gelang, ben großen autzenpolischen Erfolg, der nur" mög­lich war well das deutsi Volk mit einer in der Geschichte bis dahin noch nicht belkten inneren Geschlossen­heit und Einsatzbereittft hinter dem Führer stand, so zeW ein kuyer Blick o di« innenpolitische (Ent« Wicklung im nattonqialistischen Deutschland, daß bet

Nr. 306.

Samstag/Sonntag, 31. Dezember 1938/1. Januar 1939.

86. Jahrgang.

Wiesbadener Tagblaü

Erscheinungszeit:

mit einer täglichen

Druck un» Verlag:

8. e*eUenbergW v-fbichdruikret,XagBWt.$<**. 8«rnsprech-i>Sammei.Rr. 59631. Srahtarychrist: Tagblatt Wiesbaden. Pofticheckkonto: Fernkfurt a. ®L Nr. 7405.

6 Ausgaben »e^aft^eit:8M6tm»tgö»6i?71UI)täbcnlM?robet6onn.u.Reieriogs.

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