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Samstag Sonntag, 27./2S. August 1938.

Wiesbadener Tagblatt

Wertes Statt. Ar. AM.

-

i

ffußbaU einmal anders gefeljen

fniclen:

Heizer

Es sind

Klees ilnentfäieöen nidjf ansteigend

gewiesen.

Harter 15-Runden-Kamps.

(Weltbild-Wagenborg-M.)

Bandagen abbinden.

Und schließlich wirb es Abschluß die AH.^Manns Vertretung, des

Europameister Felix Wouters

lägt sich hier von seinem Landsmann Swevers (6er gegen

Kreitz-Aachen durch k. o. in der 4. Runde verlor) die

Böckel (oder Dr. Staff)

Hauser Krämer Krämer Mandel Herrchen , Rath Monhoff Saunt Bahrmann.

„Die Zutunff unfetes Voltes fett ifjt!"

Zum Sportappell angetreten.

Der Aufruf des Reichsorganisationsleiters Dr. Robert Ley hatte bei den Gefolgschaften der Betriebe ein freudiges Echo gefunden, und io traten denn die Getolgschaitsmitglieüer überall zu den van ihren Betrieben angesetzten Sportappellen an. Richt auf Erzielung grober Leistungen kam es tn diesem Wettbewerb des guten Willens" an, sondern Aufgabe des Appells war es. allein einmal Gelegenheit zu geben, unmit­telbar Berufung mit dem Sport zu gewinnen. .

Wahrscheinlich werden die meisten der Teilnehmer — Lebensaltersgrenze sind das 18. und 55. Lebensiabr — die geforderten Mindestleistungen mit Leichtigkeit, erfüllt haben, und wenn sie dach nach für diesen oder reuen eine Klippe dar­stellen. so dürfte eines sicher sein: Der Appell gab auch dem Letzten die aus der Mannschaftshaltung geborene ^reube, die Bereitschaft, den Willen zur Mitarbeit. Und vielleicht werden die Letzten dann wirklich bald die Ersten sein, wenn zu einem neuen Appell gerufen wird.

Die Bedeutung dieser Erohaktion der DAF. liegt aber nicht zuletzt auch darin, dah damit die Grundlage der Leibes­übungen treibenden deutschen Menschen verbreitert wird, auf der gleicherweise Hebung der allgemeinen Leistungsfähigkeit und auch der Svitzenleistung erfolgt, die uns dem Ziel nahe­bringen: Deutsches Volk in Leibesübungen!

Der Anmarsch des SVW. zum Genter Spiel.

Zweimal in der Wache bereitet sich die LigamannsMüt des SVW auf die Spiele des kommenden Sonntags vor. Der Dienstag ist der Kondition gewidmet: Seilspringen, kurze Starts und lange Runden stehen im Vordergrund des Pro­gramms. Am Donnerstag ist die Ballarbeit vorherrschend. Als wir Donnerstagabends die Kampfbahn an der Frankfurter Straße besuchen, macht die Arena nach einen ganz „sommer­lichen" Eindruck. Die Tore liegen wie schlafend umgelegt aut der Erde, das sattgrllne. neu eingesäte Spielfeld ist leer: nie­mand darf es betreten, das junge Gras muß nach Schonung haben. Vor der Tribüne auf der Laufbahn find ..KdF. - Sportler am Werk. Die Fußballer des SVW. erblickt man erst, wenn man zum neuen Übungsfeld kommt. Und hier geht es nun ganz ..saisonmäßig" zu. Die vauptstreitmacht des Wies­badener Eauligavereins ist mit ganzem Ermt beim Trammg In der Nähe der Eckfahne üben Debus. Schulmeyer und Siebentritt das Passen: bann gehen sie zum Kavfballsvlel über In der Mitte des Feldes erkennen mir unter anderen Gundlich. Neiße. Sassenrath und die (Junioren Schauß und Fleisch. Der Trainer Heinlein ist nicht anwesend. Er weilt in Berlin, um an der Hochschule für Leibesübungen noch einen vorgeschriebenen Kursus zu absolvieren. Aber er bat fetne Anweisungen hinterlassen, und es geht alles wie Zu Schnur» chen. Vor dem Tor setzen sich einige Spieler den Ball immer wieder auf die 16-Meter-Linie. um die Kunst des direkten Freistoßes zu vervollkommenen. Am Svielfelbrand stehen schweigend, aber kritisch bis zum letzten, die Verantwortlichen der Mannschaft. Ihre Gedanken sind, mit der Aufstellung der Elf beschäftigt, die am Sonntag Wiesbadens Fußballrui im Sviel gegen Gent wahren soll. Sie haben schon ost Mannschaften aufgestellt, und dabei sind ihnen gewiß schon viel Schwierig­keiten begegnet. Diesmal aber ist das widrige Geschick beson­ders mißgünstig. Daß Fuchs noch nicht fotclen tanrt.mtnen wir Aber die Absagen hausen sich. Da kommt eben der Mannschaftsobmann und teilt mit, baß SÄweinhardt ab­geschrieben hat. er kann am Sonntag nicht in Wiesbaden fern. Neue Überlegungen. Man findet.etne Losung Und legt ste wieder zu den Akten. Denn inzwischen ist der ©errette Jakob Schmidt erschienen und meldet, daß et und fern Namensvetter Erich am Sonntag nicht antreten können, weil ihre Truppe etwas ganz anderes vorhat. Was iit mit Eschborn - Der Arbeitsdienst leistet Erntehilfe, das geht vor. Neue Über­legungen. Stirnrunzeln. Seufzer. Unten auf dem Feld find dre Spieler schon seit einer halben Stunde bei einem llbungs- soiel Herbstlich kühl bläst der Wind über die Stoppelfelder herauf in die Kampfbahn. Häßliche Grauwolken bringen ver­frühte Dunkelheit. Der Vereinsführer gibt das Zeichen zur Beendigung des Trainings. Die Spieler verschwinden unter der Tribüne Nur Schulmeyer bleibt in der nun mächtig hereinbrechenben Dämmerung auf bem Feld. Zwei dutzendmal und mehr fetzt er sich den Ball auf die Elimetermarke und haut ihn ins Tor. flach links hinein und hoch oben rechts, und mal an die Latte und auch mal ins Leere. Allem Anschein nach hat sich der Spielführer vorgenommen dafür zu sorgen, daß tn Zukunft die Berichterstatter nichts mehr von verschossenen Elfmetern der Wiesbadener zu schreiben haben.

Der Stab hat sich inzwischen zur Schlußberatung in die Svortvlatzwirtschaft zurückgezogen. Die Spieler, frisch gebadet hungrig und durstig wie die Wölfe, kommen nach. Bald dröhnt der kleine Raum von lauten Gesprächen und dem sieghaften Lachen der Jugend. Es gehört schon eine in langen wahren er­worbene Routine dazu, mitten in diesem fröhlichen Lärm zu beraten und bindende Entschlüsse zu fassen. Die Mannschafts­aufstellung für das Sviel gegen Gent wird noch einmal sorg­fältig durchgesprochen. das Für des einen gegen das Wider

> interessieren zu wissen, daß zum

-v. - -v.« - i <6 a i t des SVW. eine gemischte ■s SV. Gonsenheim zum Gegner haben wird, n Kenntnissen beladen, machen wir uns auf den

Heimweg und beschließen, dem Publikum, das sonst stets nur Spielberichte vorgesetzt bekommt, einmal aufzuzeigen une es zugeht, bis es soweit ist, baß ber Schiebsrichter am Sonntag» nachmittag die 90 Minuten anpfeift. r. 1.

Wer spielt noch in Wiesbaden?

Am Samstag:

FB. 02 Biebrich — Sportfreunde Frankfurt.

Arn Sonntag:

Kickers /Reichsbahn — Reichsbahn Erfurt.

SvVsg. Nassau — SG. Mainz.

FK. Bierstadt - FK. Erbach. .

SpVgg. Frauenstein — Sportfreunde Dotzheim.

FV. Sonnenberg-Rambach — Post-SV. Wiesbaden.

Auch am letzten Augustsonntag sind die einheimischen Ver­treter von Bezirk und Kreis wieder sehr aktiv. Am Samstag bereits tritt ber FV. 02 Biebrich in seiner bekannten Aus­stellung einem starken Vertreter ber Frankfurter Bezirksklasse gegenüber. Sportfreunbe. einer der ältesten mamischen Vereine, wirb im Hinblick auf bie bevorstehenden Pflichtioiele unb auf ben nicht zu unterschätzenden Gegner wohl mit feinem besten Material in W.-Biebrich antreten, wo sich die Einhei­mischen diesmal nicht nur auf ihren schneidigen Angriff ver­lassen. sondern auch der Stabilität der Deching unb ber Ent­faltung eines scharf kontrollierten Aufbaues starken Wert legen müssen, wenn ihr Spiel in ben gewohnten Fluß kommen soll. Die Frankfurter werben keine leichte ..Probe aufs (krempel

Am Sonntag tritt ber FV. 02 Biebrich bei Union Nieberrab an. Zwei große Aufgaben für Blauweiß am Wochenende. „ , , ,,, . ,

Auch Kickers/Reichsbahn schlagen etne schärfere Gangart an. Die Erfurter Kameraben von der gleichen „Fakultät" sind Bezirksklasse, so daß die Wiesbadener eben­falls mit ben Besten aus ber Kabine. herauskommen muffen.- wenn sie nicht von vornherein in Rückstand kommen wollen.

SpVgg, Nassau erhält in SG. Mainz eine gut durch­gebildete Elf, die auch demnächst wieder mit guten Aussichten zur Meisterschaft startet. Also auch hier ein Zusammentreffen ebenbürtiger Gegner. Vorher Res. . _

FK. Ster nabt erledigt ein Rückspiel gegen FK. E r- bach. bas er ebenfalls zum Neuaufbau seiner Mannschart benutzt. ~ „ . . .

Im Rückspiel wollen bte Frauen st einer mindestens wieder das 2:2 des Vorspiels erreichen.

Post-SV., der am letzten Sonntag erst einen schonen 3:2=Sieg gegen ben neu zusammengestellten SV. 1919 Bie b - rich errang, tritt beim FV. Sonnenberg-Rambach an. wo er sich schon baranhalten muß, wenn er nach 90 Mm. nicht verloren haben will. 1.

Gaumeisterstart zum Tschammer-Pokal.

Noch 64 Vereine stehen im Tschammer-Pokal-Wettbewerb. zu benen noch 4 zu ermittelnbe Mannschaften bes Gaues Nord­mark stoßen werben. Erstmalig greifen bie 16 (Saumeifter ein.

Die Tennisspieler.

Im SJ.-Einzel stehen bereits bie letzten Vier fest. ~ smb Gunther (Hessen-Naßau). Neugebauer (Schlesien).

Sportverein Wiesbaden. Sonntag, 28. August, auf Sport» platz ..Kleinfelbchen": 14.45 Uhr Handball- Liga gegen DRL. Darmstadt: 16 Uhr Fußball- Liga gegen La Eantoise Gent (Belgien).

Fußball.

Kickers /Reichsbahn — Reichsbahn Erfurt am Sonntag, 28. August, auf bem Sportplatz an ber Kaiserstraße. Anstoß: 1. Mannhaft 10.30 Uhr. 2. Mannschaft 9 Uhr.

SvVgg. Nassau — SG. Mainz am 28. Aug. um 10.30 Uhr auf dem Sportplatz Kaiserstr. /Ecke Lessingstr. Vorher Res. FK. Bierstadt — FK. Erbach. Sonntag. 28. August, um 15 Uhr. ..Fichten". . .

SpVgg. Frauenstein — Sportfreunde Dotzheim, 1. Mann­schaft. Anstoß 15 Uhr, Sportplatz Bodenwaage. Vorher Res.

Handball.

Post-SB. Wiesbaden — Tv. Mo mb ach, am 28. August, 10.15 Uhr, Nassauer Straße. Vorher Reserven.

To. 1846 Biebrich — Tgs. Mombach. am 28. August, 11.15 Uhr, Dyckerhoffplatz. Vorher 2. Mannschaften. „ Eintracht Wiesbaden — VfL. E r b e n h e i m. am 28. Aus.. 9.30 Uhr. ..Kleinfeldchen". m M

Turnerbund Wiesbaden — Tschft. Rambach am 28. Aus., 10.30 Uhr. „Kleinfeldchen".

ÄeicfUß-und für Leibesübungen Reichssportabzeichen - Prüfung: Schwimmen. Alle Inter­essenten für die Prüfungen tm Schiwmmen für das Reichs­sport- und Reichsiugendabzeichen bes DRL. werben auf bie letzten Termine aufmerksam gemacht: Sonntag, 28. August, norm. 10—41 Uhr. SEW.-Vab in Schierstem: Sonntag. 4. September, norm. 10—11 Uhr. RSK.-Bad in Schier stein: sonntag, 11. September, norm. 10—11 Uhr. SEW.-Bad in Schierstein. Weitere Abnahmen finben in diesem Jahre nicht mehr statt. Nur Bewerber mit vollkommen in Ord­nung befindlichen Büchern werden zugelassen.

Wouters bleibt Europameister.

Zweimal standen sich die beiden besten Welter­gewichtler Europas in den vergangenen Jahren gegen­über. 1935 schlug Gustav Eder, als er den Titel eines Europameisters noch trug, den Belgier Felix Wouters m der 11. Runde k. o. Im Februar d. I. glückte dem Belgier, der inzwischen ben höchsten Titel ber alten Welt errungen batte in Brüssel ein knapper Punktsieg. Am Freitag kam vor 10 000 Zuschauern im Berliner Sportpalast bie brttte Be­gegnung der beiden Boxer zustande. Diesmal rechnete man mit dem Wiedergewinn des Titels durch ben Deutschen. Aber Wouters hielt bis zum Schluß der 15 Runden ein Unent­schieden, das ihn im Besitz des Titels eines Europameisters läßt. Der deutsche Meister Gustav Eder wurde also wieder ab-

Gauleiter Sprenger an die Teilnehmer der Jugendmeisterschaft.

Im Rahmen einer eindrucksvollen Feierstunde fand am Freitagabend im Städt. Saalbau zu Frankfurt a. M. bte feierliche Verpflichtung ber 2000 Wettkampfteil­nehmer an ben ersten Deutschen Jugenbmeisterschaf- ten statt. Zu ber Veranstaltung hatten sich zahlreiche gelabene . Gäste eingefunben, an ihrer Spitze Gauleiter unb Rcichsstatt- balter Sprenger, Generalleutnant Leeb. Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs sowie zahlreiche Vertreter ber Gliede­rungen der Bewegung, des Staates, der Wehrmacht und bes -Arbeitsbienstes. währenb ben Saal unb bie weiten Ränge bte 2000 Wettkampfteilnehmer füllten.

Gauleiter unb Reichsstatthalter Sprenger hielt nach dem Einzug ber Fahnen eine patfenbe Ansprache an bie jungen Wettkämpfer, in ber er sie an bie Aufgaben erinnerte, bte ihnen gestellt seien und eine umfassende Schilderung der Sport­bewegung innerhalb der HI. vor und nach der Machtüber­nahme gab. Durch die Neuorganisation des deutschen Sportes nach den nationalsozialistischen Grundsätzen sei nunmehr die Sicherung des Nachwuchses int deutschen Sport gewährleistet. Jetzt sei die HI. zu den ersten Jugendmeisterschaften in Frank­furt a. M. angetreten und er sei sicher, daß die Leistungen auch diesmal beweisen werden, daß der eingeschlagene Weg der richtige ist. Das höchste Ziel sei die Schaffung eines gesunden und kräftigen deutschen Jungen oder Mädels, aus denen gesunde Männer und Frauen würden, die wir brauchten. So müsse die Jugend nach dem Willen des Führers geformt werden, um das wunderbare Erbe dereinst übernehmen zu können, das uns der Führer Adolf Hitler erarbeitet, erhalten, vermehrt und ge­sichert hat. „Die Zukunft unseres Volkes seid ihr!"

Der Chef des Amtes für Leibesübungen in ber Reichs- iugenbfüörung, Obergebietsführer Dr. Sch 1 ünber, bankte bann bem Gauleiter unb der Stadtverwaltung. Frankfurt a. M. für die freundliche Aufnahme und dafür daß sie es möglich ge­macht hätten, die Jugendmeisterschaften im Gau Hessen-Nassau, bzw. in ber Stabt bes Deutschen Handwerks abzuhalten. Dann nahm er die Verpflichtung der Wettkampsteilnehmer vor. Diese erhoben sich von ihren Sitzen und sprachen die Worte: „Wir geloben, bie Gesetze und Regeln bes sportlichen Wettkampfes zu halten. Wir wollen im ritterlichen Kampfe unsere Kräfte messen zur Ehre ber HI. für bie Kraft unb Größe ber beutschen Nation".

Die Feier war von Musik- unb Geiangsnortragen umrahmt.

Die Endspielteilnehmer ermittelt.

Im Fußball

werben Franken (Franken Nürnberg) unb R u h r / Niederrhein (Hamborn 07) den Endkamps beitreiteit-Die Nürnberger siegten mit 2:1 (2:1) über Baben (1. <iK. Pforz­heim) und die Rheinländer waren mit 5:0 (4:0) über x>eiien= Nassau (Kickers Offenbach) erfolgreich. Während bte recht bart ipielenben Bayern in ben Schlußminuten sehr um ben Steg bangen mußten, konnten es sich bie Rheinländer, die wieder mit prächtigen Stürmerleistungen aufwarteten, erlauben, tn ber zweiten Halbzeit verhalten zu spielen.

3m Handball

waren beibe Vorschlußrundenspiele hart umstritten. Eine seine Leistung vollbrachte Baden (Post Mannheim) imt dem 9:7-(3:3)-Sieg über ben Sieget von Breslau. Mittelelbe (Pol. Magdeburg). Im zweiten Spiel war Westfalen ^Eintracht Dortmund) mit 12:9 (6:6) über Schlesnen (Post Oppeln) erfolgreich. In ber Trostrunde triumphierte Österreich (SK. Wien) über Franken (SpVgg. Fürth) mit 11:9 (6:1) unb Hessen-Nassau (Allianz Ffm.) über Hamburg (Po­lizei) mit 5:4 (4:0).

3m Hockey

sind Niedersachsen (DSK. Hannover! und Sachsen (Wacker Leipzig) die Endspielgegner. Niedersachsen schlug Franken (Nürnberger TSK.) mit 2:1 (1:0). unb Sachsen be­zwang Hamburg (llhlenhorster HK.) tn ber verlängerten Spielzeit mit 4:3 (3:3, 1:3). In ber Xroitrunbe unterlag Hessen-Nassau (RV. Limburg) Saarpfalz (HK. Speyer) mit 1:5 (1:3).

3m Schwimmbecken

würben in vier Wettbewerben Vorkämpfe ausgetragen. Die besten Zeiten erzielten hier: 2 00 m B tu st (HI.,): M i n - nich (Sessen-Nanau) 2:55,1: Lucas (Berlin) 2:55.5: 1 00 m Rücken (HI.): Rundmunb (Norbsee) 1:15,2: 200 m Kraul (HI.): Köninger (Mittelelbe) 2:24.1; Küpper (West­falen) 2:27.4: 400 m Kraul (BdM.): Selbmann (Sachsen) 6:14,5, Jucak (Österreich) 6:17.1.

des andern genau erwogen. Dann wird der Trainingsgemein- fchaft folgende Formation bekanntgegeben:

Wolf

Holz Debus

Lubjuhn Vogl Siebentritt

Schulmeyer Reiste Schauß Fletsch Saiienratb

Ersatz: Kaufmann, Gundlich.

Auch die Handball-Elf. die vor dem Fußballkampf gegen DRL. Darmstadt antritt, wird nominiert. Es werden

Beide Boxer brachten je 66 kg auf bte Waage, sofort nach bem ersten Gongschlag trieb bet zehn Iahte altere Deutsche (einen Gegner mit linken Geraben, Haken unb Stoppern vor sich her. Es war klar zu erkennen. Eder versuchte schon letzt eine Blöße bes Belgiers für seine Rechte zu nnben. Aber noch glückte es nicht. Wohl aber mußte bet Titelverteidiger bie beiben ersten Runden abgeben. Dann würbe Wouters lockerer unb freier in seinem Stil unb holte von ber 5. Runde ab langsam aber sicher Punkte auf. Eder blutete jetzt über dem linken Auge, während stch bei Wouters über der Nase eine Hautverletzung bemerkbar machte. Nach der 7. Runde hatte ber Belgier nahezu gleichgezogen unb fetzte immer mehr seine größere Schnelligkeit ein. Blitzschnell ging er an ben Deutschen heran, um im Nahkampf Punkte zu sammeln: sobalb es tut ihn gefährlich wurde, war et aber ebenso schnell wieder auf Distanz. Zentimeter um Zentimeter verlor „Gustav an Boden. Einige Male gelang es ihm, nut Linken den Gegner etwas in Verwirrung zu bringen. Aber hier zeigte es stch deut­lich: Eders Rechte, sie er nun einsetzte, hat nicht mein die Kraft wie in früheren Jahren. Wouters verdaute die Schlage ohne sichtliche Wirkung. Von der 11. Runde ab konnte unser Meister nur noch versuchen, wenigstens ein Unentschieden zu retten. Mit linken Geraden und kurzen Rechten holte er den kleinen Punktvorsprung de, Belgiers auf, einen Sieg aber

Gies unb Barnscheibt (beibe Ruhr-Nieberrhein). Günther (Hessen-Nassau) schlug Bischoff (Mittelelbe) 6:1. 6:3. Die „letzten Acht" in ben Doppelspielen sind bei ber HI.: Gies/Barnscheibt (Ruhr-Niederrhein, Arnold/Eünther (Hessen-Nassau). Meinhardt/Cherrier (Mittelland). Sanders/ Karsteit (Nordsee). Loos /Bischofs (Mittelelbe). Priunscheck/ Peyer (Österreich), Rose/Neugebauer (Schlesien). Jörger/Lutz (Saarvsalz): beim BdM.: Rofenow/Fuchs (Berlin). Müller/ Hoffmann (Westmark). Rosenthal/Grätz (Kurmark). Wimmer/ Braun (Hochland). Sursn/Bahre (Berlin), Breitfeld/Hall- bauer (Sachsen). Schmidt /Müller (Hessen-Nassau). Thiemen/Lange (Niedersachsen).

dpolt und cJpiet.