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Nr. 221.

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Mittwoch, 21. September 1938.

Seite 4.

Ungarn zum Kampf bereit!

Die Slowaken geben nicht nach

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Prag, 20. Sept. Die Prager Öffentlichkeit tappt völlig ~ -- * Zensur iebr scharf gehandhabt wird,

mit groben weihen

Führern all die Jahre hindurch belog en und betr ogen worden ist, daß es verkauft und verraten wurde.

Zensur verhindert jede Stellungnahme.

manchmal auch reck persönlich-dogmati!

In größter Aufmachung und in schärfsten Kommentaren machen sich die ungarischen Zeitungen zu Wortführern der Be­lange ihrer Volksgruppe. Die ungarische öffentliche Meinung stehe geschloffen hinter dieser. Der „Peffer Lloyd" warnt die ■ Prager Verantwortlichen vor den Folgen eines leichtsinnigen und herausfordernden Vorgehens. 20 Jahre tschechischer Unterdrückung hätten die Ungarn in der Tschecho-Slowakei nicht zu zerbrechen vermocht. Sollte ihr Appell ungehört -er­hallen, dann würden die Magyaren der Slowakei in dem un­vermeidlich werdenden Kampf um das Recht ihren Mann stellen. „Pesti Hirlap" unterstreicht die unbeirrbare Entschlossenheit der Ungarn in der Tschecho-Slowakei. Wenn die Tschechen glaubten, durch Terror ihren Staat vor dem Untergang retten zu können, dann irrten sie sich Die Ge­rechtigkeit, nicht die Unterdrückung würde den Sieg davon­tragen.

Der neue europäische Musizierst:!

Das Ergebnis des VI. Internationalen Musikfestes zu Venedig.

(Sonderbericht für das „Wiesbadener T a g b l a t t".)

im Dunkeln. Da die Zensur erscheinen fast alle Blatter ..... - - — - - -

Lücken. Eigene Stellungnahmen fehlten ^bezeichnender- weite Die Zensur bat sie verhindert. Allenthalben herrscht größte Unsicherheit. Das Durcheinander wird von Stunde zu Stunde größer. Dre Stellung des Staatspräsi­denten wie auch die Dauer der gegenwärtigen Regiemng stehen im Mittelpunkt der Betrachtungen und Gerüchte. Man glaubt dah der grundsätzliche Widerstand des Hradschm gegen die Londoner Vorschläge nicht behauptet werden kann.

Gaskriegspsychose löst Panik aus.

Berlin 20 Sept. Wie dem „Deutschen Dienst" aus Prag gemeldet wird, hat es in der Bevölkerung größte Be­stürzung hervorgerufen, daß die V e r s o r g u n g der Zivilbevölkerung mit Gasmasken völlig ausgesetzt hat, weil die Fabriken .den Lieferungsver- pflichtungen nicht mehr nachkommen können. Der größte Teil der Bevölkerung sei daher ohne Gasmasken.

Da die Regierung durch eine Reihe von Verlaut­barungen eine gewisse E as k r i e g p s y ck> os e geschaffen hat. wirkt sich der Mangel an Gasmasken auf die Stimmung de^ Bevölkerung katastrophal aus. umsomehr, als sich die Gas­masken als sehr unzuverlässig erwiesen haben und z. B. die Stirnbänder oft schon bei der ersten Probe geriffen sind. So wurden am Montag in das Milttarhvspttal tn Prag sechs tschechische Soldaten mit schweren Vergirtungserschelnungen eingeliefert. Die Soldaten hatten tn der Prager staatlichen Prüfungsstation im.Easraum etne neue Serie von Militar- gasmasken ausprobiert. Die Qualität der Gasmasken fur die Zivilbevölkerung soll aber noch sehr viel schlechter sein.

Ein Kulturvolk!

Hussiten wollen den Geburtsort Adalbert Stifters in die Luft sprengen.

Linz, 20. Sept. Wie die „Volksstimme" aus OberpI an im Böhmerwalde von verläßlicher Sette erfahrt, wurden Cott am Montag Schule, Sparkasse, Postgebaude, Vankgöbaude und sogar das Böhmerwald-Museum und die Kirche nut Spreng­ladungen versehen. Wie die tschechischen Terroristen ganz öffentlich erklärten, beabsichtigten sie, falls sie gezwungen letn sollten, den Ort zu verlaffen, alle diese Gebäude in tue Lust zu sprengen und damit den ganzen Ort zu vern^ten. Das Böhmerwald-Museum birgt neben wertvollen Erzeugnissen sudetendeutscher Volkskunst auch zahlreiche wertvolle Stifter-Erinnerungen.

Budapest, 20. Sept. Ungarn wurde durch den Vertrag von Trianon eine besonders hohe Zahl von Volksangehorigen zu­gunsten der Tschecho-Slowakei geraubt, eine Wunde, die die Magyaren niemals verschmerzen konnten Die Forderung auf Rückführung dieses Volksteiles in das Heimat­land ist daher in allen Schichten der ungarischen Bevölkerung zu einer Herzenssache geworden. Dies fand beraten Ausdruck in den Kundgebungen nach der Rede des Duee in Triest bei denen die demonstrierende Bevölkerung Reichsver- wefer, Führer und Duce immer wieder hochleben liest.

Schon im Anschluß an die Nürnberger Schlußrede des

Bereit rum Kampf für die Heimat: ... ..

Einsatz gemustert. ___________________

Das VI. Internationale Musikfesizu Venedig war aus- oe,eiibnek geeignet, die Grundlinien dieses neuen Stils klar werdm zu lassen. 3m Vordergrund stand naturgemäß die Uingere Haltenii-he Komponistengeneratton.

erster Linie sei dabet der leider verstorbene Etovannt S a lv i u cci genannt, dessen Jntroduzione. Passacalia e finale die stärkste geistige Durchdringung und Vertiefung des formal episodenhaften musikalischen Geschehens zeigt. Bei Mario Pilatis Konzert tn C-dur für Orchester be­merken wir im Gegensatz zu ihm eine fast bis an die Grenze getriebene ll^ekümmertbeit. die besonderen Wert auf volks­tümliche Thematik legt (Rondo all- Ttrolese) und au6eme gewisse laienhafte Note nicht verichmaht. Der Resprghi- Schüler Gianluca Tocchi übertragt in seinen drei Stucken für Orchester (Variationen. Tanz. Ositnato) den illustra­tiven Farbsinn seines Meisters sehr elegant und nut einem gewissen Anklang an Tschaikowsky und Ravel auf. die neue absolute Ausdruckswelt, während Giuseppe Rosati, s Sonata für Orchester viel kunstgewerblich virtuosen Witz und Klangsinn entwickelt. Von der alteren Generation brachte Adriano Lu al di mit der Suite ..Samnium' drei sehr abgerundete und sicher gearbeitete Landschaftsstudlen seiner engeren Heimat zu Gebar. -.Frankreich war auf rein orchestralem Gebiet nur durch Jaaues Jbert vertreten. beRe» ^Capriccio" dis ganze romantische Klarheit und geist-

Prag, 20. Sept Entgegen den von tschechischer Seite ver­breiteten Nachrichten, daß die Slowakische Volkspartei unter Abschwächung ihrer bisherigen Forderungen in die Prager Regierung eintreten und dadurch die bisherige Politik Prags stärken wolle, wird jetzt bekannt, daß die Slowakische Volkspartei unbedingt auf dem Boden des Pittsburger Vertrages steht und seine Erfüllung fordert

Unter dem Vorsitz des Wgeordneten T i f o fand in Preß­burg eine gemeinsame Beratung der Abgeordneftn und Sena­toren der Partei statt In einem über die>e Sitzung ausge- a ebenen Bericht wird erklärt, daß die Slowakische Volkspartei unerschütterlich über den nationalen slowakischen Interessen wache und auch in schlimmsten Zeiten vorbereitet sei, das Volk zur siegreichen Sicherung seiner nationalen Existenz zu fuhren. Der Bericht fordert die Slowaken auf, unter allen Umstanden würdige Besonnenheit zu wahren und sich nicht tauschen zu laffen. Es wurden folgende Forderungen aufgestellt: 1. Volle Respektierung der Eigenart des slowakischen Vol­kes und der slowakischen Sprache, 2. Sofortige und end- gültige Lösung der slowakischen Frage aus der Grund­lage des Pittsburger Vertrages und des letzten parlamentarischen Antrages der Slowakischen Volksparlei mit einem gesetzgebenden Landtag für die Slowakei.

Abschließend wird erklärt: Wir geben der Überzeugung Ausdruck, daß letzten Endes ein gutes Verhältnis Zwischen

Paul Dukas gewidmete gehaltvoll-edle zweite Stre.ich- guartett des Rumänen Stan Eolestan sowie auf das Klamer- trio Alfredo Casellas hingewiesen roerben, bas tn ferner klaren Linienführung, seiner gesangvollen Cellokanttlene und der Reife der Farbgebung den erfahrenen Könner verrat, Eine Sonatine für Klarinette und Klamer des.Polen Antoni Zsalowski beläßt dem neuen Stil eine gewisse Chopwsche Melancholie und überzeugt durch die musikanttsche Frnche des abschließenden Allegros. während die Proben einer west; lich orientierten japanischen Kammernmsik besonders bet Bonya Koh weniger an Japan als an Mac Dowell erinnern. Auch hier gab es mit der Sonate für zwei Klaviere, des Holländers Willem Pijper ein Zeugnis rein konstruktiven Denkens, das mit synkopierten Jazzelementen durchsetzt tit und mit seiner unorganisierten. Klanglickkett scharfe Gegner­schaft fand. Immerhin ist bei diesen italienischen Muslksesten die Tendenz bemerkenswert, auch dem Experiment seinen Spielraum zu laffen und aus dem Gegensatz zu lernen.

Aus dem Geiamtiabmen. fielen zwei aullockernde Veran­staltungen heraus, einmal eine Ballettvorfuhrung des Kgl. Opernhauses in Äom. die 'm Park der Villa von Stra den venezianischen Meistern des 16. und 17.. JMhunderts von Picchi bis Vivaldi gewidmet war. und ein Rückblick auf die Musikentwicklung der letzten 30 Jahre, der durch die ver­geistigt ftaiffinnige, Dtrigenten-Personlichkett. Bernardino Molinaris mit dem Orchester der Kgl. Accademte S. Sicifta zu Rom besonderes Gewicht erhielt. Das fast keine Abstän­dige Orchestermusik umfassende. seltsamerweise Richard Strauß übergebende Programm gipfelte nach den beiden Studien aus Busonis Over ,,Dr Faust" und Resplghis eftel.- vollen „Fontane di Roma" in der feinsinnigen PasioralstlN'- mung des Balletts Laphnus und Chloe" von Ravel sowie in Stravinskys von Molinari mehr auf Klang, als °m Harle Rhythmik gestellten „Sacre du Printems". Die überall sehr gehaltvolle Ausführung sah nebelt bem Genannten Orchester aus Rom zumeist das ausgezeichnete «Orchester des Theaters La Fenier am Werk, in dessen Führung, sich der ungemein bildsam bewegliche Grieche Dimitri Mitropolos. der zu­kunftsreiche Venezianer Nino Sanzogno und der wlrkunLL sichere Rundfunkdirigent Armando la Rosa Parodi teilten. Bei nicht immer starkem Besuch nHmendie Zuhörer leb­haften Anteil, wobei manchmal auch rech: harmlose Merke stärkeren,, offenbar persönlich-dogmatischen Widerspruch fani>9Hs Eesamterscheinung botdas Fe» Me beaMche Fülle von Anregungen und zeigte etn burchschnittlich sehr erfreu­liches künstlerisches Niveau, das.tmJBetmn mit dem unerhör­ten Reiz der Stadt diese Tage in Venedig zu einer bleiben­den (Erinnerung macht. Dr, «ans-M»r>,io *

Führers hatte Graf Esterhazy, der Vorsitzende der Ver­einigten ungarischen Partei in der Tschecho-Slowakei, diese Forderung auch zur eigenen gemacht und diegesamte ungarische Presse hatte sich lebhaft für die Belange ihrer Volksgenossen eingesetzt. Der „Pester Lloyd" hatte gesagt, eine Ver- nachläffigung der Rechte der ungarischen Volksgruppe und etne Mißachtung ihrer moralischen, historischen und materiellen Interessen würde sie berechtigen, den Kampf mit allen Mitteln und bis zur Erfüllung dieser berechtigten Forderung auizu- nehmen. Mit den militärischen Maßnahmen der Tschechen auch an der ungarischen Grenze und nachdem zahl- reiche Flüchtlinge davon berichtet haben, daß der tschechische Mob die gleichen Brutalitäten wie gegen öte Sudetendeutschen auch gegen die Angehörigen der ungarischen Volksgruppe ver­übt sind die Forderungen der ungarischen Blätter von Tag zu Tag dringlicher geworden. Immer wieder wird geltend ge­macht daß auch die Ungarn in der Tschecho-Slowakei das seinerzeit von Wilson" verkündete Selbstbestimmungsrecht niemals auszuüben die Möglichkeit gehabt hätten. Nach 20 Jahren seien sie gezwungen festzustellen, daß die tsche.chnchen Machthaber niemals die Interessen der Volksgruppen, sondern immer nur die Ziele des sogenannten tschechischen National­staates im Auge gehabt hätten, dessen verfehlte Politik die Tschecho-Slowakei zu dem Krebsgeschwür Europas gemacht habe.

Tschechen und Slowaken und damit eine Stärkung des tschecho­slowakischen Staates im Innern und nach außen erreicht wird. Wir wollen ein freies und zufriedenes slowakisches VE, eine autonome und glückliche Slowakei, eine konsolidierte Tschecho­slowakische Republik.

Wie verlautet, werden sich die slowakischen Abgeordneten Tiso und Sokol unverzüglich zu Verhandlungen nach Prag be- geiben. _____

Jagd auf SDP.-Amtswalter.

Aussig, 20. Sept. Die Verhaftungen u n d Ver­schleppungen der Amtswalter der Sudetendeutschen Partei und FS.-Männer werden in ganz Nordwestbohmen fortgesetzt.

In Böhmisch-Leipa wurde der Jungturner F ueh r ich von der Polizei verhaftet und mißhandelt. In Puerstem, einer kleinen Ortschaft an bei (Eger, mürben. 12 Sm.ts» walter und FS.-Männer, barunter der Ortslette.. verhaftet und in rohester Weise mißhandelt- Bei dem Begräbnis der am 13. September den tschechischen Mördern zum Opfer gefallenen Sudetendentschen aus Wartha wurde die Teilnahme nur den engsten Verwandten .gestattet, aber auch diese mußten in einem A bst and von s uns Schrik- ten unter starker Bedeckung der Gendarmerie mit schußfertigem Gewehr hinter den Särgen herschreiten. Aus Joachimsthal und auch aus anderen Orten wird ge­meldet, daß den Sudetendentschen das Radiogerat beschlag­nahmt wurde. _______

-volle Beweglichkeit desfranzösischen Temperaments ienfeits des Impressionismus atmet. Der Sudftawe Josip Sla­ve n s k y überdeckt in feiner.Musik für Kammerorchester das schöne nationale Kolorit seiner Heimat wieder durch von den Hörern abgelehnte konstruktiv-experimentelle Zuge atonaler Art. während der Engländer William Walton mit seinem etwas breit angelegten, sehr.klangvollen Konzert für Viola und Orchester den neuen Stil noch stellenweise romantisch unterbaut. .... ,

Auch auf die außereuropäische Welt fielen einige Streiflichter: hier hörte man das zweite Klavier­konzert des Amerikaners Leo Sowerby. eine beinahe jungenhaft unbekümmerte, gleich».lls der virtuosen Tanz­musik verpflichtete Arbeit mit einem arabeskenhaften, langsamen Satz. Der Brasilianer Hettor Villa Lobos trat mit feinem Bachianas Vrasileiras hervor, einem interessanten Zeugnis des Willens zu einer Art eige­nen auf alte Volksmusik zuruckgehenden Musikstil. bei dem nur die Verwandtschaft mit dem Werk Johann Sebastian Backs nickt ganz überzeugen will. Deutickland war auf orchestralem Gebiet nur durch Paul Hindemiths Ballettsuite Nobiltsiim Disione" vertreten, die Szenen aus dem Leben des heiligen Franz von Assisi darstellt..

Sehr zahlreich waren tn Venedig die Werke mit ^Gesang für Orchester b.zw Klavier, von denen der S.ramo e sirancis Poulene mit Seinen neuen lyrischen Stucken für xenor und Klavier über Gedickte von Paul Eluard an erster Stelle Benannt sei Zeugnissen eines ungemein delikaten und Wten lyrischen Fuhlens, das stark von der Sonderform der. Chan­sons französischer Prägung beeinflußt ist. Der Schwerzer Konrad Sei gab.mit seiner Kammerkantate über Sonette von Luise L a b 6 für Sopran und Kammerorchester,..trotz per durch die Folge von sieben Sonetten gebotenen Einförmigkeit eine neue Probe seines gewäblt-ästbetisierenden Kunst- willens während die Italiener bald rhapsodisch operntzaft (Ettore Desderi. 87. Psalm), bald mehr antikisierend, pml- modierend (E. F. Chedinr. Buch der Weisheit und Kapitel 1- der Apokalypse für Mezzoiopran und Kammerorchester) ober halladenhaft-virtuos (Eino Marinuzzi, 2 lyrische Dichtungen nach Hugo Batti für Bariton und Orchester) hervortraten.

Auch bis Gebiet der reinen Kammermusik war mehrfach berücksichtigt. Hier darf der D e u.t s ck e Wolfgang 8 o 11- nei gerühmt werden, bellen zweites Streichauartett dank Seines hohen künstlerischen Ernstes seiner ausgezeichneten und doch eine erfreuliche musikalische. Frische nicht überdeckenden kontrapunktischen Arbeit und seiner geschmackvoll bistottsie- renden Klanggebung einen verdienten und bemerkenswert einhelligen Erfolg errang. Von den weiteren ZeugniSScii | dieser Kunstgattung muß noch auf das der Erinnerung an

Die zumal auf den Internationalen Musikfesten Baden-Baden )ich ankündigende Neubildung, eines gesamt­europäischen Mmikideals bat in letzter Zett immer bestimm­tere Formen angenommen. Nack dem Abflauen des neu» romantisch-dekorativen Virtuosentums und der verfeinerten Klangwelt des Impressionismus..stehen wir beute vor einem Stilbild, das durch mancherlei häufig rem konstruktive Ver­suche vorbereitet wurde und das letzt auf dem \ I. Inter­nationalen Musikfest zu Vendig fast rem. in Erscheinung trat. (Es bandelt sich dabei um einen Musikwillen, der zum ersten Mule wieder die Schranken eines l'art-vour-l art-Stand- vunktes niederzureißen bestrebt ist. und eine ungezwungene Freizügigkeit des Musizierens amtrebt. die ohne weltan­schauliche Belastung und ohne programmatische Neben­absichten sich rein abiolut als tonendes unb „tn Form ge­brachtes Spiegelbild eines neuen Suhlens gibt.

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