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Das Deck

tarn Stöhnen und die Maschine und . In meiner Kam-

Wir im i

fragte gerade der in dem Hauptkessel

sind bet dieser Krängung aus- den Notdynamo im Maschtnen- Magnet funktioniert nicht!"

uns aus

„Die Akkumulatoren geronnen!“

„So schalten Sie doch ober l icht ein!"

Wir lagen im Hafen von Pernambuco. An Deck sah es widerlich aus, voller Schmutz und Kohlenstaub. Unsere dreihundert Deckpassagiere lagen unter den Sonncnplanen, es waren spanische und portugiesische Arbeiter, die Mr Saisonarbeit nach Kuba gingen. Viele wollten sich dann über Mexiko in die Staaten schmuggeln.

Meine Funkbude lag dicht neben dem Maschinen-

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. „Soll der Donkey kessel abblasen?" Heizer den Ersten Maschinisten.

„Nein, erst bis wir genug Dampf haben!"

Aus dem Oberlicht der Maschine

Der Gefangene der Beni-Mabruk.

Von Friedrich Mallisch.

Eine Reisegesellschaft, die im Kraftwagen einen Teil der libyschen Wüste durchquerte — es handelte sich übrigens um eine ganz ungefährliche Unternehmung — erwarb außer Fetischen, ziselierten Gefäßen, Handstickereien und verschie­denen gewebten Kleidungsstücken der Eingeborenen auch eine kleine arabische Handschrift. Man hatte sie in der Oase von El-Hafar um einen lächerlichen Betrag erworben. Mit den zahlreichen Reiseandenken brachten die Teilnehmer der Fahrt auch dieses Papier nach Europa und hier kam es dem jungen Dr. Lorenz Merker zu Gesicht, der sogleich dessen hohen Wert erkannte. Es war eine im Dialekt von Fessan niedergeschrie­bene Botschaft eines Stammesführers an einen anderen. Man konnte aus dieser Mitteilung aus das Dasein eines der erd­kundlichen Wissenschaft bisher völlig unbekannten, köpfereichen Stammes in der libyschen Wüste schließen, der den Namen Beni-Mabruk führte.

Dr. Merker sah die Gelegenheit gekommen, sich die Sporen zu verdienen, ja mehr als das. im Kreise der Wilsenschast mit einem Schlag zu einer anerkannten Fachgröße aufzurücken. Er besprach sich mit seinem Studienkollegen Dr. Otto Jnhauser: er hielt ihn zwar nicht für besonders befähigt, aber Jnhauser war wohlhabend und konnte den Betrag ausbringen, den sie brauchten, um die Reise durchzuführen. Merker hatte keine Angst, daß der andere ihm den wissenschaftlichen Erfolg strei­tig machen würde.

Sie waren gut ausgerüstet und belaßen amtliche Empfeh­lungen an die Kolonialbehörden. So ging ihre Expedition ohne Zwischenfälle vonstatten, und die beiden erreichten nach einer mehrwöchigen Kamelreise durch die Sandberge von (Ebenen eben jenen nomadisierenden Beduinenstamm, den sie kennenzulernen wünschten. Es zeigte sich nun tatsächlich, daß die Forschung von ihm noch nichts erfahren hatte. Das mochte auf einen Zufall zurückzuführen sein, vielleicht hatte sich auch der Stamm mit Absicht der Wißbegier Europas entzogen.

Die Untersuchungen, die von den beiden jungen Gelehrten angestellt wurden, waren außerordentlich ergiebig und bedeu­teten eine ernstliche Bereicherung der völkerkundlichen Kennt­nisse. Aber Merker, der seinen Kollegen im Grunde nur des Geldes wegen mitgenommen hatte, war oftmals über dessen geringe Sachkenntnis und mangelhafte Arbeitsweise un­gehalten. Die Beni-Mabruk hatten sich anfangs mißtrauisch gezeigt, doch ließen sie sich bald umstimmen. Sie kamen den Fremden zwar nicht mit Freundschaft entgegen, aber sie dul­deten sie in ihrer Mitte. Je länger Merker und Inhauier bei den Beduinen weilten, um so besser wurde das Verhältnis, vor allem seitdem die beiden den Stammesdialekt erlernt * hatten.

Sie wanderten mit den Beni-Mabruk nach Süden und gelangten so in eine große Oase, die zweifellos das Stand- quartter des Stammes war. Hier gab es eine Schar alter Menschen, die die Wanderungen nicht mehr mitmachen konnten und ständig die wenigen Lehm- und Steinbauten der Oase hüteten.

Ein niedriger Kuppelbau schien das größte Heiligtum des Stammes zu sein. Nach langen Unterhandlungen wurde den beiden Fremden gestattet, das Gebäude zu besuchen. Es war eine Türke, ein islamitische Grabkapelle. Das grüne Trauergerüst, unter dem irgend ein heiliger Mann bestattet lag, war mit Straußeneiern. Elesantenzähnen und Glasperlen geschmückt. Durch die Bauart unterschied sich dieses Heiligtum von allen ähnlichen Stätten.

„Hier haben wir", meinte Merker, „das fehlende Verbin­dungsglied zur alten Kultur von Borku."

Doch da die beiden bei ihren Besuchen in dem Gebäude stets von Eingeborenen begleitet waren, konnten, lie keine Zeichnungen unfertigen. Man hatte ihnen derlei strengstens verboten. Merker beschloß daher, nachts mit Blitzlicht eine Aufnahme zu machen. . . . n t

„Das ist ein Spiel nut unterem Leben , wandte Jn­hauser ein.

„Ohne die Aufnahme hat untere ganze Unternehmung ihren eigentlich Sinn verloren. Du scheinst auch davon nichts zu verstehen."

Jnhauser ließ sich schließlich umitlmmen. In einer der nächsten Rächte schlich sich Merker in das Gebäude, der andere blieb als Späher vor der Tür.

Die Aufnahme gelang, und die zwei hätten sich unbemerkt davonmachen können, wäre Jnhauser nicht in der Dunkelheit über einen Stein gestürzt, wobei sich seine Pistole entlud. Die Leute in der Oase erwachten von dem Knall, man tand Merker noch in der Türbd. Beide wurden festgenomnien.

Es gab in der Nähe einen kleinen Rundbau mit einem eisenvergitterten Fenster. Dort brachte man die Gefangenen unter

Zwei Tage lang blieben sie im Ungewissen über ihr Schicksal. Merker überhäufte Jnhauser mit Vorwürfen wegen seiner Ungeschicklichkeit. Die beiden bekamen in dieser Zeit als Nahrung flache Fladen aus hellem Brot und kleine Stucke Kamelfleisch. v

Dann führte man sie dem Gericht der Stammesaltetten vor. „Du hast die Gastfreundschaft aufs ärgste geschändet. lautete das Urteil über Merker. „Dein Freund inag unan-

Das Wasser strömte in die offene Wunde des Schiffes. Ich blickte auf das Vorschiff, wo unsere Zwischendeckpassagiere an der Reling standen.

Eben haben sie nach spielenden Schweinsfischen Ausschau gehalten, haben über die drolligen Sprünge der Tiere gelocht. Ein junger Bursche spielte Ziehharmonika, ein alter Monn begleitete ihn auf der Violine.

Jetzt war das Spiel verstummt. Ich hörte nur ein Heulen, Summen. Einzelne hysterische Schreie übertönten das Geheul, das Kreischen steckte die noch ruhig gebliebenen Passagiere an. Mütter riefen nach ihren Kindern.

„Rettungsgürtel austeilen, Boote ausschwingen und mit Wasser füllen", befiehlt der Erste. Die Hitze hatte die hölzernen Boote ausgedörrt. Wir spritzten mit den Schläuchen Wasser in die Boote, damit die Bodenplanken aufquollen und dicht schlossen.

Der Alte bewahrte seine Ruhe. Gegen die tobende Masse sind wir machtlos. (Fortsetzung folgt.)

Dunstschicht.

Wenn ich Freizeit hatte, besuchte ich meist den dienst­habenden Offizier auf der Brücke.

Wie sah es nur im Kartenhaus aus!

Man konnte kaum vor dem Tisch stehen. Was lag da alles herum!

Matratzen, Seinen, Signalflaggen, Laternen, ein uni- geroor jener Werkzeugkasten, elektrisches Material, eine Sauerftoffmaske, Rettungsgürtel, mitten darunter See­karten, der Medizinkasten, in der Ecke ein Grammophon, zer­brochene Platten, Journale und Segelhandbücher, schmutziges Geschirr für den Offizier der Wache, eine Decke und eine Kaffeemaschine.

„Wissen Sie", wendete sich der Erste an mich, „daß wir Wasser im Wellentunnel haben. Das Schott ist geschlossen, biegt sich aber durch."

„Mir scheint, Sie wollen sich über mich lustig machen", entwertete ich, „da hätte der Alte doch nicht auslaufen

Der Fakir und die Vitamine.

Von Hanns Lerch.

-Als der Fremde am Stammtisch im „Walroß" nach dem ersten Glas Grog eine Apfelsine zum Vorschein brachte und sie gemütlich verzehrte, zuckte der alte Kapitän Sniedov klon oie Achseln.

Dann hatte der Fremde sein zweites Glas ausgetrunken und griff wieder in feine Tasche. _ „ , ,

„Die zweite Apfelsine", meinte der Steuermann Brodersen und blinzelte Sniedop zu. Der hatte schon lange ein paar Worte, die von der Zunge herunter mußten. Er qualmte mächtig aus seiner Stummelpfeife und tippte dem Fremden aus die Achsel. , , _

„Ich bin man nid) ein duschen neugierig, lunger Mann. Aber einem alten Fahrensmann ist es wohl erlaubt zu sragen, aus welchem Grunde Sie immer erst ein Glas Grog trinken und danach eine Apfelsine essen?"

„Wegen der Vitamine!'', rief der Fremde und schob die letzte Scheibe der zweiten Apfelsine in den Mund.

„Wie heißt die Deem?", fragte der Steuermann da­zwischen.

„Vitamine", wiederholte der Fremde. „Das ist kein Mädchen. Aber wenn Sie es wissen wollen, bann sind es Zusatznährstosfe in frischen Früchten ..." _ , ,

„Und wenn keine mehr da sind, bann merkt man bas bei der chriitlidien Seefahrt auf eine lehr unangenehme Weise. fuhr Sniedop seelenruhig fort.,

„Aber, meine Herren. rief bet Fremde, „was haben Vitamine benn mit der Seefahrt zu tun . . . ?

„Das kann auch nur so eine Landratte fragen , sagte Sniedop von oben herab. ___ ... ,,

„Ich wette, daß Sie nichts von Vitaminen wissen. trumpfte der Fremde auf.

„Vielleicht weiß ich ent duschen mehr als Sie oon ihnen . fuhr ihm Sniedop in die Parade, „und zum ersten Male habe ich mit den Vitaminen auf meiner letzten Fahrt von Bombay nach Lissabon zu tun gekriegt. Allerdings waren auch einige Fakiredabei ..." ~ ,

„Mann", entrüstete sich der Fremde, „was haben denn die Fakire mit den Vitaminen su tun?“. .

„Ruhig Blut und kalte Unterbujen. ninget Mann', lugte Sniedop im tiefsten Grogbaß. „Ich befehligte damals die

So ging es einen Tag nach dem anderen nach Norden. ■ hatten ständig Angst in einen Cyklon zu kommen, der mexikanischen Golf gemeldet war. Tagsüber schien die Sonne, wie ein großer, rötlicher Mond durch die dicke

gefochten heimkehren. Du aber wirst durch bas Schwert sterben, iobalb ber Moub sein letztes Viertel vollenbet bat.“

Merker blieb nun allein in seinem Gefängnis. Als er alle Möglichkeiten zur Flucht verworfen hatte — immer wachten einige Männer an ber Tür — schloß er mit seinem Leben ab.

Eines Nachts aber, wie bie Monbfichel schon so schmal war, baß ber Neumond unb bamit bie Stuube seines Todes nicht mehr fern fein konnte, vernahm er einen merkwürdigen Gesang vor dem Fenster. Es war Jnhauser. der ein Lieb aus ber Heimat sang, mit einem anderen, sonderbaren Text: „Sie haben mir erlaubt zu singen, weil ick ihnen sagte, ich müßte dir bas Totenlieb fingen. Lorenz. In bein Brot, bas du morgen früh bekommst, ist eine Feile verborgen. Du wirst da­mit leicht bas Gitter am Fenster durchfeilen können. Um Mitternacht erwarte ick) bich, ich habe bie beiben besten Pferde eingebunden."

Run. da das Leben wieder lockte, erfaßte den Gefangenen eine unsagbare ErreUng. Er lag noch mach, als ihm ein Mann morgens das Brot brachte.

Merker griff scheinbar teilnahmslos danach. Aber als er es in den Händen hielt, trat ein anderer Wächter ein unb sagte: „Das Brot ist zu klein. Ich habe Auftrag, bich gut zu pflegen, da bu jetzt halb sterben mußt. Nach unterer gerechten Sitte soll ber Todgeweihte an ben beiben letzten Tagen seines irdischen Lebens glücklich unb zufrieben sein."

„Laß mir mein Brot, es genügt mir!“ Merker hielt bie »itternben Hände um bas kleine Stück verkrampft.

„Gib es her!“ beharrte der Wächter. „Ich will nicht deinetwegen Strafe erleiden."

„Wenn ihr ben lotgcweihten Gutes tun wollt . lagte Merker, seine Stimme war brüchig, „so mußt bu hoch meine geringfügige Bitte erfüllen."

Der Mann zuckte die Achseln. „Ich töt es gern. Aber ich darf nicht.“

„Laß es mir!“ schrie Merker und wehrte sich verzweifelt. „Latz es mir!“ Sie rangen miteinander, bis der Gefangene, entkräftet von den Tagen der Haft, zu Boden stürzte unb bas Brot fallen lieh. Der Wärter nahm es an sich und warf zornig einen großen Fladen bin. Dann ging er unb verschloß die Tür.

Erst als ber Hunger Merker oufriittelte. machte er sich bar an. von bem Brote zu essen. Er fanb darin die Feile. Am Morgen, nach gelungener Flucht, als bie beiben Freunde längst in Sicherheit waren, berichtete Merker von ben Broten.

„Ich wußte ja", sagte Jnhauser. „baß man bir bas größere geben würbe. Du siehst also, baß ich mir doch, einige volks- kunbliche Kenntnisse ungeeignet habe.“

Ihre Apparate unb alle Aufzeichnungen waren in der Oase zurückgeblieben. Aber was sie gesehen und erlebt hatten, stand unaustilgbar in ihrem Gedächtnis.

dürfen! Oder müßte zumindest die Passagiere an ein anderes , Schiff abfleben.“

„Ach was, das würden ihm seine Reeder schlecht lohnen! Denken Sie doch an die Kosten. Die Maschine ist überhaupt nicht in Ordnung. Int Hafen haben die Kerle gesoffen, statt die Kessel za reinigen und die Lager nachzusehen."

Zn große Geschwindigkeit für die „Kaffeemühle“.

Eine halbe Stunde später kam der Maschinenchef auf die Brücke, ein Franzose, den irgendein Mißgeschick auf die­sen Kasten verschlagen hatte. Es ist bitteres Brot, unter fremder Flagge fahren zu müssen, das wissen wir ja alle!

„Mit der Maschine können wir nur fünf Meilen laufen.“

„Scheren Sie sich in Ihre Kaffeemühle", fuhr ihn der Kapitän an. „Wir fahren doch schon halbe Kraft. Wir ver­lieren die nächsten Kargo-Orders, wenn wir nicht bis zum 10. ankommen."

Nach einer Stunde gab es in der Maschine einen furcht­baren Krach. Der Chef tauchte wieder auf.

„Ein Schraubenflügel ist abgebrochen! Wir fahren zu schnell. Mit dem Bruch in der exzentrischen Welle dürfen wir nur drei Meilen laufen!"

„Bueno, gehen wir auf fünf herunter!“ Der Alte gab nach.

Nach drei Stunden war die Maschine wieder so weit, daß sie auf fünf Meilen gebracht werden konnte.

Zwei Tage später standen wir genau neunzig Meilen westlich von der Stelle, wo wir heute stehen. Um acht Uhr zwanzig morgens bricht die Welle glattweg ab.. Der ge­brochene Schraubenflügel schlägt mit seiner scharfen Kante durch die Wand des Wellentunnels. Von den sechzig Stel­lungen ber Schraube bei bem Bruch bei Welle befand sie sich gerade in der einzigen Stellung, in der sie vom Ruderschaft auf die Bordwand zurückgeschlendert werden konnte! In jeder anderen Stellung wäre sie in die See geschleudert wor­den und abgesoffen.

Die gebrochene Welle schlägt durch die Wand. Der Dampfer legt sich auf die Seite und beginnt zu sinken. Es gibt gar keine große Erschütterung, nicht einmal einen be­merkbaren Krach. Es ist so, als ob nichts geschehen wäre Die elektrischen Lampen in den Jnnenräumen brennen wie immer, in der Küche brennt das Feuer irn Ofen, in der Messe sitzen die Leute und essen ihre Makkaroni, aber wir sinken!

Wir sinken.

Die Sirene heult auf. Das elektrische Alarmläutewerk gellt in allen Räumen des Dampfers. «

„Was ist geschehen?"

„Wir sinken."

Der Boden des Dampfers hebt sich aus bem Wasser. Ich höre dumpfes Knirschen und Krachen. Der Erste kommt in meine Funkerbube gestürzt.

„Haben Sie Verbindung mit einer Küstenstation?"

„Nein, ber Apparat hat keinen Strom.“

„Schalten Sie bie Akkus ein.“

Ein böser Anfang.

„Die Leute sind wieder betrunken", hörte ich den Ersten schimpfen, „bringen Sie die Herrschaften auf die Beine!" Der Erste war ein Hannoveraner und der einzige, der die Bande fest in der Hand hatte.

In der Kombüse lag der Koch, sternhagelvoll besoffen und schlief. Der Kochsmaat rührte an einet dürftigen Suppe. Einige Matrosen suchten über den Gangway an Bord zu kommen, indem sie sich gegenseitig unterfaßten. Die Hafenpolizei hatte die Leute in den Kneipen zusammenge­klaubt, es war aber mit bestem Willen nicht möglich, die Leute auf Deck M bringen.

„Nehmt ein Stückgutnetz", befahl der Erste, „werft die Leute hinein und hißt die Gesellschaft mit dem Hebebaum an Deck!"

Übrigens waren die Leute, wenn sie nüchtern waren, brave, arbeitswillige Matrosen.

Schnauben. Unten wärmten sie schon ließen sie einige Probedrehungen machen. ... niet war alles in Unordnung. Ein Sack schmutziger Wäsche lag am Boden, daneben mein Kleidersack, die Schubladen waren herausgezogen, Teile des zerlegten Ventilators lagen auf den leeren Matratzen.

Wir hatten gerade die Wanzen ausgeschwefelt.

dem Hafen.

Langsam krochen wir in der öligen Dünung.

roch nach Teer, in der Hitze strömte das alte Fichtenholz einen durchdringenden Duft aus. Die See lag in der brütenden Hitze in stumpfer Ruhe, verschrumpfte gleichsam mit der Kimm in der diesigen zittrigen Luft.

„Hab's schon versucht!

Der Erste Offizier stürzt davon. Monatelang hatte ich mit der Reederei um neue Apparate gekämpft, nicht einmal neue Lampen bekam ick) für die ausgebrannten! Ich konnte in der Funkerbude nichts mehr tun, ging an die Reling.

Die Ladewinde begann zu arbeiten, der Baum zog das Netz mit seinem zappelnden und johlenden Inhalt in die Höhe. Mit blöden und starren Äugen sahen die Leute um sich, als könnten sie es gar nicht fassen, wieder auf ihrem Schiff zu sein. Am Kai standen betrunkene Weiber und Hafengesinoel, begleiteten den Vorgang mit Pfeifen und heiserem Geschrei.

Dann kam der Lotse an Bord.

„Hintere Trosse los", befahl der Kapitän. Er wollte um die vordere Trosse abdrehen. Die Leute warfen in ihrem Rausch auch die vordere Trosse los, wir brummten auf unseren Vordermann auf und zertrümmerten mit dem Bug fein Ruderblatt."

Es gab endlose Protokolle, der Lotse fluchte, der Boots­mann prügelte seine Leute nüchtern, die Hafenpolizei mischte sich drein, die Maschine blies den kostbaren Dampf " scharfen Strahl in die blaue Luft.

Die Reise fing nicht gut an!

Endlich schlug die Schraube an, wir wanden