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Seite 2. Nr. 136.

Wiesbadener Tagblatt

Dienstag, 14. 3uni 1938.

auf das schmählichste vernachlässigt und verunstaltet worden. Aber nachdem diese Welle des großen Besinnens auf die unver­gänglichen Werte unseres künstlerischen Lebens starke Erfolge erzielt Ijattc, war ein Ausschwingen des Pendels nach dec anderen Richtung ein ständig stärker empfundenes Erforder­nis. In der Zwischenzeit waren neue Talente in Deutsch­land heroorgetreten, die gelernt hatten oder die mit spür­barem Willen um die Formung von Problemen rangen, die nicht nur dem 19. Jahrhundert am Herzen lagen, sondern die uns selbst bewegen. Für sic mutzte etwas getan werden, um sie in den Sorgen der Spielplangestaltung unserer Bühnen nicht untergehen zu lassen. Auch die jungen Schauspieler und Schauspielerinnen konnten mit Recht eine solche Aufmerksam­keit und neue Prüfung ihres Talents in Anspruch nehmen. Auch sie hatten inzwischen an sich gearbeitet. Sie waren weiter­gekommen. Sie hatten etwas anzubictcn.

Die Wiener Rede von Dr. Goebbels hat aus diesen neu­gebildeten Verhältnissen mit grotzem Freimut die Konse­quenz gezogen. Er sprach es osten aus, daß wir in unseren Spielplänen im Augenblick zu viel Klassik und zu wenig Moderne haben. Er forderte mehr SBagemut der Intendanten, eine intensivere Förderung des Nachwuchses und die stärkere Herausarbcitung eines echten Volksprogramms, in dem auch das Ringen unserer Jugend den ihm gebührenden Platz erhält. Er ging aber auch bei der Beurteilung der schau­spielerischen Möglichkeiten über das bisher erreichte sehr nach­drücklich hinaus. Die Gründung einer deutschen Theater- akademic gibt dem deutschen Schauspielerstand ein bildungs- mätziges Rückgrat, das auf weite Jahre hin für unsere Theater

von höchster Bedeutung sein wird. Er nimmt die Auslese der Kräfte aus dem blotzen Spiel der Meinungen heraus und unterstellt sie Instanzen, die für die Prüfung geschult sind und in ihr eine Lebensaufgabe erblicken. Darüber hinaus bringt die Verordnung über den bezahlten Urlaub unseren Theater­künstlern die Einlösung eines Versprechens, das seit dem Be­ginn eines eigenen Schauspielerstandes immer wieder erhoben wurde, ohne datz es in grotzem Rahmen verwirklicht worden ist. Die künstlerische Leistungssteigerung wird mit einer sozialen Sicherung verbunden, die den Künstlern für ihre Weiterarbeit einfach notwendig ist. Die Künstler werden, um cs ganz offen zu sagen, im Sommer von den Stempelstellen fortgeholt. Sie dürfen wie jeder Deutsche in ihre Arbeit eine echte Ruhepause einlegen, die ihnen Mut und Kraft zu neuem Schaffen gibt.

Alles dies ist so großzügig und bedeutsam, datz man erst nach Jahren erkennen wird, welchen neuen Einschlag die deutsche Kunst durch die Rede von Dr. Goebbels auf der ersten grotzdeutschcn Theaterfestwoche erhalten hat. In jedem Fall war die Wirkung auf die vielen Tausende von Zuhörern, die nicht nur in Wien, sondern an allen deutschen Kunststätten den Worten des verantwortlichen Reichsministers lauschten, autzer- ordentlich groß. Der Beifall, der in Wien aufbrandete, wurde von den Männern und 'Frauen vor vielen deutschen Laut­sprechern ausgenommen. Mit Dr. Goebbels dankten die deut­schen Künstler und Künstlerinnen dem Führer als dem Schutz- Herrn der deutschen Kunst. Sie alle wissen, daß ohne das Ver­ständnis und die Anteilnahme Adolf Hitlers ein derartig weit­gespanntes Kulturprogramm niemals aufgestellt werden konnte.

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Protest der Frauenliga gegen die Flugzeuglieferungen an England.

Die zweiseitige Politik des Weißen Hauses.

Washington, 13. Juni. Die nationale Munitionskontroll­behörde gibt bekannt, datz sie seit ihrem 2V-jährigen Bestehen Ausfuhrlizenzen in Höhe von 118 363 700 Dollars erteilte. Davon entfielen von November 1935 bis November 1937 auf Flugzeuge einschließlich Ersatzteile 64 711475, auf Mun i- t ion 11783775, auf Waffen 5598932. Hauptausfuhrländer waren China, Sowjetrußland Japan sowie süd- amerikanische Länder, hauptsächlich Brasilien. China erhielt für 21,7 Mill. Dollar Kriegsmaterial, Sowjetrutzland für 15,5 Mill. Dollar und Japan für 9,04 Mill. Dollar.

Die Erkenntnis, datz derartige Kriegsmateriallieferungen den Friedenswillen doch stark belasten und in einem grellen Gegensatz stehen zu den friedvollen, mahnenden Worten, mit denen man anderen gern Vorhaltungen macht, scheint auch in bett Vereinigten Staaten schon einigen Kreisen gekommen zu sein. In dieser Erkenntnis richteten am Sonntag mehrere Friedensorganisationen, darunter die Frauenliga für Frieden, dieschriftlichcAufforderung an das Staatsdepartement, die geplante Ausfuhr von 400 Flugzeugen nach England zu verbieten.

_3n diesem Schreiben wird erklärt, daß Großbritannien selbst auf die Zivilbevölkerung Bomben wer­fen lasse und daher unter die Kategorie der vom Staats­sekretär Hüll seinerzeit getadelten Nationen falle. Es sei wohl bekannt, daß England in Indien hilflose Frauen

und Kinder Lombardieren lasse. Wenn die ameri­kanische Regierung diese barbarischen Methoden unterbinden wolle, solle sie die englischen Aufträge zur Lieferung von Flug­zeugen sofort abstoppen. Zum Schluß heißt es in dem Schrei­ben, falls der Ausfuhr von Waffen und Munition aus den USA. nicht bald ein Ende gemacht würde, werde der Waffen­handel solche Proportionen annehmen, datz keine amerikanische Regierung es künftig mehr wagen könne, hier Halt zu ge­bieten aus Angst, datz dadurch der Wirtschaftsgang ge­stört werde. _______________

Neue britische Rüstungsanleihe.

Bisher 209 Millionen Pfund ausgenommen.

London, 14. Juni. Die britische Regierung beschloß, eine neue Rüstungsanleihe im Gesamtbetrag von 80 Millionen Pfund auszulegen. Die Anleihe hat eine Lausdauer von 20 Jahren und wird zum Kurse von 98 v. H. ausgegebeu. Einschließlich der im April 1937 aufgelegten 100-Millioncn-Psund-Anleihe und des Haushalts- Überschusses des Jahres 1937 in Höhe von 29 Millionen Pfund stehen der Regierung somit 209 Millionen Pfund an ge­liehenen Geldern für RLstungszwccke zur Verfügung. Man hofft, daß eine weitere Aufnahm fremder Gelder für Rüstungszwecke für die Dauer eines Jahres nicht mehr cr- forderlich wird.

Die Nation der Dichter und Soldaten

Baldur von Schirach über die musischen Kräfte Deutschlands.

Weimar, 13. Juni. Reichsjugendsührer Baldur

kämpft. Wir deuten die nationalsozialistische Revolution als die Erhebung des deutschen Gemüts gegen die Willkür des kalten Intellekts. Wer sich im Leben des Waldes langweilt, weil es kein Kino und keine Tanzbar gibt, zählt nur seinem Reisepaß nach zu unserem Volke. Wir lieben unsere Erde!"

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Die Weihe des neuen ll-Voot-Ehremnals an der Kieler Förde.

Am Sonntag fand auf der Adolf-Hitler-Schanze bei Möltenort an der Kieler Förde die Weihe des neuen Ehrenmals statt, das der Volksbund Deutsche Kriegs­gräberfürsorge zur Erinnerung an den unvergeßlichen Tatenruhm deutscher U-Bootheldcn während des Welt­kriegs dort errichtet hat. — Auf unserem Silbe von der Einweihungsfeier sieht man den Mittelpunkt des Bau­werks, die 16 Meter hohe Säule aus deutschem Sandstein, die von einem mächtigen Adler mit ausgebreiteten Schwingen gekrönt wird.

(Scherl-Wagenborg — M.)

Am Rande des Parlamentarismus

„Politischer" Prozeß aus einem Handtuchdiebstahl im Brüsseler Parlament.

Brüssel, 13. Juni. Ein seltsamer „politischer" Prozeß, bei dem cs sich um einige im Parlament gestohlene Hand­tücher handelt, wurde am Montag vor der 2. Zivilkammer in Brüssel eröffnet. Der Prozeß geht auf eine Geheimsttzung der Kammer zurück, in deren Verlauf darüber Klage geführt wurde, daß aus der Toilette des Parlaments mehrfach die Handtücher gestohlen worden seien. Am nächsten Tage schrieb das Rexistenblatt „Pays R«el", datz der liberale Abge­ordnete El ab decke diese Handtücher gestohlen habe. Glabbecke hat nunmehr einen Prozeß gegen Degrelle wegen Verleumdung angestrengt und fordert einen Schaden­ersatz von 25 000 Franken. Der Angeklagte stellt sich auf den Standpunkt, daß er durch den Artikel des „Pays Räel" auf Lebenszeit als Handtücherdieb gebrandmarkt worden sei und dadurch einen großen moralischen und materiellen Schaden erlitten habe.

v. Schi rach eröffnete Montagabend im Deutschen Nationaltheater feierlich die Weimar-Festspiele der deutschen Lugend.

Die Weimar-Festspiele der deutschen Jugend, so sagte der Reichsjugendführer in seiner Festrede, sind ein glückliches Wahrzeichen der jungen Nation. Es liege nämlich für eine durch jugendliche Kräfte bestimmte Revolution eine beson­dere Gefahr darin, daß sie Überlieferungen kultureller Art und alte Traditionswerte leugne. Die nationalsozialistische Weltanschauung sei eine große Weltanschauung, weil sie von einer Persönlichkeit hervorgebracht sei, die im Vertrauen aus die unzerstörbare Macht ihres Ideals die Größe aller Ideale und Zeiten neidlos und selbstlos bewundere. Den Weimar- Festspielen habe er die AuMbe zugewiesen, die klassische Kunst zu pflegen. In den Reichsthewtertagen der Hitler­jugend, im vergangenen Lahr in Bochum und in diesem Lahr in Hamburg, besäßen wir eine Einrichtung, die wie keine andere in der Welt ausschließlich dem zeitgenössischen Drama Ausdruck geben soll. Er kündigte dabei die Uraufführung von Eberhard Wolfgang Möllers neuem Werk „Der Unter­gang Karthagos" an, das er einen Genieblitz nannte, der in den Herzen der jungen Generation sofort zünden werde.

Dank für die unerschrockene Einsatzbereitschaft.

Konrad Henlein an seine Wähler.

Prag, 13. Juni. Konrad Henlein hat am Montag allen Sudetendeutschen für die mustergültige Haltung in der Zeit der Eemeindewahlen gedankt. Seine Dankadresse lautet:

„Sudetendeutsche! In bewundernswerter Diszi­plin und mit beispielloser Einsatzbereitschaft habt Ihr einen Wahlsieg errungen, besten Ergebnis nicht nur alle unsere Hoffnung erfüllt, sondern sie noch weit über alle Erwartungen hinaus übertroffen hat.

Unter Verhältnissen, die bei jedem anderen Volk geeignet gewesen wären: Angst und Verschüchterung unter die Masten der Wählerschaft zu tragen, habt Ihr kaltblütig und unbeirr­bar Eure Pflicht getan und aufs neue unter Beweis gestellt, daß das Sudetendeutschtum fest entschlossen ist, unverrück­

bar an feine« Forderungen nach Selbstoer - waltung fe st zuhalten.

Im Kampfe um die Erfüllung unserer begründeten Rechts­ansprüche find durch Eure vorbildliche Haltung neue Kräfte zugewachsen. Die Tatsache, daß gerade heute im entscheidenden Abschnitt unseres Ringens um die Lösung des Nationalitäten­problems mehr als 90 v. H. aller Deutschen dieses Staates sich zur fudetendeutschen Partei und ihrer Politik bekannt haben, wird unzweifelhaft nun nicht nur in Prag, sondern auch im Auslande den Ernst der Lage und die Notwendigkeit der Erfüllung unserer gerechten Forderungen aufs neue unterstreiche«.

Euch, meine Volksgenossen, danke ich für Euer Vertraue«, Euren Mut und Euren unerschütterlichen Glauben, mit dem Ihr für den Sieg unserer guten Sache gearbeitet und gekämpft habt. Ein Volk, das sich so schlägt, wird niemals zugrunde gehen, sondern es wird und muß siegen, weil mit ,hm das Recht ist."

Dann sprach der Reichsjugendführer über Sprache, Dichtung und die muftschon Kräfte unserer Zeit. „Was aber bleibet, stiften die Dichter", singt Hölderlin. Und ver­danken wir nicht wirklich den Dichtern mehr noch als Historikern die Kenntnis oder besser Erkenntnis der großen handelnden Persönlichkeiten des geschichtlichen Geschehens? In dieser Zeit der rassischen Erkenntnisse dürfen wir über der Erforschung der Menschen unseres Blutes nicht die Sprache ver­gessen. Gewiß, sie kann auch von Fremdrassigen erlernt wer­den, aber im, tiefsten Sinne des Wortes deutsch reden kann nur ein Deutscher. Unsere Sprache ist ein Rassenmerkmal. Die nationalsozialistische Erhebung kann für sich den stolzen Satz in Anspruch nehmen: Im Anfang war das Wort. Sie besaß keine andere Waffe.

„Das deutsche Volk der Dichter und Denker hat sich zur Nation der Dichter und Soldaten gemanbelt. Unser Volk trägt in seinen Sprichwörtern ewige Weisheit", so fuhr v. Schirach fort. „Es hängt gegenwärtig alles davon ab, datz wir uns hervorragende Facharbeiter für alle geistigen und körperlichen Berufe heranziehen. Die Freude' an unserer deutschen Kunst und die Fähigkeit, von Tönen, Worten, Bil­dern oder Bauten ergriffen zu werden, ist uns Deutschen durch die besondere Gnade der Gottheit geschenkt. Wir können keine unserer Provinzen von uns abtrennen lassen, ohne nicht eine Wunde zu empfangen, die ewig bluten müßte. Aber außer, in und über diesen haben wir unsere geistigen Pro­vinzen, die vom Rumpfe des Reiches niemals getrennt wer­den können. Auch die politische Arbeit kann den Stempel einer künstlerischen Persönlichkeit tragen. Die deutsche Sprache prägte den Begriff der Staatskunst, ein Begriff, der heute lebendig geworden ist. Das Gemütliche gehört zu uns wie das Heldische. Ich meine nicht die Gemütlichkeit, der die trunkenen Kegelbrüder ein dreifaches Prosit singen, sondern jene, von der Fichte sagt, daß sie allem unsere Siege er-

Bor einer Unlerhaus-Erklärung Chamberlains

Die spanische Frage im Vordergrund.

as. Berlin, 14. Juni. (Drahtbericht unserer Berliner Abteilung.) In London tritt heute nachmittag das Unter­haus zum ersten Male nach den Pfingstferien wieder zu­sammen. Die Regierung mutz dabei mit aller­lei Angriffen rechnen. Die Unruhen in Palä­stina und Westindien werden erörtert werden, vor allem aber werden die Bombenangriffe auf eng­lische Schiffe in spanischen Eewästern zur Sprache kommen. Hier gehen allerdings die Wogen der Erregung nicht mehr so hoch wie vor einigen Tagen. TroHdem sicht man den Erklärungen Chamberlains, die man bereits für die heutige Sitzung erwartet, mit grotzem Jntereste in England entgegen. Denn man auch hat einsehen müsten, datz ein Teil der englischen Schiffe des grotzen Verdienstes willen, Frachten nach gefährdeten Häfen übernehmen, wenn man sich ferner klar darüber ist, datz man es in manchen Fällen mit einem Mitzbrauch der englischen Flagge zu tun hat, so will man doch andererseits die legitime Schiffahrt be­schützt wissen, ohne datz man freilich sagen könnte, wie man die rechtmäßigen und die unrechtmäßigen Schiffe unterscheiden will. Auch die italienischen Presiestimmen zu diesen Vor­gängen zeigen, daß man in Rom die Dinge sehr ruhig beur­teilt. Man ist dort überzeugt, daß Chamberlain entschlosien ist, den Krieg im Mittelmeer zu verhindern und der englische Ministerpräsident an der Politik festhält, die durch das italie­nisch-englische Abkommen gekennzeichnet wird. Man hHt in Rom aber auch Verständnis für die innenpolitischen Schwierig­

keiten Chamberlains, der nicht nur mit Angriffen der Links- opposition, sondern auch aus Kreisen der Konservativen rechnen mutz, hat doch gestern auch Herr Eden, dessen Politik so kläglich gescheitert ist, in einer Rede Chamberlains Hal­tung kritisiert und sich selbst als Führer eines fortschrittlichen Flügels der Konservativen empfohlen. Die tschechische Frage dürste im Unterhaus wohl nicht übergangen werden. Die englische Regierung wird dabei freilich nicht rn der Lage sein, über einen Erfolg ihrer Mahnung in Prag zu einer schnellen und großzügigen Regelung des Nationalitäten­problems zu berichten. Aus Prag vernehmen wir nämlich auch heute nur, daß die Beratungen der Regierung noch nicht abgeschlossen sind. Die Sprache der tschechischen Presie bleibt weiterhin anmaßend und deutschfeindlich und läßt keine großen Hoffnungen für die geplanten Verhandlungen auf» komme«.

Hauptschriftleiter: Fritz Günther.

SteNrertreter de» haupischris tleiters: Heinrich Karl Kunz.

verantwortlich für den politischen Teil: Heinrich Karl Kunz; für Kung uni Unter­haltung : Ur. veinrich Reichert; für Stadtnachrichten und wirtschaftetet!: Willi pempel; für Umgebung, prooinznachrichten und den Sportteil t Heinz kenhardt;

für den Bilderdienst: die bett. Ressortleiter;

für den Anzeigenteil: Dito Keifer; sämtlich In roieababen.

Preisliste Ztr. 6. — Durchschnitts.Quflage Mai <938:21826, Sonntags allein: 27372. Druck und Verlag des Wiesbadener Cagblatts:

£. Schellenberg'fche Hofbuchdruckerei, Wiesbaden, tanggaffe 2t, .Cagblart.Saus'.

Gesamtleitung:

Dr. ph:i. habil. Gaston Schellenberg und verlagsleiter Heinrich Pabst.

Die Ausgabe umfaßt 14 Seiten und das „Unterhaltungsblatt".