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Wiesbadener Tagblatt

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Unterhaltungsbeilage. ®üro: Berlin-Mstner-dorf.

Nr. 179V

Mittwoch, 3. August 1938.

86. Jahrgang.

Störenfried Moskau erkannt.

(Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.)

filier önrm Oos nornOige Mino.

Eigener Bericht für dasSBiesbadener Tagblatt" von D r. Wolfram Waldfchmidt.

Japanische Aktionskraft in China ungebrochen.

SS. Berlin, 3. August. Im Fernen Osten haben die Erenzkärnpfe zwischen Sowjetrussen und Japanern auch gestern angedauert. Wenn die Sowjets sich aber etwa der Hoffnung hingegeben haben sollten, daß sie durch ihren Vorstoß den Chinesen Luft schaffen könnten, so sehen sie sich getäuscht. Alle Nachrichten stimmen darin über­ein, daß der s apanische Vormarsch gegen Hankau fortgeführt wird, ja, daß er eher noch beschleunigt wird. Dabei, rechnen allerdings auch die Japaner damit, daß die Chinesen nicht kampflos Hankau räumen, sondern machen sich auf weitere Kämpfe gefaßt. Die Grenz-Zwischenfälle selbst werden in Tokio nach wie vor sehr ruhig beurteilt. Es ist auch weiterhin deutlich das Bestreben der Japaner er­kennbar, sowjetrusstsche Vorstöße nachdrücklich abzuwehren, sich aber nicht provozieren zu lassen. Interessant ist das Echo, das die Vorgänge in der internationalen Presse geweckt haben. In London beurteilt man die Lage sehr ruhig und sieht keinen Anlaß zu irgend welchen Befürchtungen. Auch in Frankreich herrscht eine ruhige Betrach­tung vor. Immerhin hält der den amtlichen Pariser Stel­len nahestehendeTemps" es doch für nötig, den Sowjet- russifchen Bundesgenossen zu warnen. Das Blatt gibt nämlich Stalin sehr deutlich zu verstehen, daß ein Krieg eine Gefährdung des Stwlinschen Systems bedeuten

Der Führer beim Richtfest der neuen Reichskanzlei

Jerusalem meldet: 670 Tote und Verwundete im Julr

zu machen, braucht man nur die Verlu st zisfern fürden Juli zu studieren. Im Juli wurden insgesamt 670 Per­sonen getötet und verwundet. Unter den Toten befinden sich 148 Araber und 60 Juden. Am Dienstag wurde in Jerusalem ein arabischer Polizeisergeant von unbe­kannten Tätern schwer verletzt. In Haifa gab es bei einem Bombenwurf drei Verletzte. In Hebron griffen arabisch« Frei­schärler das Regierungsgebäude au. Auf der Eisenbahnstrecke Lydda Haifa entgleiste infolge Sabotageaktes ein Eüterzug. Auf der Strecke Jaffa Lydda wurde ein Eüterzug durch eine Mine gesprengt. Das ist die Bilanz eines einzigen Tages.

Wirtschaftlich bringen die ständigen Unruhen dem Lande einen schweren Rückschlag. Die Schließung der Geschäfte, Boykott- und Streikbewegungen, sowie das polizeiliche Ausach- verbot beschränken den Warenverkehr auf ein Minimum. Dis Gaststätten, Hotels und Kinos stehen vor dem Ruin. Die wirtschaftlichen Maßnahmen, die sich aus dem Kriegszustand ergeben, stellen natürlich nur einen Substanzverlust für die Einwohner Palästinas dar, zumal die Versorgung der Truppen in den Händen der Engländer selbst liegt.

Jerusalem, Ende Juli.

Auf dem schwarzen Brett unseres Dampfers ist eine Be­kanntmachung angeschlagen: Wer stch in Haifa allein an Land begibt, tut es auf eigene Gefahr!

Am frühen Morgen rasselt der Anker in die blaue Tiefe. Vor uns am Ufer breitet sich die weiße Stadt mit ihren modernen Häusern aus. überragt von dem Berge Karmel mit dem berühmten Franziskanerkloster auf der Spitze.

Eigentlich sollte uns das Auto am See Genezareth vor­bei und über Nazareth durch Galiläa nach Jerusalem bringen. Aber hier lauert Gefahr an allen Ecken und Enden. Horden von Arabern und Juden streifen herum, die Gewehre gehen ganz von selbst los. Wir sind gezwungen, den kürzeren Weg an der Küste entlang zu wählen. Aber auch hier merkt man die Kriegsbereitschaft des Landes. Britische Autos mit Maschinengewehren und bis an die Zähne bewaffneten Sol­daten jagen bin und her. Eines setzt sich zu unserem Sckmtze an die Spitze der Wagenreihe. So halten wir unseren Einzug in das unruhige Palästina.

Wir fahren auf etwas holperigem Wege durch die schon im Altertum wegen ihrer Fruchtbarkeit berühmte Ebene. Alle Augenblicke begegnet uns Gendarmerie. Die Leute tragen Lammfellmützen. Der schußbereite Karabiner liegt auer überm Sattel. Es sind Juden, Araber und Engländer, alle in die gleiche Uniform gesteckt. Die britische Mandatsrcgie- rung, die im allgemeinen auf der Seite der Juden steht, sucht durch eine derartige Zusammenstellung einen Ausgleich herbeizuiiibren.

Militärbaracken fliegen vorbei. Ein paar Holzschuppen sind mit Stacheldraht umgeben. Sträflinge sind dort bei der Arbeit. Einer von ihnen ist in grelles Rot gekleidet und damit als ein zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe Verurteil­ter gebrandmarkt.

Wir fahren durch zahlreiche jüdische Kolonien. Sie stnd angebaut mit Orangen und Zitronen, mit Melonen, mit Wein und Bananen. Ganze Haine von Eukalyptnsbäumen nehmen uns in ihren Schatten auf. Wie überall, hat man sie auch hier zum Schutze gegen die Malaria angepflanzt. Man möchte nach diesen Eindrücken schließen, daß der Jude arbeiten kann, wenn er dazu gezwungen wird. Unser Reise­führer, der freilich ein Araber ist, versichert uns, daß die Araber die ganze schwere Arbeit im Dienste des Juden leisten, der nur das Geld vergibt. Einen besonders freundlichen An­blick bietet die saubere Kolonie Sarona, die von der Sekte der deutschen Templer angelegt wurde. Ihren feurigen Palästinawein haben wir auf unserer Reise oft und gerne getrunken.

Immer zahlreicher werden die Häuser. Sie sind im so­genannten sachlichen Stil mit flachen Dächern und vielen Balkonen errichtet. Wir merken, daß wir uns einer großen Stadt nähern. Der Verkehr wird immer stärker. Autobusse und elektrische Straßenbahnen begegnen uns. Tank­stellen erheben sich zwischen Geschäftshäusern. Die Schilder mit arabischen Aufschriften verschwinden fast ganz-und machen solchen mit großen hebräischen Buchstaben Platz. Wir fahren durch lange, mit Palmenreihen gesckuniickie Straßen und befinden uns in der Judenstadt T e l Aviv. Vor 30 Jahren stand hier noch kein Haus. Heute hat Tel Aviv die Hauptstadt Jerusalem überflügelt und zählt etwa 100 000 Einwohner. Am Abend lasen wir in der Zeitung, daß wieder ein Bombenattentat ausgeführt worden war, kurz nachdem wir die Stadt verlassen hatten.

Die Autos nehmen nun über Jaffa den Weg landein­wärts. Allmählich schwindet das Grün völlig aus der Land­schaft. die von einer großartigen Öde und Einsamkeit ist. Steine türmen sich über Steine in dem Eebirgslande Judäa. Mit großer Mühe hat man versucht, dem Wehen des Wüsten­sandes durch die Anpflanzung von Zypressen zu begegnen. Die Autos winden sich auf einer kühn gebauten Straße empor, gehen dann in Schlangenwindungen wieder abwärts, um erneut emporzuklettern. Uber das ganze Land ist die Erstarrung des Todes gebreitet. Es ist hier fast, als ob Gott einen Fluch über seine eigene Schöpfung ausgesprochen hätte.

Während meine ließen Reisegefährten den Reiseführer mit Fragen bestürmen, wieviel Zentner ein Kamel tragen kann, warum es unter den Arabern so wenig Kahlköpfe gibt und was die Butter in Jerusalem kostet, schaue ich zu den Höhen empor, begierig, den ersten Eindruck derheili- gen Stadt" zu erhaschen. Hoch über uns tauchen ein paar Häuser auf, ebenso bleich und grau wie der Steinboden, aus dem sie hervorwachsen. Wir gelangen in eine der modernen und ziemlich charakterlosen Vorstädte. Auch in unserem großen Hotel, das eher einem Hospiz gleicht und von Fran­ziskanern geleitet wird, werden wir nur durch das Lauten der vielen Glocken daran erinnert, daß wir uns in einer

Lord Runciman in Prag.

wt. Der englische Berater für Prag, Lord Runciman, traf gestern mittag mit seinen Begleitern in der tschecho­slowakischen Hauptstadt ein. Er wurde von dem Vertreter der britischen Gesandtschaft und einigen Journalisten begrüßt. Die Prager Regierung hatte keinen Pertreter entsandt. In der Verhandlungslage ist eine Änderung nicht zu verzeichnen. Als einziges interessantes Moment kann die Mitteilung des amtlichen Pressebüros angeführt werden, nach der Minister­präsident Hodscha die fünf Fragen des Abgeordneten K u n d t bejahend, beantwortet hat. Kundt hatte, wie wir dieser Tage mitteilten, u. a. angefragt, ob das sogenannte Rationalitätenstatut. das sich inhaltlich mit der Veröffent­lichung der Prager Presse deckt, noch als amtlicher Vorschlag zu.betrachten sei. Dies wird nach der neuerlichen Mitteilung belaßt, trotzdem Hodscha den veröffentlichten Tert verleugnet Bat. Seltsam, aber Bei den auf tschechischer Seite geübten Methoden, nicht erstaunlich. Im übrigen ist die Antwort Hodschas noch nicht in die Hände des sudetendeutschen Unter« Händlers gelangt. Das tschecho-flowakische Abgeordnetenhaus trat gestern zu einer kurzen, kaum 20 Minuten dauernden Tagung, zusammen, in der jedoch nur belanglose Gesetz- Entwürfe erledigt wurden.

nahmen an langen weißgedeckten Tischen die Arbeiter mit ihren Angehörigen Platz. Es war ein rechtes Fest der Kameradschaft, das Arbeiter und Architekten beim Richt­schmaus vereinte. Als gegen 6 Uhr abends der Führer die Deutschlandhalle betrat, brach ihm ein Begeisterungssturm ohnegleichen entgegen. Minutenlang hallte der Riesenraum wider von den überwältigenden Kundgebungen der Treue und der Begeisterung des schaffenden Deutschlands. Der Führer dankte in herzlichen Worten den Arbeitern und der Bauleitung für die Energie, mit der sie den Bau in so kurzer Zeit der Vollendung entgegengeführt haben. Er feierte ihr Werk als eine Höchstleistung von Arbeitern der Stirn und der faust und als ein stolzes Denkmal national« ozialistischer Volks- und Arbeitsgemein- ch a f t. Die brausenden Sieg-Heil-Rufe gingen in die Lieder der Nation über. Der Besuch des Führers aber wird den Arbeitern, die in froher Stimmung zurückblieben, ein unver­geßliches Erlebnis bleiben.

Paris hofft wieder auf Rom.

(Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.)

as. Berlin, 3. Aug. Die Ankunft des römischen franzö­sischen Geschäftsträgers Blonde! in Paris gibt der franzö­sischen Presse Anlaß, sich erneut mit dem französisch-italie­nischen Verhältnis zu befassen, wobei ein optimistischer Ton vorherrscht, ohne daß sich jedoch sagen ließe, worauf sich dieser Optimimus gründet. Blonde! wird zunächst dem Außenminister Bonnet Bericht erstatten. Man nimmt aber in Paris an, daß er auch neue Instruktionen für Verhandlungen mit Rom erhalten wird, da offen­bar ein neuer Versuch unternommen werden soll, die bisher ergebnislos verlaufenen und seit dem Mai abgebrochenen französisch-italienischen Verhandlungen wieder aufzunehmen, um ein. den englisch-italienischen Vereinbarungen entsprechen­des Abkommen zwischen Paris und Rom zustande zu bringen. Vorerst ist aber nicht erkennbar, daß sich die Aussichten für solche Verhandlungen gebessert hätten.

wt. Reichskanzlei und Präsidialgebäude bilden das Kern­stück der Reichshauptstadt. Bei ungezählten Anlässen, bei Diplomatenempfängen, Staatsbesuchen und großen Ereignissen strömen die Berliner zur Wilhelmstraße, um den Führer und seine Gäste zu sehen, oder das Aufziehen der Wache, den Vor­beimarsch einer Ehrenkompanie zu erleben. Das alte Gebäude der Reichskanzlei reichte, trotz des Umbaues, für die An­forderungen, die an es gestellt wurden, nicht mehr aus. Früher glaubte man, daß bei der Enge der räumlichen Ver­hältnisse eine großzügige Vaugestaltung überhaupt unmöglich sei. Der Nationalsozialismus aber, der das Wort Unmöglich nicht sonderlich schätzt, hat auch hier einen Ausweg gesunden. Ein ganzer Stratzenzug wurde niedergelegt, und damit der Raum für einen Großbau geschaffen. Er er­streckt sich an der Nordseite der Voßstraße in einer Länge von 420 Meter. Die strenge und eindrucksvolle architektonische Gestaltung entspricht den Plänen des Generalbauinspektors Professor Speer. Der an das Eckgebäude des Wilhelms- Platzes angrenzende Flügel^ birgt die Präsidialkanzlei, die Kanzlei des Führers und die Wehrmachtsadjutantur des Führers. Der Mittelteil des Baues enthält die repräsen­tativen Räume, Vorhalle und Empfangssaal. In ihm befindet sich auch der Arbeitsraum des Führers, der sich in fünf hohen Fenstern nach der Gartenseite zu öffnet. Der techte Flügel dehnt sich bis zur Hermann-Göring-Straße aus. «n dem neuen Bau werden alle drei Kanzleien des Führers untergebracht, nämlich die Reichs­kanzlei, die Reichsminister Dr. Lammers untersteht, die P a r t e i k a n zl e i unter Leitung des Reichsleiters Vouhler und die Präsidialkanzlei mit ihrem Chef, Staats­minister Dr. Meißner. Außerdem werden in das neue Ge- x- wvCinä'^cn: $as Büro des Stabschefs der SA., die Jlöjutantur des Führers und schließlich die Adjutantur der Wehrmacht beim Führer.

Am Dienstag wurde auf dem neuen Gebäude die Richt­krone aufgezogen. 4 5 0 0 Arbeitskameraden Begingen in einer schlichten Feierstunde dieses Ereignis. Von der Höhe des Neubaues herab hielt der Polier den traditionellen Richt- spruch und leerte nach altem Handwerksbrauch sein Glas auf Bie^glückhafte Vollendung des Baues. Anschließend sprach Architekt Piepenburg, der die Bauarbeiten geleitet hatte, seinen Dank aus.

Die eigentliche Feier fand in der Deutschlandhalle statt. In dem riesigen Raum, der mit den Hoheitszeichen, mit Tamiengrün und einer bunten Richtkrone ausgeschmückt war,

würde. Auch derTemps" kann im übrigen nicht an der Feststellung vorbei, daß Moskau nichts unversucht lasse, um Japan Schwierigkeiten zu schaffen, während Japan offensicht­lich bestrebt fei, den Konflikt zu lokalisieren und eine Ver­schärfung zu vermeiden. Was hier vorsichtig angedeutet wird, daß nämlich Moskau die Schuld trägt, das kommt sehr viel klarer in der italienischen Presse zum Ausdruck. Die italienischen Blätter weisen nachdrücklich auf die Entschlossen­heit Moskaus hin, Komplikationen zu schaffen. Moskaus Ab­sicht sei entweder den Vormarsch der Japaner auf Hankau zu bremsen oder aber die Gelegenheit auszunutzen, um die Grenze gegen Mandschukuo im sowjetrussischen Sinne zu be­richtigen. Aber auch die italienischen Blätter vertreten die Ansicht, daß Moskau sich verrechnet hat. In Rom betont man jedenfalls, daß der Friede durch Moskau bedroht sei und in diesem Sinne schreibt auch dieTribuna":3m gegen­wärtigen Augenblick stellt Moskau die ernsteste reale Kriegsgefahr dar, die jemals die Welt in so direkter Weise bedroht hat." In den Vereinigten Staaten schließlich verfolgt man die Vorgänge im Fernen Osten eben­falls sehr aufmerksam, hält aber eine friedliche Beilegung des Konfliktes für wahrscheinlich. Nicht geringeres Interesse fin­det in USA. aber auch die Meldung, daß in Kürze eine neue japanische Goldsendung über 5,8 Millionen Dollar nach den Vereinigten Staaten verschifft werde. Dadurch erhöht sich der Betrag des in den letzten 16 Monaten hauptsächlich zur Finanzierung des Chinakonfliktes nach Amerika geschickten Goldes auf 346 Millionen Dollar.

wt. London blickt mit größter Sorge auf Palästina. Die vor drei Monaten dorthin entsandte Kommission zur Über­prüfung des Peel-Teilungsplanes hat ihre Rückreise ange- treten. Man ist sich im Kolonialministerium darüber klar, daß auch ihre Arbeit die Gegensätze zwischen Juden und Arabern kaum wird überbrücken können. DieTimes" ist deshalb ganz auf Pessimismus abgestimmt. DasErmatten der jüdischen Disziplin", wie sich das Blatt ausdrückt, ver­schlimmert die bisher schon bedrohliche Lage. Die Araber aber lassen keinen Zweifel daran, daß sie entschlossen sind, den Kampf fortzusetzen. Der einzige Rat, den dieTimes" in dieser Situation zu geben weiß, ist die Entwaffnung der Bevölkerung. Die Waffen aber geben in diese« Konflikt nicht den Ausschlag. Sie zeigen nur, rote hart die Meinungen aufeinanderprallen. Eine Lösung ist jedoch nur möglich, wenn man ernstlich an die Beseitigung der Urjachen hcrangeht. Wie das geschehen könnte, wissen die Engländer selbst nicht. Sie finden sich deshalb mit der Feststellung ab, daß eine Besserung der Lage in Palästina für absehbare Zeit nicht zu erwarten ist.

Um sich ein Bild von dem Tenor, der das Land beherrscht,