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Nr. _ _ „ _ Wiesbadener Tagblatt____________________ Freitag, 9. September 1938.

Der Kampf gegen die Preffelüge.

Jüdische Drahtzieher und Deutschenhasser vergiften den Frieden.

Eine Rede Dr. Dietrichs.

Auf dem Parteikon greß hielt Reichsleiter Reichspressechef Dr. Dietrich eine große Rede über das Thema ,^Kampf gegen die P r e s s e l ü g e". Der Reichsleiter führte dabei u. a. aus:

3u den großen politischen Problemen, die die Völker be­schäftigen, ist in den letzten Jahren ein neues hinzugekommen: Das Problem der Presse. Man war es bisher gewohnt, die Presse zu lesen, aber nicht, sich mit ihr selbst als einer Oen Frage zu befaßen. Das ist heute anders geworden.

; zuvor hat das Wirken der Presse so unmittelbar in das politische Geschehen der Zeit eingegriffen, niemals bisher hat die Presse als Faktor der internationalen Politik die Geister in einem solchem Ausmaß beschäftigt, wie wir es heute erleben. Das politische Geschehen der letzten Jahrzehnte und die Aufklärung über dieses Geschehen sind so eng mit der Presse verknüpft, daß die Fragen nach der Daseinsberechtigung und den Wirkungsgesehen der Presse tief in das Bewußtsein der Maßen gedrungen find.

Die Bedeutung der Presse im internatio­nalen Leben ist durch die phantastische Entwicklung des modernen Verkchr- und Nachrichtenwesens in starkem Maße gewachsen. Das Wunder der modernen Nachrichtenorganisation, deren Träger die Preße ist, hat die Menschen des Erdballs einander näher gerückt. Wenn heute die Menschen fast alle gleichzeitig von dem erfahren, was in der übrigen Welt ge­schieht, wenn heute alle gleichzeitig über die gleichen Ereigniße und Entwicklungen nachzudenken vermögen, dann kann man ermeßen was diese den Menschen früherer Epochen kaum faß­bare Möglichkeit dem Fortschritt der Menschheit gegeben hat.

Aber für fast alle großen Erfindungen und Fortschritte, die der Menschheit Segen brachten und ihr den Weg bahnten zu neuer Stufe der Entwicklung, hat sie auch ihren Preis zahlen müßen. Das gleiche Nachrichtennetz, das über die Welt gezogen wurde, um die Wahrheit zu verbreiten, kann auch der Lüge dienen, wenn es verantwortungslos mißbraucht wird.

Die ungeheuerliche Gefahr der Presselüge.

Und darum ist die Bekämpfung der Presselüge eine der allerdringlich st en und allernotwendig st en Aufgaben, ein Werk der Selb st Verteidigung aller Völker und des Schutzes der menschlichen Kultur. Man hat die ungeheuerliche Gefahr der Preßelüge in der ganzen Größe ihrer Bedeutung bisher deshalb verkannt, weil die Preße als die Beherrscherin der öffentlichen Meinung in eigener Sache Partei ist, wo sie hätte Richter sein müßen. Die Preßeluae oder, Falschmeldung ist deshalb so gefährlich, weil sie infolge der "psychologischen Aufnahmebereitschaft der Maßen für das gedruckte Wort suggestiv geglaubt wird, und zweitens weil sie lawinenartige Wirkungen im Gefolge hat, die durch keine nachfolgende Berichtigung mehr ausgelöscht werden können.

Das nationalsozialistische Deutschland hat im Verein mit dem faschistischen Italien den Finger an diese offene Wunde am Körper der zivilisierten Völker gelegt. Wir haben den Kampf gegen die Hydra der Nachrichtenfälschung und der Pressehetze ausgenommen und laut und vernehmlich unsere Stimme er­höhen, um auf dem Gebiet des Preßewesens international den Weg zur Vernunft und zur Verständigung anzubahnen. Der Führer hat am 20. Februar dieses Jahres von der Tribüne des Deutschen Reichstages herab der Pressehetze und Verleum­dungsfreiheit in der Welt den Kampf angesagt und den Re­gierungen zugerufen, den Vertrieb von solchen Zeitungen zu beseitigen, die auf die Beziehungen von Staaten schlimmer wirken, als es Gift- und Brandbomben zu tun vermöchten. Und ich konnte in meinen Ausführungen vom 7. März 1938 vor den Mitgliedern des Diplomatischen Korps und den Ver­tretern der ausländischen Preße positive und konkrete Vorschläge zur Eindämmung der Lügenflut im inter­nationalen Preßeleben machen.

Ich habe dabei die Auffassung vertreten, daß die gleiche Presse, die heute die Völker gegeneinander hetzt, im Zusammen­leben der Völker geradezu Wunder wirken könnte, wenn nicht nur üher den Frieden geschrieben, sondern in den Zeitungen selbst Frieden gehalten würde. Und was hat die Welt der Demokratie auf unsere Anklagen und Vorschläge geantwortet? Wie haben die Staatsmänner, die Regierungen, die Zeitungen — die Wortführer der öffentlichen Meinung — in den angeb­lich freiesten Demokratien der Erde auf den Appell eines Preßefriedens reagiert? Wie war das Echo unserer — man möchte sagen — wahrhaften Posaune des Friedens in den Ur­ländern der Demokratie und bei den Erhpächtern der inter­nationalen Moral?

Während die Preße der autoritär regierten Staaten im erfrischenden Tone ihre Zustimmung zu erkennen gab und überaus zahlreiche private Schreiben und Äußerungen den tiefen Widerhall unseres Appells bei allen anständigen Menschen erkennen ließen, hüllte sich die L ü g e n p r e s s e, die uns sonst jedes Wort im Munde herumzudrehen pflegt, in Schweigen. Man murmelte etwas von einem selt­same« Preßechirurgen und von meiner Rede als einem „Auswuchs der Nazi-Mentalität". Aber bis heute hat sich keine ernsthafte Stimme in der internationale» Preße er­hoben, die unsere Anklagen hätte widerlegen können.

Gewiß, eine Reihe von internationalen Berufsverbänden der Journalisten und Verleger hat Resolutionen gefaßt, Resolutionen, die moralisch und in der Theorie lobenswert sind, aber in der Praxis versagen, und sie müßen versagen, weil dieses Problem nicht in der Welt liberalistischer Willkür, sondern nur in der Sphäre politischer Verantwortung gelöst werden kann.

Widerlegbare und unwiderlegbare Lügen.

Auf Grund unserer jahrelangen Beobachtungen laßen sich die mannigfachen Arten der Presselüge zunächst in zwei Hauptgattungen gliedern, in die Gattung der widerleg­baren Lüge und in die der unwiderlegbaren Lüge oder Motiv- Lüge. Die widerlegbare Lüge, also die plumpe Fälschung und freie Erfindung eines Tatbestandes, wird von vielen Leuten weniger gefährlich angesehen, weil — wie sie sagen — Lügen kurze Beine haben. So schrieb mir ein be­kannter amerikanischer llniversitätsprofessor in einem offenen Brief — den er, nebenbei bemertt —, auf einem Nachmittags­gottesdienst in Buffalo verlas, bevor er an mich abging —, daß es der Wahrheit gche wie dem Gelds. Nach dem Greshamschen Gesetz setze gutes Geld das schlechte außer Kurs. Und genau so werde die Wahrheit letzten Endes auch die Lime vertreiben. Leider wird diese harmlose Theorie des Herrn Professors von der Praxis Lügen gestraft. Widerlegbare oder plumpe Lügen qÄeften nämlich nach dem psychologischen Erfahrungsgrundsatz, bra fceebte alten Sätetner kannten und von dem sie sagten:

„semper aliquid haeret!" „Etwas bleibt immer hängen!" In die Sprache der Presse-Praxis umgesetzt, heißt das: „Die Lüge ist schneller als ihr Dementi."

Der unwiderlegbaren oder sogenannten Motiv- Lüge liegt ein an sich richtiger Tatbestand zugrunde. Aber er wird durch die Fälschung der Motive zu einer noch gefähr­licheren Unwahrheit, weil man ihr oft nur schwer mit Gegen­beweisen beikommen kann. Ein Beispiel: Daß Öfter- r e i ch sich dem Reich angliederte, ist eine unwiderlegbare Tat­sache. Sie dem in der deutschen Geschichte unbewanderten Zeitungsleser als heimtückischen Überfall zu melden und als brutale Vergewaltigung zu schildern, ist eine Lüge, die sich lange aufrechterhalten läßt, wenn der Leser nicht Gelegenheit hat, sich persönlich von ihrer Unrichtigkeit zu überzeugen.

In diese Kategorie gehört auch die Lüge, die man nicht dementieren kann, und zwar deshalb nicht, weil das Dementi nach anderer Seite hin größeren Schaden anrichten würde als der, den die Lügenmeldung selbst hervorruft.

Die diplomatische Presselüge ist auf die Ver­giftung der politischen Atmosphäre gerichtet, in der inter­nationale Verhandlungen stattfinden. Man will diese stören oder vereiteln, ehe sie überhaupt begonnen haben.

Wir haben ein typisches Beispiel dieser Art erlebt, als Lord Halifax' Besuch in Berlin bevorstand. Wenige Tage vor der Abreise ließ ein Londoner Abendblatt die Bombe platzen, die alles üher den Haufen werfen sollte. Sie schickte ihren „diplomatischen" Korrespondenten vor, dessen Name zwar schamhaft verschwiegen wird, den aber doch jeder kennt. Es ist Herr Poliakoff, ein Ostjude, in der internationalen Presse als „Augur" bekannt. Er war es, der den angeblichen deut­schen Durchmarschplan durch die Schweiz in die Welt setzte, der genau über deutsche Absichten auf Kolonien anderer Staaten Bescheid wissen wollte, der die deutschen Befestigungen in Nordafrika erfand. Diesmal verwechselte er Krieg mit Diplomatie. Er veröffentlichte genaue Einzelheiten üher die angebliche deutsche Absicht, einen Kuhhandel abzuschließen. Daneben aber wurde mit zweideutigen Worten das deutsch­italienische Verhältnis derart berührt, daß der Eindruck ent­stehen mußte, England wolle die Zerstörung der Achse Berlin- Rom in der Wilhelmstraße durch eine deutsch-englische An­näherung erreichen.

Die innerpolitische Zermürbungslüge, die sich tagein, tagaus in immer neuen Verleumdungswellen vom Ausland her über uns ergießt, ist bemüht, den Nachweis von Zerwürfnissen innerhalb der Regierung, der Partei, der Wehr­macht oder untereinander zu erbringen. Dem deutschen Volk und der Welt soll vor Augen geführt werden, daß die nationalsozialistische Macht nicht festgefügt sei, daß die Welt kein Vertrauen in die Stabilität des Reiches haben könne, daß Deutschland kein verhandlungsfähiger Partner sei. Er­innern wir uns der tollen Phantasie Meldung en dieses Jahres über revolutionäre Besetzung der Wilhelmstraße oder Revolten in Stolp und Allenstein, von der Flucht deutscher Generale ins Ausland, von Bürgerkrieg, von Massenoer­haftungen, von Mord und Totschlag überall. Und das ausge­rechnet vier Wochen vor der größten politischen Dokumentie­rung der Einheit der Nation, vor der Begründung des Groß- deutschen Reiches.

Praktische Wirkungen der Lüge.

In der letzten Zeit beschäftigt sich diese Lügenart vor­wiegend mit angeblichen wirtschaftlichen und sozialen Schwie­rigkeiten in Deutschland. So schreibt beispielsweise die französische Zeitung,,Oeuvre" vom 21. Mai 1938: „In Deutsch­land erhält man Weißbrot nur dadurch, daß man schwarzes Brot mit Chlor behandelt. Da dabei immer etwas Chlor im Weißbrot zurückbleibt, sind unter der Bevölkerung zahlreiche Fälle von Vergiftung vorgekommen."

Wie die praktische Wirkung derartiger, uns geradezu blödsinnig erscheinender Meldungen ist, ersehen wir daran, daß in der tschechischen Stadt Pardubitz tatsächlich Glaskästen angebracht worden sind, in denen Brot ausgestellt wurde, dem bei der Herstellung Sand und Dreck beigemengt

war. An den Glaskästen war zu lesen: „Dieses Brot stammt aus dem Dritten Reich. Solchen Dreck müssen die Deutschen

Die amerikanische Zeitschrift „Ken", Chikago, vom 16. Juni 1938 verhöhnt den deutschen Arbeiter wie folgt:

„Die Korken seiner Bierflaschen sind aus Kartoffelschalen erzeugt. Bald wird es „Wicking-Eier" geben, die nie ein Huhn gesehen haben, sondern aus Fisch hergestellt sind. Das einst berühmte Gebäck, das er vor 1932 aß, schmeckt jetzt wie Seiden­papier. Gewöhnlich ißt er zweimal täglich Knödel, sie liegen ihm schwer im Magen und geben ihm die Überzeugung, daß er

Die tschechische Zeitung „Lidove Noviny" vom 16. 1. 1938 entstellte einen Artikel der „Times" über die Kehrseite der Medaille des deutschen Vierjahresplanes folgendermaßen:

„Den Männern ist es erlaubt, sich nur ein Hemd im Jahre zu kaufen und sich nur viermal im Monat zu rasieren. Eine Frau darf nur fünf Paar Strümpfe int Jahr haben."

Signale für die Hetzer.

Auch von einer anderen Spezies, der sogenannten militärischen Presse lüge, haben wir in diesem Jahre zahlreiche Beispiele erlebt. Wie das bekannte Ungeheuer von Lochneß taucht bei diesen Hetzkampagnen immer wieder der berühmte deutsche Reichswehrgeneral auf, der Dokumente preisgibt oder kriegslüstern imperialistische Ziele der uner­sättlichen Pangermanisten enthüllt. Diesmal war es General Reichenau. „News Chronicle" bringt in sensationeller Form den angeblich wörtlichen Bericht über eine Vorlesung eines der höchsten deutschen Offiziere vor einer Gruppe von Partei­führern über maßlose imperialistische deutsche Zielsetzungen im Zusammenhang mit dem Spanienkrieg.

Das war das Signal für eine Hetze gigantischen Ausmaßes. Indem man dem deutschen General unterschob, eine Reihe europäischer Nationen als Opfer deutscher Raubgelüste erklärt zu haben peitschte man Furcht auf vor dem deutschen Ungeheuer und damit Haß gegen das deutsche Volk. Und wieder einmal hatten die Drahtzieher ihr Ziel erreicht: Aus einem Nichts, aus einer plumpen Lüge wurde eine Welt­hetze gegen Deutschland entfesselt, die wochenlang in den Zeitungen aller Kontinente ihr Echo fand.

Und wo liegt die vermutliche Quelle? Man schreibt sie mit einem großen Maß von Wahrscheinlichkeit dem Juden Singer zu, Chefkorrespondent des Brüsseler „Soir", des Pariser „Jntransigeant" und des Londoner „News Chronicle", dem ehemaligen Leiter der Wiener Hetzpropagandazentrale, der jetzt an anderer Stelle fein Handwerk betreibt.

Den ersten Preis im Lügenwettbewerb dieses Jahres aber müssen wir mit Abstand der politischen Großlüge vom 21. Mai d. I. zusprechen. Hier ließ die Presselüge Armeen durch Mitteleuropa marschieren, um aus der Tat­sache, daß sie nicht marschierten, Deutschland in den Augen der Welt nachträglich eine politische Niederlage anzudichten. Man behauptete in aller Welt mit einer Dreistigkeit ohne­gleichen, Deutschland habe infolge der diplomatischen Proteste und Aktionen von London und Paris und infolge der ent­schlossenen Haltung Prags nachgegeben und deshalb seine Sol­daten wieder nach Hause geschickt. Tatsache ist, daß der Führer, der sich auf dem Obersalzberg mit ganz anderen Dingen beschäftigte, von seinen angeblichen militärischen Maß­nahmen erst durch die Presse erfuhr. Aber diese Lüge vom 21. Mai wird noch heute geglaubt.

Das ist die Lüge als unmittelbares Werk, zeug der großen Politik, die ftrupellose außen­politische Regie-Lüge, die zu den furchtbarsten Folgen führen kann.

Eine besondere, allerdings mehr erheiternde Abart der Presse­lüge ist die Notlüge, die man in Anwendung bringt, um die Welt mit starken Worten darüber zu täuschen, wie schwach einem geworden ist. Diese Art von Lüge sehen wir gegen­wärtig vor allem in den roten Heeresberichten aus Spanien vertreten. So etwas hat es auch schon im Weltkriege gegeben.

Die hemmungslose Mobilmachung des Hasses.

Aus einer anderen Perspektive kommt die reine Greuel- ILge, die hemmungslose Mobilmachung des Hasses und der menschlichen Leidenschaften. Sie verbreitet Abscheu und soll auf die Gemüter wirken. Diese Art der Lüge wurde im Weltkrieg aus der Taufe gehoben und ist seitdem nicht mehr vom Schauplatz der politischen Ereignisse abgetreten. Zur Zeit tobt die politische Ereuelhetze wieder besonders stark gegen Deutschland. Eine kleine Blütenlese aus diesem giftigen Sumpf möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

Die tschechische „Narodny Politica" vom 10. August 1938 chreibt unter der Überschrift: „Wird in Deutschland Hunde- ett zu Explosivstoffen verarbeitet?" Mit einem kleinen Frage- j eichen dahinter folgendes: „Nach einer Meldung der Kopen­hagener Zeitung „Dansk Arbeidje" ist in der letzten Zeit die Ausfuhr fetter Doggen aus Dänemark nach Deutschland in überraschenden Maße gestiegen. Die Hunde kauft eine große deutsche Fabrik in Husum. Es war jedoch nicht möglich, den genauen Zweck der genannten Käufe festzustellen. Es wurde bloß festgestellt, daß man in dieser Fabrik aus den Hunden Fett gewinnt, das bann weiterverarbeitet wird. Es liegt jedoch dann die Vermutung nicht fern, daß dieses zur Er­zeugung von Clycerin für Explosivstoffe verwendet wird, wie dies im Weltkrieg der Fall war."

Hier sehen wir die berüchtigte Kriegslüge von der deutschen Leichenfabrik, mit der man den Haß der ganzen Welt gegen uns aufpeitschte, mitten im Frieden bereits von neuem auftauchen.

Wie hier die Zusammenhänge sind, erkennen wir aus der Moskauer Presse, wo wir bereits im Juli d. I. Seien konnten:

„Nachts um 12 Uhr müssen sich die deutschen Hausfrauen verstohlen auf den Weg machen, um noch ein Stück von einem Kadaver zu erhalten. Die Zahl der Hunde bei Trier hat ab­genommen."

Auch die bekannte Bazillenlüge ist wieder auf dem Marsch. Lickham Steeb, der als einer der übelsten Deutschen­hasser seit Jahrzehnten bekannt ist und schon 1915 als Haupt­schriftleiter der „Times" das infame Gerücht in die Welt setzte, daß Wilhelm II, die Ermordung des Erzherzogs Franz Ferdinand in Serajewo veranlaßt hatte, verbreitete bereits im Jahre 1934 in der Zeitschrift „Nineteenth Century", Lon­don, bas Gerücht, Deutschland plane im Falle eines Krieges Paris und London durch Bazillen zu verseuchen.

Als Unterlagen bezeichnete Steeb geheime Dokumente, die roieber der berühmte „Höhere Reichswehrgenerak" preisgegeben habe. Damals schrieb eine französische Zeitung triumphiernd. „Jetzt wissen wir auch, woher die Typhusepidemie im Jahre 1934 kam."

So geht die Lüge um die Welt!

Und so wie hier lügt uud hetzt die jüdifch-bolschewistifche Presse i» saft allen Läuderu der Erde mehr denn je gegen Deutschland. Die liberal-demokratischen {»genannten „Weltblätter" entbinden sich nicht, diesen Lügen ein ernst­haftes Mäntelchen umzuhängen. Richt immer kann man ben Ursprung einer solchen Lüge seststellen. Aber meist kommt von Moskau der Antrieb und vor allem bas (Selb. Dann wird eine bet seriös scheinenden Londoner, New Yorker, Prager ober Pariser Zeitungen benutzt, die die Lüge lanciert und bann beginnt bie Lawine zu rollen. Zunächst finb es bie getarnten Winkelageuturen und bann — natürlich mit Vorbehalt — bie großen Büros, bie bie Nachricht über alle Länber verbreiten. So geht bie Lüge um bie Welt, nnb bie Völker zollen ihr Tribut.

Das französische Lügenkonsortium Pertinax, Mabame Tabouis, Pery würbe Anfang dieses Jahres in einem Prozeß gegen ben „Erinaoire" entlarvt. Paul Marion, bei Chef­redakteur der ,Liberte", hat als Zeuge vor Erricht die Gleich­zeitigkeit zahlreicher Falschmeldungen dieser drei Zierden des französischen Journalismus enthüllt. Und so wie in diesem Falle, so fitzen fie in fast allen Hauptstädten bei Demokratien in bei Alten und bei Neuen Welt, unb fie arbeiten nach den gleichen Plänen und Methoden. Man muß ihnen geiadezu wir ein Detektiv auf den Frise« bleiben, um auf ihre Schliche zu kommen.

„Zur Zrft marschiert ehr großer Teil der amerikanischen Presse mit ihrer Lügenhetze gegen Deutschland an der Spitze der Presse aller demokratischen Länder.

Einen interessanten Einblick in die Werkstatt dieser Art von Presse hat erst vor wenigen Tagen der Amerikaner Fletcher Pratt in einem Aussatz des „American Mercury" ge­geben. Er schildert an einer Fülle amerikanischer Zeitungs­lügen über Deutsthland, wie bie jüdisch-kommunistische Lügen­propaganda bereits in der Presse bet Vereinigten Staaten Eingang gefunden hat.

Er beschreibt die EigentümNchkeit bes amerikanischen Pressegeschästs, wonach „ein Berichterstatter, der eine Be­stechung entrüstet zurückweist, fein Gewissen in keiner Weise beschwert, wenn ihm die Zuwendung in Form von Nach­richten gemacht wird."

Er macht auf die bezeichnende Gewohnheit in bet der­zeitigen USÄ.-Presse aufmerksam, wonach die Berichte aus politischen Rechtskreisen all« stet, afo an» traben«