Einzelbild herunterladen
 

Wöchentl

Judenskandal in der Verwaltung der Roosevelt-Regierung

eine mit Ver- 193R

S

S'S

P

beschlossene Herabsetzung der Durchfahrtstarife in Kraft tritt.

I? 11. Z'S

Abrechnung mit den Sireikhetzern.

12 Millionen Streikschaden allein in Le Havre in einem Jahr. Bestrafung aller Streik-Rädelsführer.

Paris, 15. Dez. (Funkmeldung.) Vor dem Handels- mwrineausschuß nahm der Minister für die Handelsflotte kurz zu den Streikfällen in der französischen Handelsschiffahrt Stellung. Der Minister teilte mit, daß er lediglich die Streik- rädelsführer unerbittlich be st rasen wolle. Ihre Hetze habe allein in diesem Jahre im Hafen von Le Havre dem Staat einen Schaden von 12 Millionen Franken gebvrcht. Der Ausschuß billigte mit 16 zu 4 Stimmen die vom Minister getroffenen Maßnahmen.

Das amtliche französische Gesetzblatt veröffentlicht ein Dekret, wonach der Generalsekretär des französischen Eisen- bahner-Gewerkschaftsoerbandes S « m a r d und sein Stellver­treter Jarrigion wegen Aufhetzung der französischen Eisenbahner zur Beteiligung am Generalstreik'

vom 30. November ihrer Ämter als Verwaltungsratsmit- alieder der staatlichen französischen Eisenbahngesellsn>a ft ent­hoben worden sind.

Suezkanalgebühren herabgesetzt.

Aus Grund der Ergebnisse der Voruntersuchung des Alkoholschmuggel-Skandals. durch deu die ameri­kanische Regierung um Steuern in Höhe von 750 000 Dollar

Ä3

Paris. 14. Dez. Die Agentur Havas veröffentlicht Mitteilung der Suezkanol-Geiellschait. wonach Wirkung vom 15. Dezember 1 9 3 S eine vom waltungsrat der Suezkanal-Eekellschaft am 5. September

Weltfeind entlarvt.

Motta an die Adresse Moskaus.

Kz. Selbst die tollsten Hetznachrichten über Deutschland, über seine militärischen Absichten, seineErobcrungsgelüstc , vermögen uns nicht mehr in Erstaunen zu setzen. Wir haben uns an sie gewöhnen müßen. Und das, was uns bisher schon unterstellt wurde, ist schwerlich noch zu überbieten. Wir wissen, daß unser Erz - undTodfeind Moskau diese Nachrichten lanciert und daß eine jüdisch-versippte Journaille sie mit größtem Fleiß verbreitet. Lügen, die aus dem Willen geboren werden, Deutschland zu verdächtigen und die Atmosphäre des Friedens in Europa nicht aufkommen zu lassen. Der Bolschewismus und das inter­nationale Judentum, die in den letzten Monaten schwere Niederlagen einstecken mußten, haben ihre Hoffnung, die ganze Welt gegen Deutschland und Italien in den Krieg zu hetzen und Europa tn Brand zu stecken, noch nicht amgegeben. Diesen Saboteuren aber wird es von -tag zu Tag schwerer, ihr Inkognito zu wahren. Sie sind erkannt und auch dort, wo man bisher die größte Zurückhaltung bewiesen hat, scheut man sich heute nicht mehr, sie beim Namen zu nennen.

In den letzten Wochen versuchten die Sendboten Moskaus in der Schweiz eine Panikstimmung auszulösen. Sie ver­breiteten die haarsträubende Lüge, daß man in Berlin die Austeilung des Bundesstaates beabsichtige und die deutsch- sprechenden Schweizer an das Reich anschlienen wolle. Auch der deutsche Geschäftsträger in Bern, Freiherr von Bibra, wurde in diesen Verleumdungsfeldzug embezogen. Der Schweizer Bundesrat Motta gab im Nationalrat in Bern eine recht eindeutige Erklärung ab, d,e eine scharfe Zurechtweisung gewisser Schweizer Kreise, aber auch eine klare Anprangerung der bolschewistischen Brunnenvergifter darstellt.In mehreren deutschen Bahnhöfen", so sagte Motta u. a., ..hätten angeblich zahlreiche Personen mit eigenen Augen Plakate gesehen, die er­kundeten. daß zwei Millionen Deutsch-Schweizer eine baldige Befreiung erhofften. Diese Meldung ist eine Schandtat Sie ist durch den Moskau er.Radiosenderverbrertet worden. Sic trug also das Zeichen der Dritten Inter­nationale und des Bolschewismus. Was die Verleumdungen gegenüber Herrn von Bibra betrifft, so gingen diese zuerst vom News Chronicle" aus. Ich habe mich nach der Ein­stellung dieser Zeitung erkundigt. Man hat nut geantwortet, daß sie in gewißer Hinsicht noch weiter links stehe, als das offizielle Oraan der Labour-Partv. derDailo Herald . Das genannte Blatt, so fuhr der Bundesrat fort, hat in sensatio­neller Ausmachung bekanntgegeben, das öerr von Blbra von maßgeblicher, reichsdeutscher Stelle den Befehl erhalten habe, die Aufteilung der Schwerz vorzube­reiten Die sozialdemokratisch-.kommunistische Presse sorgte dafür, daß diese Meldung ein zähes Leben scigte Bor ganz wenigen Tagen eilte noch eme andere wohlbekanrste Zeitung dasCeuoie in Paris zur Unterstützung herbei. E.> handelt sich hier um einen charakteristischen Fall dessen, was die deutsche Sprache mit Brunnenvergiftung be­zeichnet Was halten Sie. meine Serien, von den Aus­ländern. die unter dem Vorwand, uns über die uns bedrohen­den Gefahren auiklären zu wollen, uns um leben Preis mit zweien unserer Nachbarn verfeinden wollen? Jene Leute, so stellte Motta fest, können sich nicht damit abfinden, dan sie nicht Europa und vielleicht die ganze Welt tn den Abgrund eines allgemeinen Krieges stürzen sehen. Diese Worte zeigen mit Fingern auf den Schulbigen. der Europa nicht zur Ruhe kommen läßt, aus den Bolschewismus und das internationale Judentum. Sie feilten aber auch dft Länder, die diesen Setzern aus mißverstandenen demo­kratischen Prinzipien heraus, das Sandwerk nichtlegen zu können glauben, zum Nachdenken bringen. Auch Serr Chamberlain sollte an den Worten Mottas, die einen Br otest gegen die Einmischung engll cher Journalisten vom Schlage desNew Chronicle dar- stellen, nicht vorübergehen, ohne zu erwägen, wie diele Brunnenvergiitung abgestellt werden kann.

Der wirkliche Verurteilte im Plewitzkaja-Prozetz.

Das Pariser Geschworenengericht verurteilte gestern die sowjetrußische Agentin Plewitzkaja zu 2 0 Jahren Zwangsarbeit und 10 Jahren Aufenthalts-

Memeldeutsche Liste errang 86,3 Prozent

Der deutsche Charakter des Memellandes endgültig und vor aller Welt erwiesen.

Washington, 14. Dez. Die Einflußnahme der Juden auf die Verwaltung unter der Roosevelt- Regierung hat zu einem großen Bestechungsskandal ge­führt, der gegenwärtig in den Vereinigten Staaten viel von sich reden macht. Nachdem die Angelegenheit jahrelang ver­tuscht und hinausgezögert worden war, ließ es sich nicht mehr vermeiden, nun endlich den Prozeß gegen die Juden Nathan und Joseph Silverman zu eröffnen. Der Prozeß wirft ein eigenartiges Licht auf die seltsamen Beziehungen dieser Juden zum Kriegsmini st erium der Roosevelt-Regierung. Das Kriegsminifterium hatte den Juden int Jahre 1934 Seeresgut zum Ankauf überlaßen. Die Anklage wirft den Gebrüder Silverman vor. dabei eine Reihe von Offizieren und Beamten des Kriegsministeriums bestochen zu haben. In der amerikanischen Öffentlichkeit hat es große Erregung hervorge- inien, daß es den Juden und ihren Freunden ermöglicht wurde, bis jetzt die Prozeßeröffnung hinauszuzögern.

wt. Bis Mittwochabend war im Memelgebiet die Zählung der Stimmen in 214 Wahlbezirken beendet. Nur noch 14 Bezirke stehen ans. Für di« memeldeutsche Lifte wurden 1613 737 Stimmzettel und für die litauischen Listen 256 209 abgegeben. Es ist dabei zu berücksichtigen, daß jeder Wähler 29 Zettel abgeben mußte. Die memel­deutsche Lifte erhielt somit 86,3 Prozent der abgegebene« Stimmen, ein glänzendes Er­gebnis, das durch die ausstehenden Bezirke nur noch un­wesentlich verschoben werden kann. Selbst in der Stadt Memel, die einen starken Zuzug an Großlitauern und Jude« zu verzeichne« hat, vereinigte» sich 81,5 Prozent ans die deutsche Liste. Der deutsche Charakter des Memellandes ist damit endgültig und vor aller Welterwiesen.

Wiederum ist einer jener Versuche der Nachkriegszeit, deutsches Volkstum zu entrechten, zu jeriglittern oder zu zer­malmen, als fehlgeschlagen offen zu Tage getreten. Alle Zwangsmaßnahmen, die Kowno ohne Rücksicht auf das Auto- nomie-Statut durchführte, waren nicht in der Lage, die bodenständige Bevölkerung ihrem Deutschtum zu entfremden. Auch die Hoffnung unserer Gegner die deutsche Bevölkerung könne im Überschwang nationaler Begeisterung sich zu llnbe- dachtsamkeiten hinreihen laßen, ist an der Disziplin des Memeldeutschtums zeiwrochen. Wenn man jetzt bereits wieder im Bereich der westlichen Demokratien vonbe­ängstigenden Zeichen für die deutsche Expansion im Osten" spricht, so muß das recht merkwürdig anmuten. Eigentlich sollte man sich in diesen Kreisen fragen, ob cs richtig war, den offenen Raub des Memelgebietes, das sich jetzt

als vollkommen deutsch erwiesen hat, z u sanktionieren. Doch dieser Selbstkritik ist man abhold. Für die zukünftige Entwicklung des Memellandes wird die H a l t u n g der litauischen Regierung ausschlaggebend sein. Sie muß sich entscheiden, wie sie das Wahlergebnis zu respek­tieren gedenkt. Deutschland, das keineswegs feindliche Ge­fühle dem litauischen Volke gegenüber empfindet, wird nur darüber wachen, daß dem Memeldeutschtum das ihm zu­stehende Recht nicht vorenthalten wird. Insofern kann die politische Willenskundgebung der Memelländer den Ansatz­punkt zu einer besseren Entwicklung der Beziehungen und einer Beseitigung alter Streitpunkte bilden.

französischen Botschafter wißen laßen, daß sie niemals offi­zielle Ansprüche auf Tunis und Korsika erhoben habe. Sie stehe vielmehr auf dem Standpunkt, daß die Vorfälle pri­vater Natur seien, resp. auf eine nicht von der Regierung eingeleitete Preßekampagne zurückgingen. Zum andern be­handelt das italienische BlattEiornale d'Jtalia" erneut das Tunisproblem von der statistischen Seite. Es kommt zu dem Schluß daß die französischen Zahlen nicht stimmen und daß heute mindestens 130 000 Italiener in Tunis leben, was das Blatt alsernste Begründung des guten italienischen Rechts, die tunesische Frage aufzurollen, be­zeichnet. Dieser Artikel läßt immerhin den Schluß zu, daß das Thema Tunis nicht so bald in der Versenkung ver­schwinden wird. . _

Völlig abwegig wäre es, mit diesen Dingen den Be­schluß des italienischen Ministerrates in Zusammenhang zu bringen, 10 Milliarden Lire sür die weitere Entwicklung und Beschleunigung der italienischen Rüstungen bereit zu stellen. Die italienische Preße läßt vielmehr keinen Zweifel daran, daß die Rüstungspolitik der sogenannten Demokratien Italien zu diesem Schritt zwinge. Die Demokratien beschleunigten ihre Rüstungen, so daß man ge­radezu von einer Periode des bewaffneten Friedens sprechen müße. Das zwinge auch Italien zu entsprechenden Schritten. Das BlattLavoro Fascifta" unterstreicht dazu, daß die militärische Macht des faschistischen Italiens einen nie zuvor gekannten Stand erreicht habe. Italien werde das Gewicht seiner Macht immer stärker fühl­bar machen, aber nicht um den Frieden zu bedrohen, sondern um ihn zu-halten und sich, wenn nötig, in jedem Augenblick für die Verteidigung der einigen Rechte der Nation einzu- setzen. Damit ist der Friedenswille Italiens noch einmal klargestellt, ebenso freilich auch die Bereitschaft des faschistischen Italiens, sich nicht von der Entwicklung über­raschen zu lassen.

betrogen wurde, ist jetzt die Anklage gegen 10 Gesellschaften und 32 Einzelpersonen erhoben worden. Letztere gehören in der Mehrzahl der jüdischen Raße an. Sauvtangeklagte sind die Inden Joseph Samberner, Joseph Chalawski. Louis Diamond, Joseph Schapiro, Saul Sugermann und Saul Pier. Sie werden beschuldigt, mehrere Millionen Gallonen, rur Haarwasser und Insektenvertilgung bestimmten, ,feuerfreien denaturierten Alkohol an New Yorker Nachtlokale verkauft zu haben. ________

Die New Yorker ZeitungWorld Telegram" berichtet Über einen neuen Fall von dreister jüdischcrNüti- gung gegenüber einer amerikanischen Firma. Aus dringendes Verlangen einer auch im Verlagswesen mächtigen Juden- gruvve habe sich die Verlagsbuchhandlung Simon u. Schuster gezwungen gesehen, drei gutgehende Werke, und zwar zwei Novellen von Jerome Weidean sowie das BuchMinuature Photography" von Richard Simon zurückzuziehen. Die Novellen paßten den Juden nicht, weil die Sauvtverson ein jüdischer Betrüger in der Kleiderindustrie ist, während in dem Buche Simons gewagt wurde, wahrheitsgemäß deutsche Photo- apvarate als gut zu bezeichnen.

In Preßburg fand in der Nacht zum Mittwoch eine große F r e m d e n r a z z i a statt. Hunderte von Personen, der größte Teil natürlich jüdische Emigranten, wur­den tn das Polizeigefängms eingeliefert.

Probleme um die Romreise Chamberlains.

as. Berlin, 15. Dez. Die Erklärung Chamber­lains, die Beziehungen zwischen England und Frankreich seien so eng, daß sie über rein juristische Verpflichtungen hinausgingen, da sie auf der Gemeinsamkeit der Interessen aufgebaut seien, hat in Frankreich naturgemäß sehr angenehm berührt. Trotzdem zeigt sich die französische Linke noch nicht ganz befriedigt. Sie befürchtet offenbar, daß Chamberlain bei seinem bevorstehenden Be­such in Rom Zusicherungen in der Spanienfrage ab­geben könnte, die der französischen Linken unerwünscht sind. In diesem Zusammenhang gibt das BlattOeuvre" zum erstenmal zu, daß Rotspanien einer Hungersnot entgegengehe. Wenn nun Chamberlain in Rom der Zuer- kennung des Blockade-Rechts an General Franco zustimmen würde, bann, so sagt das Blatt, könnte Franco in Verbindung mit einer neuen militärischen Offen­sive seiner Gegner bald Herr werden. Das aber will die französische Linke auf alle Fälle vermeiden. Ihre Besorg­nisse sind umso größer, als die gesamte nationalspanische Preße erneut die Zuerkennung der kriegführenden Rechte an General Franco fordert.

Andere französische Zeitungen rücken die Tunis- frage in den Vordergrund und glauben berichten zu können, daß England das allergrößte Gewicht darauf lege, daß der zu Tunis gehörende Hafen V i z e r t a nicht tn andere Hände gelange, weil es sonst zu leicht möglich sein werde, den Weg zwischen der von Italien zu einem starken Stützpunkt ausgcbauten Insel Pantelleria und der nordafrikanischen Küste zu sperren. Schließlich aber hat gestern Außenminister Bonnet im Auswärtigen Ausschuß der Kammer zugeben müssen, daß eigentlich die ganze Aufregung um Tunis und Korsika über­flüssig ist. Die italienische Regierung hat nämlich den

Der bewaffnete Frieden

(Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.)

y

"* X - -r hr äf j

s?.

iS |

=t s:' l

I

2.S | 5 °

l-f

Donnerstag, 15. Dezember 1938.

86. Jahrgang.

Nr. 293.

WiesbailMrTagblatt

«ft?

Erscheinungszeit:

mit einer täglichen

Druck und Setfog:

£. Schellenberg'sche HostuchdnuNrri, JEajSUttt.ftais*.

Fernsprecher-Sannnel-Rr. 59631. Drahtanschrift: Togblatt Wiesbaden, Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Nr. 7405.

Sejnaspreije: Für eine Bezugszeu von 2 Wochen 94 Rps., für einen Monat RM. 2.. ein. ichliegach Traglohn. Durch die Post bezogen RM. 2.35, zuzüglich 36 Rpf. Bestellgeld, Einzel, nummern 10 Rps. Bezugsbestellunaen nehmen an: der Verlag, die Ausgabestellen, die Träger und aNe Postanstalten. Die Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises.

Anzeigenpreise: Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte NN Anzeigenteil Grund, pras 7 Rpf., der 85 Millimeter breiten Spalte im Tertteil 60 Rpf-, wnst laut Prewliste 9h. 8, Nachlatzstafsel B. - Für die Aufnahme oon Anzeigen an bestimmten Tagen and"Plätzen nnrd ferne Gewähr übernommen. Schluß der Anzeigen-Annahme 9 h

Größere Anzeigen müssen spätestens einen Tag vor dem Erschemungstage ausgegeden weroen.

c Werktäglich nachmittags.

O «luSyttDCH Geschäftszeit: 8 Uhr morgens bis 7 Uhr abends, außer Sonn- u. Feiertag«.

, , Berliner Büro: Berlin-Wilmersdon.

Nntcrhaltvugsberlage. _______________