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Wiesbadener Tagblatt

Donnerstag, 10. November 1938.

Zweites Blatt. Nr. 264.

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wurden:

Hinfahrt Rückfahrt Mittel

(bisher: Gardner 239,307 Stdkm.)

Die Höchstgeschwindigkeit wurde auf der Rückfahrt über den Kilometer mit 313.0 Stdkm. erzielt.

(bisher: Gardner 239,361 Stdkm.)

1 Meile fl. St.:

12,47 Sek. - 288,692 Stdkm.

11,50 .. — 313.043

11,99 „ - 300,250 ,.

Sir William Pickford, der Präsident des Englrichen Fußball-Verbandes. ist in Bournemouth im Alter non 77 Jahren gestorben. Sir Pickford gehörte über 50 Jahre lang dem Rat der FA. an und wurde im August d. I. als Rach- wlger des verstorbenen Sir Cleaa zum VerbanLsvrandenten gewählt. Noch am 26. Oktober präsidierte der Verstorbene das Jubiläumsbankett der FA. in London.

Die Rekordversuche abgebrochen.

Die Versuche Gardners, auch die Bestlelltungen über 5 Kilometer und 5 Meilen mit fliegendem Start zu ver­bessern, waren nicht von Erfolg gekrönt. Wegen eines Motor­defektes (Lager ausgelaufen) mutzten die Rekordfahrten ab­gebrochen werden. Gardner kehrt nach England z u - r ü ck, da die Behebung des Schadens längere Zeit beansprucht.

1 km sl. St:

Hinfahrt Rückfahrt > Mittel

vd uuä ,,deutsche Spiel“ übernommen und der Pflege und Förderung.dieses edlen Eeistesivortes seine Hilfe angedeihen lassen. Ist doch gerckde das ..königliche Spiel“ wie kaum eine andere Tätigkeit geeignet, die Freizeit richtunggebend zu beeinflussen: Daher hat sich die Schachgemeinschaft Grotz-Wiesbaden entschloßen, 'hre Turniere in Zukunft auf breiterer Basis durchzurühren. wobei jedoch gleichzeitig dem Umstand Rechnung getragen werden soll, dah es den meisten Schachbeflissenen umnogltm ist, sich aus eine so lange Sicht, wie es die seitherigen Wmter-

Wie erklärt sich

die enorme Geschwindigkeitssteigerung?

Der englische Automobil-Rennfahrer Major Gardner, der schon fett einigen Tagen in Frankfurt a. M. weilt, um hier aus der Autobahnstrecke am Weltflughasen Versuchs­fahrten zu unternehmen, konnte am Mittwochvormittag end­lich sein Vorhaben aussühren, nachdem an den Vortagen das ungünstige Wetter jeglichen Versuch zur Unmöglichkeit ge­macht hatte. Major Gardner ist wieder mit einem 1100-eew- Wagen der Marke ME. zur Stelle, aber während dieser Wagen im Vorjahr bei der 1. Internationalen Rekordwoche ohne Stromlienverkleidung zu bemerkenswerten Bestleistungen kam. weist er diesmal eine sehr schnittige Stromlinien- Karosserie auf, die der unserer „Silierpfeile“ sehr ähnelt. Der Fahrersitz ließt ziemlich tief und die Räder sind ganz in die Karosserie ernbezogeu. Der Sechs-Zylinder-Motor hat einen Inhalt von genau 1086 asm und leistet bei 7000 Um­drehungen je Minute 170 PS,

Die Hauvtursache des Rekorderfolges ist aber der abso­lut strömungsrichtig geformten Rennwagenkarosserie zuzu­schreiben. In sehr geschickter Weise ist die Karosserie, welche natürlich die sämtlichen Räder umkleidet, besonders niedrig gehalten, indem man an der Stelle, wo der Motor sitzt, einen kleinen Blechdom aufsetzte, der die Verkleidung der Ventil- yerkapselung aus dem Zylinderkopf überdeckt. Aus diese Weise wird auch eine gute Sicht über das Karosserievorder­teil ermöglicht und die sanft ansteigende Bugwölbung sorgt für strömungsrichtiges Anheben des Fahrwindes und zugleich für eine gute Bodenhaftung der Vorderräder.

In den Rekorderfolg von Major Gardner teilen sich diesmal England und Deutschland. ME. stellte das Fahr­gestell und den Motor her, den Entwurf zu der Stromlinien­karosserie lieferte die deutsche Firma Keller & Co in Stutt­gart. die Lizenzinhaberin der Jaray-Patente. und die deut­sche Autobahnstrecke ermöglichte die Durchführung der Fahrten.

Das Wetter — trüb, aber trocken und ziemlich windstill — war vorzüglich, und da auch die Berechnung hinsichtlich

20,07 Set. — 288,670 Stdkm.

18,52 .. — 312,831

19,30 „ - 300,187

Heuregelung im 'Wiesbadener öchach

Stadtmeisterschaften auf breiterer Basis.

Weit mehr als bei irgendeiner anderen Sportart muh beim Schachspiel, insbesondere beim Turnierschach, Gewahr kür eine reibungslose, störungsfreie Durchführung der Kamme gegeßen sein. Eine Futzball- oder Handbaümannschaft kann sich lederzeit durch Hereinnahme von Ersatzspielern ergänzen, ohne daß dieser Umstand in der Regel einen Einilutz auf die Kämpfe der Mannschaft selbst haben wird. Scheiden hingegen aus einer Turniermannschaft tm Schach ein oder mehrere Spieler aus. so ist hierdurch in den meisten Fällen nicht nur der Erfolg sondern auch der Sinn und Zweck des ganzen Tur­niers in Frage gestellt. Den ehrlich erkämpften Siegen, die uns ein Bild von der Spielstärke des einzelnen vermitteln sollen, stehen alsdann bei dem einen oder anderen Spieler, der das Glück hatte, noch nicht gegen die ausgeschiedenen Teilnehmer gespielt zu haben, die Vielzahl der „kampflos er­rungenen Zähler“ wie es immer so schon heitzt, entgegen, wo­mit dem Tabellenbild ein völlig verzerrtes Aussehen gegeben

wird.

Run ist aber das Kampfschach keinesfalls mehr Selbst­zweck. vielmehr ein nicht zu unterschätzendes Mittel zur geistigen Erziehung. Nicht umsonst hat Reichsminister Dr. Goebbels persönlich die Schirmherrschaft über das „deutlckc Spiel“ übernommen und der Pflege und Fördern'" >>—!->-

Heuet englifdjet ffußbalifieg.

Norwegen vor 40 000 Zuschauern 4:0 (4:0) geschlagen.

t Was der FIFA.-Mannschaft wenige Wochen vorher in London nicht glückte, gelang auch Norwegens Nationalelf am I Mittwoch in Newcastle nicht. Englands Fuhball-Mannschaft blieb abermals ungeschlagen und triumphierte mit 4:0 (4:0)

V Toren. Damit erzielten die Norweger immerhin ein etwas f besseres Ergebnis als im Vorjahre in Oslo, wo sie 6:0 ab- seiertigt wurden.

L Bei schönem, trockenem Wetter hatten sich aus dem Platz s von Newcastle United rund 40 000 Zuschauer zu dem Länder- c-.kamps eingefunden. Unbedingt war die erste Halbzeit der i wertvollere Teil des Kampfes. Die Norweger spielten von Beginn an frisch und unbekümmert, zeigten zügige Kombinationen, aber die Stürmer schossen zu schwach und auch - zu wenig, als daß sich zählbare Erfolge eingestellt hätten. Da­zu kam. dah die schnelle und energisch dazwischenfahrende eng­lische Abwehr es der norwegischen Angriffsreihe schwer machte, zu einem wirklichen Torschutz zu kommen. Dafür wurde * bas SchUlhdreieck der Gäste umso stärker beschäftigt. Kaum einige Minuten kam die Hintermannschaft zur Ruhe. Un- ‘ aufhörliche Vorstöße der englischen Fünferreibe brachten immer neue Verwirrung in den norwegischen Abwehrblock. Die in hartem Training befindlichen englischen Berufsspieler setzten ihre körperlichen Kräfte voll ein und schüren damit eine klare Überlegenheit, die sich bis zur Pause in einem Halbzeit-Ergebnis von 4:0 Toren ausdrückte.

Schottland besiegt Wales 3:2 (1:1).

, Ebenfalls am Mittwoch wurde in Edingburgh der zur britischen Fußball-Meisterschaft zählende Kamvr Schottland — Wales vor gleichfalls 40 000 Zuschauern ausgetragen. Die Schotten gewannen 3:2 (1:1). Eillick und Walker (2) waren die Torschützen für Schottland, während Astley und Leslre ' Jones für Wales erfolgreich waren. Wales hatte übrigens die gleiche Mannfchaft eingesetzt, die vor einiger Zeit die englische Elf in Cardiff 4:2 bezwungen hatte. Die schotten, die rchon gegen Irland gewonnen haben, führen nun in der britischen Länder-Meisterschaft mit 4:0 Punkten vor Wales (2:2). England und Irland (je 0:2).

der Geschwindigkeit des Wagens allen Erwartungen ent- e. wurden die Rekordfahrten zu einem vollen Erwlg. Die che glückten sozusagen aus AnhieC Nach einer ersten Fahrt, die dem Motor die notwendige Wärme verschaffte, gab es gleich beim nächsten Versuch neue internationale Best­leistungen der Klasse G (750—1100 eem) über den Kilometer und die englische Meile (1609 m) mit fliegendem Start, wo­bei die Durchschnittsgeschwindigkeiten über 3 0 0 Stdkm. lagen. Wie aut die neuen Bestleistungen sind, ist aus der Tat­sache ersichtlich, dah Gardners alte Bestleistungen, die er im Vorjahr an gleicher Stelle aufstellte, um rund 60 Stdkm. schlechter waren! Mit einem 1,1-Liter-Wagen über 300 Stdkm. zu erreichen, das ist wirklich phantastisch! Nachstehend die ge­nauen Zahlen, die von den offiziellen deutschen Zeitnehmern der ONS. festgestellt

„Gemeinschaft deutscher Skiläufer."

Ein Aufruf des Reichssportführers.

Reichssportführer von Tschammer-Osten richtet an alle deutschen Skiläufer, soweit sie noch keinem Verein des DRL. angehören, nachstehenden Ausruf:

„Die ragenden Berge der Ostmark, die Höhen der Sudeten und des Riesengebirges haben unser Vaterland zum schönsten und größten Skiland der Welt gemacht. Mit der stillen, glück­lichen Freude der Wissenden haben die Skiläufer Grohdeutsch- lands an chre zukünftigen Winterfahrten gedacht. Sie wissen, dah jetzt so manches Ziel in lockender Ferne neugewonnene Heimat geworden ist.

Mit doppeltem Eifer geht es jetzt an ein Rüsten für den Winter. Neben den Scharen der erfahrenen Skiläufer stehen neue Reihen aus, die sich erstmals die weihe Wunderwelt des deutschen Bergwinters erwandern wollen. Aus der Enge und Dunkelheit winterlicher Städte geht das Sehnen hinaus nach den sonnenüberfluteten Höhen, die uns Frohsinn, Gesundheit und Arbeitssreude mitgeben in unseren Alltag.

Dem deutschen Skisport erwachsen daher Aufgaben von einmaliger Gröhe. M habe angeordnet, dah alle Kräfte ein­gesetzt werden zur Förderung der deutschen Ski­tour istik. Die Erschliehung der grotzen deutschen Winter­sportgebiete ist jedoch nur möglich, wenn alle Skiläufer ein­mütig zusammensteheii und mithelfen, datz jeder deutsche Volksgenosse zu diesem Born der Gesundheit gelangen kann. Rur im Zusammenschluß liegt die Kraft, für alle Skiläufer die Vorteile und Annehmlichkeiten zu erwirken, die Voraus­setzung für eine wirkliche Volkssportbewegung sind. Schon Vieles ist von den einschlägigen Vereinen des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen erreicht worden.

Ich fordere daher alle zukünftigen Skiläufer auf, sich den Reihen der schon bestehenden Vereine anzuschlietzen und hier mitzuwirken an der Ausbreitung des schönen weihen Sports. Da sich aber viele Freunde des Skilaufs nicht vereinsmätzig binden wollen, habe ich die „Gemeinschaft deutscher Skiläufer wieder ins Leben gerufen. Damit kann jeder deutsche Skiläufer in den Eenuh der von einer grohen Ge­meinschaft erzielten Vorteile kommen. Jeder kann nun Mit­arbeiten an der weiteren Ausbreitung des Skisports zum wahren Volkssport. Deshalb geht mein Ruf an alle deutschen Skiläufer: Schließt die Reihen, haltet zusammen, helft mit. die winterliche Bergwelt für das ganze Volk zu erschließen.

Heil Hitler!

von Tschammer." 4>

Die Vorteile einer Mitgliedschaft aller deutschen Ski- Wanderer und Ski-Touristen beim DRL. liegen klar auf der Hand. Es fei nur an die Fahrpreis-Ermägigung auf der Eisenbahn, bei der Benutzung der Hütten usw. gedacht, die der Besitzer des Reichsbundpasses erlangt. Ist der Anschluß an einen Verein nicht erwünscht, so kann die direkte Meldung an das Fachamt Skilauf im DRL„ Innsbruck, Anich-Strahe 2, erfolgen.

RS.-Fliegerkorps Gruppe 11 tauft 21 Segelflugzeuge.

Aus Anlaß der zweiten Reichsstrahenfammlung für das WHW. durch die Gliederungen der Partei, bei der das NS- Fliegerkorps durch öffentliche Werbeveranstaltungen, beson­ders hernortrat, nahm am Sonntag das NS.-Fliegerkorps Gruppe 11 Hesien-Westmark in den Städten Frankfurt a. M„ Mainz, Koblenz und Trier die Taufe von 21 Segelflug­zeugen vor. Im Mittelpunkt der Feiern stand die Weihc- stunde in Frankfurt, wo in Vertretung des Gauleiters der stellvertretende Gauleiter Linder und Gruppenführer von Molitor sprachen.

Berlin—München in VA Stunden.

Der Korpsführer des NSKK., Hühnlein, unternahm mit seinem Begleiter Ober-Jng. Winkelmann in einem serienmäßigen Sportwagen eine Fahrt von Berlin nach München, um die hervorragende verkehrspolitische Bedeurung der Reichsautobahnen unter Beweis zu stellen. In 4 Stunden 32 Minuten legte der Korps­führer die 576 Kilometer lange Strecke zurück. Unser Bild zeigt den Korpsführer mit seinem Begleiter am Ziel ihrer Fahrt. (Weltbild, K.)

Boxen.

Wiesbaden — SA. der Westmark, Domgörgen-Staffel, 16. November (Bußtag). 20 Uhr. Paulinenschlößchen.

Schach.

Beteiligt euch an den kostenlosen Wintertornieren der Schachgemeinschaft Groh-Wiesbaden! Austragungsort und Anmeldung im Cafs Braun. Kirchgane 7. Meldc- schluh und Auslosung Dienstag. 15. 'November. Turnier­dauer bei wöchentlich einem Spiel 10 Wochen Beginn Donnerstag, 17. November, abends 8.30 Uhr. Klassenweise Einteilung je nach Svielstärke.

entschied damit diesen Kamps für feinen Klub. R. Walter zeigte sich mit 406 Holz wieder auf voller Höhe.

KSK. 1919/24 — Mars 1100:1033 Holz. KSK. ist mit diesem Sieg ebenfalls noch ohne Punktverlust. Werner warf diesmal 385 Holz, während bei Mars Menner mit 369 Holz eine ansprechende Leistung zeigte. Mars dürfte, wie auch andere Klubs, doch noch eine Zeitspanne benötigen, um wieder ihre alte Kampfkraft zu erlangen.

A-Klasse: Taunus A — Polizei Al 1098:1091 Holz: Post A — Polizei A2 1047:1040 Holz: Neunerstolz A — KSK. 1919/ 24 A 983:1057 Holz.

B-Klasse: Taunus B — Polizei Bl 1086:978 Holz.

Am 12. und 13. November hält der Verein Wiesbadener Kegler sein diesjähriges Herbst-Svortkegeln ab. Dieses ist offen für alle Vereine des.DRL. Die Ausschreibungen hierfür Wen recht inteteij^utt. Ä«mnfe erwarten.

Aus den Vereinen.

Herbstfeier im Turnerbund Wiesbaden.

Herbstfest im Turnerbund. Das bedeutet für diejenigen, die die Feste des Turnerbundes schon einmal mitgemadit haben, einige Stunden ungetrübten Frohsinns, einige Stunden echt turnerischer Gemeinsamkeit. So war es nicht weiter ver­wunderlich, daß sich auch am vergangenen Samstag in der festlich geschmückten Turhalle wieder eine so starke Besucher­zahl eingefunden hatte, daß der große Raum, dem fleißige Hände mit Hilfe von Tannengrün und Lampions, Erntekranz und öeinlaub einen traulichen Anstrich von Gemütlichkeit gege-en hatten, schier zu eng wurde.

Ein geschickt zusammengestelltes. unterhaltsames Pro­gramm. von Wanderwart Heinz Thum, dem auch die Leitung des Abends oblag, in launigen Worten angesagt, sorgte dafür, datz schon bald eine frohe Stimmung aufkam. die bis in die frühen Morgenstunden anhielt. Nach den einleitenden Bc- grühungsworten Vereinsführers Haberlands übernahm die schmissige Tanzkapelle Toussaint die dankenswerte Ausgabe, das Programm, in dem vor allem die Vorführung des neuen „Fernsehsenders“ starken Beifall auslöste, und die lustigen Darbietungen der Turnerinnen, das „Lied von den bösen Buben“ und das .Strickkränzchen von Anno dazumal“ wahre Heiterkeitssalven hervorriefen. in geeigneter Weise zu unter- males, um nach den „erbitterten Reiterkämpfen“ auf hohem Schwebebalken, bei denen nur so „die Fetzen flogen“, den Rest des Abends schließlich gänzlich „auf eigene Rechnung“ zu übernehmen, so alt und jung zu ein paar Stunden ver­helfend, die wohl noch lange in den Festteilnehmern nach- tlingen werden.

furniere erforderten, festzulegen. Die Winterturniere werden daher künftig nicht länger als 10 Wochen dauern. Um dies zu erreichen, erfährt-der Austragungsmodus eine grundlegende Änderung. Statt der bisher beschränkten Teilnebmerzahl werden in Zukunft alle Spieler der 1. Klasse zu den Kämpfen um die Stadtmeisterschaft zugelassen. Die Kämpfe selbst wer­den in beliebig viel Gruppen zu je 6 Spielern aus- getragen, so daß also bei Vor- und Rückrunde 10 Partien zu spielen sind. Die jeweiligen Gruppensieger ermitteln alsdann unter sich in einem Sonderturnier den Stadtmeister. Die Turniere der unteren Klassen werden nach dem gleichen Schema durchgefllhrt. Auch hier erfolgt eine Unterteilung in Sechsergruppen Die Gruppensieger steigen in die nächsthöhere Klaiie auf, während der Tabellenletzte jeder Gruppe absteigt.

Diese Neuregelung bietet gegenüber der alten Hand­habung klar, ins Auge springende Vorteile und dürste in nicht geringem Maße zur Belebung des Wiesbadener Schachs bei­tragen. Mancher Spieler, der die monatelange Bindung scheute, wird sich nunmehr doch noch zur Teilnahme an den Winterturnieren bereitfinden. Vor allem aber gibt die Neu­regelung in weit größerem Umfange als seither dem Nach­wuchs den Weg nach oben frei. Nicht eine beschränkte Zahl, wie es bislang die Aufftiegskämpfe vorfahen. sondern sämt­liche Nachwuchsspieler — soweit sie sich in die 1. Klasse vor­gearbeitet haben — werden nunmehr an den Stadtmeister­schaften beteiligt und haben die Möglichkeit, ihr Können weiter zu vervollkommnen. Es bleibt nur zu wünschen, datz noch reckt viele Volksgenossen sick zur Teilnahme an den Tur­nieren, die Hiittc November beginnen werden und vollkommen kostenlos sind, bereit erklären.

den Kegelbahnen.

Der Kampf um die Punkte.

Ligaklasse: Rheingold — Neu ii er stolz 1055:1090 Solz. Neunerstolz ging gleich durck Rittmann mit 380 Solz in Führung. Ä. Großmann vergrößerte den Vor­sprung und. sicherte damit den Sieg. Bei Rheingold war Klöckner mit 366 Solz der Erfolgreichste.

DKG 1900 - Polizei 1043:1082 Solz. Der Sieg ootj Polizei kommt nicht unerwartet, sie hat diesen durch ihre Beständigkeit vollauf verdient. Salper war wieder mit 385 Solz recht gut. DKG. konnte nickt recht überzeugen.

Taunus — Catena 1104:1122 Solz. Catena erwies sich hier als der Stärkere und bleibt damit weiter un­geschlagen. A. Meyer zeigte sich hervorragend mit 392 Solz und

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