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Freitag, 25. RovemLer 1988.

Vergeßt den Landdienst nicht!

Don Heinz Leuhardt.

In wenigen Monaten stehen wieder Hundert- tausende junger Menschen vor der Schulentlassung und damit vor der Berufswahl. Mögen Eltern und Er­zieher einen Entschluß erleichtern helfen, der die Nach­wuchsfrage für die Landwirtschaft mit lösen hilft, zu­mal die Aussichten des Landdienstlers durch großzügige Maßnahmen der verantwortlichen Stellen, die in.der Arbeit am deutschen Boden vor allem eine vordrmg- liche völkische Verpflichtung sehen, durch sorgfältige und planmäßige Ausbrldung eine sichere Existenzgrundlage gewährleisten.

Seit dem Ruf „pflüg’ mit. Kamerad!" hat sich das Jungbauerntum immer fester zum Marschblock einer Idee zu­sammengeschlossen. Über 50 000 Jungen und Mädels sind bisher durch den Landdienst gegangen, und viele von tonen haben für immer die Enge der Stadt mit Feld und Acker vertauscht Aus freiem Entschluß. Don der Stärke des Er­lebnisses ersaht, Bauer oder Siedler zu werden. Durch die Gewißheit bestärkt, daß der landwirtschaftliche Beruf durch die Neuordnung der Ausbildungsmöglichkeiten ein aussichts­reiches Arbeitsgebiet geworden ist. Die Schaffensfreude der berufstätigen Jungen und Mädels selbst ist der stärkste Pro- vagandist der ihrer Zukunft dienenden Gemeinschaft gewesen. Man erinnere sich. Dor vier Jahren ist mit der Überführung der Artamanen in die Hitlenugend der Landdienst ge­gründet worden. 45 Gruppen mit 500 Jungen haben damals ihren Ruf in die Städte ergehen lassen. In diesem Sommer schon standen 18 000 im Landdienst. Diese 18 000 jugendlichen Städter, angeschlolfen an den starken gleichmäßigen Puls­schlag des Landlebens, bildeten — das oarf nickt übersehen werden —einen nennenswerten Faktor im Arbeitseinsatz der Landesbauernschaften, der auf keinen Fall gering zu veran­schlagen ist. Begeisterungsfäbigkeit und Ausdauer der Jugend vereinen sich hier zu einem Arbeitswillen, der dem Sinn und Ziel der vom Reichsbauernführer ins Leben gerufenen Förderungsgemeinschaft voll und ganz entsprach.

Es ist klar, daß tüchtigem Nachwuchs alle Voraus­setzungen zum Vorwärtskommen geboten werden müssen. Die Aufgabe des Landdienstes wäre ta vollkommen verfehlt, wenn nickt eine geregelte Ausbildung mit einer grundsätz­lichen Umstellung der wirtschaftlichen und sozialen Verhält­nisse als Kampfmittel gegen die Landflucht Hand in Hand gehen würden. Die Exlstenzgarantie. in der Land­wirtschaft einen voll befriedigenden und erfüllenden Lebens­beruf zu finden, ist darum auch für viele ausschlaggebend für ihre Berufswahl geworden. Was hätte dieses Leben für einen Wert, wenn nicht dem individuellen Streben, dem per­sönlichen Ehrgeiz und der Hände Arbeit die Achtung.und der materielle Untergrund versagt blieben? Wenn dreier Tage wieder die Reichsjugendführung in einer Aufklarungs- aktron ü6er die Berufswahl die Bedeutung der diesjahrrgen Landdienstwerbung ganz besonders herausstellt und dabei die neuen Ziele zu einer geordneten und gesicherten Lebens­haltung aufzeigt, so kommt dieser Serbstwerbun« darum noch ganz besondere Bedeutung zu. weil sie im Zeichen dreier neuer Gesichtspunkte steht, die den Landdrenst out eine stärkere Grundlage als bisher stellen werden. Einmal wurde durck straffere organisatorische Maßnahmen und Er­richtung von Landdienstgefolgschaften bzw. Land- dienstaruppen unter einem bewährten Landtzienstführer eine vorbildliche Betreuung und Erziehung ermöglicht, ferner ist die Durchführung einer verstärkten Berufsforde­rung und -schulung vorgesehen, deren Programm am 1. Januar 1939 verkündet wird — und schließlich soll durch die endgültige Lösung der S e i m f r a q e eine verbesserte und in jeder Hinsicht einwandfreie Unterbringungsmogllchkeit der Landdienftiugend dem jungen Menschen aus der Stadt den Weg aufs Land ebnen helfen. Es braucht wohl kaum betont zu werden, daß alle diese Maßnahmen überall klare Ver­hältnisse und Voraussetzungen für das natür­liche Hineinwachsen unserer Jugend in die Dorfgemeinschaft schaffen, damit sie. stolz auf ihre Leistungen, deremst ihren Platz als voll geachtete Glieder unseres Volkes ernnehmen kann und wird.

Darum erweisen Eltern ihrem Kinde kernen guten Dienst, wenn Re durch heute völlig ungerechtfertigte

Theater«Kurhaus«Filin)

Deutsches Theater. Freitag. 25. Nov.. 19.30—21.45 Uhr: ..Das Mädchen Irene". St.-R. E. 12. — Samstag. 26. Nov.. 19.30—22.15 Uhr: „Gasparone . Außer Stamm-

Rendenz-Theater. Freitag, 25. Nov., 20.00—22.15 Uhr: Gastspiel Ida Wüst in „Mama räumt auf — Sams­tag 26. Nov.. 15.30—17.30 Uhr: „Peterchens Mond­fahrt". 20.00—22.00 Ubr: ..Der Birnbaum". St.-R. II. 7.

Kurbaus. Samstag. 26. Nov.. 16.00 Uhr. großer Kur­haussaal: Konzert. Leitung: Kapellmeister Ernst Schalck. Eintrittspreis: 0.75 RM.. Dauer- und Kurkarten gültig. 20.00 Uhr, großer Kurhaussaal: Konzert. Leitung: Musikdirektor August Vogt. Solist: ÄammermuTttcr Ludwig Briiderle, Lylophon. 1. Ouvertüre zur Oper „Die Italienerin in Algier" (G. Rossini). 2. gröbliche Musik für kleines Orchester. ,op. 39 (S. 6ra6ner). 3. In der Dämmerstunde, für Streichorchester, op. 11 (Fr. Zech). 4. Szenen aus der Oper „Das Nachtlager tn Granada ((£. Kreutzer). 5. Ungarische Fantasie für Tvlovbon mit Orchesterbegleitung (Fr. Krüger). 6. Liebeslreder- Walzer (Joh. Strauß) 7. Wienerische Suite: ») Kleine Parade (Auf der Schmelz): b) Ballettszene (In der Oper): c) Promenade (Am Graben): d) Karussell (Im Prater) (A. Pachernegg). Eintrittspreis: 0.75 RM.. Dauer- und Kurkarten gültig. ~ .„

Brunnenkolonnade. Samstag, 26. Nov.. 11.00 Ubr: Fruh- Konzert. Leitung: Kammermusiker Gunter Eberle. Kurkarten gültig. .

Scala-Variete. Gastpiel Bartel Jngerls Original-Tegern- sesr Bauerntheater in dem erfolgreichen Lustspiel: „Er hat Glück mit Monika".

Film-Theater.

Ufa-Palast: Wegen Renovierung geschlossen.

Walhalle: „Maja zwischen zwei Ehen".

Auf der Bühne: „Die 20 Alberti-Mädels".

Thalia: „Die Eiskönigin".

Filmpalast: „Eine Frau kommt in die Tropen". Capitol: „Rote Orchideen".

Apollo: „Rote Orchideen".

Urania: ,Königstiger".

Luna: „Die Fledermaus".

Olympia: „Die unruhigen Mädchen". Union: „Die Fledermaus".

Wiesbadener Tagblatt

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Einwände den Berufsweg, der aufs Land führt, verbauen wollen. Wenigstens die Möglichkeit, das bäuerliche Leben in Gemeinschaft junger. lebensfroher Kameraden oder Kame­radinnen aus eigener Anschauung im Verlaufe eines Land­dienstjahres kennenzulernen. sollte man dem Sobn oder der Tochter belassen. Es wird keine verlorene Zeit gewesen sein, auch wenn sich die Berufswünsche ändern sollten.

. Wie reiht sich nun der Schulentlassene in den Landdienst em? Jungen im Alter von 14—18 Jahren. Madels im Alter von 14—21 Jahren die sich auf die Dauer eines Jahres verpflichtet haben werden in Zusammenarbeit der Reichs­anstalt für Arbeitsvermittlung, dem Reichsnährstand und der HI. einem würdigen Bauern durch A r b e i t s v er trag anvertraut. Polizeiliches Führungszeugnis und ärztliche Tauglichkeitserklärung werden Bedangt. Der Jugendliche erhält 12 Mark Nettolobn bei freier Verpflegung, Die So­zialabgaben trägt der Bauer. Die Bauersfrau kümmert sich um die Instandhaltung der Kleider . und Wasche „ihres Jungen oder Mädels. Die tariflich leitgelegte Arbeitszeit beträgt 2800 Stunden im Jahr.

Die Landdienstgruppenfübrer(innen) lind die Treuhän­der der HI. für die Durchführung des.A r b e i t,s.e l n - s a tz e s. der ortsüblich verteilt und leroetls für eine bestimmte Zeit vom Lagerführer und Ortsbauerntubrer .bindend für alle Bauern festgelegt wird, so da» Arbettszeituberschreitun- gen auf keinen Fall vorkommen können... Denn nach der Tagesarbeit kommen alle Jungen, und Madels tm s c t tn zusammen, das die Gemeinde fertiggeftellt bat. Durck die Lagergemeinschaft und die Freizeitgestaltung durch Schulung. Sang und Musik bildet sich rasch eine frohe und festgerugle Kameradschaft. Ein Nachmittag ber Woche, ut frei tut weitere Abwechslung, zu der Fahrten., in die nähere und weitere Umgebung des Lagers gehören. Die Über­wachung erfolgt durch den 2anbbienitreferenten, besten Sitz sich bei ber Gebietsführung ber H2. befindet. Vom monat­lichen Lohne werden 3 bis 5 Mär! als.Pflichtsvars chatz einbehalten, um einmal die Jugendlichen zur topanamteit anzuhalten, dann aber auch, um i eit em Landdienstler von der am Jahresende verbleibenden, Summe ;>0 % der Kosten für die llrlaubsfabrt und Rückreise zu sichern.

Festliches Goslar.

Goslar, 24. Nov. Die besondere Aufgabe des 6. Reichs- bauerntages liegt darin, innerhalb eines ckruhrer- appells des deutschen Bauerntums die Fortführung der Er­zeugungsschlacht zu sichern, damit ihre bisherigen grogen Er­folge noch immer größer werden. Es handelt sich also tm wesentlichen um eine einzige umfastende Arbeitstagung, bet der sowohl die Vielseitigkeit der Ernahrungswtrtschaft als auch die Aufgabenstellung nationaliozialistischer Agrarpolitik die Aufteilung in zahlreiche Arbeitstagungen bedingen, von denen an sich jede in einen weiten Rahmen gestellt, werden muß. Darum hat sich die ReicksbauernNadf tut eine sehr große Zahl Gäste geschmückt. Jedes Saus steht tm Schmuck der Fahnen, jeder Weg fast ist etngeiaumt vom freundlichen Grün der Sarztannen. Auch die. vielen, letzt in der Reichs- bauernjtabt eingetroffenen Menschen tragen dazu bei bat; bte Wocke ber gemeinschaftlichen Arbeit bei aller Anstrengung doch festlichen Charakter bekommt. Es bedeutet ja keine Herabsetzung ber Gälte aus bem Allreich, wenn ste hinter bett erfreulich zahlreichen Besuchern aus ber Ostmark und dem Sudetenlande zurücktreten — tm Gegenteil, leder Teil­nehmer am Reichsbauerntage, der seine Bauernschaft aus bem einstigen Reichsgebiet vertritt, ist ebenfalls darum be­müht, den Abgesandten des Sudeten- und des Ostmark- raumes den Aufenthalt so angenehm zu machen, roie das nur denkbar ist.

Farbenfrohe Trachten aus ber Ostmark und bem Subetenlanb.

, Mit Eifer sind die vielen Burschen und Mädels aus der Ostmark bei der Vorbereitung ..ihres' Abends. Es ist zwar immer guter Brauch während der Goslarer Tage gewesen, daß jeder sprach, wie ihm der Scknabel gewachten ist, daß also jeder in der Unterhaltung durch die mundartliche Färbung seine Stammeszugehörigkeit verriet. Das lunge Blut aus bet Ostmark und aus dem Sudetenlande sorgt aber von sich aus dafür, daß die dem niederdeutschen Raume gugebortge Stabt ganz und gar von ber Egerländer oder Tiroler Mund­art erfüllt ist. um nur einige der vielen Mundarten zu nennen. Zahlreiche blitzsaubere Madels und kernige Burschen, die künftigen Bergbauern und Sergbauertnnen. sind tn ihrer Tracht gekommen, tote bringen ganz neue warben tn das Stadtbild. Und die an sich schon bunte Stabt zeigt in ber harmonitcken Ginglieberung bes Neuen, -farbenfrohen eine ungewöhnliche Kraft, bie Erhaltung ber Trabitton mit bem Bekenntnis zu lebendigem Schaffen zu vereinen.

Zweites Blatt. Rr. 27«.

>wirt-

dienftiahr voll an «rechnet. Nach dieser gesetzlichen ffirunhlohr» in hio Prüfung als L a n d a r b e l t s g e h i l k e

ein Saget. . „ ...

So hat sich aus dem Landdienft kleinster Anfängerin. Arbeitsgemeinschaft gebildet, die zu einem starken BollErk gegen Landfluckt und Landarbettermangel wurde. Mancher von den Bewerbern ist nach einem Jahr wieder suryckge- treten. weil er sich für die Landwirtschaft dock nicht geeignet hielt ' Aber wie viele sind bereits im Dorf heitnisch ge­worden und haben fick von städtischen Bindungen vollkommen gelöst, da ihr Tun und Denken nur nock der bäuerlichen Gegenwart lebt. Sie sind die Siedler von morgen, die aus ber Forberung ber Zeit bie vraktiscke 'Folgerung zogen und nun verantwortungsbewußt mitbelfen. bas neue Reich zu simmern, von bem ber Führer einmal sagte, es werbe ein Bauernreich sein ober es werde nicht letn.

Natürlich sollen möglichst viele Jugendliche länger.als ein Jahr ober möglichst für immer bet Ianbarbeit zugesuhrt werben. Verpflichten Re sich bähet für eine jroetiabrige Lanbarbeiterlehrzeit. so wirb ihnen das Lanb- bienstiahrvol Ian «rechnet. Nach dieser gesetzt Grundlehre ist die Prüfung als, L a n d a r b e i t s g e h zu bestehen, nach deren Absolvierung ledern btelanb- schaitlichen Sonderberufe wie Melker. Schäfer usw. rfffenstehen. Nach einer Gehilfenzeit von 2—Ä Jahren kann eine weitere Prüfung als Landarbeitabgelegt wer den. der nach den neuen Erlassen finanziell so gestellt ist. dan er in jedem Falle eine yamtlie zu unterhalten und- das Ziel aller Tüchtigen! - im Norden oder Osten des Reiches eine eigene Sie bl er st e lleanzutretenrn der Lage ist. Bei Eignung und Fähigkeit besteht des.weiteren bie Aussicht. Lanbbienstfub r e r zu werben eine lanb- wirtschaitliche Berufsart. bte ebenfalls eine sichere Existenz­grundlage bietet. Die Mädels leisten übrigens nut dem Landdienstjahr bas weiblicke Pf li6tiab r ab. bas ihnen vorzügliche Grunbbebmgungen für bte Hausbalts- und pflegerischen Berufe schafft.

Im Gebiet Hessen-Nassau betrug der Einsatz tm vergangenen Jahre 16 Jungen- unb 7 Mabellcser 2m Lanbbienst stehen hier etwa 350 Jungen und Madels, die zu­meist int (Stoßkreis Alsfeld-Lauterbach tbren$ ertrag er füllten Auch int Gebiet der Kreisbauernschaft Limburg steht

600 zeigen bäuerliches Brauchtum.

Rund 600 aus dem jungen Landvolk in der Ostmark und im Sudetenlande kamen nach Goslar, um zu amnten m t einer Gruppe von älteren Bauern und bäuerlichen JJiuit tonten der großen Gemeinschaft des deutschen Bauernvolkes einen Eindruck von lebendigem Brauchtum. von schopfetliwer Kultur bes Bauerntums zu geben. Das ließe sich zwar auw mit Vorführungen" machen, nut gestellten Szenen, in betten ieber Künstlet bas nachschasft. was ihm einmal gezeigt würbe. Die Männer unb Frauen aus ber Ostmark unb aus bem Subeienlanbe, bie zum Teil zwei ^agerets^t durckbaltei mußten um vom heimatlichen Hof bis „nach Otosiai zu kommen, sind keine Künstlet. Dennoch laßt sich sagen, bas sie ihre Sache vorzüglich machen, werben, wenn erst der Abenb .Deutsches Bauerntum tn ber Stadthalle he ränge kommen sein wird. Dort proben jetzt noch bte 600 unermud- lidt ihre Tänze, Gesänge, ihr. musikalisches Können, das zum Teil mit Instrumenten durckaeführt wird, die der bstndwerk-- lick geschickte Bauer selbst herstellt. Die 600 fühlen stck buren - aus nicht als „Vorführende" ober als „Künstler . sondern ste singen unb spielen sich selbst und. tun bas genau iowiein threin Heimatorte. Sie erschöpft kerne nock.lo sroße Zahl von Wiederholungen, nein, ste stngen und tanzen selbst werter wenn eine Pause eingelegt wird oder wenn der Abend einen vorläufigen Abschluß erzwingt. Auf der neugestalteten und neuausgestatteten Bühne in der Stadthalle bewegen^ste stck völlig ungezwungen und Ücker, kein Scketnwerfer, kein Mikrophon, kein Rampenlicht stört ste.

Der Höhepunkt der Haupttagungen.

Im festlich-freundlichen Rahmen von <Ä>slar rührten bte Teilnehmer an ben Tagungen des Retchsverbanbes ber deutschen Pflanzenzückter ihre Arbeiten durck Und dennoch — so wundervollen Schmuck auch das Stadtbild Goslars bereits angelegt hat, so findet er doch noch immer Be­reicherung. Als am Donnerstag bte Sottbedaflung ..Schule und Landvolk" abgehalten wurde, hat die Retchsbauernstadt noch prächtiger gewirkt, um ihren schönsten Glanz zu ent­falten. als gegen Abend des gleichen Tages bte Eröffnungs­feier bes 6. Reicksbauerntages ftattfanb. Dann beginnt die lange Reihe ber Haupttagungen, in benen bte Rechenschafts­berichte ber Mitarbeiter bes Reichsbauernfuhrers ergeben sollen, was alles in ben Jahren bes Aufbaus zur Gesundung bes Bauerntums, des Hofes, des Marktes und der Ver­waltung getan worben ist. Wenn am brüten Tage ber vaupt- tagungen der Reichsbauernführer spricht— bann erst ist ber Höhepunkt erreicht, für ben Goslar fein Festgewand anlegte.

Ostmärker unb Sudetendeutsche zum erstenmal auf dem Reichsbauerntag.

Ein Bauernpaar aus der Ostmark (links) und eine Trachtengruppe aus bem Subetengau auf bem 6-Reich-Lauem, tag in Goslar, ber bis zum 27. November bauert. (Weltbild, s

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