Seite 4. Nr. 110.
Wiesbadener Tagblatt
Samstag/Soimtag, 18.719. Juni 1938.
Nikolaus Horthy von Nagybanya.
Ungarns Reichsverweser 70 Jahre alt.
Ohne den Weltkrieg würde der Admiral Horthy heute die wohlverdiente Ruhe eines Mannes genießen, der seinem Vaterlande in schwerster Zeit das Vorbild eines Offiziers gab. Der junge Nikolaus Horthy von Nagybanya am '18. Jun i 1868 in Kenderes geboren, durcheilt nach Absolvierung der Marine-Akademie in Fiume ungewöhnlich schnell die Laufbahn eines Offiziers der alten k. u. k. Marine. Seine große Zeit beginnt Ende 1915 mit der Übernahme des Kom- inandos auf dem Kreuzer „Novara". Die Beschießung von Porto Corsini, die Versenkung der Transportflotte in S. Giovanni di Msdua, mit der die Vorräte für Montenegro und für die serbische Armee vernichtet werden, sind nur einige seiner Taten als Kriegsschisskommandant. Zwei Daten aber sind besondere Ruhmesblätter in der Lebensgeschichte des Admirals. Am 10. Juli 1916 durchbricht er mit seinem Kreuzer die Sperre der Alliierten Geschwader in der Straße von Otranto und vernichtet 5 englische Uberwachungsschisfe. Und der Mai 1917 bringt ihm den Lorbeer der Seeschlacht von Otranto. An der Spitze eines kleinen Geschwaders durchbricht Horthy zum zweitenmal die feindliche Blockade in der Adria gegen stärkste Kräfte der Entente. Diesmal aber scheint es um ihn und sein berühmt gewordenes Schiff geschehen zu sein. Die „Novara", die das feindliche Feuer auf sich konzentriert, wird schwer beschädigt, Horthy selbst, der Commodore, ernstlich verwundet. Er duldet nicht seinen Abtransport in den Lazarettraum des Kreuzers. Im Stahlhagel der schweren feindlichen Kaliber läßt er sich auf freiem Schiffsdeck in einen Liegestuhl betten, leitet ungeachtet größter Schmerzen die Schlacht weiter und verläßt sie als Sieger.
Es bleibt Horthy, der seit Anfang 1918 als Vizeadmiral die österreichisch-ungarischen Seestreitkräfte befehligt, nicht erspart, diese nach dem Zusammenbruch der Monarchie an Jugoslawien übergeben zu müßen. Die Forderung freilich, noch vor Beendigung der Verhandlungen seine Flagge nieder- zuholen, lehnt der Admiral selbst gegenüber schärfster Drohungen rundweg ab.
Es ist in erster Linie Horthy. der zurzeit der boliche- wmischen Schreckensherrschaft in Ungarn unter dem berüchtigten Massenmörder Bela Khun seinerseits als Mitglied der Szegediner-Gegenregierung in oem um zwei Drittel verstümmelten Ungarn aus den Resten der Armee ein Korps von ganzen 6500 Mann aufstellt. Sie sinb die Grundlage des neuen ungarischen Heeres, das dann sehr bald die Bolschewisten zum Teufel jagt. Der neue Oberkommandant der ungarische,! Armee weiß die meisten Quertreibereien der Entente geg'n eine Reorganisation Ungarns zu vereiteln, er erreicht sogar schließlich die Räumung des Landes durch die Rumänen. Der bei Heer und Volk gleich hochangesehene Mann, der sich in der Arbeit für sein zerstückeltes Vaterland verzehnt, geht denn auch aus der geheimen Abstimmung des 1. März 1920 in der Nationalversammlung als Reichs- verweser, als Staatsoberhaupt von Ungarn hervor.
Zweimal im nächsten Jahr, am 26. März und am 20. Okt. 1921 hat er die operettenhaften Putschversuche des früheren Kaisers Karl abzuwehren, wobei er weder eine stürmische Auseinandersetzung mit seinem früheren Herrscher noch schließlich den Gebrauch der Waffen scheut. Damit und mit der gesetzlichen Entthronung der sog. Habsburger vom 6. Dez. 1921 ist diese peinliche Affäre bis auf weiteres erledigt; denn der Reichsverweser führt sein Amt lebenslänglich. Damit sind auch die Aspirationen des „jungen Herrn Otto" gegenstandslos.
Die großen Ehrungen, die dem Reichsverweser zu seinem 10jährigen Amtsjubiläum 1930 entgegengebracht werden, zeigen, wie sehr dieser Mann zum Repräsentanten d e r ungarischen Nation geworden ist. Durch wirtschaftliche und politische Kämpfe hindurch, durch alle aus den Friedensdiktaten herrühvenden Schwierigkeiten steuert der Admiral das Staatsschiff dem näher gerückten Ziel entgegen, bas uneingeschränkte Souveränität Ungarns heißt. Horthy, Sproß einer uralten Familie des magyarischen Adels, war und ist Vorkämpfer der deutsch-ungarischen Freundschaft. Er hält sie mit dem hohen Sinn für staatsmännische Verantwortung und für jenes fair play auch gegenüber ausländischen Intrigen aufrecht, der schon den Schiffskommandanten zum Vorbild seiner Kameraden und Untergebenen machte.
Ungarn feiert seinen Reichsverweser.
Glückwunsch des Führers.
Budapest, 18. Juni. (Funkmeldung.) Der Reichsoerweser des Königreiches Ungarn, Admiral von Horthy, begeht am Samstag seinen 70. Geburtstag. Diesen Tag feiert die
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Gleichheit der Völker in der Tschechoslowakei.
Der Zensorstist in der „demokratischen" Tschechoslowakei kennt wirklich keinen Unterschied, wenn es sich darum hcm« delt, die Wahrheit zu unterdrücken. Hier ein schlagender Beweis: Links die „Rundschau" Konrad Henleins nach der "zweiten Beschlagnahme, rechts das polnische Blatt „Dziennik Polski". (Weltbild — ft.)
gesamte ungarische Nation mit herzlicher und aufrichtiger Freude. Die Liebe, die Hochschätzung und die unendliche Treue, die Ungarn seinem Reichsverweser entgegenbringt, kommt auch in den Leitartikeln aller ungarischen Blätter zum Ausdruck, die die hohen persönlichen und staatsmännischen Tugenden des Admirals würdigen. Da auf ausdrücklichen Wunsch des Reichsverwesers von besonderen Feierlichkeiten Abstand genommen wird, finden nur in den Kirchen aller Konfessionen Festgottesdienste statt.
Schon seit Tagen gehen Admiral von Horthy aus allen Teilen des Landes und aus allen Kreisen der Bevölkerung Glückwünsche und Zeichen der Liebe, Treue und Verehrung zu. Ministerpräsident Jmredy wird im Laufe des Samstags in einer Radioansprache dem Reichsverweser den Dank und die Treue des ungarischen Volkes zum Ausdruck bringen.
Die Hauptstadt Ungarns prangt im Flaggenschmuck. Von der Ofener Veste verkündeten Salutschüsse und Freudenfeuer den 70. Geburtstag des Reichsverwesers.
Der Führer und Reichskanzler hat dem Reichsverweser des Königreichs Ungarn zum Geburtstag drahtlich seine Glückwünsche übermittelt.
Der 80. Geburtstag des schwedischen Königs.
Berlin, 17. Juni. Aus Anlaß dos 80. Geburtstages König Gustafs V. von Schweden veranstaltete die nordische Verbindungsstelle gemeinsam mit der Nordischen Gesellschaft und der Deutsch- Schwedischen Vereinigung am Donnerstagabend im festlich geschmückten Reichstagssttzungssaal bei Kroll in Berlin eine Feierstunde. Reichstportführer v. Tschammer u n d O st e n hielt in seiner Eigenschaft als Leiter des Reichskontors Berlin der Nordischen Gesellschaft die Begrüßungsansprache. Die persönlichen Eigenschaften des Königs, so führte der Präsident der Nordischen Verbindungsstelle Dr. Draeger aus, vor allem seine Schlichtheit, hätten ihn den Weg finden lassen, um die Brücke zwischen Königsamt und der modernen, gerade zu Anfang seiner Regierungszeit aufkommenden demokratischen Bewegung zu schlagen. Der königlich schwedische Gesandte, Exzellenz Richert, gab einen Rückblick über die lange Regierungszeit König Gustafs, in der sich die Einstellung des schwedischen Volkes zu den nationalen Werten völlig gewandelt hat. Heute herrsche keine Zersplitterung mehr, sondern das ganze Volk habe sich einig und bejahend zur Behauptung seiner nationalen Werte zusammengefunden.
Französisch-türkische Verwaltung im Sandschak.
Das Ergebnis der Besprechungen von Antiochia
Jerusalem, 17. Juni. Die Besprechungen des französischen Militärkommandanten des Sandschak mit der türkischen Militärkommission haben zu folgendem Ergebnis geführt:
Der Hohe Kommis § ar des autonomen Sandschakgebietes wird ein Franzose sein, der Gouverneur der Sandschak-Regierung jedoch ein Türke. Sonntag oder Montag werden französische und türkische Truppe n zu gleicher Zeit und in gleicher Stärke das Sandschak gebiet besetzen. Die gemeinsamen Streitkräfte unterstehen einem französischen Kommandanten. Bis zur Ankunft der türkischen Truppen wird eine türkische Militärmission in Antiochia bleiben. Die Araber sind von allen wichtigen Po st en ausgeschlossen.
Immer neue Zwischenfälle in Palästina.
Jerusalem, 17. Juni. Die Lage in Palästina ist weiterhin unruhig. Täglich kommt es zu neuen Zusammenstößen. Aus den letzten Meldungen geht hervor, daß nunmehr auch d i c
Telegraphendrähte von Palästina nach Ägypten zerschnitten worden sind. Die Eisenbahnbrücke auf der Strecke Nablus—Affuleh ist durch Sprengung schwer beschädigt worden. Eine Dorfmühle bei Nablus wurde niedergebrannt. In Haifa wurde ein arabischer Ärzt bei einem Zusammenstoß schwer verletzt. Schließlich kam es bei Affuleh zu einem längeren Gefecht zwischen 100 jüdischen Hilfspolizisten und 50 arabischen Freischärlern. Uber den Ausgang des Gefechts liegen noch keine Mitteilungen vor.
Die Parlamentswahlen in Irland.
Nur 70 o. H. Wahlbeteiligung.
London, 18. Juni. (Funkmeldung.) Die am Freitag in Irland abgehaltenen Neuwahlen zum irischen Dail sind ohne Zwischenfälle verlaufen. Nach den bis jetzt vorliegenden Ziffern haben etwa 70 v. H. der Wahlberechtigten abgestimmt. Die verhältnismäßig geringe Beteiligung hat in politischen Kreisen Enttäuschung hervorgerufen. Die Zählung der Stimmen beginnt erst Samstagmorgen. Das Ergebnis dürfte frühestens Sonntagabend errechnet sein.
Jubilar und „Millionär".
Zu Walter Bloems 70. Geburtstag am 20. Juni.
Von Arthur Rehbein.
Millionär? 2a. Buchmillionär. Mehr als drei Millionen Bände von Walter Bloem sind in den Händen der Leser. Und da das Buch in der Regel von mehreren Familiengliedern gelesen und vielfach auch noch außer dem Hause verliehen wird, kann man die Zahl der Leser gut und gern auf fünf Millionen veranschlagen.
Schon dieser ungewöhnlichen Verbreitung seiner Werke wegen ist des Dichters 70. Geburtstag eine öffentliche Angelegenheit. Es ist Sache des deutschen Volkes, weil es dem Rbeinländer vergönnt war. für zwei große Epochen des Deutschtums der dichterische Künder zu werden: den Deutsch- Französischen Krieg und den Weltkrieg hat er. jeden in drei Bänden, so zur künstlerischen Darstellung gebracht, daß wir glauben, sagen zu dürfen, Bloems Bücher werden für alle Zeit ihren Platz unter den klassischen Kriegschroniken behalten.
Als er den Dreiklang von 1870/71 gestaltete, geschah es nicht aus eigenem Erleben heraus, sondern aus begeisterter Knabenerinnerung an die mündlichen Berichte der vorigen Altersschicht und aus gewissenhaftem Quellenstudium. Und doch wurden „Das eiserne Jahr". „Volk wider Volk" und „Die Schmiede der Zukunft" zum schärfsten Spiegel der Ereignisse und Emviindungen. <jrür den Dichter selbst wurden sie Schule und Weihe für die zweite große Aufgabe seines Schrifttums, eben die Übersetzung des Völkerringens aus dem Tatsächlichen in das Wortdenkmal. Diesmal war er vom glorreichen Anfang bis zum bitteren Ende bei dLv Geschehnissen. ja das Schicksal fügte es so, daß es sein Regiment zur führenden Welle der Sturmflut machte, die mit Cimbern- und Teutonenwucht über die westliche Grenze brach. Nun haben wir in dem wirklichkeitsgetreuen und zugleich dichter- kraft beseelten Bericht des Feldnauptmanns der 2. Kompanie des Grenadierregiments 12 („Vormarsch") ein dauerndes Dokument gerade jener Tage und Wochen, deren Gewalt und Größe noch die Phantasie spätester Zertgeschlechter entzünden werden. Von seiner ersten Verwundung bei Soissons im September 1914 geheilt, wurde Bloem dem Stabe des Generalgouvernements Belgien zugeteilt, setzte aber alle Hebel in Bewegung, wieder an die Front entlassen zu werden. Als Führer eines Bataillons hat er dann die Kämpfe am Narew und am Bug mitgemacht, bis ihn genau ein Jahr nach feiner elften- Verwundung zum zweitenmal em Schuß
kampfunfähig machte, ihm aber auch die Muße brachte, die Fortsetzung seines Heldenepos schreiben zu können. Die dritte und schwerste Wunde holte er sich bei St. Quentin.
Die. Summe seiner Weltkriegserfahrung zog Walter Bloehm im .,Weltbrand", der als klare, volkstümliche Geschichte des ungeheuren Kampfes bis heute noch nicht übertroffen ist.
Seither bat die größte Zeit seines Lebens noch manche Frucht gebracht. So läuft gerade jetzt eine wie mit feurigem Stift und mit Blut geschriebene Schilderung der „großen Schlacht in Frankreich" durch die Blätter. Sein „Heiliger Frühling" scheint als erstes Glied einer neuen Trilogie gedacht zu sein, die, nach der erschütternden Wucht des schon Vorhandenen zu urteilen, seinem berühmten früheren Romankleeblatt nicht nachsteben wird.
Wir dürfen aber über dem Tyrtäos nicht den Schöpfer einer ganzen Bibliothek von Friedensbüchern vergessen. Friedensbücher? Wenn auch nicht Kriem Kampf gibt's aber immer bei Walter Bloem. In jedem Werk, setzt er sich mit einem Problem auseinander. Erst recht tut er das natürlich, wenn er in „Weltgesicht" seine Reise um die Erde schildert, die ihm das Glück in den Jahren nach dem Weltkrieg geschenkt hat. fDlag sein, daß et sich in den Schlüssen irrt, die er aus seinen Erfahrungen zieht — die Furcht vor Irrtümern hat ihn nie abgehalten, Stellung zu nehmen. Wie seherisch sicher er aber auch Kommendes ansagte, zeigt neben vielen anderen Beispielen im Almanach für den Berliner Presseball ein Gedicht, dessen erste Strophe lautet:
„Ich kann in dieser finstern Zeit Richt tanzen feh'n —
Ich seh' da draußen sprungbereit Das Schicksal steh'n."
Es war im Jahre 1913, als er diesen Vers niederschrieb!
Bei der gewaltigen Schöpferkraft unseres Jubilars ist es unmöglich, im Rahmen eines Zeitungsauffatzes ein einigermaßen vollständiges Bild feines Schaffens zu geben. Es kann nur an einige der bekanntesten Leistungen erinnert werden. Die höchste Auflage feiner früheren Romane bat „Der kralle Fuchs" erreicht, eine Studentengeschichte, in der sich der Korpsstudent mit unerhörtem Freimut über gewiße Schattenseiten einer Hache ausspricht, an der er mit heißer Liebe hängt. „Das jüngste Getickt", „Das lockende Spiel". ..Sonnenland". „Vergeltung", „Eottesferne". „Der Volks- tribun“, „Sauft und Gretchen auf dem Römerberg" und andere Romane „Caub". „Heinrich von Plauen", „Scknavv- hähne", „Es werde Rechts" und weitere Dramen zeugen von feinet ungewöhnlichen künstlerischen Zeugungsktaft. Gewisser
maßen die Brücke zwischen der Trilogie von 70/71 und der von 1914/18 bildet „Das verlorene Vaterland".
Einen Blick in die Dichterwerkstatt gewährt uns „Faust in Monbnou. Eines Tages entdeckt Bloem in der Bücherei des Hohenzolletnmuseums den Prolog, den bei der allerersten, freilich nur bruchstückweise erfolgten Aufführung des Faust im Schlöffe. Monbiiou (1819) der Herzog Carl von Mecklenburg verjagt hat. Wenige Wochen später liegt ein stattlicher Roman vor. der um diese Aufführung kreist.
So Dürfen wir denn auch hoffen, daß dem Darsteller und Deuter der ylanimengeburt des Zweiten Reiches und dann des heldischen Ringens um dellen Bestand oder Untergang vergönnt fein möge, irn fommenben Jahrzehnt feines unerhört tätigen Lebens auch für Werden und Sein des Dritten Reiches den dichterischen Ausdruck zu finden.
5. Tag der Reichstheaterfestwoche.
„Die Hochreit des Figaro."
Der fünfte Tag der Reichstheater-Festwoche brachte Mozarts „Die Hoheit des Figaro" im Redouiensaal bei Wiener Hofburg. Wieber ein eindrucksvolles Erlebnis. Irn wunderbaren Rokoko-Saal aus der Glanzzeit der Maria- Theresia verschmolzen Musik, Darstellung und Rahmen zu einer festgefügten Einheit, wie sie schöner kaum gedacht werden kann. Gerade in diesem Raum eines seltenen höfischen Prunkes gewann der revolutionäre Charakter des Werkes seinen tiefen zeitnahen Sinn.
Durch die betont einfache Anordnung der Bühne, die gleichsam Fortsetzung und den Abschluß des Saales bildete, verstärkte sich der Eindruck des unmittelbarsten Erlebnisies, das die gepackten Zuschauer in dem tollen Reigen der Verkleidungen, Verwechslungen und Verwirrungen in sich aufnahmen.
Unter der meisterhaften Leitung von Generalmusikdirektor Dr. Karl Boehm, brachte die Wiener Staatsoper eine vollendete Aufführung heraus, deren Höhepunkte immer wieder stürmischen Beifall fanden. Alfred Seiger als Graf Almavida, die gesanglich ausgezeichnete Marie Reining als Gräfin Rosina, die temperamentvolle Margherita Perras als Susanne und der von der Staatsoper Dresden gastierende schauspielerisch hervorragende Paul Schöftler trugen die glanzvolle Feftauffühiung.
