Seite 6. Nr. 239.
Wiesbadener Tagblatt
Mittwoch, 12. Oktober 1938.
3it der Heimat, in der Heimat ...
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Die Wiederiebensfreude war grob.
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Kompanie, an die Gewehre!
(Fotos: Lenhardt, K.)
Unsere 87er wieder daheim.
trou^A6 ^rrftfot!ne &einX vom blauen Simmel herab aus - r. Menschen. Ein Junge mit einem
$8^ feinen von der Mutter sorglich einge- ftrnn ®!iiinenftrauB und neben ihm steht eine junge ctn U?ers schaut auf eine Rose herab.
hi, o,1,flnoIT-n* eiLam Nachmittag und Marschmusik erfüllt } „fj1' ^ui^rschwenken und em Regen von Blumen: ?y,n am Morgen, und wir warten vor dem Gittertor durch das die Autos flitzen. Da kommt ^ Sr11 »fr ^ENge^. Langsam, schiebt sich ein Zug an ?Eang. Mädchen winken und rufen, und Nfukende Sande antwortet! stumm aus den Abteilfenstern, ^.m Signal. Die , Türen offnen sich. Das Gewehr in der E'.^b. fvrmgen die Manner auf das Pilaster. Und schon ;^?ncL,!i .die kleinen Szenen des Wiedersehens, die in sm.?«, ^"ikheit den Blumen ähneln, die nun überall die <xHro^e fihmucken. Da steht eine Gruvve Soldaten vor Ar“110 ein braunlockiger baumlanger ,?irhlien aus dem Straub, den ihm sein Kamerad binhalt Ein älterer Zivüist befestigt umständlich W des Gefreiten, um den die ganze
tirantthe Herstehl. Der Vater hat den Welkrieg mitgemacht.
^ird auch ein.Pferd geschmückt. Drüben neigt sich Eer der rungen. etwas ubernachtigt aussehenden, aber frisch und. froh gestimmten Soldaten über einen Kinderwagen. Das ^/°rne guckt em wenig erschreckt. Und natürlich sind auch mnge Madels da. Dort fallen zwei weiche Arme um einen Ausgestiegenen, er bekommt einen Kutz etwas unbeholfen: aber er ist ehrlich gemeint.
Drüben werden Pferde aus den Güterwagen über die Rampe geführt. Zwischen lauter Soldaten steht der kleine Junge mit seinem fest eingewickelten Straub. Und da gibt er. ihm denn einen der Unteroffiziere, und die teilen ibn wieder.mit zwei Leutnants. Aber eine Blume behält sich der kleine Mann. Die ist für Vati, sagt er sehr energisch, der tatsächlich dort um die Ecke kommt. Er bebt den kleinen Kerl hoch und sieht gar nicht die Rose, die er hoch üher sich m der Luit schwenkt.
Aus den Güterwagen schauen Soldatengesichter und Pferdekopfe. Auf dem Nebengleis rollt ein Zug nut Wagen und Geraten, mit ME.-Lafetten und Protzen, blumen- umkranzt. vorbei.
Ein Kommando. Aus der wilddurcheinanderstrudelnden Menge werden graue Kolonnen und Männer in Zivil, grauen und Kmder. die eine Gaffe bilden. Die Musik setzt em. Es leuchten die geschulterten Gewehre. Hälse recken .sich, und Taschentücher werden geschwenkt.
Die 87er kehren in ihre Garnison zurück. K. E.
Der Vater ist wieder da.
Am Wiesbadener Hauptbahnhof zur frühen Abendstunde. Vorhalte und Bahnsteige haben ihr Alltagsgesicht, das Verkehrsleben geht »einen gewohnten Gang.
Rur an den Sperren drücken und räkeln sich drei Buben in ihren berrgottsbesten Anzügen. Das fällt für einen Werkiagnachmittag auf. Eine Frau in ebenfalls nichtwerk- taglichem Kleid mit einem kleineren Wuschelköpfchen an der Hand steht in der Nähe der drei Trabanten. Offensichtlich
ho„~ Die Naffaulsche Familiengeschichtliche Vereinigung begann am Dienstagabend tm Kurhaus ihre neue Vortrags- reihe unter Vorsitz von Konrektor Rudolf Dietz. Zunächst wurde der unerwartete Tod von Studienrat Dr. Karl Hei - r vom Vorsitzenden unter. Anerkennung der Verdienste des Familiengeschichte besprochen. Sodann Dietz des 70 Geburtstages von Konrektor Wilhelm Wittgen (16. Okt.), indem er dessen langjährige Beziehungen zur. Vereinigung unterstrich und ihn als Ge- ^rt^taIskind feierte. Herr Ä i t t g e n bekräftigte dann seinen familiengeschichtlichen Sinn gleich praktisch dadurch, dab er für den verhinderten vorgesehenen Redner mit dem launigen und kernigen Vortrag einsprang: Mein Hei- matdorf .. ein Brunnquell deutscher Kraft, ffvd ^nun horte man eine typische Dorfgeschichte in. ihren Mokanten Gestalten. Bürgermeister, Lehrer, Pfarrer. Sveng- ", Schlüter. Saubrrt. Originalen, dab das Dorf Weyer bei Dberbrechen von den Jugenderinnerungen Wittgens an bis zur,, Gegenwart lebendig wurde als Baustein deutscher VolksgeMchte im klcmen. Man erfuhr, was aus Söhnen und Töchtern wurde, die dieser Generation entwuchsen, und ttaunte. welche gewaltige Volkskraft aus kleinen und kleinsten Verhältnissen emporstieg und bis in angesehene Stellungen und Berufe gelangte. Das 700 Einwohner umfassende Dorf wurde zum leuchtenden Beispiel kraftvollen Volkstums in verschiedenster Hinsicht und bewies, dab das Dorf als Brunnauell deutscher Kraft einen großen Faktor darstellt, der gar nicht genug betont werden kann. Die Zuhörer waren höchst interessiert non den Ausführungen des schlichten Redners, der mit grober Warme eine Fülle dörflicher Verhältnisse darbot.
— Neuerwerbungen heimatlicher Kunst in der Gemäldegalerie. Eine Ansicht von Bacharach, um das Jahr 1800, von Johann Ludwig Bleuler in Deckfarbenmalerei aus«
Theater • Kurhaus • Film j
Deutsches Theater. Mittwoch. 12. Okt.. 19.30—22.00 Uhr: ..Les vetits liens“; hierauf: „Der Liebhaber als Arzt." St.-R. D 6. — Donnerstag 13. Okt., 19.30 bis 21.45 Uhr: „Das Mädchen Irene." St. R. C 6.
Residenz-Theater. Mittwoch. 12. Okt., 20.00—22.30 Uhr: „Meine Schwester und ich." St.-Ä. A 3. — Donnerstag, 13. Okt., 20.00—22.00 Ubr: „Flitterwochen."
Kurhaus. Donnerstag. 13. Okt., 16 Ubr grober Kurhaussaal: Konzert. Leitung: Kapellmeister Ernst Schalck. Eintrittspreis: 0.75 RM., Dauer- und Kurkarten gültig. 20 Uhr grober Kurhaussaal: Konzert. Leitung: Kapellmeister Ernst Schalck. 1. Ouvertüre zur Over „Die Abenceragen" (L. Cherubini). 2. Adelaide. Lied (Ludwig v. Beethoven. 3. Ballettmusik aus „Les vetits riens" (W. As Mozart. 4. Halleluja aus dem „Messias" (E. Fr. Händel). 5. Ouvertüre zur Over „Die Jungfrau von Orleans" (A. Södermann). 6. Aquarellen, Walzer (Jos. Straub). 7. Melodien aus der Over „Tiefland" (E. d'Albert). 8. Deceniumsmarsch (L. Stasny). Eintrittsvreis: 0.75 RM.. Dauer- und Kurkarten gültig. 20 Uhr kleiner Kurhaussaal: In Verbindung mit der Mittelrheinischen Gesellschaft zur Pflege alter und neuer Kunsi: Lichtbilder-Vortrag Reg.- Baumeister Zichner: „Burgen. Schlöffer und Edelsitze int Rheingau." Eintrittsvreise: Rum. Platz: 1 RM., nicht- num. Platz: 0.50 RM.
Brunnenkolonnade. Donnerstag, 13. Okt.. 11 Uhr: Frühkonzert, ausgeführt von der Kapelle Otto Schillmger. Kurkarten gültig.
Scala-Bariet«. Alberi schort konferiert die große artistische Meisterschau mit Alvarez-Bros von der Scala. Berlin.
Film-Theater.
Walhalla: „Stärker als die Liebe".
Auf der Bühne: „Die 5 Solveigs".
Thalia: „Rote Orchideen".
Ufa-Palast: „Die vier Gesellen".
2.15 Uhr Kindervorstellung: „Tischlein deck dich!" Filmpalasi: „Heimat" mit Zarah Leander.
Capitol: „Liebling der Matrosen".
Apollo: (vivere) „Kehre zurück mein Mädel".
Urania: „Der verkannte Lebemann".
Luna: „Der unmögliche Herr Pitt".
Olympia: „Das lchte Sklavenschiff".
Union: „Easparone".
ßrt, wurde von der Gemäldegalerie des Nassauischen esmuseums erworben. Man blickt von Norden her in die Hauptstraße des Städtchens, in dessen Umgebung die Weinernte gerade begonnen hat. Im Hintergrund sieht man die gotische Wernerkapelle, die Burg Stahleck und die Pfarrkirche St. Peter; auf der linken Bildseite einen abendlichen Fernblick auf den Rhein. Von dem meist in Koblenz tätigen rheinischen Maler B, M a n s k i r s ch wurde eine Waldlandschaft erworben, die ein Motiv vom nördlichen Taunus darstellt und mit dem Namen des Künstlers signiert ist. Werke von Manskirsch waren bisher in unserer Galerie nicht vorhanden, so daß das neuerworbene Bild eine glückliche Bereicherung der Bestände heimatlicher Kunst darstellt.
— Vortrag. Im Rahmen der von der Reichsfachschast für das Dolmetscherwesen in der Deutschen Rechtsfront veranstalteten fremdsprachlichen Kurse hielt Dr. phil. Caspari am Dienstag in der Oberschule am Adolf-Hitler- Platz einen Vortrag über die „Geschichte des Walzers" in französischer Sprache. In ungemein fesselnder Weise verstand er seine aufmerksamen Zuhörer in das reizvolle Gebiet ein« zufiihren und den sprachlich ausgezeichnet formulierten Vortrag mit zahlreichen bonmots zu würzen. Viele und treffend ausgewählte Beispiele am Klavier, meist den Werken des Walzerkönigs Johann Strauß entnommen, machten das Gesagte besonders anschaulich und unterstützten das sprachliche Verständnis, um dessen Schulung es ja in erster Linie ging. Die Kursusteilnehmer gaben ihren Dank beifällig kund.
— Zuwendungen des WHW. und der NSV. sind zusätzlicher Art. In einem gemeinsamen Runderlaß des Reichsministers, des Reichsarbeitsministers und des Reichsfinanzministers wird darauf hingewiesen, daß die NS.-Volkswohl- fahrt und das Winterhilfswerk eine ergänzende und zusätzliche Fürsorge betreiben. Sie selbst tragen, so heißt es in dem Erlaß, die Gewähr, daß diese zusätzlichen Leistungen neben der gleichzeitig laufenden öffentlichen Fürsorge die Grenzen einhalten, über die hinaus gleichzeitige öffentliche Fürsorge ungerechtfertigt wäre; durch Zusammenarbeit mit der öffentlichen Fürsorge wird dies gesichert. Deshalb sind Zuwendungen der NS.-Volkswohlfahrt und des Winterhilfswerkes an einen Hilfsbedürftigen grundsätzlich als zusätzliche Leistungen zu den Leistungen der öffentlichen Fürsorge zu erachten und daher bei der Gewährung von Leistungen der öffentlichen Fürsorge außer Ansatz zu lassen. Dies gilt entsprechend auch für Zuwendungen der NS.-Volkswohlfahrt und des Winterhilfswerkes an Familienunterstützungsberechtigte.
— Reichsinnenminister billigt Ehrenanzeigen für Kinderreiche. Reichsinnenminister Dr. Frick hat durch eine neuerliche Stellungnahme die hohe Bedeutung und Förderung unterstrichen, die den kinderreichen erbgesunden Familien im Dritten Reich zuteil wird. Es handelt sich dabei um die Familien, denen das Ehrenbuch für Kinderreiche vom Reichsbund der Kinderreichen ausgehändigt wird. Der RdK. hatte angeregt, daß die Gemeinden die mit dem Ehrenbuch ausgezeichneten Familien durch Veröffentlichung ihrer Namen in der Presse in Form von Ehrenanzeigen Herausstellen möchten. Der Reichsinnenminister erklärt nunmehr, wie der Deutsche Eemeindetag bekannt gibt, daß nichts dagegen ein« Mwenden sei, wenn Gemeinden die Namen derjenigen Familien bekanntgeben, denen das Ehrenbuch für die deutsche kinderreiche Familie verliehen worden ist.
— Die Reifeprüfungen zu Ostern 1939. Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehuiw und Volksbildung hat einen Erlaß über die schriftlichen Reifeprüfungen zu Ostern 1939 herausgegeben, nach dem an den Oberschulen für Jungen, Naturwissenschaftlich-mathematischer Zweig, sowie an Aufbauschulen für Mädchen sämtliche Reifeprüflinae einen deutschen Aufsatz und eine geschichtliche oder erdkundliche Arbeit anzufertigen haben. Für den Aussatz sind 5% Stunden, für die andere Arbeit 4 Stunden Arbeitszeit zu bestimmen. Hinzu kommen zwei fremdsprachliche Arbeiten von je 3 Stunden Arbeitszeit. Die Auswahl ergibt sich aus den in der betreffenden Schule hauptsächlich betriebenen Fremdsprachen. Für die Reifeprüfungen an den Mädchenoberschulen,
die Mutter. Die Buben haben schon zum wer-weiß-wie« vielten Male nach der Ankunft des Zuges gefragt. Sie verlieren bald die Geduld.
Auf einmal braust ein D-Zug in die Halle. Das ist der Zug. den sie erwarten. Er bringt die Männer von den Arbeiten an der Westgrenze unseres Reiches. Mit Blumen geschmückt eilen die wetterfesten Gestalten dieser Arbeit gewohnten Männer der Sperre zu. an der sich mehr der Wartenden und Erwartenden angesammelt haben.
Da haben die Buben ihren Vater entdeckt. Ehe die Mutter es verhindern kann, stehen zwei der Buben oben auf dem Geländer, und der kleinste Dritte möchte sich am liebsten mit Kovf und Brust durch die Gitterstangen zwängen. Die Hande von drei Buben jubeln dem Vater entgegen, der verwirrt und mit Tränen in den Augen durch die Sverre kommt, auf die Frau und die Kleine zu. Der Mann spricht kein Wort. Die Frau reicht ihm den Mund: um den das unsagbare Glück einer herztiefen Zufriedenheit spielt: und als der Vater sich zu den stürmischen Drei und der solcher Stunde noch nicht gewachsenen kleinen Tochter niederbückt, da sagt die schlichte Frau das eine Wort: „Gott sei Dank, daß du wieder bei uns bist", und in ihm liegt der Dank all der Tausende, die von schwerer Schutzarbeit in den Frieden heimgekehrt sind.
Sechs Menschen verlassen int Glück den Bahnhof. Zwei der Buben vornweg, während brennend heiß dem quecksilbrigen Dritten die Frage auf den Lippen steht, ob in dem großen Koffer, den die Brüder tragen, nicht doch etwas ist, das der Vater ihnen mitgebracht. Dann wäre diesem Kind das Glück des Tages ganz voll.
Wir aber alle spüren das Friedensglück unserer Tage in jeder Begegnung._________________________________S.
Hauswirtschaftliche Form, sowie den Mädchenaufbauschulen wird nach dem Erlaß erstmalig erst Ostern 1941 die Reifeprüfung von den Schülerinnen abgelegt, die nach den Plänen der hauswirtschaftlichen Form au^ebildet wurden. Für die Schülerinnen, die schon 1939 die Reifeprüfung ablegen, bestehen daher die Bestimmungen der bisherigen dreijährigen Frauenschule.
— Die Leidenschaft des Rauchens und Trinkens brachte einen Einwohner aus Oberlahnstein vor die Schranken des Gerichtes. Er war bei einer Organisation mit den Kassengeschäften betraut. Hier vergriff er sich an Gelder, die für
Schnellkur bei Erkältung, Grippegesahr:
Man trinke kurz vor dem Zubettgehen möglichst heiß zweimal je einen Eßlöffel Klosterfrau - Melissengeist und Zucker mit etwa der doppelten Menge kochenden Wassers gut verrührt. Kindern gebe man die Hälfte.
Wer dieses ausgezeichnete Mittel erprobte, wird es bei Erkältungserscheinungen gern wieder anwenden. Lassen Sie sich nicht erst noch einmal von einem Anfall überraschen, sondern kaufen Sie noch heute Klosterfrau-Melissengeist. Sie erhalten ihn in der blauen Originalpackung mit den drei Nonnen in Apotheken und Drogerien in Flaschen zu 2.80, 1.65 und 0.90 Mk.
Bedürftige bestimmt waren. Die so unterschlagenen insgesamt 760 RM. setzte er in Rauchwaren und Alkohol um.' Für diesen groben Vertrauensbruch erhielt er unter Berücksichtigung seiner bisherigen Unbestraftheit und des Umstandes, oaß er den entstandenen Schaden wieder gutgemacht hat, wegen Untreue in Tateinheit mit Unterschlagung eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten und 50 RM. Geldstrafe.
— Unfälle der Straße. In der Parkstraße verlor der Lenker eines Lieferdreirades beim Ausweichen vor einem Radler die Gewalt über das Fahrzeug, streifte dabei den Bandstein des Gehweges und kippte um. Nachdem das Fahrzeug wieder aufgerichtet war, konnte der Fahrer, der nur Handprellungen erlitten hatte, seinen Weg fortsetzen. — In den Anlagen hinter der Dietenmühle, nach Sonnenberg zu, wurde ein Mädchen aus einer Kinderschar, die sich mit Weitwurf vergnügte, von einem Stein am Kopf getroffen. Mit einer blutenden Wunde brachte man das Kind ins Krankenhaus.
— Die Meisterprüfung im Damenschneiderhandwerk bestand Rud. T e b b e n, Wiesbaden.
— Wiesbadener Biehhofmarktbericht vom 11. Oktober. Auftrieb: 203 Kälber, 18 Schafe, 289 Schweine. Direkt dem Schlachthof zugeführt: 5 Kühe. Marktverlauf: Zugeteilt. Für 50 kg Lebendgewicht in RM.: Kälber: a) 65, b) 59, c) 50, d) 40. Sammel: b) 48—50, c) 32—45. Schafe: b) 42, c) 32, d) 22. Schweine: a) 59, b) 1. 58, b) 2. 57, c) 53, d) 50, g) 1. 58.
Wiesbaden-Biebrich.
Rückkehr unserer Pioniere. Arn Montagabend kehrte unser Pionier-Bataillon wieder in die heimatliche Garnison zurück. Die lange Kolonne der Wagen und Fahrzeuge war über und über mit Blumen geschmückt. Den Soldaten wurde durch die hiesige Bevölkerung ein freudiger Empfang bereitet.
Wiesbaden - Schierstem.
Ein voller Erfolg war die Altmetallsammlung, die von unserer SA. durchgeführt wurde. Aus allen Ecken und Winkeln wurde das letzte überflüssig Herumliegende Stück Eisen herausgeholt. Jetzt haben die SA.-Männer gründlich aufgeräumt und das Altmetall wieder der Neuverwertung zugeführt.
Erste Arbeit des WHW. Kaum daß das diesjährige WHW. richtig begonnen hat, hat auch schon schlagartig die Hilfe der unermüdlichen Betreuer eingesetzt. In kürzester
