Wiesbadener Tagblatt
Die Rumänen wehren sich gegen die jüdischen Ausbeuter
Das Überhandnahmen des Kommunismus in USA
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Die Schuld an den Vorfällen liegt bei den -öubcn, die W die ganze Industrie und den Handel in der Bukowina m der Satti) haben, die arme Bauernbevölkerung schamlos aus- beUten und in der letzten Zeit besonders frech und herausfordernd auftraten.
Nr. 270. Seite 3.
Bukarest, 17. Noo. Die seit längerer Zeit in der Bevölkerung währende Erregung über die j ü d 11 tf) e Ausbeutung in Buchealande hat Mittwoch und Donnerstag zu plötzlichen schweren Ausbrüchen geführt. In zahlreichen kleineren Städten und Ortschaften rottete sich re Bevölkerung zusammen, drang in jüdische Geschäfte und Fabriken ein und legte Feuer an.
Da die Gendarmerie und die Sicherheitsbehörden mit solchen Ausbrüchen anscheinend rechneten und zum raschen Eingreifen bereit standen, konnten die Brände in den meisten Fällen rasch gelöscht und die Volksmassen zum Ausetnanver- qehen veranlagt werden.
In der Stadt Putna drang die Bevölkerung tn eine jüdische Glasfabrik ein und legte Feuer an. das aber gelöscht werden konnte, ehe größerer Sachschaden entstand. Bet Po,o
Rata wurde das Bauholzlager einer großen jüdischen Firma in Brand gesteckt. 2n Rad nutz drang dre Menge tn i |OM- reiche im Zentrum der Stadt gelegene fudische Geschäfte em und legte Feuer an. Bei Kim polung wurden etmge Stroh- und Heuschober jüdischer Getreidehandler angezundet.
In die Bukowina wurden starke Eendarmerreabtet- lunqen abkommandiert. Mehrere Ortschaften wurden voni der Gendarmerie umzingelt und zahlreiche Verhaftungen vorge^ nommen. Die Erbitterung und Erregung tn der Bevölkerung
sehen, wiederum Zeit genug gefunden., um dm Räumung Hankaus planmäßig durchzufubren. sodan die Zentral.ftrme auch diesmal im wesentlichen intakt geblieben iN.
Es soll hier nicht untersucht werden, ob eine bessere Armee als die javanische Sankau hätte schneller uebmen können ... wer sich das Angriftsgelande aus einem zum Teil kehr niedrig fliegenden Flugzeug
angeieben bat wer das blaue, unendliche „Inlands-Meer" überflogen hat, durch das sich das schmutzige braune
riesigen Äangtse windet, wer die wegelosen kahlen Berge und den abioluten Mangel an all jenen Dingen gesehen hat. die auf einem europäischen Kriegsschauplatz, überhaupt: erstdm Voraussetzungen iur den Beginn „.irgmidivelcher Operationen bilden, .der denkt ganz unwillkürlich an die jahrelangen Kämpfe im
flandrischen Sumpf- und Seengebiet
wo ebenfalls die Natur die lange Dauer der Kämpfe be- stimmte. Und erst vom Flugzeug aus ist der »anze riesige jlnnarnt ah erlernten den bie Japaner haben fluiDteien mMen um die Hauptstadt der Zenlralregierung nehmen zu können': da liegen auf demBangtie, klein wie Rußschalen e Triivventransoorter bie üaKareil-, JJiunitiotis- i oflegungsdamvfer, die. »"bllosen ^°L°^/-)?Ä-^°Kpeboboo e, LL'HS. S?-ÜS JPÄK-tt» geiien — die einzigste Ltavvenlinie. ein enger Schlauch, durch den all das nachgefübrt werden mugte was eine «roße Armee braucht, die in großer Front um Sankau focht .. . stellt man all diese Schwierigkeiten nüchtern ,n Rechnung — von den Verheerungen, bie Ebolera und Malaria angerichtet haben, soll nicht einmal gesprochen werden.—, dann wird man die Einnahme van Sankau als eine Leistung bezeichnen müssen, nbmobl ihr der Enderfolg jeder Militärischen Operation, tote aWnidituitQ des Gegners - auch diesmal wieder versag geblieben N Auf diele Leistung darf aber auch die 6inehtoe ^iihrurta ftnlA sein die mit gänzlich unzureichenden Mitteln vo? Sankau zähesten Widerstand geleistet hat. eine Tatsache, die dieser
Blick aus der Vogelschau
ebenfalls bestätigt bat und über die bei Gelegenheit ebenfalls zu sprechen sein wird . ..
Flankenstoß des Gelben Flusses erfolgte. Diese von den Chinesen absichtlich bcrbetgemh Flutkatastrophe warf damals den «n^avamschen Sänke Overationsvlan um und drängte die Japaner in oa-.-, so ungünstige Berg-. Sumpf- und feegelande des Bangt e Tales, das tm Verein mit der chinesischen Armee oen an nm wobl unvermeidlichen Fall von vankau um mindestet^. 3 bts 4 Monate verzögert habe, Dadurch aber baden dre Ehlnesen die im Zeitgewinn noch immer ihren besten Bunvesgenonen
Intensität von den Kriegshetzern tn Amerika EMtellte Behauptung, Amerika müsse ständig in der ^rcht vor feindlichen Fliegerangriffen leben. „Auf keinen Fall dars^sich d amerikanische Volk, so meinte Mosoley, „tn eine ft 11 egs- vsychose und Hysterie hmeinmanovrieren lastm,.nur damit die Regierung vorgeblich riesige Summen Kriegs- Vorbereitungen, aber in Wahrheit für politische Zwecke vergeuden kann."
Männer werden die kommenden Generationen bie Kraft für die Erhaltung, Festigung und Mehrung des Reiches schöpfen. Ihr Heldengeist und ihre Namen aber werden als heiliges Vermächtnis in der Geschichte unseres Volles ewig leben
Auch der Tod Ernst vom Raths war n i ch t vergebens. Wenn uns jetzt in der Welt neuer Hatz entyegenschlagt, wenn man versucht, das Opfer unseres toten Parteigeiwssen durch erneute Lügen und Verleumdungen des deutschen Volkes zu entweihen, dann geht ein Sturm der Entrüstung durch dieses Volk, und sein'Wil le, jederzeit alles für Führer und Reich einzusetzen, wird umso härter unden t s ch l o s s e ne r.
Ich wiederhole die Worte, öte der Führer am Grabe Wilhelm Eustloffs sprach: „W i r v e rst eh en die Kampfansage und wir nehmen sic auf!"
2m Bewußtsein seiner Kraft stehl das deutsche Volk einig und stolz hinter seinem Führer und marschiert mit ihm in die große deutsche Zukunft."
Starke Beachtung in London.
London, 18. Nov. (Funkmeldung.) . Über die Beisetzung des Opfers des jüdischen Mörders Grünspan in Düsseldorf berichten sämtliche Londoner Morgenblatter, tn großer Aufmachung. Die Korrespondenten legen, dabei den Hauvtwert auf die Ansprache des Reichsaunenministers von Ribbentrop, der. wie die „Times- meldet., erbitterte Worte gefunden babe^ Das Blatt unterstreicht Ribbcntro°s Adresse an eine „feindselige W e l t und den Satz, daß die a I t e Welt langsam, aber unvermeidlich d e m Ende zu- g e h e und daß keine Agitation und kein Terror das beunme Volk jemals wieder zu ein.^m Vasallenoolk machen oder den Fortschritt Deutschlands autbalten könne. Atzch „Da lv Telegraph" hebt hervor, daß Ribbentrop von einer feindlichen 1 Welt gesprochen habe.
Pirow in Berlin eingetroffen.
Berlin, 17. Nov. Einer Einladung der ReiLsregierung folgend, ist am Donnerstagabend der Wirtschafts- undVer- teidigungsminister der Südafrikanischen Union. Vir > von London kommend zu m ek> r t as.t s em Auenthal in der Reichshauvtstabt eingetroffen. Dem toan wurde auf dem Bahnhof Charlottenburg, wo ber Sondermg 1im 9n 59 pinlißf ein feftliÄer unb ber-liÄer E m van g durch führende Persönlichkeiten der deutschen Reichsregierung und der deutschen Wehrmacht zuteil.
Zum Empfang waren neben dem Gesandten der «uo- afrikanischen Unimi. Dr. 6. F. N. Eie. ""d dessen Gatt n und Legationsiekretar Dr. Stocker sowie lamuttnen übrigen Mitgliedern der Gesandtschaft unter anderem erschienen Reichswirtschaftsminister Fun k. der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht. Generaloberst Kei11e 1, . iandter Fürst Bismarck IN Vertretung des Reimsaugen- ministers von Ribbentrop, der stellvertretende E^et es Protokolls, Legationsrat von Salem. Geheimrat Rute r und weitere Vertreter des Auswärtigen Amtes. Ges scbaitsrat Stiller von der deutswen Gesaiwtswatt in Pretoria der Kommandant von Berlln Generaeunant S e i f f e r t. und der Präsident der deutsch-sudafrikanischen Gesellschaft, Pros. B 0 hl e, der Vater des Gauleiters.
Am Bahnhofsausgang. wo »unberte von Berlinern das Eintreffen des Gastes abgewartet hatten fErrtt Minister Pirow nach dem Verklingen der Nationalhymne der Union von Südafrika die Front einer Ehrenkompanie des Wach- regimentes Berlin ab.____________
Tatsachen gegen Jnformattonen.
Die staatlichen Führungsmittel.
Der „Deutsche Dienst" macht die Ereignisie des , Monats September mit all seinen Spannungen und historischen Entwicklungen zum Gegenstand> einer Betrachtung und weist erneut auf die grundsätzlichen U n t e r s chiede z w schen der v e r a n t w 0 r t u n gsb e w u tz t e n, \ t * e 1 e n Nachrichtenpolitik des Reiches und dem oft recht vagen, lediglich aus Gerüchten aufgebauten d r u t s chf e int- l ich en Zweckmeldungen gewisser Kreise des Auslandes hin. 2n dem Arttkel heißt es:
Die Ereignisse des . Monats September d. I. stellten der deutschen Presse und dem deutschen Rundfunk Aufgaben do tt einer Bedeutung und einem Um fang wie nie zuvor. Beide hatten in einer besonders |pannenSen, teilweise sehr kritischen Situation Europas einen A u f k I a- rungsfekdzug zu führen, wie er noch niemals zuvor geführt wurde. Die Bedingungen, unter denen Presse und Rundfunk in Deutschland in diesen Wochen zu arbeiten hatten, waren besonders schwierig und gänzlich verschieden von denen, unter denen Presse und Rundfunk anderer Lander zu arbeiten pflegen.
Verantwortungsbewußtsein statt Sensationshascherei.
Auf der einen Seite stand die Aufgabe, gegenüber der Presse und dem Rundfunk der anderen Lander konkurrenzfähig zu bleiben, die S ch n e I l i g k e i t u n d Sch lag traf t ber Nachrichtenübermittlung also nicht leiden zu lassen, auf der anderen ober mußten sie t a k t i s ch e .R u ck s i ch t e n unb Notwendigkeiten der Staatsfuhrung wahrend der einzelnen Verhandlungsabschnitte zwischen, Deut ch- land und den Westmächten berücksichtigen und durfftn> nicht durch unzeitgemäße Veröffentlichungen oder durch, leichtsinnige Formulierungen die Außenpolitik des Reiches gefährden oder beeinträchtigen.
New York, 18. Noo. (Funkmeldung.) Gestern abend hielt der im Ruhestand lebende amerikanische Generalmajor George van Horn-Moseley vor dem versammelten Offizierkorps der bekannten Militärakademie Westpornt sowie vor zahlreichen führenden Männern New Boris amen Dortvag, der erneut die Tatsache unter Beweis stellt, daß man sich in weitesten Kreisen der Bevölkerung doch ganz andere Gedanken über die historische Entwicklung der letzten Zen macht als es die jüdisch diktierte amerikanische Sensattons- pveffe der Welt vorzutäuschen bemüht ist. .
Mit nicht mißWverstehender Deutlichkeit und Scharfe wendet sich der Redner gegen das immer st a r k e r e ü b e r - Handnehmen des Kommunismus in den Vereinigten Staaten von Nordamerika Eine Gefahr, gegen die keinerlei Maßnahmen seitens der verantwortlichen Stellen unternommen werden, unb bie durch eine geradezu leichtfertige Unterschätzung der wirklichen Absichten und Ziele Moskaus zur wahren Weltgefahr gewachsen sm.
Von besonderem Interesse gerade im Hinblick auf b.e Ereignisse der letzten Zeit war die Feststellung des Generals, daß Earl Browder, der bekanntlich bereits als USft.- Kommunisten- und Eangsterhäuptling eine traurige Berühmtheit geworden ist, nun allen seinen Genossen dringend empfohlen 'habe, dem neuen Kurs R0osevelts fede nur mögliche Unterstützung zuteil werden zu I a s s e n. Browder habe wörtlich erklärt: „W 0 R 0 0 s e velt aufhört, da machen wir dann weiter! . Nichts könne die wahren Hintergründe des Kommunismus tn Amerika treffender kennzeichnen, als dieses freie E'ngestand- nis, daß die augenblickliche amerikanische Politik als Grun^ läge für den Bolschewismus gelten kann. Nicht die künstlich voraespielten Gefahren jüdisch-bolschewistischer Hetze sei der größte Feind für Amerika, sondern einzig und allein der Kommunismus. Amerika hat heute bereits mehr Kommunisten als Rußland im Jahre 1917. -
Generalmajor Moseley schüttete fernen ganzen Spott über die in den letzten Wochen mit ständig zunehmender Pangtse immer näher, an Sankau heraiischieben . . die Armee dagegen mußte sich „zwiebelfchalend durch das völlig wegelose Söhengelände Vorarbeiten, das sich „südlich des Bangtle hinzieht. Will man sich dies Angriff sgelandevlaftisch vorstellen, dann knülle man ein paar grüne Tatckentucker fest zusammen, werfe sie aut den Boden und betrachte sie st« vom Stuhle aus — dann hat man das Schlachtfeld „00m Flugzeug aus gesehen": ein wildes Durcheinander von Bergrücken. Kegeln tiefeingeschnittenen und nach allen Himmelsrichtungen sich binziehenden Talern, tn denen der A'lgrener Fahrzeuge (Tanks. Geschütze) überhaupt nicht verwenden kann und der Verteidiger nur em paar Mann aufzubieten braucht, um die besten Sturrntruppen aufzuhalten. 2nfolge- defsen rückten die Javaner hier aufgelöst rn unzählige kleine Einheiten im Gänsemarsch tn den engen Talern vor — oe- tamen sie von irgend einem Gipfel Feuer Pan" mußte dieser Gipfel mühfam erklommen werden, ohne das es afier ju mtn_ lichen Nabkämvfen kam. Denn die Chinesen — „als Meiner der Geländeausnutzung — hatten die Stellungen immer rechtzeitig geräumt, saßen bereitswemge bundert llsieter weiter rückwärts auf dem nächsten Sohenzug. und das mühselige um und Ab mit den zermürbenden Klelnverlusten b^an" von neuem. Meldungen über erfolgreiche chinesische Eegemrone erscheinen — vorn Flugzeug aus Mjeben " durchaus glauv- haft. denn die Javaner kamvften.hler eigentlich überall nur in ..Kesseln" oder Schluchten., die sich muhelos von allen Seiten abriegeln ließen — kein Wunder, wenn hie eigentliche Schlachtenentscheidung nicht in diesem unwegsamen Gelände. sondern im Norden^ von Sankau. an der Sankam Peking-Babn fiel, wo die Javaner große Berbande negen die hier fechtenden chineiifchen Elite-Reglmenter mmeßen konnten. Aber an diese Bahn waren die Javaner "ach der großen Sutschau-Schlacht im Mai-Juni d. ^. bereits bis auf wenige Kilometer herangekommen gewesen, als der
Lügenmeldungen sollten das Volk verwirren.
Deutschland war in den Wochen der Krise von einem aanzen Netz von Rundfunksendern umringt, die es daraus ankeqten, das deutsche Volk zu verwirren und eine Kerüchtebildung grLtzte n Ausmaßes hervorzu- rufen, um dadurch Einigkeit, Zuversicht und ^ukunltsglauben des deutschen Volkes zu lahmen. Zu den^^utichsprachtgen Sendern Straßburg, Luxemburg, Beromünster, Prag II und M ä h r i s ch - O st r a n trat tn diesen Wochen eine actnte Reihe von englischen und französischen Sendern, die plötzlich ebenfalls Nachrtchtmsendungen tn deutscher Sprache veranstalteten, deren Zweck unü Ziel nickt oerabe die objektive Unterrichtung der deutschen Öffentlichkeit war Deutschfeindlichen Auslandszeitungen kann man notfalls die Einfuhr über die Reichsgrenzen verweigern wenn sie Deutschland beleidigen und gegen Deutschland schüren utu Hetzen, damit sie nicht noch obendrein aus dem Zeftungsverkau^ in Deutschland Nutzen ziehen. Den Atherwellen kann man den deutschen Luftraum nicht ver- 1 ck s i e ß e n Sier hikft nur eine geschickte und der recht- li^chcn Denkweise des deutschen Volkes Rechnung tragende Gegenwehr. Der deutsche Rundfunk Leschratftte sich aber nicht 'nur auf die Abwehr, sondern ging zum Eegenangrtfs über, und zwar mit großem Erfolg.
Erfolgreiche Gegenaktion des deutschen Rundfunks.
Zunächst wurden über den Reichssender Wien tschechische und slowakische, spater auch ukrat- nische Sen düngen veranstaltet, die an besonders kritt- i«en Tagen auch von den Sendern Leipzig und B res lau übernommen wurden. 3n den Tagen als die doktrinären Demokratien in der Welt daran gingen, eine Hrteg schuldlüge zu konstruieren, und mit der erlogenen Behauptung, Deutschland habe in Godesberg ganz neue Forderungen ausgestellt, die weit über die Berchtesgadener Verem- barungen hinausgingen, die ganze. Welt gegen Deut chland aufzubringen versuchten, da war für den Rundfunk die Auf gäbe von selbst gegeben, dieser Stimmungsmache mit allen Mitteln in der Welt entgegenzutreten unb iNÄcesondere der Bevölkerung in England und Frankreich EeK-gercheit zu g^en, sich an Hand der wahren Vorgänge selbst ein B'ld zu machen.
-So wurden über Hamburg und K 0 l n e n gl l s ch e, über Stuttgart, Frankfurt, Saarbrucken und K 01n französische Nachrichtensendungen veranstaltet deren Erfolg sich schr schnell durch das Einlenken des Nachrichtendienstes gewiffer französischer Sender zeigte. .
Der 'deutsche Kurzwellensender hatte wie immer die Aufgabe, in den großen Weltsprachen die anderen Erdteile mit Nachrichten zu bedienen.
Schweigen als Waffe.
Es ist selbstverständlich, daß die deutsche Prege ebenso rote der deutsche Rundfunk sich während der einzelnen Veihandlungs Phasen Zurückhaltung auf erlegen und sich davor hüten mußten, rote, die Auslandssender und Auslandszeitungen halbstündlich und stündlich Meldungen über den angeblichen Gang der Verhandlungen zu gebem (fe ist bekannt, daß bei derartigen Verhandlungen sich die anua- tion innerhalb der Besprechungen "'^JeUen mehrfach schiebt. Es wäre sinnlos gewesen, der deutschen Öffentlichkeil vor Abschluß der Verhandlungen und vor. Vorttegen eines Er- aebnisies dauernd Gerüchte über die einzelnen Phasen der Verhandlungen vorzusetzen, um schließlich dann am Schlußdes Verhandlungstages erklären zu mufien, daß sich aUe 3JCUU maßungen als falsch erwiesen hatten und das Endergebnis 9an®am‘itIroäTe dem deutschen Volke nicht gedient. worden Gerade das Schweigen hat sich an diesen Verhandlungs- taaen als eine ganz besonders wirksame Waffe cr- wiesen. Die deutsche Führung hatte ebenso wre die deutsche Öffentlichkeit gute Nerven. Unb wahrend die deutsche Führung aus den fast stündlich von ausländischen Rundfunksendern unb ausländischen Zeitungen verbreiteten Meinungen unb Gerüchten die Stimmung unb bie Auftastung der anderen entnehmen konnte, suchten Deutschlands „Gegner vergÄl ch nach solchen Stimmen aus Deutschland, die ihnen vlellelcht taktische Hilfsmittel hätten sein ober ihnen Anhaltspunkte hatttn geben können. Man konnte an ihren Meinungsäußerungen ablesen wie sie von Stunde zu Stunde nervöser nicht zuletzt dadurch' wurden, daß die deutschen Jnformattonsinstrumente beharrlich schwiegen.
Tatsachen schlugen Lügen.
Mit bett Ergebnisten der Verhandlungen allerblngs waren hnnn bie deuticke Preste unb der deutsche Rundfunk zuerst da Ünd am schnellsten in'der ganzen. Welt. Sie hatten dadurch bie sonst so seltene Möglichkeit, die Luge, die immer schneller ist als bas Dementi, zu überholen und durch die Tatsache empfindlich zu schlagen. , . ,, <=,«-
SBenti z B in der Nacht vom 23.zum 24. September einzelne Auslandssender unter Führung von Prag alaMen das Scheitern der Godesberger Verhandlungen und die vorzeitige Abreise Chamberlains melden zu können, weil nack ibren aus Godesberg stammenden Informationen die Schlußuntcrredunq zwischen dem Führer und Chamberlain um ->-> 30 Mr nur eine Viertelstunde dauern würde, konnten bet deutsche Rundfunk unb bie deutsche Preste um 1.30 Uhr nachts
Freitag, 18. November 1938._____________.
ein Volk untergeben, so lange es Männer sein eigen nennt, die jederzeit bereit sind zu sterben, damit ihr Volk levt ,
Die Geschichte jeder großen Nation kennt lomjc Opfer. Aber nirgends sind sie so zahlreich, wie auf dem Schicksalswege zur Einigung des deutschen Volkes. Trotz hemmender und widriger Umstände, dynastischer Interessen, konfessioneller Spaltung in Klassen ist das Feuer der deutschen Einheit auch in der dunkelsten Zett nie erloschen. Immer wieder sind deutsche Männer aufgestanden, die durch den Einsatz ihres Lebens dieses Feuer entfachten. 2m 16. Jahrhundert starb Ulrich von Hutten einsam in der Verbannung. Am Anfang des 19. Jahrhunderts waren der Nürnberger Buchhalter Palm, der Ostmärker Andreas Hofer, die S ch 1 l l s ch c n Husarenoffiziere Blutzeugen des Kampfes gegen Napoleon und damit des deutschen Freiheitswillens. Nie strahlte das deutsche Heldentum leuchtender als int Weltkrieg, da Millionen namenloser Soldaten ihr ~eb«t für den Schutz der Heimat gaben. Aber wiederum, wie schon so oft in bei deutschen Geschichte, schienen diese Opfer vergebens.
Da stand ein Mann auf. der mit der heißen Glut seines Herzens und der übermenschlichen Kraft seines Glaubens das deutsche Volk wieder emporritz. Nun begannen durch ihn, den Führer, allentboiben Männer wieder zu glauben und zu Kämpfen. Leo Schlageter liefe in dieser Stabt Jetn Leben und in München marschierten bie nationalsozialistischen Freiheitskämpfer zur Feldherrnhalle. .
Diesmal sollte ihr Opfer nicht vergebens sein, denn aus ihrem Blut entstaub das neue Deutschland.
Viele andere Männer haben seitdem in der Heimat im Kampf für das neue Deutschland ihr Leben gelassen. Willie.m Eusiloff und Ernst, vom Rath sind die Blutzeugen die im Auslande für den Wiederaufstieg Deutschlands fielen. Aus dem Opfer aller dieser bis in den Tod getreuen deutschen
